Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Hörbuchrezension
Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 4 - Was entdecken wir auf dem Bauernhof? von Inka Friese
Zum Hörbuch:
Sommerferien bzw. Urlaub auf dem Bauernhof.
Tino und Charlie machen mit ihren Eltern Urlaub auf dem Finkenhof jnd erleben dort einige Abenteuer.
Dort lernen sie die Geschwister Fenna und Matz kennen, die auf dem Finkenhof leben und natürlich jede Menge Tiere.
Meine Meinung:
Was entdecken wir auf dem Bauernhof ist bereits das dritte oder vierte Buch der Vorlesegeschichten Reihe.
Diesmal handelt es aber "nur" von einer Familie, in den anderen Büchern lernen wir den ganzen Block mit seiner Vielfalt an Bewohnern kennen, was mir persönlich noch besser gefällt. Aber diesmal eben nur die Familie von Tino und Charlie und natürlich jede Menge andere Menschen, die eben auf dem Finkenhof und Umgebung leben.
Was mit an den Geschichten so gefällt ist die Normalität. Es sind Geschichten aus dem Leben und das Kind lernt noch einiges dabei. Zum Bespiel warum die Kühe Karussell fahren, warim sie Milch geben und noch ganz viele andere interesante Dinge rund um den Bauernhof, seine Tiere und auch die Früchte und das Korn, welches dort angebaut wird.
Die Kinder, denen vorgelesen wird, können sich selbst entdecken, das ein oder andere mitnehmen und haben sicher ihren Spaß.
Ich mag diese Art von Vorlesegeschichten sehr gerne, gerade weil sie so alltäglich und normal sind.
Im Hörbuch werden die einzelnen Kapitel abwechselnd von einer Frau und einem Mann vorgelesen, angenehme Stimmen, denen man gerne zuhört. Für mich sind die Bücher der Reihe bisher alle empfehlenswert.
Rezensionen von askyfullofpages:
Wundervolle Freundschaft
Honey und Blondie von Ubin Eoh
Freundschaft.
Körper.
Seelen.
Oh, was war das wieder für ein tolles Buch!
Mit „Honey & Blondie“ ist Ubin Eoh ein wunderbar feinfühliger, emotionaler und faszinierender Roman gelungen, der mich mit seiner Tiefe wirklich positiv überrascht hat.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Honey und Blondie.
Sie lernen sich schon als kleine Mädchen kennen und werden schnell beste Freundinnen. Wir begleiten die beiden durch ihr Leben. Ihre Freundschaft ist einzigartig. Es gibt zwischen ihnen eine Verbindung, die sich kaum erklären lässt. Sie verleiht der Geschichte etwas ganz Besonderes, fast Magisches.
Zwei extreme Gegensätze. Honey und Blondie könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie passen aber perfekt zusammen. Honey, die eigentlich Hyunjeong heißt, ist schüchtern und zurückhaltend. Blondie ist mutig und selbstbewusst. Sie ergänzen sich perfekt. Die beiden bilden ein super Team und ich habe sie wirklich sehr ins Herz geschlossen. Ihre Freundschaft ist wundervoll.
Ubin Eoh greift viele wichtige Themen auf. Es geht um Familie, das unterschiedliche Aufwachsen, Körperbilder, Rassismus und rassistische Übergriffe. Aber auch um Ängste, das Überwinden dieser Ängste und Empathie. Diese Themen gehören zum Leben von Honey und Blondie. Sie geben der Geschichte wirklich unglaublich viel Tiefe.
Der Schreibstil von Ubin Eoh ist angenehm und sehr flüssig zu lesen.
Honey und Blondie, diese zwei Mädels haben mich unglaublich berührt. Mich hat ihre Geschichte so mitten ins Herz getroffen, dass ich manchmal wirklich weinen musste. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein und dennoch ergänzen sie sich einfach perfekt. Dieses tiefe Verständnis füreinander hat meine Seele berührt. Wer wünscht sich nicht so einen Gegenpart? Eine Beziehung, die auf tiefstem Verständnis und ganz viel Liebe basiert. Und dann ist da noch dieses Magische zwischen den beiden, das ihre Verbindung so besonders macht.
Der bei park x ullstein erschienene Roman „Honey & Blondie“ war für mich ein absolutes Highlight. Er besticht mit seiner Emotionalität und den krassen Gegensätzen. Eines kann ich sagen: So eine Freundschaft würden wir uns wohl alle wünschen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für Leser:innen, die Romane über tiefe Verbindungen und einzigartige Freundschaften schätzen und magischen Elementen gegenüber aufgeschlossen sind.
