Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Julchentim:
Minnesota mit starkem Ende und viel Leerlauf
Minnesota von Jo Nesbø
Minnesota von Jo Nesbø hat mich zwiegespalten zurückgelassen.
Der Einstieg zieht sich. Ich musste mich durch die ersten Seiten kämpfen und hatte lange das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig in Gang kommt. Die Perspektivwechsel wirkten teils sprunghaft, vor allem in den Abschnitten, die zeitlich anders gelagert sind.
Dieser zusätzliche Erzählstrang hat für mich wenig Mehrwert gebracht und ist mit der Zeit fast verschwunden.
Der Ermittler konnte mich diesmal absolut nicht packen. Er erinnert stark an bekannte Figuren des Autors, bleibt für mich aber blasser und wenig sympathisch. Seine privaten Probleme nehmen viel Raum ein, ohne dass sich daraus eine echte Entwicklung ergibt. Das hat mich eher genervt als berührt.
Positiv ist die eigentliche Krimihandlung. Der Fall ist gut konstruiert, die Idee hinter dem Täter fand ich interessant. Auch das Thema Waffenrecht in den USA spielt eine wichtige Rolle und gibt dem Ganzen einen gesellschaftlichen Rahmen. Das letzte Viertel hat mehr Tempo. Hier zieht die Spannung deutlich an, und die Auflösung ist packend erzählt. Dafür vergebe ich die Sterne, mit ganz viel Gnade.
Insgesamt solide Unterhaltung, aber für mich eines der schwächeren Bücher des Autors.
Misstrauen im eigenen Zuhause
Das Signal von Ursula Poznanski
Ein neues Buch von Ursula Poznanski, für mich jedes Mal ein absoluter Pflichtkauf. Ich habe wirklich alle ihre Bücher gelesen. Und ich muss gestehen, dieses hier ist für mich bisher das schwächste.
Der Einstieg hat mich sofort gepackt. Viola wacht im Krankenhaus auf und erfährt, dass sie bei einem Unfall ihr Bein verloren hat.
Ab da kippt ihr ganzes Leben. Zurück im Haus außerhalb von Wien fühlt sie sich nicht wie in Sicherheit, sondern wie unter Beobachtung. Ihr Mann wirkt überfürsorglich, engagiert eine Pflegerin, die mehr kontrolliert als hilft. Also beginnt Viola, selbst zu kontrollieren. Mit kleinen Trackern und viel Misstrauen.
Die Atmosphäre ist dicht, dieses unterschwellige Gefühl, dass etwas nicht stimmt, mochte ich sehr. Ich bin schnell durch die Seiten gekommen, wie so oft bei Poznanski. Trotzdem hat sich vor allem der Mittelteil gezogen. Einige Wendungen waren vorhersehbar, manches wirkte konstruiert.
Was mich aber diesmal wirklich gestört hat, war die Glaubwürdigkeit. In der Situation, in der sich Viola befindet, hätte man andere Unterstützung. Nach einer Amputation gibt es medizinische Begleitung, Reha, Therapeutinnen und Therapeuten, soziale Anlaufstellen. Vieles davon spielt kaum eine Rolle. Auch ihr Verhalten erschien mir stellenweise nicht nachvollziehbar. Ich hätte anders gehandelt.
Viola selbst ist eine interessante Figur, mit Ecken und einer eigenen Vergangenheit. Adam blieb für mich dagegen etwas blass. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, um ihre Beziehung besser zu verstehen.
Trotz meiner Kritik habe ich das Buch gern gelesen. Es hat Spannung, eine beklemmende Stimmung und starke Momente. Aber im Vergleich zu ihren anderen Romanen fehlte mir hier das gewisse Etwas. Deshalb solide "nur" Sterne.
Zwischen Piraten, Magie und verbotenen Gefühlen
Nightweaver von R. M. Gray
Nightweaver hat mich direkt im ersten Kapitel gepackt. Der Einstieg auf einem Piratenschiff ist intensiv und zieht einen sofort in die Geschichte. Genau das liebe ich. Ich wollte Meer, Kämpfe und dieses raue Piratengefühl, und das bekomme ich am Anfang auch.
Danach verlagert sich vieles an Land.
Das hat mich kurz überrascht, weil ich mit mehr Seefahrerleben gerechnet hatte. Trotzdem wurde es nicht langweilig. Die politische Spannung zwischen Menschen und Nightweavern, die Geheimnisse und die vielen Enthüllungen haben mich bei der Stange gehalten. Vor allem im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse. Da konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Aster mochte ich insgesamt sehr. Sie ist 17, impulsiv, stolz, manchmal anstrengend. Aber genau das macht sie glaubwürdig. Ihre enge Bindung zur Familie hat mir besonders gefallen. Das gibt der Geschichte Herz. Die Romance ist langsam aufgebaut, eher zart als dramatisch, und lebt von Blicken, Nähe und inneren Konflikten. Ich war komplett investiert. Und ja, ich stelle mir auch Fragen, in welche Richtung sich das noch entwickelt.
