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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Gedanken zwischen Kunst, Natur und Sturm

Nach der Sonne schauen von Martina Hefter

Installationskünstlerin Iona mietet sich für die Sommermonate in eine zu Wohnzwecken unbebaute Fabrikhalle ein. In der Abgeschiedenheit des ehemaligen Braunkohlereviers, das jetzt einen See und einen Campingplatz beherbergt, will sie mit einem neuen Projekt beginnen.

Nach der Sonne schauen von Martina Hefter ist ein aktuelles, aber auch ungewöhnliches Buch.

In kurzen Absätzen wechseln Ionas Gegenwart, ihre Erinnerungen an ihre Kindheit als Tochter von Bergbauern, Ereignisse aus jüngster Vergangenheit und sonstige Gedanken einander ab. Manchmal ist mir der Aufbau etwas zu sprunghaft. Das hat mich aber gerade zu Anfang sehr gefesselt. Es wirkte fast wie der Beginn einer Dystopie. Die Natur- und Umgebungsbeschreibungen wirken beinahe schon poetisch. Auch die Themen, denen sich die Autorin widmet, sind vielfältig: Natur, Klimawandel, künstliche Intelligenz, die Aufgabe und Bedeutung von Kunst, Probleme als Künstlerin, aus dem Westen in Leipzig anzukommen, und weibliche Wut. Immer wieder geht es um Baumhäuser. Um das Baumhaus der Kindheit und um ihre Diplomarbeit, die nach fünfundzwanzig Jahren wieder ausgestellt und von einem anderen Künstler mit der Aufschrift "Bullshit" besprüht wurde. Es geht um Dürre, Starkregen und Sturm. Iona kam ich nicht wirklich nah. Sie denkt und zerdenkt viel. Impulse für die Handlung, die eher dürftig ausfällt, kommen meist nicht von ihr, sondern von außen. Mir fehlt etwas die Charakterentwicklung. Gleichzeitig lässt das Buch aber auch Platz für Interpretationen und eigene Gedanken.

Fazit: Für mich ein interessantes Leseerlebnis mit etwas zu vielen Gedankenschleifen und etwas zu wenig Handlung.

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Jenseitliche Konkurrenz

Love Me to Death von B. K. Borison

Darcy ist seit über hundert Jahren eine Sensenfrau, die die Seelen der Sterbenden ins Jenseits bringt. Ihr neuester Auftrag führt sie nach Annapolis, einer Kleinstadt, in der Schutzengel Gabriel über die Menschen wacht. Dieser ist natürlich wenig begeistert von der Anwesenheit der Konkurrenz. Trotzdem kann er sich Darcy Anziehungskraft nicht entziehen.

Love Me to Death von B.K. Borison ist der zweite Band der Ghosted-Reihe, spielt zeitlich aber vor Teil 1 und kann völlig unabhängig davon gelesen werden. Inhaltlich ist es eine süße Jenseits-RomCom mit leichten Enemies-to-Lovers-Vibes, die vor allem von Schutzengel Gabriel ausgehen, der seine Schützlinge in Gefahr sieht. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Ich-Perspektiven der beiden. Ihre kleinen Streitigkeiten, Darcys To-Do Liste und die Lovestory fand ich toll. Die enthaltenen spicy Szenen hätte ich eher nicht gebraucht. Wie schon in Band 1 arbeiten die Geister in unterschiedlichen Abteilungen eines großen Büros. Nicht nur Darcy, die ihre Aufgabe ziemlich satt hat, hat sich das Leben nach dem Tod anders vorgestellt. Ich finde die Idee jedenfalls sehr kreativ umgesetzt. Daneben gibt es sympathische und skurrile Nebenfiguren, die mir gut gefallen haben. An einer Stelle musste ich auch ein paar Tränchen verdrücken, denn der Tod ist nicht zwingend das Ende.

