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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Philiene :

Zeitreise

School of Witches - Die Zeit der Hexen von Gina Mayer

Philienevor 2 Minuten
School of witches ist ein Kinderbuch in dem es um Hexen und Zeitreisen geht. Hauptperson ist Chrystal, leider ist nicht ganz schlüssig wie alt sie ist, aber sie ist eindeutig ein Teenager. Das Buch pendelt zwischen dem Neunzehnten Jahrhundert, in dem Chrystal eigentlich lebt und der Gegenwart.

Hier finde ich vor allem die Überraschung der Zeitreisenden gegenüber dem was für uns normal ist sehr gut und witzig umgesetzt. Zum Beispiel das kein Wasser da sein kann, weil es keine Pumpen gibt.

Die Story ist spannend und regt zum miträtseln an. Manche Wechsel in der Zeit sind vielleicht etwas abrupt aber im Laufe der Geschichte wird vieles erkärt und ich finde alles sehr gut umgesetzt.

Die Kapitel sind kurz und das finde ich bei Kinderbüchern immer wichtig, da junge Leser manchmal nicht die Lust haben lange Kapitel zu lesen. Dazu kommen die Illustrationen, die alle in dunklen Farben gestaltet sind, etwas düster wirken, dadurch aber perfekt in die Geschichte passen und wirklich sehr schön sind.

Ich und auch meine Tochter haben das Buch sehr gerne gelesen.

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Rezensionen von Jockeline:

Zwei Mädchen, ein Roadtrip und der Wunsch nach Freiheit

Hello Girls von Emily Henry; Brittany Cavallaro

Winona und Lucille könnten kaum unterschiedlicher sein, trotzdem verbindet die beiden viel mehr, als man zunächst denken würde. Beide wünschen sich nichts mehr als ein selbstbestimmtes Leben und müssen auf von anderen kämpfen. Ich fand ihre Ausgangssituationen und wie sehr beide darunter leiden erschreckend gut beschrieben.

Umso schöner fand ich es, wie aus ihrer Begegnung eine Freundschaft entsteht, die ihnen die Kraft gibt, gemeinsam aus ihrem alten Leben auszubrechen.

Die Geschichte nimmt ziemlich schnell an Fahrt auf und entwickelt sich zu einem wilden Roadtrip, bei dem die beiden immer wieder vor neuen Problemen stehen und teilweise riskante Entscheidungen treffen. Dabei ist nicht unbedingt alles realistisch, aber ich konnte mich gut darauf einlassen, weil man merkt, wie verzweifelt beide versuchen, endlich das Steuer ihres Lebens in die Hand zu nehmen. Besonders gefallen hat mir, dass die beiden nicht einfach nur auf ihre schwierigen Situationen reduziert werden, sondern auch ihre ganz eigenen Stärken, Schwächen und Träume mitbringen.

Hinter der schnellen Handlung stecken einige ernste Themen wie Gewalt, Abhängigkeit und die Frage, wie man sich aus einem Leben befreien kann, das einem von anderen vorgegeben wird. Gleichzeitig zeigt das Buch, wie viel Kraft eine Freundschaft geben kann, wenn man sonst kaum jemanden hat, auf den man sich verlassen kann.

Insgesamt fand ich „Hello Girls“ eine unterhaltsame, emotionale und stellenweise ziemlich wilde Geschichte über Freundschaft, Freiheit und weibliche Solidarität. Nicht alles fand ich unbedingt realistisch, aber die Dynamik zwischen Winona und Lucille hat das für mich gut ausgeglichen. Ein tolles Buch für alle, die Lust auf einen turbulenten Roadtrip mit zwei jungen Frauen haben, die sich nicht länger vorschreiben lassen wollen, wie sie zu leben haben!

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Rezensionen von smile66:

Einfach, schnell & schmackhaft!

Koch! Mich! Jetzt! von Leon Schreiber

Ich finde sowohl das Cover als auch den Inhalt des Kochbuches sehr ansprechend und die Empfehlung einen bestimmten Basisvorrat immer zu Hause zu haben auch. Der Autor gibt Tipps für Gewürzmischungen, die man vielseits verwenden kann und darüber hinaus sogar, welche Grundausstattung eine Küche haben sollte.

