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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sina:

Weird Girl Fiction at its best!

Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King

Mit „Ein unheimlich guter Mensch“ hat Kirsten King einen Debütroman geschaffen, der sich wunderbar in den „Weird Girl Fiction“-Trend einreiht.

Lillian ist 29 Jahre alt, arbeitet in einem Marketingunternehmen und ist auf dem besten Wege Henrys feste Freundin zu werden - jedenfalls denkt sie das.

Als Henry jedoch unerwartet und auf höchst ungalante Art mit Lillian Schluss macht, beschließt sie im betrunkenen Zustand ihn mit einem Schadenzauber zu belegen. Am nächsten Tag ist Henry tot - und Lillian im Fokus der Ermittlungen.

Anfangs noch halbwegs nahbar entwickelt sich Lillian immer mehr zu einer Person, die mit voranschreitender Handlung zunehmend eskaliert und scheinbar komplett den Bezug zur Realität verliert. Egoistisch, selbstbezogen und durchweg unreflektiert können (oder wollen) sich wohl die wenigsten mit ihr identifizieren, doch genau dieser Aspekt macht es so spannend, die Geschichte aus ihrer Perspektive zu lesen.

Der Schreibstil von King ist klar und eindringlich, mit einer großen Portion schwarzem Humor. Die kurzen Kapitel haben bei mir zusätzlich zu einem regelrechten Lesesog geführt.

„Ein unheimlich guter Mensch“ ist ein wahnsinnig unterhaltsames Buch, das sicher nicht jedem zusagt. Wer Bücher mit absurdem Plot und „unhinged“ Protagonist:innen mag, wird dieses aber mit Sicherheit lieben!

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Toxische Beziehungen und weibliche Gewalt

Gelbe Monster von Clara Leinemann

Mit „Gelbe Monster“ legt lit.COLOGNE-Gewinnerin Clara Leinemann ihren Debütroman vor.

Nach einem Wutausbruch kann die Anfang 20-jährige Mathematikstudentin Charlie nicht mehr zurück in ihre Wohnung. Unter der Bedingung, dass sie an einem Antiaggressionstraining für Frauen teilnimmt, darf sie vorübergehend bei ihrer besten Freundin Ella einziehen.

Grund für Charlie’s Aggressionsproblem ist ihr Exfreund Valentin. Was zunächst nach einer glücklichen und gesunden Beziehung aussah, entwickelte sich schnell zu etwas toxischem.

Mit Hauptfigur Charlie hat Clara Leinemann eine Antiheldin geschaffen, die mal mehr, mal weniger sympathisch, jedoch durch ihre Verletzlichkeit - und teilweise widersprüchlichen Verhaltensweisen - umso authentischer und echter wirkt.
Sie symbolisiert Täterin und Opfer zugleich, ohne, dass das eine gegen das andere ausgespielt wird.
Die Nebenfiguren sind mir auf den knapp 2o0 Seiten dann allerdings doch zu kurz gekommen; Valentin, Ella oder beispielsweise die anderen Frauen aus der Antiaggressionsgruppe sind verhältnismäßig blass geblieben und hätten mehr Potential gehabt.

Leinemann schreibt in einer klaren, schnörkellosen Sprache und mit einer gewissen Leichtigkeit, die den Konsum von schweren Themen wie emotionale Abhängigkeit, tradierte Liebesideale und häusliche Gewalt erträglich machen.

„Gelbe Monster“ ist ein kurzweiliges und kluges Buch über die Frage der eigenen Verantwortung innerhalb einer toxischen Beziehung, das bewusst keine schwarz-weiß-Malerei betreibt. Für mich zwar kein Highlight aber ein wichtiges Thema, welches hier mal aus einer anderen Perspektive beleuchtet wurde.

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Zusammenbruch, Sprachlosigkeit und Neuanfang

Pause von Lena Kupke

In Lena Kupkes Roman „Pause” erzählt die Autorin mit einer schonungslosen Ehrlichkeit, wie es ist, wenn einem der eigene Körper signalisiert, dass es so nicht mehr weitergeht.

Hanna ist 36 Jahre alt, arbeitet selbstständig als Illustratorin und lebt mit ihrem festen Freund in Berlin, weit weg von ihren Eltern und der jüngeren Schwester in Lüneburg.

