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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

Gelungene Fortsetzung der Reihe

Die Welt in Meran - Schattenflamme von Angela Marina Reinhardt

Ich kenne bereits den ersten Teil von "Die Welt in Meran" und dieser hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen wollte wie es mit den Personen weitergeht. Auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen und hat mir das Leben in Meran Ende des 19.Jahrhunderts lebendig gemacht.

Diesmal geht es für den Leser nach Meran ins Jahr 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück in die Passerstadt.

Dort trifft er auf seinen einstigen Freund und Rivalen Max. Und auf die Frau, die beide Männer lieben: Helen, die mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist ist. Auf dem prächtigsten Ball der Saison kommt es zur schicksalhaften Konfrontation, und es droht die Enthüllung einer Glut, die für immer verborgen bleiben sollte. Doch auch für andere birgt das Leben unverhoffte Entwicklungen: Sigmund Hirsch hat geheiratet und zweifelt bald an seiner Wahl. Und bei den Hallers gibt es ein Wiedersehen mit jemandem, den sie längst verloren glaubten.

Der Schreibstil war wieder, wie auch schon beim ersten Band genau mein Fall, es liest sich alles locker-leicht und auch schön bildlich und es hat sich dadurch ein sehr schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Somit hatte ich das Buch in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen. Die Stadt Meran wird sehr anschaulich und lebendig beschrieben und man bekommt als Leser richtig Lust selbst einmal dorthin zu reisen und an der Promenade entlang zu spazieren. Aber auch das Leben der Menschen wird eindrücklich beschrieben und besonders die Geschichte von Jean und Helen rückt in diesem Teil in den Vordergrund, aber auch Johann Haller, der von einer Polarexpedition zurückkehrt wird Raum in diesem Buch gegeben. Wen ich diesmal ein wenig vermisst habe ist das Mädchen Rosa, sie findet nur sehr kurz Erwähnung im Buch, das soll sich allerdings im dritten Teil der Reihe wieder ändern.

Die Handlung ist wieder sehr abwechslungsreich und ich habe die Geschichten sehr gerne gelesen, sowohl von altbekannten Personen, aber auch neue Nebencharaktere wie Clementine Kerr, eine schottische Alpinistin machen Spaß. Besonders berührend und eindrücklich habe ich am Ende des Romans den Brand des Wiener Ringtheaters empfunden, der tatsächlich auch historisch passiert ist.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils und ich freue mich schon besonders auf den dritten Teil der Reihe, in der Rosa wieder eine größere Rolle spielt und man gespannt sein kann was die Charaktere noch erleben und wie es mit Helen, Jean und den anderen weitergeht. Gerne empfehle ich das Buch weiter, besonders natürlich Lesern, denen der erste Band gefallen hat. Man könnte das Buch auch eigenständig lesen, aber in der richtigen Reihenfolge ist es noch viel schöner.

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Geheimnisse

Eine Liebe ohne Sommer von Timothy Paul

Der Klappentext hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht, denn ich mag Liebesgeschichten alla "Ps: Ich liebe dich" die eigentlich erst mit dem Tod einer Person starten. Nicht unbedingt romantisch aber oft interessant zu lesen. Ich war deshalb auch sehr auf dieses Buch gespannt.

Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können?

Der Schreibstil liest sich meistens recht angenehm und verständlich, aber so richtig mitreißend und fluffig fand ich ihn, im Vergleich zu anderen Liebesgeschichten leider nicht, vielleicht weil es ein Mann geschieben hat? Ich weiss es nicht. Was mir dafür sehr gefallen hat ist, dass der Autor als Stilmittel SmS Verläufe und Notizbuch-Einträge verwendet hat, das gibt der Geschichte Abwechslung. Ausserdem wurde mal in der Vergangenheit erzählt wie die Protagonisten sich kennen gelernt haben; und dann begleiten wir Rosa in der Gegenwart nach dem Tod ihres Freundes.

