Kunden em pfehlungen
Rezensionen von niki:
Was für eine beeindruckende Frau
The Doors und Dostojewski von Susan Sontag; Jonathan Cott
Das Interview mit der Autorin aus dem Jahr 1978 mit dem Journalisten Jonathan Cott wurde in der Zeitschrift Rolling Stone veröffentlicht; zuvor war es in zwei Teilen aufgenommen worden, einmal in Paris und ein paar Monate später fortsetzend in New York. Die beiden kannten sich bereits von der Uni, sie Lektorin, er Student.
Das Interview erschien damals gekürzt, im vorlegenden Buch ist es ungekürzt abgedruckt.
Susan Sontag war die intellektuelle Stimme Amerikas. 1933 geboren, starb sie 2004 an Leukämie, nach einer zuvor durchgemachten Brustkrebserkrankung.
Sämtliche wichtige Themen werden erörtert, einerseits ihre Werke betreffend wie auch ihre Reisen nach Hanoi und Sarajevo und die Fotografie, aber auch Themen, die Susan Sontag besonders wichtig waren, wie Feminismus, Ehe und Freundschaft, das Leben in New York und Paris. Sie gab Einblicke in ihr privates Leben als Ehefrau und Mutter und warum sie sich scheiden ließ.
Besonders eindrücklich ist das Gespräch betreffend ihrer Brustkrebserkrankung und das Werk „Krankheit als Metapher“, und wie die Krankheit ihr Denken verändert hat.
Es ist meine erste leserische Auseinandersetzung mit Susan Sontag. Das Interview imponiert schwer. Ein eindrückliches Buch, das ich in einem Rutsch gelesen habe und nicht aus der Hand legen konnte.
Eine Entdeckung, die aus der Masse heraussticht
Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein von Deborah Levy
Für ein Jahr kommt die Ich-Erzählerin von London nach Paris, um für einen Essay über Gertrude Stein zu recherchieren und zu schreiben. Es stellt sich als schwierigere Herausforderung dar, als sie angenommen hatte. Sie macht sich auf die Spurensuche bei Spaziergängen durch Paris und am Friedhof Père Lachaise, wo sie das Grab von Gertrud Stein und Alice B.
Toklas besucht.
Beim Schreiben wird die Ich-Erzählerin immer wieder von ihren beiden Freundinnen Eva und Fanny abgelenkt. Evas Kater ist entlaufen und ihr Mann lebt in Amerika, der Kontakt zu ihm scheint immer distanzierter zu werden. Fanny ist in drei Beziehungen mit anderen Frauen und genießt ihr Sexualleben. Abends kochten die drei Freundinnen aus Alice B. Toklas Kochbuch und diskutieren über Gertrud Stein, den Kater und Beziehungen.
Ich fand es fantastisch, wie hier vieles miteinander verwoben wurde: Steins Biographie, ihr Studium der Medizin ohne Abschluss, ihre schwierigen literarischen Werke (wo immer wieder in passender Weise daraus zitiert wird), die lesbische Beziehung zwischen Alice B. Toklas und Gertrude Stein. Stein hat Alice B. Toklas als ihre Frau bezeichnet, obwohl es damals noch keine gleichgeschlechtlichen Ehen gab. Fantastisch die Anfänge in Paris mit ihrem Bruder und wie die beiden Geschwister Kunstwerke von damals noch unbekannten Künstlern, wie Picasso und Cezanne, kauften und das mühsame Unterfangen der Ich-Erzählerin darüber zu schreiben.
Dieses schmale Buch ist in kurzen Kapiteln aufgebaut und liest sich sehr abwechslungsreich und interessant, dabei versprüht es einen herrlichen Paris-Flair.
Eine Perle unter den Neuerscheinungen
Aus anderem Holz von Giuliano Musio
Natürlich habe ich als Kind die Zeichentrickserie „Pinocchio“ gesehen. Daher hatte ich diese beim Lesen quasi immer vor Augen.
Am Anfang hat mich verwundert, dass Geppetto in dieser Geschichte hier ein böser Mann sein soll, der die Menschen um sich nicht grüßt, rüppelhaft ist und auch den menschgewordenen Pino schlägt.
Der Geppetto meiner Kindheit war ein alter gutmütiger Mann, der mir damals so leidtat, weil Pinocchio ein so schlimmes Kind war.
Pino hat jedenfalls keinen Nabel, weil er keine Mutter hat und nie ein Kind war – er ist irgendwie kein echter Mensch.
Ich möchte nicht zu viel verraten, weil das würde den Reiz zum Lesen nehmen. Eigentlich mag ich keine unrealistischen Geschichten – aber diese hier ist super gelungen. Spannend, voller Rätsel und Geheimnisse und insgesamt etwas, was ich noch nicht oft gelesen habe.
