Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Durchwachsene Fahrt
Grüne Welle von Esther Schüttpelz
Nach dem Kinobesuch mit ihrer besten Freundin setzt sich eine Frau in ihr Auto und fährt heim – bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt. Sie verpasst Ausfahrt um Ausfahrt, entfernt sich immer weiter von ihrem Zuhause, wo ihr Mann auf sie wartet. Nach einer ganzen Nacht und dem folgenden Tag wird klar: Vielleicht wäre es besser, wenn sie nie wieder zu ihm zurückkehren würde.
Denn so unheimlich die Finsternis der Landstraßen und Tankstellen auch ist, die wahre Gefahr lauert dort auf sie.
Der Klappentext des Buches hat mich richtig neugierig gemacht und auch der Anfang der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil konnte mich zunächst in den Bann ziehen und ich war gespannt wie die Fahrt der Protagonistin, die zunächst nur als "die Frau" bezeichnet wird, so werden wird. Auch die anderen Protagonisten werden übrigens nicht mit Namen genannt, sondern heißen nur "Der Mann der Frau" oder "die Freundin der Frau". Dies macht die Geschichte ungewöhnlich und auch ein Stück unnahbar, andererseits könnte man so jeden beliebigen Namen einsetzten.
Als die Protagonistin also wegfährt und sich immer weiter von ihrem Wohnort entfernt hat mir gut gefallen, dann jedoch trifft die Frau auf zwei Mitreisende und irgendwie wirkte die Handlung dann in meinen Augen zunehmend unrealistisch und es gab einige zähe Passagen die mich nicht so mitreissen konnten. Erst gegen Ende konnte mich die Protagonistin durch eine Wendung überraschen und das Ende hat dann für mich wieder gepasst und war stimmig.
Fazit: Eine etwas durchwachsene Geschichte für mich. Es gab richtig gute Abschnitte in diesem Buch, aber teilweise auch etwas unlogische oder unrealistische. Wen der Klappentext aber interessiert, der sollte der Geschichte ruhig eine Chance geben.
Geheimnisvoll
Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell
Ich habe diese Geschichte als Hörbuch erleben dürfen und die Geschichte hat mich wirklich gut unterhalten, in der ersten Hälfte noch ein wenig mehr als in der zweiten.
Die Geschichte handelt von der jungen Kunstgutachterin Eve Shaw, die in ihrem Büro einem silberhaarigen Herrn die Hand schüttelt, danach wird sie das Gefühl nicht los, diese Hand schon einmal gehalten zu haben.
Aber wo und wann? Sie erfährt von einem rätselhaften Ort, dem White Octopus Hotel. Mythen von Zeitreisezimmern und magischen Gegenständen ranken sich darum. Eve beschließt, in dem verlassenen Anwesen, hoch oben in den Schweizer Alpen, nach Antworten zu suchen und findet sich plötzlich in dem prachtvollen Belle-Époque-Hotel zu seiner Glanzzeit wieder. Ein junger Mann kreuzt ihren Weg, doch es ist nicht ihr erstes Treffen. Ist es ein neuer Anfang oder ein weiteres Ende? Kann das Ende auch ein Anfang sein?
In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden, der Schreibstil ist flüssig und leicht, so hatte ich überhaupt keine Probleme in der Handlung mitzukommen. Die Beschreibungen von dem alten Hotel, das Eve erreicht, voller Staub und heruntergekommen, dass sich in einer Zeitreise in das schillernde Hotel verwandelt ist wirklich gut beschrieben worden und ich konnte alles vor meinen Augen sehen! Schon bevor Eve überhaupt zu dem Hotel gelangt, ist die Geschichte rätselhaft und mysteriös und dies hat mir wirklich gut gefallen! Ich mag Geschichten voller Sagen und Rätsel denn diese haben ihren eigenen Charme. Auch die Schnitzeljagd im Hotel habe ich sehr gerne verfolgt und bis hierhin hätte ich dem Hörbuch auch die volle Punktzahl gegeben. Dann jedoch reist Eve sehr viel in der Zeit hin- und her und leider wurde mir das dann teilweise etwas zu wirr und unlogisch. Das Ende konnte mich nicht so recht begeistern weil mir auch hier die Logik gefehlt hat.