Ich hatte erwartet das es sich mehr um die Zeit nach dem Tod dreht, aber das Buch spielt gut die Hälfte der Zeit in der Vergangenheit.

Die Geschichte beziehungsweise Nikolas sind oft geheimnisvoll und man weiss nicht so genau wohin das ganze führt. Im prinzip hatte Rosa nach dem Tod von Nikolas viele einzelne Puzzlestücke, die sie zusammenfügen musste um ein Bild von ihrem Freund zu bekommen. Ich habe immer wieder mit den Charakteren mitgefiebert und habe die Geschichte insgesamt gerne gelesen, es gab aber auch zähe Passagen dabei. Auch die Nebencharaktere sind mir nicht so nahe gekommen wie ich das gewünscht habe. Im letzten Drittel konnte mich die Geschichte dann wieder besser abholen.

Fazit: Insgesamt ist die Geschichte empfehlenswert und geheimnisvoll, manchmal aber für mich auch etwas zäh zu lesen gewesen. Daher vergebe ich 3,5 Sterne und eine Empfehlung für interessierte Leser.

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Tolles Hörbuch

Das Geheimnis von Lissabon von Kerry Barrett

Auf dieses Hörbuch war ich schon gespannt, denn ich höre unheimlich gerne Geschichten in denen es Geheimnisse gibt und Spionage. Ich bin auch sehr glücklich diese Geschichte gefunden zu haben, denn sie hat mir richtig gut gefallen!

Lissabon, 1938. Europa steht am Rand des Krieges, und für die junge Schauspielerin Lara Hope beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Nach dem Tod ihres Vaters sucht sie einen Neuanfang, und reist nach Lissabon. Während über Europa der Krieg tobt, findet Lara Zuflucht in der Buchhandlung ihrer Vermieterin, einem Ort voller Frieden, Geschichten und Hoffnung. Als sie eines Tages beobachtet, wie ein Kunde heimlich ein Buch austauscht, wird ihr klar: Diese Buchhandlung birgt Geheimnisse. Plötzlich findet sich Lara in einem undurchsichtigen Netz aus Täuschung und Gefahr wieder; begegnet neuen Freunden und einer unerwarteten Liebe. Doch wie viel ist sie bereit zu riskieren für dieses neue Leben – und für die Wahrheit, die in den Schatten von Lissabon verborgen liegt?

Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht, deshalb ist es auch nicht schwer gefallen sich auf die Geschichte zu konzentrieren. Die Autorin hat Lissabon und den Menschen dieser Zeit richtig Leben eingehaucht und es war eine schöne Reise in die Vergangenheit. Es geht viel um Geheimnisse, versteckte Organisationen im Untergrund aber auch um Freundschaft und Liebe.

Lara war eine sehr sympathische Protagonistin mit der ich von Beginn an mitfiebern konnte und die ich sehr gerne durch die Story begleitet habe. Sie war immer sehr hilfsbereit und hat einen lieben Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte.

Besonders spannend fand ich die Story um die geheimen Organisationen und die Geheimaufträge, die Geschichte zeigt aber auch, dass nicht alle Deutschen oder Österreichen einen verdorbenen Charakter hatten, sondern das es immer auf den einzelnen Menschen ankommt und wie er sich entscheidet.

Sehr spannend fand ich auch wie Edward und Wallis Simpson mit in die Geschichte integriert worden sind. Das hat mir sehr gefallen. Was ein wenig gefehlt hat war für mich ein Nachwort, was Wahrheit und was Fiktion an diesem Hörbuch gewesen ist.

Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme und hat das Hörbuch auch sehr schön und lebendig vorgelesen.

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Das Geheimnis der Tante Colette

Tata von Valérie Perrin

Schon der Klappentext hat meine Neugier geweckt, da ich unbedingt wissen wollte warum zwei Tote die gleiche Identität haben und wie es dazu gekommen ist. Der Roman ist auch sehr lebenswert und ich habe ihn gerne gelesen, allerdings wird die Geschichte ausführlich erzählt, das merkt man schon an der Dicke des Buches.

