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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Gladiatorenkämpfe und Intrigen im vampierischen Imperium

We Who Will Die von Stacia Stark

Um ihren jüngeren Bruder zu retten geht Arvelle einen gefährlichen Pakt ein. Sie soll den Imperator töten, einen mächtigen uralten Vampir. Um überhaupt in seine Nähe zu kommen, muss sie zunächst die Auslese bestehen. Mehrere Arenenkämpfe, in denen nur die besten Teilnehmer überleben. Bei ihrer Vorbereitung trifft sie ihre große Jugendliebe wieder, der Mann der sie ohne Begründung verlassen und ihr Herz gebrochen hat.

Das Cover passt gut und ist hochwertig verarbeitet. Man spürt praktisch den Sand, auf dem Arvelle kämpft.

We Who Will Die von Stacia Stark ist der Auftaktband der Empire of Blood Reihe. Romantasy mit Gladiatorenkämpfen, Vampiren, Magie und politischen Intrigen. Mir hat das Worldbuilding, welches an das alte Rom erinnert, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben, Spannung ist auf jeden Fall vorhanden. Stellenweise gibt es blutige und brutale Szenen. Tatsächlich hat mich die Geschichte direkt in ihren Bann gezogen. Ich konnte richtig mit Arvelles Bemühungen ihre Brüder zu retten, sich gefährlichen Kämpfen zu stellen und ihre Vergangenheit zu verarbeiten, mitfiebern. Sie hat Mut, muss aber mehr als einmal feststellen, dass sie durch eine Intrige getäuscht wird. Die Liebesgeschichte geht richtig Forbidden Love, steht allerdings nicht ganz im Vordergrund. Hier bin ich auf die Entwicklung in den weiteren Bänden gespannt.

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Projekt zum Glücklichsein

Happy Head von Josh Silver

Sebastian wurde von HappyHead ausgewählt. Einem experimentellen Mental-Health-Programm, das unglückliche Teenager zu einem erfüllten Leben verhelfen soll. Die Challenges, denen Seb sich stellen muss, führen ihn an seine psychischen und körperlichen Grenzen. Und bald stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein Entkommen von HappyHead gibt.

Happy Head von Josh Silver ist ein spannender Jugendthriller der sich mit mentaler Gesundheit und psychologischen Experimenten dazu beschäftigt. Das Cover mit dem Smiley, der zu einem Totenkopf aufreißt, sowie die Beschreibung "Squid Game meets Am Ende sterben wir sowieso" hat meine Neugier an der Geschichte geweckt. Der Schreibstil ist packend und das Setting des HappyHead Programmes lässt einen leichten Schauer über den Rücken jagen. Durchgehend stellt sich die Frage, was das Ziel des Projektes ist und was mit den Jugendlichen geschieht, die scheitern. Die Geschichte wird aus Sicht des zurückhaltenden und eher sensiblen Seb erzählt, der sich gleich zu Beginn des Projektes von dem rebellischen Finn angezogen fühlt. Die Beziehung der beiden nimmt viel Platz im Buch ein, auch weil eine solche für die Leiter von HappyHead inakzeptabel ist. Die Challenges, an denen die Jugendlichen teilnehmen, sind zwar gefährlich und teilweise gesundheitsgefährdend, trotzdem handelt es sich nicht um tödliche Wettkämpfe im Sinne von Squid Games. Besonders spannend ist der Aspekt, dass man HappyHead nicht mehr verlassen kann. Die Intention der Projektleiter und die Challenges hätten für mich tatsächlich noch mehr im Vordergrund stehen dürfen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Potenzial der Geschichte nicht vollständig genutzt wurde. Das Ende des Buches leitet praktisch schon die Fortsetzung ein, auf die ich sehr gespannt bin.

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Absturz auf Terra Ny

Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse (Erde 13, Bd. 1) von Andreas Langer

Der elfjährige Levi erwacht nach einem 92-jährigen Kälteschlaf kurz vor der Landung seines Raumschiffes auf dem Planeten Terra Ny. Die Besatzung, unter anderem seine Mutter, gehört zu den Menschen, die diesen neu besiedeln sollen. Die Landung verläuft nicht planmäßig, sodass Levi, die etwa gleichaltrige Gwendolin, seine Mutter und ein weiterer Wissenschaftler allein in der völlig unbekannten Welt stranden.

Der Beginn eines aufregenden Abenteuers.

