Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Karina :

Best Friends Forever

Coming-of-Age trifft Freundschaft trifft nostalgische 90er-Vibes trifft auf Rassismus und magische Körpertausch-Momente. ????

Viel los im Debütroman 'Honey & Blondie' von Ubin Eoh - aber keinesfalls überfrachtet.

Honey und Blondie lernen sich im Kindergarten kennen und entwickeln eine so wunderschöne Freundschaft, die einfach unglaublich viel Spaß macht, zu lesen.

Die Jugendsprache ist dabei ziemlich authentisch - und mittlerweile finde ich sie ehrlich gesagt ziemlich schrecklich. ???? Aber man kann sich ja noch grob daran erinnern, wie es in der eigenen Jugend war. Von daher: alles gut.

Den Inhalt zusammenzufassen, finde ich gar nicht so einfach. Man weiß aus dem Klappentext bereits, dass eine der beiden schwer krank ist, und begleitet die Mädchen vom Kennenlernen bis zu diesem Punkt. Auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden werden viele Themen angesprochen: schöne Dinge, aber auch die weniger schönen - Rassismus, übergriffiges Verhalten, schwierige Familienkonstellationen, die erste Liebe und vieles mehr.

Anfangs war ich etwas skeptisch wegen der 'Schleckmuschel-Momente' - klingt komisch, oder? ???? So nennen die Freundinnen ihre Körpertausch-Momente. Aber irgendwie gewöhnt man sich dran und irgendwann fühlt es sich fast normal an. Und mal ehrlich: So ein Körpertausch kann ja auch ganz schön praktisch sein. ????

Ein sehr kurzweilig geschriebener Roman über eine ganz besondere Freundschaft, den ich wirklich sehr gerne mochte. ????

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Karina

Rezensionen von peedee:

Kaffee, Kaffee, Kaffee

Das Glück schmeckt nach Meer: Die Kaffeerösterei von Birte Stährmann

Das Glück schmeckt nach Meer, Band 2: Merle betreibt mit grosser Leidenschaft eine kleine Kaffeerösterei in Flensburg. Das Kreieren und Rösten von Kaffeespezialitäten macht sie glücklich. Privat steht sie kurz vor der Hochzeit, die dann ins Wasser fällt – er hat sie betrogen! In einem Ferienhaus in Maasholm versucht sie, sich neu zu finden und sich über die nächsten Schritte bewusst zu werden.

Dabei trifft sie auf Bonbonkocherin Annika, die zu einer guten Freundin wird…

Erster Eindruck: Ein schönes Cover, das gut zur Reihe passt.

Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Es kommt zwar zu einem Wiedersehen mit einigen Protagonisten, aber deren Verbindungen werden kurz erklärt.

Merle ist gelernte Krankenschwester, hat nun aber alles auf die Karte Kaffee gesetzt und ihre eigene Rösterei eröffnet. Die finanzielle Unsicherheit, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt, rückte in den Hintergrund, da ihr zukünftiger Ehemann einen festen Job hat. Nun ja, das mit dem „Ehemann“ hat sich kurzerhand erledigt – ich war überrascht, wie vernünftig sie trotz allem reagiert hat. Im Ferienhaus ihres besten Freundes Leif kann sie unterschlüpfen, um zu überlegen, wie es weitergehen soll. Sie muss dringend eine Wohnung finden! Nach den ersten entmutigenden Absagen hat sie aber Glück und findet genau das, was sie gesucht hat – und erst noch in der Nähe ihrer Rösterei! Die Wohnungsbesitzerin ist Margit, eine ältere Dame, die um Mithilfe in ihrem Haushalt und Garten gebeten hat. Margit und Merles Oma Lisbeth haben mir sehr gefallen. Ich würde gerne viel dazu erzählen, will aber keine Lesefreude vorweg nehmen.

