Kunden em pfehlungen
Rezensionen von robertp:
Liora Märklin
Klein aber tot von Jo Fischler
Liora Märklin. Nein, das ist keine Minieisenbahn, sondern das geheime Liebesobjekt von Kommissar Johannes Jojo Wunder. Wiewohl Mini stimmt auch, denn dieser Krimi spielt in Knuffigen einem Hamburger Miniaturwunderland (hat eine eigene Webadresse!), welches mir bis dato unbekannt war.
Krimimäßig spielt sich anfangs noch nicht viel ab, eine Brandstiftung im Schloss muss geklärt werden und der Hund des neuen Polizeichefs sollte Gassi gehen.
Relativ einfache Aufgaben - sollte man ¬meinen. Tatsächlich kommt der Polizist relativ rasch in Schwierigkeiten, als eine Leiche gefunden und seine Mutter sowie Liora zu den Hauptverdächtigen gehören. Mit Hilfe vieler Freunde und dem Bernhardiner gelingt die Aufklärung des Mordes, jedoch die Brandstiftung bleibt unaufgeklärt.
Ring frei für weitere Abenteuer aus dem Miniaturwunderland also und das wird auch vom Autor Jo Fischler bestätigt. Figuren und Fahrzeuge des Romans sind bereits in Hamburg zu begutachten. Solange also Interesse an den Abenteuern der Polizei von Knuffingen besteht werden diese auch niedergeschrieben werden. Lose Enden gibt es ja genug und die Liebe hat sich vorerst nur als zartes Pflänzchen einen Platz im Roman erkämpft.
Für alle die einen sympathischer Ermittler in einer etwas nach Toy Story klingenden Umgebung kennenlernen wollen und sich mit den Figuren (auch im eigentlichen Sinn des Wortes) eines Miniatuswunderlandes auseinandersetzen wollen. Der Kommissar und alle weiteren Bewohner sind bereit ihre Geheimnisse zu offenbaren, allerdings frühestens im nächsten Band.
Rezensionen von Claudia R.:
tolle Kurzgeschichtensammlung
Im Auge des Sturms von Markus K. Korb
Klappentext / Inhalt:
Wenn in verfallenen Villen und venezianischen Weinkellern Geheimnisse lauern, die lieber unentdeckt geblieben wären_…
Wenn Liebe, Wahnsinn und Wiederkehr sich mischen – zwischen einer Frau im Meer, einem dämonischen Lächeln und den lebenden Toten an der Tankstelle …
… dann bist du mitten im Auge des Sturms!
Zwanzig Erzählungen aus der Phantastik, mit kurzen Einleitungen des Autors
Cover:
Das Cover wirkt düster, geheimnisvoll und gespenstisch und setzt die Thematik und die Atmosphäre dieser Kurzgeschichten Sammlung sehr gut um.
Ein Schiff auf See im Angesicht eines Sturmes und im Hintergrund ist ein Totenschädel am Himmel erkennbar. Die Dramatik und Düsternis ist hier auf dem Cover bereits sehr gut abgebildet und veranschaulicht. Auch die Farbwahl ist passend und das Ganze sehr spannend umgesetzt, so dass die Neugier auf das Buch geweckt wird.
Meinung:
Eine Sammlung an unterschiedlichen Kurzgeschichten, egal ob Zombie, übernatürliche Phänomene oder Gespenster, weiß durch Dramatik, Düsternis und Spannung zu überzeugen. Jeder der Geschichten ist anders und überrascht, verstört oder regt auf eigene Art und Weise zum Nachdenken an.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu sehr ins Detail gehen.
Wer Phantastik der Art Horror, Übernatürlichem und Gespenstischem mag, wird hier einige sehr gelungene und überraschende Geschichten finden. Auch poetisch angehauchtes und Geschichten mit Tiefe trifft man hier an. Jede Geschichte steht für sich. Mal länger mal kurzer und jede für sich eine andere Wendung und Überraschung. Manche konnten mich voll und ganz überzeugen, andere haben mich mit Fragezeichen zurückgelassen und manche hallen noch immer nach.
Die Sammlung ist vielschichtig und sehr unterschiedlich. Die Geschichten unterscheiden sich durchaus recht doll voneinander. Neben Gespenstern und Mumien, trifft man hier auch auf eigensinniges und dem hauch zwischen Wahnsinn und Realität. Manche Geschichte nehmen einen schnell gefangen, andere starten leicht und hallen am Ende lange nach. So ist jede Geschichte anders und besonders. Genau diese Mischung hat mir so gut gefallen.
