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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Annaja:

Spannende Liebesgeschichte

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh

Von annaja

Der Roman von Rosie Walsh ist eine bittersüße Liebesgeschichte.
Carrie hat nach einer missglückten, sehr kurzen Beziehung endlich ihr Glück und einen sicheren Hafen gefunden und ein zuverlässiger Ehemann und muntere 6jährige Zwillinge machen ihr Leben vollkommen. Den Job als erfolgreiche Chirurgin hatte sie davor auf Eis gelegt und nun nach langer Pause möchte sie das ruhige Leben aufgeben und wieder neu durchstarten.

Doch gerade hier beginnt für sie eine Wendung im Leben. Sie kommt nach und nach Geheimnissen auf die Spur, die sie und auch die Leser niemals vermutet hätten.
Der Roman wurde mit viel Emotionen verfasst und immer wieder gibt es neue, teils recht skurrile Überraschungen.
Eine sehr unterhaltsame, wenngleich auch manchmal etwas zu ausschweifende Geschichte in einem angenehmen Schreibstil, wird der beliebten Autorin mehr als gerecht.

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Die Schwestern

Beth is dead von Katie Bernet

Ein pinker Bucheinband wirkt wie ein zuckersüßes Versprechen. Genau das tut auch dieser Coming-Age-Thriller der Autorin Katie Bernet.
Es beginnt mit dem Auffinden von Beths Leiche im Wald, an einem kalten Neujahrsmorgen. War es Mord?
Jo, Meg, Amy und Beth, das sind vier Schwestern, jung, unternehmungslustig und sehr unterschiedlich.

Jede von Beths Schwestern, aber auch der Vater, der sogar ein Buch über Beth, ohne deren Wissen schrieb, hätte ein Motiv, die junge Frau ermordet zu haben. Doch, reichen diese Motive für einen Tötungsdelikt aus?
Auch die Männer, mit denen sich die jungen Damen umgaben, sind recht zweifelhaft dargestellt, sie verhalten sich teilweise etwas seltsam. Beth ist unglaublich, meinte einmal Henry, der Freund der Toten.
Im Laufe dieser Geschichte wächst untereinander die Skepsis und man verdächtigt sich, widerspricht sich in seinen Aussagen.
Erzählt wird die Lektüre aus den Perspektiven aller Schwestern.
Ein Thriller, der von Sehnsucht, Geheimnissen, Absturz, Romantik und vor allem von Zweifeln erzählt.
Die perfekte Lektüre für junge Menschen und Junggebliebene, die Spannung und gute Unterhaltung erwarten dürfen.

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Die Familie beschützen

Weil sie lügt von Caroline Seibt

Der Psychothriller der Autorin Caroline Seibt erzählt die spannende Geschichte einer spurlos verschwundenen jungen Frau.
Die Perspektive im Buch wechselt zwischen der Schwester Anna und der ermittelnden Kommissarin Katharina Engels.
Man verdächtigt den Vater, sein Kind ermordet zu haben und er kommt daher in Untersuchungshaft.

Aber auch die jüngere Schwester von Juli, Anna macht sich ziemlich verdächtig. Die Suche nach der vermissten Juliane beginnt.
Im Ort ist die ganze Familie in Verruf geraten und Anna verliert deshalb ihren Job als Kindermädchen. Als neue Spuren im Keller der Familie anhand von Knochenresten auftauchen, wird es immer schwieriger, Kraft für den Alltag der verbliebenen Familie zu finden. Anna muss stark bleiben, da ihre psychisch labile Mutter nie Stellung bezieht und der kleine Bruder auf ihre Unterstützung angewiesen ist. Sie selbst recherchiert auf eigenen Faust und will den Verbleib ihrer großen Schwester herausfinden.
Der Psychothriller ist ziemlich raffiniert gestrickt und daher ist das Ende mehr als unerwartet und wie ich finde, ziemlich traurig, aber es versöhnt auch.

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Schmerzlicher Verlust im Paradies

Unter Wasser von Tara Menon

Ein schönes Cover mit der spiegelnden Wasserfläche.
Das Buch handelt von Freundschaft, Trauer, Zorn und dem nicht Loslassen können.
Es wurde in zwei Zeitebenen geschrieben und handelt von zwei schlimmen Naturkatastrophen.
Marissa wächst auf in Thailand, Phuket, dort betreibt der alleinerziehende Vater eine Forschungsstation für Meeresbiologie.

