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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gerlisch:

Politischer Thriller

VIEWS von Marc-Uwe Kling

Nachdem die 16jährige Lena spurlos verschwand, erscheint kurz darauf ein brutales Video mit ihr im Netz. BKA Kommissarin Ysira Saad muss Lisa schnellstmöglich finden, denn die Reaktionen auf das Video haben schnell rechtsradikale Gruppen auf den Plan gerufen.
Nachdem ich das Jugendbuch "Der Spurenfinder" von Marc Uwe Kling einfach toll fand, war ich sehr gespannt auf seinen ersten Thriller.

Gleich von Anfang an haut uns Kling eine rasante Handlung um die Ohren, brisante Ereignisse werden knapp und präzise formuliert und treiben die Geschichte stetig voran. Wobei es bei mir teilweise mehr wie eine Berichterstattung ankam.
Die Charaktere sind vielschichtig, blieben aber leider etwas blass. Dies ist vielleicht der Anzahl der Seiten geschuldet, denn die nur 272 Seiten waren mit Handlung vollgepackt.
Der Autor weist mit dem Thema seines Thrillers auf Fremdenfeindlichkeit und die Gefahr eines Gruppenzwangs zur Selbstjustiz hin, also hochaktuell und damit sehr erschreckend.
Das ganze Buch hat mich bis zum Ende gefesselt, nur der Schluss war für mich nicht ganz überzeugend. Ich hatte hier das Gefühl, dass etwas fehlte. Trotzdem ein toller Thriller.

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Rezensionen von Ruth:

Wie uns die Vergangenheit prägt

Kleine Monster von Lind Jessica

Pia und Jakob werden zu einem Gespräch in die Schule gebeten. Ihr siebenjähriger Sohn Luca soll ein gleichaltriges Mädchen sexuell belästigt haben. Die Lehrerin beschränkt sich auf Andeutungen. Es wird also nicht klar, um welche Art Grenzüberschreitung es sich gehandelt hat. Und Luca schweigt zu den Vorwürfen.

