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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sonne:

Kurzweiliger Thriller

Four Heads Missing von Thorsten Schleif

„Four Heads Missing“ von Thorsten Schleif ist ein historischer Thriller, der im London des Jahres 1888 spielt. Beim Bau des neuen Polizeihauptquartiers wird ein grausiger Fund gemacht: der kopflose Rumpf einer Frau. Irene Adams und William Berger beginnen daraufhin auf eigene Faust zu ermitteln und stoßen schon bald auf weitere Opfer.

Die Jagd nach einem gesichtslosen Mörder beginnt. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig, wodurch sich das Buch sehr angenehm lesen lässt. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Besonders die eher kurz gehaltenen Kapitel haben mir gut gefallen, da sie für ein schnelles Lesetempo sorgen und das Weiterlesen sehr leicht machen. Die Spannung ist durchgehend gut aufgebaut. Dazu kommt das historische Setting, das sehr stimmungsvoll wirkt. Etwas schwierig fand ich die vielen Protagonisten. Teilweise war es für mich verwirrend den Überblick zu behalten. Auch die Übersicht am Anfang des Buches hat mir dabei nicht immer geholfen. Irene Adams und William Berger hingegen fand ich sehr authentisch. Die beiden haben toll zusammengearbeitet und als Ermittlerduo sehr gut funktioniert. Insgesamt ist das Buch ein guter und kurzweiliger Thriller.

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Verzweifelte Suche

Totensee von Sophie Czerny

„Totensee“ von Sophie Czerny handelt von Ada Sabel, einer suspendierten Kommissarin aus Wien, deren 14-jährige Tochter Mara seit fünf Monaten verschwunden ist. Niemand glaubt ihr, dass Mara entführt wurde. Als eine kopflose Leiche mit Adas Namen auf dem Rücken auftaucht, folgt Ada der Spur des Entführers und wird dabei immer stärker mit ihrer eigenen dunklen Vergangenheit konfrontiert.

Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen, da die Rückblenden am Anfang stellenweise verwirrend waren. Danach hat mich der Thriller aber schnell gepackt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, bildhaft und beklemmend, die kurzen Kapitel halten die Spannung hoch. Ada war mir als Protagonistin sympathisch, vor allem durch ihre Entschlossenheit und ihren Kampf um ihre Tochter. Die Figuren sind klar dargestellt und am Ende fügt sich alles schlüssig zusammen. Insgesamt ist das Buch ein guter, spannender Thriller mit emotionalem Hintergrund. Inhaltlich allerdings harte Kost und definitiv nichts für schwache Nerven.

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Mehr erhofft

Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Kaltes Versprechen von Katharina Peters handelt vom Tod der Kriminalpsychologin Hannah Jakob, der zunächst wie ein Unfall aussieht. Kommissarin Rebekka Just zweifelt jedoch daran und stößt gemeinsam mit Krølle auf ein gefährliches Netz aus Lügen und eine tödliche Wahrheit. Das Cover ist düster gestaltet und macht neugierig auf die Geschichte.

Es passt gut zur Atmosphäre des Romans und weckt direkt eine gewisse Spannung. Auch der Schreibstil war grundsätzlich okay und teilweise sehr bildhaft, dennoch kam ich beim Lesen immer wieder ins Stocken. Irgendetwas hat meinen Lesefluss gestört, sodass ich nicht richtig in die Handlung hineingefunden habe. Die Perspektiven wechselten zwischen Rebekka und Krølle, was zwar interessant sein kann, mich hier aber eher verwirrt hat. Dazu kamen viele Protagonisten, die ich nur schwer zuordnen und auseinanderhalten konnte. Zumindest ging es mir so. Dadurch blieb ich emotional auf Distanz und wurde mit keiner Figur so richtig warm. Insgesamt hatte ich mir mehr von dem Roman erhofft. Für mich war es ein eher durchschnittlicher Krimi mit interessanter Grundidee, aber wenig Sogwirkung.

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Typisch nordisch

Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren

In „Deine Zeit wird kommen“ von Carl-Johan Vallgren geht es um Schweden im Jahr 1993. Kommissar Björling sucht verzweifelt nach seiner verschwundenen Tochter Malin und stößt dabei auf einen möglichen Zusammenhang mit dem Mord an einer unbekannten jungen Frau. Das Cover passt mit seiner düsteren, skandinavischen Atmosphäre sehr gut zur Geschichte.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und mit einer beklemmenden Stimmung. Die Kapitel wechseln zwischen den Perspektiven der Protagonisten, was die Spannung hochhält und immer wieder neue Hinweise liefert. Besonders Björlings Gefühle von Verlust, Trauer und Verzweiflung sind eindrücklich und authentisch dargestellt. Auch Malins Situation wirkt sehr bedrückend. Mit Johanna wurde ich dagegen weniger warm, da ich mit ihrer Persönlichkeit nicht ganz zurechtkam. Insgesamt ist das Buch ein gelungener Thriller mit nordischem Flair.

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