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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Baerbel82:

Die Vergangenheit holt einen immer ein

Einsam wie der Tod von Bernhard Stäber

Bernhard Stäber folge ich schon lange und habe die beiden Vorgänger mit Freude gelesen. Auch sein neuer Norwegenkrimi „Einsam wie der Tod“, der dritte Fall für Privatdetektiv Wolf Larsen und die Journalistin Sanna Bjørnstad, überzeugt. Worum geht es?
Ein Rückblick in die Vergangenheit, im Mai 2009.

Wir begegnen der kleinen Sanna und ihrer Schwester Elin. Sie leben sie in einem Holzhäuschen in der Provinz Telemark. Die beiden haben eine schlimme Kindheit: ein gewalttätiger Vater, eine Mutter, die sich weg duckt.
Viele Jahre später, im Januar 2024, gibt es ein Wiedersehen mit Wolf. Er ist in Oslo, im Viertel Aker Brygge. Wolf trifft sich mit dem YouTuber Vidar Kvernberg. Der hatte behauptet, dass Sannas Vater noch lebt. Wer ist Vidars Kontakt? Tatsächlich ein Polizist/ eine Polizistin?
„Einsam wie der Tod“ ist ein Buch, dass die traumatische Vergangenheit und familiäre Geheimnisse von Sanna und Elin thematisiert. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf zwei Zeitebenen erzählt. Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit.
Sannas verschiedene Persönlichkeiten, sie leidet an einer dissoziativen Identitätsstörung (DIS). Irgendwie war mir das alles ein bisschen „too much“. Denn wer die beiden Vorgänger gelesen hat, weiß ja Bescheid. Auch Sannas Schwester Elin ist psychisch krank.
Das Ende überrascht und schockiert. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Atmosphärisch und unterhaltsam. Auch, dass ein Teil in Schottland und den Orkneys verortet ist.
Fazit: Fall Nr. 3 für Wolf und Sanna. Gut, aber nicht ganz so spannend wie die Vorgänger.

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Rezensionen von Ameland:

Nicht unbedingt für jeden Tag

Easy Morning - Frühstück & Brunch von Christina Schierlinger-Brandmayr

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Alles sieht appetitlich aus und ist so hübsch angerichtet. Ich sitze sehr gerne etwas länger am Frühstückstisch, am liebsten in Gesellschaft und habe eine mehr oder minder große Auswahl.

Gegliedert ist das Buch nach der Einführung in folgende sechs Bereiche: Basics, Getränke, Brot & Gebäck, für jeden Tag, Sharing Plates / Brunch und Frühstücksrezepte aus aller Welt.

Anschließend gibt es neben dem alphabetischen Register noch eine Sortierung der 70 Rezepte nach Jahreszeit oder einem Motto-Brunch.

Zu fast jedem Rezept findet sich neben der Zutatenliste und der Anleitung ein ansprechendes Foto und manchmal ein Extra-Tipp. Zu meiner Überraschung gibt es nur vegetarische und vegane Rezepte in diesem Buch. Bei den Hauptmahlzeiten verzichte ich zwar meistens auf Fleisch, aber beim Frühstück oder gerade beim Brunch nehmen wir doch gerne mal etwas Frühstücksspeck, Wurst oder ein kleines Würstchen dazu.

Ich habe für mich einige Anregungen aus den Vorschlägen mitnehmen können. Da das Buch insgesamt sehr modern aufgemacht ist, mag es auch an meinem Alter liegen, dass für mich persönlich die Rezepte aus diesem Buch überwiegend eher etwas für einen Brunch mit Freunden sind als etwas für jeden Tag.

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Rezensionen von peedee:

Natalies göttliche Mission

Yesteryear von Caro Claire Burke

Natalie Heller Mills ist eine gute Christin, eine liebevolle Ehefrau, Mutter von sechs Kindern, die sie zu Hause unterrichtet. Mit ihrem Mann bewirtschaftet sie eine idyllische Farm – alles scheint ihr mühelos zu gelingen. Dies ist zumindest das Bild, das sie auf Social Media vermittelt, wo ihr Millionen Menschen folgen.

Die helfenden Hände im Hintergrund sollen bleiben, wie sie sind, nämlich unsichtbar. Eines Tages wacht sie auf und muss das echte Leben einer Pioniersfrau leben, das sie immer nur vorgetäuscht hat…

Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlages gefällt mir nicht wirklich (ich bin kein Fan von Schutzumschlägen), aber das umlaufende Bild auf dem Hardcover ist sehr schön – schade, dass nicht dieses Bild das Cover ist.

