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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Annabell95:

Persönliche Verstrickungen

Vega Varg – Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg

Auf der Insel Südkoster wird ein junger Mann ermordet aufgefunden. Die Ermittlerin Vega Varg ist als Erste vor Ort und sie kennt den Toten bereits, seitdem er ein kleiner Junge war. Zusammen mit ihren beiden Polizisten-Söhnen beginnt sie zu ermitteln. Als eine wichtige norwegische Zeugin verschwindet, holt Vega Unterstützung von ihrem Freund Leopold Posse aus Oslo.

Die Spur führt sie zurück zu einem alten Fall: dem Mord an ihrem Ehemann im Jahr 1998.

"Vega Varg - Das Schweigen der Insel" ist der Auftakt in eine neue Krimi-Reihe, die im Grenzbereich zwischen Schweden und Norwegen spielt.

Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, inklusive Rückblenden in Vegas Vergangenheit und in Fredde’s letzte Tage. Gerade Fredde’s Kapitel funktionieren gut, weil man Stück für Stück erfährt, was wirklich passiert ist und welche Hintergründe zu seinem Tod geführt haben. Trotzdem bleiben einige der anderen Charaktere noch sehr blass.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Dennoch ist er leider nicht so bildgewaltig, sodass sich die typische nordische Atmosphäre mit der Düsternis & Kälte nicht ausbreitet. Das Setting mit der abgelegenen Insel war dafür gut geschaffen.

Die Spannung entwickelt sich eher verhalten. Es plätschert lange vor sich hin, man wartet darauf, dass etwas passiert, doch es bleibt ein ständiges Hin und Her ohne klaren Spannungsbogen. Die Ermittlungsarbeit fällt knapp aus, die Auflösung kommt überraschend schnell und ohne greifbare Beweise, sodass kaum Raum zum Miträtseln entsteht. Einige Twists sorgen zwar für kurze Spannungsmomente, aber da war noch recht viel Luft nach oben. Einiges bleibt am Ende noch offen, sodass hier Raum für eine Fortsetzung geschaffen worden ist.

Mein Fazit:
Dieser Auftaktband hatte für mich noch recht viel Luft nach oben. Bei mir wollte sich einfach nicht die typische nordische Spannung einstellen. Im Großen und Ganzen fand ich diesen Krimi einfach viel zu ruhig, ohne dass etwas Großartiges passiert wäre. Ob ich die mögliche Fortsetzung lesen werde, bin ich mir noch nicht sicher. Da es mir eindeutig zu ruhig war, gebe ich nur eine Leseempfehlung für diejenigen, die sehr ruhige Krimis mögen.

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Rezensionen von KersG:

Die faszinierende Welt der Bakterien

Bakterien - die heimlichen Helden von Peter Wohlleben

Peter Wohlleben entführt den Leser in seinem neuen Buch in die faszinierende Welt der Bakterien. Die kleinen Helden des Lebens. Sie sind überall vertreten und doch sind sie so unscheinbar. Hier werden sie nun vor den Vorhang geholt.
Der erste Abschnitt hat sich für mich ziemlich in die Länge gezogen und konnte mich nicht wirklich catchen.

Viele Zahlen, aber durchaus auch viele Fakten. Für mich aber teilweise zu schwer verständlich, sodass ich manche Absätze mehrmals lesen musste, um sie zu verstehen. Durch manche Abschnitte habe ich mich regelrecht gequält und einige Stellen nur überflogen.
Mit dem zweiten Abschnitt wird es dann interessanter. Hier geht es dann endlich darum, wie die kleinen Wichte unser Leben mitbestimmen und wo sie überall aufzufinden sind. Durchaus an Stellen, die man so nicht direkt vermutet hätte. Hier gibt es viele interessante Fakten und der Autor berichtet auch von Erfahrungen, die er selbst gemacht hat. Das macht das Ganze dann wieder greifbarer.
Auch der Schreibstil wird ab diesem Abschnitt etwas lockerer und war mich leichter verständlich.
So ganz konnte das Buch aber meine Erwartungen nicht erfüllen, da es für mich zu viele Fachbegriffe enthielt und stellenweise sehr zäh zu lesen war.
Ich konnte aber durchaus einige neue und interessante Infos über das Thema der Bakterien für mich mitnehmen.

