Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pearl:
Schwache Fortsetzung
Die Wildblütentochter von Tessa Collins
Es geht weiter in der Trilogie der Blumentöchter, diese Mal ist es die Wildblütentochter die uns nach Island führt. Hier wird sehr ausführlich über die grandiose Landschaft von Island berichtet in die es Soley zieht. Sie ist ein Weltstar wie Taylor Swift und sucht Ruhe von der Glamourwelt bei ihrer Verwandtschaft in Island, von der sie auch außer ihrem Großvater sehr herzlich aufgenommen wird.
Ihr Vater hatte Island wegen seiner großen Liebe zu Soleys Mutter nach England verschlagen, was seine isländische Familie besonders sein Vater ihm nie verziehen hat. Soley versucht diese Zerwürfnis wieder zu kitten. Es gelingt ihr so nach und nach ihren Großvater wieder zu öffnen. Auch verliebt sie sich nicht nur ins Land, sondern auch in Jon einem Urisländer. Bei ihren Recherchen über das Zerwürfnis, stößt sie auch auf die Vergangenheit ihrer Oma im Zweiten Weltkrieg, die sich unsterblich in einen englischen Soldaten verliebt hatte.
Fazit:
Nach dem spannenden und tollen Auftakt der Serie im ersten Band, flacht der zweite Teil doch etwas ab. Die Handlung ist teilweise langatmig. Dagegen die Beschreibung über die Isländer und die schöne Landschaftlich sind sehr bildlich und interessant. Schade um die doch etwas flache Geschichte.
La Louisiane von Julia Malye
Im Jahr 1720 wurden Frauen aus Paris egal welchen Alters meist unfreiwillig auf Schiffe nach Louisiane in die französische Kolonie gebracht, um sie dort zu verheiraten. Es sollten doch neue Familien angesiedelt werden um die Kolonie zu stärken. Das Schicksal dreier Frauen wird hier näher beschreiben ,wie sie sich in der neuen Welt und auch mit den Ureinwohner zurechtkommen müssen.
Besonders Charlotte sticht hervor, da sie erst zwölf Jahre alt ist, aber unbedingt auf so ein Aussiedlerschiff will.
Fazit:
Großer historischer Roman mit wahrem Hintergrund über starke Frauen die unterschiedlicher nicht sein können,. Die aber ihren Weg gehen trotz vieler Widerstände, durch die Ehemänner die sogar gewalttätig werden. Das Cover spricht weniger an und die Handlung ist teilweise unspektakulär. Mehr Dramatik hätte der Handlung nicht geschadet. Der Schreibstil gut und gekonnt.
Fanatische Schwestern
Die Mitford Schwestern von Marie Benedict
Der Schauplatz dieser wahren Geschichte ist England um 1933 und es geht um die schönen Töchter aus einem guten Haus, die sehr selbstbewusst auftreten.
Der Roman wird je Kapitel aus der Perspektive der jeweiligen Schwestern geschrieben. Diana und Unity Mitford neigen sehr stark zum Faschismus und dem Nazi Deutschland und loben Hitler, was für den Leser der die Weltgeschichte kennt, sehr frustrierend ist.
Aber auch die anderen Geschwister lassen sich von dieser Gesinnung anstecken. Diana ist besonders unsympathisch, da sie sehr berechnet ist, auch sich schnell mal wegen ihrem verheirateten Liebhaber scheiden lässt, die beiden kleinen Söhne sind ihr dabei ziemlich egal. Dann zu Nancy die sich total gegen ihre Eltern stellt.Von Unity wird sogar behaupte sie hätte ein Verhältnis mit Hitler gehabt.
Fazit:
Der Roman führt in Deutschland dunkelstes Kapitel und man kann den Fanatismus kaum der Familie Mitford kaum nachvollziehen. Hatte hohe Erwartung an den Roman, die leider nicht erfüllt wurden.
Deutsche Geschichte
Als wir nach den Sternen griffen von Theresa Herold
Als wir nach den Sternen griffen ist ein historischer Roman zur Zeit des Mauerfalls. Er spielt in Prag, wo DDR Flüchtlingen in der deutschen Botschaft Unterschlupf gesucht haben. Monatelang leben doch auf engstem Raum in der Botschaft und in Zelten im Garten der Botschaft. Die Menschen warten auf eine Lösung damit sie nach Westdeutschland ausreisen können.
Was letztendlich auch Hans-Dietrich Genscher nach harten Verhandlungen geschafft hat. Mittendrin geht es auch um Tobias mit seiner kleinen Tochter Jasmin der auch unter Zuflucht in der Botschaft gesucht hat. In dem ganzen Wirrwarr verlieben sich Tobias und die Botschaftsangestellte Judith ineinander.