Ich finde dieses Buch ist eine besondere Perle unter den Neuerscheinungen in diesem Herbst. Es stand auch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026.
Ganz große Empfehlung!
100 Seiten über eine obsessive Liebe
An der Grand Central Station setzte ich mich hin und weinte von Elizabeth Smart
Elizabeth Smart schrieb diesen poetisch-lyrischen autobiografischen Roman, als sie schwanger von ihrer großen Liebe verlassen wurde, dem verheirateten Dichter George Barker.
Smart verliebte sich in einer Buchhandlung in Barker, als sie dort ein Gedicht (Deadalus) von ihm las. Als sie ihm später begegnete, wurde er die Liebe ihres Lebens.
Sie bekommt vier Kinder von ihm, geheiratet haben die beiden jedoch nicht, wie wohl ihre Beziehung über viele Jahre anhielt. Er zeugte übrigens 15 Kinder mit insgesamt vier Frauen.
Der Roman liest sich wie eine obsessive Liebe und die 100 Seiten des Romans fordern richtig, weil ganz viel in Metaphern und Symbolik ausgedrückt wird, mit Anspielungen auf Mythologie und die Bibel, was ich nicht ganz einfach fand zu lesen.
Der Roman erlangte bei seinem Erscheinen 1945 kaum Aufmerksamkeit, erst die feministische Bewegung der 1960er entdeckte und feierte das Werk. Es ist ein Roman über Liebe und Leidenschaft, aus einer Zeit, wo man für außerehelichen Sex ins Gefängnis kam und von den Eltern verstoßen wurde. Die Geschichte hat eine düstere Stimmung, die ich sehr gern mochte.
Um das Buch zu verstehen, hab ich ganz viel zu den wahren Begebenheiten nachgelesen und ich glaube, dass ist wichtig für dieses Buch.
Ich finde, man kann sich mal abseits der eigenen Komfortzone bewegen und sich auch an nicht ganz einfachen Texten, inkl. Recherche einlassen kann. Für mich hatte diese Auseinandersetzung einen absoluten Mehrwert.
Keine einfache Lektüre
Unter Tieren 19.06.2026. BB. von Elfriede Jelinek
huuu, die neue Jelinek war kein leichtes Unterfangen. Kuh, Schwein, Ratte, Esel, Fuchs, Hase, Dachs uvm erzählen ihre Sicht auf den Kapitalismus und die Bevorzugung der Reichen gegenüber den Armen.
Man muss wohl österreichische Zeitungen lesen, um immer zu verstehen, auf wen oder welche Geschichte sie anspielt: Rene Benko war leicht zu erkennen und auch Sigi Wolf, die Bank Burgenland ebenfalls, weil sie genannt wird.
Aber darüber hinaus fabulieren die Tiere über Kredite, Banken, Geld und Eigentum; da bin ich mir sicher, nicht jede Anspielung oder Metapher verstanden zu haben – aber das ist halt die Jelinek. Es war vergnüglich zu lesen, aber nicht immer und nicht durchgehend.
Das Cover lässt vermuten, dass es leicht zu lesen ist, weil die Kuscheltiere so niedlich lächlen oder an Orwells Farm der Tiere erinnert – weder noch!
Ich habe mich zeitweise schon geplagt, wenn ich seitenlang nicht verstehen konnte, auf wen oder was sie anspielt, hatte aber auch immer wieder Aha-Erlebnisse gehabt, wenn ich was aus der jüngeren Skandalgeschichte Österreichs wiedererkannt habe und mich darüber dann gefreut – so habe ich quasi in Gedanken gut mitreden können.
Ich weiß nicht, wem ich zu dem Buch raten soll – Österreicher*innen auf jeden Fall, vermutlich auch Deutschen, die Politik und Boulevard in Österreich verfolgen.
Auf der Suche nach einem besseren Leben – ein bewegendes Stück Einwanderungsgeschichte
Vita von Melania G. Mazzucco
Alleine überqueren im Frühjahr 1903 Vita und Diamante, damals neun und zwölf Jahre alt, mit dem Schiff den Atlantik in der Hoffnung auf ein besseres Leben in New York.
Vita wird von ihrem Vater nach Little Italy geholt, der bereits andere Familienmitglieder nach New York kommen ließ. Er betreibt eine Pension und einen Gemüseladen.
Diamante muss Geld verdienen, um es seiner Familie nach Italien zu schicken. Was die beiden Kinder jedoch erwartet ist nicht das erhoffte bessere Leben, sondern Ausbeutung, Hunger, Gewalt und ein menschenunwürdiges Dasein, aber auch eine lebenslange Liebe.
Beide kommen mit der Integration recht unterschiedlich zu recht und so entwickeln sich auch ihre weiteren Lebenswege auf ganz verschiedene Weise.
