Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Peter Krackowizer:
248 Seiten interessante und verständlich geschilderte österreichische Geschichte
Die Tiroler Habsburger von Anton Prock
Dieses Buch ist eines der seltenen Geschichtsbücher, die für jedermann verständlich geschrieben sind. Und trotzdem fehlt es in diesem Buch nicht an Details und Erklärungen. Der Autor versteht es, dem Leser die Geschichte des Hauses Habsburg gut zu erklären. Ausgehend vom Stammsitz in der Nordschweiz erläutert er den Werdegang der Habsburgerherzöge, von Vorderösterreich, Tirol, „Oberösterreich“ (Vorarlberg), Innerösterreich (Steiermark) und Niederösterreich (mit Teilen des heutigen Oberösterreichs).
Dann folgen ausführliche Kapitel über Herzog Friedrich IV mit der leeren Tasche, Erzherzog Sigismund der Münzreiche, Kaiser Maximilian I., die Erzherzöge Ferdinand II., Maximilian III. der Deutschmeister, Leopold V. und Claudia de‘ Medici, Ferdinand Karl und mit Sigismund Franz das Ende der Tiroler Habsburger.
Das Interessante an diesem Buch sind die farblich hervorgehobenen Themen wie Eheschließungen in der beschriebenen Zeitepoche, über das Konzil von Konstanz, bei dem Friedrich IV. in Konflikt mit König Sigismund geriet, aber auch Reisebeschreibungen in den verschiedenen Kapiteln, wie lange wer wohin mit wie viel Gefolge unterwegs war, die Entwicklung Innsbruck zum Hof der Habsburger (wie wohnten und arbeiteten der Herzog und sein Personal?), über die Kunst zur Zeit Friedrichs IV., über Heiratsverhandlungen und wie viele Kapaune, Hennen und Eier für eine Herzoghochzeit notwendig waren, über Wirtschaft, Handel und Verkehr, über den Kenotaph Kaiser Maximilians I. in der Innsbrucker Hofkirche und wie es dazu kam, dass er dort nicht begraben liegt, über den Salinenarzt Dr. Hippolyt Guarinoni , der eine Kirche und ein Kloster in Volders errichten ließ und viele andere Details zum Bergbau, Schlösserbau und dem Leben in dieser Zeitepoche.
Aus Salzburger Sicht ergeben sich Bezugspunkte zum Zillertal, das bis 1816 beim Erzstift Salzburg war, zum Bistum Brixen, das erst nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Salzburger Metropolitanverband ausgegliedert worden war oder die ausführliche Beschreibung der Karriere des Kardinals Nikolaus von Kues, Bischof von Brixen und seine Streitereien mit Äbtissin des Klosters Sonnenburg und Erzherzog Sigmund dem Münzreichen.
Das Buch ist gut bebildert, am Ende gibt es eine Zeittafel zu den Tiroler Habsburgern und eine umfangreiche Literaturauswahl. Ein Leseband führt den Leser immer zurück zu seinem letzten Lesestand. Ich habe diesem Buch viele neue Informationen entnommen, verstehe nun den Zusammenhang der verschiedenen Habsburgerländer der Anfangszeit besser und habe viel gelernt über die Lebensweise in diesem Zeitraum. Ein sehr interessantes Buch, das ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.
Rezensionen von Cellissima:
Eine ganz besondere Begegnung
Tee auf Windsor Castle von Claire Parker
Die junge Schottin Kate, die Schlösser und die Royals überhaupt nicht mag, lässt sich von einer Freundin dazu überreden, Windsor Castle zu besichtigen.
Während der Besichtigung muss Kate zur Toilette, kommt der Gruppe abhanden, verirrt sich. Plötzlich stößt sie auf eine kleine Küche, in der eine alte Dame namens Betty sitzt, die ihr einen Tee anbietet.
Für eine Rückfahrt ist es schon zu spät, Kate muss im Schloss bleiben; und so verbringen Kate und Betty einen Tag und eine Nacht zusammen, werden zu Freundinnen, die einander aus ihrem Leben erzählen, die Welt neu, durch die Augen der anderen, sehen, und auch darüber nachdenken, was im Leben wirklich wichtig ist ...