Aus Angst? Aus Trotz? Aus schlechtem Gewissen ? Der Vorfall hat Folgen. Pia und Jakob werden sofort aus der WhatsApp - Elterngruppe ausgeschlossen, man geht ihnen aus dem Weg.
Während Jakob seinem Sohn vertraut und das Ganze als kindliches Spiel abtut, nagen in Pia die Zweifel. Misstrauisch beginnt sie ihren Sohn zu beobachten, versucht sein Verhalten zu interpretieren. Sind Kinder so unschuldig, wie es Eltern gerne glauben mögen? Oder stecken in ihnen nicht doch „ kleine Monster“? „ Jakob sieht nicht, was ich sehe. Weil er das Dunkle nicht kennt. Aber ich kenne es, und wenn Luca auch so ist, dann ist er es wegen mir.“.
Bald wird klar, dass Pias Zweifel viel mit ihr selber zu tun haben, mit ihrer Sicht auf sich selbst. „ Ich bin die, mit der etwas nicht stimmt.“
Der Vorfall löst Erinnerungen aus an in ihre eigene Kindheit. Aufgewachsen ist sie mit zwei Schwestern, mit der adoptieren Romi und dem Nachzügler Linda, in einem idyllischen Haus am Waldrand. Die Eltern haben sich aus altruistischen Gründen für ein Adoptionskind entschieden, sie wollten „ einem Kind eine Chance geben, mit dem es die Welt nicht so gut meint“ . Nach außen hin entsprachen sie so dem Bild einer glücklichen Familie. Aber stimmte dieser Eindruck? Wie soll man sich sonst den wütenden Vorwurf der Mutter erklären, den Pia nie vergessen kann? „ Dich habe ich geboren, aber Romi habe ich mir ausgesucht. Sie ist unser Wunschkind.“ Die Schwestern schwanken zwischen inniger Verbundenheit und Eifersüchteleien und Rivalitäten.
Aber erst ein tragischer Unfall, der nie ganz aufgeklärt wird, führt zum Bruch in der Familie. „ Wir drei sind eins. Drei Schwestern. Eine glückliche Familie. Bis wir es nicht mehr sind.“
Das Gefüge zerbricht. Ein großes Schweigen legt sich über alles. Doch darunter gärt es. Unausgesprochene Vorwürfe wirken sich im Umgang miteinander aus. Die Eltern werden hart; der Vater entzieht sich, die Mutter ist mal liebevoll, mal grausam. „ Ich hatte drei Mütter.“ heißt es im Roman. „ Die erste war gut und lieb, streng, aber gerecht. Die zweite war kalt und verschlossen. Die dritte lächelt immerzu und backt Apfelkuchen“
Romi wird zum Sündenbock in der Familie, bis diese auszieht und den Kontakt abbricht.
In diesem Roman wird deutlich vorgeführt, wie Traumata weiterwirken. Unverarbeitetes aus der Vergangenheit hat Folgen bis in die Gegenwart hinein.
Pia kennt die Fragilität von Familienbeziehungen und die Unwägbarkeit von Menschen; ihre Erfahrungen haben zu einem grundsätzlichen Misstrauen und zu großen Verlustängsten geführt. Dabei traut sie auch ihrer Sicht auf die Wirklichkeit nicht.
Die Autorin hält auf beiden Zeitebenen die Spannung aufrecht bis zum Schluss. Nicht nur, weil man sich fragt, was denn nun in beiden Fällen genau geschehen ist, sondern auch weil sich Pia immer mehr in ihren Argwohn Luca gegenüber hineinsteigert. Dabei greift sie zu Methoden, die sich nicht entschuldigen lassen. Man kann nur hoffen, dass ihr Verhalten keine langfristigen Folgen für den sensiblen Jungen hat.
Pia ist die Ich- Erzählerin, aus ihrer Sicht erfahren wir alles. Sie ist keineswegs zuverlässig und auch nicht unbedingt sympathisch. Erzählt wird in kurzen Kapiteln, das verwendete Präsens schafft eine Unmittelbarkeit. Die Autorin hat ein gutes Gespür für prägnante Szenen und aussagekräftige Dialoge. Die Stimmung wirkt oftmals bedrohlich und unheimlich. Cliffhanger und vage Andeutungen machen das Buch zu einem echten Pageturner. Nur das Ende kommt etwas zu abrupt daher.
Pia kann sich in weiten Teilen mit ihrer Vergangenheit aussöhnen. Klärende Gespräche mit Mutter und Schwester haben ihr dabei geholfen. Dass nicht alle Fragen beantwortet werden, ist hier kein Manko.
Jessica Lind greift die Themen Mutterschaft, Eltern-Kind-Beziehungen und Familie in verschiedenen Konstellationen auf. So bekommen wir auch einen Einblick in Jakobs Familie. Hier gab es keine einschneidenden Geschehnisse, trotzdem ist das Verhältnis nicht ungetrübt.
Hervorzuheben sind noch der eher doppeldeutige Titel und das surrealistische Cover, das perfekt zum Inhalt passt.
„Kleine Monster“ ist der zweite Roman der österreichischen Autorin und er steht zu Recht auf der Liste für den diesjährigen österreichischen Buchpreis. Man darf gespannt sein auf weitere Bücher von ihr.
Der Roman ist ein packendes Familiendrama, das sich mit seinen psychologisch spannenden Fragestellungen wunderbar für Lesekreise eignet.

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Rezensionen von Lesemama:

Zeit

Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann

Zum Buch:

Meine Liste wird immer länger ...
Conny Goldmann ist Krankenschwester und lebt in ständiger Angsr, denn sie ist sicher, sie wird verfolgt. Die Polizei kann nichts tun um ihr zu helfen. So bietet ihre Freundin ihr an, mit ihrem Vater, einem ehemaligen Polizisten, zu reden, ob er ihr helfen kann.

Lars Erik Grotheer war bei der Bubdestagspolizei, bis er in Frühpension ging und er versucht zumindest Conny zu helfen, aber die Hilfe kommt zu spät, Conny wird grausam getötet.
Dann wird die Schornsteinfegerin Felicitas aus ihrem Auto entführt und gefangengehalten. Ist es der gleiche Täter? Und kann Lars Erik diesmal helfen?


Meine Meinung:

