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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

Ein ungleicher Kampf

Unmagical (Band 1) - Die verbotene Akademie von Lauren Magaziner

Dass nicht magische Menschen gegen böse Magiebegabte kämpfen, wirkt wie ein Kampf von David gegen Goliath. Und genau das hat mich von Anfang an mächtig fasziniert. Es wirkt so aussichtslos, so ungleich. Aber auch neu.
Die Charaktere, allen voran Fiora, werden tatsächlich nicht als die typischen Helden dargestellt zu denen Figuren in Büchern gern mal werden.

Sie sind stattdessen sehr greifbar und wirken normal, jedoch auch mutig und entschlossen und sind gezeichnet von teilweise recht traumatischen Vorgeschichten.

Fiora wächst in einfachen Verhältnissen, als Schneiderlehrling ihres Onkels auf, bis ein rätselhafter Auftrag ihr gesamtes Leben verändern wird, sie aus ihrem zu Hause reißt und ins Blickfeld mächtiger Magier geraten lässt. Ihr einziger Ausweg der ihr bleibt, scheint nun eine Akademie zu sein, die sie auf die Arbeit im Widerstand vorbereitet.

Dieses Buch ist für Leser ab 11 Jahren bestimmt. Es enthält ein, wie ich finde etwas düsteres Worldbuilding, die auf unserer jetzigen Welt beruht, aber in einer fernen Zukunft liegt und mit Magie versehen ist. Was es damit auf sich hat wird im Buch gut und logisch in Form von Lehrstoff erklärt. Und auch der sonstige Verlauf ist nachvollziehbar geschildert. Aufkommende Fragen meinerseits wurden in der Handlung fast intuitiv beantwortet. Den Rätseln, mit denen Fiora und ihre Freunde sich konfrontiert sehen, nimmt dies nichts, ganz im Gegenteil!
Die Handlung selbst, ist zwar teilweise recht intensiv, es wird aber darauf geachtet das Maß an Grausamkeit dem Leseralter entsprechend einzugrenzen.
Aus Fremden werden mit der Zeit Freunde. Doch auch intern lauert Gefahr.

Neben der eigentlichen Handlung ist im Buch ein auffällig hoher Anteil der Diversität und Inklusion gewidmet, der sich für mich als logische Konsequenz aus der heutigen gesellschaftlichen Tendenz, so wie ich sie mir wünsche, ergibt. Dieser Teil könnte aber junge Leser in seiner ausführlichen Darstellung auch mitunter überfordern oder stören, weil es vom eigentlichen Geschehen etwas ablenkt. Ich würde dieses Buch daher eher ab einem Alter von 13 Jahren empfehlen.

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Was wiegen Gedanken?

Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold, der schweben konnte von Rebecca Gugger

Ein wunderschönes Buch! Aber ich weiß nicht, ob das nicht vielleicht sogar den vorlesenden Erwachsenen womöglich besser gefallen könnte, als den Kindern. Ein Mann erinnert sich an die Leichtigkeit seiner Kindheit. Ob das kleine Menschen bereits verstehen? Ich bezweifele es. Aber auch ohne den tieferen Sinn dieser Geschichte zu begreifen, ist sie sehr schön und einfach herzallerliebst.

Und seien wir ehrlich, wer von uns träumt denn nicht auch insgeheim vom Fliegen?
Die Texte im Buch sind kurz, aber treffend vom Wortschatz her etwas anspruchsvoller. Doch illustriert ist dieses Buch richtig toll! In einem unverwechselbaren Stil, der das Betrachten zu einem wahren Erlebnis werden lässt.
Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Buch ganz rasch zu einem unserer liebsten Vorlesebüchern wurde- sowohl für mich als auch für mein Kind.

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Wohin der Weg ins führt

Alte Pfade von Alexa Hennig von Lange

Liliane, frisch geschieden und seit jeher unabhängig, sieht sich plötzlich der Situation gegenüber ihren herzkranken Vater auf seiner letzten Reise zu begleiten. Zu Fuß durch die Wildnis der Hochlands. Völlig unvorbereitet. Und doch geschieht in diesen Tagen etwas, das sie ihren Vater neu kennen lernen, die Vergangenheit neu einordnen und nicht zu letzt ihr eigenes Leben hinterfragen lässt.