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Rezensionen von Annaja:

Die Schwestern

Beth is dead von Katie Bernet

Ein pinker Bucheinband wirkt wie ein zuckersüßes Versprechen. Genau das tut auch dieser Coming-Age-Thriller der Autorin Katie Bernet.
Es beginnt mit dem Auffinden von Beths Leiche im Wald, an einem kalten Neujahrsmorgen. War es Mord?
Jo, Meg, Amy und Beth, das sind vier Schwestern, jung, unternehmungslustig und sehr unterschiedlich.

Jede von Beths Schwestern, aber auch der Vater, der sogar ein Buch über Beth, ohne deren Wissen schrieb, hätte ein Motiv, die junge Frau ermordet zu haben. Doch, reichen diese Motive für einen Tötungsdelikt aus?
Auch die Männer, mit denen sich die jungen Damen umgaben, sind recht zweifelhaft dargestellt, sie verhalten sich teilweise etwas seltsam. Beth ist unglaublich, meinte einmal Henry, der Freund der Toten.
Im Laufe dieser Geschichte wächst untereinander die Skepsis und man verdächtigt sich, widerspricht sich in seinen Aussagen.
Erzählt wird die Lektüre aus den Perspektiven aller Schwestern.
Ein Thriller, der von Sehnsucht, Geheimnissen, Absturz, Romantik und vor allem von Zweifeln erzählt.
Die perfekte Lektüre für junge Menschen und Junggebliebene, die Spannung und gute Unterhaltung erwarten dürfen.

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Rezensionen von Ceecee:

Schlägt leider keine großen Wellen & bleibt hinter den Erwartungen zurück

The Sea Spinner von Julie Johnson

The Wind Weaver hatte seine Schwächen, aber auch jede Menge Potenzial. Deswegen habe ich große Hoffnungen in den zweiten Teil der Reihe gesetzt und mich auf eine noch komplexere Story mit überraschenden Wendungen und tiefgreifenden Emotionen gefreut – immerhin wurde im ersten Teil bereits relativ deutlich ein Love Triangle angeteasert.

Umso mehr hat es mich enttäuscht, dass The Sea Spinner irgendwie nicht so richtig liefern konnte.

Die Story setzt direkt nach dem Ende des ersten Bands an und beschreibt recht gut die traumatischen Auswirkungen, die die Schlacht in der Fyrenacht auf die Bevölkerung von Caeldera hat. Kurz darauf landet Rhya in Hylios, wo ein Großteil der restlichen Story spielt. Ich fand es großartig, mehr über den Wasserhof und dessen Mitglieder zu erfahren. Es werden viele neue Nebencharaktere eingeführt, die man schnell liebgewinnt, und auch das atmosphärische Worldbuilding lässt wieder nichts zu wünschen übrig.

Die Charakterentwicklung unserer Hauptfiguren dagegen… naja. Soren gehört dank seiner witzigen Dialoge und lockeren Art zwar zu meinen Lieblingscharakteren, aber leider wird in The Sea Spinner aus dem mysteriösen König plötzlich gefühlt eher ein liebestrunkener Junge. Ich liebe seine Dynamik mit Rhya und sein Schmachten ist schon auch sehr süß, aber woher kommt diese extreme Fixierung auf sie? Und das Portrait? Nur etwas creepy… Penn disqualifiziert sich als Love Interest allein durch seine toxische Art so sehr, dass es schwer ist, Rhyas Gefühlschaos nachzuempfinden. Und Rhya… na gut, ihre Charakterentwicklung hat mir insgesamt – bis auf ihre schwer nachzuvollziehenden, zwiegespaltenen Gefühle – ansonsten eigentlich gut gefallen.

Mein größter Kritikpunkt ist aber die Diskrepanz zwischen dem High-Stakes-Worldbuilding und den persönlichen Low-Stakes-Motiven der Charaktere. Die Welt von The Sea Spinner steht gefühlt kurz vor dem Weltuntergang – es gibt die Säuberungen, die Fäule und eine apokalyptische Prophezeiung. Anstatt dass die Charaktere gegen diese riesige, globale Bedrohung kämpfen, wird der Hauptantrieb für Soren, Penn und Rhya auf rein persönliche Probleme reduziert. Dadurch hat sich die Story für mich etwas unausgewogen angefühlt. Während die Welt um sie herum brennt, wirkt ihr Kampf wie eine private Rettungsaktion und verliert den epischen Vibe, den das Setting eigentlich verlangt. Außerdem bleiben viele Fragen, die man sich bereits am Ende des ersten Buchs gestellt hat, weiterhin offen. Und der Plottwist am Ende… naja, mich konnte in The Sea Spinner irgendwie nichts so richtig überraschen, und deswegen enttäuscht mich die Fortsetzung auch so sehr. Und von Efnysien aka Lord Voldemort möchte ich gar nicht erst anfangen.