Die Thematik der interstellaren Kolonisationsmission, die nicht wie geplant verläuft, ist im Genre des Science-Fiction nicht neu, in "Erde 13" von Andreas Langer aber sehr schön für Kinder ab ca.10 Jahre umgesetzt. Die Geschichte umfasst die ersten Tage nach der Ankunft auf dem Planeten und wird aus der Ich-Perspektive von Levi erzählt. Besonders im Vordergrund steht die vielfältige, fantasievoll erdachte Tierwelt von Erde 13. Durch das farblich toll gestaltete Cover bekommt man einen guten Eindruck von der neuen Welt. Diese ist trotz einiger Gefahren sehr lebensfreundlich gestaltet. Im Buch gibt es auch ein paar sehr schöne ganzseitige Schwarz -Weiß-Zeichnungen dazu. Ein schöner Aspekt ist auch die sich entwickelnde Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Levi und Gwendolin. Die spannende Abenteuergeschichte hat dabei auch ein paar ernste Untertöne, wenn sie die Umweltzerstörung auf der Erde oder das zurücklassen von Familie und Freunden anspricht.

Fazit: Ein guter Reihenauftakt, der neugierig auf mehr macht.

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Mögest du lieben und geliebt werden

Love and be loved von Cleo Wade

Love and be loved von Cleo Wade ist ein 48-seitiges Buch voller kleiner und großer Wünsche zum Selberlesen und Verschenken. Mir gefällt die Idee, ein Buch voller Wünsche zu verschenken, sehr gut, und man spürt die Herzlichkeit der Autorin, die dieses Buch für ihre Töchter geschrieben hat. Gerade die Wünsche auf den ersten und letzten Seiten haben mich berührt.

Ein paar andere, wie zum Beispiel "Möge Merkwürdigkeit deine Superkraft sein", würde ich so nicht unbedingt wünschen. Begleitet werden die Wünsche von bunten Zeichnungen wie Biene, Blumen Sterne, Herzen, die kindlich wirken. Jedem Wunsch ist ein entsprechendes Motiv zugeordnet. Auch hier finde ich vieles niedlich und passend, hätte bei dem ein oder anderen Wunsch dennoch etwas anderes gewählt. Ein Zelt als Symbol für Geborgenheit oder eine schiefe Castingbühne für Entschlossenheit trifft für mich den Sinn des Wunsches nicht. Irritiert hat mich auch die Schrift des Textes, da viele Buchstaben ausgemalt sind. Für mich selbst habe ich festgestellt, dass ich dieses Buch , trotz der guten Idee, nicht verschenken würde, da für mich hier einfach zu viel nicht passt.

Fazit: Eine schöne Geschenkbuchidee, die in der Umsetzung nicht ganz meinen persönlichen Geschmack trifft.

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Das Licht von Ipra

Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert

Bea lebt zusammen mit ihrem Großvater, dem Zauber-Eber, auf dem Planeten Ipra. Als dieser eines Tages verschwindet, muss Bea sich auf eine riskante Suche machen. Unterstützung erhält sie vom Cad, einem abenteuerlustigen Galdurier, der hofft, mit Hilfe des Zauber-Ebers sein verschollenes Volk wiederzufinden.

Doch Gefahr lauert in der Dunkelheit.

Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert ist ein sehr hochwertiger Comic im Hardcoverformat. Es ist ein Fantasy-Abenteuer, in dem Mut und Freundschaft eine Rolle spielen. Es gibt ruhige, aber auch viele spannende Szenen, Kämpfe und ungewöhnliche Figuren. Im Zentrum stehen die zurückhaltende Bea und der eher unbeschwerte, wagemutige Cad. Zwei Charaktere, die mir gut gefallen haben. Daneben haben mich vor allem die Bilder dieses Buches begeistert. Diese sind detailreich und teilweise richtige kleine Kunstwerke. Die herbstliche Atmosphäre des Waldes wird beispielsweise ganz wunderbar erfasst, aber auch Kampf- und Actionszenen werden passend umgesetzt. Der Text des Buches ist vergleichsweise gering, sodass die Illustrationen die Geschichte tragen. Ideal ist das Buch somit auch für Kinder, die nicht so gerne lesen. Leider blieb für mich noch viel von der Hintergrundgeschichte rund um Schatten und Licht wortwörtlich im Dunkeln. Tatsächlich endet das Buch recht abrupt und ohne einen zufriedenstellenden Schluss. Man ist somit eigentlich gezwungen, Teil 2 der Reihe zu kaufen, wenn man die Auflösung der Geschichte erfahren möchte. Das gefällt mir gerade bei Kinderbüchern eher weniger. Auffällig ist leider auch der starke Geruch des neuen Buches, der auch nach einer Woche nicht wirklich weniger geworden ist.

Fazit: Ein wirklich toll illustriertes Buch für Kinder ab 10 Jahren. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte im zweiten Teil weiterentwickelt.

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Gespenstiges Hovenäset

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab von Kristina Ohlsson

Fast tausend Tage ist es her, seit Alvas Vater überfahren wurde. Während Alva sich diese Frist gesetzt hat, um den schuldigen, flüchtigen Fahrer zu finden, hat ihre Mutter eine Strandhütte gekauft, um ein Café zu eröffnen. Doch Alva spürt, dass an der Hütte etwas unheimlich ist. Auch eine Katze, die sie verfolgt, und ein kleines Mädchen, das meist allein unterwegs ist, stellen Alva vor Rätsel.

