Kunden em pfehlungen
Rezensionen von cr:
Geschichte über Freundschaft, Verlust und Hoffnung
Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan
Geschichte über Freundschaft, Verlust und Hoffnung
Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan ist ein Roman, der mich vor allem durch sein wichtiges und emotionales Thema anspricht.
Im Mittelpunkt stehen Brendan und Ronan, zwei beste Freunde, die gemeinsam erwachsen werden und ihre Zukunft planen wollen.
Während Ronan selbstbewusst und beliebt ist, ist Brendan eher zurückhaltend und findet in seinem Freund einen wichtigen Halt. Doch nach einem schweren Unfall im Sommer ist plötzlich alles anders. Ronan kehrt verändert ins Leben zurück - Brendan soll für ihn da sein.
Besonders schön finde ich, dass es in diesem Buch nicht nur um den Verlust von Selbstverständlichkeit und um Trauer geht, sondern auch darum, wie sich Freundschaften verändern können und wie wichtig es ist, einander in schwierigen Zeiten nicht allein zu lassen. Die Geschichte wirft außerdem eine Frage auf, die zum Nachdenken anregt: Darf man seine eigenen Träume weiterverfolgen, wenn der Mensch, mit dem man sie ursprünglich teilen wollte, plötzlich einen ganz anderen Weg gehen muss?
Ich erwarte eine einfühlsame Geschichte, die sowohl traurig als auch hoffnungsvoll ist und zeigt, dass wahre Freundschaft auch dann bestehen kann, wenn sich das Leben völlig verändert. Ein Buch für alle, die emotionale Geschichten über zwischenmenschliche Beziehungen, das Erwachsenwerden und die Kraft der Hoffnung mögen.
toller Familien-Ratgeber
Bärenstark durchs Leben von Ingo Froböse; Martina Schößler
„Bärenstark durchs Leben“ ist ein Buch für Familien, das spielerisch dazu motiviert, sich mit Gesundheit und Wohlbefinden auseinanderzusetzen. Besonders gut gefällt mir der Ansatz, die eigene Stärke nicht nur mit körperlicher Fitness zu verbinden, sondern auch darauf zu achten, was einem im Alltag guttut.
Auch gefällt mir gut: die zahlreichen Mitmachmöglichkeiten machen es zu einem Buch, das nicht nur gelesen, sondern gemeinsam ausprobiert werden kann.
Ich finde es schön, wenn Gesundheitsratgeber nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommen, sondern Lust darauf machen, selbst aktiv zu werden. Gerade im oft stressigen Alltag ist es wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Das Buch regt dazu an, genau hier anzusetzen.
Von uns gibt es eine Empfehlung - ein alltagstauglicher Familienratgeber.
Welt der Poesie
Der Gärtner und die Katze - Eine Reise zu den berühmtesten Gedichten der Weltliteratur von Thomas Schlesser
Welt der Poesie
Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die einen zum Nachdenken bringen. Genau das gefällt mir an „Der Gärtner und die Katze“. Thomas Schlesser erzählt auf eine ruhige und einfühlsame Weise. Alltägliche Begegnungen lässt der Autor in einem besonderen Licht erscheinen.
Louis ist ein hochsensibler Gärtner, der durch schwere Schicksalsschläge völlig aus der Bahn geworfen wird. Sein geliebter Kater ist schwer krank und ein heftiger Sturm verwüstet die Gärten in seinem kleinen Dorf in der Provence. Louis verstummt immer mehr und scheint kaum noch einen Weg aus seiner Traurigkeit zu finden. Doch dann zieht Thalie, eine ehemalige Literaturlehrerin, ins Nachbarhaus. Mit ihrer Begeisterung für Gedichte bringt sie langsam wieder Bewegung in sein Leben. Besonders gefällt mir die Idee, dass ausgerechnet Gedichte dabei helfen können, wieder Zugang zu den eigenen Worten zu finden.
Insgesamt sind mir jedoch etwas zu viele Gedichte eingebaut und der Haupterzählung wird dadurch zu sehr unterbrochen und verliert sich ein wenig.