Rezensionen von Lealein1906:
Musikbusiness trifft auf dunkle Dämonen
Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille von Anne Lück
Ich muss ja sagen, so ganz weiß man nicht, worauf man sich einlässt, wenn man anfängt, dieses Buch zu lesen. Auf dem Klappentext wird recht wenig ersichtlich, wie sehr das Buch dann doch Richtung Fantasie geht, aber das finde ich eigentlich auch das Spannende.
Alize ist Musikagentin und ständig auf der Suche nach neuen Talenten.
Schon lange auf ihrer Liste: die Band Silentbound, die nur ganz geheime exklusive Konzerte gibt. Als sie schließlich eine Einladung bekommt, hat sie eine unheimliche Begegnung mit der Stille und ganz besonderen Monstern, eine neue Wirklichkeit, die alles verändert.
Mehr will ich eigentlich noch gar nicht sagen, das soll jeder Leser selbst herausfinden, sagen wir, für Fans von K-Pop Demon Hunters ist es auf jeden Fall etwas (aber ohne K-Pop).
Ich fand cool, dass es ums Musikbusiness geht, in das man tiefe Einblicke bekommt. Es wird viel über Musik und Konzerte geschrieben, und zwar schön atmosphärisch. Außerdem ist es toll, dass die Hauptperson Alize ein Handicap hat und mit Hörgerät unterwegs ist. Sie hat dadurch auch mit einigen Vorurteilen zu kämpfen (und übrigens auch damit, dass sie eine Frau ist), doch sie bleibt stark und setzt sich durch, das hat mir sehr gefallen und deswegen fand ich sie auch eine gute Hauptperson.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, ich mag, dass die Sicht manchmal zu Echo wechselt. Insgesamt war das Buch nach meinem Empfinden aber etwas zu lang, 100 Seiten weniger hätten es auch getan, zumal es ja noch einen zweiten Band gibt.
Auf den freue ich mich aber trotzdem und bin gespannt, wie es weitergeht.
Für den ersten Teil gebe ich vier Sterne.
Rezensionen von ekiam:
Ein gutes Buch für leseschwächere Kinder mit einem wichtigen Kritikpunkt
Mein ganz unglaublicher Opa von Anna Lisa Kiesel
Mein ganz unglaublicher Opa ist ein schön überschaubares Kinderbuch, das sich besonders an junge Leserinnen und Leser richtet, die sich mit dem Lesen noch etwas schwertun. Die knapp 80 Seiten, kurzen Kapitel, einfachen Sätze und die gut lesbare Schrift machen den Einstieg leicht. Die niedlichen Illustrationen lockern den Text auf und die Geschichte entwickelt einen guten Spannungsbogen, der zum Weiterlesen motiviert.
Auch inhaltlich lässt sich die Geschichte gut verfolgen. Greta ist als Hauptfigur lebendig erzählt und ihre Gefühle sind nachvollziehbar. Besonders als ihre erfundenen Opa-Geschichten aufzufliegen drohen, kann man ihre Panik gut nachempfinden. Sehr gut gefallen hat mir außerdem ihr Freund Raffael, der ihre Lügen von Anfang an kritisch sieht und sich nicht einfach von ihren Geschichten mitreißen lässt.
Allerdings hätte ich mir von Greta am Ende mehr Einsicht gewünscht. Gerade weil Wahrheit und Lügen ein wichtiges Thema der Geschichte sind, hätte ich schön gefunden, wenn sie aus ihren Erfahrungen gelernt hätte und nicht einfach nur froh ist, dass die Situation irgendwie gut ausgeht.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die Darstellung von Greta und Anton. Greta lernt einen fremden älteren Mann kennen und geht mit ihm mit beziehungsweise nimmt etwas von ihm an. Dass sie kurz darüber nachdenkt, ob sie das überhaupt tun sollte, reicht mir hier nicht aus. Gerade bei einem Kinderbuch finde ich das problematisch, weil Kindern normalerweise sehr klar vermittelt wird, dass sie nicht mit Fremden mitgehen und nichts von ihnen annehmen sollen. Hier hätte ich mir eine andere Lösung für das Kennenlernen gewünscht.
