Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Eternal-Hope:
Warmherzig geschriebener, persönlicher Trauerbegleiter
Jeder Mensch kann trauern von Eric Wrede; Fee Vogel
Dieses Buch kommt mit einem so unscheinbaren Cover daher, doch versteckt sich dahinter ein wirklich einfühlsamer und hilfreicher Begleiter für alle, die gerade einen geliebten Menschen an den Tod verloren haben. So geht es auch mir gerade, ich habe vor wenigen Wochen eine liebe Angehörige begraben müssen und fühle mich von den Worten, die in diesem Buch gewählt werden, sehr abgeholt und verstanden.
Man merkt, dass hier mit Eric Wrede und Fee Vogel zwei Menschen schreiben, die als Bestatter und Trauerbegleiter ganz viel Erfahrung mit Trauernden haben.
Es tut gut, wie viel Raum für individuelle Trauer in diesem Buch gelassen wird, wie erklärt wird, dass Trauer ganz viele Formen und Facetten haben kann, mal stärker ist und mal schwächer, sich mal ein bisschen zurückzieht und dann wieder unerwartet stark hervorbricht, dass sie nicht unbedingt dem verbreiteten Phasenmodell folgen muss, und dass alles davon normal ist. Zusätzlich wird aber auch darauf eingegangen, woran man es erkennen kann, wenn die Trauer in Ausmaß und Länge tatsächlich außergewöhnlich ist und wo man sich dann Unterstützung holen kann.
Das Buch ist außergewöhnlich treffend formuliert. Es gibt auf fast jeder Seite prägnante Sätze, bei denen oft schwer ausdrückbare und ambivalente Themen rund um das Thema Tod und Trauer in Worte gefasst werden und von denen ich mich in meinem Trauerprozess sehr verstanden gefühlt habe.
Hier ein paar Beispiele aus dem Buch, die mir besonders gut gefallen haben:
"Die meisten Menschen brauchen keine Diagnose. Keine Therapie, keinen KI-Avatar und keine App auf dem Handy. Sie brauchen Raum und Zeit sowie jemanden, der nicht wegläuft, wenn es dunkel wird." (S. 12 im E-Book)
"Trauer ist nicht an konkrete Daten gebunden, nicht an Zeremonien, nicht an die Beerdigung. Sie lebt in Übergängen. Im Wechselspiel aus so vielem: Altes, das auf Neues trifft. Das erste Mal ohne den anderen. Sie lebt davon, dass du es schaffst, sie als einen neuen Bestandteil von dir zu akzeptieren und nicht gegen sie anzukämpfen." (S. 77)
"Vielleicht wird dir irgendwann klar, was du jetzt am dringendsten brauchst: Menschen, bei denen du wirklich du sein kannst. Die dich und deine Trauer aushalten. Die nicht sofort reparieren wollen. Die Stille stehen lassen können. Die manchmal die richtigen Worte finden und manchmal gar keine brauchen." (S. 85)
"Niemand hatte genau dieselbe Beziehung zu der verstorbenen Person. Niemand trägt die Erinnerung so wie du. Ein Teil deiner Trauer bleibt einzigartig, und damit bleibt auch ein Teil dieses Gefühls von Einsamkeit bestehen." (S. 99)
Gleichzeitig zeigen diese Sätze auch auf, wie nah und persönlich das Buch verfasst ist.
Für alle, die gerne nicht nur ein Buch lesen, sondern sich aktiv mit der eigenen Trauer auseinandersetzen wollen, gibt es auch Reflexionsfragen mit Platz zum Ausfüllen der Antworten oder Anregungen für Übungen, zum Beispiel dazu, die eigene Trauer zu malen oder dazu, nachzuspüren, ob man nach dem Begräbnis noch eine weitere eigene Zeremonie oder ein Erinnerungsbuch gestalten möchte, falls man mit der offiziellen Feier nicht sehr glücklich war, oder ergänzend dazu.
All diese interaktiven Elemente sind sanft ins Buch eingebettet, sodass man gut wählen kann, ob man sie machen möchte oder nicht. Auch für alle, die damit nichts anfangen können, ist das Buch gut lesbar, man kann sie auch einfach überspringen.