Das Magiesystem mit den Nightweavern fand ich interessant, auch wenn ich an manchen Stellen kurz überlegen musste. Es passiert viel, es gibt viele Namen und Hintergründe. Man muss wirklich aufmerksam lesen. Manche Twists habe ich kommen sehen, andere haben mich kalt erwischt.
Für mich sind es solide vier Sterne. Nicht perfekt im Tempo, aber mit einem starken Ende, viel Gefühl und genug offenen Fragen, damit ich unbedingt Band zwei lesen will.
Eine Königin bekommt ihr Herz zurück
Kleopatra von Saara El-Arifi
Dieses Buch hat mich stärker berührt, als ich erwartet habe. Ich lese seit meiner Kindheit alles, was ich über Ägypten finden kann. Geschichte, Mythen, Fakten. Kleopatra hat mich dabei immer begleitet, aber fast nie von ihrer Persönlichkeit überzeugt. Zu oft blieb sie eine Rolle, ein Bild, eine Zuschreibung.
Diese Erzählung hat das Bild von ihr in meinem Kopf gewandelt.
Saara El-Arifi erzählt Kleopatra von innen heraus. Als Mädchen, als Frau, als Herrscherin. Ich habe ihre Unsicherheit gespürt, ihre Entschlossenheit, ihre Müdigkeit. Macht wirkt hier schwer. Verantwortung fühlt sich real an. Besonders berührt hat mich, wie viel Raum Freundschaft, Familie und Mutterschaft bekommen. Das ist äußerst selten und tut gut.
Der Fakt, dass hier die vierte Wand durchbrochen wird hat mich schnell abgeholt. Ich hatte das Gefühl, sie spricht wirklich mit mir. Nicht perfekt, nicht glatt, sondern ehrlich. Manche Passagen haben wehgetan. Andere waren leise und warm. Ich habe oft pausiert, um Gedanken wirken zu lassen.
Als jemand, der sich seit Jahren mit Ägypten beschäftigt, habe ich vieles wiedererkannt. Und doch habe ich Kleopatra neu gesehen. Nicht als Symbol, sondern als Frau, die in einer harten Welt ihren eigenen Weg sucht. Das Ende kannte ich. Trotzdem hat es mich getroffen.
Für mich ist das eine der stärksten literarischen Annäherungen an Kleopatra, die ich gelesen habe. Persönlich, nah und lange nachhallend.
Düster, packend, überraschend süchtig machend
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Ich hatte ehrlich nicht erwartet, wie sehr mich dieses Buch fesseln würde, denn objektiv sehe ich einige Schwächen, vor allem in der sehr sprunghaften Romance und bei Figurenentscheidungen, die sich teilweise widersprechen und mich zwischendurch den Kopf schütteln ließen. Gerade die Dynamik zwischen den Hauptfiguren wechselt extrem schnell, was sich manchmal unnatürlich anfühlt und emotional wenig Raum zum Atmen lässt.
Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Atmosphäre an der magischen Akademie unglaublich gut funktioniert. Killmarth fühlt sich düster, bedrohlich und lebendig an, und die ständige Gefahr während der Prüfungen sorgt dafür, dass man automatisch weiterlesen will, selbst wenn man mit einzelnen Aspekten hadert.
Sophie als Hauptfigur ist widersprüchlich, oft unsicher und gleichzeitig sehr stur, was mich stellenweise genervt hat, sie aber auch erstaunlich menschlich wirken lässt. Ihr Wunsch nach Freiheit steht so stark im Vordergrund, dass man ihre fragwürdigen Entscheidungen zumindest emotional nachvollziehen kann.
Mein klares Highlight waren die Ordeals selbst. Die Prüfungen sind spannend aufgebaut, teilweise brutal und treiben die Handlung konstant voran. Werwölfe, Vampire und das Magiesystem fügen sich gut ein, ohne alles zu erklären, was bei mir eher Neugier als Frust ausgelöst hat.
Am Ende blieb bei mir weniger Begeisterung für Details, dafür umso mehr das Bedürfnis weiterzulesen. Genau dieses Gefühl, obwohl ich die Kritikpunkte klar sehe, rechtfertigt für mich die vier Sterne.
Kalte Kulisse & viele Geheimnisse
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Eisnebel hat mich schnell gepackt, vor allem wegen der abgeschiedenen Winterkulisse, die sich von Anfang an bedrohlich anfühlt und mit jeder Seite enger wird, während Theodora mit einer Familie konfrontiert ist, bei der Reichtum vor allem eines bedeutet, nämlich Macht und das gnadenlose Bewahren von Geheimnissen.