Da es in diesem Buch um eine Kaffeerösterei geht, war damit zu rechnen, dass es viel um Kaffee und dessen Zubereitung geht. Und so war es: Ich habe förmlich den frisch gerösteten Kaffee gerochen, das Handwerk des Röstens bewundert, die Atmosphäre im Café genossen. Da ich gerne Kaffee trinke, fühlte ich mich in diesem Umfeld sehr wohl. Ein schönes Buch über Freundschaft, Liebe, Leidenschaft – von mir gibt es 5 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von peedee

Rezensionen von Lerchie:

Alle haben ein Motiv

Schweigende Provence von Pierre Lagrange

Völlig überraschend wird Albino Leclerc von dem reichen Industriellen Charles Agne zu einem Gourmet-Wochenende eingeladen. Erst als er vor Ort ist, erfährt er, den Grund, denn der Industrielle ist davon überzeugt, dass einer seiner anwesenden Gäste vor Jahren seine Frau Camille ermordet hat. Albin soll den Schuldigen finden, Er ist bei der -Suche auf sich allein gestellt, denn ein Orkan schneidet das schloss von der Außenwelt ab.

Mops Tyson ist wie immer an seiner Seite. Auch seine Frau Veronique ist dabei. Doch obwohl verhindert wurde, dass der Hausherr das versprochene Beweismaterial übergeben konnte, kommt er dem Mörder näher und gerät in immer größere Bedrängnis.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut und flüssig lesen, den keine Unklarheit im Text konnten meinen Lesefluss stören. IN der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich bin ein großer Fan dieser Krimi-Reihe und habe mich auf dieses Buch gefreut. Das musste ich auch nicht bereuen. Allerdings ist dies ein besonderer Krimi, denn Albin musst ganz allein ermitteln. Der Hausherr hatte ihm für den nächsten Morgen, Unterlagen dazu versprochen, doch das wurde verhindert. Bis auf die Recherchen über den Tod von Camille Agnel und über die anwesenden Gäste, um die er über das Handy von Veronique seine alten Mitarbeiter im Kommissariat gebeten hatte, war er auf sich allein gestellt. Sein eigenes Handy war leer und konnte mangels Ladekabel, das er vergessen hatte, nicht genutzt werden. Alle Anwesenden sind verdächtig, wie Albin feststellen. Erst als er von einem der Anwesenden ein Ladekabel erhielt. Konnte er sich die Unterlagen, die Agnel ihm geschickt hatte, ansehen und war überzeugt, dass alle Anwesenden ein Motiv hatten. Am Ende des Buches geriet er noch in Lebensgefahr. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, es hat mich gefesselt und war auch sehr unterhaltsam. Von mir eine Weiterempfehlung und fünf Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lerchie

Rezensionen von Emmmbeee:

Fast wie beim Jedermann

In die Schweiz von Emma Cline

Eins der größten Sorgen der Menschen von heute: Was ist, wenn „es“ uns trifft? Das Verschwinden unserer Persönlichkeit. Des Menschen, der uns ausmacht, also letztlich die Demenz? Was beim Mann auf dem Coverbild in der Kniegegend angedeutet wird, beginnt im Kopf. Mit genügend Kleingeld kann man bei der entsprechenden Diagnose dem gefürchteten Zustand rechtzeitig durch den Freitod vorbeugen, unter anderem in der eher liberalen Schweiz.

