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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Brigittte:

Eine magische und geheimnisvolle Klangwelt

Fay Melody - Die magische Musikakademie von Anastasia Braun

Schon nach den ersten Seiten waren meine Enkel und ich mitten in Fays Welt. Ihre Einsamkeit und ihre ganz besondere Reaktion auf Musik haben uns sofort berührt. Man möchte sie am liebsten in den Arm nehmen und gleichzeitig unbedingt wissen, was hinter all dem steckt. Mit dem Start an der Musikakademie wird die Geschichte dann richtig magisch.

Wir entdecken gemeinsam mit Fay immer neue Orte, Regeln und Geheimnisse – und genau das macht so viel Spaß. Trotz der mehr als 300 Seiten hatten wir nie das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht. Im Gegenteil: Wir wollten immer nur noch ein Kapitel lesen. Besonders schön finde ich die Botschaft, die zwischen all der Magie steckt: Anders zu sein muss nichts Schlechtes sein. Manchmal liegt genau darin eine ganz besondere Stärke. Das ist etwas, das ich meinen Enkeln sehr gerne mitgebe. Die Akademie, die Figuren und die gesamte musikalische Welt sind so fantasievoll und liebevoll beschrieben, dass man beim Lesen richtig darin versinkt. Auch die schwarz-weißen Illustration der Akademie passt wunderbar dazu und hat uns staunen lassen.Für uns ein ganz besonderer Reihenauftakt mit Herz, Fantasie und jeder Menge Geheimnissen. Wir machen direkt mit Band 2 weiter!

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Rezensionen von Liselottchen:

Süße Kindergeschichte mit tollen Illustrationen

Nuno Nasenbär von Ingolf Lück


Nuno hat als Nasenbär eine riesengroße Nase. Bis jetzt hat ihn das nicht gestört, aber an diesem Tag hat er Probleme, sein T-Shirt anzuziehen, stolpert und stürzt so ungünstig hin, dass sein ganzes Baumhaus in Trümmern liegt. In seiner Verzweiflung besucht er seine Freunde, jedoch auch bei ihnen passiert ihm ein Missgeschick nach dem anderen.

Er wird immer trauriger und verwünscht seine lange Nase. Doch dann kommt es zu einer überraschenden Wendung.

Was für ein süßes Buch! Meine beiden Enkelkinder (3 und 5) waren total begeistert, ich musste es mehrmals vorlesen. Sie haben mit Nuno mitgelitten und am Schluss war die Freude groß. Die Botschaft, dass man genau so richtig ist, wie man ist, ist angekommen. Ein weiteres Highlight sind die entzückenden detailgenauen Bilder, es gibt auf jeder Seite zahlreiche Dinge zu entdecken und die beiden waren eine ganze Weile en Illustrationenbeschäftigt. Ein wirklich herzerfrischendes Kinderbuch, das ich gern weiterempfehle.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

"Ich bin kein Unternehmer, ich bin Metzger".....

Ochsenkopf von Manik Sarkar

..... und er scheitert trotz seiner Liebe zum Fleisch an seiner eigenen Sturheit Kunden gegenüber und am Strukturwandel der Branche. Leider.
* Die Story ist interessant
* Der Schreibstil umgangssprachlich - wie der Metzger.
* Man kippt in die Lebensrealität des Protagonisten hinein.
* Das Buch berührt emotional.

* Der brutale Schluss ist unnötig.
Was bleibt? Die sorgenvollen Gedanken über die Entwicklung der familiären Kleinbetriebe.

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Rezensionen von Tinimore:

Die besten Figuren!

Buckeye von Patrick Ryan

Oh Buckeye – wie hab ich dich und alle deine Figuren ins Herz geschlossen?! 

In Buckeye von Patrick Ryan treffen wir in 1945 Bonhomie, Ohio auf Cal Jenkins der wegen seines zu kurzen Beins nicht in den Krieg gezogen ist. Er beginnt im Rausch nach der Nachricht der Kapitulation der Deutschen eine Affäre mit Margeret Salt.

Diese Affäre zieht in beider Leben weitreichende Kreise.

Der erste Teil beginnt und endet mit der gleichen Szene und erklärt dazwischen die Vorgeschichte vom zweiten Teil. Diesen Aufbau fand ich genial. Auch wurden die Figuren so facettenreich und nahbar vorgestellt, dass ich mich mit ihnen trotz ihrer Fehler durch das ganze Buch verbunden gefühlt habe.