Ich mochte Theo sehr, weil sie verletzlich wirkt, ohne naiv zu sein, und weil ihre Suche nach der eigenen Vergangenheit sich langsam, aber stetig zuspitzt, sodass man als Leserin ständig mit ihr zweifelt, misstraut und versucht, kleine Hinweise richtig einzuordnen. Ich lag bei vielen Wendungen daneben, auch wenn mir manche Entwicklungen im letzten Drittel einen Tick zu glatt aufgelöst wurden.
Besonders stark fand ich die Dynamik innerhalb der Familie, da fast jede Begegnung von unterschwelliger Feindseligkeit geprägt ist und ich bis zum Schluss nicht sicher war, wer hier welche Rolle spielt und wie viel Wahrheit überhaupt ausgesprochen wird. Die Schneestürme, die Abgeschiedenheit und das Gefühl, nirgendwohin fliehen zu können, verstärken diese Stimmung spürbar und machen das Buch für mich zu einem echten Winterthriller, den man am besten an einem kalten Wochenende liest.
Ein Stern Abzug bleibt, weil mir einzelne Erklärungen etwas konstruiert vorkamen und ich mir an ein oder zwei Stellen mehr Raum für Zwischentöne gewünscht hätte, trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen und werde die Geschichte noch eine Weile im Kopf behalten.
Rückkehr in eine harte Zukunftswelt
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Ich hatte während des Lesens das Gefühl, wieder in diese Zeit einzutauchen, in der ich mit weit aufgerissenen Augen meine ersten dystopischen Reihen verschlungen habe, auch wenn ich heute natürlich einiges kritischer sehe. Die Idee einer streng geschichteten Gesellschaft, in der Menschen aus der untersten Stufe in ein Gefängnis geschickt werden, das eher an eine Jagdarena erinnert, hat mich sofort gepackt.
Die Mischung aus Gefahr, moralischer Schieflage und persönlichem Einsatz der Figuren lässt viel Raum für Spannung .
Raven begleitet man mit wachsendem Mitgefühl, weil sie sich einer Situation aussetzt, die kaum auszuhalten ist, nur um ihren Bruder zu retten. Obwohl ich an manchen Stellen gern mehr über das Umfeld erfahren hätte, war die Welt für mich greifbar genug, damit ich mich gut zurechtfand. Dabei fand ich es angenehm, wie leicht ich in die Handlung hineinkam, da vieles verständlich aufgebaut wird und die Beziehungen zwischen den Figuren im Verlauf langsam an Tiefe gewinnen.
Die Verbindung zwischen Raven und Vale hat mich nicht komplett abgeholt, doch ich mochte, wie sich ihre vorsichtigen Annäherungen in einer Umgebung entwickeln, die jede Form von Nähe sofort gefährlich macht. Gleichzeitig gab es einige Wendungen, die ich früh kommen sah, was meiner Begeisterung an einzelnen Stellen etwas den Schwung genommen hat. Auch wenn ich trotzdem jedes Kapitel lesen wollte, um zu wissen, wie es für Raven und die anderen weitergeht.
Das Ende hat mich überrascht und mich mit einem Gefühl zurückgelassen, das mich trotz kleiner Schwächen neugierig auf den zweiten Band macht. Ich will wissen, wie sich diese Welt weiter entfaltet und welche Entscheidungen die Figuren noch treffen müssen.
Ein freundlicher Rundgang durch den eigenen Körper
Organisch von Giulia Enders
Ich habe mich beim Hören von Organisch gut unterhalten gefühlt. Man sitzt zusammen, hört zu, staunt und geht mit ein paar neuen Gedanken nach Hause. Giulia Enders nimmt ihre Leser mit zu Haut, Lunge, Muskeln, Immunsystem und Gehirn. Sie erklärt, wie diese Organe arbeiten, wo sie herkommen und warum sie heute so reagieren, wie sie es tun.
Das gelingt leicht verständlich und ohne belehrenden Ton.
Besonders gefallen hat mir, wie sie Funktionen mit verständlichen Bildern aus dem Alltag verknüpft. Die Entwicklung über viele Jahrmillionen bekommt dadurch Gewicht. Man merkt, wie klug diese Systeme gebaut sind. Neben der Biologie geht es auch um neue Forschung und um einfache Zusammenhänge, die man im Alltag spürt. Schlaf, Bewegung, Berührung, alles greift ineinander.
Ich habe das Hörbuch gehört. Giulia Enders spricht selbst und das macht es sehr persönlich. Man spürt, wie sorgfältig und zugewandt sie das Buch geschrieben hat. Die Zeichnungen ihrer Schwester Jill Enders hätte ich mir gerne angesehen. Ein eindeutiger Vorteil beim physischen Buch. Als Hörerin bleiben sie mir leider verborgen. An einigen Stellen hätte ich auch gern kurz angehalten und etwas nachgelesen. Dafür eignet sich das gedruckte Buch sicherlich besser.