Gänsehaut in Hovenäset -Sternengrab- von Kristina Ohlsson ist bereits der zweite Teil dieser Kinderkrimireihe ab 11 mit hohem Grusselfaktor. Den ersten Teil muss man zum Verständnis nicht kennen. Mich hat der Schreibstil der Autorin überzeugt. Sie schaffen im Verlauf der Geschichte auf jeden Fall, Spannung aufzubauen. Anders als in anderen Kindernkrimis gibt es keine rationale Erklärung, sondern es gibt das böse Übernatürliche wirklich. Das Setting, der fast verlassene Campingplatz und das stürmige, spätherbliche Wetter verstärken die düstere Atmosphäre. Bei Alva verspürt man oft Traurigkeit aufgrund des Todes ihres Vaters, aber auch Entschlossenheit den damaligen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Das Geheimnis, welches Alva dabei aufdeckt ist definitiv entsetzlich. Aufgrund der fehlenden Leichtigkeit und der düsteren Mystery ist das Buch für sensible Kinder nicht geeignet. Hier sollte eher zugreifen, wer sich vor Schauergeschichten nicht fürchtet.

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Der Palast der Azaleen

The Poet Empress von Shen Tao

Bauernmädchen Yin Wei möchte ihrem jüngeren Bruder den Besuch einer Schule ermöglichen und die Hungersnot in ihrem Dorf lindern, die bereits weiteren ihrer Geschwister das Leben gekostet hat. Aus diesem Grund versucht sie, eine der dreißig auserwählten Konkubinen des grausamen Thronfolgers Prinz Terren zu werden.

Als ihr dies trotz bescheidener Herkunft gelingt, muss sie feststellen, dass der Azaleenpalast einem Schlangennest gleicht. Andere Konkubinen sowie die Kaiserin versuchen, sie aus dem Weg zu räumen und der Prinz demütigt und foltert sie. Wei stößt auf die Legende des Herzseelengedichts. Ein Zauber, der den sonst unbesiegbaren Prinzen töten könnte. Doch um dieses Gedicht zu schreiben, müsste Wei ihn wahrhaft kennen.

The Poet Empress von Shen Tao ist asiatische Fantasy, düster, grausam, aber auch philosophisch und fast schon poetisch. Es ist die Geschichte eines Bauernmädchens, das lernen muss, sich in einem Palast voller Intrigen durchzusetzen. Es ist die Geschichte von einem schüchternen Jungen, der zu einem Monster wird, und von Brüdern, welche die Rivalität um die Krone entzweit. Das Setting rund um den königlichen Hofe, sowie das Magiesystem, das auf poetischen Segen und Gaben der königlichen Familie beruht, hat mir gut gefallen. Wei ist eine Protagonistin, die viel ertragen muss, Entscheidungen treffen muss, die ihre eigenen moralischen Werte infrage stellen, aber dennoch an ihren Zielen festhält. Prinz Terren ist grausam, mörderisch und innerlich gebrochen. Die Geschichte der beiden ist definitiv keine Liebesgeschichte. Wer hier leichte Romantasy sucht, ist falsch. The Poet Empress hat mich mit seiner Atmosphäre, der poetischen Magie und den höfischen Intrigen vollkommen überzeugt und verdient für mich fünf Sterne.

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Lucias Ankunft in Flammaris

Lucia 1. Flüsterin der Flammen von Sarah Fleury

Die dreizehnjährige Lucia entwickelt plötzlich Feuermagie. Ein Zustand, der sie besorgt, denn Feuermagier verschwinden auf ungeklärte Weise spurlos. Bald ist auch ein gefährlicher Nebelwolf hinter ihr her. Kann Lucia dem Frostjungen Finn trauen, der sie an die geheime Feuerakademie Fenicia einlädt?

Lucia, ''Flüsterin der Flammen" von Sarah Fleury ist feurig, spannende Fantasy für Kinder ab ca.

