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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von C. P.:

Von Hochmut und Selbstjustiz

DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe

Anwältin Luca ist nachts im Namen der Selbstjustiz unterwegs und verpasst denen einen Denkzettel, welche öffentlich mit ihren Untaten davonkamen. Ihr Markenzeichen: Ein Gänseblümchen, auf englisch daisy. Bisher glaubte sie, unerkannt geblieben zu sein. Man kann sich ja mal irren. Allerdings hat Luca keine Ahnung, wer ihr da plötzlich so direkt droht.

"Wir könnten Vigilantes werden", sagte sie. "Wie Batman, nur ohne das alberne Fledermauskostüm." (Zitat)

Mit Melanie Raabe verbinde ich das Spiel von Wahrnehmung und Wirkung, von Vertrauen und Misstrauen; diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht. In Daisy wird diesmal mit Luca eine heimliche Täterin zum mutmaßlichen Opfer. Wobei sich darüber streiten ließe, ob ihre Form der Selbstjustiz sie wirklich zu einer Täterin macht oder nicht. Doch darum geht es nicht, sondern vielmehr um ihren Gegner, den sie nun ausfindig machen muss. Irgendjemand hat ein perfides Katz-und-Maus-Spiel gestartet, und Luca will nicht länger die Maus sein, sondern zur jagenden Katze werden. Parallel zu ihren Recherchen erfährt man einige Details aus Lucas Vergangenheit, welche im Verlauf des Romans ebenfalls zum Thema werden.
Die Handlung ist spannend gestaltet, wiederholte Rückblenden bieten ein paar Verschnaufpausen. Trotz (oder wegen?) ihrer Taten ist Luca eine gewisse Sympathieträgerin, ihre fragwürdigen nächtlichen Aktionen könnten zum Teil als fiese Streiche gewertet werden. Neben Selbstjustiz thematisiert die Autorin auch Hochmut, welcher ungebremst schlimme Folgen nach sich ziehen kann. Beides verfehlt jedenfalls seine Wirkung nicht, bietet dem Thriller eine gewisse emotionale Komponente.
Lucas Charakterprofil ist aussergewöhnlich, dabei in sich stimmig, und es macht Spaß, sie im Roman zu begleiten, wie sie von der nächtlichen Rächerin zur Jägerin des Bösen wird, wie sie versucht, die Kontrolle zurück zu erlangen. Im Gegensatz zu einigen ihrer früheren Thriller empfand ich Daisy nicht als stellenweise langatmig, da es trotz Verschnaufpausen stetig in der Handlung vorangeht, es genügend Interaktionen mit anderen Charakteren gibt. Auch die moralischen Themen lassen einen kaum kalt, ohne hier Details vorweg zu nehmen.
Gönnt euch den Lesespaß und begleitet Luca auf der Jagd nach ihrem Gegner durch Berlin, es lohnt sich!

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Rezensionen von C. P.:

Über Brieffreundschaften und Liebesprobleme

Der Briefladen, in dem ich dich fand von Baek Seungyeon

Willkommen zurück in Kang Sonhos wunderbarem Briefladen. Mittlerweile hat er seine zweite Filiale in einem deutlich moderneren Stadtteil Seouls eröffnet, in welchem Woo Hyoyeong (Protagonistin aus Band 1) nun hauptberuflich tätig ist.
Auch diesmal ist die Handlung wieder thematisch zweigeteilt: Natürlich geht es wieder rund ums Briefescheiben und den besonderen PenPal-Service, durch welchen anonyme Brieffreundschaften entstehen können.

Hinzu kommt diesmal das Thema Liebe sowie verschiedene Hürden und Stolpersteine, welche diese mit sich bringen kann.