Auch dass Greta offenbar viel Zeit mit Anton verbringt, ohne dass ihre Eltern davon wirklich etwas mitzubekommen scheinen, hat mir nicht gefallen. Hier hätte ich mir von Anton als erwachsenem Menschen mehr Verantwortungsbewusstsein und Transparenz gegenüber Gretas Eltern gewünscht.
Schade, denn ansonsten funktioniert das Buch als leicht zugängliches Leseabenteuer ziemlich gut. Es ist kurzweilig, verständlich und spannend erzählt und eignet sich durch seine Gestaltung sicherlich gut für Kinder, die noch nicht so sicher lesen. Auch die Geschichte selbst bietet interessante Themen rund um Fantasie, Freundschaft und den Umgang mit der Wahrheit.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Viel Spice und unbeantwortete Fragen
The Poison Daughter von Sheila Masterson
-Nachdem ich so viel zu diesem Buch gehört habe und der Klappentext mich sofort gepackt hat, musste ich diese Geschichte lesen … Am Ende war ich leider erleichtert, fertig zu sein.-
Die Geschichte startete super vielversprechend und das Worldbuilding hatte Potenzial. Tagsüber spielt Harlow Carrenwell die brave Tochter der bedeutendsten Familie in Lunameade.
Ihre Familie ist für die Erhaltung der Mauer verantwortlich, welche die Menschen vor gefährlichen Blutleeren schützt. Bei Nacht ist sie die giftige Versuchung, die gewalttätige Ehemänner mit ihren giftigen Lippen niederstreckt. Harlow hat mir anfangs sehr gut gefallen. Sie lässt sich nichts sagen und kämpft für andere Frauen. Doch nachdem sie Henry trifft, lässt sie sich langsam immer mehr von ihm herumkommandieren.
Am Anfang dachte ich noch, ich könnte Henry mögen, doch die Rituale und Bräuche seines Volkes sind darauf ausgelegt, dass sich Frauen unterwerfen und gejagt werden müssen. Irgendwann fand ich seine Parole “Sei ein braves kleines Frauchen” einfach nur noch unangenehm. Es gibt einige Stellen, bei denen ich mich gefragt habe, wie Harlow ihm das einfach so verzeihen konnte. Die ganze Beziehung ist nur auf sexuelle Gefälligkeiten ausgerichtet, weshalb ich kein romantisches Knistern gespürt habe.
Das Magiesystem, die Blutleeren und die Mysterien um den Quell waren richtig interessant, nur jedes Mal, wenn es spannend wurde, kam erstmal eine Spice-Szene. Hätte man die meisten Spice-Szenen gekürzt, hätte das Buch vielleicht 400 Seiten an Handlung gehabt. Spätestens als Harlow mit ihrem Ehemann nach Mountain Haven kehrt, dreht sich gefühlt alles nur mehr darum und es vergeht kaum ein Dialog, der nicht voller sexueller Anspielungen ist. Die derben Formulierungen haben für mich überhaupt nicht in ein Fantasy-Buch gepasst (fxcken, gefxckt etc.). Mir war klar, dass die Geschichte spicy werden wird, aber ich finde trotzdem, dass die Handlung Priorität hat und nicht darunter leiden sollte. Denn hier blieben einige angefangene Plotpunkte bis zum Ende noch immer offen und das nach fast 900 Seiten.
Leider war auch die Übersetzung nicht wirklich gelungen. Unzählige Rechtschreibfehler, angefangene und nicht beendete Sätze, zu wörtliche Übersetzungen. All das hat sich bei mir negativ auf den Lesefluss ausgewirkt.
In den letzten hundert Seiten nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf. Den wichtigsten Plottwist konnte ich aber vorher schon erahnen. Trotzdem hat mich diese eine Stelle dann doch noch emotional packen können.
Fazit: Eine Romantasy, in welcher der Spice überwiegt. Das Worldbuilding war so interessant, aber am Ende bleibt vieles ungelöst. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen und hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es mit Sicherheit abgebrochen. 2 Sterne
Rezensionen von _ich.lese_:
Zurück aus dem Totenreich
And The River Drags Her Down von Jihyun Yun
Eigentlich kennt Soojin die Regeln über das Zurückbringen von den Toten. Aber als ihre Schwester im Fluss ertrunken ist, nutzt sie ihr können um Mirae zurückzubekommen. Und das ist kicht ungefährlich.
Ich muss gestehen, ich war ein Coveropfer. Aber ich habe es keine Sekunde bereut.
