Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Klimawandel
Tage am Fluss von Jochen Mariss
Sara betreibt eine Fähre über den Fluss, der kürzeste Weg um in den nächstgelegenen größeren Ort zu kommen, aber nur mit Fahrrad oder zu Fuß.
Die Politik plant an dieser Stelle eine Brücke, obwohl dadurch die Natur nachhaltig geschädigt würde. Sara wehrt sich, sie will keinen Zentimeter ihres Grundstücks verkaufen.
Sie trifft auf Leon, er hat mit anderen sich bemüht einen Wald vor dem Abholzen zu schützen. Die beiden verstehen sich trotz des Altersunterschieds und obwohl beide tiefgreifende Geheimnisse haben. Grundsätzlich geht es um zwei Themen: Wie gehen wir mit dem Klimawandel um, auch wenn es für uns zu spät ist, müssen wir nicht etwas für unsere Kinder, Enkel und Urenkel machen. Die andere Frage wie lernt man Vertrauen, wie geht man mit dem eigenen Misstrauen um, wann teilt man seine persönlichen Geheimnisse?
Der Autor hat es auf eine spannende Art und Weise geschafft alles miteinander zu kombinieren.
Alles wird in einem spannenden unterhaltsamen Stil erzählt, die grantige Sara, eher immer auf irgendeine Art wütend lebt sehr zurück gezogen allein. Leon ein noch unsicherer junger Mann kommt gerade aus einem Protestcamp, wo er mit vielen anderen unter erschwerten Bedingungen gelebt hat.
Es dreht sich hauptsächlich um die beiden. Alle anderen sind wie Farbklekse im Hintergrund. Die wichtigen Themen werden angerissen und nicht diskutiert.
Die beiden sind ja einer Meinung. Nur um das Wie und ob man anderen Menschen trotz anderer Verhaltensweisen und Meinungen vertrauen kann, da sind sie unterschiedlicher Meinung. Auch hier bleibt es uns Lesern überlassen uns eine eigene Meinung zu bilden. Sie wird fast gefordert vom Autor. Er beschreibt eine Szene mit allen wichtigen Einzelheiten und dann verlässt er sie und wir sitzen da mit dem Buch und fragen uns, was geschieht weiter oder wie möchten wir wie es weiter geht.
Anregungen en Mass für den eigenen Kopf.
Rezensionen von Claudia R.:
in letzter Sekunde
Böse Stunde: Thriller von Shepherd Catherine
Klappentext / Inhalt:
Deine Zeit läuft ab. Und niemand wird dich hören.
Gegenwart: Auf einem einsamen Parkplatz sitzt ein Mann reglos hinter dem Steuer. Seine Hände umklammern das Lenkrad, als warte er nur darauf, weiterzufahren. Doch er ist längst tot. Jemand hat ihn mit Kabelbindern fixiert, den Wagen luftdicht versiegelt und ein rätselhaftes Zahnrad zurückgelassen.
Kommissar Oliver Bergmann erkennt schnell: Dieser Mord ist eine Botschaft. Als der Täter ihm wenig später eine Audiodatei schickt, weiß er, dass der Tote nur der Anfang war. Ein Serienkiller hat das nächste Opfer bereits in seiner Gewalt und zwingt Oliver in einen Wettlauf gegen die Zeit.
Zons 1507 : Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt am Rheinufer die Leiche der jungen Magd Agathe. Neben ihr liegt eine Sanduhr mit Sand so rot wie Blut. In ihrem Mund steckt ein kleines Zahnrad. Bastian folgt den Spuren durch die engen Gassen der mittelalterlichen Stadt und stößt auf ein Geheimnis, das um jeden Preis verborgen bleiben soll. Doch Agathe bleibt nicht das einzige Opfer. Als eine zweite Sanduhr auftaucht, rinnen nur noch wenige Körner durch das Glas …
Cover:
Das Cover zeigt eine verbrochene Taschenuhr und es wirkt alles etwas gruselig und geheimnisvoll. Spannung kommt hier bereits beim Cover auf. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hier bereits um den sechzehnten Band der Zons Reihe. Die Fälle bzw. Bände sind durchaus unabhängig lesbar, alle Zusammenhänge und die Hintergründe sind jedoch einfach verständlich, wenn man bereits vorherige Bände und somit auch die ermittelnden Personen bereits kennt. Die Fälle in sich sind aber unabhängig und daher auch die Bücher einzeln lesbar. Mir Vorkenntnissen macht es aber mehr Freude.