Mazzuccos epochales Werk mit 530 Seiten verfolgt mehrere Zeit- und Erzählstränge und hat mich beim Lesen sehr berührt. Dieser autofiktionale Roman spürt der Immigration Tausender Italiener*innen nach, die Anfang des 20. Jahrhunderts über Ellis Island nach Amerika eingewandert sind, um den bitterarmen Dörfern in Italien zu entkommen. Das erhoffte bessere Leben erfüllte sich dabei nicht immer.
Melania Mazzucco beschreibt hier die Geschichte ihres Großvaters, den sie nicht mehr kennenlernte und über den sie wenig wusste – in der Familie Mazzucco wurde nicht viel gesprochen oder über Vergangenes erzählt. Sie musste in Dokumenten in Amerika und Italien wühlen, viele Gespräche führen, in der Hoffnung auf ein paar Informationen zu Diamante zu erhalten.
Die Geschichte von Vita und Diamante ist nicht immer einfach zu lesen, aufgrund der Zeitsprünge und auch den Längen zwischendurch. Insgesamt aber sehr empfehlenswert, wenn man an realen historischen Romanen interessiert ist.
2003 gewann Melania G. Mazzucco für „Vita“ den prestigeträchtigen Premio Strega Preis.
Aus dem Italienischen übersetzt von Karin Fleischanderl.
Die Stimmen der Überlebenden
Der einzige Stern am Himmel von Otonyia Juliane Okot Bitek
Otoniya J. Okot Bitek lässt in ihrem Roman Frauen zu Wort kommen, die als junge Mädchen im Alter neun bis 13 Jahren von der Lords Resistance Army in Norduganda entführt und zu Sex, Zwangsverheiratung und Rekrutierung neuer Mädchen missbraucht wurden.
Im konkreten Fall wurden 139 Schülerinnen mitten in der Nacht direkt aus dem katholischen Mädcheninternat St.
Marys College im Norden Ugandas verschleppt. 109 Mädchen kamen wieder frei, durch den Einsatz ihrer Lehrerin, die mit den Rebellen ebenso engagiert wie furchtlos, erfolgreich verhandelte, 30 verblieben aber in den Händen der Entführer. Es kommen jedoch auch Frauen zu Wort, die aus den Häusern ihrer Eltern, beim Wasserholen oder beim Arbeiten im Garten entführt wurden.
Der Roman beginnt damit, wie die Mädchen vor der Entführung lebten, dass sie von Überfällen gehört hatten und in Angst lebten. Es folgt die Entführung, in einem weiteren Kapitel das Leben im Busch mit denen Entführern und die Unerträglichkeit dieses Lebens. Schließlich widmet sich ein Kapitel dem Leben danach.
Otoniya J. Okot Bitek lässt die Frauen erzählen – Unvorstellbares. Die Frauen leben heute traumatisiert mit Kindern, deren Väter die Entführer sind. Viele möchte die Schule nachholen, ein normales Leben führen, was jedoch schwierig bis fast unmöglich ist, andere wurden von ihren Familien verstoßen.
In den Mainstreamnachrichten wird wenig über die Bürgerkriege und Rebellionen am afrikanischen Kontinent berichtet. Bücher wie dieses können solche Lücken in der Berichterstattung füllen.
Große Empfehlung
Eines der besten Sachbücher der letzten Zeitn
Schule der Elefanten von Sophy Roberts
Sophy Roberts geht der unglaublichen Geschichte nach, dass im Jahr 1879 König Leopold II. von Belgien Afrika für sich vereinnahmen wollte. Seine Idee war es, afrikanisches Land für Belgier*innen bewohnbar zu machen. Dies wollte er mit „trainierten“ Elefanten, die die Arbeit (Holz- und Menschentransporte, Pflug- und Erntearbeiten uam) verrichten, umsetzen.
Um die afrikanischen Elefanten einzufangen und zu schulen, war seine Vision, asiatische Elefanten als Köder einzusetzen, die die Herden der afrikanischen Elefanten anlocken sollten.
Für diesen Vorhaben organisierte er den irischen Abenteurer Frederick Carter und vier asiatische Elefanten aus Indien.
Asiatischen Elefanten wird nachgesagt, im Gegensatz zu afrikanischen Elefanten, dass sie für derartige Schwerarbeit sehr tauglich sind. Afrikanische Elefanten wurden wegen dem Elfenbein gejagt, aus dem vor allem Billardkugeln und Klaviertasten hergestellt wurden.
Sophy Roberts beschreibt die mühsame Reise der vier asiatischen Elefanten von Mumbai (heutiges Bombay) über Muscat nach Aden (im Oman), von dort weiter nach Stone Town in Sansibar und nochmals weiter nach Tansania an den Tanganyka See. Für die vier Elefanten war diese Reise eine Herausforderung. Vor den Ufern des heutigen Dar es Salaams wurden die Elefanten mit Seilen und Tüchern ins Wasser gehoben und mussten dann zwei Kilometer weit schwimmend das Festland erreichen, weil das Schiff aufgrund der Sandbänke nicht näher an das Ufer herkam.
