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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

Mein Mann

Mein Mann von Maud Ventura

"Mein Mann" von Maud Ventura ist in der Hörbuchfassung von Stefanie Wittgenstein gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.

Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Die Stimmfarbe habe ich zu Beginn als nicht ganz sp angenehm zum Hören empfunden, konnte mich im Verlauf des Buches jedoch gut daran gewöhnen.
Den Einstieg in das Buch habe ich als recht unspektakulär empfunden, die Protagonistin ist vollkommen auf ihren Mann fixiert, zu Beginn scheint dies jedoch noch in annehmbarem Maß zu sein. Nach den ersten Seiten war ich etwas gelangweilt, bin schlussendlich jedoch froh am Ball geblieben zu sein und weiter gelesen zu haben.
Die Fixierung der Frau auf IHREN Mann nimmt schnell ungeahnte Ausmaße an. Als Leser/in des Buches begleitet man die immer abwegigeren Gedanken der Protagonistin und kann vollkommen in ihrer Obsession aufgehen. Dabei gelingt es nicht immer einen gesunden Abstand zu der Gedankenwelt einzunehmen - eine wahrlich ungewöhnliche Erzählperspektive. Dabei ist die Handlung nicht unbedingt schockierend oder zu spannungsgeladen, jedoch sehr subtil unangenehm und von Tag zu Tag ein wenig unangenehmer. Eine ganz eigene Atmosphäre, gezeichnet von totaler Bessesenheit und emotionaler Abhängigkeit wird gezeichnet. Dabei ist die Protagonistin durch ihr manipulatives Handeln an keiner Stelle sonderlich sympathisch - zieht mich als Leserin jedoch trotzdem in den Bann, auch aus Faszination über die Boshaftigkeit und Abgebrühtheit.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, insbesondere auch, weil es durch das interessante Ende noch einmal einen ganz anderen Spin bekommen hat.

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Rezensionen von begine:

Ein Schweizer und eine Sächsin

Die vorletzte Frau von Katja Oskamp



Die vorletzte Frau ist ein autobiografischer Roman der Schriftstellerin Katja Oskamp.
Ich habe das Hörbuch, das die Autorin selber liest, gehört.
Am Anfangs ihrer Beziehung mit Tosch war ich nicht so begeistert. Aber dann ging es interessant weiter. Die Autorin schildert die Liebe mit Tosch und ihre Beziehung zu ihrer Tochter Paula.

Da erfährt man, was man als Mutter alles machen muss.
Ihre Sprache ist direkt, humorvoll und ernst.
Tosch ist ein Schriftsteller, der von sich überzeugt ist.
Die Icherzählerin ist auch Schriftstellerin.
Am Anfang ist sie dreißig Jahre alt und Tosch neunundvierzig.
Tosch ist Schweizer.
Die Autorin erzählt immer wieder kleine Episoden, die sie mit ihrem Partner und der Tochter erlebt.
Manche sind von ernstem Thema. Dann gibt es wieder humorvolle Szenen, überhaupt mit Paula als Kind.
Es ist eine hörenswerte und Lesenswerte Geschichte.

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Rezensionen von DoraLupin:

Wie ein Sprung in schäumendes Wasser

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1) von Ava Reid

Effy möchte am liebsten Literatur studieren, aber Frauen in Llyr ist dies untersagt und deshalb gibt sie sich mit einem Studium der Architektur zufrieden. Dies erweist sich für sie bald als Glückgriff, denn sie erhält die Chance das Anwesen ihres verstorbenen Lieblingsautors zu renovieren! Doch das Anwesen sehr viel renovierungsbedürftiger als gedacht und wird zunehmend vom Meer verschlungen.

In diesem Anwesen trifft Effy auch auf den Literaturstudenten Preston, der seine Abschlussarbeit unbedingt über den verstorbenen Autor schreiben möchte. Erst können sich beide nicht ausstehen, aber sie stoßen auf immer mehr Geheimnisse und Sagen über den Elfenkönig, dieser ist eine Hauptfigur des berühmtesten Romans des Verstorbenen. Preston und Effy wollen mehr darüber rausfinden und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Antworten.