Ihre Kindheit erlebt Marissa unbeschwert am Meer, gemeinsam mit ihrer Freundin Arielle erobert sie dort beim Schwimmen und Tauchen die Unterwasserwelt.
Die Autorin beschreibt mit ihre bildhaften Sprache die Schönheiten der Natur und deren besondere Kraft und den einzigartigen Geschöpfen, so lebendig.
Schnell wird man an die schreckliche Tsunamikatastrophe von 2004 mit ihren unzähligen Toten und deren Schicksalen herangeführt, bei der Marissas Freundin Arielle umkommt. Noch acht Jahre später, als sie bereits in New York lebt(da gibt es gerade im Oktober 2012 den großen Hurrikan) und arbeitet, leidet sie unter Albträumen, fühlt sich für den Tod des Mädchens verantwortlich und hat die Trauer und den Schmerz um den Verlust noch nicht bewältigt.
Man erfährt in dem bewegenden Roman, wie es ist, wenn das Paradies plötzlich zum Horrorfilm mutiert, wenn der Klimawandel bloß als spektakuläres Schauspiel abgetan wird und wie unterschiedlich die Menschen mit diesen Ereignissen umgehen.
Ein großartiges Buch, gefühlvoll und wunderbar erzählt, fängt auch die Atmosphäre der Unglücke besonders gut ein.

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Eine sehr gute Erzählung

Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Die Autorin Birgit Birnbach beschreibt in ihrem Roman die Geschichte eines kleinen Jungen, der zu lebhaft ist, man nennt das hyperaktiv, er fällt also gern mal auf. Das Anderssein stört, zumindest die Umgebung, die Schule und überhaupt. Er, der kluge Ozzy darf nicht so sein, wie er ist.
Ann, die Mutter ist seinem Verhalten ja nicht unähnlich, sie versteht ihn ja, wie es ihm geht, aber sie ist auch überfordert mit der Erziehung, sie muss es ja den anderen recht machen.

Sie liebt ihr Kind abgöttisch, gleichzeitig will sie ihn fördern, ihn in normale Bahnen lenken, seine Lebhaftigkeit bremsen, aber auch mit Hilfe, wenn nötig. Ozzy versteht seine Mutter gut, er will es ja auch. In den Schulferien soll er in ein Kindercamp. Doch zuvor müssen sie noch zur Oma fahren, die macht Probleme, sie ist in einer psychischen Notlage. Dann gibt es auch noch die schräge Tante, die wieder ganz anders tickt und gerade eine ganz andere Lebensform ausprobiert. Durch die plötzlichen schwierigen Ereignisse nähert sich die Familie, die lange nichts mehr miteinander zu tun hatte, wieder an.
Man spürt, welcher Balanceakt hier in diesem Mutter-Kind-Verhältnis zu bewältigen ist. Birgit Birnbach verwendet eine außergewöhnliche Sprache, sie erzählt mit Humor und fordert die Leser leise auf, nachzudenken, welchen Kampf es braucht, die Unterschiedlichkeit, die Unangepasstheit anzunehmen und in der Gesellschaft zu verteidigen.

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Viele Verdächtige

Alles ihre Schuld von Andrea Mara



Im Psychothriller von Andrea Mara verschwindet ein 4jähriger Junge mitten in Dublin. Ein für ihn vereinbartes Playdate stellt sich als Falle heraus.
Alle Versuche, den Aufenthaltsort des Kindes herauszufinden, scheinen vorerst zu scheitern.
Hier geht es um Familien, die konservativ sind und im Wohlstand leben, aber doch liegt innerhalb ihrer scheinbar perfekten Fassade einiges im Argen.

Wem kann man vertrauen? Die Autorin versteht es geschickt, Schicht für Schicht davon abzutragen, bis sich plötzlich schier Unvorstellbares offenbart. Es ist ja ganz einfach, den in den Gesellschaftsschichten unterschiedlichen Personen, Habgier, Gewalt und andere, einfach niedrige Beweggründe für die Tat anzulasten, doch manchmal ist es eben doch ganz anders und genau das, macht diesen Thriller so einzigartig.
Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und es beginnt mit einem hohen Spannungsbogen, der zum Ende hin nochmals an Tempo zulegt. Man kann dieses Buch gar nicht aus der Hand legen, man muss einfach erfahren, wie es weitergeht.
Ich kann den Psychothriller nur bestens weiter empfehlen und hoffe, noch mehr von dieser talentierten Autorin lesen zu dürfen.