Man spürt in jeder Zeile die Weite und Einsamkeit der Natur, die Möglichkeit sich zu besinnen. Trotzdem ging mir dieses Buch weit weniger nahe als angenommen. Ich vermute es lag daran, dass ich mich auf die Personen nicht in Gänze einlassen konnte und sie mir in ihrem Denken und Handeln immer auch etwas fremd blieben.
Lilianes Wandlung zeigt auch keinen geraden Verlauf und mäandert etwas durch die Handlung. Man weiß nicht wohin sie ihre Gedanken treiben und erkennt in ihnen kein klares Ziel. Einerseits zeigt sie sich ängstlich, dann wieder hart und auch ihr Vater lässt kaum hinter seine harte Schale blicken. Liliane bewerten einige seiner Wesenszüge und Entscheidungen neu, nicht immer wäre ich zum gleichen Entschluss wie sie gekommen.
Es liegt Vergebung in diesem Buch. Und innerer Frieden. Zwei Situationen stören dieses Bild in meinen Augen jedoch.

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Mit deutlichen Sakrileg-Vibes

Der verbotene Atlas von Sam Sedgman

Was für ein Abenteuer. Das erste Buch war ja bereits toll, aber das hier, das steigert unsere Begeisterung sogar noch! Dieses Mal ist die Thematik für Kinder etwas einfacher zu erfassen, Uhren spielen aber noch immer eine Rolle, nun aber eine viel dezentere. Auch der Schauplatz verändert sich. Und so sehen wir uns nun Paris und seinen Geheimnissen gegenüber.

Die Spannung greift rasch und steigert sich kontinuierlich zu einer rasanten und rätselhaften Schatzsuche. Ich musste dabei ja immer wieder an ‚Sakrileg‘ denken, auch wenn hier der Hintergrund ein anderer ist- nicht religiös, aber auch wissenschaftlich angehaucht (natürlich Alters entsprechend angepasst). Aufgebaut ist auch das jetzige Thema aus realen Begebenheiten und Fiktion. Und beides wurde geschickt zu einer ungemein fesselnden Story verwoben.
Hattie und Isaac kombinieren wie gewohnt sehr geschickt, bekommen Verstärkung, und werden zugleich auch von anderen Mächten gejagt. Vorhersehbar ist die Handlung zu keiner Zeit, was dazu führte, dass selbst ich als mitlesendes Elternteil, gebannt auf den Verlauf der Geschichte war und wir dieses Buch in kurzer Zeit regelrecht weg gesuchtet haben.

Dieses Buch wird ab 10 Jahren empfohlen. Dieter Altersangabe stimme ich zu. Sowohl Erzählstil, als auch der Schwierigkeitsgrad der Themen wurde dem Alter entsprechend gewählt und ist gut verständlich. Das Buch liest sich flüssig und spannend. Die darin vorkommenden französischen Begriffe halten sich in Grenzen und auch die Handlung an sich ist gut nachvollziehbar und zeigt eine Seite von Paris, die sonst eher verborgen bleibt.
Im Buch befindlich sind vereinzelt schwarz-weiße Illustrationen, die sehr detailliert ausgearbeitet, dem Leser ein gutes Bild der Handlung vermitteln und zugleich das Lesen auflockern.

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Kann was

Canvas (Cryptos, Band 2) von Ursula Poznanski

Vorab sei erwähnt, ich kenne das vorangegangene Band nicht. Zu weiterführenden Handlungen, Zusammenhängen oder unterschwellig vorhandenen Andeutungen, kann ich daher keine Auskunft geben. Trotzdem kam ich ganz wunderbar und praktisch sofort in der Handlung an. Was zu welchem Buch gehört, was Wiederholung und was neu ist, ist praktisch nicht voneinander zu trennen.