Was für eine wunderbare, spannende und perfekt in die beginnende Herbstzeit passende Story. Koreanische Mythology, toller Schreibstil und ein bisschen Gruselfaktor. Einfach großartig, hat mich ganz wunderbar unterhalten.
Die Liebe zur Schwester, die auch vor dem Tod nicht Halt macht, die Macht, sie zurückzuholen und was dann alles passierte, hat mich total in den Bann gezogen und ich habe das Buch nahezu inhaliert. Von Beginn an hat es mich packen können und ich habe jede Seite geliebt. Einfach ganz großartig. So bildhaft geschrieben, dass es keine Sekunde langatmig wurde. Absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von nessabo:
Toller Ton und spannendes Setting, aber tendenziell zu oberflächlich
Frag nach Susan von Souvankham Thammavongsa
Ich habe viel Gutes über das Buch gehört und auch der Klappentext klang nach einem tollen Setting plus politisch relevanter Storyline. Das hat sich zwar grundsätzlich bewahrheitet, ich war mit der Umsetzung auf Figurenebene aber trotzdem nicht ganz glücklich.
Souvankham Thammavongsa hat für ihre etwas skurrile Geschichte einen trockenen Ton mit bissigem Humor gewählt, der mir gut gefallen hat und auch dem Rahmen angemessen war.
Ning wirkt als Nagelstudiobesitzerin und ehemalige Boxerin eher abgeklärt und blieb mir bis zum Schluss ziemlich fremd. Vieles aus ihrer Vergangenheit und ihrem aktuellen Leben bleibt nur angedeutet, was ich wirklich schade fand. Zwar blitzt ihre Empathie immer mal wieder durch, aber insgesamt verbleibt die Leser*innenschaft tendenziell auf Distanz.
Auch die anderen Susans des Salons bekam ich emotional nicht wirklich zu greifen, dabei hätte ich die Figuren gern vielschichtiger kennengelernt. Andererseits haben mir die internen Gespräche zwischen den Mitarbeiterinnen gut gefallen. Sie zeugen von einem bissig-sarkastischen Humor bei gleichzeitiger Verbundenheit.
Die spitzen politischen Bemerkungen - etwa dazu, dass sie halt alle Susan heißen und ähnlich aussehen sollen, weil Weiße sie eh nicht auseinander halten könnten - fand ich wundervoll eingesetzt. Und auch die vielen Begegnungen mit Kund*innen waren schnelllebig und reizvoll. Allerdings hat mir auch da oft die Tiefe gefehlt und ich habe mir wiederholt mehr Nähe sowie direktere Reibung erhofft.
Ein kurzweiliges Werk mit gutem, bissigem Fundament und einem etwas skurrilen Setting, das zwar Spaß macht, für mich allerdings Tiefe auf Figurenebene vermissen ließ. Vielleicht ist die Distanz auch von der Autorin intendiert gewesen, aber auf die Art konnte der Roman einfach nicht meinen Erwartungen entsprechend performen.
3,5 Sterne
Rezensionen von Neobook:
Interessant, spannend und bedrückend
Most Hated Girl von Kirsty Lockwood
Most hated Girl ist ein spannendes aber auch bedrückendes Drama von Kirsty Lockwood. Der Genremix aus Drama und Spannung ist in diesem Debüt gut gelungen.
Man merkt gleich zu Beginn, dass es Odette in ihrem Leben nicht leicht hatte. Sie hat soziale Defizite und nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sie sich besonders einsam und ist auf der Suche nach Arbeit und Freunden.
Ihr Bemühen alles gut und richtig zu machen und nur nicht unangenehm aufzufallen ist schon fast schmerzlich. Dann lernt sie den 80ig jährigen Amos im Museum kennen und sie werden Freunde, da Amos auch allein ist. Dann starten sie sogar einen Online- Kanal und Odette erfährt so dringend benötigte Bestätigung. Bis die Sache langsam eskaliert.
Die Charaktere, besonders Odettes Gefühls- und Gedankenwelt sind sehr gut beschrieben. Die Entwicklung dieser Zweckgemeinschaft ist sehr interessant und auch spannend beschrieben. Es gibt immer wieder Zeitsprünge zu vor und nach der Tat. Dabei spielen die Social Media Reaktionen eher eine untergeordnete Rolle, gar nicht so wie der Klappentext vermuten lässt.
Der Schluss ist ein wenig unglaubwürdig aber ich fand es ok.