Mir waren einige der vorherigen Bände der Zons Reihe sehr gut bekannt und ich habe mich daher sehr auf diesen neuen Fall gefreut. Bereits im Prolog beginnt es mit Gänsehaut Momenten und es kommt hier bereits Spannung auf, die einem schnell die Luft anhalten lässt. Lebendig gegraben und die Zeit rinnt voran. man hat das Gefühl, die Luft wird immer dünner und der Zeit tickt. Spannung und Tempo sind hier recht hoch.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Die beiden Zeitebenen bringen zusätzlich Spannung hinein und machen es noch fesselnder. Die Vergangenheit vor 500 Jahren und die Gegenwart sind gut vernetzt und toll umgesetzt. jede Ebene bringt eigene Spannung hinein und mehr und mehr klären sich diese und die Zusammenhängen. Auf beiden Ebenen gibt es schnell Verdächtige und dennoch bleiben viele Fragen anfangs offen und erst zum Ende hin klärt es sich mehr und mehr. Das Ende selbst ist unerwartet und doch in sich schlüssig und logisch, auch wenn ich es so habe nicht kommen sehen.
Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut ersichtlich. Die Kapitel selbst einfach durchnummeriert. Die Zeitebenen gut beschriftet und ersichtlich. Der Wechsel zwischen diesen ist auch gut gelungen. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.
Die Geschichte ist spannend und temporeich umgesetzt. Man widert die Ganze Zeit mit und wird von den Geschehnissen rasant mitgenommen. Mich konnte das Ganze fesseln und gut unterhalten.
Fazit:
Spannend, mitreißend und fesselnd, eine Geschichte, dessen Zeit förmlich davon rinnt.
Rezensionen von Emmmbeee:
Zwei wie eine Einzige
Honey und Blondie von Ubin Eoh
Honey, das Kind koreanischer Einwanderer, und Blondie, eine kleine taffe Berlinerin, merken bereits zu ihrer Kindergartenzeit, dass sie gegenseitig ihre Körper wechseln und quasi in die Haut der anderen schlüpfen können. Das zeigt sich erstmals in einer Notsituation und das machen sie im Lauf ihres Lebens öfter, nämlich dann, wenn es notwendig ist, der anderen die eigene Kraft zu leihen.
Während der kommenden Jahre begegnen sie den unterschiedlichsten Menschen, auch viel Rassismus und Gewalt, schlagen verschiedene Berufswege ein, leben oft weit voneinander entfernt, sind sich aber immer nahe. Und dann ist die eine schwer krank, die andere schwanger, und die Frage stellt sich: Kann Honey Blondies Leben retten, wenn sie, vielleicht zum letzten Mal, die Körper tauschen?
Auch wenn der Leser genau weiß, dass es sich um Fiktion handelt und es nicht wahr sein kann, ist man gleich gefesselt. Die Geschichte hat einen starken Sog, es geht rasant voran, die Notsituationen und ebenso die enge gegenseitige Verbindung sind ergreifend, manchmal erschütternd. Man atmet nach dem Überstandenen auf, man lebt mit, liest vergnügt die Namensverdrehungen und Koseworte der beiden und verfolgt den schriftlichen Austausch mit Freude. Gut gefallen mir auch die Charaktere der beiden Mütter, jede besitzt meine Sympathien, wenn auch für unterschiedliche Wesenszüge.
Eine rasant erzählte Geschichte, voller Zeitgeist, Farben und Gerüche, kulinarischer, hauptsächlich koreanischer Eindrücke (wenn ich sie auch extra nachschlagen musste). Die Erzähl-Person wechselt immer wieder, viele spezielle Ausdrücke, die zu kennen ich mit meinen 76 Jahren viel zu alt bin, mischen den Text auf. Ebenso eine große Portion Humor. Angenehm sind die kurzen Kapitel, die wie Appetithäppchen daherkommen und einem ein längeres Lesen leicht machen.
Das Cover zeigt die Hinterköpfe von zwei Frauen, dunkelhaarig und blond, in enger Umarmung. Genauso stelle ich mir die Freundinnen vor. Ein herrliches Buch, das ich weiterempfehlen werde. Von dieser Autorin wünsche ich mir mehr.