„Den perfekten Moment gibt es nicht.“ (Zitat S. 172)

Was den Briefladen betrifft ging mir diesmal einiges an Charme dadurch verloren, dass die neue, im Fokus liegende Filiale in einer Art modernem Szeneviertel liegt mit mehr Laufkundschaft statt festem Kundenstamm. Kunden sowie Umfeld sind hier einfach unpersönlicher, was mir umso mehr auffiel, da ich Band 1 direkt vorweg gelesen habe. Die ganze Atmosphäre ist diesmal weniger greifbar, hinterließ bei mir den Eindruck eines zu einem Einkaufsviertel umstrukturierten Industrieviertels ohne wirklichen Wohlfühlcharakter.
Das Thema Liebe wird hier auf mehreren Ebenen behandelt. Der Inhaber der Briefläden hat gerade Streit mit seiner Frau, welchen er zu einem gewissen Teil selbst verschuldet hat, jetzt jedoch nicht die Kurve kriegt, um die Wogen zu glätten. Protagonistin Hyoyeong hat sich vor einigen Monaten von ihrem Freund getrennt (welcher allen bekannt sein wird, die Band 1 gelesen haben), und nun kommen beide nicht so wirklich darüber hinweg, hängen irgendwie doch noch aneinander, doch an der Kommunikation hapert es auch hier gewaltig. Hinzu kommen noch ein paar weitere Charaktere, mal mehr, mal weniger glücklich verliebt. Bei diesem Thema hat mir insbesondere die Charakterentwicklung des Exfreundes entscheidend gefehlt, um das Ende emotional wirklich mitfühlen zu können, wodurch es einen unangenehm faden Beigeschmack bekam.
Als zweiter Band schließt dieser Roman zwar locker und mit einigem Zeitversatz an Band 1 an und es gibt auch ein paar schöne Bezüge zu Band 1 wie die Idee der Jahresvorsatz-Briefaktion, welche nun umgesetzt wurde. Ebenso gibt es einige weitere Aktionen rund um das Briefeschreiben, welche sich thematisch gut einfügen und überzeugend gestaltet sind. Als störend empfand ich leider wieder die persönlichen Probleme der Protagonistin, bei welcher in Band 1 zumindest beide betroffenen Personen (sie und ihre Schwester) eine spürbare Charakterentwicklung durchmachten, während es diesmal doch zu einseitig und langatmig ausfällt, um mich überzeugen zu können. Atmosphärisch kommt Band 2 nicht ganz an den ersten Band heran.

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Rezensionen von yellowdog:

Neu-Amerika

Verteidigung eines Gartens von Christina Walker

Der Roman Verteidigung eines Gartens der Österreichischen Schriftstellerin Christina Walker erzählt von zwei Frauen, die sich in einer Kleingartenanlage begegnen. Die junge Didi, die sich hierhin vor dem miesen Freund ihrer Mutter geflüchtet hat und Marianne, die nach dem Tod ihres Mannes alles verloren hat und nur noch im Gartenhaus Zuflucht findet.

Jeder kann in eine schwierige Lage kommen, daher ist man als Leser dicht bei den Figuren und der Situation.
Mit dem Obmann der Gartenanlage Neu-Amerika gibt es Unterstützung. Und doch sind noch Eskalationen zu erwarten.

Verteidigung eines Gartens ist ein Buch, das ich mit Interesse gelesen habe.

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Rezensionen von C. P.:

Spannung pur in und unter Paris

Das tödliche Artefakt von Andreas Suchanek

Nach dem Abenteuer ist vor dem Abenteuer: Liam Relish ist jetzt der neue Siegelwahrer des magischen Museums in London. Mit einem gefährlichen Einsatz startet auch gleich der zweite Band. Danach bleibt kaum Zeit zum Luftholen (weder für Liam noch für die Leserschaft), denn mit seiner Kollegin Julia wird er in Paris benötigt: im Louvre wurde eine Leiche gefunden, buchstäblich kopflos, nebst magischen Spuren.

Gemeinsam mit dem Pariser Kurator des dortigen magischen Museums lernt Liam beim Verfolgen des Falles weitere magische Geheimnisse kennen wie den dortigen Schattenmarkt und trifft auf mächtige Gegner sowie gefährliche Artefakte, die thematisch bis zum Blutvergießen der Französischen Revolution reichen. Und sein bester Freund Harry wäre nicht Harry, wenn er mit ein paar neuen Erfindungen nicht ebenfalls für erstaunliche Überraschungen sorgen würde.