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Tee auf Windsor Castle ist eines dieser Bücher, die nicht nur außen, sondern auch innen wunderschön sind.
Claire Parker schreibt gut, die Geschichte lässt sich stets angenehm flüssig lesen, ist auch schön bildhaft und atmosphärisch. Längen sucht man vergebens - es ist ein Buch, das man in einem Rutsch liest und genießt, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Idee der Autorin gefällt mir, und sie ist auch größtenteils gut umgesetzt. Mir gefiel auch sehr, dass dieses Büchlein voller schöner und wichtiger Botschaften und Weisheiten steckt.
Natürlich ist die Auflösung nicht allzu glaubwürdig und überzeugend, doch darum geht es hier vielleicht auch gar nicht.
Es ist einfach ein schönes Buch für zwischendurch. Es hätte gerne mehr Seiten umfassen können, denn ich hätte sehr gerne noch eine ganze Weile weitergelesen. Mir war die Geschichte mit knapp 160 Seiten etwas zu dünn.
Insgesamt hatte ich mir noch etwas mehr von "Tee auf Windsor Castle" erwartet, daher keine 5 Sterne - aber es ist definitiv ein Buch, das ich gerne gelesen habe.
Rezensionen von la_stellina:
Zuckersüße Illustrationen
Gute Nacht, kleiner Strubbel - Das Bilderbuch für alle Familien, die ruhige Nächte lieben von Eliane Retz
Titel und Klappentext sowie das liebevoll gestaltete Cover haben mich sofort angesprochen und ich wurde auch vom Buch nicht enttäuscht.
Die Illustrationen im Buch sind sehr detailreich und ich finde sie sehr süß. Außerdem kommen sie auch beim Kind gut an. Auch den Schreibstil der Autorinnen empfinde ich als kindgerecht.
Der Text auf den einzelnen Seiten ist nicht zu viel und nicht zu wenig. Beim Vorlesen und Anschauen des Buches wird es nicht langweilig, dennoch wird das Kind zum schlafen angeregt. Mein Kleiner entdeckt beim Betrachten der Bilder immer wieder neue Details. Ein Manko am Buch ist meiner Meinung nach, dass die einzelnen Buchseiten doch eher dünn ausgeführt sind und somit ein Verknittern, leichtes Einreissen beim Umblättern etc. vorprogrammiert ist. Gerade weil die Altersempfehlung für das Buch auch bei drei Jahren liegt und die Kinder hier doch auch manchmal noch etwas ruppiger an die Sache ran gehen, hätte ich mir hier eine etwas stabilere Ausführung gewünscht. Ansonsten ein sehr schönes Buch.
Rezensionen von Anndlich:
1910: EastEnd
Maybrick und die Toten vom East End von Vanessa Glas
1910 in London wird der neuernannte Divisionsinspektor Joseph Maybrick, der selbst aus den Slums des EastEnds kommt, mit seinem Kollegen und Doktor Dave Roberts an einen Tatort in Whitechapel gerufen. Am Tatort findet sich die Leiche eines Jungen, abgeladen in einem Haufen Müll und in der Hand einen menschlichen Fingerknochen.
Maybrick und Roberts erkennen schnell, dass das Kind vor seinem Tod großer Wut ausgesetzt war und machen sich auf die Suche, um den Täter zu stoppen, bevor er weitere Kinder in die Hand kriegt.
Maybrick und die Toten vom EastEnd von Vanessa Glas ist ein historischer Kriminalroman, der einen in die Gassen des damaligen EastEnd mitnimmt und den damaligen Flair hervorragend rüberbringt. Die Charaktere wirken komplett stimmig für die damalige Zeit und vor allem für die Gegend.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschrieben, weshalb wir einen Einblick in viele verschiedene Seiten und gesellschaftliche Stände bekommen. Besonders die Perspektive des jungen Jormas konnte mich überzeugen und auch emotional mitnehmen.