Zudem verrät er eine Vielzahl von Kochempfehlungen anhand dieser Vorräte. Ich find das toll. Meist findet man in Kochbüchern Rezepte und wenn man dann in die Zutatenliste guckt fehlt dies oder das. Hier orientieren sich die Rezepte an den Basisvorräten, welche der Autor zuvor emphiehlt. Dieses Kochbuch des erfolgreichen Social-Media-Kochs Leon Schreiber richtet sich in erste Linie an junge Menschen, die erst noch kochen lernen müssen und oftmals wenig Zeit zum Kochen sein. Für diese Zielgruppe müssen sich Rezepte v.a. einfach, verständlich und ohne Erfahrung nachkochen lassen. Ich werde meiner Tochter dieses Buch schenken und bin begeistert, dass ich einen so guten Rund-Um-Ratgeber gefunden habe. Allerding werde ich auch selbst mal einzelne Gerichte oder Menüs nachkochen, denn einfache und schnelle Essenszubereitung ist auch für erfahrene Köche immer wieder ein Thema.

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Rezensionen von Sternzauber:

Die vielfältigen Facetten der Trauer

Jeder Mensch kann trauern von Eric Wrede; Fee Vogel

Das Cover von „Jeder Mensch kann trauern“ von Fee Vogel und Eric Wrede ist sehr schlicht gestaltet und gefällt mir genau deshalb sehr. Titel und Farben sprechen für sich, ganz ohne die typischen und oft etwas kitschigen Bildergänzungen, die viele Bücher zum Thema zieren. Auch im Inneren erwartet uns LeserInnen eine klare Gestaltung, Textelemente die von Erfahrungen berichten, heben sich jedoch optisch vom restlichen Text ab und auch Bereiche, die zu eigenen Überlegungen anregen sind visuell sofort erkennbar – das gefällt mir sehr!

Fee Vogel und Eric Wrede nehmen uns in diesem Buch sehr intensiv mit hinein in das Gefühl der Trauer.

An Hand verschiedener Kapitel und Schwerpunkte beleuchten die beiden fachlich geschulten AutorInnen viele verschiedene Facetten dieses Erlebens. So geht es z. B. um körperliche, seelische und soziale Aspekte, um Trauer bei Kindern und am Arbeitsplatz. Sehr gefallen hat mir zudem, dass sich der erste Teil an Menschen richtet, die gerade sehr akut trauern und der zweite Teil Unterstützung bietet, wenn der Verlust bereits eine Weile zurück liegt.

Als besonders wertvoll habe ich es beim Lesen empfunden, dass die Autoren ganz offensichtlich spürbar bereits viel Erfahrung mit trauernden Menschen haben und sie nicht müde werden zu betonen, wie individuell Trauer ist. Es kann also so sein, wie beschrieben, oder ganz anders. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass die Impulse dadurch beliebig werden, sondern im Gegenteil Raum schaffen, um sich selber zwischen den Zeilen zu entdecken, zu hinterfragen und seinen eigenen Weg damit finden zu können. Dieses Buch will nicht schnell „alles wieder gut machen“, sondern es nimmt an die Hand, zeigt, dass Trauer zum Leben dazu gehört und wie wir für uns ganz persönlich einen guten Weg finden können, um sie in unser neues Leben zu integrieren.

Die Texte lesen sich angenehm flüssig, leicht und sind so unterteilt, dass ich immer kleinere Abschnitte habe, denen ich mich widmen kann. Gerade in Zeiten, in denen es den Lesenden nicht gut geht und vielleicht die Kraft für lange Passagen fehlt, finde ich diese Einteilung sehr gelungen. Auch die Anregungen zur Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken und Gefühlen finde ich sehr anregend und wertvoll. Bereiche für Eintragungen sind zwar viel zu knapp bemessen, dienen aber scheinbar auch mehr als Platzhalter, denn als tatsächliche Schreibfläche. Zudem gibt es ganz am Ende auch noch einen Abschnitt der sich damit befasst, dass auch wir als Gesellschaft Trauer brauchen. Diese Gedanken waren für mich ganz neu, haben mich aber stark zum Nachdenken angeregt und nachgeklungen. Zudem gibt es Einordnungshilfen und Anlaufstellen für den Fall, wenn sich die Trauer festgesetzt hat sowie weitere Literaturempfehlungen, was dieses Buch für mich perfekt abrundet.

