Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Carolin:
gelungene Fortsetzung
The Sea Spinner von Julie Johnson
Sea spinner ist eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Bandes wind weaver! Es ist zwingend erforderlich, den ersten Band gelesen zu haben. Das Buch startet zügig. Mir fiel es zu Beginn schwer, wieder in die Geschichte zu finden, da das Lesen des ersten Bandes bei mir doch schon eine Weile her ist.
Es hat ein bisschen gedauert, aber sobald ich wieder in der Geschichte drin war, hat sie mich mitreißen können. Die Gefühle zwischen Penn und Rhya sind nachvollziehbar dargestellt und haben mich mit den Charakteren der Geschichte mitfiebern lassen. Die Charaktere erhielten dadurch Tiefe und ich habe entsprechend mit ihnen mitgefühlt. Das Buch liest sich, ebenso wie der erste Teil, flüssig und man kommt dadurch sehr gut in der Geschichte voran. Die Aufmachung des Buches inklusive Farbschnitt ist wunderschön und ein echter Hingucker. Ich freue mich sehr auf den Abschluss der Reihe.
Rezensionen von ekiam:
Absolutes Wohlfühlbuch
All the things I didn't say von Ann Liang
„All the Things I Didn't Say“ von Ann Liang war für mich ein echtes Wohlfühlbuch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in der Geschichte drin und habe Sadies Chaos mit jeder Menge Mitgefühl, aber auch Spaß verfolgt.
Sadie ist nach außen das perfekte Vorzeigemädchen: erfolgreich, organisiert und immer freundlich, manchmal auch zu sehr.
Doch in ihren Mail-Entwürfen zeigt sie ihre ungefilterte Seite – und genau das wird zum Problem, als diese auf einmal verschickt werden.
Besonders gut gefallen hat mir Ann Liangs Schreibstil. Das Buch liest sich unglaublich flüssig und die Schlagabtausche zwischen Sadie und Julius waren einfach großartig. Die beiden liefern sich herrliche Wortgefechte, während sich ihre Beziehung langsam von Enemies zu Lovers entwickelt. Zwar war die Handlung an einigen Stellen vorhersehbar, aber das hat dem Lesevergnügen überhaupt keinen Abbruch getan. Gerade in diesem Genre gehört das für mich teilweise einfach dazu.
Neben der romantischen Geschichte greift das Buch auch ernstere Themen auf. Es geht um Erfolgsdruck, den Verlust eines Elternteils durch Trennung, Schuldgefühle und die hohen Erwartungen, die man an sich selbst stellt. Diese Themen nehmen nie zu viel Raum ein, werden aber dennoch sensibel und glaubwürdig behandelt. Besonders gelungen fand ich, dass sowohl Sadie als auch Julius deutlich mehr Tiefe besitzen, als es auf den ersten Blick scheint. Nach und nach zeigt sich, was sich hinter ihren Fassaden verbirgt.
Insgesamt ist „All the Things I Didn't Say“ eine wirklich süße, emotionale und gleichzeitig sehr unterhaltsame Liebesgeschichte mit liebenswerten Figuren, viel Humor und genau der richtigen Portion Tiefgang.
Rezensionen von Vobabooks:
Düster, komplex und Slow Burn
Anathema von Keri Lake
„Anathema“ ist der 1. Band der The Eating Woods Dilogie von Keri Lake, übersetzt von Silvia Gleißner. Um ihre Schwester zu retten geht Maevyth in die gefährlichen Eating Woods Wälder - und begegnet dem Assassinen Zevander. Eine abenteuerliche Reise rund um düstere Magie und gefährliche Kreaturen beginnt…
4.
5 ⭐️ Das war eine wirklich fesselnde Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe. Düster und voller gothic Atmosphäre. Das Worldbuilding war dabei wirklich interessant, dark, brutal und komplex - das Glossar am Anfang des Buchs fand ich wirklich hilfreich. Maevyth ist eine toughe und sympathische Hauptfigur, die im Laufe des Buchs wächst und sich weiterentwickelt. Die Romanceaspekte sind sehr Slow Burn und voller Tension. Verglichen mit Nocticadia ist es noch mehr slow burn, etwas weniger spice, viel Fantasy und weniger Sogwirkung für mich gewesen. Ich freue mich total auf Band 2 und kann den ersten Band jedem empfehlen, der Dark und Gothic Slow Burn Fantasy mag.
