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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

nicht so stark wie die Mörderisches Island-Reihe

Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Home before dark,



Marsibil hat 10 Jahre zuvor ihre Schwester verloren. Kristin ist einfach verschwunden, nur ein blutiger Anorak wurde zurückgelassen. Marsi ist seitdem in psychologischer Behandlung und als am 10. Jahrestag des Verschwindens ein Brief auftaucht, will Marsibil das Rätsel um ihre verschwundene Schwester unbedingt lösen.

Die Handlung spielt in Island auf zwei Ebenen: Marsi 1977 und Kristin 1967.

Ich muss zugeben, dass ich immer Probleme hatte, zu wissen, welcher Strang jetzt spielt. Natürlich sind sie jeweils überschrieben, aber beide Stränge sind in der ICH-Perspektive, was es einfach etwas erschwert. So kam ich auch schwer in das Buch hinein und gerade am Anfang passiert auch sehr wenig und die Spannungskurve steigt erst kurz vor Schluss.

Die Handlung dümpelt anfangs vor sich hin. Mir haben hier aber die Rückblenden aus Sicht von Kristin sehr gut gefallen.



Das Buch bekommt dann eine überraschende Wendung, als zuerst Kristin und dann Marsibil das Geheimnis des Mädchens aus dem Karton lüften.



Teilweise habe ich mich gefragt, warum die Handlung so früh angesiedelt ist und nicht im Heute. Aber nur so kann die Sache mit der Brieffreundschaft funktionieren.



Fazit: 3 Sterne für den Beginn, 5 für das Ende. Man muss anfangs schon etwas durchhalten. Aber wer ruhige Krimis mag, die sich nur langsam entfalten ist hier sehr gut aufgehoben.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Spannender Ostfriesen Krimi

Tatort Norden – Ostfriesland sehen und sterben von Hripsime Rüstemyan

In einer Hotelruine im ostfriesischen Norden wird ein Mann brutal erschlagen aufgefunden.Ein Kristallsplitter steckt in seinem Kopf,es scheint nicht zum Tatort zu passen und gibt den Kommissaren Onno Schoolmann und Martin Gerdes ein Rätsel auf.Erste Hinweise auf die Tat werfen mehr Fragen auf -als das es Antworten gibt.

Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit eines gefeierten Sportlers in der Vergangenheit und in die Gegenwart einer einflussreichen Familie.Die Kommissare stoßen auf Drohungen, alte Freundschaften und ein Milieu, in dem Geld, Macht und Schweigen regieren.Und auch privat wird es für Kommissar Onno Schoolmann immer belastender als sich unerwartete Verbindungen zu einem ungeklärten Mord aus seiner eigenen Vergangenheit auf tun.Zwischen Nordseedeich und ostfriesischer Idylle verdichten sich die Spuren zu einer brenzlichen Situation und werden immer bedrohlicher……

Die Autorin Hripsime Rüstemyan hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Sie nimmt den Leser mit nach Ostfriesland,wo nicht alles so idylisch scheint.Sehr gerne 5 Sterne für den spannenden Krimi.

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Rezensionen von Petra:

Unvergessliche Geschichten

Die Wanderbücherei von Thomas Montasser

München 1937. Es gibt eine fahrende Leihbibliothek ein Tramwagen mit einer Bibliothekarin die unterm Ausleihtresen verbotene Bücher stapelt. Erich Kästner, Thomas Mann, Kurt Tucholsky und andere. Bücher die wir auch heute noch gern lesen, die zu der Zeit verboten und verbrannt wurden. Lustige Romane wie der Kleine Grenzverkehr oder Liebesgeschichten wie Schloss Gripsholm, einfach nur deshalb weil die Autoren dem Regime kritisch gegenüber standen.

