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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Pearl:

Finale der Familiensaga

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann

Der Duft des Strandhafers ist der letzte Teil einer Familien-Saga die auf verschiedene Nordseeinseln spielt. Endlich werden die Geheimnisse um die Frauen aus verschiedenen Zeitzonen geklärt. Familienbande werden nach vielen Jahren wieder hergestellt und Martje findet ihre Schwester Fenja und ihren Frieden wieder.

In der Gegenwart ist Anna mit der Recherche über eine Nordsee-Saga beauftragt und trägt viel dazu bei, das die Geschwister oder eher Halbgeschwister sich wieder finden.
Fazit:
Leider muss man bei einer Trilogie oft auf die Nachfolgerbände warten und sich erst informieren was schon geschrieben wurde. Hier im letzten Teil geht die Autorin gut auf die Geschehnisse der Vorgängerbände ein und Natur der Nordseeinseln Amrum, Föhr und Sylt werden hier sehr bildlich beschrieben. Man spürt dabei sofort den rauhen Wind in den Haaren.

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Rezensionen von Francesca :

Zwischen Geheimnissen und Wahrheit - 4,5 Sterne

Beth is dead von Katie Bernet

Beth Is Dead hat mich wirklich positiv überrascht. Der Einstieg gelingt direkt und ohne große Umschweife: Schon zu Beginn wird Beth tot aufgefunden, wodurch die Handlung sofort Fahrt aufnimmt. Es gibt keine lange Einführung, man ist direkt mitten im Geschehen, was ich sehr gelungen fand. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: in der Gegenwart nach Beths Tod sowie in Rückblenden, die uns das Leben und die Dynamik der Schwestern näherbringen.

Dieses Wechselspiel sorgt dafür, dass man sich Stück für Stück ein Gesamtbild zusammensetzt.

Figuren & Perspektiven

Im Mittelpunkt stehen die vier Schwestern Beth, Amy, Jo und Meg. Nach Beths Tod begleiten wir vor allem die drei verbleibenden Schwestern, während Beth selbst nur in der Vergangenheit präsent ist. Besonders spannend fand ich die unterschiedlichen Perspektiven: Jede Schwester bringt ihre eigene Sichtweise und ihre eigenen Erfahrungen mit ein. Das hat die Geschichte unglaublich vielschichtig gemacht. Auch die Nebenfiguren wie Freunde, Partner und die Mutter, tragen dazu bei, dass sich die Welt sehr lebendig und authentisch anfühlt.

Ein kleiner Kritikpunkt: Gerade am Anfang fiel es mir teilweise schwer, die Schwestern klar auseinanderzuhalten. Auch ihre Altersunterschiede waren nicht immer ganz eindeutig, was die Orientierung etwas erschwert hat. Mit der Zeit hat sich das aber gelegt.

Spannung & Handlung

Die Autorin arbeitet mit vielen kleinen Hinweisen und falschen Fährten. Während die Schwestern versuchen herauszufinden, was mit Beth passiert ist, werden nach und nach Geheimnisse aufgedeckt. Ich hatte ständig neue Vermutungen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte. Gegen Ende hatte ich zwar eine recht klare Ahnung, was passiert sein könnte, diese hat sich auch bestätigt, aber die konkrete Auflösung konnte mich dennoch überraschen.

Der Mittelteil hatte für mich ein paar kleinere Längen, und manche Entwicklungen hätten etwas früher einsetzen oder straffer erzählt werden können. Auch einige Aspekte rund um die Ermittlungen wirkten für mich nicht ganz schlüssig. Auch wenn die zwei Zeitebenen insgesamt gut funktioniert haben, gab es für mich zwischendurch kleine Brüche im Erzählfluss. Gerade als ich gedanklich schon bei einem sehr entscheidenden Moment angekommen war, wurde ich plötzlich wieder einige Tage zurückgeworfen. Das hat sich für mich nicht ganz rund angefühlt und hat mich kurz aus der Geschichte herausgerissen.

