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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

Highlight

Mit anderen Augen von Jane Tara

„Mit anderen Augen“ von Jane Tara war für mich eines der Highlights in diesem Jahr. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil das Buch das Gefühl des Unsichtbarwerdens aufgreift – ein Gefühl, das vermutlich viele Frauen kennen: übersehen zu werden, langsam aus dem Blickfeld anderer zu verschwinden und sich selbst dabei vielleicht ebenfalls ein Stück weit zu verlieren.

Jane Tara übersetzt dieses zutiefst menschliche und gesellschaftlich relevante Gefühl in eine diagnostizierbare Erkrankung. Diesen Kniff fand ich wahnsinnig gelungen. Dadurch bekommt etwas, das im Alltag oft nur schwer greifbar ist, eine konkrete und gleichzeitig beklemmende Form. Gerade diese Verbindung aus einer fantastischen Idee und einer sehr realen weiblichen Erfahrung hat mich nachhaltig beschäftigt.

Mit Tilda gibt es außerdem eine Protagonistin, die mir schnell sympathisch war. Sie ist spannend gezeichnet, und ihre persönliche Reise habe ich sehr gern verfolgt. Dabei gelingt es dem Buch, nicht nur eine interessante Geschichte zu erzählen, sondern auch Fragen darüber aufzuwerfen, wie wir gesehen werden – und was passiert, wenn wir es plötzlich nicht mehr werden.

Für mich eine kluge, besondere und sehr lesenswerte Geschichte, die noch eine Weile nachwirkt.

Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Ludwig Janus:

Ein großer Wurf ...

Der beschämte Mensch und das Drama der Gewalt von Otto Teischel

Otto Teischel gelingt mit diesem Buch ein großer Wurf, indem er mit dem modernen entwicklungspsychologischen Wissen, dass sich ein stabiles Selbstgefühl und eine einfühlsame Emotionalität nur in einer liebevollen und sicheren Beziehung entwickeln kann, wirklich ernst macht und die teils latente, teils offene Präsenz von Gewalt und deren verhängnisvolle Folgen in dramatischer Weise vor Augen führt.

(Ludwig Janus)

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Rezensionen von Paul Kretzschmar:

Die Suche nach Mara

Totensee von Sophie Czerny

"Totensee" ist das Debüt der Wiener Autorin Sophie Czerny.
Ich muss gestehen, dass ich etwas schwer in diesen Thriller hineingekommen bin. Durch die vielen kurzen Kapitel, die verschiedenen Zeitachsen und die damit verbundenen Handlungsebenen, war aufmerksames Lesen geboten.
Die Hauptakteurin Ada ist auf der verzweifelten Suche nach ihrer Tochter Mara, die nach wiederholtem Streit mit ihr spurlos verschwunden ist.

Im Laufe der Handlung kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Ada in ihrer Kindheit in einem Kinderheim grausamsten und verstörenden Dingen ausgeliefert war, die ihrer Seele unübersehbaren Schaden zugefügt haben.
Daraus resultiert letztendlich das extrem schwierige Verhältnis zu ihren Mitmenschen, in das einzig der bezaubernde Vierbeiner "Hund" einen Lichtblick bringt, ansonsten ist eine überwiegend düstere Grundstimmung vorherrschend.
Adas Gebrochenheit äußert sich in selbstzerstörerischen Handlungen, die immer mehr zu Spannungssteigerungen führen.
Auf den letzten 60 Seiten entwickelt sich schließlich ein nervenzerfetzender, schonungsloser und teilweise traumatisierender Sog, der zum Nägelkauen verleitet und kaum packender geschildert werden kann.
Insgesamt war es ein interessanter, rasanter Psychothriller mit einer schlüssigen Lösung, den ich gern weiterempfehlen kann!

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Rezensionen von Simo.Monet:

Fake dating mit viel Glamour

Royal Rumors: How (Not) to Fall in Love von Tina Köpke

„Royal Rumors“ ist eine unterhaltsame Fake-Dating-Romance mit viel Humor, Drama und natürlich jeder Menge Gefühlen. Besonders Natalie hat mir als Protagonistin gut gefallen, weil sie selbstbewusst, schlagfertig und gleichzeitig sehr sympathisch ist. Auch die Chemie zwischen ihr und Ben hat für einige schöne und witzige Momente gesorgt.