Die Sprecherin hat das Hörbuch sehr schön vorgelesen, die Stimme war angenehm und ich sie hat der Geschichte Tiefe und Lebendigkeit verliehen.
Fazit: Eine sehr schöne Geschichte, die ich gerne angehört habe, nur der letzte Teil wird mir dann etwas unlogisch. Dennoch sehr zu empfehlen.
Wieder unterhaltsam zu lesen
Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi
Da ich bereits den ersten Teil als Hörbuch genießen dufte und mir dieser gut gefallen hat, wollte ich nun unbedingt wissen wie es mit den Protagonisten weitergeht und welche spannenden Fälle sie diesmal lösen müssen! Ich hatte ein paar sehr unerhaltsame Stunden mit diesem Buch und fand die Lektüre lesenswert, gerade wenn einem der erste Teil gut gefallen hat.
Diesmal versuchen Kaede und ihr Großvater neue Fälle zu lösen und mit fantasievollen Geschichten den Geheimnissen der Menschen auf die Spur zu kommen. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie. Doch auch im privaten Umfeld der beiden häufen sich unbegreifliche Ereignisse, und ein alter Widersacher taucht wieder auf. Kann das ungleiche Detektiv-Duo die Rätsel lösen, die die Welt ihnen stellt, und sich selbst in Sicherheit bringen?
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, locker und leicht, dabei strahlt er aber auch eine Ruhe aus die das Buch warmherzig zu lesen macht. Anders als bei anderen Krimis steht nicht die Spannung im Vordergrund, sondern das Rätseln und Gedankenspiele. Mir hat dies schon im ersten Teil sehr gut gefallen und auch diesmal konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen.
Der Autor schafft es die beiden Protagonisten Kaede und ihren Großvater authentisch zu beschreiben, wobei mir vorallem der kluge Großvater immer sehr sympathisch ist. Die Geschichte ist kraftvoll und wirklich schön zu lesen, wenn man keine Action und keinen Thrill, sondern Rätsel, schöne Gespräche zwischen Kaede und dem Großvater und ein wenig Mystik mag. Gerne empfehle ich das Buch weiter.
Märchenhafte Geschichte
Flora Brimble und der verlorene Frühling von Marcus Raffel
In einem kleinen englischen Dorf will der Winter einfach nicht zu Ende gehen, deshalb fühlt sich auch das Mädchen Flora Brimble grau wie die Welt um sie herum. An ihrem Geburtstag kauft sie eine besondere Tinte und damit beginnt für Flora das größte Abenteuer ihres Lebens! Denn sie möchte den Frühling unbedingt zurückholen und macht sich deshalb auch auf die Suche nach der Maikönigin.
Diese hat Zauberkräfte und kann die Sonne und Blumen zurückbringen. Auf ihrem Weg trifft sie einen Kobold, ein sprechendes Eichhörnchen und sogar eine böse Hexe. Diese möchte Flora und ihren Mut brechen, doch sie hat nicht mit Freundschaft und Zusammenhalt gerechnet!
In die Geschichte bin ich mühelos reingekommen, denn der Schreibstil ist sehr locker und leicht geschrieben, dennoch aber sehr märchenhaft. Für die Altergruppe ist die Geschichte sehr gut und leicht lesbar.
Die Geschichte besticht durch eine sympathische Protagonistin, mit der man so richtig gut mitfiebern kann und die Mut und Zusammenhalt zeigt, auch in dunklen Zeiten. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr liebevoll und einzigartig beschrieben und deshalb ist das Lesen ein richtiges Vergnügen.
Das Buch hat schon etwas märchenhaftes, "Frühling gegen Winter", viel Magie und auch Freundschaft und Zusammenhalt sind ein großes Thema.
Das Buch besticht aber nicht nut mit dem Inhalt, sondern auch mit einem wunderschönen Cover, einem zauberhaften Farbschnitt und kleinen Blumenzeichnungen auf einigen Seiten. Rundum gelungen und deshalb sehr empfehlenswert!
Wohlfühlroman vor der wunderbaren Landschaft Irlands
Und das Glück duftet nach Wolken und Meer von Susa Bartel
Viele Jahre ist es her, dass die 33-jährige Kayla zuletzt in ihrer Heimat Irland war: Zu groß ist der Schmerz, den sie dort zurückgelassen hat. Denn ihre Mutter verschwand ohne ein Wort, als Kayla noch ein Kind war. Jetzt zwingt sie der plötzliche Tod ihres Vaters, ins beschauliche Old Quay zurückzukehren.