Fazit: Eine charmante, gefühlvolle, übernatürliche Liebesgeschichte, die mich berührt hat.

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Dunkle Zeiten

Under the Iron Sky von A. T. Emerald

Soraya war noch ein Kind, als die Erde aufbrach und Magier den Himmel über Vordell verfinsterten. Seitdem ist Soraya erwachsen geworden und im Krieg zu einer unerbittlichen Kommandantin aufgestiegen. Doch die Ausgangsposition der Menschen gegen die mit Magie kämpfenden Dar'rak ist ausgesprochen schlecht.

Die Sonnenenergie, mit der Waffen, Gleiter und Infrastruktur betrieben werden, geht zur Neige. Bei einem Einsatz gerät Soraya in Gefangenschaft. Ausgerechnet einer der ranghöchsten Gegner, versucht sie mental zu brechen. Doch bald stellt sich die Frage, ob Gut und Böse so einfach zu unterscheiden sind.

Under the Iron Sky von A. T. Emerald ist für mich eine spannende Mischung aus Fantasy, Science-Fiction und Dark Romantasy. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist durch den bereits lange andauernden Krieg sehr düster. Der Kontrast zwischen dem technologischen Vordell und dem düsteren, unterirdischen Belvandor, sowie der Kampf Technologie/Licht gegen Dunkelheit/Magie, ist sehr gut dargestellt. Sowohl Soraya als auch Ikarus, der sie gefangen hält, sind gefürchtete Ikonen, wenn es um das Töten von Feinden geht. Trotz ihrer Gefangenschaft behält Soraya ihren starken Willen bei und widersetzt sich nach Möglichkeit. Ikarus kann sich auf Dauer nicht vor einer gewissen Faszination schützen. Obwohl zeitweise eine starke Anziehungskraft zwischen den beiden herrscht, überwiegt die Feindschaft. Das Ganze ist sehr Slow Burn, sodass man für die Romance wohl den zweiten Band abwarten muss. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend und richtig gut aus den Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt. Gerade die letzten hundertfünfzig Seiten sind sehr actionreich und enthalten sowohl erwartete als auch unerwartete Wendungen.

Fazit: Das Buch konnte mich begeistern und ich bin auf Teil zwei gespannt.

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Was geschah in Mexiko?

Six Ways to Watch You Fall von Colin Hadler

Archer findet in seinem Schulspind einen Brief mit gelbem Umschlag. Eine kurze Aufforderung sich zwischen zwei Aufgaben zu entscheiden. Sollte Archer nichts tun, stirbt ein Schüler. Diese Drohung bewahrheitete sich, als Archer nicht auf die Aufforderung eingeht. Es folgen noch fünf weitere Briefe, mit moralisch schwierigen Entscheidungen und die spannende Jagd nach dem Täter.

Six Ways to Watch You Fall von Colin Hadler ist ein hochspannender Jugendthriller, der mich, wie auch schon der Vorgängerroman des Autors, vollständig in seinen Bann gezogen hat. Bereits das Setting des amerikanischen Eliteinternats mit düsterer Vergangenheit spricht mich sehr an. Das Tempo der Geschichte ist durchgehend sehr hoch. Die Handlung spielt innerhalb von sechs Tagen, aber es gibt auch Rückblenden zu einer Klassenreise nach Mexiko. Aufgrund der Geschehnisse auf dieser Reise plagen Archer Schuldgefühle, mit denen der Briefeschreiber spielt. Besonders interessant fand ich, vor welche Aufgaben Archer gestellt wird und wie er sich entscheidet. Das Buch hat zum Schluss noch ein packendes Finale in dem sich der Täter und das Motiv aufklärten.