2010 – Die Polizei kontaktiert Agnès: Ihre Tante Colette Septembre sei soeben verstorben. Doch Colette, ihre Tata, ist bereits seit drei Jahren tot. Agnès kehrt in das kleine Städtchen im Burgund zurück, um die ominöse Tote zu identifizieren – eine Frau, die ihr einen Koffer voller Audiokassetten hinterlassen hat. Wer ist sie? Und wer wurde drei Jahr zuvor beerdigt?
Die unscheinbare Tante entpuppt sich als zentrale Figur in einem Geflecht aus Geheimnissen und Sehnsüchten.
Kunstvoll zeichnet die gefeierte internationale Bestsellerautorin Valérie Perrin unvergessliche Figuren voller Zartheit und Tiefe. Ein außergewöhnlicher Triumph der Erzählkunst – Tata wird die Leserinnen und Leser bis zur letzten Seite nicht loslassen.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich aber gleichzeitig auch mitreißend. Einerseits schreibt die Autorin die einzelnen Kapitel mit vielen Details und Ausschmückungen, aber andererseits lässt sie diese auch immer so enden das man eigentlich immer noch ein Stück weiter lesen möchte.

Nach und nach fordert der Tod von Tante Colette Geheimnisse und familiäre Geschichten zu Tage, die der Leser gemeinsam mit Agnes entdeckt. Es hat ein wenig etwas von einer Schnitzeljagd oder einem Puzzle, inder sich nach und nach immer mehr zusammenfügt und am Ende ein gesamtes Bild ergibt.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn manche Passagen auch mal ein wenig zu ausführlich wurden und ein wenig zäh waren, aber insgesamt hat doch die Spannung und das Interesse an dieser Geschichte deutlich überwogen. Gerne empfehle ich es an interessierte Leser weiter.

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Krimi, der in den 60er Jahren handelt

Weiße Westen, schwarze Nächte Ein Fall für Hedy Voss von Sabine Hofmann

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, da ich bisher kaum Krimis gelesen habe die in den 60er Jahren handeln, sondern entweder davor und danach. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meinem Mann auf einer Autobahnfahrt gehört und wir beiden fanden die Geschichte sehr unterhaltsam.

Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss ist gewitzt, unabhängig – und verzweifelt.

Um für ihre kranke Schwester Elsa sorgen zu können, hat sie keine andere Wahl, als zu tun, was sie am besten kann: Einbrüche verüben. Eines Tages fallen Hedy dabei gefährliche Informationen in die Hände, mit denen Elsa leichtfertiger umgeht, als es den beiden Schwestern guttut. Plötzlich schweben die beiden in höchster Gefahr, und Hedy muss sich entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um Elsa und sich zu schützen.

Der Schreibstil war angenehm, sodass wir und gut auf die Geschichte konzentrieren konnten. Aussrdem hat die Autorin es gut verstanden immer wieder die Geschichte der 60er Jahre im Ruhrgebiet mit einfließen zu lassen und so konnte gerade ich, die noch einer jüngeren Generation angehöre, sehr viel über diese Zeit lernen.

Der Kriminalfall war unterhaltsam und interessant erzählt, es war weniger ein Krimi im Sinne von "Täter- und Spurensuche", sondern vielmehr hat es sich hier um Spionage und Geheimnisse in den Behörden gedreht.

Die Sprecherin hat die Geschichte gut vorgelesen, vorallem die Dialekte die ein paarmal vorgekommen sind waren sehr lebendig anzuhören. Lediglich das Ende fanden mein Mann und ich beide etwas abrupt, aber dies könnte daran liegen, dass es noch mehr Bücher geben wird. Insgesamt ein hörenswerter Krimi, den wir empfehlen können.

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Sehr lebensecht geschrieben

Wir in zehn Jahren von Jessica Stanley

Der Klappentext hat mich direkt neugierig auf das Hörbuch gemacht und ich wollte mehr über diese interessante Story erfahren. Ich wurde auch nicht enttäuscht, sondern hatte ganz im Gegenteil ein paar sehr interessante und schöne Hörstunden mit dieser Geschichte.