Das Setting an der Elite-Uni und die Welt der reichen und adeligen Familien fand ich interessant, auch wenn mir die Handlung an manchen Stellen leider etwas vorhersehbar vorkam. Trotzdem ließ sich das Buch durch den lockeren Schreibstil schnell und angenehm lesen. Besonders auch die humorvollen Dialoge haben mir sehr gefallen. Sie haben dem Buch dadurch etwas mehr Tiefe und unterhaltung gegeben.
Auch das Cover finde ich richtig gelungen. Der bunte Magazin, Comic Stil passt perfekt zur Geschichte und hebt das Buch direkt von anderen Romance-Büchern ab. Insgesamt eine süße und unterhaltsame Geschichte für zwischendurch, bei der an manchen Stellen, meiner Meinung nach, etwas mehr hätte sein können.

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Rezensionen von ReiShimura:

Gemeinsam essen, ausprobieren und entdecken

Ich mag nur Nudeln ohne Soße! von Alicia Metz-Kleine

Wie in so vielen Haushalten mit kleinen Kindern ist auch bei uns Lebensmittel und Essen ein großes Thema. Auf der einen Seite will man alles richtig machen oder es zumindest versuchen.Auf der anderen Seite möchte man seinem Kind die Freiheit geben und selbst entscheiden lassen, was es essen möchte und was nicht.

Dieses Buch kam für uns daher genau richtig.

Diesen Ernährungsratgeber zeichnet besonders aus, dass er sich sowohl an Kinder als auch an Eltern richtet. Für die Kinder gibt es eine unterhaltsame und entzückend geschriebene Geschichte und für die Erwachsenen viele gute Tipps. Die Illustrationen im Buch sind sehr schön gestaltet und unterstützen die Geschichte auf eine angenehme Art und Weise. Im Laufe der Geschichte erfahren die Kinder, wie viel Spaß es machen kann Essen gemeinsam zuzubereiten und dass es auch mal interessant sein kann, neue Lebensmittel zu kosten. Diese Informationen sind so gut in die Geschichte eingebunden, dass es nicht belehrend wirkt.

Zusätzlich gibt es immer wieder Fragen an die Kinder um sie zum Nachdenken und Mitmachen zu animieren. Dies gibt den Erwachsenen einen guten Startpunkt für ein Gespräch über Ernährung und Lebensmittel.
Des Weiteren gibt es auch noch kleine Infoboxen mit Anregungen für die Erwachsenen. Besonders gut ist bei uns die Idee angekommen, dass sich sowohl der kleine Leser als auch wir Erwachsenen im Supermarkt ein Lebensmittel aussuchen, das wir noch nie gegessen haben. Dies war für uns alle eine schöne Erfahrung und dies werden wir in Zukunft sicher noch öfter machen.

Am Ende gibt es noch eine Doppelseite, die sich nur an die Erwachsenen richtet und noch einmal diverse Ratschläge, Tipps und Informationen zusammenfasst. Da ich mich schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, habe ich hier wenig Neues lernen können. Die Zusammenfassung hat mir dennoch sehr gut gefallen.

Ein wirklich gelungenes Kinderbuch zum Thema Ernährung, welches wir gerne weiterempfehlen möchten.

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Rezensionen von ReiShimura:

Gemeinsam essen, ausprobieren und entdecken

Ich mag nur Nudeln ohne Soße! von Alicia Metz-Kleine

Wie in so vielen Haushalten mit kleinen Kindern ist auch bei uns Lebensmittel und Essen ein großes Thema. Auf der einen Seite will man alles richtig machen oder es zumindest versuchen.Auf der anderen Seite möchte man seinem Kind die Freiheit geben und selbst entscheiden lassen, was es essen möchte und was nicht.

Dieses Buch kam für uns daher genau richtig.

Diesen Ernährungsratgeber zeichnet besonders aus, dass er sich sowohl an Kinder als auch an Eltern richtet. Für die Kinder gibt es eine unterhaltsame und entzückend geschriebene Geschichte und für die Erwachsenen viele gute Tipps. Die Illustrationen im Buch sind sehr schön gestaltet und unterstützen die Geschichte auf eine angenehme Art und Weise. Im Laufe der Geschichte erfahren die Kinder, wie viel Spaß es machen kann Essen gemeinsam zuzubereiten und dass es auch mal interessant sein kann, neue Lebensmittel zu kosten. Diese Informationen sind so gut in die Geschichte eingebunden, dass es nicht belehrend wirkt.