Inhaltlich wendet sich das Buch klar an Erwachsene, allerdings können sicherlich auch schon Jugendliche vieles Wertvolle daraus für sich mitnehmen. Auch auf spezifische Situationen, zum Beispiel den Umgang mit Kindern, die den trauernden Erwachsenen nahestehen, wird eingegangen, ebenso wie auf plötzliche oder gewaltsame Todesfälle, auch wenn das nicht der Hauptschwerpunkt dieses allgemein gehaltenen (und damit für viele Menschen in unterschiedlichsten Trauersituationen gut verwendbaren) Trauerbuches ist.
Insgesamt ist es ein sehr einfühlsames Buch zum Thema Trauer, das ein wertvoller Begleiter an der Seite trauernder Menschen sein kann und voll Inspiration und Weisheit steckt. Ich kann es allen, die eine gute Buchbegleitung während dieser dunklen Lebensphase für sich selbst oder für Nahestehende suchen, aber auch jenen, die ihr Verständnis zum Thema Trauer erweitern möchten, sehr empfehlen.
Rezensionen von Katto:
Mehr als eine Familiengeschichte
Deutsches Kind von Melanie Levensohn
Mit „Deutsches Kind“ hat Melanie Levensohn einen Roman geschrieben, der mich berührt hat. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Geschichte auf einem historischen Hintergrund basiert, von dem ich vorher nur wenig wusste. Es ist erschreckend, sich vorzustellen, dass Müttern ihre Kinder genommen wurden und diese unter einer neuen Identität aufwachsen mussten.
Allein der Gedanke daran, was das für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet, hat mich sehr bewegt.
Die Geschichte wird auf zwei Handlungsebenen erzählt, was mir richtig gut gefallen hat. Dadurch erfährt man nicht nur, was Liese damals durchmachen musste, sondern erlebt auch, wie sehr die Vergangenheit das Leben der nächsten Generationen beeinflusst. Ich fand es spannend, nach und nach mehr über die Familiengeschichte zu erfahren und gemeinsam mit Maya nach den Spuren der Vergangenheit zu suchen.
Der Klappentext verrät nicht alles, denn es geht nicht nur um Lieses und Johannes‘ bewegende Geschichte, sondern auch um den Weinbau und die Bedeutung, die er für die Menschen und ihre Heimat hat. Dieser Aspekt hat dem Roman für mich eine zusätzliche interessante Facette gegeben.
Melanie Levensohn erzählt die Geschichte auf eine gut lesbare Weise. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Auch wenn mich das Schicksal der Figuren sehr berührt hat, konnte mich der Schreibstil emotional nicht immer ganz so erreichen, wie ich es mir bei diesem Thema gewünscht hätte. Woran genau das lag, kann ich gar nicht richtig sagen. Es ist eher ein kleines Gefühl, das beim Lesen geblieben ist, hat meinen positiven Gesamteindruck letztlich aber kaum geschmälert. Die Figuren und Schicksale sind mir dennoch nahegegangen und der Roman zeigt, wie wichtig die eigene Herkunft und das Wissen um die Familiengeschichte sein können.
Für mich ist „Deutsches Kind“ ein gelungener Roman, der ein wenig bekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte aufgreift und auf besondere Weise erzählt. Das Buch hat mich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Ich kann es allen empfehlen, die historische Romane mit bewegenden Familiengeschichten mögen.
Rezensionen von Ulla:
spannender Bernsteineinschluss
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Mit ihren 26 Jahren führt Julika ein fremdbestimmtes Leben. Nach dem Unfalltod ihrer Schwester ist ihre Mutter seelisch krank und benötigt Hilfe, bei der auch ihr Vater überfordert ist. Statt des geplanten Sportstudiums forscht sie nun an Bernsteinen und findet zunehmend Interesse an den Einschlüssen, die ihr von einer längst vergangene Welt erzählen.
Eine außergewöhnliche Wespe erregt ihre Aufmerksamkeit, doch um mehr darüber zu erfahren hat sie an die Ostsee zu fahren und ihre Eltern allein zu lassen. Sie wagt die Fahrt zur fast 90-jährigen Ebba, die einst diesen Stein gefunden hat.