Emotionale Wirkung

Zum Ende hin hat mich das Buch emotional richtig gepackt. Ich habe mit den Figuren mitgefühlt: Wut, Trauer und Verständnis lagen oft nah beieinander. Gerade die Dynamik zwischen den Schwestern wurde sehr intensiv dargestellt. Das Finale war zwar etwas abrupt, aber dennoch stimmig und wirkungsvoll. Ich habe sogar einzelne Stellen nochmal gehört, weil sie mich so mitgenommen haben.

Fazit

Beth Is Dead ist für mich ein überraschend intensiver und fesselnder Roman, der vor allem durch seine vielschichtigen Figuren und die emotionale Tiefe überzeugt. Trotz kleiner Schwächen im Mittelteil und bei der Struktur einzelner Zeitsprünge hat mich die Geschichte durchgehend gepackt und hervorragend unterhalten.

Für mich sind es starke 4,5 Sterne und definitiv eine Empfehlung.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Sehr empfehlenswert

Der Baum der Symptome von Emil Sabanovic

Dr. Emil Sabanovic arbeitet als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt psychosomatische und psychosoziale Medizin in der Schweiz. Mit diesem fachlichen Hintergrund hat er mit dem "Baum der Symptome" ein lehrreiches, unterhaltsam zu lesendes und sehr gut verständliches, ganzheitliches Werk verfasst, in dem er die Komplexität der Hintergründe psychiatrischer und psychosomatischer Symptome mit der Metapher des Baumes anschaulich erklärt.

Das Buch richtet sich an einschlägig vorgebildete Personen aus dem medizinischen, pflegerischen und psychotherapeutischen Bereich. Für diese ist es sprachlich sehr gut anschlussfähig und verständlich.

Ich selbst bin als Klinische Psychologin in Österreich beratend, therapeutisch und in der Lehre tätig und habe das Buch vor diesem Hintergrund gelesen. Besonders gut gefallen hat mir die ganzheitliche Perspektive, die biologische, psychologische und soziale Faktoren mit einbezieht und auch eine Offenheit gegenüber verschiedenen Therapieschulen und -ansätzen zeigt. Zuerst geht es um biologische Grundlagen und die Auswirkungen eines daueraktivierten Nervensystems, das nicht mehr gelernt hat, zur Ruhe zu kommen, und welche Auswirkungen das auf Psyche und Körper der Betroffenen haben kann. Darauf aufbauend stellt der Autor verschiedene interessante körperbezogene Ansätze zur Diagnostik (etwa zur objektiven Messung einer stärkeren Sensibilisierung im Bereich der Schmerzwahrnehmung) und Therapie in diesem Bereich dar. In weiteren Kapiteln geht es um die Kombination von Verhaltenstherapie mit Medikation, Schematherapie, die Stuhltechnik und vieles mehr. Sehr interessant sind auch die vielen Fallbeispiele, die das Gelesene anschaulich, interessant und praktisch anwendbar machen. Am Ende jedes Kapitels finden sich außerdem Anregungen, das Gelernte in Bezug auf die eigene Praxis zu reflektieren.

Insgesamt ist es ein außergewöhnlich zugänglich und gut geschriebenes, sehr interessantes Buch, das auch für in diesem Bereich tätige Menschen noch einige neue Impulse beinhaltet und das ich nicht nur Ärztinnen und Ärzten, sondern auch Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegepersonal und anderen im Gesundheits- und Sozialbereich tätigen Menschen, die sich für ganzheitliche Behandlungsmethoden im psychiatrischen und psychosomatischen Bereich interessieren, sehr empfehlen kann.

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Rezensionen von M:

Pause und Neubeginn

Pause von Lena Kupke

Lena Kupke erzählt in ihrem Debüt Roman Pause über die 36 jährige Hanna. Nach einem plötzlichen Zusammenbruch und einem Krankenhausaufenthalt muss Hanna wieder bei ihren Eltern einziehen. Dort fühlt sie sich wieder als Kind und fällt in alte Strukturen zurück findet aber auch gleichzeitig Halt in ihrer Familie und beginnt langsam sich mit ihrem Zusammenbruch und den Gründen auseinanderzusetzen und sich neu wieder aufzubauen.