Das ganze Buch ist wirklich wunderschön aufgemacht, das Cover, der tolle Farbschnitt, es eignet sich ideal als Geschenk und besticht äußerlich sehr. Auch der Schreibstil wirkt oft sehr märchenhaft und mystisch, was auch sehr gut zum Buch und zur Geschichte gepasst hat. Dennoch hatte ich die ersten 150 Seiten etwas Probleme richtig rein zu kommen, für mich persönlich hätte dieser Abschnitt etwas gekürtzt sein dürfen. Dann starten Effy und Preston mit ihren "Ermittlungen" zum berühmten Werk des Autors und zugleich auch mit der Sage um den Elfenkönig und dies hat mich dann doch sehr in seinen Bann ziehen können und ich war dann auch richtig in der Geschichte drin und wollte in jeder freien Minute weiter lesen und wissen was passiert.

Mich erinnert das Buch an einen Sprung in schäumendes Wasser, am Anfang sieht man nur einzelne Umrisse der Geschichte und alles wirkt sehr geheimnisumwoben, bis sich die Gicht dann nach und nach auflöst und ein klares Bild des Wasser entsteht. Auch die Geschichte ist anfangs sehr geheimnisvoll und ich hatte keine klare Vorstellung wohin die Reise gehen soll, die Geschichte um den Elfenkönig wird auch immer wieder bruchstückhaft erzählt aber nie ganz klar. Je weiter ich aber gelesen habe, desto mehr konnte ich verstehen und desto klarer wurden auch die verschiedenen Zusammenhänge. Das Ende der Geschichte um den Elfenkönig hatte ich mir tatsächlich größer und fantasiereicher vorgestellt als es im Buch selbst dann war, die Geschichte ist vielmehr mystisch als wirklich eine Fantasygeschichte zu sein. Auch die Welt inder Effy lebt wird eher nebenbei beschrieben und es gab kein richtig klares Bild. Die Autorin "erklärt" dem Leser diese nicht sondern wirf immer wieder Puzzleteile hin, die der Leser selbst zusammenfügen muss. Dies macht das Buch einerseits sehr interessant zu lesen, teils aber auch etwas mühsam.

Alles in allem fand ich die Geschichte sehr schön erzählt, ich mochte den sagenhaften, mystischen Schreibstil sehr gerne und die Charaktere fand ich ebenfalls sympathisch. Gefallen hat mir ausserdem, dass die Liebesgeschichte der beiden sich eher im Hintergrund abgespielt hat und nicht, wie in vielen anderen Geschichten des Genres, Mittelpunkt der Handlung war.

Fazit: Ein Buch, dass mich Seite für Seite immer mehr in seinen Bann gezogen hat. Nicht immer ganz leicht zu lesen aber andererseits auch faszinierend. Nicht so fantasievoll wie gedacht, dafür aber mit viel Atmosphäre geschrieben. Ich gebe gute 4 Sterne für diese Geschichte verstehe jetzt aber auch, dass dieses Buch doch ziemlich polarisiert.

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Rezensionen von litwelt:

Eine packende Reise durch die Abgründe der menschlichen Psyche und Gesellschaft

Unser Buch der seltsamen Dinge von Jennie Godfrey

Der Roman verwebt geschickt die Geschichte eines der berüchtigtsten Serienmörder Großbritanniens – des Yorkshire Rippers – mit einer fesselnden Coming-of-Age-Geschichte über das Erwachsenwerden und den Verlust kindlicher Unschuld. Der Spannungsbogen, das soziale Umfeld und die feinen Charakterdarstellungen machen dieses Buch zu einem eindringlichen Leseerlebnis.