Rezensionen von Shilo:
Humorvoll, herzlich und nah am Leben
Marie will Kölsch von Angelika Godau; Axel Aldenhoven
Manche Geschichten fühlen sich schon nach wenigen Seiten vertraut an. Nicht, weil viel passiert, sondern weil die Menschen darin wirken, als könnte es sie wirklich geben. Genau das macht dieses Buch besonders. Zwischen Rentenbeginn, alten Wünschen und der Sehnsucht nach einem vertrauten Ort entsteht eine Geschichte, die oft zum Schmunzeln bringt und dabei trotzdem leise Themen anspricht.
Marie möchte zurück nach Köln, doch ihr Mann Willi sieht vieles deutlich nüchterner. Aus diesem Gegensatz entstehen immer wieder Szenen, die humorvoll sind und gleichzeitig zeigen, wie unterschiedlich Vorstellungen vom Älterwerden sein können. Die Wortwechsel wirken lebendig und manchmal herrlich stur. Gerade das macht sie glaubhaft.
Mit Kurt kommt neue Bewegung hinein. Auch die Kneipe und selbst der kleine Igel sind weit mehr als bloße Nebensachen. Sie verändern Stimmungen, bringen neue Gedanken ins Spiel und sorgen dafür, dass eingefahrene Wege plötzlich nicht mehr ganz so fest wirken. Diese kleinen Einfälle geben der Geschichte etwas Eigenes.
Beim Lesen entsteht nach und nach das Gefühl, Menschen zu begleiten, die ihre Macken haben, an Gewohntem festhalten und trotzdem noch Träume mit sich tragen. Das wirkt angenehm bodenständig. Die Geschichte bleibt leicht, ohne belanglos zu werden, und verbindet Humor immer wieder mit ruhigeren Momenten.
Besonders schön ist, dass nicht große Ereignisse im Mittelpunkt stehen. Viel wichtiger sind die Figuren, ihre Gespräche und die Frage, ob Wünsche irgendwann zu spät kommen oder vielleicht eben doch nicht. Dadurch fühlt sich vieles nah am Alltag an.
Am Ende bleibt ein warmer, humorvoller Roman mit kölschem Gefühl, liebenswerten Figuren und der Erinnerung daran, dass Veränderungen auch später im Leben noch möglich sind. Dafür gebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Stern567:
Wenn Tiere zu Baumeistern werden!
Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser
Mit „Was Tiere alles bauen“ ist Ravensburger ein faszinierendes neues Sachbuch der beliebten Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe gelungen. Das Thema ist außergewöhnlich spannend, denn Kinder entdecken, welche erstaunlichen Bauwerke Tiere auf der ganzen Welt erschaffen – von kunstvollen Nestern über verzweigte Tunnelsysteme bis hin zu beeindruckenden Biberburgen.
Dabei wird anschaulich gezeigt, warum Tiere bauen und wie unterschiedlich ihre Behausungen aussehen. Die Inhalte sind kindgerecht aufbereitet, leicht verständlich erklärt und übersichtlich strukturiert, sodass junge Entdecker den Informationen mühelos folgen können. Wie gewohnt überzeugen die liebevoll gestalteten Illustrationen mit vielen Details und laden zum Betrachten und Staunen ein. Besonders großen Spaß machen die zahlreichen Klappen, hinter denen sich spannende Einblicke und überraschende Fakten verbergen. Dadurch wird das Lesen und Vorlesen zu einem interaktiven Erlebnis. Ein rundum gelungenes Sachbuch, das Wissen vermittelt, Neugier weckt und Kinder für die faszinierende Welt der tierischen Baumeister begeistert.
Rezensionen von Julchentim:
Raffiniertes Verwirrspiel mit kleinen Längen
Die Queen von Mayfair von Alex Hay
Die Queen von Mayfair hat mich nach einem etwas ruhigen Einstieg immer mehr in ihren Bann gezogen. Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um in die Geschichte und die verschiedenen Figuren hineinzufinden, doch je weiter die Handlung voranschritt, desto schwerer fiel es mir, das Buch aus der Hand zu legen.