Ich gehe stark davon aus, dass uns in Teil 3 ein episches Finale erwartet, das hoffentlich noch einiges erklären und die High und Low Stakes zusammenführen wird und ich möchte anmerken, dass The Sea Spinner auch definitiv kein schlechtes Buch ist. Ich bin mir sicher, dass es jede Menge begeisterter Anhänger finden wird. Trotzdem hatte ich mir irgendwie mehr Überraschungsmomente, bessere Erklärungen und… einfach mehr erhofft. Leider fühlt es sich doch arg vorhersehbar und nach Young Adult an, was einfach nicht mehr so mein Ding ist. Mal schauen, ich werde den dritten Teil sicher lesen und hoffen, dass er das Ruder für ein besseres Gesamtfazit der Reihe nochmal rumreißen kann – mein Optimismus dafür hält sich aktuell aber leider in Grenzen.

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Rezensionen von Igela:

Sommerfeeling!

Summer Heat von Solveig-Marie Kastner

Mia Hoffmann hat ihren sicheren Job in Deutschland gekündigt und hat eine Stelle an der Algarve angenommen. In Portugal wird sie in dem luxuriösen Plâto Beach Resort als Yogalehrerin arbeiten.

Doch die Traumstelle entpuppt sich für Mia als weniger glamourös als gedacht. Die junge Frau findet nur schwer Anschluss.

Die anderen Animationsmitglieder benehmen sich seltsam. Nur Barkeeper Yanis ist freundlich und sie verliebt sich Hals über Kopf.

Doch nicht nur Yanis verbirgt etwas, auch Mia verheimlicht den Grund für ihren Aufenthalt in dem Luxusresort. Als eine Leiche an die Bucht des Hotels gespült wird, verdichten sich die Verdächtigungen...auch zwischen Mia und Yannis.


Ideal, wenn man diesen Sommerthriller an einem Strand lesen kann. Ich denke mit dem entsprechenden Urlaubsfeeling im Rücken kann dieses Buch punkten. Ein Luxus - Resort am Meer, Sommerpartys am Strand, Yogastunden, gutes Essen und Sonne bilden die Grundlage dieser Geschichte.

Es dauert hingegen eine Weile bis sich die Thriller - Seite zeigt. Erst mal geht es um die Ankunft Mias in dem Resort, ihr Einleben und die Versuche in der Crew der Animateure Anschluss zu finden. Das stellt sich als sehr schwierig heraus und die junge Frau ist kurz davor aufzugeben. Wenn da nicht ihre kurzen Gedanken wären, die sie den Lesern offenbart. Sehr schnell begreift man, dass noch eine andere Motivation sie antreibt, in dem Resort zu bleiben. Das und die unterschwellig unheimliche Stimmung hat mich dran bleiben lassen. Auch wenn ich mich durch Flirts, Sommerliebe und eifersüchtige Mitkollegen lesen musste.

Die auf dem Klappentext versprochene Leiche lässt sich Zeit, hat jedoch meine Vermutungen angekurbelt. Wer musste sterben und wer ist verantwortlich für diese Leiche? War es ein Unfall oder Mord?

Die Geschichte wird aus Sicht von Mia, von Yanis und einer weiteren Figur geführt. Da jede Figur in Ich Perspektive erzählt, sieht man Beziehungen, Geschehnisse und Erlebnisse jeweils in einem andern Licht. Etwas, was Tiefe in die Story bringt, denn die Sichten unterscheiden sich oft sehr.