Die Verbindung von Mivs persönlicher Reise und der brutalen Realität des Serienmordes ist gekonnt umgesetzt. Während Miv zunächst spielerisch Verdächtige auflistet, entwickelt sich ihre Suche zunehmend zu einer obsessiven Jagd nach dem Unbekannten. Der psychologische Druck, der auf ihr lastet, wird durch die unsichere gesellschaftliche Lage – geprägt von wirtschaftlichen Problemen, Vorurteilen und familiären Konflikten – verstärkt. Godfrey schafft es, die düstere Atmosphäre der 1970er Jahre zu beleben, ohne den Leser in den Abgrund der Verzweiflung zu stürzen. Unser Buch der seltsamen Dinge ist ein hervorragend komponierter Roman, der historische Realität, psychologischen Horror und das Coming-of-Age-Motiv meisterhaft miteinander verknüpft. Jenny Godfrey gelingt es, die Leser in eine von Angst und Misstrauen geprägte Welt zu ziehen, ohne dabei die Menschlichkeit ihrer Charaktere aus den Augen zu verlieren. In vielerlei Hinsicht erinnert das Buch an die großen Klassiker der modernen Literatur, bleibt dabei aber dennoch frisch und originell. Für Leser, die sich für tiefgründige Charakterstudien und historische Spannungsromane interessieren, ist dieser Debütroman ein Muss. Godfrey zeigt in ihrem Erstlingswerk ein bemerkenswertes Talent für die Verknüpfung von Geschichte und Fiktion und lässt den Leser am Ende mit einem Gefühl der Nachdenklichkeit und Betroffenheit zurück. Ein literarisches Highlight, das noch lange nachhallt

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Rezensionen von litwelt:

Behundernswert gutes Kinderbuch mit tierisch guten Themen

Pino - Ein Abenteuer auf vier Pfoten von Annika Scheffel

Annika Scheffels Kinderbuch »Pino - Ein Abenteuer auf vier Pfoten« bietet jungen Leser*innen eine herzerwärmende und gleichzeitig tiefgründige Geschichte über Geschwisterliebe, Freundschaft und die Selbstfindung. Auf den ersten Blick mag das Buch wie ein typisches Abenteuer eines in ein Tier verwandelten Kindes wirken, doch in der Handlung verbirgt sich eine reiche Palette von emotionalen und sozialen Themen, die sowohl Kinder als aber auch erwachsene Leser*innen ansprechen.

Im Zentrum der Erzählung stehen die beiden Brüder Janne und Pino, die ein Wochenende alleine verbringen, während ihre Mutter eine Auszeit nimmt. Diese Konstellation ist ein perfekter Ausgangspunkt für die Entwicklung der dynamischen Geschwisterbeziehung und möglicher Reibungspunkte: Denn während der kleine Pino voller Vorfreude auf das Zusammensein mit seinem großen Bruder ist, möchte Janne am liebsten seine Ruhe haben und einfach Me-Time. Dieses Spannungsfeld ist ein wiederkehrendes Thema im Buch und symbolisiert die Herausforderungen, die durch den Altersunterschied und die verschiedenen Entwicklungsstadien im Laufe der Adoleszenz entstehen.

Ein zentraler Wendepunkt der Geschichte ist die Transformation Pinos in einen Hund, was durch Jannes unbedachten Wunsch ausgelöst wird. Diese Verwandlung kann als Metapher für die Sehnsucht nach Anerkennung und Zugehörigkeit gesehen werden. Pino möchte nichts mehr, als mit seinem Bruder spielen und ihm gefallen, doch stattdessen muss er lernen, dass Wünsche und Realität oft nicht übereinstimmen. Diese Erfahrung steht im Einklang mit dem Hauptmotiv des Erwachsenwerdens: Die Erkenntnis, dass Menschen (und in diesem Fall auch Geschwister) ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen haben. Jannes anfängliche Abweisung und sein späteres Bedauern spiegeln die natürliche Entwicklung wider, die Geschwisterbeziehungen oft durchlaufen, besonders in Phasen der Veränderung und der Pubertät.

Nachdem Pino sich in einen Hund verwandelt hat, begibt er sich auf ein Abenteuer in die Stadt, wo er auf die Straßenkatze Fritzi trifft. Ihre Freundschaft bildet das zweite große Thema des Buches: Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach einer Lösung für Pinos Dilemma, was ihre Bindung und die Wichtigkeit von Teamarbeit und Vertrauen betont. Fritzi als weise und erfahrene Figur dient dabei als Gegenpol zu Pinos kindlicher Naivität, was dem hündischen Abenteuer eine zusätzliche emotionale Komponente verleiht.

Das Abenteuer in der Großstadt, inklusive eines Abstechers in ein Museum mit einem Dinosaurierskelett, bietet den jungen Lesern nicht nur Unterhaltung, sondern auch lehrreiche Elemente. Pinos Begegnungen mit verschiedenen tierischen und menschlichen Figuren und Hindernissen verdeutlichen, dass das Leben außerhalb der eigenen Komfortzone oft unerwartete Herausforderungen mit sich bringt, die jedoch mit Mut und Freundschaft gemeistert werden können.