Zusätzlich gibt es immer wieder Fragen an die Kinder um sie zum Nachdenken und Mitmachen zu animieren. Dies gibt den Erwachsenen einen guten Startpunkt für ein Gespräch über Ernährung und Lebensmittel.
Des Weiteren gibt es auch noch kleine Infoboxen mit Anregungen für die Erwachsenen. Besonders gut ist bei uns die Idee angekommen, dass sich sowohl der kleine Leser als auch wir Erwachsenen im Supermarkt ein Lebensmittel aussuchen, das wir noch nie gegessen haben. Dies war für uns alle eine schöne Erfahrung und dies werden wir in Zukunft sicher noch öfter machen.

Am Ende gibt es noch eine Doppelseite, die sich nur an die Erwachsenen richtet und noch einmal diverse Ratschläge, Tipps und Informationen zusammenfasst. Da ich mich schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, habe ich hier wenig Neues lernen können. Die Zusammenfassung hat mir dennoch sehr gut gefallen.

Ein wirklich gelungenes Kinderbuch zum Thema Ernährung, welches wir gerne weiterempfehlen möchten.

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Rezensionen von Carolin:

Liebevoll, lustig und mit toller Botschaft

Nuno Nasenbär von Ingolf Lück

Nuno Nasenbär hat es nicht einfach mit seiner langen Nasen. Stetig passieren ihm Missgeschicke und er hat das Gefühl, dass er seinen Freunden im Wald nur Probleme bereitet. Hier jedoch kommt ein Perspektivwechsel ins Spiel, weil seine Freunde dies ganz anders wahrnehmen.
Das Buch vermittelt hier eine tolle Botschaft, dass man manchmal Situationen von einer anderen Seite betrachten muss und schon sind sie ganz anders als gedacht.

Besonders gefallen hat mir, wie viele ganz verschiedenartige Freunde Nuno Nasenbär hat, die schlussendlich alle ihren Beitrag leisten, um Nuno zu unterstützen und ihm klarzumachen, dass er sehrwohl, trotz sehr langer Nase, toll ist. Die bunten Farben des Buches und die Illustrationen sind sehr ansprechend und laden zum Vorlesen ein.
Einzig irritierend beim Lesen fand ich, dass die Positionierung der Sprechblasen für mich zum Vorlesen nicht intuitiv ist. Ich habe beim ersten Vorlesen den Text leider oft in der falschen Reihenfolge vorgelesen und bin immer mal wieder darüber gestolpert. Dies bessert sich beim mehrfachen Vorlesen, weil man dann so langsam weiß, wann was gelesen werden soll.

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Rezensionen von Ameland:

Mehr als nur ein toller Krimi

Tatort Hafen - Der Tote von Lagerhaus F von Kästner & Kästner

Dies ist bereits der vierte Band aus der Reihe Tatort Hafen aus der Feder des Ehepaars Angélique und Andreas Kästner. Mich haben schon die vorherigen Bände begeistert, daher war ich gespannt was sich das Autorenduo dieses Mal hat einfallen lassen.

Ausgerechnet während des Highlights des Jahres im Hamburger Hafen, dem Hafengeburtstag wird am verlassenen Moldauhafen eine Leiche gefunden.

Als wenn die Wasserschutzpolizei mit den Vorbereitungen und der Durchführung dieses jährlichen Events nicht schon alle Hände voll zu tun hätte, muss Tom Bendixen auch bei den Ermittlungen behilflich sein.

Mich ziehen bei dieser Reihe nicht nur die spannenden Ermittlungen in ihren Bann, sondern begeistern auch die vielen interessanten Informationen zur Arbeit der Wasserschutzpolizei und weitere Fakten rund um den Komplex des Hafens wie z. B. in diesem Fall dem Moldauhafen. In meinen Augen eine geniale Mischung. Diese Infos und die realitätsnahen Beschreibungen z. B. auch des Funkverkehrs kommen nicht von ungefähr, denn Andreas Kästner war viele Jahre als Hauptkommissar der Hamburger Wasserschutzpolizei tätig.