Abwechselnd mit den Erlebnissen von Julika wird uns die Lebensgeschichte von Ebba erzählt, die 1943 als 8-jährige mit ihrem Vater Bernsteine suchte, die an die Armee abzugeben waren. Doch diesen besonderen Stein versteckte sie mit Hilfe ihres Freundes Leo. Zum Kriegsende mussten sie fliehen und erst mit ihrem Wiedersehen mit Leo erhielt sie ihre Schätze zurück um aus ihnen Kunstwerke zu erstellen.
Die Geschichte von Ebba und Leo nimmt einen großen Raum ein, am Interessantesten fand ich hingegen die Erforschung der Bernsteine und was sie uns mitzuteilen haben. Der Roman ist emotional und gefühlvoll geschrieben und hat zusätzlich diesen wissenschaftlichen Hintergrund. Sehr lesenswert.
Rezensionen von Ulla:
Haus am See
Alleinruhelage von Eva Menasse
Aus der Ich-Perspektive erzählt uns eine Frau Mitte 50, gebürtige Wienerin und Schriftstellerin, das sie ihr Haus nun wirklich, nach mehreren gescheiterten Versuchen, verkaufen möchte. Das Haus hat sie damals mit ihrem Mann ausgesucht, in der Idylle am See, in Alleinruhelage, zwischen Berlin und Polen.
Ein Haus, in dem sie Urlaube und Wochenenden mit den Kindern verbringen wollten, in dem sie Ruhe zum Schreiben fand. Das Haus am See war früher eine Gaststätte, als es den Campingplatz noch gab. Nun leben noch ein paar Datschenbesitzer dort und beäugen misstrauisch, was sich die Fremde, die sich mit den Sitten und Gebräuchen der Ostdeutschen so gar nicht auskannte, dort will. Wir erleben in Rückblenden wie das Leben dort verlief und auch die Entwicklung des Hauses, das der See nicht nur Idylle ist, wie sich die Menschen näher kommen, aber auch das Scheitern der Ehe. Wir erleben glückliche und traurige Momente, es werden Episoden erzählt, nicht immer chronologisch, aber immer ist der rote Faden zu sehen, alles ist nachvollziehbar. Schriftstellerisch ganz hervorragend geschrieben, ernsthaft und doch mit Humor, tiefgründig und doch leicht lesbar.
Rezensionen von Ulla:
wunderschöne Illustrationen, schwächere Texte
Das Museum der Vögel von Dominic Couzens; Teagan White
Dieses Sachbuch ist wir ein Museumsbesuch aufgebaut. Wir werden am Eingang empfangen und gehen dann durch die einzelnen Säle des Museums um die reichhaltige Vogelwelt zu erkunden. Das Buch ist dadurch klar gegliedert. Wir beginnen mit den Dinosauriern aus denen sich unsere Vögel entwickelten und gehen weiter zu den bereits ausgestorbenen.
Jeder Saal wird in kleinere Räume aufgeteilt. Wir werden zu Wat- und Seevögeln geleitet, zu unserer heimischen Vogelwelt und Tropenvögeln. Jeder Raum, bzw. Seite im Buch besteht aus einem allgemeinen Text und zusätzlichen Informationen zu jedem abgebildeten Vogel. Die Abbildungen nehmen jeweils eine komplette Seite ein und sind ganz hervorragend gezeichnet. Diese Abbildungen alleine sind das Buch wert. Die Texte hingegen sind leider nicht auf dem gleichen Niveau. Für ein achtjähriges Kind ist die Kürze des Textes angemessen doch weitgehende Informationen erhält man hier nicht. Zusätzliche Infos, eventuell in Form eines QR Codes wären für interessierte ältere Kinder und Erwachsene hilfreich gewesen. Die Größe der Zeichnungen ist zwar schön, das Format des Sachbuches hingegen nicht.