London, 2013: Coralie und Adam begegnen sich an einem Punkt in ihrem Leben, an dem beide mehr Fragen als Antworten haben.

Adam ist Politjournalist und hat eine vierjährige Tochter namens Zora, von deren Mutter er getrennt lebt. Coralie ist neu in der Stadt und versucht, als Schriftstellerin Fuß zu fassen. Schnell merken sie, wie viel sie gemeinsam haben: Hals über Kopf verlieben sie sich ineinander. Bald teilen sie sich Wohnung und Leben, gründen schließlich eine Familie. Und dann? Dieser Roman erzählt davon, was nach dem Happy End passiert – den ersten zehn Jahren einer Beziehung. Er erzählt von Überforderung und Versöhnung, von einem Alltag, der neben dem familiären Chaos von den politischen Krisen dieser Zeit geprägt ist: ständig wechselnden Premierministern, Brexit und der Pandemie. Er erzählt von Coralies Versuch, gleichzeitig Stiefmutter, Mutter, Schriftstellerin, Angestellte, Schwester, Freundin, Tochter und Partnerin zu sein, davon, dass man sich manchmal neu erfinden muss, um sich nicht zu verlieren. Und das alles mit einer Wärme, Authentizität und Empathie, dass es nach der Lektüre fast wehtut, die Figuren zurückzulassen.

Der Schreibstil war sehr leicht und einfach und deshalb konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Sehr gut gefallen hat mir vorallem, dass sich die ganze Geschichte sehr lebendig angefühlt hat, als wäre sie mitten aus dem Leben geschrieben und genau so passiert. Die Anfangszeit, in der sich Coralie und Adam und Zora kennen lernen fand ich ganz wunderbar und ich fand es toll, dass das Klischee der "bösen Stiefmutter" hier einmal nicht bedient wurde, ganz im Gegenteil!

Die Geschichte widmet sich ernsten Themen wie der Überforderung mit den Kinder und im Alltag wenn der Mann den ganzen Tag auf der Arbeit ist, Stress mit Babys und Teenagern, aber auch den Freuden im Leben. Ausserdem widmet sich das Hörbuch auch der Politik rund um den Braxit und ich fand das mal interessant aus Sicht eines Paares das in England lebt zu lesen, auch wenn ich das Thema irgendwann ein wenig ermüdend gefunden habe. Besser haben mir die anderen Themen gefallen wie zum Beispiel als Frau Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen und für alle immer "perfekt sein" zu wollen. Daher finde ich das Hörbuch gerade für Frauen im mittleren Alter interssant, die sich sehr oft in diesen vielen Rollen wiederfinden.

Die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen, ihre Stimme war angenehm und ich hatte Spaß dabei ihr zuzuhören. Die Story wurde von der Erzählerin lebendig vorgelesen, und ich konnte das Hörbuch wirklich genießen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung ab, wie gesagt besonders für Frauen im Mittleren Alter, aber auch für alle anderen die Interesse haben.

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Drei starke Protagonistinnen

Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf von Mirjam Müntefering

Ich fand den Klappentext zwar recht ansprechend aber ehrlich gesagt hatte ich auch keine sehr großen Erwartungen an die Story. Ich wurde hier aber absolut eines besseren belehrt, denn die Geschichte hat mich so sehr gefesselt, dass ich das Buch in nur einem Tag gelesen und genossen habe! Ich fand es richtig toll geschrieben und kann es jetzt schon kaum erwarten bis der zweite Teil erscheint!

Die Geschichte führt ins Bergisches Land, 1910.

Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ändert alles! Neben ihrem guten Freund Eugen bleibt Irma nur die kühle Großmutter Auguste. Die macht eine schockierende Entdeckung: ihr verstorbener Gatte hat nicht nur eine Liebschaft finanziert, sondern die Familie durch den Kauf eines heruntergekommenen Landgasthofs ruiniert. Als Ludwigs uneheliche Tochter und begabte Feinbäckerin Harriet auftaucht, um ihr Erbe einzufordern, müssen die Honigfrauen zusammenhalten.