Das Buch spielt auf verschiedenen Ebenen, was durchaus etwas Konzentration benötigte, da man ein paar Seiten in der Gegenwart war, dann wieder zurück in der Vergangenheit.

Wow, Natalie konnte mitnichten Sympathiepunkte bei mir sammeln. Gegen aussen die perfekte Fassade, aber innen – was wir Leser:innen natürlich vermittelt bekamen – ist sie bösartig. Aus ihrer Sicht ist ihr Ehemann wohl der dümmste Mann auf Erden. Und ihre Kinder kann sie ebenfalls nicht leiden. Ihre Mutter geht ihr auf die Nerven, und ihre Schwester mit deren Nichtsnutz von Ehemann sowieso. Und von den Schwiegereltern wollen wir gar nicht erst anfangen. Oha! Aber: Auf Social Media sieht man nur wunderbare Fotos ihrer Familie, es werden Koch- und Backrezepte ins richtige Licht gestellt (und selbstverständlich gibt es auch die nötigen Merchandise-Produkte zu kaufen), alles mühelos, alles easy. Die „wütenden Weiber“, die sich im Netz abfällig zu ihren Posts, Reels und Stories äussern, sind im tiefsten Innern einfach neidisch. Recht so – meint Natalie.

„Manchmal wurde mir fast schlecht, wenn ich darüber nachdachte, wie perfekt mein Leben war und wie gut mir alles gelang.“

Dies ist wieder einmal eine Rezension, die mir nicht leicht fällt. Aber nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte, nein, ganz im Gegenteil: Ich fand es ein aussergewöhnliches Buch und möchte in meiner Rezension auch die richtigen Worte finden ohne zu spoilern. Und das ist das Schwierige. Die Tradwives wurden in letzter Zeit vermehrt in den Medien thematisiert. Wenn eine Frau als Tradwife („traditional housewife“) die traditionelle Rollenverteilung für ihre Familie als richtig ansieht, ist das ihre Sache, aber das sich dem Manne Unterordnen, ist für mich nicht stimmig. Ebenso wenig dieses „Theater“, das Inszenieren einer Perfektion, einer romantisierten Idylle.

„Eine Frau hatte drei Aufgaben. Eine gute Mutter zu sein, eine gute Ehefrau zu sein und das Haus sauber zu halten. Ach, und immer schön lächeln!“

Als sich Natalie plötzlich effektiv in der Rolle einer Pioniersfrau von 1800 befindet, merkt sie, wie wenig glamourös diese Zeit ohne all ihre Helfer – Mensch oder Maschinen – in Wirklichkeit war. Ich war sehr gespannt, wie diese Verschiebung in die Vergangenheit am Schluss aufgelöst werden würde und konnte fast nicht schnell genug lesen. Und? Die Auflösung war mehr als gelungen, bravo! 5 wohlverdiente Sterne – dieses Drama gehört auf jeden Fall zu meinen Highlights des Jahres 2026.

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Rezensionen von dorli:

Aufwühlend, unterhaltsam, bereichernd.

Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Die Karriere der Kölner Fernsehjournalistin Alina Alev will einfach nicht in Schwung kommen. Alina ist überzeugt davon, bei einem kurzfristig anberaumten Meeting ihre Kündigung zu bekommen. Doch das Gegenteil ist der Fall, sie erhält unerwartet die Chance, an einem neuen Projekt mitzuarbeiten. Sie soll eine Reportage zum Thema Obdachlosigkeit erstellen.

Dafür sucht sie jemanden, der auf der Straße lebt und den sie einige Zeit durch den Alltag begleiten kann. Eine Sozialarbeiterin empfiehlt ihr, den Mittdreißiger Bohm anzusprechen. Alina macht Bohm ausfindig, erklärt ihm ihr Vorhaben und bietet ihm für seine Mitwirkung tausend Euro an. Doch Bohm wimmelt sie ab. Als das Schicksal ihm kurz darauf einmal mehr ein Bein stellt, ändert er jedoch seine Meinung…

In seinem Roman „Solange ein Streichholz brennt“ beleuchtet Christian Huber den Alltag zweier Menschen, deren Lebenswelten auf den ersten Blick total unterschiedlich sind, bei näherem Hinsehen allerdings frappierende Ähnlichkeiten aufweisen. Mit Alina und Bohm lässt der Autor zwei einsame Seelen aufeinandertreffen, die auf verschiedene Weise mit der Bitternis des Lebens konfrontiert werden.

