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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sina:

Düstere Erinnerungen

Furye von Kat Eryn Rubik

Kat Eryn Rubik hat mit ihrem Debüt „Furye“ einen eindringlichen Roman geschaffen, der tief unter die Haut geht.

In zwei Zeitebenen begleiten wir die namenlose Erzählerin, ehemals von ihren Freundinnen ‚Alec‘ genannt. In der Gegenwart führt sie nach außen hin das Leben einer erfolgreichen Musikmanagerin.

Doch in ihr drin sieht es ganz anders aus. Trauer, Verlust, Einsamkeit und ein unerfüllter Kinderwunsch nehmen den größten Raum in ihrem Leben ein.
Auch die Dämonen der Vergangenheit haben sie nie ganz losgelassen und so beschließt sie, in ihre Heimat zurückzukehren, um Klarheit zu schaffen.

Rubiks Schreibstil ist mal kantig, rau und präzise und wirkt dabei geradezu distanziert, im nächsten Abschnitt melancholisch, poetisch und eindringlich. Die Autorin versteht es in einer schnörkellosen Erzählweise, die nichts beschönigt die Leser*innen zu fesseln. Die sich langsam aufbauende Spannung wikt dabei so bedrückend, wie ein heißer Sommertag.

Ein wirklich gelungenes Buch über Themen wie Freundschaft, Schuld und Herkunft. Ideal für alle, die eine nicht ganz so leichte Sommerlektüre suchen.

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Entdecke deine Einzigartigkeit

Furye von Kat Eryn Rubik

„Niru das kleine Leuchtzebra“ geschrieben von Manuela Vujevic und illustrtiert von Gus Bassi ist ein Kinderbuch empfohlen ab 4 Jahren. Das Buch wurde von keinem externen Verlag, sondern von der Autorin selbst publiziert.

In der Geschichte begleiten wir das junge Zebrakind Niru, welches zusammen mit seiner Herde in Afrika lebt.

Niru hat das Gefühl, nicht mit den anderen Zebrakindern mithalten zu können. Er ist in allen Belangen stehts das langsamste und ungeschickteste Zebra, zudem sehr ängstlich und oft fehlt ihm der Mut. Aber Niru hat etwas, was ihn von den anderen Zebras abhebt – einen Leuchtstreifen! Als er eines Tages mit den anderen Zebrakindern unterwegs ist und plötzlich ein Gewitter aufzieht, können sie den Weg zurück nicht mehr finden und geraten in Panik. Zu allem Überfluss hören sie auch noch, dass Hyänen in der Nähe ist und ihnen vermutlich bereits auflauern. Da kommt Niru die Idee, seinen Leuchtstreifen wie eine Taschenlampe einzusetzen, um so den Weg zurück zu finden. Wieder zurück bei der Herde angekommen, wird Niru von den anderen gelobt und erkennt endlich sein eigenes Potential.

Die Botschaft, welche von der Geschichte vermittelt werden soll, ist sehr wichtig und kommt auch gut rüber. Dennoch habe ich schon viele Bücher dieser Art gelesen, die mir deutlich besser gefallen haben. Das der Leuchtstreifen als Superkraft eine Metapher ist, ist logisch, dennoch gefällt es mir nicht, dass hier etwas nicht natürliches als Besonderheit gewählt wurde.
Die Illustrationen sind ganz hübsch und kindgerecht und auch die Farben sind gut gewählt.

Leider lässt die Verarbeitung des Buches stark zu wünschen übrig. Direkt beim ersten Aufschlagen des Buches reißt die Verklebung auf und an einigen Stellen löst sich das Papier ab. Den Preis von 25,90€ sehe ich somit als nicht gerechtfertigt.

Alles in allem ist es kein schlechtes Buch und ich möchte auch nicht weniger als 3 Sterne vergeben, da ich das als nicht fair empfinden würde. Dennoch kann ich das Buch nur bedingt empfehlen. Ähnliche Handlungen findet man auch in vielen anderen Kinderbüchern und die Qualität des Buches lässt stark zu wünschen übrig.

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Die Suche nach der Wahrheit

Ihr werdet sie nicht finden von Andreas Winkelmann

Von Andreas Winkelmann habe ich bereits ein paar Bücher gelesen und auch gemocht, daher waren meine Erwartungen eher etwas höher angesetzt. Leider konnte mich der Autor mit seinem neuesten Werk „Ihr werdet sie nicht finden“ nicht vollends überzeugen.

Franca ist Privatdetektivin und wird von einer alten Dame beauftragt, deren Enkelin Silvia zu finden.

Während der Ermittlungen stößt Franca auf Ungereimtheiten und einen sieben Jahre alten, bereits stillgelegten Fall der ebenfalls vermissten Isabell.