Anschaulich zeigt Patrick Ryan, wie der Krieg seine Finger nach allen ausstreckt, egal, ob sie in den Krieg ziehen oder daheim geblieben sind. Nicht zuletzt durch den Krieg entstehen zwischen den Figuren tiefe Gräben, und immer wieder steht die Frage im Raum, was hätte sein können, wenn man sich anders entschieden, früher gesprochen oder seine tiefsten Wünsche ausgelebt hätte.

Die Geschichte um Buckeye und seine Familie hat mich wirklich mitfühlen lassen. So oft hätte ich mir andere Wendungen für die Charaktere gewünscht, und trotz aller Tragik lag auch viel Schönes zwischen den Seiten.

Klare Leseempfehlung für Leser*innen, die tiefgreifende Familiengeschichten mögen.

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Rezensionen von Annaja:

Suche nach neuen Orten

Nach der Sonne schauen von Martina Hefter

Die Autorin Martina Hefter beginnt mit ihren Roman an einem Ort in der Umgebung Leipzigs, im Neuseenland, ein früheres Tagebau-Gebiet.
Iona, die Protagonistin verbringt hier ihren Sommer. Sie ist Installationskünstlerin und braucht eine Umgebung, verlässt ihr gewohntes Umfeld, in dem sie abschalten, nachdenken und neue Ideen sammeln kann.

Zurückgezogen, immer mit ihren Gedanken zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselnd, erleben wir Iona Bartschiks Alltag, ihre Zurückhaltung und Besonnenheit, die direkte und ehrliche Art. Sie ist aufgewachsen und geprägt von den Bergen, einer Alm im Allgäu mit Kühen und früh an die Herausforderungen der rauen Landschaft und dem bäuerlichen Leben gewohnt. Sie kann zupacken und ist mit der Natur eng verbunden.
Das Buch beschreibt ihre Momente so still, unaufdringlich und direkt. Es wird einem, obwohl es keine wirkliche Handlung oder Abfolge in der Erzählung gibt, nie langweilig. Jeder Satz, jede Aussage, manchmal heiter, oft auch traurig, hat ihre Berechtigung, einen klugen Kern. Mir gefällt der Abschnitt, als ihr Bella, eine streunende Hündin zuläuft und ihr nicht mehr von der Seite weicht, besonders gut. Iona lässt sich, trotz anfänglicher Bedenken auf das Tier ein und später auch auf eine junge Besucherin, einer Nichte ihres Vermieters. Sie lässt Veränderung zu und ist offen für Neues. Am Ende der Geschichte hat sie sogar Pläne, die mit ihrer künstlerischen Tätigkeit eher nicht zu tun haben.

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Rezensionen von ReiShimura:

Eine tolle Grundidee, die leider im Spice untergeht

A Witch's Guide to Fake Dating a Demon von Sarah Hawley

Das Buch klang so vielversprechend und ich hatte mich auf einige amüsante und romantische Lesestunden eingestellt. Leider kam bei mir recht schnell die Ernüchterung auf. Die Grundidee des Buches ist interessant, leider verliert die Autorin im Laufe der Geschichte jedoch zunehmend den Fokus und konzentriert sich immer stärker auf die körperliche Anziehung der Figuren.

Dabei konnte mich der Einstieg zunächst durchaus überzeugen und ich fand schnell in die Geschichte hinein. Die Umgebung und die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Besonders interessant fand ich, dass in dem kleinen Städtchen die unterschiedlichsten magischen und nicht magischen Wesen friedlich zusammenleben. Dies verlieh dem von mir sehr geschätzten Kleinstadtfeeling eine ganz besondere Note.

Mariel ist ein sehr interessanter und komplexer Charakter. Laut Prophezeiung soll sie einmal eine sehr mächtige Hexe werden. Davon ist zunächst aber wenig zu spüren. Dafür merkt man, unter welchem ungeheuren Druck sie steht und wie sehr sie das belastet. Von Anfang an konnte ich mich gut in Mariel hineinversetzen und ihre Zauberversuche haben mich immer wieder zum Lachen gebracht.