Lange erfährt man nicht , welche Schicksalsschläge, die immer nur angedeutet werden, zu Hannahs Überforderung geführt haben. Das Buch liegt mit Einband und Lesebändchen gut in der Hand, das Cover ist passend. Der Schreibstil der Autorin sehr gut zu lesen, die Personen der Geschichte, besonders Hanna habe ich mir sehr gut vorstellen können und direkt ins Herz geschlossen. Ein Buch, das nicht nur sehr gut unterhält, sondern auch Stoff zum nachdenken bietet und nachwirkt.

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Rezensionen von Harakiri:

humorvoller Krimi

Teuflische Provence von Pierre Lagrange

Grausame Morde unter Mönchen. Und Albin Leclerc wieder mittendrin. Es geht halt nicht ohne den Polizisten im Ruhestand. Zwar geht er seinen ehemaligen Kollegen sehr auf den Keks, hat aber sagenhafte Ermittlungserfolge. Und das muss schließlich auch der Staatsanwalt anerkennen.
In gewohnt humoriger Art entführt uns Pierre Lagrange in die Provence.

Zwischen blühende Lavendelfelder, die man fast zu riechen glaubt. Ein wenig gestört haben mich die langen Erklärungen zu gewissen Vorgängen, das lenkt einfach vom Lesefluss ab.
Lagrange fängt das Flair der Provence mit ihren Düften, Farben und kulturellen Eigenheiten wieder sehr lebendig ein. Die sommerliche Hitze, die Lavendelfelder und die alten Klostermauern bilden einen starken Kontrast zur düsteren Handlung. Diese Mischung aus Urlaubsgefühl und Spannung ist eines der Markenzeichen der Reihe.
Am besten gefallen mir immer die Zwiesprachen zwischen Mops und Herrchen – herrlich. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse, was für ein packendes Finale sorgt, aber gelegentlich etwas überhastet wirkt.
Der Band ist wieder in sich abgeschlossen und so können auch Neueinsteiger viel Spaß an der Handlung finden.
Der letzte Teil um Albin? Aber Lagrange verspricht uns eine neue Reihe – mit Madame Mort. Und so gehen uns Albin und Tyson sicher nicht ganz verloren. Denn irgendwer muss ja die Schokocroissants liefern.
Fazit: teilweise etwas langatmig, aber durchaus lesenswert und wieder voller Humor, der neue Albin Leclerc.

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Rezensionen von Tintenteufel:

Aus der Praxis für die Praxis!

Das Gemüsegarten 1 x 1 von Kai Meret Brieske

Für dieses Buch hat Kai Meret Brieske auf ihrem Social-Media-Account Ernte-Experte Fragen ihrer Follower gesammelt und beantwortet diese grob nach Themenbereichen sortiert. Dabei konzentriert sie sich auf die beliebtesten Gemüsearten und Kräuter.

Gerade diese Praxis-Nähe macht den besonderen Wert des Buches aus, denn es finden sich Antworten auf die vielen kleinen Fragen, die sich erst im gärtnerischen Alltag stellen und die anderen Autoren zu banal sind: Woran erkenne ich den richtigen Erntezeitpunkt von Zwiebeln? Was mache ich mit blühendem Schnittlauch? Warum blühen meine Radieschen? Wieso fallen meine Zucchini-Früchte schon ab, bevor sie eine nennenswerte Größe erreicht haben? Ihre Antworten zeigen auf beruhigende Weise, dass diese Probleme nicht ungewöhnlich und zu ihrer Lösung oft nur kleine Änderungen nötig sind.

Ich habe 30 Jahre Gartenpraxis und habe in dem Buch viele Fragen gefunden, die ich mir gerade am Anfang gestellt habe und auf die ich in meinen diversen Gartenbüchern keine Antwort fand, sondern mir durch trial and error selbst beantworten musste. Nach meinem Geschmack kommt leider das Thema Krankheiten zu kurz und wird auf lediglich 8 Seiten nur sehr pauschal und artenübergreifend beantwortet.