10 Jahren. Das Setting zunächst rund um Catania und den Ätna, später im nebelverschlungenen Feuerland Flammaris, hat mir sehr gut gefallen. Wie in einigen Büchern entwickelt der Hauptcharakter plötzlich Magie und wird in einer magischen Schule aufgenommen. Dieser Aspekt der Geschichte ist nicht ganz neu. Leider blieb mir die Darstellung der Feuerakademie etwas zu oberflächlich, gerne hätte ich mehr über weitere Unterrichtsstunden und Lehrer erfahren. Mit Lucia konnte ich mitfiebern. Sie ist mutig und eine gute Freundin. Besonders an einer Stelle handelt sie jedoch sehr impulsiv und unbedacht und bringt so die Schule und die Revolution gegen die Nebelhexe in Gefahr. Finn, der Frostmagie beherrscht, mochte ich fast lieber als Lucia. Zwischen beiden scheinen sich zarte Gefühle zu entwickeln. Absolutes Highlight war für mich der Süßigkeiten liebende, etwas freche Feuersalamander Yuki, sowie die anderen magischen Feuerwesen. Band 1 ist nicht in sich abgeschlossen, was mir bei Kinderbüchern weniger gut gefällt, und endet für Lucia in einer heiklen Situation. Der Epilog bietet dann noch einmal einen hoffnungsvollen Lichtblick. Auf die Fortsetzung der Reihe bin ich daher gespannt. Vom Schreibstil und Spannungsverlauf her finde ich die Geschichte für Kinder ab 10 sehr geeignet und vergebe daher vier Sterne.

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Schattenseiten eines tropischen Paradieses

Heaven's Gate von Daniel Faßbender

Der ehemalige Surfprofi Caruso, chronisch pleite und dem Alkohol zugetan, schlägt sich auf der philippinischen Insel Surogao als Surflehrer und Privatdetektiv durch. Die attraktive und reiche Spanierin Angel bietet Caruso einen lukrativen Auftrag an. Ihr erwachsener Sohn ist seit Wochen spurlos verschwunden.

Caruso beginnt zu ermitteln und stößt auf ein Geflecht aus Gewalt, Drogen und Korruption.

Heaven's Gate von Daniel Faßbender ist ein ungewöhnlicher Krimi, der mich sofort fesseln konnte. Der Autor stellt seine Figuren und das Setting der tropischen Insel mit Urlaubsflair ganz klar in den Vordergrund. Es geht hier mehr um die hintergründigen kriminellen Machenschaften, die im Schatten der Postkartenidylle verborgen sind, als um den Kriminalfall selbst. Durch den lebendigen Schreibstil taucht man komplett in Carusos Surogao ein, surft durch die Tubes und erlebt das Nachtleben. Es gibt noch einen zweiten Handlungsstrang, rund um den ehemaligen Drogenboss Diego, der erst kürzlich aus einer zwanzigjährigen Haft entlassen wurde und von einem Buchvertrag träumt. Sowohl Caruso als auch Diego sind ungewöhnliche Charaktere mit Ecken und Kanten, die mir im Gedächtnis bleiben werden. Die Handlung wird im Verlauf schon düster und ist für mein Empfinden auch nicht frei von Klischees. Caruso kommt nicht ohne körperliche und emotionale Verletzungen davon. Tatsächlich würde mich am Ende des Buches interessieren, wie es mit Caruso weitergeht. Vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Spannung, exotisches Setting und unkonventionelle Antihelden mögen.

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Rache und Sehnsucht nach Meer

Nightweaver von R. M. Gray

Aster ist Piratin und lebt mit ihrer Familie auf dem Meer. Für die Menschen ist es eine der letzten Möglichkeiten um der Herrschaft der übernatürlichen Nightweaver zu entgehen. Als ihr Schiff von diesen angegriffen wird, ändert sich ihr Leben schlagartig. Statt des gefürchteten Todes wird Asters Familie von adeligen Nightweavern, den Bludgraves, aufgenommen und in ein Dienstbotenverhältnis gezwungen.

Etliche Mitglieder der Familie fügen sich schnell in das neue Leben ein und genießen die vermeintliche Sicherheit. Nur Aster würde am liebsten fliehen und in ihr altes Leben zurückkehren. Doch erst will sie Rache an dem Wesen nehmen, das ihren Bruder bei dem Angriff getötet hat.

Nightweaver von R. M. Gray ist finstere Romantasy mit etwas Piraten-Feeling, Racheabsichten, gefallenen Engeln und bösartigen Dämonen, Geheimnissen, Komplotten und aristokratischer Atmosphäre. Ein Großteil der Handlung findet im und rund um das Herrenhaus der Bludgraves statt. Die Kämpfe, die ausgefochten werden sind größtenteils brutal und blutig. Ich würde das Buch daher tatsächlich als eher düster beschreiben. Geheimnisse und unerwartete Wendung machen die Geschichte interessant. Manches vermutet man allerdings schon im Vorhinein. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Aster und Will entwickelt, wirkt eher noch zurückhaltend und geht ein bisschen in Richtung Enemies-to-Lovers und Forbidden Love. Interessant fand ich das Auftauchen einer weiteren männlichen Nebenfigur, die sowohl charismatisch als auch unberechenbar ist. Ein potenzielles weiteres Love-Interest? Das Buch ist der erste Teil einer Reihe und nicht in sich abgeschlossen. Nach dem aufregenden Ende hätte ich am liebsten direkt weitergelesen. Von mir gibt es fünf Sterne für dieses Highlight.

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