Dort trifft sie nicht nur ihre geliebte Gran und ihre Sandkastenfreundin Maeve wieder, sondern auch ihren Bruder Logan, mit dem sie seit einem schlimmen Streit kaum gesprochen hat. Während langer Spaziergänge am Meer kehren endlich auch die schönen Erinnerungen zu Kayla zurück. Und sie begegnet dem jungen Witwer Nathan, der die zauberhafte Perfumery Wildflowers betreibt. Dann entdeckt Kayla etwas, das die Vergangenheit in neuem Licht erscheinen lässt …
Ich hatte keine Probleme in die Geschichte reinzufinden, denn der Schreibstil war von Beginn an sehr leicht und locker zu lesen und hat wunderbar zum Genre gepasst. Deshalb sind die Seiten während des Lesens auch nur so dahingeflogen. Kayla ist eine sympathische junge Frau mit der man als Leserin gut mitfiebern kann, dennoch hätte ich sie doch das ein- oder andere Mal gerne geschüttelt, denn sie ist in manchen Dingen doch sehr naiv und braucht teils sehr lange um hinter die Kulissen zu blicken. Auch die anderen Charaktere sind sehr authentisch beschrieben worden und schleichen sich nach und nach ins Herz- zumindest die meisten.
Das Buch ist ein richtiger Wohlfühlroman mit Romantik, aber auch einer herzergreifenden Familiengeschichte. Besonders toll sind auch die Beschreibungen der Landschaft Irlands und der Roman weckt richtig die Lust selbst einmal auf die grüne Insel zu reisen und sich alles anzusehen!
Fazit: Ein wunderbarer Wohlfühlroman, vor einer traumhaften Kulisse und mit sympathischen Protagonisten. Von mir erhält das Buch sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Humorvoll gelesen
Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth
4,5 Sterne
Wenn ein Mann bei einem Date gesagt bekommt, dass er älter aussieht als sein brandaktuelles Foto, dann weiß er, die Dinge in seinem Leben laufen nicht gerade toll. So wie bei Henri. Irgendwie geht es ihm okay. Aber irgendwie auch überhaupt nicht: seine Ehe ist Geschichte, die Affäre aber auch.
Als sein Hausarzt dann auch noch "die Wechseljahre" bei ihm diagnostiziert, reicht es Henri langsam.
Immerhin passt es ganz gut, dass seine Traumfrau Emily als Coach arbeitet. Kann sie ihm helfen? Dummerweise steht Emily privat auf junge Männer. Aber so leicht gibt Henri nicht auf. Er merkt: Er will noch lange nicht aufs Abstellgleis. Und vielleicht sind die Wechseljahre ein Gleiswechsel, den er begrüßen sollte.
Der Schreibstil ist frisch und locker und sehr humorvoll, ich hatte daher überhaupt keine Probleme in die Geschichte hineinzufinden. DIe Geschichte ist ganz klar darauf ausgelegt Spaß zu haben und den Leser oder Hörer zum Lachen zu bringen, dabei vorallem das Thema älter werden bei Männern aufs Korn zu nehmen. Die Geschichte hat aber auch einige emotionale Momente, die ich sehr schön gefunden habe.
Ich mochte den Protagonisten gerne und habe ihn auf dem Weg gerne begleitet, er war teilweise aber auch wirklich allzu naiv und gutgläubig, vorallem wenn es um das ehemalige Haus von ihm und seiner Exfrau geht. Überhaupt war seine Exfrau wirklich unglaublich egoistisch gezeichnet und das sie ihren Kinder so gar nichts gönnt, hat mich etwas traurig gestimmt und hat mir wirklich keinen Spaß gemacht zu hören, ich fand das nicht lustig sondern zutiefst abstoßend.
Ansonsten war die Geschichte aber ein richtig toller Hörspaß und am Ende fiebert man so richtig mit wie die Geschichte endet! Klasse geschrieben.