Einige brenzlige Situationen retten diese Geschichte über die manchmal langatmigen Beschreibungen von Beziehungen hinweg. Erst gegen Schluss zeigt sich, dass dieses Buch eben doch ein Psychothriller ist. Über einige Klischees, die die Gäste des Hotels betreffen, musste ich schmunzeln. Der Schreibstil ist gut. Einzig das Wort "klebrig", das die Örtlichkeiten des Personals immer wieder mal beschreibt, hätte sparsamer eingesetzt werden dürfen.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

No Hard Feelings

No Hard Feelings von Genevieve Novak

"No Hard Feelings" überzeugt vor allem durch seinen angenehmen, leicht zugänglichen Schreibstil und seine zeitgemäßen Figuren. Die Protagonistin wirkt glaubwürdig und authentisch, ihre Gedanken, Unsicherheiten und Probleme spiegeln viele Erfahrungen wider, die Menschen kurz vor dem 30.

Lebensjahr beschäftigen. Gerade die Auseinandersetzung mit Erwartungen an Karriere, Beziehungen und das eigene Leben wird nachvollziehbar und stimmig erzählt.
Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung der Hauptfigur. Ihre persönlichen Schwierigkeiten werden nicht überdramatisiert, sondern entwickeln sich auf eine Weise, die in sich schlüssig und realistisch wirkt. Dadurch entsteht eine Geschichte, die sich nahbar anfühlt und einen ehrlichen Einblick in die Herausforderungen einer Generation gibt, die sich zwischen Selbstfindung und gesellschaftlichen Erwartungen bewegt.
Weniger überzeugend waren für mich einige Passagen in der Mitte des Romans. Dort verliert die Handlung stellenweise etwas an Spannung und wirkt gelegentlich belanglos, sodass die Geschichte zeitweise nicht ganz ihr erzählerisches Potenzial ausschöpft.
Insgesamt ist "No Hard Feelings" jedoch ein authentischer und gut beobachteter Roman über das Erwachsenwerden im modernen Alltag. Wer Geschichten mit zeitgemäßen Themen, glaubwürdigen Figuren und einer gelungenen persönlichen Entwicklung schätzt, wird hier eine lesenswerte Lektüre finden.

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Rezensionen von bus:

Alkohol kann tödlich sein

Mord mit Schwips von Eva Cramer


Der Start der neuen gemütlichen Krimireihe nimmt uns mit in den Bayerischen Wald, nach Schweinhütt!
Gemeinsam mit der Journalistin Romy machen wir uns auf die Suche nach dem Täter.

Nachdem der Brennmeister Mike Walters tot aufgefunden wurde, laufen die Ermittlungen an und bringen so einiges ans Tageslicht.

Das ausgerechnet Romys Ex-Mann die Ermittlungen übernimmt, ist die Chance für sie dabei zu sein.

Das Buch liest sich fast von alleine. Es wird spannend, humorvoll und ist sehr unterhaltsam. Die verschiedenen Charakter sind gut gewählt und tragen alle ihren Teil zur Geschichte bei. Romys Familie gefällt mir sehr gut, sie sorgt für Gemütlichkeit, familiären Zusammenhalt und gehört einfach dazu.

Mir hat der erste Teil sehr gut gefallen und die Neugier auf die Fortsetzungen geweckt!

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Rezensionen von leseratte1604:

Toller Highschoolthriller

Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He

"Perfect little monsters" ist der perfekte Highschoolthriller. Es geht hier vor allem um Mobbing und seine schlimmen Folgen für die Betroffenen. Es geht auch um Mord an einer Schülerin (Ella) der Sierton High, die auf der highschoolinternen Rangliste ganz oben steht. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht.

Dieses Buch (und vielleicht sogar seine Fortsetzung?! Würde mich freuen, wenn es weitergehen würde) ist ideal für eine Serie ähnlich wie "Pretty little liars". In diese Richtung könnte ich es gut einordnen.
Der Schreibstil von Cindy R.X. He ist eingängig, sehr gut zu lesen und nicht zu kompliziert. Das erste Kapitel bringt direkt große Spannung, dann wird das ganze aufgerollt - erzählt wird aus der Sicht von Dawn, die wegen eines Unfalls zu ihrer Tante ziehen musste und die es ins Cheerleaderteam schafft und dort auf Ella, Naomi und Lucy trifft, sowie aus der Sicht von Hannah, die 3 Jahre zuvor an dieselbe Highschool kam und es auch ins Cheerleaderteam schaffte, aber den Ansprüchen der drei oben genannten Mädels nicht genügte und von ihnen gemobbt wurde.
Finde es auf jeden Fall lesenswert. Habe das Buch an einem meiner freien Tage durchgelesen!

