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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julchentim:

Ein Buch, das leise ins Herz geht und dort bleiben wird

Theo in Golden von Allen Levi

Theo in Golden ist für mich eines dieser Bücher, die man nicht einfach nach dem Lesen zur Seite legt und vergessen kann. Diese Geschichte hat mich tief berührt und daran erinnert, wie viel ein freundliches Wort, echtes Zuhören und kleine Gesten für andere Menschen bedeuten können.

Theo ist ein ganz besonderer Charakter.

Seine ruhige, aufmerksame Art und sein Umgang mit den Menschen in Golden haben mir unglaublich gut gefallen und mich tief beeindruckt. Durch die Porträts lernt man viele unterschiedliche Lebensgeschichten kennen. Manche haben mich zum Lächeln gebracht, andere gingen mir richtig nahe. Dabei zeigt das Buch, dass hinter jedem Menschen eine Geschichte steckt, die es verdient, gesehen zu werden.

Diese Mischung aus Wärme, Menschlichkeit und den ernsteren Themen, die ihren Platz in der Geschichte finden - einfach herzerwärmend. Auch der geheimnisvolle Hintergrund von Theo hat meine Neugier geweckt und bis zum Schluss meine Aufmerksamkeit gefesselt.

Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht und an einigen Stellen tief bewegt. Es vermittelt eine schöne Botschaft, ohne dass die menschlichen Schicksale dabei verloren gehen. Wer bei dieser Geschichte nichts empfinden kann, muss innerlich ein Stein sein.

Eine wundervolle Geschichte über Mitgefühl, Nächstenliebe und die kleinen Dinge, die im Leben einen großen Unterschied machen. Von mir gibt es verdiente 5 Sterne!

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Düster, magisch und mit einem ziemlich charmanten Dämon

Reap & Sow von Charlotte B. Plumb

Reap & Sow hat mir richtig gut gefallen. Ich mag diese düsteren Gothic-Vibes sowieso sehr gerne, und hier hat für mich einfach vieles zusammengepasst. Die ganze Geschichte rund um Dämonen, Pakte und die Stadt Blackbridge hatte genau die richtige Mischung aus düster, geheimnisvoll und trotzdem immer wieder unterhaltsam.

Eda mochte ich von Anfang an. Sie ist stur, handelt gerne mal etwas zu impulsiv und bringt sich damit natürlich auch selbst in Schwierigkeiten. Gleichzeitig würde sie für ihre Brüder wirklich alles tun. Genau das macht sie für mich zu einer Hauptfigur, mit der man gerne mitfiebert, auch wenn man bei manchen Entscheidungen am liebsten kurz dazwischenrufen würde.

Und dann ist da Kit. Ich glaube, er war für mich tatsächlich das Highlight des Buches. Seine trockene und freche Art und die Gespräche zwischen ihm und Eda, einfach klasse. Die beiden haben eine tolle Dynamik, und ich mochte dieses Hin und Her zwischen ihnen sehr.

Bei der Liebesgeschichte hätte ich mir an einigen Stellen allerdings etwas mehr Zeit gewünscht. Für mich ging die Entwicklung zwischendurch etwas zu schnell, obwohl gerade die langsame Annäherung eigentlich sehr gut zu den beiden gepasst hätte.

Auch bei der Welt hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren. Die Idee mit den Dämonen und ihren Pakten fand ich richtig interessant, aber gerade über die Dämonen selbst und ihre Welt hätte ich gerne mehr gelesen.

Trotzdem hatte ich mit dem Buch eine wirklich gute Zeit. Es gibt Spannung, Magie, Geheimnisse, eine ordentliche Portion schwarzer Humor und Charaktere, die mir größtenteils richtig ans Herz gewachsen sind.

Und dieses Ende! Damit hatte ich so nicht gerechnet. Ich war eigentlich schon zufrieden und dann kommt da noch dieser kleine Moment, bei dem man sich denkt: Okay, und jetzt soll ich bitte auf den nächsten Band warten?