Dann ist der Patient meist auch nicht allein, denn ein Assistant, in diesem Fall Cody, umsorgt ihn. Darauf können die meisten von uns jedoch nicht hoffen.
Was ich damit sagen will: Es kann wie in diesem Fall auch die Reichsten treffen, nur wird für sie gesorgt. Fast könnte man neidisch werden. Um Demenz zu beneiden ist aber weiß Gott niemand. Auch musste ich bei der Lektüre an den „Jedermann“ von Hugo v. Hofmannsthal denken, dem Spiel vom Sterben des reichen Mannes, gerade in der Hotelszene mit der Prostituierten. Nur dass David sein Ende selber wünscht.
Wir erlesen Schritt für Schritt, wie es mit dem Protagonisten geistig abwärts geht, wie sich sein Ich auflöst, wie er von der Lebensorganisation durch seine Umgebung immer abhängiger wird. Und wie sehr ihn quält, dass er seiner Tochter nichts sagen sollte, um den Ablauf nicht zu gefährden.
Um soziale Unterschiede geht es ebenfalls in anderen Bereichen, wie bei Emma Cline in den meisten ihrer Werke. Sie schildert meisterhaft die sich auflösende Welt des Kranken, sein allmähliches Abbrechen in das Nichts. Das wird auch im Narrativ deutlich, wenn David immer wieder unversehens in die Vergangenheit abgleitet.
Selbst in der äußeren Schriftform trägt Emma Cline dem unsteten Geist Rechnung, indem Absätze rasch abgebrochen, die Gedanken abrupt beendet werden. Bei mir hat das bewirkt, dass ich selbst ganz unruhig wurde. An einen gleichmäßigen Lesefluss war nicht zu denken, denn es geht im Zickzack kreuz und quer durch Davids Gedankenwelt und durch die Lebensabschnitte, oft nur in zwei, drei Sätzen, dass ich mich immer wieder neu besinnen musste: In welcher Zeit ist David jetzt wieder?
Emma Cline hat nicht nur zum Thema Demenz gründlich recherchiert, sondern auch die Stadt Zürich gut durchforscht. Dieser Roman dürfte wohl keinen Leser unberührt lassen. Einerseits weil es (wie eingangs erwähnt) mit einiger Wahrscheinlichkeit jeden von uns genauso treffen kann. Andrerseits weil die Autorin sehr packend zu erzählen weiß, auch in jedem ihrer anderen Bücher. Ich würde den Roman allen Lesern empfehlen, welche ihre Augen nicht vor unangenehmen Gedanken verschließen wollen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Emmmbeee

Rezensionen von Mabla59 :

Neue Thrillerreihe aus Skandinavien

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Das Buch "Der Prätorianer" von Tobias Bukkehave ist der Auftakt einer neuen Reihe um die Ermittler Sara Levin und Janus West, die in Kopenhagen ermitteln.
Hier bekommen sie es mit einem brutalen Ritualmörder zu tun.
Die Leichen der Opfer werden regelrecht inszeniert. Der Täter scheint von der Antike besessen zu sein.

Es entwickelt sich ein wahres Katz und Maus Spiel. Und es geht nicht zuletzt um ein Familiengeheimnis
Spannend mit einem furiosen Finale, aber auch deutlichen Längen. Für mich wäre hier wenig mehr gewesen.
Tobias Bukkehave kannte ich bisher noch nicht. Der Klappentext und das zum Inhalt stimmige Cover haben mich sofort angesprochen.
Mir ist aufgefallen, dass besonders in skandinavischen Thrillern verschiedener Autoren, die Leichen der Opfer inszeniert werden, sei es durch Tier-Teile oder wie hier, mit Münzen bedeckt und in die Haut geritzte Botschaften
Ich vergebe drei Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Mabla59

Rezensionen von Emmmbeee:

Fast wie beim Jedermann

In die Schweiz von Emma Cline

Eins der größten Sorgen der Menschen von heute: Was ist, wenn „es“ uns trifft? Das Verschwinden unserer Persönlichkeit. Des Menschen, der uns ausmacht, also letztlich die Demenz? Was beim Mann auf dem Coverbild in der Kniegegend angedeutet wird, beginnt im Kopf. Mit genügend Kleingeld kann man bei der entsprechenden Diagnose dem gefürchteten Zustand rechtzeitig durch den Freitod vorbeugen, unter anderem in der eher liberalen Schweiz.

