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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Pearl:

Gefährliche Mission

Die Spionin von London von Julius Arth

Der neue Roman des Autors spielt wieder in London im sehr alten Winter von 1683. Die Themse ist zugefroren, sodass man auf dem Eis Verkaufsstände aufstellen kann und die Menschen zum Flaniern auf dem Eis einlädt. Dort hat auch Guy einen Stand um das durch die Kälte eingefrorene Geschäft des Vater wieder aufzubessern.

Dabei lernt er auch Emma kennen. Emma die sich mit Ruth angefreundet hat, kommen hinter das Geheimnis ihrer Ehemänner und sie beginnen sie auszuspionieren. Ein gefährliches Unterfangen was die beiden Frauen immer mehr zusammenschweißt und auch zum Erfolg führt.
Fazit:
Der Autor führt den Leser in das frierende London, wo der durch die eisige Kälte Frostmarkt auf der Themse in Leben gerufen wird.. Durch das Bild am Anfang des Romans kann man sich ein Bild vom damaligen Markt machen. Sehr spannende Handlung über die beiden mutigen Frauen die einen Komplott aufdecken und sich selbst dabei in Lebensgefahr bringen.

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Liebe

Kiss me under the Winter Lights von Anna Augustin

Eine Geschichte die einen in Weihnachtsstimmung bringt. Aber genau das ist es vor dem Amber eine junge Tierärztin entfliehen will. Ihre Mutter ist kurz vorher gestorben und sie hat sich auch gerade von ihrem Freund getrennt, deshalb sucht sie auch die Einsamkeit der Berge in einer kleinen Hütte, am Hudson Bay mitten in der Kälte Kanadas im kleinen Ort Churchill, auf.

Es gibt hier noch nicht einmal ein Handynetz, aber genau das braucht sie jetzt, nur sie allein in verschneiter Landschaft und Ruhe. Doch dann kommt Luke ein Pilot, der die Menschen dort mit Waren versorgt ein absoluter Weihnachtsfan in ihr Leben, sowie ein kleiner verletzter Polarfuchs. Das bringt ihr ursprüngliches Vorhaben, dann doch zum Einsturz.
Fazit:
Eine wunderschöne romanische Geschichte für lange gemütliche Winterabendende, zum dahinschmelzen für Fan von Weihnachten.

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Alte Mythen

Der Abend der Seelen von Maria Laura Berlinguer

Die Geschichte der Abend der Seelen führt den Leser nach Sardinien in eine längs vergangene Zeit. Nach dem Tod von Irides Vater auf Sardinien, kommt sie wieder auf die Insel. Durch ihre Tante erfährt sie endlich mehr über ihre Familie und man geht mit ihr zurück in die Vergangenheit zu Mimi die von ihrem Vater unglücklich verheiratet wurde, sich aber dann in einen Piraten verliebt.

Eine verhängnisvolle Liebe, über die sich auf der Insel viele Geheimnisse ranken. Mimi die eines Tages verschwand und die Ururgroßmutter von Iride ist.
Fazit;
Eine mythische Geschichte, die sehr spannend daherkommt. Sagen die noch heute auf Sardinen präsent sind. Mythen über verstorbene Seelen die am ersten November wieder erscheinen. Die Handlung ist daher sehr fesselnd, es geht hier auch um einen großen Verrat und viele Intrigen und die große Liebe.

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Nachdenken übers Leben

Alte Pfade von Alexa Hennig von Lange

Lilianes Vater ist sehr krank, trotzdem fährt er nach Schottland um noch einmal wie in einer Jugend durch die Highlands zu wandern. Leider scheitert sein erster Versuch. Man findet ihn und er landet mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus. Seine Tochter Liliane reist sofort zu ihm. Doch der Vater lässt sich nicht aufhalten und bricht wieder, trotz seines desolaten Zustandes auf um zu wandern.

Liliane geht sofort mit ihm. Sie beobachtet ihn dabei wie der immer schwächer wird es aber schafft durchzuhalten. Als die Beiden so durch die Einsamkeit wandern, kommen sie sich wieder näher und können auch ihre gemeinsamen Erlebnisse wie den frühen Freitod von Lilanes Mutter aufarbeiten.
Fazit:
Eine nicht einfache Handlung über das Altwerden und Sterben. Die Autorin hat hier einen gefühlvollen und sehr bewegenden Roman geschrieben, der einen aufwühlt. Wunderbar die Naturbeschreibung der schottischen Highlands.