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Wenn Technik plötzlich zur größten Bedrohung wird

Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker

Code Null hat mich mit seinem aktuellen Thema direkt gepackt. Die Vorstellung, dass ein Angriff auf ein Satellitensystem plötzlich unseren Alltag, den Verkehr und wichtige Bereiche der Infrastruktur ins Chaos stürzen könnte, fand ich ziemlich beklemmend.

Besonders gut gefallen haben mir Charlie und die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit ihrer selbst programmierten KI KIM.

Charlie ist absolut sympathisch, eigenwillig und fachlich beeindruckend, ohne dabei wie eine völlig unnahbare Superheldin zu wirken. Auch Lukas und Nicola ergänzen das Team gut.

Die Handlung ist schnell erzählt und baut ordentlich Spannung auf. Immer wieder gibt es Wendungen, durch die ich meine Vermutungen neu sortieren musste. Gleichzeitig bleibt das technische Thema auch für Leser verständlich, die mit IT nicht viel anfangen können. Ein paar technische Passagen waren mir allerdings dann doch etwas zu ausführlich, und bei den Figuren hätte ich mir stellenweise mehr emotionale Tiefe gewünscht. Gerade bei Charlie hätte ich ihre Gedanken und Ängste gerne noch stärker miterlebt.

Insgesamt hat mich Code Null aber gut unterhalten. Die Geschichte wirkt durch das Thema KI und Cyberterrorismus erschreckend nah an unserer Realität und macht nebenbei durchaus nachdenklich. Für mich ein gelungener Auftakt, bei dem ich bei Band 2 wieder dabei bin.

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Ein neues Herzensbuch zum Träumen

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Was für eine wunderschöne Geschichte! Ms Atkins und die Bibliothek der Träume hat mich von Anfang an abgeholt und sich für mich ganz schnell zu einem echten Herzensbuch entwickelt.

Ich mochte Amanda mit ihrer festen Ordnung, ihren Routinen und ihrer eher kontrollierten Art unglaublich gerne. Gerade ihre Entwicklung hat mir gefallen, weil sie zeigt, dass es nie zu spät ist, sich selbst zu fragen, was man eigentlich wirklich vom Leben möchte.

Auch die anderen Figuren bringen ihre eigenen Geschichten, Wünsche und Verletzungen mit. Dadurch wirken sie menschlich und ich konnte mit ihnen mitfühlen.

Vanessa Göckings Schreibstil ist flüssig, bildhaft und angenehm zu lesen. Die Bibliothek, London und dieser geheimnisvolle Ort voller Träume waren für mich eine wunderbare Kulisse, die ich sofort detailreich vor Augen hatte. Ich hätte am liebsten selbst jede Tür geöffnet und noch viel länger dort verweilt.

Besonders schön fand ich, dass die Geschichte trotz der fantastischen Idee vor allem von Menschen, Freundschaft, Verlust, Hoffnung und dem Mut erzählt, den eigenen Wünschen wieder Raum zu geben. Einige Gedanken haben mich tatsächlich dazu gebracht, über meine eigenen Träume und darüber nachzudenken, ob man im Alltag manchmal zu sehr funktioniert und dabei vergisst, was einem selbst guttut.

Das Buch hat mich emotional erreicht und am Ende mit einem richtig schönen Gefühl und Tränen in den Augen zurückgelassen.

Für mich ist dieses Buch eine wundervolle Mischung aus Magie, Gefühl und leisen Gedanken über das Leben. Eine Geschichte zum Wohlfühlen, Träumen und ein kleines bisschen Innehalten.

Ganz klare 5 Sterne und eine absolute Herzens- und Leseempfehlung!

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Ehrlich, nahbar - mit einem kleinen Haken

Halbwach von Sophia Como

Halbwach hat mich wirklich überrascht. Zoe ist keine Figur, die immer die richtigen Entscheidungen trifft oder sofort sympathisch wirkt. Doch genau das mochte ich. Ihre Gedanken, ihre Widersprüche und ihre Bindungsangst haben sich unglaublich echt angefühlt,.

Der Schreibstil liest sich leicht, obwohl die Themen doch ziemlich schwer sind.

Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte wissen, wie Zoe ihren Weg weitergeht. Besonders das Ende hat mir richtig gut gefallen, weil ich es stimmig und hoffnungsvoll fand.

Ein paar Dinge haben für mich trotzdem verhindert, dass es 5 Sterne werden. Die Therapiesitzungen wirkten stellenweise etwas zu belehrend und haben sich für mich nicht ganz natürlich angefühlt. Außerdem wurden sehr viele Konflikte aufgemacht, die zum Schluss etwas zu schnell abgearbeitet wurden. Da hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Zeit gewünscht.

Trotzdem ist das ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und ohne Zögern weiterempfehlen würde, vor allem für alle, die Geschichten über Selbstfindung, Bindungsangst und das Erwachsenwerden mögen.

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Honey von Imani Thompson

Ich hatte mir von Honey etwas mehr oder besser gesagt etwas anderes erhofft. Die Grundidee mit einer moralisch fragwürdigen Hauptfigur, die gezielt unangenehme Männer ins Visier nimmt, eine wirklich interessante Vision. Yrsa ist ungewöhnlich, scharfzüngig und sorgt mit ihrer trockenen Art immer wieder für unterhaltsame Momente.

Auch die Themen rund um Rassismus, Macht und das Leben in der Wissenschaft haben dem Buch zusätzliche Tiefe gegeben.

Trotzdem hat mich die Geschichte mit der Zeit verloren. Der Thriller gerät immer wieder in den Hintergrund, viele Entwicklungen bleiben oberflächlich und manches wirkte auf mich nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem zum Ende hin hatte ich das Gefühl, dass der Handlung die Richtung fehlt. Der Schluss kam für mich einfach zu abrupt und hat viele Fragen offen gelassen.

Insgesamt ein interessantes Debüt mit einer starken Ausgangsidee und einer besonderen Hauptfigur. Für mich hat das Potenzial aber nicht bis zum Ende getragen.

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Mitreißender Auftakt mit Herz

Nobody's Quest von Alyssa Day

Ich war von Anfang an doch recht schnell in der Geschichte und habe Solis Reise gerne verfolgt. Sie ist eine sympathische Hauptfigur, deren Entwicklung für mich das Highlight des Buches war. Besonders gut gefallen hat mir, wie ihre inneren Kämpfe und Selbstzweifel in die Handlung eingebunden wurden, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen.

Die Geschichte bietet viel Action, eine super spannende Quest und eine tolle Gruppendynamik. Gerade die wachsenden Beziehungen innerhalb der Reise haben das Buch für mich so besonders gemacht. Auch die zarte Liebesgeschichte hat gut gepasst, weil sie die Handlung ergänzt und zum Glück nicht dominiert.

An manchen Stellen hätte ich mir aber doch etwas mehr Tiefe bei den Nebenfiguren und einen gleichmäßigeren Erzählfluss gewünscht. Trotzdem hat mich die Geschichte bis zum Schluss gut unterhalten. Das Ende hat richtig Lust auf den nächsten Band gemacht und ich bin gespannt, wie es mit Soli und ihrer ungewöhnlichen Gruppe weitergeht.

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Ein Buch, das jede Frau lesen sollte

Unshame von Louisa Dellert

Für mich ist Unshame eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre. Eines, das man nicht nur einmal liest und dann ins Regal stellt, sondern immer wieder zur Hand nehmen sollte. Ich habe direkt Exemplare für meine 14-jährige Nichte und die 15-jährige Freundin meines Sohnes gekauft, weil ich finde, dass jede junge, aber auch jede erwachsene Frau dieses Buch lesen sollte.

Louisa Dellert schreibt absolut offen, persönlich und gleichzeitig gut verständlich. Sie verbindet ihre eigenen Erfahrungen mit vielen Hintergrundinformationen und regt immer wieder dazu an, das eigene Denken zu hinterfragen. Ich habe mich immer wieder an vielen Stellen selbst erkannt und gemerkt, wie tief manche Glaubenssätze über den eigenen Körper festsitzen, ohne dass man sie überhaupt noch bewusst wahrnimmt, geschweige denn darüber nachdenkt.