Christian Huber hat ein sehr gutes Händchen für Figurenzeichnung. Sowohl Alina wie auch Bohm kommen absolut echt und menschlich rüber. Sie handeln entsprechend ihren Eigenarten, treffen logische Entscheidungen und machen eine glaubwürdige Entwicklung durch. Die beiden kommen im stetigen Wechsel zu Wort, so dass man intensiv an ihren Gedanken und Emotionen teilhaben kann und dadurch nicht nur versteht, wie sie ticken, sondern auch ihre innere Zerrissenheit und ihre mentalen Kämpfe miterlebt.

Es war für mich überaus faszinierend zu beobachten, wie die anfängliche Distanz zwischen Alina und Bohm schrumpft und das Band zwischen ihnen immer fester wird. Christian Huber schildert die Annäherung dieser augenscheinlich sehr unterschiedlichen Menschen mit ganz viel Gefühl - ein Knistern hier, ein Funken da, Zuneigung flammt auf, dann wieder auf beiden Seiten abwiegeln und leugnen. Doch als Leser spürt man lange bevor die Protagonisten es wahrhaben wollen, dass der Zug längst ins Rollen gekommen und nicht mehr zu stoppen ist.

„Solange ein Streichholz brennt“ ist nicht nur eine mitreißende Liebesgeschichte, sondern hat auch eine gute Portion Gesellschaftskritik im Gepäck. Dass das Leben auf der Straße kein Zuckerschlecken ist und es in der Medienbranche knallhart und skrupellos zugeht, ist landläufig bekannt. Doch wie lebt es sich, wenn ein sowieso schon schwieriger Alltag durch mangelnde Wertschätzung noch unerträglicher wird? Christian Huber ermöglicht dem Leser einen intensiven Einblick in zwei Welten, in denen ein respektloses und erniedrigendes Verhalten oft üblicher Usus ist. Darüber hinaus zeigt er, wie schnell eine plötzliche Instabilität oder ein Schicksalsschlag ein Leben komplett aus der Bahn werfen kann. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Autor ein gutes Gespür für die richtige Dosierung hat - die gesellschaftlichen Probleme werden mit dem nötigen Ernst dargestellt, überlagern bzw. erdrücken die Liebesgeschichte aber nicht.

Begeistert hat mich, wie das Streichholz in Szene gesetzt wird. Es ist nicht nur titelgebend und auf dem Cover abgebildet, es spielt auch im Verlauf der Handlung eine wichtige Rolle. Die Symbolkraft ist toll. Im Leben ist es wie bei einem herunterbrennenden Streichholz - irgendwann ist da nur noch Schmerz, wenn man nicht loslässt; wenn man Vergangenes nicht hinter sich lässt.

Das Ende der Geschichte habe ich als sehr gelungen empfunden - nicht rosarot, aber voller Hoffnung und mit der Möglichkeit, neue Wege zu gehen.

„Solange ein Streichholz brennt“ ist einfach großartig. Ein Roman, der aufwühlend, unterhaltsam und bereichernd ist. Eine Geschichte, die mich begeistert hat, weil sie nicht nur mit Worten, sondern mit ganz viel Gefühl erzählt wird.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Eine Frau in den mittleren Jahren kreist in der Natur um sich selbst

Zugvögel wie wir von Julia Dibbern

Julia Dibbern ist eine Autorin der leisen Töne. Wie auch schon in ihrem letzten Buch "Unter Wasser ist es still" braucht es auch in ihrem aktuellen Werk "Zugvögel wie wir" nicht sehr viel Dramatik, um das Buch zu tragen. Stattdessen lebt es von viel Atmosphäre und kleinen, ruhigen Momenten, Begegnungen zwischen Menschen und in der Natur.