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Im Psychothriller von Andrea Mara verschwindet ein 4jähriger Junge mitten in Dublin. Ein für ihn vereinbartes Playdate stellt sich als Falle heraus.
Alle Versuche, den Aufenthaltsort des Kindes herauszufinden, scheinen vorerst zu scheitern.
Hier geht es um Familien, die konservativ sind und im Wohlstand leben, aber doch liegt innerhalb ihrer scheinbar perfekten Fassade einiges im Argen. Wem kann man vertrauen? Die Autorin versteht es geschickt, Schicht für Schicht davon abzutragen, bis sich plötzlich schier Unvorstellbares offenbart. Es ist ja ganz einfach, den in den Gesellschaftsschichten unterschiedlichen Personen, Habgier, Gewalt und andere, einfach niedrige Beweggründe für die Tat anzulasten, doch manchmal ist es eben doch ganz anders und genau das, macht diesen Thriller so einzigartig.
Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und es beginnt mit einem hohen Spannungsbogen, der zum Ende hin nochmals an Tempo zulegt. Man kann dieses Buch gar nicht aus der Hand legen, man muss einfach erfahren, wie es weitergeht.
Ich kann den Psychothriller nur bestens weiter empfehlen und hoffe, noch mehr von dieser talentierten Autorin lesen zu dürfen.

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Hundeliebe

Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell

Das Cover wurde hier relativ schlicht gehalten, ist aber dennoch passend.
Das Buch von Brian Sewell erzählt uns von der großen Liebe zu allen seinen Hunden.
Der bekannte Kunstkenner-und Kritiker war wohl ein besonderer Hundefreund, von seiner Kindheit an bis zum Tod.
Im Buch beschreibt er nicht nur die beglückenden Tage und Erlebnisse mit seinen Haustieren, großteils Hunde unterschiedlicher Promenadenmischungen und Rassen, von denen er meist zeitgleich mehr als einen davon besaß, sondern auch die mühevollen Zeiten und Momente wurden hier nicht ausgeschlossen.

Ganz im Gegenteil, die Verletzungen, Krankheiten, die vielen Tierarztbesuche, die unterschiedlichen Verhaltensmuster seiner Hunde, die sich aus vielfältigen Züchtungen und Haltungen ergaben, wurde hier groß thematisiert.
Brian war sich dieser Mühen und Kosten, die sich daraus ergaben, wohl bewusst und war bereit, alles für die geistige und körperliche Gesundheit seiner aufgenommenen Tiere zu tun.
Man lernt hier alle seine Hunde kennen, deren Entwicklung in seinem Umfeld, die Charaktereigenschaften, aber auch rassetypische Muster.
Was mir auffällt, ist, dass offenbar in früheren Jahren, die Erzählung beginnt eigentlich ungefähr mit Beginn des 2. Weltkrieges, den Hunden wenig Bedeutung beigemessen wurde, auch deren Unterbringung und Wohl wurde vernachlässigt, aber es wurde ihnen weit mehr Freiheit und artentypisches Verhalten gestattet. Hunde durften sich, wohl nicht nur damals in England, meist frei bewegen, wurden auch nicht angezeigt, wenn sie andere Tiere jagten, sich öffentlich paarten, oder gar einmal aus Jux einen Menschen "zwickten". All das wurde toleriert. Heute gibt es so etwas nicht mehr, wohl auch, weil es viel mehr Hunde, auch in der Stadt gibt und vor allem, weil die Menschen den natürlichen Umgang und den Respekt vor Tieren verlernt zu haben, scheinen. Was also, hat ein Hund zu bieten?
Brian beschreibt so wunderbar welche treuen Freunde, Begleiter und auch Wegweiser sie sind und welche große Bereicherung. Diese tiefe Beziehung hat das Potential, uns zu besseren Menschen werden zu lassen.
Die Lektüre ist eine wunderbare, sehr emotionale Liebeserklärung an Hunde.
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Fieberhafte Suche in Islands geheimnisvoller Landschaft

Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Ein passendes Cover für den aufregenden Thriller.
Der erste Band der Island-Thriller Reihe von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson. hat mich vollkommen in seinen Bann genommen.
Das Buch wurde aus den verschiedenen Perspektiven der Ermittler geschrieben.
Diese suchen nach dem Mörder einer jungen Frau, die tot in einem Pferdestall aufgefunden wurde.