Als sie eines Tages mitten in einer Präsentation plötzlich zusammenbricht und in der Notaufnahme aufwacht, nimmt ihr bisher so scheinbar geregeltes Leben eine Wendung ein.
Zurück im Elternhaus versucht Hanna gleichermaßen ihren Verpflichtungen in Job und Beziehung nachzukommen und ihr Leben zusammenzuhalten, als auch, sich diesem zu entziehen.
Nur nach und nach werden den Leser:innen Puzzlestücke vorgelegt, aus denen sich ein bruchstückhaftes Gesamtbild zusammensetzen und vage erahnen lässt, welche traumatischen Erlebnisse zu Hannas Zusammenbruch geführt haben.
Doch den Rückhalt, den sie sich so sehnlichst von den Eltern und der Schwester wünscht, erfährt sie vorerst nicht und auch ihre Beziehung scheint den gemeinsamen Schicksalsschlägen nicht standhalten zu können.

Einfühlsam, ungeschönt und mit der richtigen Portion Humor erzählt Kupke hier von Niederschlägen, Neuanfängen und dem schwierigen Weg dazwischen.

Ich denke, dass die Autorin mit dieser Geschichte einen Nerv trifft und viele Leser:innen sich in Hanna oder zumindest in ihrer Familiendynamik wiederfinden können. Die unausgesprochenen Konflikte und die Probleme innerhalb der Familie wirken von außen fast harmlos, können aber tiefe Wunden und toxische Muster und damit den Wunsch nach echter Verbundenheit hinterlassen, der es manchmal schwierig macht zu erkennen, welche Menschen einem wirklich guttun. Der Bruch mit ihrem Partner und die Konfrontation mit ihrer Familie am Ende runden die Geschichte damit für mich perfekt ab.

Ein absolut empfehlenswertes Buch, dass sich anfühlt wie eine Umarmung, wenn man einfach nur den Pause-Knopf im Leben drücken möchte.

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Ein Leben, drei verschiedene Schicksale

Die Namen von Florence Knapp

Mit „Die Namen“ hat Florence Knapp ein solides Debüt mit ein paar Schwächen hervorgebracht.

Aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass ausschlaggebend für die unterschiedlichen Lebenswege der Person(en) hier einzig der gewählte Vorname ist, was sich jedoch schon direkt zu Anfang der Geschichte als Irrtum herausstellte.

Ich möchte dies nur vorab betonen, da ich sicherlich nicht die einzige bin, die mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen ist.

Im Fokus der Handlung steht das Thema häusliche Gewalt und das damit verbundene Leben unter einem dominanten, manipulativen und gewaltbereiten Ehemann beziehungsweise Vater.
In Gordons Familie ist es Tradition den Sohn nach dem Vater zu benennen, so läuft es schon seit vielen Generationen. Als Cora mit ihrer Tochter Maia und dem kürzlich geborenen Sohn auf dem Weg zum Amt ist, um dessen Geburt anzumelden, beschleichen sie jedoch Zweifel. Soll sie ihrem Jungen wirklich den Namen geben, der für sie selbst und ihre Tochter mit so viel Schmerz und Leid verbunden ist? Oder soll sie es wagen und sich gegen ihren Mann zur Wehr setzen und somit den Grundstein für ein anderes Leben und eine eigene Persönlichkeit ihres Sohnes legen?

Erzählt wird die Geschichte in drei parallel verlaufenden Versionen, mit Zeitsprüngen von jeweils sieben Jahren zwischen den Perspektivwechseln.
Knapps Schreibstil ist in klarer, schnörkelloser Sprache gehalten, die es den Lesenden leicht macht in einen guten Lesefluss zu kommen. Dem Aufbau der Geschichte fehlte es jedoch aus meiner Sicht etwas an Klarheit und Struktur, was zu einer gewissen Orientierungslosigkeit gerade zu Beginn eines jeden neuen Kapitels führen kann.

Alles in allem eine durchaus starke Idee, die meines Erachtens nach aber einfach zu viel sein wollte. Für mich mangelte es einfach an emotionaler Tiefe. Zwar sind die Themen an sich schon emotional behaftet, dennoch konnte ich mich nicht ganz in die verschiedenen Figuren hineinfühlen.
Trotz kleiner Kritikpunkte kann ich das Buch dennoch jedem empfehlen, der sich an die schwere Thematik herantraut, denn diese sollte definitiv mehr Aufmerksamkeit erhalten.

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Enttäuschendes Debüt

Spielverderberin von Marie Menke

Marie Menkes Debütroman „Spielverderberin“, erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag erzählt von einer intensiven und obsessiven Dreiecksfreundschaft, zwischen Dorfidylle und Großstadttrubel und einem Geheimnis, das alles überschattet.