Im Zentrum des Buches steht Eva, eine Frau in den mittleren Jahren. Ihre Ehe ist vorbei, ihren Job ist sie los und die erwachsene Tochter hat sich seit langem von ihr entfremdet. Sehnsuchtsvoll und ein bisschen neidisch blickt Eva auf das zumindest nach außen hin so glücklich und erfüllt scheinende Leben ihrer Kindheitsfreundin Luise und wünscht sich so sehr, mit ihrem eigenen Leben glücklich sein zu können: "Eines Tages werde ich nicht mehr vergleichen. Ich werde mir nicht ein Leben wie Luises Leben wünschen, keinen Mann wie Peter und keine Familie, in der alle miteinander sprechen, singen und musizieren. Ich werde einfach mit meinem freundlichen kleinen Leben zufrieden sein." (S. 12)

Um diese Suche nach einer ruhigen Zufriedenheit mit ihrem "freundlichen kleinen Leben" geht es in dem Buch. Eva besucht Luise in Schweden, dabei bemerkt sie einen jungen Kranich, der verletzt ist, und holt Hilfe. Als das junge Kranichmädchen wieder gesund ist, mit einem Sender versehen zurück in die Freiheit entlassen wird und gemeinsam mit seinen Eltern von Schweden aus Richtung Süden bis nach Frankreich fliegt, beschließt Eva aus einer Laune heraus, dem Weg des Vogels auf einem geliehenen alten Fahrrad zu folgen.

Das ist ungewöhnlich für sie, die sonst gewohnt war, keine außergewöhnlichen Risiken einzugehen und die noch nie in der Natur übernachtet hatte. Sie wird sich auf dieser Reise einige neue Fähigkeiten aneignen müssen, Ängste und Einschränkungen überwinden und dabei viel Zeit haben, über ihr Leben nachzudenken. Dabei kommt es auch zu einigen netten Begegnungen mit anderen Menschen, einige davon recht jung, im Alter ihrer Tochter.

Das Buch ist überwiegend aus der Sicht von Eva geschrieben. Eingestreut sind ab und zu kleine Kapitel aus der Sicht von Sophie, Evas Tochter. Sophie hat eine nahe Beziehung zu ihrer Oma, Evas Mutter, doch fühlt sich von ihrer eigenen Mutter seit langem unverstanden und ungesehen. Im Laufe des Buches erfährt man etwas mehr über den Auslöser der Entfremdung der beiden.

Damit komme ich auch schon zu den Stärken und Schwächen dieses Buches. Ich habe sehr gerne von Evas Reise mit dem Fahrrad auf den Spuren des Kranichmädchens gelesen. Diese Teile sind sehr atmosphärisch geschrieben, man begleitet Eva innerlich durch die Natur und auf ihrer Reise. Diese Stellen zu lesen hat etwas Entschleunigendes, Beruhigendes und Entspannendes.

Was hingegen die psychologische Tiefe und insbesondere die Mutter-Tochter-Beziehung angeht, hätte ich mir von diesem Buch mehr erwartet. Eva erlebt zwar, auf körperlicher Ebene über sich hinauszugehen und sie hat viel Zeit zum Nachdenken, doch eine echte Persönlichkeitsentwicklung oder Reflexion eigener Anteile der Entfremdung der Tochter habe ich bei ihr kaum wahrgenommen.

Zwar hat sie Sehnsucht nach der Tochter, vermisst diese und überlegt immer wieder, wie sie die richtigen Worte finden könnte, um diese zu erreichen, doch insgesamt bleibt sie in meiner Wahrnehmung eine sehr selbstzentrierte, um sich kreisende und wenig empathische Persönlichkeit.

Das ist nicht unbedingt dem Buch anzulasten, denn solche Menschen gibt es und tatsächlich ist es gerade beim Phänomen der von ihren erwachsenen Kindern verlassenen Eltern oft so, dass es sich hierbei um wenig reflektierte Eltern handelt, die nicht in der Lage sind, eigene Anteile an der Situation einzugestehen. Insofern ist Eva in dieser Hinsicht sehr authentisch dargestellt, als Leserin hätte ich ein bisschen mehr Einsicht und Persönlichkeitsentwicklung ihrerseits dennoch schön gefunden.

Insgesamt ist es ein ruhiges und naturnahes Buch, das ich insbesondere jenen, die gerne Beschreibungen von Abenteuern in der Natur lesen und keine besonderen Erwartungen an Figurenentwicklung stellen, durchaus empfehlen kann.

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Rezensionen von spozal89:

Wo ist eigentlich Perry?

Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney

Mein Sohn ist ein unglaublicher Phineas & Ferb Fan und schaut die Serie rauf und runter. Da kam dieses Comicbuch genau richtig.

Genauso lustig wie die Serie sind auch die beiden Geschichten, die in diesem Band enthalten sind. Klar sind die Erzählungen sehr überzogen, aber das kennen wir ja auch bereits aus der Serie.