Der Kriminalfall selbst war mir an manchen Stellen etwas zu schwach herausgearbeitet, weswegen ich zeitweise die Geschichte etwas zäher empfand. Ich habe mehr das Elend des Viertels/Stadtteils wahrgenommen, als die Grausamkeit der Taten. Erstgenanntes wurde wie bereits erwähnt jedoch sehr gut dargestellt. Dennoch hätte ich gerne noch etwas mehr über den Fall selbst erfahren und auch am Ende bleiben für mich noch ein paar Fragen offen, die möglicherweise auf einen weiteren Teil hindeuten. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich nochmal in die Zeit im EastEnd reisen könnte.
Rezensionen von buchina:
Wunderschönes und lehrreiches Kinderbuch
Earhart von Torben Kuhlmann
Meine Familie und ich kennen bereits einige Vorgängerbände über die abenteuerlustigen Mäuse, weshalb wir uns schon sehr auf diesen Band gefreut haben. Dies ist nun bereits der fünfte Band und der erste Band, der einer Frau gewidmet ist.
Die Idee wichtige historische Ereignisse aus der Sicht einer Maus zu erzählen gefällt mir sehr gut.
Meine Tochter ist seit dem ersten Band auch sehr begeistert. Zum einen von der Aufmachung des Buches. Der große Hardcoverband wirkt sehr wertig. Dazu die gedeckten Farben und etwas vergilbten Eindruck. Es sticht eindeutig heraus im Kinderbuchregal.
Neben der ungewöhnlichen Idee sind für mich die Illustrationen ein absolutes Highlight. Es sind kleine Gemälde, die sehr detailverliebt sind. Deshalb eignet sich das Buch, auch sehr gut zum Vorlesen, denn während des Lesens gibt es für das Kind viel zu entdecken in den Bildern und es blättert nicht ungeduldig weiter.
Die Charaktere werden liebevoll beschrieben. Der Autor schafft es sehr gut die historische Persönlichkeit von Earhart in das Mäuseabenteuer miteinzubinden. So macht es Freude Kindern Geschichte näher zu bringen.
Rezensionen von Alo:
Ein unerwartetes Highlight
Intermezzo von Sally Rooney
Ich muss sagen, ich war im Vorfeld sehr skeptisch, ob ich das neue Buch von Sally Rooney lesen soll oder nicht. Ihr letztes mochte ich so gar nicht und "Normale Menschen" fand ich gut, aber mehr auch nicht. Allerdings waren meine Bedenken absolut unbegründet, ich musste gestern sogar eine Nachtschicht einlegen, weil ich von "Intermezzo" so angetan war.
Peter und Ivan könnten unterschiedlicher nicht sein. Peter ist Anfang dreißig und ein erfolgreicher Anwalt. Ivan ist 22, introvertiert, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und spielt Schach. Die beiden haben keine gute Beziehung zueinander und sie haben so gut wie keinen Kontakt. Als ihr Vater stirbt, straucheln beide. Peter verliert seinen Halt im Leben und Ivan verliebt sich in eine viel ältere Frau, die sich erst kürzlich von ihrem Ehemann getrennt hat.
Der Einstieg in das Buch ist mir schwergefallen. Durch Sally Rooneys Eigenheit keine Anführungszeichen zu benutzen, die Erzähler- und Figurenrede ist nicht markiert, war es anfangs etwas schwierig zu lesen. Allerdings habe ich mich schnell daran gewöhnt, auch wenn die Kapitel von Peter immer etwas schwieriger zu lesen waren, da sie durch seine inneren Zustände teilweise etwas von einem inneren Monolog hatten. Ivans Kapitel waren viel angenehmer zu lesen. Durch diese Erzählweise liegt der Fokus weniger auf dem Gesagten. Man konzentriert sich darauf, was zwischen den Figuren passiert.
Mir sind alle Figuren sehr ans Herz gewachsen, aber Ivan besonders. Auch seine Beziehung zu Margaret fand ich einfach nur schön. Besonders gut gefallen hat mir auch die Dynamik zwischen den zwei Brüdern. Ich habe sehr mitgefiebert und gehofft, dass sich die zwei irgendwie zusammenraufen. Witzigerweise hat mich das Buch stellenweise an das kürzlich erschienene "Blue Sister" von Coco Mellors erinnert, da sich die Themen teilweise überschneiden (Verlust, Trauer, Drogen, Geschwisterbeziehung...).