Im Fokus der Handlung steht Sophie, die seit Kindertagen mit ihrer besten Freundin Lotte durch dick und dünn geht.

In der Oberstufe stößt Romy aus München dazu und die bisher so gefestigte Freundschaft gerät nach und nach immer mehr aus den Fugen.

Sprachlich kann Menke durchaus überzeugen, erzählerisch war es mir jedoch zu dünn. Ihr gelingt es zwar, die toxische Dynamik und Rivalität innerhalb der drei Freundinnen gut zu übermitteln, dennoch waren mit die Geschehnisse oft zu vage angedeutet. Insbesondere die Themen Dorf- und Stadtleben kommen dagegen immer und immer wieder zur Sprache und haben mich schnell gelangweilt. Die Spannung wurde nur durch das zwischen den Zeilen stehende Geheimnis aufrecht gehalten und die Lösung am Ende war dann auch weniger kraftvoll, als ich es mir erhofft hatte.

Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Die Handlung ist nichts, was bei mir in Erinnerung bleiben wird und auch auf emotionaler Ebene hat es mich nicht abgeholt, da die Figuren durch die Geschichte hindurch distanziert blieben.

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Missbrauch und Machtgefälle

Half His Age von Jennette McCurdy

Mit „Half his age“ bekommen wir nach ihrem Memoir „I’m glad my mom died” nun das Romandebüt von Schauspielerin Jennette McCurdy vorgelegt.

Im Fokus der Geschichte steht die 17-jährige Schülerin Waldo. Waldo ist ohne Vater und dafür mit ständig wechselnden Partnern ihrer Mutter in eher ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen.

Das Geld, welches sie für das Jobben bei Victorias Secret verdient, gibt sie beim exzessiven Online-Shopping wieder aus. Mit Gleichaltrigen kann sie nicht viel anfangen und die einzige Freundin, die Waldo hat, versucht ihr eigenes Ego an ihr aufzupolieren. Als Waldo ihren Lehrer für Kreatives Schreiben zum ersten Mal erblickt, spürt sie direkt eine tiefe Verbindung zu dem 40-jährigen Mann. Schnell entwickelt sich aus einer anfänglichen Schwärmerei eine starke Obsession und letztendlich auch ein Verhältnis zwischen den beiden.

Als Hauptfigur ist Waldo - wenn auch, oder gerade wegen ihrer Fehler - sehr authentisch. Ihr Innenleben ist komplex und mitunter auch ziemlich reflektiert dargestellt, dennoch handelt sie oft widersprüchlich, was gerade im Kontext ihres Alters durchaus nachvollziehbar ist.

McCurdys Schreibstil ist hier klar und sachlich, sehr explizit und mitunter ziemlich vulgär.
Stellenweise war die Handlung etwas repetitiv und zu sehr auf Schockmomente ausgerichtet. Es steht außer Frage, dass McCurdy mit ihrem Roman provozieren will und ich verstehe auch die Intention dahinter, dennoch war es mir an einigen Stellen einfach too much und hatte in meinen Augen keinen Mehrwert.

Trotz meiner Kritikpunkte kann ich das Buch zumindest eingeschränkt empfehlen. Für mich war es zwar kein Highlight aber das Thema ist wichtig. Wer sich nicht an vulgärer Sprache stört, wird es wertschätzen können.

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Berührend, intensiv und authentisch

Salto von Kurt Prödel

Bereits sein Debütroman „Klapper“ war ein großer Erfolg und konnte mich und viele andere Leser:innen begeistern. Mit seinem zweiten Buch „Salto“ stellt Kurt Prödel nun erneut sein literarisches Talent unter Beweis.

Im Fokus der Handlung steht Marko, der gerade sein Abitur erfolgreich absolviert hat.

Doch wirklich einen Plan, wie es nun weitergehen soll hat er nicht. Seine langjährige Freundin Claire hingegen weiß genau was sie will. Als es Marko schließlich für ein Medizinstudium nach Ungarn verschlägt, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und Markos Leben wird von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt.

Prödels Schreibstil ist klar, direkt und nahbar. Ihm gelingt es, die Emotionen seiner Figuren perfekt einzufangen und trotz mitunter schwerer Thematiken eine angenehm leichte Atmosphäre zu schaffen.

Besonders beeindruckt hat mich zudem Prödels Entscheidung, mit dieser Geschichte zwei Krankheitsbilder in den Vordergrund zu stellen, über die allgemein viel zu wenig aufgeklärt wird und mit denen sich oft nur Betroffene beschäftigen.