Perry das Schnabeltier ist wieder Actionreich gegen Doktor Doofenshmirtz unterwegs und Phineas & Ferb erleben auch wieder wilde Abenteuer. Candice ist den beiden selbstverständlich wie gewohnt auf der Spur.
Die Illustrationen sind super und die Comics lassen sich gut lesen. Mein Sohn musste mehrmals so laut lachen.

Für Fans der Serie ein absolutes Muss und auch ein tolles Geschenk. Wir wünschen uns gerne mehr Geschichten in diesem Comicstil von Phineas & Ferb und Perry dem Schnabeltier (der unser ganz persönlicher Held ist). Wenn man die Serie nicht kennt, dann tut man sich sicherlich schwerer mit den Geschichten.

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Rezensionen von Nele33:

für lauschige Abende

Mirabellentage,1 Audio-CD, 1 MP3 von Martina Bogdahn

Das Buch "Mirabellentage" der Autorin Martina Bogdahn eingelesen von Birgitta Assheuer ist eine unterhaltsame Lektüre für laue Sommerabende.

Erzählt wird die Geschichte von Anna, die nach dem Tod des Pfarrers, dessen Haushälterin sie war, ziemlich verloren wirkt und nicht so recht weiß, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll.

Schauplatz ist ein beschauliches und ruhiges Dorf in Bayern, welches immer Anna's Lebensmittelpunkt war. Der Wunsch ihres Arbeitgebers und langjährigen Freundes, dem verstorbenen Pfarrer, dass seine Überreste im Meer verstreut werden sollen, stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen. So muss sie die Fahrt organisieren, den neuen Pfarrer "einarbeiten" und ihr Leben umgestalten.

Die Reise ans Meer wurde leider etwas kurz abgehandelt, dafür habe ich gute Einblicke in das Dorfleben von Blumfeld bekommen, das teilweise wirklich mit viel Humor geschildert wurde.

Besonders haben mir die Rückblicke auf Anna's Leben gefallen, ihr Aufwachsen, ihr Erwachsenwerden und der Ausblick auf ihr neues Leben.

Die Autorin, hat wie auch schon in ihrem Roman Mühlensommer einen angenehmen, teilweise humorvollen Schreibstil, der das Lesen zu einem Genuss macht. Birgitta Assheuer hat die Emotionen herausragend durch ihre Intonation transportiert und mich in die Geschichte eintauchen lassen.

Ein Buch für laue Sommerabende mit berührenden Elementen.

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Rezensionen von spozal89:

Last Hope - Unruhestifter Willkommen

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1) von Nicki Pau Preto

Der Klappentext und die Idee des Buches haben mich und meinen Sohn gleich überzeugt, weshalb uns klar war, dass wir dieses Buch gerne lesen wollen. Ein Internat auf dem Unruhestifter willkommen sind und mal die Rebellen im Vordergrund stehen ist mal was anderes und welcher "Nicht-Muster-Schüler" hätte sowas nicht gerne.

Leider hat uns das Buch dann aber im Großen und Ganzen nicht so überzeugt und wir haben auch ewig gebraucht, es fertig zu lesen.
Der Schreibstil ist gar nicht mal schlecht, aber durch die vielen magischen Begriffe ein wenig holprig. Leider war uns das ganze magische zu wenig erklärt und auch die unterschiedlichen Fähigkeiten hätten für uns viel mehr ausgearbeitet gehört. So haben wir uns wirklich schwer getan in die Geschichte hineinzufinden.
Vin ist ein toller Charakter und ihre Entwicklung gefiel uns sehr gut. Auch die anderen Charaktere waren sehr liebenswürdig, aber auch hier hätte es von den Erzählungen her noch tiefer gehen können. Vieles blieb doch sehr oberflächlich.
Ob wir weitere Bände der Reihe lesen würden? Eher nicht, da wir da andere Bücher kennen, die uns mehr gefesselt haben.

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Rezensionen von ReiShimura:

Wunderschön, berührend, aber für Kinder zu überwältigend

Katzenpfade von Sara Lundberg

Das wunderschön gestaltete Cover hat mich sofort in den Bann gezogen und der Klappentext klang vielversprechend. Ich hatte die Hoffnung, dass dies ein schönes und außergewöhnliches Buch für meinen kleinen Leser sein könnte. Schön und außergewöhnlich ist es auf jeden Fall, allerdings eher weniger etwas für den dreijährigen kleinen Leser.