Schreibstil
Annika Scheffels Schreibstil ist klar, leicht verständlich und perfekt auf die junge Zielgruppe abgestimmt. Die Dialoge sind lebendig und spiegeln die Emotionen der Charaktere authentisch wider. Besonders hervorzuheben ist, wie Scheffel es schafft, ernste Themen wie Geschwisterrivalität, Selbstfindung und die Bedeutung von Freundschaft auf eine kindgerechte und zugleich humorvolle Weise zu vermitteln. Dabei bleibt die Handlung stets spannend und nachvollziehbar, ohne dabei zu überfordern.

Beim Lesen des Buches fällt auf, dass die Dialoge und Gedanken der Charaktere sehr nah an den kindlichen Perspektiven gehalten sind. Pinos Mischung aus Aufregung, Enttäuschung und Entschlossenheit wird in einfachen, aber effektiven Sätzen vermittelt. Beispielsweise seine Bewunderung für Janne und gleichzeitig seine kindliche Verzweiflung über dessen Abweisung​.

Illustrationen und Gestaltung
Die Illustrationen von Lisa Rammensee ergänzen die Geschichte perfekt. Sie sind detailreich, lebendig und fangen die Gefühlsregungen der Charaktere hervorragend ein. Besonders Pinos Verwandlung in einen Hund und seine ersten unbeholfenen Schritte auf vier Pfoten werden humorvoll und liebenswert dargestellt. Auch die Darstellung der verschiedenen Tiere und die farbenfrohe Umgebung tragen wesentlich zur Atmosphäre des Buches bei. Die Illustrationen bieten zudem einen wunderbaren visuellen Anreiz für junge Leser, die sich die Geschichte besser vorstellen können.

Das Cover ist ebenfalls ansprechend gestaltet und zeigt Pino sowohl in seiner menschlichen als auch in seiner tierischen Gestalt. Dies ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch eine Einladung, Pinos Abenteuer auf beiden Ebenen zu erleben.

Fazit
»Pino - Ein Abenteuer auf vier Pfoten« ist ein warmherziges und spannendes Buch, das wichtige Themen wie Geschwisterliebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden auf kindgerechte Weise behandelt. Die fantasievolle Erzählung, gepaart mit den liebenswerten Charakteren und den charmanten Illustrationen, macht das Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis für Kinder ab fünf Jahren. Besonders für Familien mit Kindern in unterschiedlichen Entwicklungsphasen bietet die Geschichte Anknüpfungspunkte, um über die Herausforderungen und Freuden von Geschwisterbeziehungen zu sprechen.

Es ist ein Buch, das sowohl durch seinen Unterhaltungswert als auch durch seine tiefere Bedeutung überzeugt. Besonders empfehlenswert für Vorlesestunden oder die ersten eigenen Leseversuche.

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Rezensionen von litwelt:

Romantischer Thriller mit erwachsenen Themen

Everything We Never Said - Liebe lässt uns böse Dinge tun von Sloan Harlow

Bereits das Cover der deutschen Ausgabe deutet auf eine schwarz-romantische Handlung hin. Wer das Buch deshalb als Lesestoff gewählt haben sollte, wird nicht enttäuscht werden.

Das Buch wird aus den Perspektiven von Ella und Sawyer erzählt, wobei auch Hayleys Tagebucheinträge eine zentrale Rolle spielen.

Diese Mehrfachperspektive hilft, die Vielschichtigkeit der Figuren und ihrer Beziehungen darzustellen. Besonders gelungen ist die Art, wie Hayleys Tagebucheinträge neue Erkenntnisse bringen und die Wahrnehmung von Sawyer und der Beziehung zwischen den drei Jugendlichen verändern.

Die unterschiedlichen Sichtweisen der Charaktere ermöglichen es dem Leser, tiefer in die Gedankenwelt der Protagonisten einzutauchen, was die emotionale Bindung an die Figuren verstärkt.