Toll fand ich auch, dass man zu Beginn der Geschichte eine kleine Einleitung erhält und mehr zu Hintergründen oder Entstehung der Geschichte erfährt. Dies fand ich sehr interessant und toll.
Die Anfänge der Geschichten waren sehr gut erkennbar und deutlich hervorgehoben. Die einleitenden Worte waren toll gewählt und auch der Schreibstil und die Umsetzung der Geschichten fand ich gut gemacht.
Bei dieser Anthologie gab es Kurzgeschichten, die mich mehr und einige, die mich etwas weniger erreichen konnten, aber im Großen und Ganzen fand ich die Sammlung sehr überraschend und gut gemacht. Spannend und fesselnd haben mich mehrere Geschichten mitgenommen und teils auch durchaus nachdenklich berührt.
Fazit:
Eine Sammlung an unterschiedlichen Kurzgeschichten, egal ob Zombie, übernatürliche Phänomene oder Gespenster, weiß durch Dramatik, Düsternis und Spannung zu überzeugen.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Leider nicht so gut wie die anderen Bücher
A Girl Named Josie (Breaking Waves 5) von Kristina Moninger
Ich habe mich sehr gefreut, dass es einen 5. Band der Breaking Waves Reihe geben wird. Nachdem mir die 4 Vorgängerbücher richtig gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf dieses Buch, in dem es um die Geschichte von Josie geht.
Leider hat es mich nicht so richtig abgeholt wie die anderen Bücher.
Josie habe ich als recht unentschlossen, sehr nervig und auch nicht nett gegenüber ihren Mitmenschen, insbesondere Andrea empfunden. Ich fand dieses Buch auch etwas langatmig, es war nicht wirklich spannend und habe mich teils durchkämpfen müssen. Es war aber schön nochmal die anderen Personen aus den Vorgängerbücher zu treffen und über sie zu lesen. Vom Schreibstil her hat es mir wieder gut gefallen es war flüssig, aber wie bereits geschrieben nicht fesselnd genug.
Das Cover des Buches ist wie auch die anderen mit dem Farbschnitt wieder sehr schön und ansprechend gestaltet.
Rezensionen von Sonne89:
Überraschendes Ende
Alles ihre Schuld von Andrea Mara
Bereits die ersten Zeilen starten spannend…Marissa möchte ihren 4-jährigen Sohn Milo von einer Spielverabredung mit einem Schul-/Kindergartenfreund abholen – doch an der richtigen Adresse öffnet eine völlig Fremde, die Milo nicht kennt.
Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Suche nach Milo.
Der Leser lernt Familienmitglieder und Umfeld kennen. Bald wird klar, dass viel mehr dahinter steckt und es bauscht sich alles immer mehr auf.
Vom Umfeld her musste ich erst mal etwas eintauchen, da die Eltern größtenteils gut betucht sind und Kindermädchen anstellen und ich es auch irritierend fand, dass Vierjährige eingeschult werden und alleine zu Playdates gehen.
Zudem finde ich, dass das Buch zur Mitte hin etwas an Intensität nachlässt und dadurch leicht langatmig wird. Zum Schluss gibt es aber eine überraschende Wendung und das gefällt mir am besten an diesem Buch. Die Personen sind unterschiedlich dargestellt, haben alle ihre eigenen Geheimnisse und man hat immer jemand anderen unter Verdacht. Die Auflösung an sich ist nicht vorhersehbar.
Auch den Ton des Buches finde ich gut getroffen. Spannend und unterhaltsam, ohne zu viel Grauen.
Rezensionen von manu63:
Arinya und Liam
Love to Hate Him von Talina Leandro
Der zweite Band der Love the Millionaire Reihe mit dem Titel Love to hate him erzählt die Geschichte von Arinya und Liam die gegensätzlicher nicht sein können. Der Band ist eine überarbeitete aber inhaltlich gleiche Neuauflage des Titels Kiss the Millionaire Arinya und Liam. Die Autorin Talina Leandro lässt die erste Begegnung der beiden auf einer ungewöhnlichen Ebene statt finden.
Liam trauert noch immer über seine verstorbene Verlobte Laura und Arinya ist vor einer problematischen Situation geflüchtet. Die Beziehung der beiden beginnt ungewöhnlich, erlebt ihre Dramen und Höhen und Tiefen und das innerhalb kurzer Zeit. Richtig greifbar ist Ari nicht für mich, der Charakter entzieht sich mir immer wieder und ich kann ihre Handlungen nicht immer verstehen. Liam ist in seine Vergangenheit verstrickt und schafft es nur schwer sich von ihr zu lösen.