Rezensionen von Ulla:
Zeitreise in die 70er Jahre
Sonnenberg von Brigitte Glaser
Seit ihrer Zeit auf dem Gymnasium sind Johanna und Luzie Freundinnen und waren in Freiburg während ihres Studiums gemeinsam in einer WG. Sie wollten gemeinsam eine längere Reise nach Marokko unternehmen, doch nur Luzie trat diese an. Johannas Vater verstarb unerwartet und so hatte Johanna das Weingut, mit Hilfe ihrer Mutter und Großmutter, zu führen.
Im Jahr 1975 wurde einer Frau die Führung eines Unternehmens nicht zugetraut und somit hatte sie massive Probleme, einen Kredit für den Kauf eines Weinberges am Sonnenberges, die beste Lage am Kaiserstuhl, zu erhalten. Zudem gab es da ihre einjährige, vaterlose Tochter Betty, ein Skandal in der damaligen Zeit. Neben der vielen Arbeit im Weinberg gab es den Bürgeraufstand gegen das geplante AKW in Wyhl, unter dem besonders die Bauern und Winzer zu leiden hatten. Es gab Gegner und Befürworter, es gab Platzbesetzungen und Polizeiaktionen. Luzie, die wieder zurückgekehrt war, war einerseits mitten drin in der Protestbewegungen, andererseits wurde sie als Spitzel missbraucht.
In diesem fiktiven Roman mit historischem Hintergrund leben die 70er Jahre besonders auf, die damalige Musik und Filme, Telefonzellen und der Umgang mit Frauen, die wenig bis nichts zu sagen hatten. Es gab Obrigkeitsgehorsam und Widerstandsbewegungen. Der Roman liest sich angenehm, ein wenig mehr Tiefgang hätte dem Inhalt gutgetan.
Rezensionen von Ulla:
Who‘s Who der künstlerischen und politischen Elite zur Zeit der Brüder Grimm
Fast wie im Märchen von Tilman Spreckelsen
Die Märchen der Brüder Grimm kennt jeder, von dem Leben Jacob und Wilhelm Grimm hingegen nur wenige. Somit ist dieses Sachbuch über die beiden Märchen- und Geschichtensammler längst überfällig. Wir lesen zu Beginn den Besuch Wilhelm Grimms bei Goethe und springen dann in die Zeit ihrer Kindheit und Jugend in Hanau und Steinau nahe Frankfurt.
Neben den beiden ältesten Brüdern, die sich zeitlebens sehr nahe standen und fast immer zusammen wohnten und arbeiteten gab es weitere Geschwister, die ebenfalls für sie tätig waren, bzw. um die sie sich kümmerten. Ludwig Emil steuerte als Zeichner hervorragende Radierungen bei, von denen einige in diesem Sachbuch zu sehen sind. Der Weg als Sammler und Bewahrer alter Geschichten war Jacob und Wilhelm nicht vorbestimmt, sie studierten nach dem zu frühen Tod ihres Vaters Jura und sollten in seine Fußspuren eintreten.
Neben der Lebensgeschichte der Grimms erfahren wir viel über die damalige Zeit, über die politischen und gesellschaftlichen Begebenheiten, über Probleme und Hoffnungen. Die Menschen, mit denen die Grimms zusammentrafen liest sich wie ein Who‘s Who der kulturellen und politischen Elite dieser Zeit.
Einfach ist dieses Buch nicht zu lesen, es erfordert viel Konzentration und ein gutes Hintergrundwissen über die deutsche Geschichte hilft enorm. Zusätzlich zur informativen Zeittafel am Ende des Buches wäre ein Familienstammbaum angebracht gewesen. Sehr schön ist die künstlerische Gestaltung des Sachbuches.
Rezensionen von Ulla:
im Traum und in der Liebe ist alles möglich
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking
Ms Amanda Atkins liebt ihre Regeln und Routinen, ihre Tage laufen seit Jahrzehnten immer gleich ab. Als leitende Finanzbeamtin ist sie streng mit sich und ihren Mitarbeitenden. Auch das Wochenende folgt mit der immer gleichen Routine. Freitag nach Feierabend besucht sie die Lady Ophelia Harringdale Library und sucht sich Sachbücher und Biografien für eine Woche aus.