„Erneut mutete die Welt für mich an wie eine dünne Schicht aus Ordnung, unter der das Chaos lauerte. Magie, Macht und überraschend viel Dunkelheit.“ (Zitat S. 95)

Der zweite Band ist wie ein fantastischer, wilder Ritt durch Paris, gespickt mit Gefahren und Geheimnissen. Der Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch, der Gegner skrupellos und die magischen Details faszinierend bis schockierend. Als Extra werden nebenbei weitere Geheimnisse rund um Julia und Liam gelöst, wodurch sich allerdings wiederum neue Fragen ergeben. Es bleibt also spannend auf allen Ebenen. Mit Liam als Ich-Erzähler kommen zudem Humor und Emotionen nicht zu kurz. Und als Extra enthält die Print-Ausgabe in der vorderen Buchklappe ein Portrait des Londoner Museums-Teams, Hund Shakespeare inklusive.
Auch der zweite Band steckt wieder voller Action, Spannung und Überraschungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Paris, definitiv diese Reise wert!

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Rezensionen von beavielleser :

Eine etwas andere Zugfahrt

Die Mitternachtsreise von Matt Haig

Wilbur stirbt mit 82 Jahren, oder doch nicht?
Statt einfach von der Welt zu verschwinden, wartet ein Zug auf ihn mit dem er sein Leben noch einmal erlebt. Dabei sieht er wo und wann er in seinem Leben entscheidende Fehler begangen hat. Und dann beschließt er sein junge Version auf die Reise im Mitternachtszug mitzunehmen, obwohl das eigentlich strengstens verboten ist.

Ein angenehmes, ruhiges Buch, das nachdenklich macht und Hoffnung gibt.

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Rezensionen von C. P.:

Britischer Küstenkrimi mit nicht zu unterschätzenden älteren Ladies

Abbie Barrett's Tea Time Murder - Die tote Assistentin von Kate Connery

Kann ein Urlaub in Candlewood gegen Prüfungsangst helfen? Nach ihrem vermasselten Anwaltsexamen laden Tante Rose und Onkel Rupert ihre Nichte zu sich in den kleinen Küstenort ein. Dort kann Abbie Barrett sich den Kopf von der Meeresluft freipusten lassen und auf andere Gedanken kommen. Die einzige Abwechslung in Aussicht ist, drei ältere Ladies in ihrer gemeinsamen Villa täglich mit frischem Gebäck zu versorgen.

Doch tatsächlich macht die Langeweile ihr schnell einen Strich durch die Rechnung: an der Klippen wird eine Frau tot aufgefunden. Sie war die PR-Beraterin des Starautors, welcher gerade im Ort zu Gast ist. Und die drei krimi-erprobten Ladies wittern sofort einen Mord.
Auf charmante Weise entführt die Autorin ihre Leserschaft in einen kleinen Küstenort mit übersichtlicher Personenzahl und täglich wechselndem Gebäck. Kleines Highlight sind die drei Ladies, charakterlich völlig unterschiedlich und sich dennoch (oder gerade deswegen) ergänzend. Als belesene Krimifans lassen sie es sich nicht entgehen, das Rätsel um den Todesfall zu lösen. Dabei überzeugen sie Abbie, ihnen zu helfen, denn so gut zu Fuß wie früher sind die Damen eben nicht mehr. Dafür haben sie andere Stärken. In weiteren Rollen wären da u.a. der Dorfpolizist, der vielleicht nicht der Cleverste ist, ein Enkel der Ladies, der sich für Abbie zu interessieren scheint, oder besagter Starautor, von dessen Fähigkeiten längst nicht alle überzeugt sind.
Verschiedene Hinweise und Details laden beim Lesen dazu ein, zwischen all den Spuren die richtige Fährte zum Täter zu finden.
Mein Highlight des Buches waren hier definitiv die drei Ladies, welche Abbie durch ihre Art ein wenig in den Schatten stellten und für den ein oder anderen Schmunzler sorgten. Insgesamt bleibt das Buch durchgehend spannend auf eher gemütliche Weise und der Fall in sich stimmig; und am Schluss wird man mit ein paar leckeren Rezepten belohnt.