Besonders gut gefallen hat mir das Spiel aus Täuschungen, Geheimnissen und überraschenden Wendungen.
Ständig hatte ich das Gefühl, dass niemand wirklich der ist, für den man ihn hält. Genau das hat die Geschichte so unterhaltsam gemacht. Die Atmosphäre des viktorianischen Londons passt perfekt zu den Intrigen und sorgt für eine besondere Stimmung.
Quinn ist eine spannende Hauptfigur. Selbst wenn ihre Methoden alles andere als ehrenhaft sind, wollte ich unbedingt wissen, ob ihr Plan aufgeht. Auch die Nebenfiguren haben der Geschichte zusätzliche Tiefe gegeben.
Der Schluss konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der Weg dorthin. Einige Entwicklungen wirkten etwas zu schnell abgehandelt. Trotzdem bleibt ein sehr unterhaltsamer historischer Roman voller Täuschungen, Risiken und überraschender Enthüllungen.
Rezensionen von Anno:
Unruhig
Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan
Dieses Buch richtet sich an Kinder mit ADHS/ADS, aber auch an Menschen, ob klein oder groß, die Neurodivergenz verstehen lernen und Kinder mit diesen Besonderheiten begleiten wollen. In erster Linie ist es jedoch für Kinder bestimmt. Laut der Autorin gibt es dazu kaum Literatur für diese Altersgruppe.
Und diese Lücke möchte sie hiermit schließen. Ihr Stil ist zwar sachlich, aber auch wohlwollend und zeigt Neurodivergenz als Individualität und nicht als Krankheit.
Die Gestaltung des Buches ist jedoch voll und etwas unübersichtlich. Als visuelle Verständnishilfe wird eine Konfettifabrik benutzt und für die Erklärungen der Hintergründe und Zusammenhänge herangezogen. Ich finde das eine schöne Idee aber just Menschen mit ADHS/ADS könnten durch die unruhige Darstellung auch abgelenkt werden und den Faden verlieren, was den Nutzen des Bildes leider untergräbt. Wird das Buch jedoch vorgelesen, verflüchtig sich dieser Punkt natürlich.
Empfohlen wird ‚Konfetti im Kopf‘ für Kinder ab 5 Jahren. Es erklärt verschiedene Verhaltensmuster und gibt auch Tipps um mit diesen besser umzugehen. Doch das setzt auch eine gewisse Kooperationsbereitschaft voraus, die ich in meinem Kind noch nicht sehe. Auch finde ich die Erklärungen und Formulierungen für Kinder diesen Alters als zu komplex. Diese werden nämlich nicht in Geschichten verpackt sondern ähneln eher einem Sach- und Selbsthilfebuch.
Die Idee zu diesem Buch ist durchaus nicht schlecht. Manche Texte und Erklärungen waren für mich sogar wahre Augenöffner und nicht selten habe ich mein Kind in den Beschreibungen wiedererkannt. Die begleitenden Erwachseneninfos empfand ich aber als zu schwammig und verallgemeinernd, als dass sie wirklich hätten Hilfestellung leisten können. Auch glaube ich dass etwas ältere Kinder, vielleicht so ab Grundschulalter, sehr viel mehr von diesem Buch profitieren als jüngere.
Rezensionen von carola1475:
Spannend und atmosphärisch bis zur wenig überzeugenden Auflösung
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Annas Schwester Juli ist seit anderthalb Jahren verschwunden, der Vater ist seit einigen Monaten in Untersuchungshaft und Anna kümmert sich allein um den siebenjährigen Bruder Leon, da de Mutter psychisch krank und eher zusätzliche Belastung als Hilfe ist. Als der Vater angeblich einem Mithäftling gegenüber den Mord an Juli gesteht, werden die Ermittlungen wieder aufgenommen.
Anna vertraut der Polizei nicht und versucht selber, den Täter zu finden. Sie trägt schwer an all der Verantwortung, die sie übernommen hat und bewegt sich oft am Rande eines Zusammenbruchs.
