Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Mona_Leseliebe :
Tolle Idee, aber leider nicht mein Buch
Crown of War and Shadow von J. R. Ward
ich hatte mich wirklich auf Crown of War and Shadow gefreut, aber leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Grundidee und die Fantasywelt hatten zwar Potenzial, doch die Umsetzung war für mich oft zu langatmig und anstrengend.
Vor allem der Schreibstil hat es mir schwer gemacht. Viele Szenen wirkten unnötig in die Länge gezogen und ich hatte häufig das Gefühl, dass die Geschichte kaum vorankommt.
Dadurch brauchte ich deutlich länger für das Buch, als ich eigentlich wollte, und nur selten hatte ich das Bedürfnis, direkt weiterzulesen.
Mit den Hauptfiguren wurde ich ebenfalls nicht richtig warm. Sorrel blieb für mich überraschend blass und viele ihrer Entwicklungen wirkten eher praktisch als nachvollziehbar. Noch schwieriger fand ich allerdings Merc. Seine ständigen Kommentare und sein Verhalten gegenüber Sorrel haben mich eher genervt als für Spannung gesorgt. Die Liebesgeschichte konnte mich deshalb überhaupt nicht packen. Statt Romantasy-Feeling gab es für mich vor allem Frust.
Die großen Enthüllungen am Ende waren zwar interessant, aber leider nicht genug, um die vielen zähen Passagen auszugleichen. Einige Wendungen konnte man schon recht früh erahnen und vieles wirkte auf mich wie bekannte Fantasy-Klischees, die wenig Neues bieten.
Insgesamt kein schlechtes Buch, aber eines, das für mich weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Die Idee war interessant, das Leseerlebnis leider eher mühsam.
Rezensionen von Sina:
Zusammenbruch, Sprachlosigkeit und Neuanfang
Pause von Lena Kupke
In Lena Kupkes Roman „Pause” erzählt die Autorin mit einer schonungslosen Ehrlichkeit, wie es ist, wenn einem der eigene Körper signalisiert, dass es so nicht mehr weitergeht.
Hanna ist 36 Jahre alt, arbeitet selbstständig als Illustratorin und lebt mit ihrem festen Freund in Berlin, weit weg von ihren Eltern und der jüngeren Schwester in Lüneburg.
Als sie eines Tages mitten in einer Präsentation plötzlich zusammenbricht und in der Notaufnahme aufwacht, nimmt ihr bisher so scheinbar geregeltes Leben eine Wendung ein.
Zurück im Elternhaus versucht Hanna gleichermaßen ihren Verpflichtungen in Job und Beziehung nachzukommen und ihr Leben zusammenzuhalten, als auch, sich diesem zu entziehen.
Nur nach und nach werden den Leser:innen Puzzlestücke vorgelegt, aus denen sich ein bruchstückhaftes Gesamtbild zusammensetzen und vage erahnen lässt, welche traumatischen Erlebnisse zu Hannas Zusammenbruch geführt haben.
Doch den Rückhalt, den sie sich so sehnlichst von den Eltern und der Schwester wünscht, erfährt sie vorerst nicht und auch ihre Beziehung scheint den gemeinsamen Schicksalsschlägen nicht standhalten zu können.
Einfühlsam, ungeschönt und mit der richtigen Portion Humor erzählt Kupke hier von Niederschlägen, Neuanfängen und dem schwierigen Weg dazwischen.
Ich denke, dass die Autorin mit dieser Geschichte einen Nerv trifft und viele Leser:innen sich in Hanna oder zumindest in ihrer Familiendynamik wiederfinden können. Die unausgesprochenen Konflikte und die Probleme innerhalb der Familie wirken von außen fast harmlos, können aber tiefe Wunden und toxische Muster und damit den Wunsch nach echter Verbundenheit hinterlassen, der es manchmal schwierig macht zu erkennen, welche Menschen einem wirklich guttun. Der Bruch mit ihrem Partner und die Konfrontation mit ihrer Familie am Ende runden die Geschichte damit für mich perfekt ab.
Ein absolut empfehlenswertes Buch, dass sich anfühlt wie eine Umarmung, wenn man einfach nur den Pause-Knopf im Leben drücken möchte.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Yaaaaaaaaaawp!