Genügend Informationen werden aber trotzdem vermittelt um alles problemlos verstehen zu können- auch mit fehlenden Vorkenntnissen.

Die Handlung wird getragen von einem faszinierendem Weltenkonzept aus bekannten Themen, die kreativ umgesetzt und erweitert wurden. Darin angesiedelt ist eine Story in deren Zentrum Jana steht- eine der Designerinnen, die dieses ganze System am Laufen halten. In ihrer Welt ziehen sich die Menschen in virtuelle Welten zurück, während ihr Körper in Kapseln ruht. Das Klima ist zwischenzeitlich heiß und unwirtlich und diese programmierten Welten die einzige Möglichkeit sich auszuleben. Doch dieses System hat Tücken und sieht sich einer unsichtbaren Gefahr ausgesetzt, die den meisten Menschen verborgen bleibt. Sie ahnen nichts vom drohenden Unheil. Jana jedoch erkennt nach und nach die Fehler. Und als ein Wissenschaftler ermordet aufgefunden und ein Insasse aus seinem körperlichen und virtuellem Gefängnis entkommt, entbrennt ein Katz und Maus Spiel, das sich über die verschiedensten Welten erstreckt und Jana einiges abverlangt.

So toll die einzelnen Welten auch sind, das System dahinter hat auch Lücken. Manche davon wurden mir leider nicht ganz klar: wieso darin Ambients überhaupt von Nöten sind, gehört zum Beispiel hier dazu. Man hätte sie doch auch computerbasiert… nun ja, aber dann hätte die gesamte Story wohl nicht mehr funktioniert. Und sie hätte auch deutlich an Raffinesse verloren. Daher scheint mir, dass man manche Kleinigkeiten in der Handlung einfach hinnehmen und nicht hinterfragen sollte. Gelingt dies, dann ist dieses Buch in der Tat etwas ganz aussergewöhnliches.

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Wunderbar winterlich

Backen im Winter von Theresa Knipschild

Der Winter ist vielfältiger als gedacht! Entsprechend überrascht war ich von der Rezeptauswahl dieses Buches- sehr positiv überrascht, wohlgemerkt!
Die enthaltenen Rezepte gehen weit über die üblichen Plätzchen hinaus. Das Hauptaugenmerk liegt sogar auf anderen Kleinigkeiten, Kuchen und Torten.

Fasziniert hat mich dabei, wie viele Zutaten doch eindeutig dem Winter zuzuordnen sind und dass die hier gebotenen Ideen meinen eigenen Einfallsreichtum deutlich in den Schatten stellen. Und ich liebe alles daran! Ich werde aus diesem Buch zukünftig nicht nur einige weitere Plätzchen in mein Repertoire aufnehmen, nein, ab jetzt wird es auch Spekulatiuseis bei uns geben, Pekannuss-Cheescake und Pflaumenbiskuitrolle. Da im Winter bei uns auch einige Feiern anstehen, kommt mir das wie gerufen!

Das Buch selbst ist strukturiert aufgebaut, hat aber meiner Meinung nach auch leichte Schwächen. Die Einteilung der Rezepte empfinde ich nicht als ganz eindeutig. So sind unter Kuchen auch ein paar Geschenkideen zu finden, die wenig mit Kuchen und Torten gemein haben. Und neben dem Plätzchen-Kapitel findet man auch in „Kleinigkeiten im Winter“-Kapitel ein paar Rezepte, die ich eher zu ersterem gezählt hätte.

Theresa Knipschild setzt in diesem Buch auch weiterhin auf Individualität und beginnt das Buch mit praxisorientiertem Wissen und abwandelbarem Grundrezepten, auf die sich auch die nachfolgenden Rezepte beziehen. Hier ist es z.B. ein Mürbeteig, der sowohl als normales Rezept, als auch in den Varianten Kakao und Vegan aufgeführt ist. Doch genau dieser Ansatz verursacht unter Umständen beim Nachbacken auch Probleme, da die Zutaten für diese Grundrezepte auf den nachfolgenden Seiten nicht nochmals aufgeführt werden. (Also Vorsicht beim Zutatenkauf!) Die Herstellung der Leckereien ist dann aber, nach meinem Empfinden gut umzusetzen und auch ausreichend erklärt. Und was ich bisher selbst getestet habe, schmeckte auch ganz gut. Ein paar wenige Rezepte laufen unter dem Motto Sommersehnsucht und sind bereits in der wärmeren Jahreszeit ein Genuss.