Zuletzt muss ich noch kurz auf die Optik des Buches eingehen. Es ist wirklich wunderschön, das Cover ist einfach on point und der Farbschnitt ist hier mal eine wirklich tolle Ergänzung.
Fazit: Auch wer Sally Rooney bisher nicht so mochte, kann dem neuen Buch auch jeden Fall eine Chance geben. Für mich war es auf jeden Fall ein Lesehighlight, an das ich noch lange denken werde.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr spannend
Mit kaltem Kalkül von Michael Tsokos
Zum Inhalt:
Ein Kind ist verschwunden. Der Ex-Geheimdienstler Khalaf sucht unter Hochdruck nach dem Kind, denn ihm vertrauen die Bewohner der High-Deck-Siedlung mehr als der Polizei und er findet heraus, dass es nicht das erste verschwundene Kind in der Siedlung ist und ist sicher, dass hinter dem Verschwinden der Kinder etwas schreckliches steckt.
Meine Meinung:
Ich denke jedes Mal wenn ich Bücher von Tsokos lese, dass es erschreckend ist, dass die Romane an existierende Fälle angelehnt werden. Hier habe ich das als besonders schrecklich empfunden, weil Kinder involviert sind. Wobei sie ja nicht die einzigen Opfer sind. Um das Buch zu lesen, muss man schon ganz schön was abkönnen, denn es ist wieder sehr grausam und auch die Szenen in der Gerichtsmedizin sind sehr explizit beschrieben. Das Buch ist wieder mal sehr spannend geschrieben, so dass es sehr schnell weg gelesen ist.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)
Donuts und andere Zeichen wahrer Liebe von Jared Reck
Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)
Oskar will nur noch raus aus der Schule. Er liebt es zu backen und hilft seinem Großvater, den er Farfar (Schwedisch für Großvater) nennt, in seinem Foodtruck. Dort verkaufen sie schwedische Spezialitäten wie Munkar (Donuts) und Rullekebab.
Er kann es kaum erwarten, den Imbisswagen zu übernehmen. Aber jetzt muss er erst einmal die Schule fertig machen. Eines Tages taucht Lou auf. Die fleißige Schülerin, die alles tut, um an die Eliteunis zu kommen, bringt Oskar Äpfel mit. Viele Äpfel, die alle in der Cafeteria weggeworfen werden. Oskar soll in seiner Kochwerkstatt in der Schule etwas aus den Äpfeln machen. Zuerst ist er von Lou
genervt und weiß nicht so recht, was er mit den ganzen Äpfeln anfangen soll. Aber als er Ideen hat und Lou mit nach Hause nimmt, ist Farfar begeistert. Das
Projekt wird größer als gedacht und Lou und Oskar verbringen immer mehr Zeit miteinander. Mit dem Imbisswagen verteilen die drei die Leckereien, die Oskar aus den Äpfeln gemacht hat. Aber auch wenn es mal keine Apple Crisps oder Cider zu verteilen gibt, hilft Lou im Foodtruck mit. Sie versteht sich immer besser mit Farfar und auch mit Oskar. Während der Fahrt unterhalten sich Farfar und Lou über Lous Uni-Wünsche, Farfars Vergangenheit in seinem Heimatdorf und wie Oskar
aus Schweden zu Farfar kam. Die drei werden zu einem eingeschworenen Team und können bald nicht mehr auf Lou verzichten.
Sie sprudelt nur so vor neuen Ideen für das Menü und schon bald stehen neue Gerichte auf der Karte. Lou und Oskar verbringen immer mehr Zeit miteinander
und Oskar merkt, dass Lou vielleicht doch nicht so nervig ist, wie er dachte.
Ich fand das Buch toll! Dass sich zwischen Lou und Oskar etwas entwickeln würde, konnte man schon am Titel erkennen. Trotzdem hat es lange gedauert, bis der Funke zwischen den beiden übergesprungen ist und vorher war es nie langweilig. Am besten hat mir gefallen, wie Farfar mit Oskar umgegangen ist. Er ist so ein netter Großvater, der seinem Enkel schon in jungen Jahren das Backen und Kochen beigebracht und damit seine heutige Liebe zum Backen geweckt hat. Auch Farfars Vergangenheit in Schweden war aufregend.