Zwar hat mir „Klapper“ ein klein wenig besser gefallen, dennoch kann ich auch für „Salto“ wieder eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Wer intensive und berührende Geschichten über das Erwachsenwerden mag, wird von Kurt Prödel nicht enttäuscht werden.

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Die vielen Facetten Japans

JAPAN - Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai von Edition Michael Fischer

Bei "JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai" vom EMF Verlag handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Sachbuch bzw. einem typischen Coffee-Table-Book mit Farbschnitt und Leseband.

Auf rund 190 Seiten nimmt das Buch die Leser:innen mit auf eine Reise quer durch Japan und den vier Jahreszeiten.

Die wunderschöne Gestaltung mit den detailreichen Illustrationen und atemberaubenden Fotos laden dabei zum Schmökern und Entdecken ein.
Wer mehr über die Kultur, Traditionen und Geschichte Japans erfahren möchte, wird hier bestens bedient. Die Texte relativ kurz gehalten und in klarer, schnörkelloser Sprache geschrieben. Zudem gibt es insgesamt acht Rezepte, die so vielseitig gewählt wurden, das sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.

Mich hat das Buch so begeistert, dass ich direkt ein zweites Exemplar zum Verschenken bestellt habe. Für Japan-Fans ein kleines Must-Have!

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Hilfreicher Wegbegleiter

Dein ADHS Buddy von Grace Koelma

Das Workbook „Dein ADHS Buddy“ von Grace Koelma verknüpft gekonnt wissenswerte Informationen rund um das Thema ADHS mit praktischen und professionellen Tipps, um den Alltag damit besser bewältigen zu können.

Im ersten Teil des Buches wird erklärt, was ADHS überhaupt ist, vor welchen Herausforderungen Betroffene stehen, wie sich eine Komorbidität mit Autismus äußert oder auch die spezifischen Stärken von ADHSler:innen.

Insbesondere die Teile zur emotionalen Regulation und dem Nervensystem haben mir sehr gut gefallen. Die Texte sind recht kurz und in einer klaren Sprache gehalten. Jedes der drei Kapitel im ersten Teil enthält zudem einen Erfahrungsbericht eines Betroffenen, was meiner Ansicht nach den Zugang zum Thema erleichtert und Selbstakzeptanz fördert.

Im zweiten Teil des Buches geht es dann mehr um das Praktische. Themen wie Zielsetzung, Produktivität und das bewusste Arbeiten mit Hyperfokus-/fixierung werden hier klar in den Fokus gestellt.

Insgesamt ist die Aufmachung des Buches aus meiner Sicht absolut gelungen. Die Mischung aus informativen Inhalten mit farbenfrohen Illustrationen und tollen Vorlagen zum Arbeiten laden zum Lesen und aktiv werden ein, während sie hervorragend auf ein neurodivergentes Nervensystem abgestimmt sind.

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Genetik und Identität

Real Americans von Rachel Khong

Mit ihrem neuen Buch „Real Americans“ hat die asiatisch-amerikanische Autorin Rachel Khong einen themenübergreifenden Generationsroman geschaffen.

Als Leser:innen begleiten wir drei Mitglieder der chinesisch-amerikanischen Familie Chen: Lily, ihren Sohn Nick und schließlich dessen Großmutter May.

Im Zentrum der Geschichte stehen Themen wie Herkunft, Migration, Zugehörigkeit und Identität. Im weiteren Verlauf der Handlung wird zudem ein Geheimnis um ein genetisches Forschungsexperiment gelüftet, welches eine bedeutende Frage stellt und zu einigen Denkanstößen anregt.

Khong schreibt in einer klaren und nuancierten Sprache, die es mir leicht machte, der Geschichte trotz des Umfangs des Buches zu folgen. Die verschiedenen Zeitebenen der einzelnen Figuren erschwerten anfangs das Einfinden in die jeweils neue Perspektive, dies legte sich jedoch schnell.

Die Figurenzeichnung ist leider etwas zu kurz gekommen. Obwohl ich größtenteils mit allen Chen‘s mitfühlen konnte, hat keine der Figuren wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Alles in allem handelt es sich um einen gut geschriebenen Roman, der sich intensiv und detailliert mit den Erfahrungen von Einwanderern beschäftigt, jedoch bei der Vielfalt an Themen etwas zu ambitioniert ist und dadurch an Tiefe einbüßt.

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