Dieses Drama war für mich interessant und spannend zu lesen aber auch etwas bedrückend!
Rezensionen von Anjulia :
Dra
When Dealing With Dragons. Drachengold von Dana Swift
Farren rettet bei einem Drachenrennen ausgerechnet James, den arroganten Jungen, den sie am wenigsten leiden kann. Beide konkurrieren um ein Stipendium, aber auch ihre unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten führt zu Reibungspunkten. Als James seine Verletzung ausgerechnet auf dem Gnadenhof ihrer Familie auskurieren will, steht plötzlich viel mehr als nur Farrens Herz auf dem Spiel.
When Dealing With Dragons – Drachengold von Dana Swift ist eine gelungene Mischung aus Jugendfantasy und Romantasy. Die Geschichte wird sowohl aus Farrens als auch aus James Perspektive erzählt. Ein ganz großer Aspekt nimmt natürlich die sich langsam entwickelnde Lovestory der beiden ein. Hier hat mich überrascht, dass James schon von Beginn an total in Farren verliebt ist. Insgesamt sehr süß und bedenkenlos für jüngere Teenager lesbar. Ein Highlight sind natürlich die Drachen, die sich vor allem durch unterschiedliche metallene Schuppen auszeichnen, und das darauf beruhende Magiesystem. Wie Farren und James sich für das Wohl der Drachen einsetzen, macht beide sympathisch. Besonders James ist insoweit auch eine Überraschung. Für ihn ist der Aufenthalt auf dem Hof schon im Bereich Found Family einzuordnen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht lesbar und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt. Spannende und ruhige, familiäre Stellen wechseln sich ab. Der Verlauf der Geschichte war stellenweise nicht ganz überraschend, was mich aber nicht gestört hat. Das Buch ist in sich abgeschlossen, was ich als sehr angenehm empfunden habe.
Insgesamt ein sehr schöner Drachenromantasy-Roman, der mich fesseln konnte.
Rezensionen von Anjulia :
Panik riecht nach Butterkeks
Die unsichtbare Farbspur von Toni Moldabegga
Milo wächst ziemlich einsam bei seinen Eltern auf einer abgelegenen Wetterstation auf. Während die beiden herausragend Luftsyntagie beherrschen, muss Milo seinen eigenen Weg erst noch finden. Dazu dient die Volantur, eine mehrwöchige Orientierungsreise, durch Panelima. Er schließt Freundschaft mit Dylan und Elani, die in seiner Reisegruppe sind.
Gemeinsam kommen sie hinter ein Komplott, das das Gleichgewicht von Panelima empfindlich stört.
Die unsichtbare Farbspur von Toni Moldabegga ist am ehesten als (Jugend)-Fantasy mit Elementen einer Utopie einzuordnen. Zunächst habe ich Panelima tatsächlich für eine eigene Welt gehalten, insbesondere wegen der Magie ( hier Syntagie genannt), welche die Menschen wirken können. Lediglich Referenzen an Mozart, Chopin und Harry Potter, sowie die Erwähnung eines großen Krieges, lassen darauf schließen, dass die Geschichte in unserer Zukunft spielen könnte. Das Worldbuilding fand ich interessant. Die Verbindung zu Bäumen und Myzelien spielt hier eine große Rolle. Milo ist als Charakter eher zurückhalten und schüchtern bzw. unsicher. Er hat die besondere Fähigkeit Farben riechen zu können, die sich im Verlauf der Handlung vertieft. Weitere Charaktere sind die intelligente, wissensdurstige Elanie und die wagenmutige Dylan. Leider war das Leseerlebnis eher zäh und langatmig. Die Geschichte ist nicht spannend und verliert sich in Kleinigkeiten, wie zum Beispiel dem Anbau von Pilzen als Baustruktur. An gewissen Punkten sind mir die Jugendlichen auch zu unkritisch ihrer Gesellschaft gegenüber, manche Weisheiten hatten für mit etwas Küchentischphilosophisches. Irgendwie hatte ich bei dem Klappentext selbst erwartet, dass die Welt unangenehme Geheimnisse hat, die von der Gruppe gelüftet werden. Dem war aber nicht so. Rechtschreibung und Grammatik sollten vielleicht nochmal überarbeitet werden.
Fazit: Geschichte mit einer interessanten Idee, die sich beim Lesen ziemlich in die Länge zieht. Jüngere Leser und Leserinnen dürften wohl andere Bücher vorziehen.