Hast du Zeit ist ein Thriller, was so normal überhaupt nicht mein Genre ist, aber abundzu schweife ich auch hier wieder ab. Ich war neugierig, habe so unterschiedliche Meinungen gehört.
Es fängt mit Conny und ihrer Angst an, da hat auch Lars Erik seinen ersten Auftritt, dann liest man lange Seiten nichts mehr von ihm. Es geht dann um Felicitas und ihre Freundin.
Auch gibt es immer wieder Abweichungen zum Täter, zumindest vermutet man das, und sein geschwafel über Zeit, eine Wand, eine Liste, ich konnte lange nicht wirklich folgen. Auch sind die Kapitel in Unterkapitel eingeteilt, immer mit Tag und Uhrzeit, aber nicht immer, von wem gerade erzählt wird. So fängt man ein (Unter)Kapitel an und weiß im Prinzip nicht gleich von wem die Rede ist. Teilweise fand ich es verwirrend, teilweise etwas langatmig, aber bis zum Ende hatte ich keinen Plan wer der Täter sein könnte und was die Intention ist.
Es ist durch die kurzen Unterkapitel recht flüssig zu lesen und konnte mich schon in den Bann ziehen. Dennoch ist es nicht mein bevorzugtes Genre und es wird bei einzelnen Ausflügen bleiben.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Ein wenig verrückt

School of Beastly Island Band 1 - Gestrandet von Christian Tielmann

Das ist der ungewöhnlichste Manga, den ich bisher gelesen habe.

Zunächst werden die wichtigsten Charaktere kurz vorgestellt. Die Protagonisten sind Tapio und seine große Schwester Aina.
Aina hat eine Besonderheit, sie kann Dinge zum Leben erwecken und wird deswegen gemobbt. Um dem zu entgehen, soll sie aus ihrer Umgebung heraus.

Deswegen eschließt die Familie ein Jahr auf Hohe See zu gehen. Tapios Aufgabe ist es das Logbuch zu führen. Sie geraten in ein Unwetter und stranden auf einer Insel. Damit beginnt für die Geschwister ein ziemlich verrücktes Abenteuer.


Die Story beginnt im Mangastil und im Anschluß erzählt Tapio die Ereignisse durch sein Logbuch. Auch dieses beinhaltet zahlreiche schwarz-weiß-Zeichnungen im Mangastil, wodurch sich das Buch schnell und leicht liest.
Der Einfallsreichtum in dieser Story ist genial. Ich habe über die unterschiedlichen magischen Kräfte und deren Auswirkungen eine Menge gelacht. Vieles ist einfach schräg, macht aber Spaß.

Die Mischung aus Manga und Fließtest macht das Buch auch für Kinder die weniger gerne lesen zu einem leichten Leseerlebnis.

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Rezensionen von nessabo:

Eine distanzierte Geschichte mit unausgeschöpftem Potenzial

Verlassene Nester von Patricia Hempel

Ich war als im Osten geborenes Nachwendekind mit bislang wenigen Erzählungen aus meiner Familie neugierig auf das Setting des Romans. Doch mein Wunsch nach einem tieferen Einblick in die Gefühle der Menschen in den Jahre nach der Wende konnte leider nicht erfüllt werden.

Was der Autorin gut gelungen ist, ist eine greifbare Darstellung der trostlosen, in gewisser Hinsicht hoffnungslosen Atmosphäre.

Ich habe vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben realisiert, dass die Wende viel zu wenig eine Kompromisssuche zwischen den beiden Staaten war und dass es eine solche hätte sein müssen, um wirklich ein geeintes Land herauszubekommen. Durch die Lektüre habe ich Lust bekommen, das Gespräch mit ehemaligen DDR-Bürger*innen zu suchen und das ist eindeutig ein Pluspunkt.

Doch es gibt für mich an dem Roman leider zu viel, das mir nicht gefallen hat, weshalb ich ihn nicht so gut bewerten kann. Das trostlose Setting zermürbt nach einer Weile doch recht stark und damit hätte ich vielleicht sogar leben können, wenn ich wenigstens eine emotionale Bindung zu den Figuren hätte aufbauen können. Doch die metaphorische Schreibweise kam mir bis auf wenige Abschnitte ziemlich distanziert vor und es waren für mich auch schlicht zu viele Figuren. Deshalb konnte ich keine so wirklich greifen, die Lektüre blieb eher oberflächlich und zog sich.

Manche Passagen gefielen mir zwar gut, doch insgesamt lässt mich das Buch eher unzufrieden zurück und wird nicht lange in mir nachhallen. Dafür wurden mir auch zu viele Handlungsstränge offen bzw. fallen gelassen und ich hatte den Eindruck, dass sich die Autorin bei all den angesprochenen Themen ein wenig verzettelt hat. Und dabei waren sie doch so wichtig, etwa die Vermittlung des stärker werdenden Rassismus innerhalb der Gesellschaft oder die ersten (queeren) Beziehungen in der Jugend. Für das Verständnis der Zwischentöne war zum Teil recht viel Vorwissen vonnöten, was das Lesen zusätzlich erschwert hat. Zudem fand ich, dass die auf dem Klappentext angekündigte Geschichte rund um das Verschwinden von Pillys Mutter einen Hauptfokus vermittelt, dem nicht entsprochen wird.