Jonas, Isabells Vater, ist vom Leben schwer gezeichnet. Nachdem er den vermeintlichen Mörder seiner Tochter getötet hat, verlor er seinen Job als Polizist und auch die Leiche ist weiterhin nicht auffindbar.

Die Geschichte rund um die zwei Vermisstenfälle wird in zwei Zeitebenen erzählt. Während diese für Thriller typische Art der Erzählung oft für Spannung sorgt, hatte ich hier mehrmals das Gefühl, dass mir Verknüpfungen zwischen den einzelnen Fällen komplett fehlten. Die Spannung war am Anfang zwar noch gegeben, blieb aber ungefähr ab der Mitte des Buches komplett auf der Strecke.

Positiv zu erwähnen sind hingegen die Figuren. Diese wirken authentisch und ihre Handlungen, Gefühle und Gedanken sind absolut menschlich und nachvollziehbar. Ohne zu klischeehaft daherzukommen, schafft Winkelmann es, die Dynamiken unterschiedlicher Persönlichkeiten realistisch darzustellen.

Ich würde das Buch eher eingeschränkt empfehlen. Wer etwas mehr Spannung erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Für Einsteiger ins Genre kann dieser seichte Thriller jedoch genau das richtige sein.

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Alphabetischer Lernspaß

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Tiere von Susanne Gernhäuser

„Mein ABC der Tiere“ ist ein Sonderband der beliebten „Wieso? Weshalb? Warum?“-Reihe aus dem Ravensburger Verlag, geschrieben von Susanne Gernhäuser und empfohlen für Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren.

Es handelt sich um ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch-Lexikon, mit dessen Hilfe die Kleinen sich spielerisch ans Alphabet herantasten können.

Zu jedem Buchstaben haben die jungen Leser:innen eine kleine Selektion an passenden Tieren - mal heimisch, mal exotisch - detailreich illustriert und mit einem Informationstext zu dessen Lebensweise. Die Texte haben eine gute Länge und sind zudem klar verständlich und kindgerecht formuliert.
Einige Seiten weisen klappbare Elemente auf, welche zusätzlichen Lernspaß garantieren. Ein besonderes Extra ist außerdem das tolle große Poster.
Eine klare Empfehlung von mir!

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Tierisch guter Meisterdetektiv

Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum von Hannah Tunnicliffe

Der Comic „Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum“ geschrieben von Hannah Tunicliffe und illustriert von Erica Harrison ist im Carlsen Comics Verlag erschienen und empfohlen für Kinder ab 6 Jahren.

Das Buch kommt im Großformat daher und hat eine matte, samtige Haptik, auf der die bunten Farben besonders gut zur Geltung kommen.

Schon beim Betrachten des Covers kann man den einzigartigen Zeichen- und vor allem Colorationsstil des Comics erkennen. Dieser ist sogar inspiriert von einem echten Künstler, wie man am Ende des Buches in einem kleinen Zusatzteil erfährt. Die verwendete Farbpalette hat sich an den Stil des Künstlers orientiert und somit ein schönes Konzept geschaffen, was voll und ganz überzeugen kann.

Ein niedliches Extra ist das Feld, in dem der Besitzer oder die Besitzerin des Buches den eigenen Namen eintragen kann. Über solche kleinen Details freuen sich ganz bestimmt viele Kinder.

Die Geschichte spielt sich auf knapp 60 Seiten ab. Bei den Illustrationen wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet, teilweise glaubt man fast, eine Art Wimmelbild vor sich zu haben. Tatsächlich können aufmerksame Betrachter*innen auch das ein oder andere Easteregg in den Bildern entdecken. Trotz der farbenfrohen und detailreichen Illustrationen wirken die Bilder nie überladen und auch die spannende Geschichte trägt dazu bei, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Klar und präzise formuliert fällt es nicht schwer den Geschehnissen rund um den Kriminalfall im Museum zu folgen. Die Figuren haben alle ihren ganz eigenen Charakter und entfalten untereinander eine authentische Dynamik, welche das Geschehen vorantreibt.

Dieser niedliche Detektiv-Comic konnte mich voll und ganz überzeugen und daher spreche ich hier auch eine uneingeschränkte Empfehlung aus!

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Toleranz und Empathie kindgerecht vermittelt

tiptoi® Bildergeschichten über den Umgang mit Gefühlen - Amélie Amie und die Sache mit der Vielfalt von Cee Neudert

Das interaktive Kinderbuch „Amélie Amie - und die Sache mit der Vielfalt“ geschrieben von Cee Neudert, ist empfohlen für Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren. Das Buch ist im Ravensburger Verlag erschienen und Teil der tiptoi-Reihe. Man benötigt somit also einen separat erhältlichen Stift, um alle Features des Buches entdecken zu können.