Erzählt wird nicht nur aus Annas Ich-Perspektive, sondern abwechselnd auch aus der der Ermittlungsleiterin Katharina. Ich teile beider Gedanken und Gefühle und kann so den Fall um Julis Verschwinden von verschiedenen Seiten betrachten. Katharina ist mir sympathisch, sie scheint eine gute Ermittlerin zu sein, sie ist ein Teamplayer und hat Mitgefühl für Anna. Ich bekomme auch Einblicke in ihr Privatleben.
Caroline Seibt schreibt bildhaft und eindringlich, sie legt falsche Fährten und lässt Anna gedankliche Andeutungen machen, die mich Theorien aufstellen und bald wieder verwerfen lassen, wenn es wieder eine überraschende Wendung gibt. Kapitel enden oft mit Cliffhangern, die es schwierig machen, eine Lesepause einzulegen.
Die Geschichte ist emotional und es herrscht eine düstere und deprimierende Atmosphäre, nicht nur, wenn Annas Zuhause der Schauplatz ist. Die Verlassenheit und fehlende Unterstützung einer Familie in derartiger Situation stellt die Autorin glaubhaft dar.
Die Auflösung ist unerwartet, sehr konstruiert und es bleiben Fragen unbeantwortet. Dennoch hatte ich spannende Lesestunden mit 'Weil sie lügt' und ich habe den Thriller größtenteils gern gelesen.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Unterschiedliche Sichtweisen einer gemeinsamen Vergangenheit
Geschwister von Moa Herngren
Bereits der Prolog macht deutlich, dass das Verhältnis der drei erwachsenen Geschwister Ulrika, Andrea und Rasmus zerbrochen ist.
Im Anschluss geht es weiter zurück in die Vergangenheit und man erfährt wie es so weit kommen konnte.
Nach dem Tod des Vaters steht erstmalig der Geburtstag der Mutter an und die Geschwister treffen im Elternhaus aufeinander, um gemeinsam zu feiern.
Bei diesem Treffen kommt einiges an die Oberfläche, was über Jahre hinweg versteckt gebrodelt hat.
Andrea fühlt sich ausgeschlossen, da zwischen ihrer Schwester Ulrika und der Mutter eine enge Bindung besteht, an der sie nicht teilhat. Für Ulrika war sie stets das Lieblingskind des Vaters. Rasmus ist es nie gelungen aus dem Schatten seiner Schwestern herauszutreten.
Durch das Treffen kommen alte Erinnerungen hoch. Jeder hat eine andere Sicht auf die Vergangenheit. Als Leser erfährt man diese aus der Sicht der einzelnen Geschwister und unglaublicherweise fand ich jede Sichtweise glaubhaft. Die Autorin versteht es darzulegen, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, sondern dass die Wahrheit durch das eigene Erleben, unterschiedliche Empfinden ein wenig anders aussieht. Alles ist so realistisch und lebensnah geschrieben, dass die Situationen auf die ein oder andere Weise in das Leben eines jeden passen.
Erinnerungen verändern sich, so wie die Wahrnehmung je nach Perspektive vollkommen unterschiedlich ist.
Das Buch ist erschütternd, die familiären Konflikte sind schwierig und ohne Hilfe von außen kaum zu lösen. Ob es immer so enden muss wie hier? Nein, ich denke nicht. Dennoch fand ich diese eindrückliche Schilderung interessant zu lesen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Was für ein unglaubliches Buch!
The will of the many von James Islington
„The Will of the Many“ hat mich komplett in seinen Bann gezogen und ist für mich eines der besten Fantasybücher, die ich seit Langem gelesen habe. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannend, intelligent und voller unerwarteter Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben.
Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt. Besonders der Protagonist hat mich absolut begeistert. Seine Entwicklung, seine Konflikte und die vielen Geheimnisse rund um ihn machen die Geschichte unglaublich packend.
Die Welt ist faszinierend, detailreich und so lebendig beschrieben, dass man völlig darin eintaucht. Jede Antwort wirft neue Fragen auf, und mit jedem Kapitel wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
James Islington hat hier etwas ganz Besonderes geschaffen. Dieses Buch hat mich emotional gepackt, begeistert und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Kaum hatte ich es beendet, musste ich direkt mit dem zweiten Teil anfangen.
Für mich ein absolutes Highlight und eine uneingeschränkte 5-Sterne-Empfehlung für alle Fantasy-Fans!