Aber insgesamt ein tolles, leicht verständliches Buch aus der Praxis für die Praxis! Vielleicht gibt es ja gelegentlich einen zweiten Band, der sich neuen Fragen widmet und bei manchen Themen weiter in die Tiefe geht!

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Rezensionen von Tintenteufel:

Wenig nützlich!

Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten von Svenja Breuer

Svenja Breuer verspricht in ihrem Buch Blütenpracht und Ernteglück und ermuntert dazu, den Nutzgarten mit Blühstreifen zu ergänzen, welche den Garten optisch aufwerten und bei geschickter Wahl auch Insekten in den Garten locken und somit Bestäubung und Schutz der Nutzpflanzen sichern.
Weil ich mich bisher auf meinen Nutzgarten konzentriert habe, reizte mich dieses Konzept.

Aber außer dem allgemeinen Symbol für insektenfreundliche Blumen fand ich wenig konkrete Hinweise zu hilfreichen Nutz- und Blühpflanzenkombinationen. Ich hätte mir z.B. Ausführungen zu Blumen-Gemüse-Partnern wie etwa das Pflanzen von Tagetes zur Abwehr von weißen Fliegen bei Kartoffeln oder Lavendel zum Verscheuchen des Kohlweißlings gewünscht.

Auch die Vorschläge zur Ordnung der Hochbeete nach kulinarischen Einsatzmöglichkeiten fand ich wenig zielführend, mich hätte mehr interessiert, welche Pflanzen sich sinnvoll ergänzen zur optimalen Nutzung von Raum und Zeit: Wer hat wann die maximale Größe? Wann sind die Erntezeitpunkte? Was kann auf frei werdenden Flächen sinnvoll nachgepflanzt werden?

Letztlich hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt: Ich bekam viele unscharfe blaustichige Fotos vom Garten der Autorin und wenig allgemein nützliche Tipps für die bessere Gestaltung meines Gartens. Schade!

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Rezensionen von clematis:

Wo das Leben einfach schmeckt

Sommerwind in der Toskana von Karin Seemayer

Als einzige Nachfahrin erbt Laura das Haus ihres Onkels in der Toskana. Obwohl sie es ganz schnell verkaufen und rasch wieder nach Frankfurt zurückkehren will, hält sie irgendetwas länger als geplant im schönen Süden.

Lebendig und voller bunter Bilder erzählt Karin Seemayer aus den Blickwinkeln von Laura und Luca, schildert die beeindruckende Landschaft der Toskana in leuchtenden Farben und bringt in Nonna Marias Küche die köstlichsten Speisen auf den Tisch.

Wer bekommt kein Fernweh, wenn nussiges Olivenöl auf frisches Brot trifft, wenn saftige Marillen und satter Wein um die Wette strahlen? Wo das Leben einfach schmeckt, da findet Laura spannende Aufgaben, denen sie sich gerne widmet und wie von selbst ihre Werteskala neu ordnet. Der verschmitzt lächelnde Luca, den sie schon aus Sommerurlauben in Kindertagen kennt, lässt die junge Deutsche ebenfalls nicht kalt.

Ruhig und einfühlsam kommen die übersichtlich kurz gehaltenen Kapitel daher, bringen ohne großes Aufhebens Änderungen und Neuerungen mit und üben genau dadurch einen ungeahnten Sog beim Lesen aus. Naturverbundenheit und Familiensinn sind spürbar echt, die Figuren realistisch und glaubwürdig. Egal, ob man die Toskana bereits kennt oder nicht, spätestens nach dieser virtuellen Reise möchte man tatsächlich in die Ferne schweifen.

Ein stimmungsvoller Roman, der durch Ruhe und Geradlinigkeit überzeugt. Leseempfehlung!

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Rezensionen von Dragon:

Vollgas der Gefühle

Chasing Hearts von Grace Newman

Der Roman von Grace Newman ist eine Formel-1-Romance mit Rivals-to-Lovers im Fahrersitz und ehrlich gesagt genau das, was ich nach einem langen Tag lesen wollte. Zu PR-Zwecken werden aus Georgia und Luca ein Liebespaar, was erst mal problematisch ist, da die beiden Rivalen sind und sich nicht ausstehen können.