Ein Buch, das zeigt, wie viel Bedeutung in Worten liegen können.
sehr tiefgründig
Die Rückkehr zur Hütte von William Paul Young
sehr tiefgründig
Inhaltlich knüpft das Buch an die Themen von Die Hütte an und beschäftigt sich damit, wie wir Gott verstehen, welche Rolle unsere eigenen Vorstellungen dabei spielen und wie wir mit Leid, Schuld und Vergebung umgehen.
Zehn Jahre sind vergangen, seit Mackenzie Allen Phillips seine Tochter Missy verloren hat.
Doch der Schmerz ist längst nicht verschwunden. Als Mack vom FBI gebeten wird, den Mörder von Missy im Todestrakt zu besuchen steht er vor einer kaum vorstellbaren Entscheidung. Wie soll er bitte dem Mörder von Missy gegenübertreten? Wie soll er das schaffen? Und ist Vergebung bei einer solchen Tat überhaupt möglich?
Ich hätte mir gewünscht, dass die eigentliche Begegnung im Gefängnis früher in den Mittelpunkt rückt. Die vielen Überlegungen und Gespräche davor ziehen sich etwas.
"Die Rückkehr zur Hütte" ist ein Buch für alle, die sich gerne mit tieferen Lebensfragen beschäftigen und offen für neue Perspektiven sind. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und bietet einige interessante Impulse.
kein gewöhnliches Pilzbuch
To Die For von Jedrzej Golecki
kein gewöhnliches Pilzbuch
To Die For“ ist definitiv kein gewöhnliches Pilzbuch. Ich fand gerade die Mischung aus Wissen, historischen Geschichten und teilweise ziemlich skurrilen Anekdoten interessant. Man erfährt nicht nur, welche Pilze giftig sind, sondern auch, welche Bedeutung sie früher hatten und welche Geschichten sich um sie ranken.
Besonders gut gefallen haben mir die unterschiedlichen Geschichten zu den einzelnen Pilzen. Dadurch liest sich das Buch viel abwechslungsreicher, als ich anfangs erwartet hatte. Auch optisch ist das Buch entsprechend gestaltet, gefällt mir - beginnend mit dem Cover.
Man muss sicher kein großer Pilzexperte sein, um Spaß daran zu haben. Ich selbst fand vor allem die Mischung aus informativ, kurios und ein bisschen morbide gelungen. Ein interessantes Sachbuch für alle, die gerne ungewöhnliche Themen entdecken.
technologischer Fortschritt - unser täglicher Begleiter
Monofuturis von Konstantin Schamber
technologischer Fortschritt - unser täglicher Begleiter
Das Buch "Monofutiuris" sehe ich als großen Mehrwert. Technologischer Fortschritt ist unser tagtäglicher Begleiter - mit diesem Buch bekommt man das Know How, um Möglichkeiten zu erkennen und den Blick für Risiken zu schärfen.
Ich fand das Buch zunächst etwas anspruchsvoll geschrieben (betreffend Schreibstil), aber gerade dadurch auch interessant - und man gewöhnt sich auch schnell daran, dass man hier gedanklich ganz mit dabei sein muss. Das Thema technologischer Fortschritt begleitet uns schließlich jeden Tag, oft ohne dass wir uns wirklich fragen, wohin diese Entwicklung eigentlich führt.
Besonders spannend fand ich den Gedanken, dass neue Technologien zwar vieles einfacher und effizienter machen können, wir dadurch aber gleichzeitig von ihnen abhängig werden können.
Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor nicht einfach gegen Technik oder Fortschritt argumentiert. Stattdessen regt er dazu an, genauer hinzuschauen und auch die möglichen Folgen mitzudenken. Gerade bei Themen wie Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz finde ich diese differenzierte Betrachtung wichtig.
Von mir gibt es eine Empfehlung - sehr fundiert und interessant geschrieben.
wunderbares Buch
Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp
wunderbares Buch
Das Buch hat mich schon mit seinem Titel neugierig gemacht, denn manchmal braucht es einfach genau diese direkte Ansage. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass viele der angesprochenen Situationen und Pannen ziemlich nah am echten Leben sind - also das ein oder andere kommt mir sehr bekannt aus meinem Alltag vor.