Dann ist der Patient meist auch nicht allein, denn ein Assistant, in diesem Fall Cody, umsorgt ihn. Darauf können die meisten von uns jedoch nicht hoffen.
Was ich damit sagen will: Es kann wie in diesem Fall auch die Reichsten treffen, nur wird für sie gesorgt. Fast könnte man neidisch werden. Um Demenz zu beneiden ist aber weiß Gott niemand. Auch musste ich bei der Lektüre an den „Jedermann“ von Hugo v. Hofmannsthal denken, dem Spiel vom Sterben des reichen Mannes, gerade in der Hotelszene mit der Prostituierten. Nur dass David sein Ende selber wünscht.
Wir erlesen Schritt für Schritt, wie es mit dem Protagonisten geistig abwärts geht, wie sich sein Ich auflöst, wie er von der Lebensorganisation durch seine Umgebung immer abhängiger wird. Und wie sehr ihn quält, dass er seiner Tochter nichts sagen sollte, um den Ablauf nicht zu gefährden.
Um soziale Unterschiede geht es ebenfalls in anderen Bereichen, wie bei Emma Cline in den meisten ihrer Werke. Sie schildert meisterhaft die sich auflösende Welt des Kranken, sein allmähliches Abbrechen in das Nichts. Das wird auch im Narrativ deutlich, wenn David immer wieder unversehens in die Vergangenheit abgleitet.
Selbst in der äußeren Schriftform trägt Emma Cline dem unsteten Geist Rechnung, indem Absätze rasch abgebrochen, die Gedanken abrupt beendet werden. Bei mir hat das bewirkt, dass ich selbst ganz unruhig wurde. An einen gleichmäßigen Lesefluss war nicht zu denken, denn es geht im Zickzack kreuz und quer durch Davids Gedankenwelt und durch die Lebensabschnitte, oft nur in zwei, drei Sätzen, dass ich mich immer wieder neu besinnen musste: In welcher Zeit ist David jetzt wieder?
Emma Cline hat nicht nur zum Thema Demenz gründlich recherchiert, sondern auch die Stadt Zürich gut durchforscht. Dieser Roman dürfte wohl keinen Leser unberührt lassen. Einerseits weil es (wie eingangs erwähnt) mit einiger Wahrscheinlichkeit jeden von uns genauso treffen kann. Andrerseits weil die Autorin sehr packend zu erzählen weiß, auch in jedem ihrer anderen Bücher. Ich würde den Roman allen Lesern empfehlen, welche ihre Augen nicht vor unangenehmen Gedanken verschließen wollen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Emmmbeee

Rezensionen von carola1475:

Wenn Zukunft bedeutet, den nächsten Tag zu erleben

In die Schweiz von Emma Cline

Am Ende ging alles ganz schnell, zerstörte Infrastruktur und fehlende Nahrungsmittel- und Stromversorgung machten das Leben in der Stadt unmöglich, nur auf dem Land konnten die Menschen noch versuchen, durch Selbstversorgung zu überleben.

Mila war Aktivistin und hatte ihre Familie zur Bevorratung gezwungen.

Sie erzählt zu Beginn des Buchs aus ihrer Ich-Perspektive, es ist der Frühling im Dorf nach dem ersten postapokalyptischen Winter. Die mühsame Arbeit auf Feldern und mit den Tieren lenkt vom Grübeln ab, alle müssen sich beteiligen, um das Überleben zu sichern.
Die entstandenen Gemeinschaften müssen sich organisieren, Altes und Vergessenes neu lernen, sich wehren können und sind auf sich gestellt. Viele Menschen sind mutlos, fühlen sich einsam und verloren und haben keine Hoffnung, es gibt viele Tote, auch durch Seuchen, denn es gibt keine Medikamente mehr.

Elisabeth Schmidauer schreibt poetisch und bildhaft, stellt aber die neue Wirklichkeit auch präzise und schonungslos dar. Bei wörtlicher Rede verzichtet sie auf Anführungszeichen, setzt auch indirekte und erlebte Rede ein, es entsteht eine beschreibende Wirkung, auch durch innere Monologe der Figuren, die Milas Perspektive ablösen. Erst am Ende gibt es kurz wieder eine Ich-Perspektive, als Susa, Milas Mutter, ihre Schlussfolgerung zieht.
Die beschriebenen Charaktere hängen ihren immer blasser werdenden Erinnerungen an verlorene geliebte Menschen nach oder verlieren sich in Träumen, Ziele hat niemand mehr, das auf dem Recht des Stärkeren gründende Projekt einiger Männer scheitert, glücklicherweise!

Schmidauers eindringlich geschriebener Roman beschönigt nichts und endet doch nicht hoffnungslos. Mich beschäftigt 'Nach dem Ende' immer noch, das Buch hat mich mit seiner Hellsichtigkeit und Konsequenz beeindruckt und erschreckt.
Das Cover zeigt unverwüstlich erscheinenden Efeu, dessen sich umschlingende Ranken einander Halt geben, ich finde es sehr passend für das Buch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von carola1475

Rezensionen von Tina:

Eine wunderschöne Herbst-Romance

Kiss me in Orange von Alix Bente

„Kiss me in Orange“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte ist romantisch, emotional und trotzdem total leicht zu lesen. Besonders Emma und Niclas haben mir als Paar gut gefallen. Die beiden haben eine schöne Dynamik und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es mit ihnen weitergeht und ob sie ihre Vergangenheit und ihre Gefühle hinter sich lassen können.