Doch dann kommt es, wie es kommen muss und die beiden kommen sich (unfreiwillig) näher.

Die Geschichte rast so flüssig dahin, dass man kaum merkt, wie die Seiten wegflutschen. Die Perspektiven wechseln bewusst zwischen den Hauptcharakteren, was Spaß macht und so auch tiefere Einblicke in ihre Gefühlswelt erlaubt. Was diese Liebesgeschichte besonders macht, ist der prickelnde Funke zwischen den Rivalen. Es duftet nach Spannung, nach Neckereien am Rand der Rennstrecke, nach Konkurrenzkampf und gleichzeitiger Abneigung wie Anziehung, also typisch spicy, aber nicht überladen. Die chemische Spannung kommt klar rüber, ohne ins Kitschige abzudriften. Zwischendurch bleibt der Ton locker, witzig, mit ein paar frechen Dialogen, die ein Grinsen aufs Gesicht zaubern.

Ab und zu merkt man dem Buch allerdings an, dass der Tiefgang manchmal auf der Strecke bleibt. Es fehlt dort ein wenig an anspruchsvollem Inhalt und mehr gravierender Charaktertiefe, mehr Gründe, warum die Figuren so handeln, wie sie handeln. Trotzdem bleibt die Lektüre unterhaltsam und macht einfach Spaß. Die Einblicke hinter die Kulissen der Formel 1 wirken frisch und interessant: Man erhält Einblicke in den Druck, der auf den Fahrern und Teams lastet, die Abläufe vor und während eines Rennens und natürlich auch den Pressekonferenzen und Medien. Deswegen kann man verstehen, warum manche Momente in der Boxengasse so brisant sind. Das gibt der Geschichte einen authentischen Kick, der über das übliche Liebesgeplänkel hinausgeht.

Was die Gefühlswelt der Protagonisten angeht, gelingt dem Buch ein glaubwürdiger Blick auf Ambitionen, Loyalität, Unsicherheit und den Druck, der hinter jeder Kurve lauert. Man erlebt Höhen- und Tiefenmomente mit ohne sich in endlosen inneren Monologen zu verlieren. Nicht jeder literarische Anspruch wird erfüllt, aber das braucht es hier auch nicht: Die Geschichte bleibt bodenständig, direkt und gut zu lesen.

Wer also eine flotte, sexy Rennbahn-Romance sucht, die gut unterhält, spannende Einblicke in das Formel-1-Leben gibt und mit sympathischen Figuren aufwartet, der wird mit diesem Buch fündig. Tiefgang-Manko hin oder her, es macht einfach Spaß, sich von der Geschwindigkeit mitreißen zu lassen. Eine solide, kurzweilige Lektüre ohne großen literarischen Ehrgeiz, aber unterhaltsam, spicy, flüssig.

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Rezensionen von Katzenmicha:

...eine Liebesgeschichte die berührt

Ostseeküsse mit Meerblick von Chrissy Hope

Saskia ist am Ende ,drei Monaten vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten Oli mit ihre Freundin und Trauzeugin Sandy.Die Beiden scheinen schon länger was am laufen zu haben.Oli ist zudem auch noch Saskias Chef.Sie kündigt und packt ihre Sachen und fährt in ihren Heimatort Westerstrande an der Ostsee.

Als sie dort ankommt, werden alten Winden aufgerissen. Sie hat damals ihre erste große Liebe Lars und ihre beste Freundin Svenja einfach zurückgelassen und ist nach Hamburg gezogen.Die alten Gefühle für Lars kommen wieder voll zurück.Und auch Lars hat Saskia nicht vergessen-obwohl er so sauer auf sie war.Er merkt auch das seine Gefühle für sie noch da sind….. Die Autorin Chrissy Hope hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Gefühlvoll nahm sie mich als Leser mit ans Meer,an die Ostseeküste.Voller Sehnsucht, Hoffnung und der großen Frage, ob alte Liebe wirklich nie rostet-sehr gerne 5 Sterne.

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