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Rezensionen von AndilesOnaut:

Wenn Technik zur größten Bedrohung wird

Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker

Mit Code Null gelingt Florian Schwiecker ein packender Thriller, der erschreckend nah an der Realität wirkt. Statt klassischer Verbrechen stehen hier Cyberangriffe, künstliche Intelligenz und die Verwundbarkeit moderner Gesellschaften im Mittelpunkt – Themen, die aktueller kaum sein könnten.

Alles beginnt mit scheinbar harmlosen Störungen von Navigationssystemen.

Schnell wird jedoch klar, dass dahinter weit mehr steckt. Eine Gruppe namens „Timeout“ hat sich Zugang zu kritischer Infrastruktur verschafft und bedroht die Europäische Union mit verheerenden Angriffen. Während Behörden und Spezialisten fieberhaft nach den Verantwortlichen suchen, rückt die brillante Hackerin Charlie Engel ins Zentrum der Ereignisse. Unterstützt wird sie von ihrer selbst entwickelten KI KIM, die eine entscheidende Rolle bei den Ermittlungen spielt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie geschickt der Autor komplexe technische Themen in eine spannende Handlung einbettet. Auch Leser ohne IT-Hintergrund können der Geschichte problemlos folgen. Die technischen Aspekte wirken authentisch, ohne die Handlung auszubremsen. Stattdessen entsteht eine beklemmende Atmosphäre, weil viele Szenarien erschreckend plausibel erscheinen.

Die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel sorgen für ein hohes Tempo. Kaum ist ein Rätsel gelöst, öffnet sich bereits das nächste. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende konstant hoch. Gleichzeitig wirft das Buch interessante Fragen auf: Wie abhängig sind wir von digitaler Infrastruktur? Wie viel Vertrauen sollten wir künstlicher Intelligenz schenken? Und wer kontrolliert eigentlich die Systeme, auf die wir uns täglich verlassen?

Charlie ist eine starke Hauptfigur, die mit ihrer Mischung aus Intelligenz, Hartnäckigkeit und menschlichen Schwächen überzeugt. Auch die Nebenfiguren fügen sich stimmig in die Handlung ein und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Für mich ist Code Null ein hochspannender Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, der Nervenkitzel mit aktuellen Zukunftsfragen verbindet. Wer intelligente Spannung, moderne Technik und realistische Bedrohungsszenarien mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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Rezensionen von Katyleh:

Ein endloser Sommer zum verlieben

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück von Mia Andersen

Ich habe „Seaside Sisters: Lenes Inselsommerglück“ fast verschlungen und kann gar nicht mehr aufhören zu lächeln.

Mia Andersen schafft es, genau die Leichtigkeit und Unbeschwertheit einzufangen, die man aus eigenen Sommerferien kennt: Den ganzen Tag im Meer baden, Vanilleeis mit Erdbeeren, barfuß im Pudersand liegen und dieses Kribbeln, wenn der süße Junge plötzlich nur noch Augen für jemand anderen hat.

Lene ist so eine authentische, starke Figur - mit ihren Zweifeln, ihrer Kreativität für den Schreibwettbewerb und ihrem großen Herz. Man fiebert sofort mit ihr mit.

Was mir besonders gefällt: Obwohl es offiziell „für Jugendliche ab 10“ ist, hat es mich in meinem fortgeschrittenen Alter genauso begeistert und unterhalten. Man fühlt sich sofort zurückversetzt in die eigene Jugend und an die erste Liebe erinnert. Die Freundschaft zwischen Lene, Elsa, Frida und Amba ist warmherzig, echt und genau so wie echte Freundschaft sein sollte: füreinander da, egal ob die Wellen höher schlagen.

Die besondere Ausstattung mit Farbschnitt, farbigen Illustrationen und der Comic-Doppelseite macht das Buch auch haptisch zu einem Highlight. Und die DIY-Ideen sind eine schöne Zugabe zum Ausprobieren.

Für mich ein Wohlfühlbuch, das Sonne in den Kopf bringt. Ich freue mich schon riesig auf die Bände über Elsa, Frida und Amba! Klare Kauf- und Weiterempfehlung für alle, die Lust auf Sommer, Freundschaft und Herzklopfen haben.

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