Fazit: Ein hochspannendes Buch aus dem Jugendbereich, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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Winterschlaflos

Im Winterschlaf besuche ich den Mars von Simone Weinmann

Die Menschen der nördlichen Welthalbkugel befinden sich zu Energiesparzwecken in einem künstlichen Winterschlaf. Es ist Anfang Februar, als Isa zu früh erwacht und nicht mehr einschlafen kann. Sie wird in ein trostlos anmutendes Hotel gebracht und trifft dort auf eine Handvoll Personen, die ebenfalls nicht mehr zurück in den Winterschlaf gefunden haben.

Aus Tristesse und Langeweile verliert sie sich immer mehr in einer virtuellen Simulation, in der sie den Mars besucht - solange, bis Spiel und Realität verschwimmen.

Im Winterschlaf besuche ich den Mars von Simone Weinmann ist ein ungewöhnlicher Roman, eine Zukunftsvision, die tatsächlich nicht ganz unrealistisch wirkt. Eine große KI anstelle einer Regierung, ein halbjährlicher Winterschlaf um Ressourcen zu schonen, Genmanipulation, und ein Computerspiel, das sich ziemlich real anfühlt. All das ist für mich sehr gut vorstellbar. Gleichzeitig schafft die Autorin eine bedrückende Atmosphäre. Das Hotel wirkt trist und darf nicht verlassen werden, das Essen schmeckt nicht, Isas Freunde und Familie sind aufgrund des Winterschlafs nicht erreichbar. Dazu kommt das unterschwellige Gefühl einer Bedrohung. Das Szenario ist gut umgesetzt, allerdings fehlt mir insgesamt etwas die Handlung. Stattdessen erhält man sehr ausführliche Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonistin. Dass sie, wie in der Buchbeschreibung angekündigt über sich hinauswachsen und entscheiden muss, wie sie leben will, fehlt mir dabei irgendwie. Ein Auflehnen ist gerade zum Schluss so versteckt, dass man es fast überliest.

Insgesamt konnte mich diese ruhige Dystopie mit viel Introspektive trotz packender Grundstimmung am Ende nicht ganz überzeugen. Deshalb vergebe ich 3 Sterne.

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Jenseits der Magie

Die Herrin vom See - Schatten über Avalon von Sabrina Qunaj

Nimue, die Tochter eines Schmiedes, lebt an einem großen See. Sie hat die Gabe Visionen über die Zukunft zu erhalten. Ihre Kindheit sowie die Kindheit der befreundeten Fürstensöhne Kay und Arthur neigt sich dem Ende entgegen, als der hohe Druide Merlin bei ihrem Vater das Schwert Excalibur in Auftrag gibt.

Das blaue Cover, ein Schwert umgeben von Rosen, sowie der dazu passende blau-goldene Farbschnitt sehen sehr hübsch aus.

Die Herrin vom See – Schatten über Avalon von Sabrina Qunaj ist kein Fantasy-Roman und auch keine Liebesgeschichte, sondern ein starker historischer Roman über Britannien um das Jahr 500. Tatsächliche Belege über einen Hochkönig Arthur gibt es nicht, trotzdem könnte man sich vorstellen, dass sich seine und Nimues Geschichte so zugetragen hat. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass die Autorin es schafft, die Elemente der Arthus-Sage in einen historischen Kontext zu setzen. Nimue ist zu Beginn des Buches eine junge Frau, manchmal unsicher, weil es ihr an Lebenserfahrung fehlt, manchmal zweifelnd nicht nur an ihrer Gabe, sondern auch an den Menschen, die sie in verschiedene Richtungen ziehen. Trotzdem ist sie stark und setzt sich mehrfach für ihre Überzeugungen ein. Sie versucht, das Richtige zu tun, auch wenn sie dafür Opfer bringen muss, bis zu einem Punkt, an dem die Masken fallen und sie sich selbst retten muss. Druide Merlin sieht in Nimue die Möglichkeit zur Erfüllung einer Prophezeiung. Er entwickelt eine regelrechte Obsession. Anders als in einigen anderen Umsetzungen ist Merlin ein sehr unangenehmer, kalter, fanatischer Charakter. Auch einige andere Charaktere der Sage sind Teil des Buches. Ein ganz zentraler Aspekt ist auch die Verdrängung der alten Religion durch das Christentum, was direkte Auswirkungen auf Nimue in ihrer Funktion als Seherin hat. Die Geschichte selbst liest sich gut und schnell, aber gerade zum Ende gibt es Szenen, die mich etwas fassungslos zurückgelassen haben. Auf jeden Fall bin ich jetzt auf Band 2 und die weitere Umsetzung gespannt.