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Rezensionen von peedee:

Reihenstart geglückt

Winterfunkeln unterm Polarstern von Kerstin Garde

Kleine Waldhütte in Norwegen, Band 1: Charlotte hat im Sommer ihre beste Freundin Anka verloren – sie kann es immer noch nicht glauben. Sie wollten doch zusammen noch so viel erleben. Und nun steht auch noch Weihnachten, ihrer beiden liebsten Zeit des Jahres, bevor. Charlotte bleibt nur ein Brief von Anka mit ihrer Bucket List.

Sie wollten gemeinsam nach Norwegen, in die Sjoa-Region in ein Hüttendorf, dort die Nordlichter sehen, etwas typisch Regionales essen und vieles mehr. Nun soll Charlotte dies allein tun; sie, die sich am liebsten hinter ihren Büchern versteckt. Doch sie will es für Anka und sich selbst tun. Norwegen erwartet sie mit viel Schnee und Natur-Guide Kiljan…

Erster Eindruck: Ein wunderbares Cover – was will man mehr?

Charlotte muss aus ihrem Berliner Schneckenhaus rauskommen, ihre Komfortzone verlassen und versuchen, die Schuldgefühle zu verarbeiten. Der Schritt, die Reise anzutreten, ist für sie enorm gross. Aber sie will mutig sein. Sie weiss, Anka wäre stolz auf sie. Und sie will auch stolz auf sich selber sein. Die Ankunft in Norwegen lässt sie gleich wieder verzagen – Das Taxi ist weg. Und nun soll sie mit einem fremden Mann ein Taxi teilen? Das fängt ja gut an. Kiljan hat etwas, was ihn stark belastet, aber er ist noch nicht bereit, sich darauf einzulassen. Charlottes Ankunft in Norwegen löst etwas in ihm aus. Er ist sich noch nicht sicher, ob er dies gut finden sollte oder nicht. Er würde sich wünschen, wieder mehr Fröhlichkeit in seinem Leben zu haben. Aber darf er Glück empfinden?
Kiljans Familie hat mir sehr gefallen: Sie hält zusammen und auch wenn es unter den Brüdern mal Knatsch gibt, spürt man trotzdem die Liebe untereinander. Und die Oma hält alles zusammen. Das Hüttendorf konnte ich bildlich vor mir sehen: gemütlich, rustikal, verschneit.

Ein Buch über Verlust, Schuldgefühle, aber auch über die Kraft, weiterzumachen, sich neu zu orientieren. Obwohl es schwere Themen gibt, ist es nicht eine erdrückende, sondern hoffungsvolle Geschichte. Mir ist schon bewusst, dass wir Menschen zuweilen stark auf Gerüche reagieren. Aber hier wurde für meinen Geschmack viel zu oft erwähnt, wie gut Kiljan doch rieche, und wie Charlotte mutmasste, wonach er duftete. Mich hat Charlotte übrigens überrascht – sie war sehr viel mutiger und selbstbewusster als zu Beginn. Während der Lektüre habe ich mir gedacht, dass diese Geschichte prädestiniert wäre für eine Reihe; erst im Nachwort habe ich dann erfahren, dass es tatsächlich der Beginn einer Wohlfühlreihe ist. Und da ich ein klein-wenig-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig bin, freut mich dies ausserordentlich. Für den Reihenstart gibt es 5 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Zwerg:

Die etwas andere Fee

Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint

Das Buch viel meiner Tochter gleich ins Auge. Tolles Cover mit der Fee und dem Pudel und dann schimmert auch noch alles und dazu noch der wunderschöne Farbschnitt. Das Buch musste also mit.
Ich persönlich mag die Gestaltung im Buch nicht, ist mir zu viel durcheinander mit den verschiedenen Schriftarten und noch den Abbildungen immer dazu.