Hier leihen sich auch Hans und Vera diese Bücher aus. Sie verlieben sich. Eine gefährliche Liebe in diesen Zeiten Hans ist Sozialist und Vera ist Halbjüdin. Die Frau hinter dem Tresen ist also dreifach gefährdet, hilft den beiden aber nicht nur zu guten Büchern sondern auch den Kontakt aufrecht zu erhalten. Dieses ist der Hauptteil des Romans, der andere Strang erzählt die Restaurierung dieses Wagens für das Museum. Sophie hat die Verantwortung und Fabien übernimmt die Dokumentation, dabei finden sie die heimlichen Notizen der Liebenden und recherchieren dazu.
Ein tolles Thema, die Liebe zu Büchern die in allen Zeiten gut sind, weil sie Mut machen, weil sie einem mit in eine andere Welt nehmen.
Ich hatte nur meine Schwierigkeiten mit der Umsetzung, Die grauenhafte Zeit, die Angst, die Gefahr ging in einem Stil unter der wie naive Malerei wirkt. Alles orginalgetreu aber durch Formulierungen, Worte wie Psst oder Gesten wie den Finger vor dem Mund alles kam verharmlost bei mir an. Es war bunt und leicht, die Gefahr schwebte, wenn überhaupt wie leichter Dunst im Hintergrund.
Der Gegenwartsteil war dagegen sehr farblos die beiden Protagonisten agierten für mich hölzern und blieben blass.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Für Menschen, die schöne Bücher mögen

Eine Seite noch von Meike Winnemuth

Meike Winnemuth hat schon mehrere persönliche Bücher verfasst, zum Beispiel "Das große Los", in dem sie ihre Reisen beschrieb, nachdem sie bei Günther Jauch eine halbe Million Euro gewonnen hatte. Wer ihre bisherigen, im persönlichen Stil verfassten Bücher mag, und das Lesen liebt, der wird wahrscheinlich auch dieses Buch mögen.

Es handelt sich um ein äußerst hochwertig und schon in der Umschlaggestaltung wunderschön und ansprechend gestaltetes Buch mit dicken Seiten, das sich bestens als Geschenk für Menschen eignet, die Bücher lieben und immer auf der Suche nach neuer Inspiration sind.

Die Autorin nimmt uns mit auf ihre Lesereise zwischen Mai und Oktober eines Jahres. Dabei stellt sie uns nicht nur viele interessante Bücher vor, die sie selbst gelesen hat, sondern es geht auch um unseren Umgang mit Büchern, um verschiedene Leseorte, Arten, Bücher zu sortieren, Lesen in verschiedenen Phasen unseres Lebens, um Buchclubs und Buchbesprechungen, den Besuch einer Thomas-Mann-Tagung und vieles mehr.

Kurzweilig und unterhaltsam werden wir angeregt, über so unterschiedliche Bücher wie Senecas "Von der Kürze des Lebens", Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder auch Rebecca Yarros' "Fourth Wing" nachzudenken. Am Ende jedes Kapitels/Lesemonats findet sich eine Liste der von der Autorin in diesem Monat gelesenen Bücher.

Auch viel beschäftigte Menschen werden mit diesem Buch ihre Freude haben: die kurzweilig geschriebenen, übersichtlichen Kapitel machen es leicht, immer wieder mal zwischendurch einen Blick hineinzuwerfen, ohne zu viel Lesezeit am Stück zu brauchen. So eignet es sich auch bestens als Büchlein, das man eingesteckt hat, um immer wieder mal eine kurze Wartezeit zu überbrücken. Ganz am Ende findet sich dann noch eine Liste weiterer Bücher über das Lesen, für alle, die diesen Themenbereich vertiefen möchten.

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Rezensionen von rewareni:

Was ist damals passiert?

Die weiße Dame von Yngra Wieland

Die Psychotherapeutin Salome Liebeskind kann es nicht fassen, dass ihre Kollegin Eva in ihrer Gemeinschaftspraxis brutal ermordet worden ist. Hauptkommissar Julian Christ, hält Salome vorerst für verdächtig. Als es noch zwei weitere Tote gibt und es scheinbar keinen Zusammenhang zu finden gibt, beginnt Salome eigene Nachforschungen anzustellen, was dem Kommissar so gar nicht passt.