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Im Mittelpunkt dieses Romans stehen verschiedene Menschen, die scheinbar nur eines gemeinsam haben: sie wohnen alle in einer Siedlung namens „Am Kastanienbaum“. Die Autorin wirft einen liebevollen Blick auf ganz normale Menschen, deren Schicksale im Laufe der Geschichte fein miteinander verwoben werden.
Es ist kein nervenraubendes Drama, ganz im Gegenteil! Es ist vielmehr ein sehr positiver, warmherziger Roman über Nachbarschaft, Freundschaft, Toleranz und auch Vielfalt, über Mut und dass es gut tut „sich dazu zu setzen“. 346 Seiten, die leicht zu lesen sind, ohne dabei jedoch auch nur eine Zeile lang seicht zu sein. Eine gute Mischung aus humorvollen, nachdenklichen und berührenden Szenen. Es menschelt auf höchst liebenswerte Art!
Ein gelungenes Debüt, das ich unwahrscheinlich gerne gelesen habe, weil mir dieser kurze Ausflug in eine fast heile Welt richtig gut getan hat!
Rezensionen von anushka:
Eingängiger Roman über Botanik, das Exil in der Türkei und den Zweiten Weltkrieg
Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes
Alfred und Magda Heilbronn sind Botaniker in Münster. Alfreds Verbindung zu seinen jüdischen Wurzel war bislang nicht existent, doch im Jahr 1933 spielen diese Wurzeln plötzlich eine Rolle und führen zu einem Berufsverbot als Professor. So entscheidet sich die Familie, einer Einladung nach Istanbul zu folgen, denn die Türkei unter Atatürk führt gerade eine Bildungsreform durch und möchte sich von Akademikern aus Deutschland untersttützen lassen.
Dort wird die junge Mehpare Başerman Alfreds Assistentin. Zusammen bauen sie einen botanischen Garten in Istanbul auf ...
Sandra Lüpkes hat mit diesem Buch erinnerungswürdige Figuren geschaffen, von denen sich am Ende herausstellt, dass sie tatsächlich existiert haben. Die zunehmende Bedrohung und Verzweiflung in Münster wird sehr eindrücklich vermittelt; das Gefühl einer sich zuziehenden Schlinge, die keinen Ausweg lässt. Im Vergleich zu vielen anderen haben die Heilbronns allerdings Glück und können sich in Istanbul einer wachsenden deutschen Gemeinschaft von Exilant:innen anschließen. Aber auch hier streckt der Nationalsozialismus die Finger nach ihnen aus. In dieser Geschichte geht es aber gar nicht zentral um den bekannten Botaniker selbst, sondern um die weiblichen Figuren der Geschichte. Magda tut sich schwer mit dem Einleben. Sie selbst ist auch Botanikerin, reist jedoch nur als Frau des Botanikers in die Türkei. Um nicht an Langeweile zu vergehen, macht sie lange Spaziergänge durch die Stadt und beginnt, mehrere Sprachen zu lernen. Mehpare hat das Glück, für Alfred Heilbronn zu arbeiten und wird zu seiner ersten Postdoktorandin. Als Mädchen schon immer wissbegierig, musste sie sich vor allem von den männlichen Vorbildern in ihrem Leben sagen lassen, nicht ständig alles zu hinterfragen ("Iss den Honig und frag nicht nach der Biene"). Der Roman zeigt die Aufbruchsstimmung in der Türkei, die durch Atatürks Reformen entstanden ist und die Möglichkeiten, die sich hier auch für Frauen ergeben. Demgegenüber steht der Handlungsstrang um Imke in unserer Zeit, der den Kontrast zwischen der damaligen und der heutigen Türkei aufzeigt und auch einen Blick auf den inzwischen vernachlässigten botanischen Garten wirft. Dieser Kontrast funktioniert sehr gut und überzeugend, doch Imkes viele privaten Problemen haben für mich zu sehr vom historischen Handlungsstrang abgelenkt. Dieser dagegen ist emotional und gleichzeitig lehrreich. Die botanischen und genetischen Hintergrundinformationen sind verständlich und von genau richtiger Menge (und nicht zu ausschweifend), um die Figuren authentisch wirken zu lassen. Man reist mit auf botanische Exkursionen zu seltenen Pflanzen, doch wird dabei nicht mit Informationen erschlagen. Mit dieser glaubwürdigen Wiederbelebung von historischen Personen beleuchtet die Autorin ein wenig bekanntes Stück Zeitgeschichte, in dem die Türkei tausende jüdische Menschen aufgenommen und dadurch gerettet hat.