„Jeder Mensch kann trauern“ ist meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch. Ein Buch, dass uns als Menschen sehr nah kommt, das an die Hand nimmt, das vor allem aber auch Mut macht, denn der Titel ist auf jeden Fall Programm. Deshalb gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und auch, wenn man gerade nicht akut trauert, bietet es meiner Meinung nach wertvolle Lesestunden (z. B. um trauernde im Umfeld besser zu verstehen) – ich wünsche euch eine anregende Lesezeit!

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Rezensionen von Anilam:

Ein richtig hilfreicher Allrounder

Besser leben mit Asthma und COPD von Thomas Hausen

Besser leben mit Asthma und COPD von Dr. Thomas Hausen ist ein umfassender Ratgeber, der über beide Erkrankungen aufklärt und viele praktische Tipps für den Alltag und die Behandlung gibt.

Ich beziehe mich in meiner Rezension vor allem auf den Teil über COPD, da dieses Thema für mich als Angehörige besonders interessant ist.

Und ich muss sagen, dass ich wirklich viele wichtige Informationen und neue Erkenntnisse aus dem Buch mitnehmen konnte!

Was mir besonders gut gefällt, ist, wie umfangreich der Ratgeber ist. Ich würde ihn tatsächlich als eine Art Allrounder bezeichnen, weil wirklich so viele verschiedene Themen behandelt werden. Man erfährt nicht nur, was bei der Erkrankung eigentlich im Körper passiert, sondern bekommt auch jede Menge hilfreiche Informationen rund um die Diagnose, Behandlung und Medikamente.

Besonders interessant fand ich die vielen praktischen Tipps. Zum Beispiel wird auch darauf eingegangen, worauf es bei der Auswahl des richtigen Inhaliergeräts ankommt und wie wichtig die korrekte Anwendung ist. Das sind Dinge, über die man sich als Angehörige vielleicht vorher gar nicht so viele Gedanken gemacht hat, die aber im Alltag eine große Rolle spielen können.

Für mich ist das Buch definitiv nicht nur für Betroffene selbst interessant, sondern auch für Angehörige, die die Erkrankung besser verstehen und ihre Liebsten unterstützen möchten. Ich habe jedenfalls einiges dazugelernt und werde auf jeden fall noch öfter darin nachschlagen.

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Rezensionen von Tobias Kallfell:

KI und virtuelle Realität als Lebenshilfe?

Im Winterschlaf besuche ich den Mars von Simone Weinmann

Der Golfstrom ist versiegt, Europa leidet unter Ressourcenknappheit und Energiemangel. Der Winter ist erbärmlich kalt und dauert lang. Also begeben sich die Menschen in einen Winterschlaf und nutzen nur die Hälfte des Jahres, um ein erfülltes Dasein zu verbringen. Lediglich medizinisches Personal und systemrelevante Berufe bleiben wach.

Isas frühzeitiges Erwachen


Isa erwacht verfrüht aus ihrem Winterschlaf. Ihr Partner Theo schläft weiterhin. Und auch andere Bekannte, Freunde und Familienmitglieder, die sie zu kontaktieren versucht, sind noch nicht bei Bewusstsein. Sie ist zunächst allein, doch schon bald erscheint bei ihr der medizinische Dienst, da sie unter erhöhtem Puls und erhöhter Temperatur leidet. Sie wird in ein Hotel gebracht, wo sie zusammen mit anderen frühzeitig Erwachten sechs Wochen überbrücken soll. Die Atmosphäre des Hotels wirkt trist und trostlos.


Isas Flucht in die virtuelle Realität


Isa lernt weitere Hotelgäste kennen. Doch die Gespräche verlaufen oberflächlich. Es entsteht wenig Nähe. Sie vermisst ihre Familie und fühlt sich einsam. Langeweile macht sich breit. Isa flüchtet sich in die virtuelle Realität auf den Mars. Sie genießt das neue Körpergefühl ihres Avatars, erkundet die neue Umgebung, die sie fasziniert, und gibt sich dem Spiel völlig hin. Ja, sie verliert sich regelrecht darin. Die Simulation ist erschreckend realistisch und kann unbewusste Wünsche eines Spielers realisieren. Mit der Zeit gerät das Spiel zunehmend außer Kontrolle. Entscheidungen, die Isa in der Wirklichkeit trifft, haben unmittelbare Auswirkungen auf den Spielinhalt. Isa entwickelt zunehmend eine Sucht. Sie vernachlässigt ihre körperlichen Bedürfnisse und macht zu wenig Pausen. Eine klare Warnung vor den Gefahren virtueller Realität, die hier anklingt. Und es stellt sich die Frage, ob Isa es schafft, wieder in die Wirklichkeit zurückzukehren und das Spiel hinter sich zu lassen.