Der Schreibstil war von Beginn an sehr angenehm und locker zu lesen, ich bin nach ein paar Seiten ganz in die Story eingetaucht und war einfach hin und weg! Die Autorin schreibt kapitelweise wechselnd aus Sicht der drei Protagonistinnen Irma, Harriet und Auguste. Alle Frauen sind unterschiedlichen Alters und Charakters und doch vereint sie eine unglaubliche Stärke, Willenskraft und Mut. Ich war von jeder einzelnen der Frauen absolut fasziniert und sie waren so gut gezeichnet das ich beim Lesen wirklich das Gefühl hatte sie immer besser kennen zu lernen. Aber auch die Nebencharaktere hatten sehr viel Freude gemacht und waren alle authentisch beschrieben.

Die Story hat mir großen Spaß gemacht! Ich konnte nicht nur einiges über die vergangene Zeit mitnehmen und habe über Klassenunterschiede und geächtete Familien gelernt, ich habe auch eine extrem mitreißende Geschichte erhalten, die großartig und sehr berührend war! Ich kann es daher kaum abwarten den zweiten Teil zu lesen und zu erfahren wie es mit den drei Frauen und den anderen Charakteren weitergeht, Ich habe sie alle sehr lieb gewonnen. Gerne gebe ich eine Empfehlung ab und natürlich die volle Punktzahl.

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Die Geschichte des Opals

Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan

Cover und Klappentext haben mich hier sofort begeistert und ich wollte unbedingt wissen welche Geschichte dahinter Steckt! Ich liebe geheimnisvolle Familiengeschichten sehr und diese stellt wirklich ein Highlight in diesem Genre da!

Der Leser begleitet in dieser Geschichte Roz, die nach dem Tod ihrer Mutter Australien den Rücken und nur einen Ring mit einem leuchtenden Opal bei sich trägt, ein Erbstück, das sie bei der Räumung ihres Zuhauses entdeckt hat.

In London, zwischen den antiken Schätzen eines kleinen Ladens, fühlt sie sich auf beinahe mystische Weise von einem Gemälde angezogen, das vier Felsen an der Küste Schottlands zeigt. Von einer unstillbaren Sehnsucht getrieben, reist sie nach Skara, in die Heimat der verstorbenen Malerin. Gemeinsam mit Drew, einem charismatischen Inselbewohner, enthüllt Roz nicht nur die Geschichte einer großen Liebe, sondern auch das tragische Geheimnis von vier Schwestern, das ihr eigenes Leben für immer verändern wird.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, er ist sehr angenehm zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Hätte ich gekonnt wie ich gewollt hätte, dann hätte ich das Buch in nur einem Tag verschlungen. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen was das Buch für mich sehr interessant und abwechslungreich gemacht hat. In der Vergangenheit begleiten wir die älteste der Meerglasschwestern, Iris, die sich auf den Weg nach Sri Lanka macht um ihren Onkel zu finden. In der Gegenwart fiebern wir einerseits mit Roz mit aber auch mit Finn, die sich gemeinsam auf die Suche nach den vier Schwestern machen. Was ich besonders schön fand ist, wie bildhaft und lebendig die Autorin die verschiedenen Handlungsorte beschreibt. Das raue Schottland, aber auch das exotische Sri Lanka und das trockene Australien entstehen richtig vor den Augen des Lesers und für mich war es oft, als würde ich einen spannenden Film sehen.

Die Geschichte war ausserdem sehr tiefgründig und vereinte die Genre Familiengeschichte, historischer Roman und sogar Krimi miteinander und ich fand das extrem spannend und interessant zu lesen. Es gab immer wieder Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe und wunderbare Charaktere die ich ins Herz geschlossen habe, vorallem Guy und Iris in der Vergangenheit.