Inzwischen sind die Protagonisten Tom, Jonna, Charlotte und Quetsche schon gute alte Bekannte, auf deren Wiedersehen ich mich jedes Mal freue. Auch im Hamburger Hafen kenne ich mich zunehmend besser aus, wozu auch die Karten in den Klappen-Innenseiten beitragen.

Dieser Krimi war wieder ein Top-Leseerlebnis voller Spannung, mit Attraktionen, rasanter Verfolgungsjagd, vielen interessanten Informationen zum Hafenkomplex und der Arbeit der Wasserschutzpolizei. Von dieser Reihe kann ich nicht genug bekommen!

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Rezensionen von Petra:

Im Herzen Licht

DunkelZone von Vojtech Matocha

Eine dunkle Zone mitten in der Stadt Prag, das heißt: hier gibt es keine Elektrizität, keine Autos oder irgend etwas was modernen Leben ähnelt. Es gibt Kerzen, Kaminöfen, Pferdefuhrwerke und Wasserpumpen. Ein Leben wie Anno dazumal. Die Menschen in diesem Viertel wollen es aber nicht anders, genau wie die Menschen die darum herum leben.

Doch woran liegt es und warum breitet sich die Dunkelheit aus?
Jirka, En und Tonda machen sich auf die Suche nach Informationen und einer Lösung.
Es ist eine spannende Geschichte, die uns da abholt wo es im Moment aktuelle Diskussionen gibt. Wie ist es wenn wir auf moderne Technik verzichten müssen? Es geht zwar nur um soziale Medien. Aber hier ist es ein gutes Beispiel das es mit zwei verschiedenen Ansichten gut leben lässt.
Wenn wir die Freunde begleiten, gehen wir auch ohne Handy, ohne Taschenlampe in ein unwahrscheinliches Abenteuer. Mit Gegenspielern, die wenig Rücksicht auf Gefühle und Ansichten sowie auf das Leben der anderen nehmen. Wir erleben Freundschaft und mehr aber auch wie sie unter Druck geraten kann.
Der Schreibstil holt uns im Jetzt ab, führt uns in die Vergangenheit denn in Briefen wird auch die Sprache anders dargestellt.
Eine gelungene Mischung für junge Leser die hier einen kleinen Einblick in ganz andere Meinungen und Ansichten bekommen.

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Rezensionen von Meike liest:

Dunkle Vergangenheit

Blut für Blut von Anna Schneider

Der Farbschnitt von Anna Schneiders Roman „Blut für Blut“ hat mich atmosphärisch noch tiefer in die Geschichte hineingezogen, als ich zunächst erwartet hatte. Der unheimlich rot gefärbte Ausschnitt des Waldes auf dem Cover zieht sich durch das gesamte Buch und unterstreicht damit das düstere und beklemmende Geschehen.

Natürlich entscheide ich mich nicht allein aufgrund eines Covers für ein Buch – auch der Klappentext spielt für mich eine große Rolle. In diesem Fall hatte ich allerdings das Gefühl, dass bereits im Vorfeld zu viel von der Handlung vorweggenommen wurde. Die Flucht aus Sophies dysfunktionaler Beziehung hätte ich beispielsweise schon spannend genug gefunden. Die Entdeckung eines bekannten Gesichts auf den Aufnahmen erfolgt schließlich erst deutlich später und hätte für mich einen stärkeren Überraschungsmoment gehabt, wenn sie nicht bereits angekündigt worden wäre.

Sehr gelungen fand ich dagegen den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie die später eingefügten Passagen aus der Perspektive eines zunächst unbekannten lyrischen Ichs. Dadurch entstand eine zusätzliche Ebene, die die Geschichte interessant ergänzt hat.

Trotz der gelungenen Auflösung und der spannenden Grundidee hatte das Buch für mich allerdings einige Längen. An manchen Stellen wiederholten sich Gedanken und Informationen zu häufig, sodass ich auf einige dieser Passagen gut hätte verzichten können. Insgesamt bleibt dennoch eine interessante Geschichte mit einer düsteren Atmosphäre und einer gelungenen Idee, die mich vor allem durch ihre Erzählstruktur überzeugen konnte.

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