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Über das Leben einer außergewöhnlichen Frau

Die Flussfrau von Tanja Weber

Die Flussfrau ist Liz die einen Lasten- Kahnführer heiratet und alles über den Beruf lernt. Als ihr Mann durch einen Unfall bei einem Zusammenstoß mit einem andern Schiff stirbt, übernimmt Liz den Kahn, nachdem sie die Kapitänsprüfung abgelegt hat. Das mit Bravur in einer Männerwelt, wo als Frau überhaupt nicht akzeptiert wird.

Das wird ihr auch bei der Erhaltung von Frachtaufträge am Anfang nicht leicht gemacht. Doch sie setzt sich durch und lebt von da an nur noch für ihr Schiff Die Heidi. Ihr Mann war kein liebevoller Mann, der sie sogar schlug und deshalb will sie auf dem Schiff allein die Chefin sein. Doch irgendwann verliebt sie sich in einen Griechen mit dem sie lange zusammen ist, er arbeitet für sie auf dem Kahn, bis er aus Heimweh zurück in seine Heimat geht.
Fazit:
Eine interessante Geschichte über die Arbeit auf einem Lastenkahn, einer Familiengeschichte die auf einem Bauernhof beginnt, denn dort wird Liz geboren, bis zum Aufstieg einer Kapitänin auf dem geerbten Schiff ihres Ehemannes. Sehr schön wird hier die Natur auf und im Wasser, sowie an den vorbeiziehenden Ufern beschrieben, womit sich Liz sehr verbunden fühlt. Der Schreibstil ist gut und einfühlsam und die Handlung manchmal etwas traurig. Ein gelungene Geschichte die berührt.

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Verluste

Das Jahr der Wale,2 Audio-CD, 2 MP3 von Kelly Anderson

Der Roman das Jahr der Wale ist eine sehr fantasievolle Geschichte die etwas übertrieben und sehr weit hergeholt, daherkommt.
Annie wird mitten im Wasser des Ozeans geboren, das würde keine Mutter wagen. Die Eltern von Annie, Aiden und Mara die einst am Meer von Aiden gefunden wird, leben auf einem Boot bis, bis sie in einen Tsunami geraten und dabei umkommen.

Annie kann den Tod der Eltern schwer verkraften, wäre das nicht Evan ihr Kinderfreund der sie auch ein Leben lang begleiten wird. Eines Tages gibt der Meer wieder einen Menschen frei, Walker der auch nicht weiß, wo er her kommt, aber Annie sich in ihn verliebt. Doch durch einen Sturm kommt er scheinbar ums Leben, obwohl Annie immer das Gefühl hat er lebe noch. Später leben Evan und Annie die Ärztin geworden ist, in Vancouver. Das kann nicht gutgehen, da Annie doch zu sehr mit dem Meer verbunden ist.
Fazit:
Die Handlung ist sehr unrealistisch und übertrieben, aber sehr naturverbunden. Wale kommen nur kurz darin hervor, als man einen gestrandeten Wal am Strand findet, der im sterben liebt, was sehr traurig ist. Dagegen tauchen Menschen aus dem Meer auf, die nicht wissen, wo sie herkommen. Das Cover ist sehr schlicht gehalten aber allein durch das tiefe blau ein Hingucken. Der Schreibstil manchmal zu schnelle Wechsel mit dem Jetzt und Gestern.

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Über vier Leben von Pauline Hatscher

Vier Leben ist ein Roman indem es um vier Frauen geht in unterschiedlichen Zeiteinräumen. Erst im Laufe der Handlung erfährt man wie die Personen miteinander verbunden sind. Dabei ist es Mirabell die über sich Gedanken über ihre Wurzeln macht und sich auf die Recherchensuche ihrer Familie begibt und dabei auf so manches lange Verschwiegenes stößt.