Worldbuilding


Von der Außenwelt erfährt man wenig. Nur hin und wieder ist von einer KI die Rede, die die Geschicke der Menschheit lenkt. Doch das alles bleibt vage und nebulös. Auffällig war für mich allerdings der Umstand, dass der Blick auf das KI-System positiv ausfällt (anders als z.B. bei Neumüllers „Das zweigeteilte All“). In diesem Buch erscheint KI als eine Chance, um das Leben der Menschen zu verbessern und von Menschen verursachte Probleme zu lösen (wenn auch zu einem hohen Preis). Und man erfährt noch mehr über die Welt von Isa: Die Menschheit scheint sich oft in virtuelle Welten zu begeben, um zu spielen. Isa ist kein Einzelfall. Allerdings gibt es mehr Probleme und Gefahren, als den Nutzerinnen und Nutzern bewusst und bekannt ist. Und was auch interessant ist: Die Menschen haben sich mit dem Winterschlaf arrangiert, auch wenn sie dadurch viel Lebenszeit verlieren. Es gibt so gut wie keine Widerstände dagegen. Die Mehrheit fügt sich ihrem Schicksal (so wie Isa). Misstrauen gegenüber dem System wird nur punktuell deutlich (am Beispiel der Äußerungen anderer Hotelgäste). Doch Isa fehlt der Mut, zu viel in Frage zu stellen. Schade, eigentlich.


Fazit


Insgesamt hat mir das Buch von Weinmann gut gefallen. Der Schreibstil war ansprechend und flüssig. Das Schicksal von Isa hat mich von Anfang bis Ende interessiert und ich wollte wissen, worauf das Ganze hinausläuft. Ich hätte mir lediglich noch ein umfassenderes Worldbuilding und mehr Informationen zur Außenwelt gewünscht.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Eine Entdeckung, die aus der Masse heraussticht

Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein von Deborah Levy

Für ein Jahr kommt die Ich-Erzählerin von London nach Paris, um für einen Essay über Gertrude Stein zu recherchieren und zu schreiben. Es stellt sich als schwierigere Herausforderung dar, als sie angenommen hatte. Sie macht sich auf die Spurensuche bei Spaziergängen durch Paris und am Friedhof Père Lachaise, wo sie das Grab von Gertrud Stein und Alice B.

Toklas besucht.

Beim Schreiben wird die Ich-Erzählerin immer wieder von ihren beiden Freundinnen Eva und Fanny abgelenkt. Evas Kater ist entlaufen und ihr Mann lebt in Amerika, der Kontakt zu ihm scheint immer distanzierter zu werden. Fanny ist in drei Beziehungen mit anderen Frauen und genießt ihr Sexualleben. Abends kochten die drei Freundinnen aus Alice B. Toklas Kochbuch und diskutieren über Gertrud Stein, den Kater und Beziehungen.

Ich fand es fantastisch, wie hier vieles miteinander verwoben wurde: Steins Biographie, ihr Studium der Medizin ohne Abschluss, ihre schwierigen literarischen Werke (wo immer wieder in passender Weise daraus zitiert wird), die lesbische Beziehung zwischen Alice B. Toklas und Gertrude Stein. Stein hat Alice B. Toklas als ihre Frau bezeichnet, obwohl es damals noch keine gleichgeschlechtlichen Ehen gab. Fantastisch die Anfänge in Paris mit ihrem Bruder und wie die beiden Geschwister Kunstwerke von damals noch unbekannten Künstlern, wie Picasso und Cezanne, kauften und das mühsame Unterfangen der Ich-Erzählerin darüber zu schreiben.

Dieses schmale Buch ist in kurzen Kapiteln aufgebaut und liest sich sehr abwechslungsreich und interessant, dabei versprüht es einen herrlichen Paris-Flair.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Verkehrte Welt

Flustered and Falling von Natascha Behr

Triggerwarnung: Das Buch behandelt Alkoholkonsum, Erbrechen, aufdringliches Verhalten und sexuelle Inhalte.

Was für eine wundervolle Geschichte!

Mit „Flustered and Falling“ ist Natascha Behr ein äußerst feinfühliger Young-Adult-Roman gelungen. Neben den großen Gefühlen greift sie auch weitere ernste Themen auf.