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Oktober in der Weihnachtszeit

Ein Einhorn namens Oktober feiert Weihnachten von Maria Höck

Nachdem das kleine Einhorn Oktober im ersten Band seine Zauberkraft, die Freundlichkeit, entdeckt hat, steht nun Weihnachten vor der Tür. Der Winter verwandelt den Zauberwald in eine weiße Wunderlandschaft und bald schon verteilen Oktober und sein bester Freund, das Eichhörnchen, Weihnachtsgeschenke.

Doch ausgerechnet ein Geschenk für das Eichhörnchen hat Oktober vergessen. Aber ist Zusammensein nicht das beste Geschenk von allen?

Ein Einhorn namens Oktober feiert Weihnachten von Maria Höck mit Illustrationen von Juliana Kralik ist ein bezauberndes Bilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab etwa 3 Jahren. Das Thema rund um die Weihnachtszeit ist sehr schön umgesetzt und die Botschaft, dass Freundschaft, Zusammensein und gemeinsame Erlebnisse wichtiger sind als materielle Geschenke, ist sehr liebevoll umgesetzt. Die Zeichnungen sind sehr niedlich und nicht überladen. Trotzdem gibt es beispielsweise auf der Seite, auf der Oktober Geschenke verteilt, viel zu entdecken. Der Text eignet sich von der Länge her gut zum Vorlesen. Insgesamt ist die Geschichte sehr harmonisch und herzlich.

Fazit: Ein sehr süßes Buch, das perfekt in die Vorweihnachtszeit passt.

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Kaiserin, Mätresse und viel Drama

The Remarried Empress 1 von Alphatart

Navier ist Kaiserin des östlichen Kaiserreichs. Seit ihrer Kindheit wurde sie auf diese Rolle und ihre arrangierte Ehe mit Kaiser Sovieshu vorbereitet. Als der Kaiser eine verletzte Sklavin zu seiner Mätresse macht, gerät ihre Stellung in Gefahr. Gleichzeitig schließt sie eine ungewöhnliche Freundschaft mit Kronprinz Heinrey aus dem benachbarten westlichen Königreich.

The Remarried Empress 1 von Alphatart liest sich wie ein K-Drama mit Fantasy-Elementen, höfischer Etikette und Palastintrigen. Das Buch ist der Auftakt zu einer Serie und das ist inhaltlich und am Erzähltempo auch deutlich spürbar. Die Fantasy-Anteil fallen eher gering aus. Im Prolog steht die Scheidung des kaiserlichen Paares bevor. Von diesem Punkt ist man aber nach Abschluss des Buches noch weit entfernt. Auch die mögliche Liebesgeschichte zwischen Navier und Heinrey entwickelt sich sehr langsam. Stattdessen stehen Navier, aus deren Perspektive ein Großteil des Buches geschrieben ist, und ihr Alltag im Vordergrund. Navier ist eine sehr beherrschte junge Frau, die sich an die Regeln des Hofes hält und für die es wichtig ist, ihre Funktion als Kaiserin angemessen zu repräsentieren. Gefühle erlaubt sie sich nur im Verborgenen, was ihre leichte Brieffreundschaft zu Heinrey sehr niedlich wirken lässt. Natürlich ist sie über Rashta, die Mätresse des Kaisers, nicht erfreut, könnte diese aber tolerieren, wenn nicht immer wieder Grenzen überschritten würden. Tatsächlich schafft es das Buch, dass ich mich regelmäßig über Rashta und Kaiser Sovieshu geärgert habe. Rashta, die gerne in der dritten Person über sich spricht, wirkt naiv und gleichzeitig ziemlich dreist. Auch aus Furcht um die eigene Stellung greift sie zu Intrigen. Kaiser Sovieshu fehlt es vollkommen an Feingefühl. Über seine Erwartungen an Navier konnte ich teilweise nur den Kopf schütteln.


Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin wirklich auf die Fortsetzung gespannt.

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Giftpilzwissen

To Die For von Jedrzej Golecki

To Die For von Jedrzej Golecki ist mehr als nur ein Giftpilzsachbuch. In achtzehn Kapiteln werden siebzehn Pilze ausführlich vorgestellt, sowie über zehn weitere Pilze kurz angerissen. Darunter auch der bereits in Kleinstmengen tödliche Grüne Knollenblätterpilz und der sehr bekannte Fliegenpilz, sowie die Stinkmorchel.

Überraschenderweise sind auch einige der aufgeführten Giftpilze, bei richtiger Zubereitungsweise essbar. Dies würde ich jedoch nicht austesten wollen. Der vorgestellte Maisbeutelbrand ist jedenfalls in Mexiko eine Delikatesse. Der gemeine Spaltblättling, dessen Sporen bei einer Immunschwäche tödlich sein können, ist in Guatemala eine Spezialität und hat ein eigenes Fest. Gerade die Informationen und Geschichten, mal ein Kriminalfall, mal historische Anekdoten machen das Buch zu etwas Besonderem. Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Zitat, dann folgt eine farbige Zeichnung des Pilzes und ein Steckbrief. Danach folgt ein interessanter Text rund um Begebenheiten zum jeweiligen Pilz. Die Geschichten können hier auch schon mal tödlich enden. Inhaltlich fand ich das Buch sehr interessant, würde es aber nicht am Stück, sondern immer mal wieder in kleineren Abschnitten lesen.

Fazit: Ein wirklich ungewöhnliches Sachbuch nicht nur für Pilzliebhaber.

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Phönixfeuer

Die Schule der Fabelhaften, Band 1 - Das Erbe des Phönix von M. J. Brandon

Beim Footballtraining zeigen sich beim dreizehnjährigen Colt übermenschliche Kräfte. Er kommt an die geheime Schule der Fabelhaften. Ein Internat für Jugendliche, die Phönix-, Sirenen-, Greifen-, oder Einhornblut in sich tragen. Aber auch hier ist Colt eine Besonderheit. Bald stellt sich heraus, dass das Internat und die gesamte Welt in Gefahr schweben.

Besonders hervorheben möchte ich die hochwertige Gestaltung des Buches und den schönen Farbschnitt, der einen Phönix in Flammen zeigt.

Die Schule der Fabelhaften, Band 1 - Das Erbe des Phönix von M. J. Brandon ist der Auftakt zu einer magischen Internatsreihe für Kinder ab 10 Jahren. Die Idee einer Schule mit Bezug auf Fabelwesen und den daraus resultierenden unterschiedlichen Fähigkeiten der Schüler hat mir sehr gut gefallen. Gemeinsam mit Colt, der zunächst etwas unsicher wirkt, lernt man die Schule kennen. Recht schnell findet er eine Gruppe von Freunden mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein wichtiger Punkt sind auch die Arenawettkämpfe zwischen den unterschiedlichen Gruppen und natürlich die mysteriöse Bedrohung. Das Rätsel um Colts mögliche Fähigkeiten wird übrigens erstaunlich schnell gelöst. Das Buch ist insgesamt spannend, wobei ich den Schulalltag im Vergleich zu anderen Büchern des Genres eher oberflächlich beschrieben fand.

Fazit: Eine packende, magische Geschichte mit Potenzial für eine Fortsetzung, die ein ganz kleines bisschen hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist.

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