Dabei kommt eine Vergewaltigung ans Licht, ebenso ein Selbstmord, sowie ein gewalttätiger Ehemann. Aber auch die Abhängigkeit der Frau gegenüber ihres Ehemannes das noch bis in die Neuzeit geht. Das alles findet Mirabell heraus und hinterlässt bei ihr einen tiefen Eindruck. Alles nicht leicht zu verkraften
Fazit:
Die feinfühlige und ergreifende Handlung ist keine leichte Kost, wobei mir die kurzen Erzählstränge zwischen den vier Frauen nicht so gut gefallen haben.

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Loslassen

Ist doch schön hier von Miriam Burdelski

Der einfühlsame Roman beschäftigt sich mit dem Leben von Emmi, Liesels Oma und ihrer Mutter Melanie. Emmi ist im Zweiten Weltkrieg aus Polen geflüchtet und erzählt nur sehr vereinzelt darüber. Der Grund ist ihre fortschreitende Demenz die Liesel immer wieder bei ihren Besuchen im Pflegeheim feststellt.

Da sie aber auch den Wurzeln ihrer Familie sucht, macht sie sich mit einem Freund Jascha auf nach Polen um die Vergangenheit von Emmi herauszufinden. Hier kommt dann eine tragische Liebe ans Licht die wegen Vorurteilen nicht gelebt werden konnte.
Fazit:
Ein Roman der bewegt, aber auch seine Längen hatte. Wenig wird hier die Vergangenheit heraufbeschworenen. Kurz nur beschrieben die Flucht über das Eis und der Untergang der Gustloff. Hätte gerne länger in der Vergangenheit von Emmi verweilt.

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Sturmland von Miriam Georg

Sturmland ist der erste Teil eines vielseitigen Romans der den Leser nach Borkum und Norderney Entführt Cora kommt aus guten Haus, wo sie sich gefesselt fühlte und einem herrschsüchtigen Ehemann hat, genau aus dieser Situation flüchtet sie. Cora nimmt unter einer neuen Identivität eine Stelle als Erziehung für die lungenkranke Emmi an, mit ihr und dem Vater geht es auf die Ostrieseninsel Norderney zur Kur.

Schnell fügt sich Cora in das Inselleben ein. Stößt aber wegen ihrer starken Persönlichkeit oft an ihre Grenzen, besonders bei Onnen einem störrischen Inselbewohner in den sie sich verliebt.
Fazit:
Spannende Handlung, man erfährt viel über das damalige Inselleben um 1860 und wie die Insulaner mit der Seerettung umgehen, die noch in den Kinderschuhen steckt. Wer will schon Menschen retten, wenn man sich selbst in Gefahr begibt und man dabei auch noch seine eigne Existenz verlieren kann. Interessantes Thema, was gut in der Handlung eingeflochten wird. Auch die schöne und schroffe Natur der Insel wird hier sehr bildlich beschrieben. Einzigster Nachteil der Cliffhanger am Schluss, der sehr neugierig auf den zweiten Teil macht.

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Bernsteinzauber

Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Die Bernsteinfischerin ist eine Geschichte die auf zwei Zeitebenen geschrieben ist. Es geht um das nicht einfach Leben der Edda, die als Kind mit ihren Eltern aus ihrer Heimat im Lauf des Zweiten Weltkrieges fliehen musste und auch ihren liebsten Freund Leo dadurch verliert. Doch das Schicksal meint es gut, da sie sich viele Jahre später wiedersehen.

Doch irgendwie wird sie ihr lebenslang nicht so glücklich, eingebettet in ein Leben das ihre Eltern als Pensionswirte führen und sie mit Leo einfach damit weitermachen.
In ihrem Innern lebt sie aber ein anders Leben als Künstlerin die aus dem was das Meer preisgibt, in Kunst verarbeitet. Der Titel die Bernsteinfischerin geht auf ihre Kindheit zurück, da ihr Vater Bernsteinfischer war, sie ihm half und die Familie vom Verkauf der Bernsteine lebte. In der Gegenwart sucht Julika nach der Besitzerin eines besonderen Bernsteins, den damals Edda fand und vor ihrem Vater versteckte. Dabei stößt sie auf die Geschichte der Edda.
Fazit:
Eine seichte Geschichte die sich leicht lesen lest, aber ziemlich unspektakulär daherkommt.

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