Mit dem vorliegenden, eher ruhigen Roman bekommt man eine Geschichte, die eine ganze historische Epoche und ihre verschiedenen Stimmungen einfängt und dabei die Figuren nahbar macht, sodass man über die Jahrzehnte an ihrem Werdegang interessiert ist und mit ihnen leidet. Gleichzeitig entwickelt man auch eine Wertschätzung für die Botanik und wichtige Gebäude in der Stadt, die vielleicht auch in der heutigen Zeit erhalten bleiben sollten.
Rezensionen von Shilo:
Bewegend, aber stellenweise etwas distanziert
Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe
Zwischen den Frauen dieser Familie liegt viel Nähe, aber auch vieles, das nie offen ausgesprochen wird. Gerade diese stillen Spannungen geben der Geschichte eine besondere Stimmung. Manche Szenen wirken nah und ehrlich, andere bleiben dagegen etwas auf Distanz. Dadurch entsteht beim Lesen ein gemischtes Gefühl aus Interesse, Mitgefühl und gelegentlicher Ernüchterung.
Besonders eindrücklich sind die Passagen über das Leben der Frauen in verschiedenen Zeiten. Der Verlust der Männer durch die Kriege, die Erwartungen an Töchter und Mütter und später auch der Konflikt um ein uneheliches schwarzes Kind zeigen deutlich, wie sehr Herkunft und gesellschaftliche Vorstellungen ein Leben prägen können. Dabei wird nie laut erzählt, sondern eher ruhig und beobachtend.
Gleichzeitig zieht sich das Buch stellenweise spürbar in die Länge. Einige Gedanken und familiäre Spannungen wiederholen sich, wodurch der Lesefluss manchmal stockt. Manche Figuren bleiben emotional schwer greifbar, obwohl ihre Geschichte eigentlich viel Stoff für Nähe bietet. Gerade im Mittelteil fehlte dadurch stellenweise die Verbindung zu einzelnen Entscheidungen und Reaktionen.
Trotzdem hat das Buch starke Momente. Vor allem die Mischung aus Familiengeschichte und deutscher Vergangenheit wirkt gut recherchiert und glaubwürdig. Es entsteht das Bild mehrerer Frauen, die auf sehr unterschiedliche Weise versuchen, ihren Platz im Leben zu finden. Nicht jede Szene berührt gleich stark, aber manche bleiben lange im Kopf.
Insgesamt ist es ein ruhiger Roman mit ernsten Themen und vielen familiären Brüchen. Nicht alles konnte mich emotional vollständig erreichen, doch die Geschichte hinterlässt dennoch Eindruck und zeigt, wie lange Konflikte und Verletzungen innerhalb einer Familie weiterwirken können.
3 Sterne
Rezensionen von ekiam:
Sozialkompetenzen spielerisch und alltagsnah vermittelt
tiptoi® Abenteuer Großwerden - Smilla lernt ein gutes Miteinander von Sandra Grimm
„Smilla lernt ein gutes Miteinander“ aus der Reihe „Abenteuer Großwerden“ ist ein rundum gelungenes tiptoi-Buch für Kinder von etwa 2 bis 4 Jahren. Auf sieben liebevoll gestalteten Doppelseiten werden wichtige Sozialkompetenzen vermittelt – und zwar ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Statt belehrend zu wirken, begleitet das Buch Kinder durch vertraute Alltagssituationen, in denen sie sich leicht wiederfinden können.
Im Mittelpunkt stehen Smilla, ihre Zwillingsschwester Liv, ihr Bruder Ole sowie ihre Familie und Freunde aus dem Kindergarten. Da die gleichen Figuren immer wieder auftauchen, entsteht schnell Vertrautheit, was gerade für die jüngsten Kinder besonders schön ist.
Die Themen sind nah an der Lebenswelt kleiner Kinder: gemeinsames Frühstücken, der Ausklang des Tages, ein Kindergeburtstag, Situationen im Kindergarten, ein Besuch auf dem Wochenmarkt oder auf dem Spielplatz. Jede Doppelseite widmet sich dabei einem bestimmten Aspekt des Miteinanders: Streit und Versöhnung, Rücksichtnahme, Teilen, um etwas bitten oder auch Nein sagen. Gerade letzteres gefällt mir besonders gut, da hier kindgerecht vermittelt wird, dass persönliche Grenzen wichtig sind und respektiert werden sollten.