Rezensionen von Sternzauber:
Das Meer und die Suche nach Freiheit
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Ich liebe das Cover von „Die Bernsteinfischerin“! Denn die natürliche Szene am Meer mit sonnenlichhtgefärbten Wolken, sprudelnden Wellen und den Vögeln ist einfach wunderschön und sie löst bei mir große Sehnsucht nach der Weite es Meeres aus. Die rundum laufende Gestaltung des Schutzumschlages passt zudem wunderbar zum Inhalt der Geschichte und auch ohne Umschlag gefällt mir das Buch in seiner minimalistischen, aber hübschen Gestaltung sehr.
Die Geschichte erzählt von Julika, die als Bernsteinforscherin das Leben von vor sehr langer Zeit unter die Lupe nimmt. Doch außerhalb dessen, befindet sie sich in einem bewegungslosen Schwebezustand und hat ihr Leben auf Eis gelegt, da sie sich ausschließlich um ihre kranke Mutter kümmert. Eines Tages jedoch entdeckt sie eine sensationelle Inkluse in einem Bernstein, der sie an die Ostsee und zu einer ganz besonderen Frau führt. Kann diese Veränderung, kann die Begegnung mit Ebba dazu führen, dass Julika sich auf die Suche nach ihrem eigenen Weg macht?
Lisa Quentin erzählt ihre Geschichte, die für mich die erste aus ihrer Feder ist, aus zwei verschiedenen Perspektiven und das gefällt mir sehr. Auf diese Weise konnte ich nämlich sowohl Julikas als auch Ebbas Geschichte hautnah verfolgen und ganz intensiv eintauchen. Für meinen Geschmack ist es der Autorin dabei hervorragend gelungen, mich mitfühlen zu lassen und ich konnte die Beweggründe und Gefühle der ProtagonistInnen immer sehr gut nachvollzeihen. Mich hat dabei vor allem die Suche nach innerer Freiheit sehr in ihren Bann gezogen und beschäftigt. Und auch, wenn weder Ebba noch Julika auf den ersten Blick die größten Sympathieträgerinnen sind und sich sehr von der Welt abkapseln, haben sie mein Herz beide schnell erobert und mich mit in ihre Geschichte genommen. Es hat mir Freude gemacht diese beiden straken Frauen kennen zu lernen und ihre Entwicklung begleiten zu dürfen.
Der Text lässt sich wunderbar leicht und angenehm flüssig lesen und ist durch die Überschriften mit dem Namen der Erzählerin sowie Angaben zu Ort du Zeit sehr gut strukturiert. Bereits das Cover hat bei mir für „Meer(fern)weh“ gesorgt, doch die Geschichte hat noch mehr Sehnsucht ausgelöst. Ich hatte wirklich oft das Gefühl das Meer rauschen, den Wind tosen und das Salz riechen zu können…wundervoll!
Und auch die Themen der Handlung sind für meinen Geschmack wunderbar miteinander verwoben. So gibt es viele tiefgründige Inhalte, die authentisch dargestellt sind, die Unterhaltung kommt beim Lesen aber auch keineswegs zu kurz. Mich hat „Die Bernsteinfischerin“ wirklich beeindruckt und mir eine wundervolle Lesezeit geschenkt, weshalb ich dieses Buch von Herzen gerne weiterempfehlen möchte – viel Freude beim Lesen!
Rezensionen von Dorsay:
Spektakulärer Alleingang
Nebelbeute von Benjamin Cors
Passend zum Roman zeigt das Cover einen dunklen, undurchdringlichen Wald mit einem Hirschgeweih. Schon der kurze atemberaubend spannende Prolog stimmt auf den nervenaufreibenden Thriller ein. Die Ermittlerin Mila Weiss ist dem skrupellosen Kindesentführer Johannes Toblach in einem abgelegenen Bergdorf auf der Spur.
Im Alleingang nimmt sie die Jagd auf und wird selbst zur gejagten. Da es von Mila kein Lebenszeichen mehr gibt, reisen Ihre Mitarbeiter der Gruppe 4 ihr in das Bergdorf nach, um sie aufzuspüren. Ein vielschichtiger spannender Plot, der sich auszeichnet durch die naturnahe Beschreibung der Landschaft und teilweise sehr eigenwilligen Charaktere der Protagonisten. Kurze ausdrucksstarke Kapitel erhöhen den Lesefluss und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Resümee: von Anfang bis zum fulminanten Ende pure Hochspannung.