Auch das Setting fand ich richtig schön. Die kleine Stadt, das Café und vor allem die herbstliche Stimmung haben das Buch für mich zu einer richtigen Wohlfühlgeschichte gemacht.

Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass ich wirklich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Es gibt süße und lustige Momente, aber auch einige emotionalere Stellen.

Das Cover gefällt mir ebenfalls richtig gut. Die warmen Farben passen perfekt zur Geschichte und versprühen direkt diese gemütliche Herbststimmung.

„Kiss me in Orange“ ist eine schöne Liebesgeschichte mit viel Gefühl, einer tollen Herbstatmosphäre und einer guten Mischung aus Romantik und Leichtigkeit. Für mich eine perfekte Herbstlektüre.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tina

Rezensionen von Tina:

Eine fantastische Reise voller Abenteuer

Fantastic Friends 1: Tausche Mathe gegen Drache von Sabrina J. Kirschner

„Fantastic Friends – Tausche Mathe gegen Drache“ hat uns insgesamt richtig gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, fantasievoll und vor allem schön leicht zu lesen.
Besonders die Idee mit den geheimnisvollen Briefen und den Fabelwesen fand ich toll. Auch Matti und Charlie sind sympathische Figuren, die man gerne auf ihrem Abenteuer begleitet.

Die Geschichte ist abwechslungsreich und hat immer wieder lustige und spannende Momente. Auch das Cover gefällt mir richtig gut. Es passt mit seinen bunten Farben und den fantasievollen Details perfekt zur Geschichte und macht direkt neugierig auf das Buch.

Ich denke, dass das Buch besonders für Kinder geeignet ist, die gerne Abenteuer- und Fantasiegeschichten lesen. Auch unserer Tochter gefällt das Buch richtig gut und sie hat beim Vorlesen gerne und aufmerksam zugehört.

Für mich ein schöner und fantasievoller Auftakt, der neugierig auf die nächsten Abenteuer macht. Ein tolles Buch für kleine Fantasy-Fans!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tina

Rezensionen von Island :

Suche nach dem Platz im Leben

Love and Rent von Jo Cheetham

Auf diesen britischen Roman hat mich das bunte Cover neugierig gemacht, unter dem Titel konnte ich mir erstmal nicht allzu viel vorstellen.

Protagonistin der Geschichte ist Hannah, Anfang 30, die über ihre Freundin Kiera Oscar kennenlernt, der als Wirtschaftsprüfer die Firma unter die Lupe nimmt, in der Kiera arbeitet.

Zwar ist es nicht die Liebe auf den ersten Blick, aber Hannah beschließt recht schnell, mit ihm, der gut verdient, in ein schönes Haus am Land bei Edinburgh zu ziehen. Es ist dann aber wahrlich nicht alles Gold, was glänzt, Oscar entpuppt sich als das totale Muttersöhnchen und lässt Hannah bei Problemen komplett hängen. So muss Hannah sich klar werden, was ihr für ihr weiteres Leben nun wirklich wichtig ist.

Der Roman ist sicher keine leichte, humorvolle Liebeskomödie, sondern es werden auch einige ernsthafte Probleme angesprochen, die viele Menschen in der Lebensphase von Hannah betreffen. Selbstverwirklichung, beruflich wie privat, das Verhältnis unter Geschwistern und zu den Eltern, Freundschaften, die auf die Probe gestellt werden und auch finanzielle Schwierigkeiten. Dennoch gab es auch immer wieder humorvolle Szenen, die nicht zu plump geraten sind. Nicht immer kann man Hannahs Entscheidungen vollkommen nachvollziehen, aber dennoch ist sie sympathisch und ihre Situation wird realistisch dargestellt. Die Sprecherin des Hörbuchs passte zu dieser Art Roman, man konnte ihr gut zuhören.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Island