Das Cover zeigt drei optisch sehr unterschiedliche Kinder vor einem farbenprächtigen Hintergrund, wirkt freundlich und einladend.

Der Inhalt ist in 8 Kapitel unterteilt, wobei es jedoch kein Inhaltsverzeichnis oder Ähnliches gibt. Man startet also direkt rein in die erste Geschichte.

Am Anfang machen die zwei Freund*innen Amélie und Lucky Bekanntschaft mit dem neuen Jungen in der Nachbarschaft: Ben.
Vor Begeisterung darüber, dass endlich Ferien sind, ziehen sie zu dritt los und beschließen einen geheimnisvollen alten Schuppen zu erkunden. Dieser ist mit allerlei Gerümpel gefüllt, bringt die Kinder jedoch schnell auf eine Idee: der gemeinsame Hof der Bewohner soll belebt werden! Also fangen sie an zu pinseln, lassen Blumen sprießen, bauen ein Baumhaus samt Aufzug und dekorieren dies zu einem Platz des Zusammenkommens.

Auf dem Weg durch dieses spannende Abenteuer treffen sie die unterschiedlichsten Menschen und lernen eine ganze Menge über das Thema Vielfalt und wie unterschiedlich sich diese darstellen kann.

Ein tolles Buch mit einer wichtigen Botschaft! Hier lernen die Kleinen kindgerecht anhand von Alltagssituationen den Umgang mit Gegühlen, Respekt, Toleranz und Empathie.

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Sachbuch à la Memoir

Das Zeitalter des magischen Zerdenkens. Notizen zur modernen Irrationalität von Amanda Montell

3.75 Sterne | Die Autorin und Linguistin Amanda Montell hat mit "Das Zeitalter des magischen Zerdenkens - Notizen zur modernen Irrationalität" ihr drittes Buch veröffentlicht.

Jedes der 11 Kapitel widmet sich einem anderen psychologischen Phänomen, wie beispielsweise dem Survivorship Bias, Deklinismus oder dem IKEA-Effekt; Begriffe aus der Psychologie, die irrationales Denken oder Verhalten erklären.

Montell beschreibt diese anschaulich und klar verständlich anhand von Beispielen, kommt jedoch nicht drum herum immer wieder Anekdoten aus ihrem eigenen Leben miteinzubeziehen. Zwar ist dies eine hilfreiche Methode, um die einzelnen Phänomene den Leser*innen greifbarer zu machen, allerdings geht dadurch leider auch der rote Faden des Öfteren verloren. Zusätzlich erweckt dies den Eindruck, man habe eher eine Essay-Sammlung oder ein Memoir vor sich, als ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fundiertes Sachbuch.

Wenn man sich allerdings darauf einlässt oder von vornherein weiß, was einen erwartet, ist es trotz der kleinen Defizite ein unterhaltsames und durchaus interessantes Buch, welches spannende Einblicke in die derzeitige Situation rund um Social Media, die Gesellschaft und unser Konsumverhalten gibt.

Ich persönlich habe das Buch gerne gelesen und dennoch das Gefühl, dass die einzelnen Themen zu oberflächlich behandelt wurden und zu wenig ins Detail gehen, als das davon wirklich auch wissenswerte Aspekte hängen bleiben. Die Themen finde ich total spannend und gerne hätte ich noch etwas mehr über die einzelnen Punkte erfahren. Trotz der Kritikpunkte möchte ich eine Empfehlung aussprechen, man sollte halt nur wissen, was einen erwartet.

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Geschichte mal anders!

Auf den Spuren unserer Vorfahren von Raksha Dave

“Auf den Spuren unserer Vorfahren” geschrieben von Archäologin Raksha Dave und illustriert von Kimberlie Clinthorne-Wong ist ein Sachbuch für Kinder ab 7 Jahren.

Das Buch beeindruckt direkt auf den ersten Blick durch die hochwertige Qualität und die farbenfrohe Optik. Wie viele Kinderbücher ist es im Großformat gehalten, was den 14 großzügig illustrierten Doppelseiten zugute kommt.

Das Glossar am Ende ist eine tolle Ergänzung und hilfreich, wenn die Kleinen ein Wort genauer erklärt haben möchten.

Das Buch vermittelt in klar verständlich formulierter und kindgerechter Sprache viele spannende Einblicke in die Leben von Menschen der verschiedensten Kulturen.
Auf der ersten Doppelseite wird Ort und Zeit angegeben und das Zusammenleben des jeweiligen Volkes erläutert. Auf der zweiten Doppelseite folgen dann die archäologischen Fundstücke, die Aufschluss über die entsprechenden Fakten geben konnten.