Die Haptik und Optik des Buches konnten mich auf Anhieb überzeugen. Das Buch hat ein gutes Format, ist stabil und hochwertig ausgeführt und liegt gut in der Hand. Das Cover gibt bereits einen guten Vorgeschmack auf den andersartigen Illustrationsstil der in diesem Buch verwendet wird. Die Bilder erwecken den Eindruck das sie mit Wasserfarben gemalt worden sind und sind teilweise ein wenig verwaschen. Manche der Illustrationen sind aber sehr detailreich ausgeführt. In gewisser Weise ist jede Seite eine Überraschung, da man nie so genau weiß, was einen erwarten wird. Die Auswahl der Farben gefällt mir gut und viele der Bilder, gerade im zweiten Teil des Buches sind sehr eindrucks- und stimmungsvoll.

Der Grundgedanke der Geschichte, dass man Kompromisse eingehen muss und auch mal seine ausgetretenen Pfade verlassen sollte um Neues zu entdecken gefällt mir gut. Beide Aspekte wurden gut in das Buch eingebunden und die Botschaft ist auf jeden Fall offensichtlich.
Allerdings hadere ich ein wenig mit der Umsetzung des Ganzen. Die Geschichte ist sehr melancholisch und hat mich an vielen Stellen sehr traurig gemacht. Mir ist bewusst, dass dies an sich nichts Schlimmes ist und es auch Traurigkeit in Kinderbüchern geben darf. Dennoch war es mir in diesem Buch ein wenig zu viel. Denn obwohl das Buch ein gutes Ende hat, blieb das Gefühl der Traurigkeit und Melancholie noch lange nach dem Lesen bestehen. Auch der kleine Leser war von dem Buch nicht unbedingt begeistert und wollte es kein zweites Mal lesen. Ich denke, dass auch für ihn die Fülle der Gefühle ein wenig zu überwältigend war.

Die Beziehung des Menschen zu seiner Katze ähnelt meiner Meinung nach sehr dem eines Elternteils zu seinem Kind und vielleicht trifft dieses Buch gerade deswegen einen Nerv bei mir und erweckt diese Vielzahl von Emotionen.
Der Autorin Sara Lundberg muss man auf jeden Fall zu Gute halten, dass sie hier ein Buch geschaffen hat, das berührt, zum Nachdenken anregt und einen so schnell nicht mehr loslässt. Es ist wie ein Kunstwerk und an vielen Stellen sehr philosophisch. Wäre dieses Buch für einen erwachsene Zielgruppe gedacht, hätte ich ihm wahrscheinlich eine sehr gute Bewertung gegeben. Das empfohlene Lesealter wird hier vom Verlag aber mit ab 5 Jahren angegeben. Und für dieses Alter finde ich die Umsetzung der Geschichte nicht passend.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es sich hierbei um ein wirklich ansprechendes künstlerisches Buch mit einer guten Botschaft handelt. Allerdings sehe ich Kinder dafür nicht als die richtige Zielgruppe und würde es eher (jungen) Erwachsenen ans Herz legen.

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Rezensionen von brauneye29:

Berührend

Unter Wasser von Tara Menon

Zum Inhalt:
Nach dem Tod der Mutter beschließt Marissa Vater die Forschungsarbeit seiner Frau in Thailand fortzusetze. Marissa lernt dort Arielle kennen und seitdem sind sie dickste Freundinnen und entdecken die das Meer und lernen auch minutenlang zu tauchen. Doch als die große Welle kommt, kann Arielle ihr nicht entkommen.

Auch Jahre später kämpft sie noch mit dem Verlust.
Meine Meinung:
Das Cover ist einfach wunderschön und das war sicher mein erster Anreiz das Buch lesen zu wollen. Ich fand es auch total interessant, die damalige Katastrophe mal aus einer anderen Sicht betrachtet und geschrieben zu lesen. Aber auch, dass die neuerliche Katstrophe in Marissa soviel auslöst. Ich kann natürlich den Schrecken nicht nachvollziehen, da solche Situationen nie erlebt habe, aber mir schien das Ganze sehr authentisch geschrieben und ich konnte auch die Emotionen, die immer wieder hochkamen, sehr gut verstehen. Ich hatte auch die Hörbuchversion, die mir auch sehr gut gefallen hat und kann beide uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Berührend

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