Ich freue mich jedenfalls, auf dieses Buch gestoßen zu sein. Es wird den kommenden Winter definitiv kulinarisch aufwerten.

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Vorkenntnisse zwingend erforderlich

Fay Melody - Der verzauberte Feuerjunge von Anastasia Braun

Leute, lest diese Serie unbedingt chronologisch. Ich dachte, ich könne mit ein paar Informationen quer einsteigen, aber das ging gehörig nach hinten los. Klar versteht man die Handlung, aber die ganze magische Welt um Clef Hall war und blieb für mich immer steht’s diffus und rätselhaft, wodurch ich vieles nicht in Gänze nachvollziehen konnte und Zwischentöne wohl auch verloren gingen.

Ganz zu Anfang startet das Buch mit einem rätselhaften Plot dessen Zusammenhang zu Handlung noch offen bleibt, dann schwenkt die Geschichte schwenkt über in das Jetzt um Fay und ihre Freunde- erst in der realen Welt, später verschiebt sich das Geschehen aber auch noch in die magische, die sich jedoch wohl zum ersten Band deutlich verändert zu haben scheint.

Die Musik ist zentraler Bestandteil dieser Welt, ist sowohl im Sprachgebrauch als auch in ihrer Magie deutlich vertreten und fortwährend spürbar- sogar im Kleinen, was mich in dieser Intensität wirklich überrascht hat. Aber es bedarf dadurch auch etwas an musischem Grundwissen um alles verstehen zu können. Selbst Fay und co scheinen in dieser Welt noch auf viel Unbekanntes zu stoßen; sie sehen sich zugleich auch vor großen Rätseln stehen und der Frage wem sie überhaupt noch ihr Vertrauen schenken können.

Generell ist dieses Buch faszinierend beschrieben- kreativ, bildgewaltig und packend. Aber, ich habe es bereits erwähnt, es ist eher was für alte und musikbegeisterte Hasen. Meine Kinder, die die Vorgeschichte bereits kannten, waren enorm angetan von dem aktuellen Geschehen und auch mir kribbelt es in den Fingern euch zu verraten, was sich da noch Unglaubliches auftut! Es verändert gefühlt alles und lässt einen das nächste Band enorm herbeisehnen.


Die Komplexität der Magie nimmt mit dem aktuellen Handlungsverlauf stetig zu und mit ihr die Spannung. Ich glaube, wem Band 1 bereits gefiel, wird auch von dieser Fortsetzung mehr als begeistert sein.

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Wird schön und spannend erzählt

Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann

Die Magie dieser Geschichte ist wunderschön- naturnah und zugleich auch für Kinder sehr ansprechend gestaltet. Wer Tiere und die Natur liebt, wird sich auch gut in diese Geschichte und in Martha und Helena hineinversetzen können. Die beiden Mädchen begegnen sich zum ersten Mal als Helena ein, von ihr gefundenes Kaninchen im Tierheim vom Marthas Eltern abgibt.

Bald darauf freunden sich die beiden Mädchen an und erleben ein Abenteuer, das spannender nich sein könnte. Auf sie wartet ein Rätsel, dessen Bedeutung sie entschlüsseln müssen, eine Magie, die sie erstaunliches vollbringen lässt und eine Mission, die dringend gewonnen werden muss, soll der Wald, wie wir ihn im Buch kennenlernen, weiterbestehen.