Die lebensgefährliche Reise mit den Elefanten quer durch Tansania ist unglaublich spannend zu lesen und hat mich immer wieder nur mit Kopfschütteln zurückgelassen, so unfassbar grausam wie Menschen und Tiere behandelt wurden.
Sophy Roberts ist ab Stone Town selbst der Route gefolgt und erzählt viel über das damalige und insbesondere auch heutige Tansania, was sich im Laufe der Zeit verändert hat, welche Schwierigkeiten es in dem Land heute gibt, wie damals gab.
Das Buch ist für mich genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen. Ich habe es in Dar es Salaam und Stone Town gelesen. Hier wird Kolonialismus mal ganz anders erzählt – wie ich es noch nicht gelesen habe. Ich bin aus dem Staunen nicht rausgekommen.
Ein Roman, den ich ans Herz legen möchte
Books, She Said - Based on Nicole's Story von Natalie Erlach
Vorweg möchte ich meine Beziehung zur Story-Geberin offenlegen und dass ich daher befangen bin, im positiven Sinn: @nicoleantonialist ist meine Freundin. Ich ließ mich in den Roman und ihre Geschichte ganz reinfallen.
Nicoles Geschichte über den Kauf ihrer Buchhandlung und ihre damals zeitgleiche Trennung ist wahr und wohl härter gewesen als sie in diesem so schön gestalteten Buch geschildert wird.
Es ist eine True Fiction, die Mut geben soll nach den Sternen zu greifen (wie es im Buch so schön heißt), auch wenn diese noch so weit entfernt sind. Unmögliches versuchen, Hilfe annehmen und in lange und kurze Freund*innenschaften vertrauen.
Ich habe mich mit diesem Buch in ein für mich neues Genre begeben, habe es im Urlaub gelesen, mit Nicole vor meinen Augen, und es hätte kein besserer Zeitpunkt dafür sein können. Ich bin darin versunken. Ich habe mitgefiebert, wie es eine Lösung für den Kredit geben wird, wie sich die Liebe zwischen Nova und Dante entwickelt, wie Phil am Ende dastehen und hoffentlich sein Verhalten bereuen wird.
Ich habe beim Lesen gelächelt und mich mitgefreut, mir die Girl-WG plastisch vorgestellt, und mich über Phil geärgert, die Dialoge zwischen Phil und Nova förmlich gespürt.
Ich wünsche Nicole, Natalie und Books, She Said herzlich viel Erfolg und hoffe, ich kann mit meiner Rezension dazu beitragen, dass viele ihre Geschichte lesen.
Fesselnd, schaurig, düster
Goliaths Auge von Diego Muzzio
Dieses schmale Büchlein aus dem Mare-Verlag hat eine ganz eigene düster-spannende und kribbelige Atmosphäre. Irgendwo habe ich gelesen, dass der Roman an Shutter Island erinnert - diesen Vergleich finde ich sehr passend.
Der Psychiater Dr. Pierce behandelt in den 1920er Jahren einen ganz besonderen Patienten, Ingenieur David Bradley, in seiner Anstalt St.
Bartholomew nahe Edinburgh. Sobald man ihm die Zwangsjacke auszog, legte er sich bäuchlings auf den Boden, und begann „zu schwimmen“ – bis zur totalen Erschöpfung. Zuvor war David Bradley auf dem Leuchtturm „Goliaths Auge“, um dort Reparaturarbeiten zu erledigen. Und davor war er in den Schützengräben des 1. Weltkriegs. Goliaths Auge ist die Hölle aller Leuchttürme. Der letzte Leuchtturmwärter hatte sich dort das Leben genommen. Seine Erlebnisse und Erfahrungen schreibt Bradley in sein Tagebuch, das später in Dr. Pierce Hände fällt, der damit versucht, der Psychose seines Patienten auf die Spur zu kommen.
Dr. Pierce ist von seiner neuen Heilmethode, der Hypnose, überzeugt und reiche Familie bringen ihre Angehörigen gerne in St. Bartholomews unter, weil hier größte Diskretion herrscht. Besonders Kriegsveteranen aus dem 1. Weltkrieg sind seine Patienten. In einer Publikation möchte er seine Kollegen, insbesondere jene in München, von seiner neuen Methode überzeugen.
Ein Roman mit düsterer, beklemmender Stimmung, Einsamkeit in einem Leuchtturm und einem Tagebuch, das die Ereignisse in „Goliaths Auge erzählt. Der Roman ist richtig fesselnd, schaurig und liest sich wie ein Roman aus der Zeit vor 100 Jahren. Sehr literarisch.
Ganz große Empfehlung