Rezensionen von Lesemaus:
Comicspaß für kleine und auch größere Leseratten
Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher
Wir lieben Tagebücher im Comic-Stil. Die Geschichte rund um den Kater Knutbert ist herrlich unterhaltsam und es gibt viel zu lachen. In dem Buch erzählt der Kater Knutbert in Form eines Tagebuchs von seinem Alltag. Als in der Nachbarschaft ein geheimnisvoller Unruhestifter sein Unwesen treibt und Knutbert selbst unter Verdacht gerät, macht er sich auf die Suche nach dem wahren Täter.
Die Handlung selbst ist eher einfach und die Geschichte lebt von Knutberts Eigenheiten und seiner selbstbewussten Art und seinem unerschütterlichen Selbstvertrauen.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr unterhaltsam. Die vielen lustigen Illustrationen und Comic-Elemente machen es sehr lebendig. Die Kapitel sind übersichtlich und auch für jüngere oder leseschwächere Kinder gut geeignet. Ein unterhaltsames Buch mit vielen witzigen Szenen für zwischendurch!
Rezensionen von Dorsay:
Spektakulärer Alleingang
Nebelbeute von Benjamin Cors
Passend zum Roman zeigt das Cover einen dunklen, undurchdringlichen Wald mit einem Hirschgeweih. Schon der kurze atemberaubend spannende Prolog stimmt auf den nervenaufreibenden Thriller ein. Die Ermittlerin Mila Weiss ist dem skrupellosen Kindesentführer Johannes Toblach in einem abgelegenen Bergdorf auf der Spur.
Im Alleingang nimmt sie die Jagd auf und wird selbst zur gejagten. Da es von Mila kein Lebenszeichen mehr gibt, reisen Ihre Mitarbeiter der Gruppe 4 ihr in das Bergdorf nach, um sie aufzuspüren. Ein vielschichtiger spannender Plot, der sich auszeichnet durch die naturnahe Beschreibung der Landschaft und teilweise sehr eigenwilligen Charaktere der Protagonisten. Kurze ausdrucksstarke Kapitel erhöhen den Lesefluss und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Resümee: von Anfang bis zum fulminanten Ende pure Hochspannung.
Rezensionen von Lesemaus:
Einfühlsam und lebensnah
Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher
In dem Jugendbuch von Daniela Dröscher geht es um zwei Jugendliche, Grace und Issa, die auf dem Land leben und mit unterschiedlichen Herausforderungen kämpfen. Grace leidet unter ihren plötzlich stark gewachsenen Brüsten und den unangenehmen Reaktionen ihrer Umwelt, während beide Familien mit Geldsorgen zu kämpfen haben.
Gleichzeitig spielen Themen wie Freundschaft, Liebe, Verantwortung und der Wunsch nach Veränderung eine wichtige Rolle. Am Ende finden die beiden ihren ganz eigenen Weg, mit ihren Herausforderungen umzugehen.
Issa und Grace sind sehr unterschiedlich, dennoch wirkt ihre Freundschaft von Anfang an glaubwürdig. Die Charaktere sind so authentisch beschrieben, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Für meine Enkelinnen finde ich besonders spannend, dass soziale Unterschiede und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens eine wichtige Rolle spielen. Die Autorin greift diese sensiblen Themen einfühlsam und lebensnah auf.
Rezensionen von ReiShimura:
Ein Meer voller Wissen und atemberaubender Bilder
National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon
Mit dem „Lexikon der Meere“ hat National Geographic ein äußerst umfangreiches Werk erschaffen, welches nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeistert.
Wie nicht anders zu erwarten sind vor allem die Fotografien im Buch der absolute Hingucker. Die gestochen scharfen und unglaublich detailreichen Aufnahmen heben dieses Lexikon auf jeden Fall von anderen Werken ab.
Alleine das Betrachten der Bilder macht Lust darauf mehr über die Meere und ihre Lebewesen zu erfahren.