Mit dem Auftauchen von Ozroth, dem Dämon, änderte sich für mich jedoch die Richtung der Geschichte deutlich. Dabei störte mich weniger die Tatsache, dass ein Dämon eine zentrale Rolle spielt – schließlich verrät das bereits der Titel –, sondern vielmehr die Richtung, in die sich die Geschichte anschließend entwickelte.
Ich hatte mir erhofft, dass die Gefühle zwischen den beiden sich langsam aufbauen. Dies war aber nicht der Fall. Meine Lesefreude nahm immer mehr ab, als sich Mariel fast nur mehr Gedanken um das beste Stück des Dämons machte.
Die ursprünglich sehr interessante und durchaus auch spannende Handlung geriet immer mehr in den Hintergrund und wurde überschattet von der Anziehung zwischen Mariel und Ozroth sowie dem nicht enden wollenden Spice. Ich bin kein Fan von expliziten Szenen und mag es lieber, wenn dies nur angedeutet wird und der Rest meiner Phantasie überlassen bleibt. Ein gewisses Maß an Spice finde ich noch erträglich, aber in diesem Buch war es einfach übertrieben viel und die Geschichte wurde zunehmend seicht.

All jene, die Spice in Büchern lieben, kommen hier definitiv auf ihre Kosten und werden das Buch sicher sehr genießen können. Für mich war es leider eine Enttäuschung und ich bin froh, dass ich das Buch endlich beendet habe.

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Rezensionen von ReiShimura:

Eine tolle Grundidee, die leider im Spice untergeht

A Witch's Guide to Fake Dating a Demon von Sarah Hawley

Das Buch klang so vielversprechend und ich hatte mich auf einige amüsante und romantische Lesestunden eingestellt. Leider kam bei mir recht schnell die Ernüchterung auf. Die Grundidee des Buches ist interessant, leider verliert die Autorin im Laufe der Geschichte jedoch zunehmend den Fokus und konzentriert sich immer stärker auf die körperliche Anziehung der Figuren.

Dabei konnte mich der Einstieg zunächst durchaus überzeugen und ich fand schnell in die Geschichte hinein. Die Umgebung und die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Besonders interessant fand ich, dass in dem kleinen Städtchen die unterschiedlichsten magischen und nicht magischen Wesen friedlich zusammenleben. Dies verlieh dem von mir sehr geschätzten Kleinstadtfeeling eine ganz besondere Note.

Mariel ist ein sehr interessanter und komplexer Charakter. Laut Prophezeiung soll sie einmal eine sehr mächtige Hexe werden. Davon ist zunächst aber wenig zu spüren. Dafür merkt man, unter welchem ungeheuren Druck sie steht und wie sehr sie das belastet. Von Anfang an konnte ich mich gut in Mariel hineinversetzen und ihre Zauberversuche haben mich immer wieder zum Lachen gebracht.

Mit dem Auftauchen von Ozroth, dem Dämon, änderte sich für mich jedoch die Richtung der Geschichte deutlich. Dabei störte mich weniger die Tatsache, dass ein Dämon eine zentrale Rolle spielt – schließlich verrät das bereits der Titel –, sondern vielmehr die Richtung, in die sich die Geschichte anschließend entwickelte.
Ich hatte mir erhofft, dass die Gefühle zwischen den beiden sich langsam aufbauen. Dies war aber nicht der Fall. Meine Lesefreude nahm immer mehr ab, als sich Mariel fast nur mehr Gedanken um das beste Stück des Dämons machte.
Die ursprünglich sehr interessante und durchaus auch spannende Handlung geriet immer mehr in den Hintergrund und wurde überschattet von der Anziehung zwischen Mariel und Ozroth sowie dem nicht enden wollenden Spice. Ich bin kein Fan von expliziten Szenen und mag es lieber, wenn dies nur angedeutet wird und der Rest meiner Phantasie überlassen bleibt. Ein gewisses Maß an Spice finde ich noch erträglich, aber in diesem Buch war es einfach übertrieben viel und die Geschichte wurde zunehmend seicht.

All jene, die Spice in Büchern lieben, kommen hier definitiv auf ihre Kosten und werden das Buch sicher sehr genießen können. Für mich war es leider eine Enttäuschung und ich bin froh, dass ich das Buch endlich beendet habe.