Schreibstil und Aufbau

Sloane Harlow verwendet eine leicht zugängliche Sprache, die insbesondere für junge Erwachsene ansprechend ist. Jedoch gibt es Kritikpunkte in Bezug auf den Schreibstil: Einige Rezensenten empfanden die Sprache als übermäßig blumig und dramatisch, was gelegentlich die Spannung der Geschichte mindert. Dennoch bleibt die Handlung trotz ihrer Vorhersehbarkeit durch die emotionale Tiefe und die packenden Wendungen bis zum Ende fesselnd.

Die erste Hälfte des Buches baut sich langsam auf, was manchen Lesern als zäh erscheinen könnte. Doch die zweite Hälfte, insbesondere der überraschende Twist und das dramatische Finale, sorgt für einen Adrenalinschub, der das langsame Tempo des Anfangs ausgleicht.

Kritikpunkte

Trotz der spannenden Handlung gibt es einige Schwächen:

Vorhersehbarkeit: Die zentralen Wendungen der Handlung, insbesondere die Enthüllungen in Hayleys Tagebuch, sind für geübte Leser leicht zu erahnen. Dies schmälert die Überraschung, obwohl der finale Twist überraschend ist.
Zielgruppe: Während das Buch als Young Adult (YA) vermarktet wird, sind viele Leser der Meinung, dass die behandelten Themen und die expliziten Inhalte (z. B. sexueller Missbrauch und explizite Szenen) eher in die Kategorie New Adult (NA) fallen. Die Darstellungen von häuslicher Gewalt und emotionalem Missbrauch könnten für jüngere Leser zu intensiv sein, was die Altersangemessenheit des Buches in Frage stellt.
Fazit

Everything We Never Said ist ein fesselnder romantischer Thriller, der die Leser in die emotionalen Abgründe von Verlust, Schuld und dunklen Geheimnissen entführt. Die Mischung aus verbotener Liebe, mysteriösem Tod und überraschenden Enthüllungen bietet ein spannendes Leseerlebnis.

Obwohl das Buch in vielen Punkten vorhersehbar ist, überzeugt es mit seinen emotionalen Höhen und Tiefen und einem überraschenden Finale. Besonders hervorzuheben ist die sensible Behandlung von Themen wie Missbrauch und Trauer, die nicht nur junge Leser zum Nachdenken anregen könnten.

Fazit

Everything We Never Said ist ein fesselnder romantischer Thriller, der die Leser in die emotionalen Abgründe von Verlust, Schuld und dunklen Geheimnissen entführt. Die Mischung aus verbotener Liebe, mysteriösem Tod und überraschenden Enthüllungen bietet ein spannendes Leseerlebnis.

Obwohl das Buch in vielen Punkten vorhersehbar ist, überzeugt es mit seinen emotionalen Höhen und Tiefen und einem überraschenden Finale. Besonders hervorzuheben ist die sensible Behandlung von Themen wie Missbrauch und Trauer, die nicht nur junge Leser zum Nachdenken anregen könnten.

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Rezensionen von Anndlich:

Total verhext

Pina Ponyhexe - Eine magische Freundschaft von Marlene Jablonski

Pina ist total aufgeregt, denn ihr großer Tag beginnt und der große Junghexen-Prüfungstag steht an. Als Junghexen würden ganz viele Abenteuer auf sie warten, doch Pina vermasselt häufig ihre Zaubersprüche, weswegen sie auch nach der Prüfung ein ganz schlechtes Gefühl hat.
…und dann trifft Pina auch noch auf ein seltsames Pony, das sogar für Pinas Geschmack etwas zu frech ist.

Kann Pina ihre Prüfung bestehen und dem maroden Hexenwald helfen?

Pina Ponyhexe - Eine magische Freundschaft von Marlene Jablonski ist ein zauberhaftes Abenteuer für junge Leser:innen ab acht Jahren. Die Geschichte wird durch wunderschöne Zeichnungen der Illustratorin Elena Livanios untermalt und zeichnet sich besonders durch einen tollen Humor aus.