Fazit:
Eine dramatische Geschichte über das Ende der DDR und wie über zweitausend Menschen auf engstem Raum monatelang in der der deutschen Botschaft in Prag ausgehalten haben, bis sie letztendlich in die Bundesrepublik ausreisen konnten. Alles sehr spannend und authentisch in Szene gesetzt.
Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen von Linda Winterberg
Maria wurde als keines Kind von ihrer Mutter ausgesetzt und ist in einem kleinen Ort in Bayern zum Ende des neunzehnten Jahrhundert aufgewachsen. Der Makel eines Bankert hängt ihr auch als sie als Erwachsene Frau als sie als Hebamme in ihr Dorf zurückkehrt, immer noch an. Sie hat den Beruf erlernt und man hat sie als neue Hebamme in ihrem Heimatort eingestellt.
Dort muss sie gegen diese alten Vorurteile und auch gegen die alte Hebamme Alma die ihren Beruf und ihre veralteten Ansichten nicht aufgeben will, kämpfen. Maria mit all ihren neuen Erkenntnissen über die Geburt, weiß wie man Frauen gegen Infekte durch Hygiene besser schützen kann und wie gefährlich es ist Weihwasser in den Unterleib der Frau zu spritzen, damit das Kind getauft ist, sollte es bei der Geburt sterben sollte ist einfach unglaublich. Das bringt ihr sogar den Unmut des Dorfpastors ein.
Fazit
Viel interessantes über die Geburtspraktiken um 1893, aber wenig über das Privatleben der Maria. Es wird eine Geburt nach der anderen beschrieben, das war etwas zu viel. Mehr Liebe wäre schön gewesen.
Und später für immer von Volker Jarck
Johann kann kurz vor Kriegsende im Frühjahr 1945 mit seinen Kameraden fliehen, als sie sich in der Nähe seines Heimatdorfes befinden. Er kann sich wochenlang bei seiner Tante auf dem Heuboden verstecken. Bis ihn eines Tages die Nachbarstochter Frieda entdeckt. Erst hat er große Angst sie würde ihn verraten, aber sie tut es nicht.
Johann ist gerade ein Jahr mit Emmy verheiratet und trotzdem hegt er mit der Zeit Gefühle für die erst siebzehnjährige Frieda. Die sich durch viele Gespräche sehr nahe gekommen sind. Doch viel mehr passiert hier eigentlich nicht. Als der Krieg dann vorbei ist kann er endlich wieder nach hause zu seiner Emmy. Dann ist der Roman abrupt zu Ende. Kein Wort über das Kind das gerade geboren wurde, noch wie die erste Wiedersehensfreude der Beiden.
Fazit:
Der Roman hätte viel gefühlvoller sein können. Das hatte ich auch nach dem innigen Foto vom Cover erwartet. Aber weit gefehlt, alles nur flach und keine Tiefe.
Viel mehr erwartet
Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler
Elisabeth Brugger die Protagonistin dieses Romans, erzählt im hohen Alter in der Ich-Form aus ihrem ereignisreichen Leben. Als Krankenschwester hat sie im Ersten Weltkrieg gearbeitet und dadurch den Entschluss gefasst Medizin zu studieren.Was im Jahre 1920 nicht einfach war als Frau diesen Beruf zu studieren, aber ihr Bruder Eugen und ihr Ehemann bestärken sie zu dem Schritt, obwohl sie zwei Kinder zu versorgen hat.
Sie macht sich für die Frauenheilkunde stark um Frauen zu helfen die ungewollt schwanger werden, die sonst zu Engelmacherinnen gehen würden. Dadurch steht sie ja schon mit einem Bein im Gefängnis.
Fazit:
Alles liest sich als spannende Story, doch leider weit gefehlt. Der Roman ist für mich eher eine Biographie im Tagesbuchstil. Die Handlung ist sehr sprunghaft und oft konfus beschrieben, einfach sehr schwierig zu lesen. Laut Klappentext hatte ich viel mehr Spannung und Dramatik erwartet und wurde enttäuscht.
Wie eine Perle im Ozean von Christina Rey
Shaina und Buraki wachsen zusammen in einem Sultanspalast im 16. Jahrhundert auf den Malevien auf. Sie haben eine unbeschwerte Jugend, lernen sogar den Schwertkampf wie die Männer. Doch mit dem Erwachsenwerden wird alles anders und die Freundinnen entzweien sich. Shaina wird mit einem viel älteren Mann von ihren Eltern arrangiert, verheiratet, der sie auf eine einsame Insel verschleppt und sie immer wieder vergewaltigt, sogar von seinen Freunden die er immer wieder zur Insel mitbringt.