Mit der Zeit muss sie feststellen, dass ihre Kollegin einiges zu verbergen hatte und was sie dabei heraus findet erschüttert sie zu tiefst und dabei ahnt sie nicht, dass der Mörder bereits sein nächstes Opfer im Visier hat.
Im Auftaktband ,, Die weiße Dame“, lässt die Autorin Yngra Wieland, Salome Liebeskind, sehr zum Leidwesen des Kommissars Julian Christ, bei spannenden Mordfällen ,,ermitteln“.
Man landet als Leser schnell in einer interessanten Geschichte, wo die Autorin nicht nur ihre Erfahrung in der Psychotherapie einbringt, sondern auch spannende und vor allem emotionale Momente in ihre Geschichte hinein bringt.
Schön dabei ist, dass sowohl Salome, als auch Julian Protagonisten sind, die nicht immer rational handeln, die ihre Schwächen haben und sie auch zeigen und vor allem, dass sie beide spüren, dass trotz anfänglicher gegenseitiger Ablehnung, sie doch einen Draht zueinander gefunden haben und beide ein Ziel haben, nämlich weitere Morde zu verhindern.
Dass es auch kleine humorvolle Szenen gibt, wo ein sympathischer Nachbar mit seinem Hund Seppl eine nicht unwichtige Rolle spielt, lockert die doch eher düstere Geschichte ein wenig auf.
Dass der Auslöser der ganzen Ereignisse in der Vergangenheit liegt und nun in der Gegenwart ihr trauriges Ende findet, hat die Autorin gut beschrieben, wo es sicherlich gut wäre eine Triggerwarnung einzufügen, da es vielleicht bei so manchen eine starke emotionale Reaktion oder Erinnerungen an traumatische Erlebnisse auslösen könnte.
Ein interessanter erster Fall, der oft tief in das Seelenleben der Protagonisten blicken ließ und man nun gespannt sein darf, wie es mit Salome, dem Kommissar und natürlich auch Seppl weiter geht.

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Rezensionen von _Le4_:

Ein düsterer Schauerroman

Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen

Roos führt Seancen mit ihrer Maman durch. Anders als andere Medien kann sie jedoch tatsächlich Geister sehen oder zumindest einen. Nämlich Ruth. Sie ist schon vor Ewigkeiten verstorben und erinnert sich nicht mehr an ihr ehemaliges Leben. Als Agnes Knoop an einer ihrer Seancen teilnimmt, ändert sich Roos Leben schlagartig.

Agnes nimmt sie mit auf ihr dunkles, verfallenes, bezauberndes Anwesen. Beide kommen sich immer näher, doch irgendetwas stimmt nicht auf dem Anwesen und Roos muss herausfinden, was es ist, bevor es sie alle verschlingt.

Die Stimmung der Geschichte war ganz herausragend. Sie schafft es unheimlich düster und gespenstisch zu sein. Das Buch ist einfach die Verkörperung eines Schauerromans. Es gibt dunkle Geheimnisse, abgründige Familiengeschichten und natürlich wortwörtliche Geister, die die Hauptcharaktere verfolgen.
Die Erlebnisse sämtlicher Hauptcharaktere sind düster und differenziert betrachtet. Jeder von ihnen ist eindeutig etwas wahnsinnig, aber ihre Gründe sind immer erklärt und damit für die lesende Person völlig klar.
Die Geschichte war unheimlich aufregend mitzuverfolgen. Die Aufmachung, dass wir die Notizen des Psychologen mitlesen, der Roos Fall behandelt, während wir nach und nach die Geschichte erfahren, war fantastisch gemacht.
Die Obsession der Charaktere untereinander war faszinierend zu lesen. Das fand ich vor allem gelungen, denn basierend auf ihren Lebenserfahrungen hat es total Sinn gemacht, dass Roos zum Beispiel verzweifelt versucht hat, Agnes Zuneigung zu halten.