Herausragend hat aber auch der Sprecher das Hörbuch gelesen und deshalb würde ich bei dieser Geschichte tatsächlich auch ganz klar das Hörbuch empfehlen, denn Christoph Maria Herbst reisst es einfach nochmal etwas mehr raus und liest einfach FANTASTISCH!
Emotionale Geschichte von Müttern und Töchtern
Niemands Töchter von Judith Hoersch
Alma ist Niemands Tochter. Sie wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel auf, doch das kluge und neugierige Mädchen fühlt sich fremd in seiner Familie. Denn um seine Herkunft wird geschwiegen. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort vermisst noch eine Frau ihre Mutter schmerzlich – Isabell, die 2019 in Berlin lebt.
Diese Leerstelle hat ihre Vergangenheit geprägt, und beeinflusst noch immer ihre Gegenwart, ihr Fühlen und Denken und ihr eigenes Familienleben. Als sich Almas und Isabells Wege auf schicksalshafte Weise kreuzen, entfaltet sich zwischen Polaroids und verlorenen Träumen eine Geschichte, die die beiden Frauen über Generationen hinweg verbindet.
Ich habe tatsächlich eine ganze Weile gebraucht um richtig in die Geschichte reinzufinden, es sind viele Namen und viele Perspektiven die erzählt werden und man muss sich immer mal orientieren wer denn nun wer ist und aus welcher Zeit diese Person nun kommt. Dennoch haben mich die Geschichten der einzenen Frauen alle in ihren Bann ziehen können, es geht um Mütter die noch zu jung für ein Baby sind, von solchen die gerne Kinder hätten und von Töchtern die nach ihren Müttern suchen. Das alles sind sehr emotionale Themen die in diesem Hörbuch nach und nach wunderbar zusammengeführt werden und die einzelnen Puzzlestücke werden dann am Ende auch alle zusammengefügt.
Die Sprecherin ist die Autorin selbst und sie hat das Hörbuch sehr gut und emotional vorgelesen. Ihre Stimme war auch sehr angenehm. Dennoch hätte ich mir, für ein besseres Hörverständnis welche der Personen denn nun wer ist, mehrere Sprecher gewünscht die jeweils eine Person gelesen hätten. Dann hätte ich schneller die Perspektiven verstanden. Dennoch erhält das Hörbuch für die emotionale Geschichte 4,5 Sterne und eine Empfehlung.
Eindrücklich geschrieben
Alle glücklich von Kira Mohn
Nina: Mutter, Ehefrau, MTA. Erfüllt alle Rollen, doch daneben gibt es eine, von der niemand etwas weiß.
Alexander: Oberarzt, Ehemann, Vater. Tut alles für seine Familie, opfert sich auf als Arzt – und wer dankt es ihm?
Emilia: Gymnasiastin. Zum ersten Mal richtig verliebt. Sucht ihren eigenen Weg, geht aber den des Freundes.
Ben: Student. Es geht ihm gut. Es geht ihm wirklich gut. Verdammt noch mal, es geht ihm gut!
Nina, Alexander, Emilia und Ben. Eine liebevolle Mutter, ein beruflich erfolgreicher Vater, zwei wohlgeratene Kinder. Doch wenn der Druck steigt, reißt die Fassade auf.
Der Schreibstil des Buches lässt sich locker und einfach lesen, so fliegen die Seiten nur so dahin! Dadurch, dass in jedem Kapitel wechselnd aus Sicht von einem Familienmitglied erzählt wird, erlebt man jedes Innenleben der Person, Gedanken und Gefühle hautnah mit. Dies lässt das Buch zu einem sehr intensiven Leseerlebnis werden. Anfangs denkt man bei jedem der vier noch, dass das Leben in Ordnung ist, aber nach und nach merkt man, dass mehr hinter der Fassade der glücklichen Familie lauert und jeder Probleme mit sich trägt, mit denen er auch oft alleine ist.
Man wird ein bisschen in das Leben der vier Menschen reingeworfen und ebenso auch wieder rauskatapultiert, das Ende lässt sehr viele Fragen offen und ist sehr offen für die eigenen Gedanken. Da mir ein etwas geschlosseneres Ende besser gefallen hätte, gibt es von mir 4,5 Punkte, aber auf jeden Fall eine große Leseempfehlung.