Organisch ist ein sehr guter Einstieg in ein Sachthema, ohne dass es trocken wurde. Trotz meiner Medizinischen Vorkenntnisse, konnte auch ich einiges Neues mitnehmen. Zudem habe ich auch über mein eigenes Verhalten nachgedacht. Kleine eingeschlichene Gewohnheiten bekommen plötzlich eine neue Bedeutung. Vor allem aber ist eine große Wertschätzung für den eigenen Körper geblieben.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Es ist informativ, persönlich und gut zu hören. Ein rundum angenehmer Begleiter für alle, die ihren Körper etwas besser kennenlernen möchten.
Glück als Gefahr. Eine unbequeme Idee, die nachwirkt
All Better Now von Neal Shusterman
Dieses Buch spricht junge Leser an, bleibt aber nicht an der Oberfläche und ist somit für jeden etwas. Die Idee trifft (m)einen Nerv! Ein Virus breitet sich aus. Wer überlebt, verliert Angst, Wut, Stress und Depression. Zurück bleibt Zufriedenheit. Der Preis ist hoch. Einer von 25 stirbt.
Eine Frage hat mich durch das ganze Buch begleitet.
Würde ich mich anstecken lassen?
Die Geschichte folgt drei Jugendlichen aus sehr unterschiedlichen Welten. Mariel lebt auf der Straße, Ron ist der Sohn eines Superreichen, Morgan erbt Macht und Geld von einer fanatischen Gegnerin des Virus. Alle drei treffen Entscheidungen, die man verstehen kann und die man trotzdem ablehnt. Genau das macht das Buch stark.
Es gibt keine einfache Seite, für die man eindeutig sein möchte. Beide Lager handeln aus Motiven, die nachvollziehbar sind, und richten dabei Schaden an. Das fühlt sich erschreckend real an.
Die gesellschaftlichen Folgen stehen klar im Fokus: Wirtschaft, Medien, Macht und Angst greifen ineinander. Wer von Unzufriedenheit lebt, kämpft gegen Heilung. Das ist hart, aber schlüssig.
Die Figuren sind nicht immer sympathisch. Sie sind oft egoistisch, machen Fehler. Gerade deshalb wirken sie sehr menschlich. Besonders Morgan hat mich beschäftigt. Ihr Weg zeigt, wie schnell Haltung kippen kann, sobald Einfluss ins Spiel kommt.
Das Buch ist lang, der Mittelteil zieht sich spürbar. Manche Passagen hätten straffer sein dürfen. Dafür sitzt das Ende umso stärker, endet (sehr) offen.
Was bleibt, sind viele Fragen. Wie viel Freiheit steckt in echtem Glück? Wie viel Kontrolle verträgt eine Gesellschaft? Und wer entscheidet, was heil ist?
Ich habe das Buch gern gelesen. Es hat mich geärgert, nachdenklich gemacht und begleitet. Genau das erwarte ich von guter dystopischer YA.
Ich bin völlig fertig und will jetzt sofort Band zwei!
Blackspell von Celine Leonora
Ich bin sprachlos. Dieses Buch hat mich komplett überrollt. Ich bin mit der Erwartung an eine typische Young-Adult-Story gestartet und habe doch etwas ganz anderes bekommen. Düster. Spannend. Unberechenbar!
Die Geschichte aus Edens Sicht hat mich direkt gepackt. Die angenehm kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen musste.
Die Wyndhouse Academy fühlt sich beim Lesen real an. Kalt. Geheimnisvoll. Bedrohlich. Ich hatte alles ständig vor Augen. Die Zeichnungen im Buch verstärken diese Stimmung enorm und passen perfekt zur Handlung.
Eden als Hauptfigur hat mich überzeugt. Sie wird mit Wahrheiten konfrontiert, die alles verändern. Sie fällt nicht auseinander. Sie kämpft, stellt Fragen, gibt nicht auf. Genau das hat mich emotional gebunden. Ich habe mit ihr gestockt, gezweifelt und gehofft.
Die Handlung lebt von Misstrauen, alten Familiengeheimnissen und einem Mordfall, der von Anfang an Fragen aufwirft. Jeder neue Hinweis bringt neue Zweifel. Ich wusste lange nicht, wem ich trauen soll. Die Wendungen haben mich mehrfach kalt erwischt. Das Ende hat mir kurz den Boden unter den Füßen weggezogen.
Dieser Cliffhanger ist fies, aber genau richtig gesetzt. Ich brauche Band zwei. Und zwar dringend.
Für mich ist Blackspell ein echtes Highlight. Düsteres Academy-Setting, starke Figur, durchgehend Spannung, kein Leerlauf. Dieses Buch hat mich komplett abgeholt und nicht mehr losgelassen.