Mir hat besonders gefallen, dass die Gedanken und Impulse verständlich und angenehm zu lesen sind. Der Schreibstil ist so persönlich, liebevoll und einfach auf einer Augenhöhe - das hat die Autorin wirklich toll hinbekommen. Caro, die Autorin, ist mir von Beginn des Buches an sehr sympathisch gewesen. Ich als Mama fühle mich durchaus verstanden und finde das Buch wunderbar, kann es aber auch für alle anderen Menschen empfehlen.
Toll fand ich hier auch das Nachwort von ihrem Mann - somit entsteht ein rundes Bild, und man hat das Gefühl einen ehrlichen Einblick zu haben.
Zwischen Grenzen
Territorium von Sabrina Janesch
Zwischen Grenzen
Die Autorin erzählt in ihrem Roman die Annexion Hawaiis durch die USA in den 1890er Jahren. Der Schreibstil ist blumig und bildhaft und ich fand ihn anfangs passend für das exotische Setting. Aber auf Dauer wurde er anstrengend und umständlich, auch die nicht weiter erklärten hawaiischen Einschübe waren störend.
Es gibt einige Perspektivwechsel und auch Zeitsprünge, die nicht konsequent eingeordnet werden und daher verwirren. Es gibt einige Passagen, die ich der Königin zuordne, da sie im Pluralis Majestatis verfasst sind. Diese sind besonders schwer zu lesen. Die träge Kolonialgesellschaft in Zeiten des Umbruchs wird gut getroffen, die Charaktere bleiben aber unnahbar und oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass nicht nur die Elite, sondern auch die Einheimischen zu Wort kommen. Man erfährt aber auch einiges über Hawaii, so waren für mich die preußischen Einflüsse überraschend. Die Autorin hat offensichtlich intensiv recherchiert, aber das Material hätte besser strukturiert werden können, die Handlungsstränge sind nicht immer klar zu erkennen. Die Geschichte finde ich grundsätzlich interessant und lesenswert, die Umsetzung war leider nicht mein Fall, daher vergebe ich drei Sterne.
ruhige Geschichte
Nach der Sonne schauen von Martina Hefter
ruhige Geschichte
„Nach der Sonne schauen“ ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest - es ist ruhig, aber durch die vielen Beobachtungen hat es einen besonderen Tiefgang und hallt nach. Besonders die Stimmung rund um Iona und die ungewöhnliche Landschaft finde ich gelungen.
Das Buch einige interessante Fragen auf: Wie wollen wir eigentlich leben? Wie viel Nähe brauchen wir und wann wird uns die Welt um uns herum zu viel?
Iona ist eine interessante Hauptfigur.
Sie lebt sehr zurückgezogen und hat sich auf ihre ganz eigene Art eingerichtet. Durch Bella und Nova wird dieses Leben zunehmend durcheinandergebracht. Besonders die Beziehungen zwischen den drei Frauen fand ich interessant, weil sie nicht einfach nur harmonisch dargestellt werden.
Der Schreibstil ist stellenweise etwas eigenwillig und hat bei mir ein wenig gebraucht, bis ich richtig hineingefunden habe. Danach konnte ich mich aber immer besser darauf einlassen. Insgesamt ein leiser, atmosphärischer Roman, der eher zum Nachdenken anregt, als mit einer großen Handlung zu überraschen.
Von mir gibt es eine Empfehlung.
atmosphärischer Roman
Die Flussfrau von Tanja Weber
atmosphärischer Roman
„Die Flussfrau“ von Tanja Weber ist eine Geschichte, die vor allem von ihrer besonderen Atmosphäre lebt. Schon die Verbindung zum Fluss hat mir gut gefallen – er gibt der Handlung etwas Ruhiges und gleichzeitig Geheimnisvolles.
Dazu finde ich auch das Cover gut passend.
Die Figuren sind interessant und nicht immer einfach zu durchschauen. Besonders spannend finde ich, wie sich nach und nach die Verbindungen zwischen den verschiedenen Personen und ihrer Vergangenheit zeigen. Dadurch will man kontinuierlich weiterlesen und das Buch nicht zur Seite legen.
Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, sodass ich gut in die Geschichte hineingekommen bin.
Insgesamt hat mir „Die Flussfrau“ gut gefallen. Eine schöne, atmosphärische Geschichte über Familie, Vergangenheit und die Geheimnisse, die manchmal über Generationen hinweg weitergegeben werden.