Zu jedem Thema gibt es ein zentrales Geschehen rund um Smilla, gleichzeitig zeigen die Illustrationen viele weitere kleine Situationen, die zum Entdecken und Gespräch anregen. Die Bilder sind wunderbar wimmelig und detailreich, ohne dabei überladen zu wirken. So gibt es auf jeder Seite viel zu entdecken, ohne dass kleinere Kinder überfordert werden.
Besonders gelungen ist auch der Abschluss des Buches: Beim Zubettgehen spricht die Mama von Smilla und Liv noch einmal mit den Kindern über die Erlebnisse des Tages. Das greift die Themen auf und regt Kinder dazu an, über ihr eigenes Verhalten und ihre Gefühle nachzudenken.
Wie von tiptoi gewohnt, sorgt die interaktive Umsetzung für zusätzlichen Spiel- und Lernspaß. Neben zahlreichen Gesprächen und Geräuschen finden sich viele Lieder und Reime in den Illustrationen versteckt. Zusätzlich gibt es über den bekannten Noten-Button weitere Lieder zum Anhören. Auf jeder Doppelseite ergänzt ein kurzer Vorlesetext die Szenen und bietet einen guten Einstieg in das jeweilige Thema.
Ein durchdachtes, liebevoll gestaltetes Buch, das wichtige soziale Themen altersgerecht vermittelt und dabei jede Menge Spaß macht. Von uns eine klare Empfehlung!
Rezensionen von Claudia R.:
spannender Krimi
Eisfeld - Fleisch und Blut von Steffen Weinert
Klappentext / Inhalt:
Mörderische Intrigen im Familienunternehmen
Im dritten Berlin-Krimi um Kriminalhauptkommissarin Mara Eisfeld ermittelt die 9. Mordkommission im Umfeld einer Fleischerei-Dynastie – filmreif, düster, mit starker Sogwirkung und reichlich Action!
In Berlin stimmt man sich auf Weihnachten ein, als Mara Eisfeld zum Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen wird: Magnus Haub, Sohn der einflussreichen Fleischerei-Unternehmerin Heidemarie Haub, liegt tot in seinem luxuriösen Penthouse.
Dem fortgeschrittenen Verwesungszustand nach zu urteilen, seit Tagen unentdeckt.
Erste Spuren führen zu der Tierschutz-Aktivistin Lena von Bülow, die mit spektakulären Aktionen gegen den Haub-Konzern Schlagzeilen machte. Doch auch innerhalb der Unternehmerfamilie brodelt es seit Langem. Geheimnisse, Intrigen und eine Mauer des Schweigens erschweren die Ermittlungen. Lena könnte Antworten liefern – doch sie ist spurlos verschwunden ...
Pageturner mit Thriller-Qualitäten – perfekt für die Fans von Tatort , Andreas Franz / Daniel Holbe oder Nele Neuhaus
Steffen Weinert, mehrfach ausgezeichneter Drehbuchautor und Regisseur, beweist sein Können in den temporeichen, clever konstruierten Krimis um die willensstarke Mara Eisfeld. Wer Familiendramen wie Succession liebt, kommt auch im dritten Band der Krimi-Reihe voll auf seine Kosten.
Cover:
Das Cover ist atmosphärisch umgesetzt und der Titel fügt sich in den Hintergrund mit ein. Zudem wirkt es düster und gefährlich, durch die recht dunklen Farben. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern ist hier auf jeden Fall vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten Fall, diese sind jedoch auch gut unabhängig lesbar, da jeder Band bzw. Fall in sich geschlossen ist. Der vorherige war mir bekannt und ich habe mich sehr gefreut wieder mit zu ermitteln. Auch das Berliner Umfeld wurde wieder gut erfasst und ich konnte so einiges wieder entdecken und fühlte mich da ganz zu Hause.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Geschehnisse und Ereignisse hinein. Die kurzen Kapitel bringen schnell Spannung und Tempo hinein. Es wird bildlich und gut vorstellbar beschrieben und auch die Atmosphäre wird sehr gut herübergebracht. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.