Der Schreibstil ist leicht und angenehm und die Geschichte lässt sich gut lesen. Großartige Spannung kam bei mir nicht auf, es war eine nette Liebesgeschichte, die man unabhängig von Band eins der Reihe lesen kann.
Rezensionen von Papierherz:
Schlaflos wegen dieses Thrillers
Im Morgengrauen von Marc Raabe
Kaum hatte ich die ersten Kapitel gelesen, war ich schon völlig in der Geschichte gefangen. Dieses Buch entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Aus einem scheinbar klaren Vermisstenfall entsteht nach und nach ein Geflecht aus Geheimnissen, Macht, Manipulation und persönlichen Verstrickungen, das mich bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat.
Besonders beeindruckend fand ich, wie geschickt die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben werden. Ständig tauchen neue Fragen auf und jedes Mal, wenn ich glaubte, eine Antwort gefunden zu haben, wurde alles wieder auf den Kopf gestellt. Genau diese Unberechenbarkeit macht für mich einen großartigen Thriller aus.
Art Mayer gehört inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsfiguren im Genre. Er ist alles andere als perfekt, handelt oft gegen jede Vernunft und macht genau dadurch die Geschichte so lebendig. Gemeinsam mit Nele bildet er erneut ein Ermittlerduo, das ich unglaublich gern begleite. Ihre Dynamik wirkt authentisch und verleiht der Handlung auch in ruhigeren Momenten viel Stärke.
Was mir besonders gefallen hat, war die Verbindung zwischen dem aktuellen Fall und den persönlichen Geschichten der Figuren. Dadurch geht es längst nicht nur um die Frage, was mit dem Kanzler passiert ist. Vielmehr werden langjährige Entwicklungen weitergeführt und offene Fragen aufgegriffen, die mich schon seit den vorherigen Bänden beschäftigt haben.
Der Spannungsbogen ist dabei beeindruckend. Es gibt keine unnötigen Längen und immer wieder Momente, in denen man unbedingt noch ein Kapitel lesen möchte. Aus einem Kapitel werden zwei, aus zwei werden fünf und plötzlich ist es mitten in der Nacht.
Auch das Ende hat mich begeistert. Viele Puzzleteile fügen sich zusammen und dennoch bleibt genug Raum für neue Fragen. Genau deshalb hoffe ich sehr, dass dies noch nicht das letzte Wiedersehen mit Art Mayer und seinem Team gewesen ist.
Für mich war Im Morgengrauen ein packender Thriller voller überraschender Wendungen, starker Figuren und nervenaufreibender Spannung. Ein Buch, das mich komplett mitgerissen hat und einmal mehr zeigt, warum Marc Raabe für mich zu den besten deutschen Thrillerautoren gehört.
Rezensionen von Papierherz:
Vergiss alles, was du über Oz zu wissen glaubst
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe
Natürlich kennt man die Geschichte irgendwie. Das Mädchen, der Wirbelsturm, die gelbe Straße. Deshalb hatte ich anfangs die Sorge, dass mich hier nichts wirklich überraschen könnte. Wie falsch ich doch lag.
Schon nach wenigen Seiten war ich völlig in dieser düsteren Version von Oz versunken.
Die Autorin nimmt alles, was man zu kennen glaubt, und verwandelt es in etwas Eigenes. Die vertrauten Elemente sind zwar da, fühlen sich aber gleichzeitig geheimnisvoll, gefährlich und vollkommen neu an.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Dieses Oz ist kein märchenhafter Ort voller Wunder, sondern eine Welt voller Schatten, Geheimnisse und Bedrohungen. Hinter jeder Begegnung steckt das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Genau diese Unsicherheit hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.
Dorothy mochte ich unglaublich gern. Ihre Sehnsucht nach Antworten, ihre Entschlossenheit und ihre Neugier machten sie für mich zu einer sehr greifbaren Protagonistin. Ich wollte gemeinsam mit ihr herausfinden, was wirklich hinter ihrer Vergangenheit steckt und welche Rolle sie in dieser Geschichte spielt.
Auch die Nebenfiguren konnten mich überzeugen. Kaum dachte ich, jemanden durchschaut zu haben, kamen neue Informationen ans Licht. Manche Charaktere haben mich überrascht, andere verwirrt und wieder andere sofort fasziniert. Genau diese Mischung machte die Geschichte für mich so spannend.