Wie etwa Alkohol und aufdringliches Verhalten. Und sie zeigt, dass man sich gewissen Problemen stellen muss.

Die 16-jährige Amber ist zum ersten Mal verliebt und steht plötzlich zwischen zwei Jungen: Nathan, von dem sie schon lange träumt, und dem arroganten, schlagfertigen Jorah.

Das Cover ist für mich ein absolutes Highlight. Die Autorin hat es selbst gemalt und gestaltet. Sie steckt unglaublich viel Liebe ins Detail. Auf ihrem Instagram-Kanal nimmt sie einen sogar mit in den Entstehungsprozess. Es ist wirklich schön zu sehen, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt.

Natascha ist ein so warmherziger Mensch, und das passt wunderbar zu ihrem Buch. Sie schreibt sehr einfühlsam und zeichnet ihre Figuren fein und liebevoll. Dabei hat die Geschichte genau die Tiefe, die es braucht.

Auch wenn ich selbst nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre, hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Wer Love Triangles, Enemies to Lovers, erste Liebe und Schulgeschichten mag, dem kann ich „Flustered and Falling“ von ganzem Herzen empfehlen.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

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Rezensionen von Shilo:

Klara geht ihren eigenen Weg

Die Winzertochter von Martina Frey

1899 steht das Weingut der Familie Wenninger nach den schweren Reblausjahren vor dem Ruin. Klara, die älteste Tochter, will sich damit nicht abfinden. Sie möchte das Familiengut retten und zeigen, dass sie dazu in der Lage ist. Doch ihr Vorhaben ist nicht einfach, denn Frauen haben zu dieser Zeit nur wenig zu sagen.

Klara weiß, was sie will, und lässt sich nicht so leicht davon abbringen. Sie möchte ihrer Familie helfen, hat aber auch eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft. Beides miteinander zu vereinbaren, ist nicht leicht. Immer wieder muss sie sich fragen, wie weit sie gehen kann, ohne alles aufs Spiel zu setzen.
Für die Familie steht viel auf dem Spiel, denn ohne das Weingut verliert sie ihre wichtigste Einnahmequelle. Klara überlegt, wie sie den Betrieb retten kann, auch wenn andere an ihren Fähigkeiten zweifeln.
Auch Liebe und Familie spielen eine wichtige Rolle. Doch Klara hat nicht nur Sorgen um das Weingut. Auch in ihrem eigenen Leben muss sie Entscheidungen treffen, die ihr nicht leichtfallen. Sie muss ihren Platz in einer Zeit finden, in der Frauen viele Dinge nicht selbst bestimmen dürfen.
Martina Frey verbindet das Leben auf einem Weingut mit den Schwierigkeiten, denen Frauen Ende des 19. Jahrhunderts begegneten. Klara möchte nicht länger nur das tun, was von ihr erwartet wird. Sie will selbst entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll, und ist bereit, dafür einiges zu riskieren.
Mir hat die Verbindung von Familiengeschichte und Weinbau gefallen. Der Roman zeigt eine junge Frau, die sich trotz der schwierigen Umstände nicht mit ihrer Lage abfindet.
Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Petra:

Entgegen meinen Erwartungen

Der Sommer, in dem Henry die Tiere verstand und sein Herz verlor von Robert Isaacs

Henry ist harmoniesüchtig, er lässt immer allen den Vortritt und kann nicht Nein sagen. Frauen die er datet, wollen ihn nicht noch einmal sehen. Da trifft er auf Molly, das genaue Gegenteil von seinem Wesen. Sie ist laut wo er leise ist, sie redet und redet, während er schweigt. Trotzdem treffen sie sich ein zweites mal, Gegensätze ziehen sich an.

Auch als Henry feststellt das er der Unterhaltung von Tieren folgen kann, hält Molly zu ihm.
Ein interessanter Plot, ein schönes Cover, aber die Geschichte hat mich enttäuscht. Es war die Umsetzung, denn die Unterhaltungen der Tiere waren nicht sehr freundlich. Die Beleidigungen die sie sich gegenseitig an den Kopf werfen sind unterirdisch. Die Kommentare zu ihren Menschen sind lieblos. Da hatte ich etwas anderes erwartet.
Auch die Liebesgeschichte wirkt farblos. Die Plapperei von Molly nervt auf die Dauer, genau wie die Liebeswürdigkeit von Henry. Ein Ausraster weil er allmählich überfordert ist, hätte dem Buch gut getan.

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