Hier trifft es sich gut, dass es sich bei diesem Buch um keinen reinen Bildband handelt, sondern das Buch auch mit einer Fülle an Informationen aufwarten kann. Hierbei werden die verschiedensten Themengebiete rund um die Meere abgedeckt. Besonders hervorheben möchte ich dabei, dass sich das Lexikon nicht nur auf die offensichtlichen Bereiche wie allgemeine Informationen zu den Ozeanen und dem Leben im Ozean beschränkt. Es beinhaltet ebenfalls Informationen zu den Bereichen „Tiefseeforschung“, „Entlang der Küste“, „Wildes Wetter“, „Ozean in Bewegung“ und „Der Mensch und das Meer“.
Das Layout ist übersichtlich gestaltet und man findet sich schnell zurecht. Neben ausführlichen Informationstexten gibt es auch immer wieder kleine Steckbriefe, in denen kurz und prägnant die wichtigsten Informationen zusammengefasst werden. Besonders gut sind bei uns auch die „Schon gewusst?“ Blasen angekommen, in denen auf besondere Dinge hingewiesen wird.
Die Altersempfehlung des Buches ist vom Verlag mit 8 Jahren angegeben. Wenn das Buch gemeinsam gelesen werden sollte, würde ich die Altersempfehlung sogar auf 6 Jahre runtersetzen. Die Texte sind auf jeden Fall der Altersgruppe entsprechend angepasst und können von Kindern dieses Alters problemlos verstanden werden. Jüngere Kinder werden aufgrund der Masse an Informationen leicht von dem Buch erschlagen.
Dieses Buch führt klar und deutlich vor Augen wie faszinierend, aber auch wie wichtig unsere Meere für uns sind. Die geballte Ladung an Wissen in Kombination mit den unglaublichen Fotos sollte in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen. Empfehlenswert für alle kleinen und großen Meeresfans und diejenigen, die es noch werden wollen.
Rezensionen von ReiShimura:
Ein Meer voller Wissen und atemberaubender Bilder
National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon
Mit dem „Lexikon der Meere“ hat National Geographic ein äußerst umfangreiches Werk erschaffen, welches nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeistert.
Wie nicht anders zu erwarten sind vor allem die Fotografien im Buch der absolute Hingucker. Die gestochen scharfen und unglaublich detailreichen Aufnahmen heben dieses Lexikon auf jeden Fall von anderen Werken ab.
Alleine das Betrachten der Bilder macht Lust darauf mehr über die Meere und ihre Lebewesen zu erfahren.
Hier trifft es sich gut, dass es sich bei diesem Buch um keinen reinen Bildband handelt, sondern das Buch auch mit einer Fülle an Informationen aufwarten kann. Hierbei werden die verschiedensten Themengebiete rund um die Meere abgedeckt. Besonders hervorheben möchte ich dabei, dass sich das Lexikon nicht nur auf die offensichtlichen Bereiche wie allgemeine Informationen zu den Ozeanen und dem Leben im Ozean beschränkt. Es beinhaltet ebenfalls Informationen zu den Bereichen „Tiefseeforschung“, „Entlang der Küste“, „Wildes Wetter“, „Ozean in Bewegung“ und „Der Mensch und das Meer“.
Das Layout ist übersichtlich gestaltet und man findet sich schnell zurecht. Neben ausführlichen Informationstexten gibt es auch immer wieder kleine Steckbriefe, in denen kurz und prägnant die wichtigsten Informationen zusammengefasst werden. Besonders gut sind bei uns auch die „Schon gewusst?“ Blasen angekommen, in denen auf besondere Dinge hingewiesen wird.
Die Altersempfehlung des Buches ist vom Verlag mit 8 Jahren angegeben. Wenn das Buch gemeinsam gelesen werden sollte, würde ich die Altersempfehlung sogar auf 6 Jahre runtersetzen. Die Texte sind auf jeden Fall der Altersgruppe entsprechend angepasst und können von Kindern dieses Alters problemlos verstanden werden. Jüngere Kinder werden aufgrund der Masse an Informationen leicht von dem Buch erschlagen.
Dieses Buch führt klar und deutlich vor Augen wie faszinierend, aber auch wie wichtig unsere Meere für uns sind. Die geballte Ladung an Wissen in Kombination mit den unglaublichen Fotos sollte in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen. Empfehlenswert für alle kleinen und großen Meeresfans und diejenigen, die es noch werden wollen.