Doch diesen Freitag sitzt, statt der gewohnten Mrs Hodgins, die die Bücherei seit Amandas Kindheit leitet, der Schüler Henry an der Ausleihe. Und dann wird sie von ihm in einen besonderen Raum geführt, von dem sie nicht wusste, das er existiert. Ein Raum voller Bücher, schön gebunden, doch alle haben leere Seiten. Von hier gibt es einen Fahrstuhl mit 333 Etagen, wo das Gebäude doch nur 5 Etagen hat. Alles sehr seltsam. Robert Joy, der diesen Raum bereits seit 10 Jahren benutzt, zeigt ihr alles wundersame in den Etagen der Träume. Neben Henry kommt zu dieser Gruppe auch die junge Xiao dazu, die sich als Adoptivkind Sorgen um die Liebe ihrer Adoptiveltern macht. Alle vier haben ihre Sorgen und Probleme, ihre Hoffnungen, Wünsche und Träume.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, trotz der Schwere der Probleme der Protagonisten ist er leicht, locker und teilweise humorvoll. Die Probleme sprechen jeden an, egal ob männlich, weiblich, jung oder alt. Ohne erhobenen Zeigefinger werden wir darauf hingewiesen, was wirklich wichtig ist im Leben, denn im Traum und in der Liebe ist alles möglich.
Rezensionen von S.:
Im magischen Viertel
A Cure for Fate: Das verborgene Herz der Goldenen Stadt von M. A. Kuzniar
Im magischen Viertel
Es gibt ein verborgenes Viertel in Prag. Dorthin gelangen nur Menschen, die reinen Herzens sind und Hilfe brauchen. Die Bewohner sind liebenswert und helfen einander. Auch mit Magie. Einige sind von Geburt an damit gesegnet, andere erhielten Fähigkeiten durch besondere Abkommen.
So auch Thea, die ihren Namen und ihr Herz weggegeben hat. So lebt und arbeitet sie in ihrer Apotheke, nicht glücklich, aber immerhin hoffend auf Erlösung und Liebe. Das Schicksal besteht aus Fäden, die manipuliert werden können. Das kommt mysteriös herüber.
Bis - ja, das Böse in Form von Regierungsvertretern kommt. Schikanen, Beschlagnahmungen und Zerstörungen folgen. Ab da wird es vorhersehbar, originell ist das nicht mehr. Mit Thea konnte ich partout nicht warm werden.
Die Idee von zauberkundigen Menschen in einem verborgenen und geschützten Teil einer besonderenStadt gefiel mir, bietet viel Potenzial. Mit einem gefälligerem Stil und spannenderen Abenteuern hätte es mir besser gefallen. Leider entstand eine wirre Melange aus Naivität, Zickigkeit, Lippen kauen, lebenden Kleidern, schwankender Logik und dem Heraufbeschwören düsterer Zeiten. Nicht meins.
Rezensionen von Christina :
Eine mutige Frau geht ihren Weg
Salzwind von Miriam Georg
Endlich geht es weiter mit der Sturmland Saga aus der Feder von Miriam Georg. Schon das ausdrucksstarke Cover , zieht einen in den Bann. Es passt gut zum ersten Band und zeigt die Hauptprotagonistin und spiegel den Titel wieder. Das gefällt mir sehr. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer klasse den er ist bildhaft und detailreich und berührend , den das was Cora , Emmi und Onnen erlebt haben kann man sich vorstellen bzw auch fühlen.
Cora ist eine mutige Frau die ihre Familie verlässt um endlich in Frieden zu leben. Es gibt mehrere Zeitstränge die miteinander verwoben werden. Die Vergangenheit, die Gegenwart aber auch kleine Momente der Zukunft. Es ist eine Buchreihe bei der man die Bücher der Reihe nach ließt weil sie aufeinander aufbauen. Eine tolle tiefgründige und berührende Geschichte. Ich habe es als Hörbuch gehört und die Sprecherin Tanja Fornaro hat eine sehr angenehme Stimme und ich habe ihr gern gelauscht , sie ließ das gehörte lebendig werden. Klare Hör oder Leseempfehlung von mir.