Das Buch ist ganz fantastisch geschrieben und kann einfach als Beispiel für Schauerliteratur (in sapphisch) genutzt werden.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Wie das Leben auf der Erde entstand

Was wir über Leben auf der Erde wissen von Ziggy Hanaor

Das Buch „Was wir über Leben auf der Erde wissen“ macht auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck, wozu die silbern glänzende Schrift des Buchtitels maßgeblich beiträgt.
Der erste Blick ins Buch hat uns dennoch sehr überrascht. Der Verlag ist bekannt für künstlerische Kinderbücher, und genau das findet man im Inneren.

Für meine Kinder waren die außergewöhnlichen Illustrationen anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber sie fanden sie durchaus ansprechend.

Inhaltlich gefällt uns das Buch ausgesprochen gut. Positiv zu erwähnen ist, dass hier mit wenig Text sehr viele Informationen vermittelt werden. Man erfährt alles Wesentliche, ohne lange Erklärungen lesen zu müssen. So werden jüngere Kinder nicht überfordert. Andererseits bietet das Buch auch genügend Tiefe, um die Neugierde älterer Kinder oder auch Erwachsener zu wecken. Schön ist, dass viele philosophische Elemente eingebaut wurden. Wir haben das Buch gemeinsam gelesen und viel über die großen Fragen des Lebens gesprochen und nachgedacht.

Meine Kinder und ich sind begeistert von diesem Buch. Es wird immer wieder gerne zur Hand genommen, durchgeblättert und durchgelesen.

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Rezensionen von Sheilo:

Forbidden Love mit Mafia-Setting und fantastischem Plot-Twist

Burning Revenge von Nina Martin

Eleonora wächst in einer sehr privilegierten Familie auf und sie kennt nur ein Leben in Luxus. Doch neben der Tragödie, dass ihre Erzfeinde ihren Vater und ihre Schwester erschossen haben, erfährt sie auch noch, dass der Reichtum ihrer Familie auf einer mysteriösen Droge beruht. Noch dazu geht ihr Bruder einen Deal mit der verfeindeten Familie ein und Eleonora sieht sich gezwungen, Valerio Mariani zu heiraten, damit ihre Familie in Sicherheit ist.

Doch ausgerechnet Dante, Valerios Bruder, versucht sie in diesen schweren Zeiten zu beschützen.

"Burning Revenge" ist der fesselnde Auftakt der Romantic-Suspense-Dilogie von Nina Martin, die eine perfekte Mischung zwischen Forbidden Love, Enemies-to-Lovers und Mafia Romance beinhaltet. Einmal mit dem Lesen begonnen, fiel es mir wirklich schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, da mich die Geschichte sehr gefesselt hat. Mein Highlight war der Plot-Twist der Geschichte und aufgrund des Endes kann ich es jetzt schon kaum erwarten, mit dem zweiten Band starten zu können.

Eleonora ist ein richtiger Familienmensch und man spürt ab Beginn, dass sie für ihre Liebsten alles tun würde, selbst wenn sie sich dafür opfert. Ihr gelingt es, eine Fassade aufrecht zu erhalten, obwohl ihre inneren Mauern wanken und man merkt, wie schwer es ihr fällt abzuwiegen, wem sie wirklich vertrauen kann.

Dante und Valerio sind in der Welt ihres Clans groß geworden und könnten doch nicht unterschiedlicher sein. Während Dante sich in mein Herz gestohlen hat, empfinde ich nur Verachtung für seinen Bruder. Sie besitzen aufgrund ihres Wissens rund um die geheimnisvolle Droge einen großen Vorteil gegenüber Eleonora und es wird in diesem Punkt wirklich sehr interessant.

Zwischen Dante und Eleonora war quasi auf den ersten Blick ein gewisses Knistern zu spüren und die Chemie zwischen den beiden scheint trotz Feindschaft zu stimmen. Gerade vom zweiten Band erhoffe ich mir, dass wir die beiden Protagonisten noch besser kennenlernen werden, da hier offensichtlich noch jede Menge Informationen verborgen sind.

Ich selbst liebe die Geschichte sehr und der kleine Fantasy-Touch aufgrund der Wirkung der Drogen bringt eine interessante Entwicklung in die Handlung. Wer überraschende Plot-Twists liebt und gerne in die Welt der Clans abtaucht, für den ist Burning Revenge genau das Richtige.