Besonders bewegt hat mich, wie deutlich wird, dass Frauen von klein auf lernen, sich und andere ständig zu bewerten. Dieses Buch zeigt, wem das nützt und warum es so schwer ist, aus diesen Mustern auszubrechen. Umso wichtiger ist die Botschaft, Frauen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern sich gegenseitig zu stärken und mit mehr Mitgefühl aufeinander zu schauen.

Ich finde, dieses Buch sollte genauso von Männern gelesen werden. Es hilft zu verstehen, welchem Druck und welchen anmaßenden Grenzüberschreitungen Frauen tagtäglich ausgesetzt sind.

Es finden sich außerdem unglaublich viele Quellen zum Weiterlesen und Angaben zu inspirierenden Menschen in diesem Buch, um sich weiter mit diesem Bereich und anderen wichtigen verwandten Themen auseinander setzen zu können.

Ein unglaublich wichtiges, berührendes und kluges Buch, das lange nachwirkt. Für mich eine uneingeschränkte Leseempfehlung und ganz klar 5+++ Sterne.

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Märchenhafte Wohlfühlfantasy mit kleinen Längen

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen. von Amy Coombe

Dieses Buch hat bei mir direkt die richtige Stimmung getroffen. Diese Mischung aus Prinzessin, verfluchtem Buchladen und kleinem Dorf voller liebenswerter Figuren hat einfach nur Spaß gemacht. Besonders mochte ich Tandy, die sich zwischen Erwartungen, Pflichten und ihren eigenen Wünschen zurechtfinden muss.

Ihre Entwicklung wirkte glaubwürdig und hat der Geschichte viel Herz gegeben.

Der Buchladen, die märchenhafte Welt und die vielen kleinen Details sorgen für eine absolut gemütliche Atmosphäre. Dazu kommt eine ruhige Liebesgeschichte, die sich langsam entfaltet und perfekt zum Ton des Buches passt. Auch die Nebenfiguren, allen voran der Pirat und die Dorfbewohner, machen die Geschichte sehr charmant.

In der Mitte hatte das Ganze für mich ein paar ruhigere Passagen, in denen etwas weniger passiert ist. Das nimmt dem Lesefluss stellenweise etwas Tempo. Trotzdem habe ich die Zeit in dieser Welt sehr genossen und hätte gerne noch mehr über die verschiedenen Königreiche erfahren.

Wer gemütliche Fantasy, Buchläden und märchenhafte Geschichten liebt, wird hier viel Freude haben. Für mich ein sehr schöner Wohlfühlroman mit einer originellen Idee und jeder Menge Charme.

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Raffiniertes Verwirrspiel mit kleinen Längen

Die Queen von Mayfair von Alex Hay

Die Queen von Mayfair hat mich nach einem etwas ruhigen Einstieg immer mehr in ihren Bann gezogen. Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um in die Geschichte und die verschiedenen Figuren hineinzufinden, doch je weiter die Handlung voranschritt, desto schwerer fiel es mir, das Buch aus der Hand zu legen.

Besonders gut gefallen hat mir das Spiel aus Täuschungen, Geheimnissen und überraschenden Wendungen.

Ständig hatte ich das Gefühl, dass niemand wirklich der ist, für den man ihn hält. Genau das hat die Geschichte so unterhaltsam gemacht. Die Atmosphäre des viktorianischen Londons passt perfekt zu den Intrigen und sorgt für eine besondere Stimmung.

Quinn ist eine spannende Hauptfigur. Selbst wenn ihre Methoden alles andere als ehrenhaft sind, wollte ich unbedingt wissen, ob ihr Plan aufgeht. Auch die Nebenfiguren haben der Geschichte zusätzliche Tiefe gegeben.

Der Schluss konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der Weg dorthin. Einige Entwicklungen wirkten etwas zu schnell abgehandelt. Trotzdem bleibt ein sehr unterhaltsamer historischer Roman voller Täuschungen, Risiken und überraschender Enthüllungen.

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