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Rezensionen von MariasBooks:

Schlagfertiges Young Adult Cozy Crime

Flirting With Murder (Hearts & Crime, Band 1) von Amanda Sellet

ZUM BUCH
Flirting with Murder ist der Auftakt der Hearts & Crime Reihe aus der Feder von Amanda Sellet.
Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen.

STIMMUNG
Das Buch hat eine sehr fröhliche und spannende Stimmung.
Es wurde viel Wert auf die Welt und deren Beschreibung gelegt. Häuser, Outfits und characteristische Merkmale fallen der Protagonistin auf und werden auch benannt, was einen sehr gut in die Geschichte eintauchen lässt.

Das Buch ist vieles in einem, aber es funktioniert sehr gut.

GESTALTUNG / AUFBAU
Ich habe das Buch als eBook gelesen, aber habe mir auch die Taschenbuch Version angesehen.
Mir persönlich gefällt das Cover und die Außengestaltung sehr passend. Ich mag den Zeichenstil und die Farbwahl. Die Klappen des Buches wurden auch entsprechend gestaltet. In der Erstauflage sind auch Character Karte und Farbschnitt mit von der Partie, die nach beenden des Buches sehr klug designt wurden ;)

HANDLUNG
Das Buch ist nur aus der Perspektive von Virginia geschrieben.
Sie ist die Enkeling einer Bewohnerin in einer Wohngemeinschaft von Personen mit einem Fable für Krimidinner. Entsprechend dürfen davon auch nicht ein paar im Buch fehlen. Das hat diesem Buch die entsprechende Auflockerung des ganzen Themas gegeben, als nach einer Testamentseröffnung ein tatsächlicher Mord begangen wird. Ziemlich klassisch und wenig neu, aber genau das macht den Cozy Charme des Buches aus.

CHARACTERE
Die beiden Protagonisten Virgina und Felix haben mir gut gefallen. Ihr ersten Aufeinandertreffen geht für mich in eines der unterhaltsamsten und witzigsten Meet-Cute ein, von allen Büchern die ich je gelesen habe.
Ihre Schlagabtausche über die Dauer des Buches sind einfach so erfrischend und auflockernd. Die Dynamik war einfach chefs-kiss.
Aber wer hier eine Love-Story erwartet muss die Erwartungen etwas runterschrauben. Einerseits ist es YA, ultra slow burn und die Love-Story läuft eher nebenbei her, schließlich gilt es doch einen Mord zu lösen.
Daneben gibt es einen bunten Mix aus schrulligen, lustigen, und klugen Characteren, die wie wild zusammengefürfelt wirken, aber genau zueinander passen.

Das Buch ist für Fans von Only Murders in the Building, Merkel ermittelt und den vielen anderen Büchern die in dieses Genre fallen.

FAZIT
Ich hatte sehr viel Spaß mit diesem Buch. Es hat mich sehr oft zum Lachen und Schmunzeln als auch zum Grübeln gebracht. Ich habe mich in die Hausgemeinschaft verliebt und bin gespannt, was in den nächsten Bänden passieren wird. Diese Auftakt macht auf alle Fälle Lust auf mehr.

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Rezensionen von Shilo:

Wie aus einer Niederlage ein Welterfolg wurde

Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte - Die Anfänge einer Duftdynastie von Arabella Meran

Im Köln des Jahres 1873 spielt diese Geschichte. Ferdinand Mülhens übernimmt das Dufthaus in der Glockengasse und hat dabei nicht nur mit den Schwierigkeiten seines Geschäfts zu kämpfen. Auf einer Reise nach Wien begegnet er Ottilie, einer Blumenverkäuferin. Ihre offene und mutige Art bleibt ihm nicht gleichgültig.

Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Beziehung, die durch ihre sehr unterschiedliche Herkunft immer wieder auf die Probe gestellt wird.
Die Geschichte von Ferdinand und Ottilie hat mir gut gefallen. Ottilie passt in den Augen von Ferdinands Familie nicht zu ihm, weil sie nicht aus den gleichen Verhältnissen kommt. Für sie ist es deshalb nicht leicht, ihren Platz zu finden. Beim Lesen konnte man gut merken, dass es damals viele Regeln gab, an die sich die Menschen halten mussten. Ottilie lässt sich davon allerdings nicht völlig bestimmen. Sie weiß, was sie möchte, und versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Das machte sie für mich zu einer sympathischen Figur.
Auch Ferdinand hat es nicht einfach. Neben den Problemen in seinem Geschäft muss er sich immer wieder mit seiner Familie und deren Erwartungen beschäftigen. Seine persönliche Geschichte bleibt dadurch eng mit der Entwicklung des Dufthauses verbunden. Das fand ich eine gute Verbindung, weil nicht nur die Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht.
Die historischen Hintergründe haben mir ebenfalls gefallen. Man erfährt einiges über das damalige Köln, und auch die Parfümerie spielt eine wichtige Rolle. Die Düfte und das Geschäft von Ferdinand tauchen immer wieder auf und passen dadurch gut zur Handlung. Dazu kommt das Siebengebirge, das sich deutlich vom Leben in Köln unterscheidet und für einige ruhigere Momente sorgt.
Einige Stellen haben mich beim Lesen durchaus berührt. Besonders die Probleme, die Ferdinand und Ottilie wegen ihrer Beziehung haben, konnte ich gut nachvollziehen. Gegen die Familie und gegen das, was von ihnen erwartet wird, anzukommen, ist für beide nicht einfach. Gleichzeitig muss ehrlich gesagt werden, dass sich die Geschichte zwischendurch etwas gezogen hat. Manche Abschnitte waren mir einfach zu lang und ausführlich. Dadurch kam die Handlung an einigen Stellen nur langsam voran.
Trotzdem hat die Geschichte für mich insgesamt gepasst. Die Liebesgeschichte zusammen mit den historischen Ereignissen und Ferdinands Arbeit als Parfümeur fand ich interessant. Vor allem Ottilie ist mir dabei im Gedächtnis geblieben. Auch wenn es für sie nicht einfach ist, lässt sie sich nicht alles gefallen. Sie geht ihren eigenen Weg, so gut es unter den damaligen Umständen möglich ist.
Mir hat die Mischung aus der Liebesgeschichte und dem historischen Hintergrund gefallen. Auch Ferdinands Arbeit mit den Düften gibt der Geschichte ihren eigenen Rahmen. Dadurch geht es nicht nur um die Beziehung der beiden, sondern auch um seinen beruflichen Weg und das Dufthaus.
Die Anfänge des Dufthauses fand ich besonders interessant. Bei einigen Passagen hätte ich mir allerdings gewünscht, dass sie etwas kürzer gehalten wären. Trotzdem habe ich Ferdinand und Ottilie gerne auf ihrem Weg begleitet.
4 Sterne.

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Rezensionen von Lutz:

Habe das Buch einfach verschlungen

Trugbild der Schatten von Helmut Aigner

In Trugbild der Schatten geht es hauptsächlich um Etaila, die Tochter eines Schmieds, die eigentlich nur in Ruhe leben will, aber von einem magischen Fluch geplagt wird.
In der Fantasywelt Aedon-Vohrn funktioniert Zauberei seit Jahrtausenden nicht mehr richtig: Menschen werden zu sogenannten Magusketzern, verbrennen selbst, wenn sie in Kontakt mit dem Arkanen treten, oder schaden sich auf andere Weise.

Jeder Mensch, der ungewollt in der Öffentlichkeit zaubert, wird von der Silbernen Garde verfolgt und getötet. Etaila droht ein ähnliches Schicksal, doch sie findet Obdach bei einer Gruppe Geächteter.
Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen. Einmal angefangen, wollte ich einfach immer wissen, wie es weitergeht. Der Mix aus Dark Fantasy, High Fantasy, etwas Thriller und Mystery hat mir megagut gefallen.
Was ich auch total mochte, waren die unterschiedlich langen Kapitel. Es gibt längere, in denen man richtig in der Geschichte versinken kann, und dann wieder superkurze. Gerade die haben mich ständig dazu gebracht, doch noch ein Kapitel zu lesen – und dann natürlich noch eins.
Etaila mochte ich ebenfalls total gerne. Sie hat ihre Unzulänglichkeiten und macht nicht immer alles richtig, aber genau dadurch war sie mir sehr sympathisch.
Für mich war das einfach ein megagut geschriebenes, unterhaltsames Buch. Ganz klare 5 Sterne – ich will unbedingt die Reihe weiterlesen!

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