Überrascht hat mich, welche große Rolle Themen wie beispielsweise Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung bereits in der Vergangenheit große Wellen geschlagen haben und wie feinfühlig die Autorin diese Themen für Kinder zugänglich beschreibt.

Die Illustrationen bilden ein weiteres Highlight des Buches. Die liebevoll gestalteten Szenen wirken freundlich und einladend, sodass man das Buch auch gerne in die Hand nimmt, um einfach nur hindurch zu blättern. Die Farbvielfalt ist gut abgestimmt und hauchen den Seiten richtig Leben ein.

Ein absolut fantastisches Buch für die ganze Familie, bei dem sowohl Jung als auch Alt noch viel lernen können und eine große Leseempfehlung!

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Den eigenen Rhythmus finden

Der Schlaf der Anderen von Tamar Noort

Janis ist Nachtwache im Schlaflabor, wo sie Sina kennenlernt, die nicht abschalten kann und nächtelang wachliegt.
Innerhalb einer Nacht merken die zwei schnell, dass sie sich miteinander verbunden fühlen und es entsteht eine zarte Freundschaft, welche jedoch bald darauf wieder zu zerbrechen droht.

Die zwei Hauptfiguren könnten kaum unterschiedlicher sein und gleichzeitig spiegeln sie sich perfekt in ihren jeweiligen Lebensrealitäten.
Festgefahren in ihrem Alltag und geprägt von Einsamkeit sehnen sich beide Frauen nach einer tieferen Verbindung und werden dabei immer wieder mit Entscheidungen aus der Vergangenheit konfrontiert.

Das Konzept und der Erzählstil fühlen sich etwas eigenwillig an und erzeugten bei mir das Gefühl, das Gelesene erstmal verarbeiten zu müssen, um auch die Botschaften zwischen den Zeilen zu verinnerlichen. Durch die kurzen Kapitel ist es dennoch sehr gut lesbar und erzeugt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Es werden viele Themen angeschnitten, darunter beispielsweise das Rollenbild einer Frau/Mutter, unbezahlte Care Arbeit und Hustle Culture oder wie wir unsere Leben nach gesellschaftlichen Normen richten, ohne dabei auf die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu hören.
Auch die belastende Arbeit von medizinischen Pflegekräften wird hier kurz thematisiert.
Im Großen und Ganzen werden jedoch für meinen Geschmack zu viele Themen angerissen. Bei einigen hätte ich mir eine tiefere Auseinandersetzung gewünscht und auch kein Problem damit gehabt, wenn das Buch dadurch länger gewesen wäre.
Mitunter fehlte mir der rote Faden, zudem wirkten einige der Handlungen etwas absurd oder gar überflüssig.

Trotz der kleinen Kritikpunkte habe ich das Buch gern gelesen und würde auch weitere Werke der Autorin lesen.

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Trügerische Idylle

The Surf House von Lucy Clarke

„The Surf House“ war mein erstes Buch der Autorin. Da ich mich im Thriller-Genre nicht so gut auskenne, sagte mir der Name Lucy Clarke nicht viel. Schnell habe ich jedoch erfahren, dass ihre Bücher unter den Kennern sehr beliebt sind. Mich persönlich konnte das sommerliche Cover mit Urlaubsfeeling direkt überzeugen.

Bei einem Shooting wird ihr alles zu viel und Bea fasst kurzerhand den Entschluss, ihren Modeljob an den Nagel zu hängen. Während sie ziellos durch die Gassen von Marokko läuft, wird sie von zwei Männern überfallen. Eine junge Frau eilt ihr zu Hilfe, doch die Situation gerät völlig außer Kontrolle.

Die Handlung erleben wir hauptsächlich durch Bea, wird jedoch zeitweise auch aus anderen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeitsträngen erzählt. Dieses Stilmittel sorgt im Buch direkt für eine Spannungskurve. Während die Geschehnisse nach dem turbulenten Auftakt etwas vor sich hin plätscherten, wird mit dem Perspektivwechsel wieder etwas mehr an Fahrt aufgenommen.

Wahrscheinlich ist es meiner Vorliebe für True Crime Podcasts geschuldet aber ich hatte von Anfang an eine vage Vermutung in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt und dies bestätigte sich dann schlussendlich auch. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Setting wurde wunderbar vermittelt und man hatte als Leser*in das Gefühl gerade selbst am Strand von Marokko zu stehen, umgeben von Palmen zu sein und die Wellen rauschen zu hören.
Klare Empfehlung für alle, die einem seichten Thriller mit sommerlichen Vibes und Urlaubsfeeling suchen!

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