Da wären mit richtige Bilder lieber gewesen, aber meiner bald 8Jährigen stört das nicht.
Wir haben etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden.
Es wird Molly Mandala, die etwas andere Fee vorgestellt. Und dann wird sich auch sehr lange in der Feenwelt und Schule aufgehalten und viel erklärt. Das brachte irgendwie nicht so den Schwung in die Geschichte, sondern bremste sie etwa aus.
Zum Rest vom Inhalt des Buch möchte ich nicht zu viel verraten.
Wir haben es aber sehr gerne gelesen und werden uns auch noch den nächsten Teil holen.
Ein gutes Buch für Mädchen, die Feen mögen und es aber auch mal nicht so brav sein muss.

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Rezensionen von Lerchie:

Die neue Stelle

Das erkaufte Glück von Anna Johannsen

Lea Nielsen entschließ sich das LKA zu verlassen und eine Stelle im ostfriesischen Wittmund anzunehmen. Dort wartet dann auch schon der erste Fall auf sie. Mya van Berg, 19 Jahre alt, wird von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Die Mutter , eine Life-Coachin, ist ziemlich kühl, der Vater betroffen.

Leas Chef vermutet, dass Maya freiwillig aus dem Elternhaus geflohen ist. Aber er lässt Lea ermitteln, denn Mayas Mutter hat beste Kontakte zum Staatanwalt. Neue Spuren tuen sich auf, der Fall wird für Lea zu einer Herausforderung. Zudem muss sie sich um ihren demenzkranken Vater kümmern, und das obwohl er sie vor Jahren im Stich gelassen hat.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Kaum ist Lea in Wittmund und stellt sich bei ihrem Vorgesetzten vor, da bekommt sie schon den Fall Maya Berg aufgedrückt. Und das, obwohl ihr Chef nicht an eine Entführung glaubt. Sie lernt die anderen Kollegen kennen, und muss feststellten, dass zumindest einer davon ihr übernimmt, diesen Posten erhalten zu haben. Ob der Chef mit seiner Vermutung recht hat, stellt sich im Laufe des Buches heraus. Allerdings wird Lösegeld gefordert, was eigentlich für eine Entführung spricht. Wobei außer dem Lösegeld noch eine zweite abstruse Forderung gestellt wird. Und Mayas Mutter ist eigentlich nicht bereit, diese zu erfüllen, denn es hat etwas mit ihrer Arbeit zu tun. War es nun tatsächlich eine Entführung? Wenn nein, wieso dann die Lösegeldforderung? Maya hat ja gerade nach dem Abitur eine Jahr Pause machen wollen, doch sie ist viel früher zu den Eltern zurückgekehrt, als diese vermuteten, und sie waren darüber überrascht. Warum hat sie die Zeit nicht genutzt? Der geneigte Leser wird es erfahren. Auch wird er erfahren, wie es Lea ergeht als Frau, die zudem den Stellvertreterposten bekommen hat obwohl ein Kollege ihn auch haben wollte. Das Buch ist spannend, hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Ein Weiterempfehlung von mir sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Gundi57:

Die Macht des Clans

Der Clan - Die Straße von Pascal Engman

Der Autor Pascal Engmann hat mit dem Buch " Der Clan " ein tolles Werk geschaffen.
Ein toller Thriller der unter die Haut geht.
Es geht um den Mansour Clan der hier beschrieben wird.
Im Auftakt geht es um Josef der mit seiner Mutter in armen Verhältnissen lebt.
Er hilft ihr schon früh bei vielen Tätigkeiten da sein Vater ihnen hohe Schulden hinterlassen hat.

Er ist ein guter Schüler der locker einige Klassen überspringt.
Als er eines Tages einem Jungen helfen will der verprügelt wird kommt er das erste mal in Kontakt mit dem libanesichen Mansour Clan.
Dieser ist bekannt in ganz Stockholm und viele Verwandte sind in Eruropa verstreut.
Josef ist bals mitten im Clan dabei und er weiß nicht wie er diesem wieder entkommen soll.
Es geht auch um Antonia die aus einem guten Elternhaus kommt aber ihr Leben ist nicht so leicht.
Ein Buch voller Spannung und Höhepunkten.

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