Es rettet sie ein Portugiese, der auf der Inseln strandet und mit ihm geht sie auf seine Heimatinsel. Dort ist sie alles andere als beliebt, da sie sich ja auf die Heilkunst versteht wird sie sogar als Hexe verfolgt. Aber auch Buraki die Kalu heiratet, wird von ihm brutal verstoßen. Schön das am Ende die beiden Freundinnen doch wieder zusammenfinden.
Fazit:
Die islamische Religion spielt hier eine große Rolle, wird zu ausführlich behandelt. Auch der Einstieg in den Roman, durch die vielen Charaktere war nicht leicht. Alles zu unspektakulär und langweilig. Hatte viel mehr erwartet und wurde enttäuscht.
Shaina und Buraki wachsen zusammen in einem Sultanspalast im 16. Jahrhundert auf den Malevien auf. Sie haben eine unbeschwerte Jugend, lernen sogar den Schwertkampf wie die Männer. Doch mit dem Erwachsenwerden wird alles anders und die Freundinnen entzweien sich. Shaina wird mit einem viel älteren Mann von ihren Eltern arrangiert, verheiratet, der sie auf eine einsame Insel verschleppt und sie immer wieder vergewaltigt, sogar von seinen Freunden die er immer wieder zur Insel mitbringt. Es rettet sie ein Portugiese, der auf der Inseln strandet und mit ihm geht sie auf seine Heimatinsel. Dort ist sie alles andere als beliebt, da sie sich ja auf die Heilkunst versteht wird sie sogar als Hexe verfolgt. Aber auch Buraki die Kalu heiratet, wird von ihm brutal verstoßen. Schön das am Ende die beiden Freundinnen doch wieder zusammenfinden.
Fazit:
Die islamische Religion spielt hier eine große Rolle, wird zu ausführlich behandelt. Auch der Einstieg in den Roman, durch die vielen Charaktere war nicht leicht. Alles zu unspektakulär und langweilig. Hatte viel mehr erwartet und wurde enttäuscht.
Der Morgen nach dem Regen von Melanie Levensohn
Mutter und Tochter treffen nach Jahren des Schweigens wieder aufeinander. Endlich haben sie die Gelegenheit über das was passiert ist zu reden und viele Missverständnisse aufzuarbeiten. Elsa die Tochter die sich durch den krassen Job der Mutter vernachlässigt fühlt und mehr oder weniger alleine mit dem Vater aufwächst.
Die Mutter die durch ihren Job in aller Welt in Krisengebiete für Hilfsorganisationen unterwegs ist und einen gefährlichen Job macht. Daher ist sie auch so selten zu hause, was sie aber immer sehr belastet hat. Der Grund warum sie dann in eine Depression verfallt kann sie jetzt auch ihrer Tochter beichten. Sie hatte sich in Julian einem Kriegsbericht-Erstnatter verliebt, der aber bei einem Einsatz erschossen wird. So nach und nach können die Beiden nach der Aussprache wieder aufeinander zugehen.
Fazit:
Ein nicht unübliche Situation von Kindern die sich vernachlässigt fühlen. Daher ist die Handlung auch unspektakulär. Trotzdem gute Recherche über den schweren Job der Mutter, der auch etwas nachdenklich stimmt, was alles in der Welt passiert und wie gefährlich auch die Arbeit der Journalisten in Krisengebieten ist.
Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan
Jane Flanagan kehrt unfreiwillig nach einer gescheiterten ehe in ihre Heimat einer kleinen Stadt Awadapquilt im Staate Maine zurück. Sie hat in ihrem Leben viele Fehler gegangen die sie später bereut. Nach dem Tod ihrer alkoholkranken Mutter kommt sie ihrer ehemaligen besten Freundin Allison wieder in Kontakt.
Jane hat sich schon als Kind für das einsame zerfallene Haus auf den Klippen interessiert und nun wird dessen Geschichte recherchiert und man kommt hier so manchem Geheimnis auf die Spur.
Fazit:
Der Romane kommt aus dem Amerikanischen und driftet teilweise doch sehr in eine Geistergeschichte ab. Der Schreibstil ist zäh und die Handlung sehr langatmig, da sich die Autorin beim Schreiben sehr oft verzettelt. Hatte hier eine Mehr-Generalionengeschichte erwartet und wurde doch sehr enttäuscht. Ein Roman den man nicht lesen muss.