Dementsprechend kann ich hier im Vergleich zu anderen Büchern nicht aufrunden und auch keine Leseempfehlung aussprechen.

2,5 Sterne

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Rezensionen von Jule:

Absolut fesselnd

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns von Rachel Gillig

4,25/5

"One dark Window - Die Schatten zwischen uns" von Rachel Gilling ist ein Buch voller Geheimnisse und Magie. Man trifft auf die unterschiedlichsten Protagonisten und eine Welt rund um Blunder, die besonders durch ihre Atmosphäre besticht.

Der Einstieg in die Geschichte ist allerdings etwas holprig, sodass ich ein paar Seiten brauchte, um richtig in die Geschichte hineinzufinden, die Protagonisten und die Magie der Karten zu verstehen.

Dafür beinhaltet das Buch eine Auflistung der Wichtigsten Dinge mitsamt Erklärungen, die alles ein wenig leichter macht. Doch auch der Schreibstil ist super angenehm und sorgt dafür, dass man in die Geschichte findet. Besonders die Beschreibungen lassen das Setting echt werden und eine ganz besondere Atmosphäre entstehen.

Mit Elspeth findet man zudem eine Protagonistin vor, die vor kaum etwas zurückschreckt und weiß, was sie will. Sie lässt sich auch von den Männern nicht unterkriegen, hat aber ein Geheimnis, das ihr zum Verhängnis werden könnte. Mit Ravyn verhält es sich ähnlich: Auch er hat etwas zu verbergen. So geht es allerdings vielen Protagonisten in diesem Buch. Dennoch hat er mir als Charakter supergut gefallen, einfach weil man seine Gefühle und seinen Zwiespalt immer gut verstanden hat, auch wenn das meiste aus der Sicht von Elspeth geschrieben wurde. Positiv ist auch, dass die Lovestory nicht zu viel Platz in der Handlung einnimmt und die Beziehungen, Verrat und diverse andere Dinge im Vordergrund stehen.

Insgesamt ist es also eine wirklich gelungene Geschichte, auch wenn ich am Anfang so meine Probleme hatte und zwischendurch immer mal Phasen waren, in denen die Geschichte nur s dahingeplätschert ist.
Eine Empfehlung ist es definitiv für alle, die ein neues Magiesystem kennenlernen wollen und bereit dafür sein, in eine dunkle Welt abzutauchen, in der nicht alles ist, wie es scheint.

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Rezensionen von Lesemama:

Delikatessen am Wegesrand

Welche essbare Pflanze ist das? Kindernaturführer von Katrin Hecker; Frank Hecker

Zum Buch:

Wenn man in der Natur unterwegs ist, begegneten auch vielen Pflanzen. Doch welche davon sind essbar?


Meine Meinung:

Ein Kinder-Naturführer über essbare Pflanzen aus dem Wald und der Natur. Ganz anders als das was im Garten angepflanzt wird oder im Supermarkt zu kaufen geht.

Als ich ein Kind war, wusste man größtenteils noch, was man in derNatur essen kann und was nicht. Kinder sind immer wieder sehr beeindruckt, wenn man ihnen sagt das Gänseblümchen nicht nur hübsch sind, sondern auch essbar.
Aber was kann man alles essen?
Mir diesem Naturführer, eingeteilt in Frühling, Sommer und Herbst können wir leicht erkennen welche Pflanzen essbar sind und wie man sie erkennt. Am Ende gibt es noch viele Rezepte und auch da wird alles kindgerecht erklärt. So kann ein Ausflug in die Natur auch mal enden. Mit der Zubereitung von selbst gesammelten Delikatessen.
Durch das handliche Format kann der kleine Naturführer auch in jeder Jacken- oder Hosentasche mitgeführt werden und erspart so Verwechslungen mit Pflanzen, die wir nicht essen sollten.
Macht auf jeden Fall Spaß.

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Rezensionen von Lesemama:

Naturführer für Kinder

Was lebt im Wald? Kindernaturführer von Holger Haag

Zum Buch:

Was lebt im Wald? Wie erkenne ich welchen Baum ich vor mir habe? Welche Tiere und welche Pflanzen gibt es bei uns im Wald?
Wissbegierige Kinder stellen allerhand Fragen, mit einem Naturführer kann man sie leicht beantworten.