Begleitet wird diese fesselnde Geschichte von wunderschönen Illustrationen, die den ohnehin schon märchenhaft Eindruck der Handlung zusätzlich verstärken. Viele der Seiten sind sogar komplett farbig gestaltet und dadurch auch optisch abwechslungsreich. Auf eine gute Lesbarkeit wurde jedoch auch bei diesen Seiten steht’s geachtet.
Inhaltlich und sprachlich ist das Buch schön an die Altersstufe angepasst und auch die Länge der Kapitel wurde entsprechend gewählt um sowohl ein Vorlesen als auch ein Selber Lesen zu ermöglichen.
Der Verlauf der Handlung ist gut nachvollziehbar und logisch. Generell hätte ich mir aber gegen Ende etwas mehr Informationen gewünscht. Warum alles so kam wie es kam, bleibt im Grunde offen. Und auch manche Aktionen fand ich moralisch etwas fragwürdig. Dazu gehört z.B. auch der Umstand, dass „Gut und Böse“ bis zuletzt miteinander ringen und sich nicht um eine einvernehmliche Lösung bemühen. Vielleicht aber wurde das auch bewusst so gewählt, um weitere Abenteuer daran anknüpfen zu können.

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Dem Glück auf die Sprünge helfen

Pilznavigator Buschfunkistan von Vanessa Glatzer; Norman Glatzer

Zugegeben, ein alter Hase in Sachen Pilze bin ich nicht. Aber gerade deshalb fand ich dieses Buch auch enorm spannend. Denn es geht anders an die Suche heran. Viel strukturierter. Und was vorher bei mir eher Glück und Blindflug war, bekommt nun Methode. Und das durch die Berücksichtigung mehrerer Faktoren, wie z.

B. Zeigerpflanzen, aber und vor allem die Bodenbeschaffenheit und regionalen (Wetter-) Verhältnisse. Hier nutzt das Autorenduo auch digitale Angebote in Form von Internetseiten anhand derer man das eigene Suchgebiet genauer analysieren und kategorisieren kann. Für mich ist das ein ganz neuer Ansatz, aber einer der wirklich sehr viel Sinn ergibt! Dass die Autoren wissen wovon sie sprechen, wird sich im Buch mehr als deutlich. Ihre Tipps wirken äußerst fundiert und sind als Vorbereitung auf die Suche sehr zu empfehlen. Aber auch die Art ihrer Wissensvermittlung gefällt mir gut. Sie beschreiben verständlich, logisch und lassen auch immer wieder persönliche Erlebnisse und Anekdoten einfließen, die den Stoff nahbarer und lockerer machen. Ich habe dieses Buch mit Freuden gelesen, habe ungemein viel von seinem Inhalt gelernt und für mich übernehmen können.

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Mit Karacho rein ins Abenteuer

Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty von Philip Kavvadias

*Schimpfwort*, ist das mal ein tolles Buch! Da fliegt man ja nur so durch die Seiten. Und man will einfach nicht aufhören zu lesen, denn dann könnte man ja etwas verpassen. Die Verfolgungsjagd in der sich Milo und Finn plötzlich befinden, wartet ja nicht!
Und tatsächlich schreitet die Handlung rasch voran und verkörpert die Flucht der Kinder enorm gut.

Sogar sprachlich wurde die Situation sehr gut aufgefangen. Die Sätze sind kurz und prägnant. Sie beschreiben gut und enthalten durch Finns Ausdrucksweise auch einen gewissen Witz. Beide Jungs sind tolle, individuell gestaltete Charaktere, die sich in der für sie ungewohnten Situation erst behaupten müssen. Sie werden eher als normale Kinder dargestellt und weniger als Superhelden, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann.
Zu Anfang werden sie noch von Spezialagenten begleitet, doch mehr und mehr wandelt sich die Situation. Schön dabei fand ich, wie nachvollziehbar sogar die Abenteuer beschrieben wurden- als könne diese Handlung tatsächlich so statt gefunden haben. Und dies überträgt sich auch auf die Glaubwürdigkeit von Arty, der auch unser aller Herzen förmlich zugeflogen sind. Die Angst um sie und ihre Zukunft stachelt daher auch uns enorm an, dieser Serie treu zu bleiben. Denn das Abenteuer hat mit diesem Buch erst begonnen…

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