Kurz vor Schluss passierte noch etwas Schreckliches, das, wenn man gut aufgepasst hat, vorhersehbar war, aber noch einmal für Spannung sorgte.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)
Deadwater High – Den Tod im Team von Jessica Goodman
Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)
Elli und Stella Steckler sind Schwestern und beide lieben den Crosslauf. Sie wollen gewinnen. Stella ist die Ältere und Schnellere der beiden. Die beiden Schwestern haben eine komplizierte und schlimme Vergangenheit mit ihrer Familie, die sie aber gemeinsam durchgestanden haben.
Stella ist die beste Läuferin des ganzen Landes, aber seit dem Vorfall vor einem Jahr interresiert sich kein Scout mehr für sie. Sie gilt als aggressiv und böse. Auch ihre Teamkameraden sehen sie so. Und dann kommt Mila ins Team. Sie ist eine gute Läuferin und macht den Steckler-Schwestern Konkurrenz. Für Stella ist klar: Sie muss sich von Mila fernhalten, schließlich ist sie ihre Konkurrentin. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Mila freundet sich mit ihrer offenen und sympathischen Art mit den beiden an, was dazu führt, dass Elli ihr eiines Abends ihr größtes und dunkelstes Geheimnis anvertraut. Eines Morgens kehrt Mila von ihrem täglichen Morgenlauf nicht mehr zurück.
Alle verdächtigen Stella und später auch ihre Schwester, etwas damit zu tun zu haben. Aber stimmt das? Haben die beiden Schwestern ihre
Freundin verschwinden lassen?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Es wird abwechselnd aus der Sicht von Stella und Ellie erzählt. Die beiden Schwestern sind am Anfang etwas distanziert und nur ihre gemeinsame Kindheit verbindet sie. Am Ende kommen sie sich aber wieder näher und leben wieder nach dem Motto wie in ihrer Kindheit: Du und ich gegen den Rest der Welt.
Ich finde das Buch wirklich sehr gut geschrieben und würde es allen Krimiliebhabern und -liebhaberinnen empfehlen.
Auch die Charaktere sind gut beschrieben und jeder hat seine Eigenschaften, auch wenn sie bei manchen vielleicht erst am Ende zum Vorschein kommen. Es ist sehr spannend, aber auch schlimm. Man muss viel aushalten können, um es zu lesen. Meine Gefühle gingen während des Lesens auf und ab. Ich habe zu
keinem Zeitpunkt des Buches das Ende vermutet und so blieb der Überraschungseffekt erhalten.
Rezensionen von fitman:
Märchenhaft
Mirror: Weiß wie Schnee von Lucia Herbst
Lena, eine Müchner Ärztin hat mit zwei Problemen zu kämpfen. Einerseits mit der Zuneigung zu ihrem Freund Eric, auf der anderen Seite will sie die Liebe zu ihrer Stiefschwester nicht um seinetwegen aufgeben. Aber in der Parallelwelt kämpft Lenas Ebenbild, die böse Stiefmutter Luna buchstäblich ums Überleben.
Durch ihren Zauberspiegel tauscht sie mit Lena den Platz. Nun geht es erst richtig los in der Märchenwelt. Lena, die immer nur ans Gute glaubt, will alle diese Märchenfiguren alle dahingehend ändern. Ein hartes Stück Arbeit, durch welches sie selbst auch in tödliche Gefahr kommt. Denn der König will sie unbedingt aus dem Weg räumen. Doch Lena, nunmehr Königin, erarbeitet sich nun das Vertrauen von Schneewittchen und auch die anderen Märchenfiguren können ihren Charme nicht widerstehen. Doch noch ist Nichts gewonnen. In einem furiosen Finale soll sich Alles entscheiden. Eine wahrhaft märchenhafte Geschichte. Nicht nut für Kinder.