Die kleine Protagonistin Pina ist ein Mädchen mit dem man sich als junge:r Leser:in gut identifizieren - u.a. durch ihre Angst vor der Prüfung - kann und die es einem leicht macht, sie ins Herz zu schließen. In der Kombination mit dem mürrischen Pony kommt es zudem zu lustigen Dialogen, die jedoch leider erst in der zweiten Hälfte des Buches wirklich präsent sind. Die erste Hälfte war hingegen etwas langatmig. Schwierig empfinde ich auch das Einbauen von „Sprachfehlern“, wenn sich das Buch an junge Selbstleser:innen richtet, da es den eigenen Schriftspracherwerb erschweren kann. Zum Vorlesen und/oder als Hörbuch eignet sich dies besser und macht das Hörerlebnis variabler, weswegen mir die Umsetzung des Hörbuchs, vorgelesen von Ilka Teichmüller, sehr gut gefallen hat.

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Rezensionen von yellowdog:

Geth und Olwen

Die Unmöglichkeit von Liebe von Francesca Reece

Der Roman erzählt die Geschichte von Geth und Olwen im ländlichen Wales.
Die Autorin arbeitet geschickt mit zwei Zeitebenen. Gegenwart ist 2016/2017, rückblickend dann ab 1987 über die neunziger Jahre, als die Protagonisten noch jung waren. Zwischendurch geht es dann noch mehrfach ins Jahr 1980.

Mir persönlich war das zu viel. Es wurde zu sprunghaft, aber das ist Geschmackssache.
Geth und Olwen hatten eine Liebesbeziehung, aber dann trennten sich ihre Wege. Während der erste Teil des Buches Geth mehr im Blickpunkt stand, kommt im zweiten Teil Olwens Perspektive mehr zum Tragen.
Im Gegenwartshandlungsstrang treffen sie sich wieder und alte Gefühle kommen wieder hoch.
Die Figuren sind nicht schlecht gemacht. Man kann sie verstehen.
Nach „Ein französischer Sommer“ ist „Die Unmöglichkeit von Liebe“ eine kleine Steigerung.

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Rezensionen von Kathie:

Ein spannendes und pädagogisch wertvolles Abenteuer

Wüstenzauber (Band 1) von Marliese Arold

Das zauberhafte Cover hat meine Enkelinnen sofort angesprochen. Samira, die mutige Tochter des alleinerziehenden Kaufmanns Tarik, reist mit ihm durch die Wüste, um magische Gegenstände zu finden. Als ihr Vater verschwindet, begibt sie sich auf eine gefährliche Suche nach ihm. Die vorkommenden Themen wie Selbstbewusstsein, Freundschaft und Zusammenarbeit sind sehr wichtig für die Zielgruppe.

Es war ein spannendes und gut durchdachtes Abenteuer mit einem Hauch von 1001 Nacht. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich für die Altersklasse. Ich hatte es an einem Tag durchgelesen, und auch meine große Enkelin hat lange Zeiten am Stück gelesen. Die Protagonistin ist uns ans Herz gewachsen – ein mutiges und abenteuerlustiges Mädchen als starke Identifikationsfigur. Wir freuen uns schon auf einen zweiten Teil!

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Kluftinger ermittelt wieder

Lückenbüßer (Kluftinger-Krimis 13) von Klüpfel Volker; Kobr Michael

Bei einem Übungseinsatz in den Bergen kommt ein Polizist ums Leben. Und es wird schnell klar, dass es Mord und kein Unfall war. Kluftinger und sein Team ermitteln. Und Kluftinger hat gerade auch noch viel zu tun, er kandidiert für den Gemeinderat und findet auch noch Gefallen daran.

Nunmehr bereits der 13.

Fall. Da ich bereits alle Kluftinger-Bücher gelesen habe, habe ich mich sehr auf den neuen Krimi Lückenbüßer gefreut. Vom Schreibstil her hat es mir wie immer gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben und man hat immer ein Bild vor Augen beim Lesen. Die Hauptperson selbst (Kommissar Kluftinger) kommt bei mir als Leser wie immer sehr sympathisch, leicht verpeilt und auf nette Weise eigenartig an. Nun kandidiert er auch noch für den Gemeinderat und seine Versuche auf Facebook und Instagram Wähler zu begeistern ist wirklich sehr lustig.
Leider haben mich der Mordfall selbst und die Suche nach dem Täter wie bereits beim Vorgängerbuch nicht richtig mitgerissen. Fand ich nicht so spannend. Da waren für mich die privaten Dinge von Kluftinger interessanter und lesenswerter. Deshalb nur 4 von 5 Sternen.
Das Cover des Buches finde ich übrigens sehr schön gestaltet.

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