Kurz darauf gibt es einen weiteren Todesfall und es besteht kein Zweifel, dass es der gleiche, wahsinnige Täter ist, also ein Serienmord aufzuklären ist.
Für Helga, eine junge schwedische Ermittlerin ist dies der erst Fall, bei dem sie mit der Leitung beauftragt wird. Man traut ihr eigentlich noch nicht viel zu. Ihr zur Seite wird ein Verkehrspolizist, ein Hüne namens Bjarki zur Seite gestellt, der bekannt dafür ist, dass er sehr unkonventionelle Ermittlungsmethoden bevorzugt. Mit sehr viel Mut und Engagement können die beiden zuerst ein 10jähriges Kind mit Hilfe von Bjarkis Hündin Salka in letzter Sekunde vor dem Tod retten, doch die Suche nach dem Mörder der Frauen, dessen Identität sie bald kennen, stellt sie vor große Herausforderungen.
Der Thriller ist ein spannungsgeladener Auftakt rund um das neue Ermittlerduo mit eindrucksvollen Charakteren, wie die von Helga und Bjarki. Ganz reizvoll finde ich die gute Beschreibung von Islands rauer und eindrucksvoller Landschaft und der tollen Atmosphäre.
Der aufregende, gute Schreibstil erlauben einem nicht, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man zu Ende gelesen hat.
Tolle Lektüre!
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Die ersten zarten Gefühle

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens von Daisy Garrison

Das Cover ist mit den warmen Farben sehr romantisch und gefühlvoll gestaltet worden.
Die Autorin Daisy Garrison hat hier einen wunderbaren Roman für junge Menschen geschrieben, in dem es um erwachsende Liebe, Freundschaft, aber auch um Irritation, sich Finden und um Hoffnung geht.
Es wurde aus der Perspektive der Hauptfiguren Mina und Caplan geschrieben.

Die Probleme der Teenager, ihr Optimismus und die Fröhlichkeit, die Freundschaft junger Menschen zueinander, aber auch deren Ernsthaftigkeit werden durch die authentisch wirkenden Figuren gut dargestellt.
Mina und Caplan merken, dass sich zwischen ihnen im Laufe der Zeit schrittweise etwas verändert, sie müssen aber noch herausfinden, was sie von der ursprünglichen Beziehung zueinander bewahren können und was sie davon für ihre Zukunft mitnehmen. Eine neue Episode in ihrem Leben beginnt, man wird erwachsen und hofft auf große Momente, auf ein schönes Leben.

Eine wunderbare, sehr berührende Geschichte, die für den Sommer passt und für die meisten, die da das Leben noch vor sich haben, eine Parallel zum eigenen Leben bieten wird.
Lesenswert!

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Eine schreckliche Vergangenheit

Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Von annaja

Der Psychothriller der isländischen Autorin Eva Björg Aegisdottir wurde in zwei verschiedenen Zeitebenen und den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptfiguren erzählt.
Marsibil vermisst ihre vor 10 Jahren verschwundene ältere Schwester Kristin sehr. Diese ist auf rätselhafte Weise damals nahe des Elternhauses verschwunden.

Seither leidet sie unter großen Schuldgefühlen, weil sie annimmt, dass das Verschwinden des 16jährigen Mädchens mit ihrer eigenen Lüge, die sie damals begangen hat, zusammenhängt. Bei Marsibils Besuch im Elternhaus beschließt diese nun, das Ganz nochmals aufzuarbeiten und zu recherchieren, sie will endlich Gewissheit haben. Alle Freunde und Bekannte von damals sollen ihr dabei mit Erzählungen weiterhelfen.
Der Autorin gelingt es wunderbar, mit einer dichten Atmosphäre und einem sehr lebendigen Schreibstil den Leser bis zur letzten Seite hin zu fesseln. Ein grandioser Psychothriller, der mit großem Unterhaltungsfaktor auch ein überraschendes Ende bereitet.

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