Meine Meinung:

Ein Kosmos-Naturführer im Hosentaschenformat und trotzdem so viel Wissen und Information.

Jeder, der mit Kindern arbeitet oder selbst welche hat, weiß wie neugierig und interessiert Kinder sein können. Und, seien wir doch ehrlich, auch wenn wir es gerne wären, wir sind nicht allwissend.
So stehen bei uns im Regal einige Naturführer und Bücher über heimischen Tiere.
Diese Reihe ist recht klein und leicht und passt in jede Hosen- oder Jackentasche und so wird ein Ausflug in die Natur auch gleich eine (spielerische) Lehrstunde.
Eingeteilt in:
• Insekten, Spinnnen, Tausendfüßler (nicht gerade mein Lieblingskapitel)
• Schnecken Amphibien
• Säugetiere
• Vögel
• Moose, Flechten, Pilze
• Farne, Blumen
• Sträucher, Bäume
Und zuletzt
• Expedition in die Natur
Erfahren wir einiges über unsere Wälder und die Flora und Faune, die in den Wäldern unterwegs ist. Das letzte Kapitel bietet ein paar Ideen, was man im Wald alles erleben kann.
Ich mag solche Naturführer sehr gerne und stelle jedesmal wieder fest, auch ich kann noch allerlei lernen.

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Rezensionen von Pearl:

Und später für immer von Volker Jarck

Johann kann kurz vor Kriegsende im Frühjahr 1945 mit seinen Kameraden fliehen, als sie sich in der Nähe seines Heimatdorfes befinden. Er kann sich wochenlang bei seiner Tante auf dem Heuboden verstecken. Bis ihn eines Tages die Nachbarstochter Frieda entdeckt. Erst hat er große Angst sie würde ihn verraten, aber sie tut es nicht.

Johann ist gerade ein Jahr mit Emmy verheiratet und trotzdem hegt er mit der Zeit Gefühle für die erst siebzehnjährige Frieda. Die sich durch viele Gespräche sehr nahe gekommen sind. Doch viel mehr passiert hier eigentlich nicht. Als der Krieg dann vorbei ist kann er endlich wieder nach hause zu seiner Emmy. Dann ist der Roman abrupt zu Ende. Kein Wort über das Kind das gerade geboren wurde, noch wie die erste Wiedersehensfreude der Beiden.
Fazit:
Der Roman hätte viel gefühlvoller sein können. Das hatte ich auch nach dem innigen Foto vom Cover erwartet. Aber weit gefehlt, alles nur flach und keine Tiefe.

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Rezensionen von Daggy:

Illustrationen, die man immer anschauen möchte

Earhart von Torben Kuhlmann

Zehn Jahre nach dem ersten Teil dieser wundervollen Reihe gibt es wieder ein neues Flugabenteuer. Amelia Earhart brach 1937 zur Umrundung der Welt auf und verschwand hinter Australien im Pazifik.
Die kleine Wühlmaus, von der dieses Buch berichtet, schafft es ebenfalls bis dorthin. Aber ich fange mit dem Ende an, jetzt also zurück auf Anfang.

Auf dem Cover sehen wird die Flugpionierin, mittig als Menschenfrau und zu ihren Füssen die kleine Wühlmaus. Diese Maus tüftelt tief unter der Erde in ihrer Werkstatt an neuen Erfindungen, als ihr eine Briefmarke aus Uganda mit einem Löwenbild in die Pfoten fällt. Das macht sehr neugierig und als sie erfährt, dass die Erde rund ist erwächst in ihr der Wunsch um die Welt zu fliegen. So nimmt sie Kontakt zu der Maus auf, die in einem früheren Buch geflogen ist. Dieser alte Mäuserich, der beim Flugzirkus nicht mehr gefragt ist, hilft ihr mit seinen Plänen und unterstützt ihren Traum vom Fliegen. So schafft es die kleine Wühlmaus ein Flugzeug zu bauen und damit über ihrer Gartenanlage in die Lüfte zu starten. Nach einigen Problemen startet sie dann Richtung New York.
Das Bild dieser Stadt ist sicher eines der beeindruckendsten Illustrationen diese wunderschönen Bilderbuches. Jede Seite kann man immer wieder anschauen und man findet ständig neue schöne Details, die naturgetreu sowohl die Mäusewelt als auch die Menschenwelt darstellen.
Auch dieser fünfte Band über Mäuse, die ungewöhnliches geleistet haben, ist wieder ein Meisterwerk und ich hoffe es werden noch viele Bücher folgen.

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