Besonders stark fand ich, wie viele Fragen die Handlung aufwirft. Mit jedem Kapitel bekommt man neue Hinweise, aber gleichzeitig entstehen noch mehr Rätsel. Dadurch blieb die Spannung durchgehend erhalten und ich hatte ständig das Bedürfnis, noch ein Kapitel dranzuhängen.
Zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Ereignisse überschlagen sich, Geheimnisse werden enthüllt und plötzlich ergibt vieles einen Sinn. Gleichzeitig bleiben genug offene Fragen zurück, um die Vorfreude auf die Fortsetzung ins Unermessliche steigen zu lassen.
Für mich war dieses Buch die perfekte Mischung aus Fantasy, düsterer Atmosphäre, Geheimnissen und überraschenden Wendungen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mich daran erinnert, warum ich Retellings so liebe, wenn sie mutig genug sind, ihren ganz eigenen Weg zu gehen.
Rezensionen von Papierherz:
Mehr als nur ein Wettkampf um einen Prinzen
Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith
Eigentlich greife ich selten zu Geschichten mit königlichem Setting oder einem Fokus auf eine Heiratssaison. Oft wirken solche Geschichten für mich vorhersehbar oder verlieren sich in endlosen Festen und höfischen Regeln. Umso erstaunter war ich, wie sehr mich The Rose Bargain in seinen Bann gezogen hat.
Schon nach wenigen Kapiteln war ich neugierig auf die Welt, die Sasha Peyton Smith erschaffen hat. Hinter dem glamourösen Schein des Hofes verbirgt sich eine düstere Atmosphäre voller Geheimnisse, Intrigen und Gefahren. Genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders begeistert hat mich Ivy. Sie ist klug, mutig und lässt sich nicht einfach von den Erwartungen anderer lenken. Statt nur um die Aufmerksamkeit eines Prinzen zu kämpfen, verfolgt sie ihre ganz eigenen Ziele. Dadurch fühlte sie sich für mich wie eine starke und interessante Protagonistin an, mit der ich gerne durch die Geschichte gegangen bin.
Ein echtes Highlight waren für mich die anderen Kandidatinnen. Ich hatte erwartet, dass sie hauptsächlich Konkurrentinnen sein würden, doch stattdessen entstehen überraschend starke Verbindungen und Freundschaften. Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt jede von ihnen eine eigene Stimme, wodurch die Geschichte viel lebendiger wirkt.
Auch das Magiesystem konnte mich überzeugen. Es braucht keine riesigen Schlachten oder spektakulären Zauber, um faszinierend zu sein. Gerade die subtilen magischen Elemente und die Regeln hinter den Fae Abmachungen sorgen für Spannung und lassen einen ständig miträtseln.
Besonders im letzten Drittel zieht die Geschichte das Tempo noch einmal deutlich an. Mehrfach dachte ich, ich hätte durchschaut, wohin alles führt, nur um kurz darauf eines Besseren belehrt zu werden. Einige Wendungen haben mich wirklich überrascht und das Ende hat mich völlig sprachlos zurückgelassen. Mit diesem Cliffhanger hatte ich definitiv nicht gerechnet.
Natürlich gibt es kleinere Dinge, die man kritisieren könnte, aber für mich überwogen die positiven Aspekte bei Weitem. Die spannende Handlung, die düstere Stimmung, die faszinierende Magie und die großartigen Figuren haben dafür gesorgt, dass ich jede Seite genossen habe.
Für mich war The Rose Bargain ein absolutes Lesehighlight und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in die Hände zu bekommen.
Rezensionen von Natalie:
Authentischer Wohlfühlroman
Gipfelglück von Michelle C. Ahrens
Ich hatte mich nach Lesen des ersten Bands aus der Reihe „Neuanfang in Hintersee“ sehr gefreut, dass in „Gipfelglück“ Annq die Hauptprotagonistin sein soll, war sie mir ja der liebste Nebencharakter in Band 1.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Anna ist ein liebenswerter Charakterkopf, sie setzt sich für ihre Werte und ihr daheim mit allem ein und kämpft sehr dafür.