Fazit: Ein wunderbares Buch, das sich von anderen des Genres deutlich abhebt. Es ist interessanter geschrieben, tiefgründiger und spannender als viele andere Bücher des Genres und ich möchte auf jeden Fall die anderen drei Schwestern und ihre Geschichten kennen lernen. Ein echtes Lesehighlight für mich und nur zu empfehlen!

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Enemies- to lovers, in einem magischen setting

Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Schon das Cover und der Klappentext hatten mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht, denn magische Tierärzte sind mal eine sehr coole Idee, die für mich auch ganz neu war. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch und wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen und das Ende machr große Lust auf den nächsten Teil!

Chaos in London, magische Wesen außer Kontrolle – und zwei Rivalen, die sich zusammenraufen müssen.

Gwendolynne Chan will nur ihren Abschluss am Seamere College für magische Tiermedizin schaffen und die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten. Doch Harrisford Briggs, ihr arroganter Kommilitone aus reichem Elternhaus, kommt ihr dabei ständig in die Quere. Als gefährliche Magieexplosionen die Stadt erschüttern, die etwas mit den magischen Tieren in Gwens und Harrisfords Obhut zu tun haben, bleibt ihnen nur eins: zusammenarbeiten. Zwischen knisternden Flirts, hitzigen Wortgefechten und einem mürrischen, sprechenden Kater steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss – nämlich das Schicksal der ganzen magischen Welt.

Der Schreibstil war leicht zu lesen und passt gut zur Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Aber auch andere Leser können hier durchaus ihren Spaß haben und in die Geschichte eintauchen. Gefallen hat mir, dass die Geschichte aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt wurde. So konnte man die Gefühle und Gedanken von beiden Charakteren sehr gut nachvollziehen und mit ihren mitfiebern. Es ist eine schöne Enemie-to-lovers Story, die nachvollziehbar erzählt wird, manchmal hätte ich mir aber noch mehr Reife von beiden Charakteren gewünscht, immerhin sind sie Mitte 20.

Die Story war die ganze Zeit über interessant erzählt, ich mochte diese magische Welt, die unserer aber in vielen Dingen gar nicht so unähnlich ist. Ab und an hätte ich mir etwas mehr Erklärungen erhofft, was die Magie angeht aber insgesamt hat mir die Magie dieser Welt gut gefallen. Vorallem die Seelentiere und die anderen magischen Geschöpfe der Story waren ein richtiges Highlight für mich.

Das Buch endet ein mit einem ziemlich gemeinen Cliffhanger, der aber wiederum sehr große Lust auf den zweiten Band der Reihe macht. Ich hätte auf jeden Fall Lust die beiden Protagonisten wiederzusehen und kann das Buch auf jeden fall weiterempfehlen.

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Interessante Oz-Geschichte

West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe


Schon immer fand ich die Geschichte vom Zauberer von Oz faszinierend und mochte die Welt rund darum und die Charaktere sehr gerne. Das Cover ist wunderschön mit dem Smaragdpalast im Hintergrund und deshalb wollte ich unbedingt diese neue Version der Geschichte lesen. Obwohl sie eine ganz andere Idee der ursprüngliche Geschichte bringt, hatte ich Spaß zu lesen.

Der Schreibstil war leicht verständlich und die Fantasy Welt wurde anschaulich beschrieben. Ich hatte während des Lesens Spaß und wollte immer wissen wie es weitergeht. Mit der Protagonistin konnte ich mitfiebern, ihre Gedanken und Gefühle waren die meiste Zeit nachvollziehbar.

Die Geschichte war anders als ich sie erwartet habe, manchmal auch etwas düster, aber ich mochte es die Geschichte auch mal ganz anders als bekannt zu erleben. Dennoch hatte sie natürlich auch Elemente vom Klassiker in sich und diese waren gut zu erkennen und in die Story integriert.

Fazit: Wer die Welt von Oz mal anders erleben möchte, der sollte sich dieses Buch genauer ansehen. Wunderschön ist es ja mit dem tollen Cover noch dazu.

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