Eisfeld hat hier wieder einiges zu tun und die Ermittlungen wurden gut umgesetzt, für schwache Nerven sind diese hingegen nichts. Ein spannender und ereignisreicher Fall, der teils auch nachdenklich stimmt. Ich wurde hier wieder sehr gut unterhalten und empfehle diesen Krimi sehr gern weiter.
Fazit:
Spannender und ereignisreicher Kriminalfall, der für gute Unterhaltung sorgt.
Rezensionen von begine:
Norrlandsaga die 2.
Wo das Feuerkraut blüht von Ulrika Lagerlöf
Wo das Feuerkraut blüht, ist der
2. Teil der Norrland – Saga von Ulrika Lagerlöf.
Schon der 1. Teil hat mich gefesselt.
Jetzt sind wir mit Siv, John, Nils und Nila im Jahr 1949 wieder dabei. Siv und Nila treffen sich wieder. Der 11jährige Nils hat große Probleme mit anderen Kindern.
Wir erfahren wie die erste elektrische Säge beim Roden eingesetzt wird.
Dann soll es eine Brandrodung geben, die fast zu einer Katastrophe wird.
Eva und ihr Sohn kämpfen noch mit ihrem Erbe. Der einzige Überlebende ist Nila und die Beiden wollen ihm gerne seine alte Heimat noch einmal zeigen.
Die beiden Episoden haben ihre verschiedenen Entwicklungen.
Die Autorin hat mir die nordische Atmosphäre wieder nahe gebracht. Ich möchte dem Buch wieder eine gute Leseempfehlung geben.
Rezensionen von askyfullofpages:
Wird die Liebe weniger, wenn man sie teilt?
Gretas Männer von Judith Reusch
Ein äußerst berührender Roman über Liebe, Familie, Mutterschaft und all die Herausforderungen, die diese Themen mit sich bringen. Die Geschichte hat mich mit seinen Wendungen immer wieder überrascht. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und da ich das Buch teilweise als Hörbuch gehört habe, möchte ich dieses ebenfalls ausdrücklich empfehlen.
Die Sprecherinnen verleihen der Geschichte sehr viel Persönlichkeit und machen das Hörerlebnis zu etwas ganz Besonderem.
Judith Reusch erzählt wunderbar herzergreifend und mit ganz viel Feingefühl. Die Protagonistin Greta ist vielschichtig gezeichnet und wirkt mit all ihren Facetten sehr authentisch. Eine faszinierende Frau mit einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte.
Für mich ist „Gretas Männer“ ein bewegender Roman, der zeigt, wie komplex Beziehungen und überhaupt das Leben sein können und wie sehr Liebe, Familie, Persönlichkeiten und Lebensentscheidungen unser Leben prägen. Eine klare Empfehlung für alle, die emotionale Lebensgeschichten mit besonderen Figuren lieben.
Rezensionen von PMelittaM:
Lesenswerter dritter Band
West Fantasy. Band 3 von Sylvain Cordurié
Eine Orkfrau, die verraten wird, ein strenger und schwieriger Richter und ein Marshal auf der Flucht, das sind die Protagonist:innen des dritten Bandes der Comicreihe.
Erzählt wird die Geschichte von Yaretsi, der Orkfrau, die einer Bande Mexikorks angehört. Den Marshal, Douglas Reeves, kennt man schon aus dem Vorgängerband und weiß bereits um sein Geheimnis.
Ich mag diese Reihe sehr, die Kombination aus Western und Fantasy ist originell und gelungen. Hier trifft man erstmals auf Orks und Oger, die beide zu den eher kriminellen Elementen gehören, was auch auf Yaretsi zutrifft. Die Geschichte des Marshals wird gut weitergeführt, man merkt aber schon, dass Istin dieses Mal nicht mit an Bord ist. Die Geschichte ist trotzdem gut, aber in meinen Augen nicht ganz so genial wie die beiden Vorgänger.
Auch die Zeichnungen gefallen mir weiterhin gut, im Anhang kann man erneut ein Making of finden.
Die Reihe ist weiterhin sehr gelungen, mir gefallen Geschichte und Zeichnungen, und ich bin gespannt, wohin die Reise weiter geht.