Dass ausgerechnet Marc wieder in Hintersee ist, den sie schon als Kind nicht mochte, bringt erwartungsgemäß viel Bewegung in die Geschichte, wo nicht nur die Fetzen zwischen den beiden fliegen. Schön war mitzuverfolgen, wie beide sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben (vor allem Marc) und irgendwann auch merken, dass sie mehr verbindet als trennt. Dabei wird vom Autorinnen-Duo viel Wert auf ein authentisches Handeln gelegt, wo alles dabei sein darf - genauso wie es halt auch im echten Leben ist. Abgerundet wird das Ganze vom wunderschönen Berg- und Dorfsetting, welches durch die bildhaften Beschreibungen toll zum Leser transportiert wird. Ich habe mich selbst nicht nur einmal beim Bergsee am Campingplatz sitzen sehen. Ein absolutes Wohlfühlbuch, welches ich sehr gerne weiterempfehle. Ich freue mich auf den dritten Band.
Rezensionen von Claudia R.:
Patchwork-Chaos
Meine schrecklich chaotische (Alb-)Traumfamilie von Heike Abidi
Klappentext/ Inhalt:
Familie ist nichts für Feiglinge
Hilfe!! Meine chaotische Großfamilie gibt mir echt den Rest: Stiefzicke hier, nerviger Bonusbruder da – und als Extra gehören zu dem Albtraum noch haufenweise Erwachsene, die einem Patchwork als das neue Must-have verkaufen wollen. Holt mich hier raus!
Als wäre Erwachsenwerden nicht schon kompliziert genug, wird die zwölfjährige Nelly dabei von ganz schön viel Familie begleitet.
Denn nachdem sich ihre Eltern getrennt haben, steht nun der Umzug zu den jeweils neuen Partnern an. Alarmstufe dunkelrot!
Mittendrin im neuen Geschwister-Chaos ist es gar nicht so leicht, die Nerven zu behalten. Vor allem nicht, wenn die wegen eines verdammt süßen Jungen ohnehin schon ziemlich blank liegen ...
Der locker-leichte Start von Nellys turbulentem Familienchaos für Leserinnen ab 10 Jahren
Cover:
Das Cover ist bunt, fröhlich und detailreich umgesetzt. Viele verschiedenen Elemente von Handy, Skateboard und Musik, über Liebe und weitere Symbole sind hier auf dem Cover erkennbar und symbolisieren die Vielfalt und das Chaos im leben eines Teenagers. Das Ganze ist sehr schön und passend umgesetzt.
Meinung:
Nelly ist 12 Jahre alt und nach der Trennung ihrer Eltern pendelt sie nun wöchentlich zwischen diesen hin und her. Patchworkleben und fast ein wenig zu viel Familie findet Nelly. Nicht das sie eigentlich schon genug mit ihrer Pubertät durchmacht, dann hat sie auch noch eine Menge Bonus Geschwister dazu bekommen und zu allem Überfluss zieht dann auch noch die Familie ihrer besten Freundin nach Neuseeland. Nelly hat es nicht leicht und ob sie sich wirklich mit ihren neunen Geschwistern arrangieren kann, das scheint nicht wirklich absehbar oder hält Familie vielleicht doch enger zusammen, als gedacht?
Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. In die Charaktere und auch ins Geschehen findet man sich sehr schnell und gut hinein. Die Gedanken und Emotionen von Nelly sind nachvollziehbar beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Durch die Ich-Perspektive findet man sich gut hinein und kann dadurch auch die Situationen gut nachempfinden.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und gut hervorgehoben. Die kleinen Symbole an den Anfängen lockern das Ganze sehr gut auf und passen auch gut zur Geschichte. Die kleinen Einschübe, wie Nachrichten, wurden toll integriert und runden das Schriftbild toll ab. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.
Eine tolle Geschichte für Mädchen ab 10 Jahren, da diese sich hier sehr gut wiederfinden und auch verstanden fühlen werden. Für diese Zielgruppe auf jeden Fall sehr ansprechend, aber auch ansonsten eine tolle Teenie Geschichte, die emotionsreich und humorvoll umgesetzt wurde. Eignet sich super für zwischendurch und zeigt, dass man das Leben immer mit einer Prise Humor nehmen sollte.
Familienchaos und Emotionen, die für tolle Unterhaltung sorgen und zeigen wie wichtig Familie in jeglicher Form ist. Familie ist Zusammenhalt egal ob erblich oder dazugewonnen. Patchwork Familie ist nicht immer leicht, aber aus Chaos kann auch etwas wundervolles entstehen.
Ich fand die Geschichte super unterhaltsam, sehr liebevoll und emotional umgesetzt und auch die Charaktere sind toll gewählt.
Fazit:
Humorvolle Familiengeschichte, die zeigt, dass Patchworkfamilie chaotisch, aber auch genauso liebevoll funktioniert.