Gelungener Auftakt
Secrets of Black Manor (1). Die Gabe der Träumer von Marisa Hart
Am Rand der Kleinstadt, in der Luca lebt, steht das geheimnisvolle Black Manor: ein altes Herrenhaus, bewohnt von dem sonderbaren William Gray, der etwas zu verbergen scheint. Trotzdem zieht sich Luca oft allein mit seinem Zeichenbuch in den Wald zurück, der das Black Manor umgibt. Es ist sein Zufluchtsort, wenn ihm die Hänseleien seiner Mitschüler oder der Streit mit seiner Mutter und seinem Zwillingsbruder zu viel werden.
Als am Morgen seines 13. Geburtstags ein schwarzes Symbol auf Lucas Handgelenk erscheint und ein unbekanntes Tier in seinem Zimmer sitzt, erhält er plötzlich eine Nachricht von William Gray. Denn Luca und William verfügen über eine seltene Gabe: Die magischen Wesen, von denen sie nachts träumen, werden real! Und der Ort, von dem diese Wesen stammen, ist näher, als Luca ahnt. Doch das Reich der Träume beherbergt nicht nur Magie und Wunder, sondern auch albtraumhafte Gefahren. Nun ist es an Luca und Will, die Welt vor einem Feind zu beschützen, der sich zum Herrscher über Traum und Wirklichkeit aufschwingen will.
Der Schreibstil liest sich flüssig, locker und passt sehr gut zur Zielgruppe. Auch die Beschreibungen von Black Manor ist bildhaft und als Leser hat man alles gut vor Augen. Die Geschichte stellt einen Auftakt in eine neue Kinderbuchreihe da, die spannend und locker zu lesen ist. Gerade für die Altersgruppe gibt es Spannung und Abenteuer, ausserdem Freundschaft und Zusammenhalt zu entdecken. Meinem Sohn hat das Buch gut gefallen und er kann das erste Buch der Reihe weiterempfehlen, mit ein wenig Luft nach oben für den zweiten Teil.
Tolle Idee, Umsetzung anders als erwartet
Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict
Eine junge Frau wird im Wald entführt. Zurück bleibt nur ein Rotkäppchen-Umhang und ein Korb. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden – und ein blutverschmierter goldener Schuh. Detective Inspector Lyla Rondell setzt sich auf die Spur des Täters, der bald als der »Grimm-Ripper« Schlagzeilen macht.
Dabei ahnt sie nicht, wie tief sie selbst in die Geschichte verstrickt ist. Die britische Bestsellerautorin Alexandra Benedict ist zurück mit einem Thriller, in dem der böse Wolf auf jeder Seite lauert.
Die gefeierte Kriminalautorin Katie erwacht in einem abgeschlossenen Dachzimmer – entführt von einem maskierten Mann, der sich »der Wolf« nennt. Seine Forderung: Sie soll moderne Märchen schreiben, in denen Aschenputtel und Rotkäppchen sterben. Was Katie verfasst, setzt der Wolf in die Tat um. Weigert sie sich, wird sie selbst das Opfer seines tödlichen Spiels. Während Katie verzweifelt versucht, Hinweise für die Polizei in ihre Geschichten einzubauen, beginnt Detective Inspector Lyla Rondell mit den Ermittlungen. Auf diesen Fall hat sie seit fünfundzwanzig Jahren gewartet. Damals verschwand ihre beste Freundin spurlos, zurück blieb nur ein angebissener vergifteter Apfel. Die neuen Morde tragen dieselbe Handschrift: Eine junge Frau wird mit einem goldenen Schuh ermordet, ein Geschwisterpaar mit Lebkuchenkrümeln im Wald gefunden. Doch das ist nicht alles: Schon bald erkennt Lyla, dass sie selbst Teil eines viel größeren Plans ist.
Ich hatte mich bei diesem Buch sehr auf einen coolen Thriller mit Märchenelementen gefreut und der Klappentext hat sich richtig gut angehört! Der Schreibstil ist zwar gut und leicht zu lesen, aber es sind im Buch viele Perspektivwechsel dabei, dies macht die Geschichte nicht einfach zu lesen. Die Grundidee ist wirklich klasse, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Einmal weil es etwas zu verwirrend geschrieben ist, aber auch das Ende kann mich nicht so wirklich in den Bann ziehen.