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Rezensionen von _Le4_:

Ein neues Zuhause

Moosland von Katrin Zipse

Im Buch greift die Autorin einen Teil des Geschichte auf, als deutsche Frauen sich als Helferinnen auf Farmen in Irland anmelden konnten. Das Buch behandelt ein fiktionalisiertes Schicksal von Elsa, die 1949 nach Island auf einem abgelegenen Hof ankommt. Wir sehen, wie sie sich trotz ihrer Traumata, fehlenden Sprachkenntnisse und Fähigkeiten in der Familie und dem Hof einfindet.

Wir lernen Elsa kennen, die unerklärte Traumata hat und auf Island abgesetzt wird. Jetzt muss sie sich auf dem Hof zurechtfinden, obwohl sie dafür gar nicht die richtigen Fähigkeiten hat. Elsa selbst ist ein bisschen seltsam, aber es ist schön zu sehen, wie sie sich immer und immer mehr öffnet und schließlich Freude empfindet, als sie neue Fertigkeiten entwickelt.
Die Familiendynamik ist spannend. Mir gefällt zu lesen, wie die Familie Elsa aufnimmt und wie sich die verschiedenen Beziehungen der Leute zueinander entwickeln.
Die Geschichte um die Zeit herum wird gekonnt peripher angeschnitten und so wird das Setting gekonnt aufgebaut, ohne dass wir erst einmal ein Geschichtsbuch lesen müssen.
Der Lebensstil und die abgeschottete Schönheit von Island werden großartig dargestellt.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es greift einen Aspekt der Geschichte auf, den ich vorher nicht kannte und ist durchaus lesenswert.

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Rezensionen von Lealein1906:

Eine tolle Geschichte über die erste Briefträgerin Italiens

Die Briefträgerin von Francesca Giannone

Ich habe dieses Buch quasi verschlungen, so begeistert war ich davon. Für „Die Briefträgerin“ gibt es deshalb auf jeden Fall fünf Sterne und eine herzliche Leseempfehlung. Ich war von Anfang bis zum Ende von der Geschichte gefesselt und hätte am liebsten noch viel mehr davon gelesen. Ich hoffe, es ist nicht das letzte Buch von Francesca Giannone, die auch in meinen Augen ein richtig tolles Debut gefeiert hat.

Bücher, die auf einer wahren Geschichte basieren, faszinieren mich immer sehr, tatsächlich war Giannones Urgroßmutter die erste Briefträgerin Italiens. Ich bin froh, dass sie diese Geschichte nun mit der Welt teilt, weil es sich um eine so starke Frau handelt, die stets für ihre Rechte gekämpft hat. Annas Geschichte hat mich Seite um Seite berührt. Wie sie in das ihr unbekannte Dorf kommt, wie sie versucht, ihre Freiheit zu behalten und ihre Prinzipien nicht zu verraten, wie sie aller Vorurteile zum Trotz den Job als Briefträgerin bekommt, wie sie sich für andere Frauen einsetzt.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen, macht ihre Handlungen und Beweggründe nachvollziehbar. Es werden aber auch viele andere Schicksale mit in ihre Lebensgeschichte eingewoben, von anderen Familienmitgliedern und Dorfbewohnern, deren Geschichten ebenfalls sehr interessant und lesenswert sind. Nie wird es langweilig, man ist immer gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht, wie sich ihre Geschichten entwickeln. Die Ausschnitte, die erzählt werden, sind geschickt gewählt, sodass man ein gutes Gesamtbild erhält, ohne etwas zu vermissen, obwohl über eine so lange Zeitspanne berichtet wird.

Ich war wirklich ein bisschen traurig, dass das Buch zu Ende war und habe noch viel daran gedacht, hätte gerne noch mehr Kapitel gelesen. Aber jede gute Geschichte geht irgendwann zu Ende. Ich lege das Buch allen ans Herz, die gerne über starke Frauen lesen, über historische Begebenheiten, die auch noch heute inspirieren können und über menschliche Gefühle, die nicht immer nur die Sonnenseite beschreiben.

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