Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Annaja:
Freunde machen Party
Der hilfsbereite Bakabu hat viele Freunde und diese wissen immer ganz genau, wem sie um Hilfe bitten können. Sei es, wenn einer ein "Monster" entdeckt hat und sich fürchtet oder wenn eine tolle Party geplant ist.Ideen müssen her-eine Kostümparty ist aufregend. Können alle pfeifen?
Hier ist im Buch von gegenseitiger Hilfe, Mut Freundschaft und Phantasie die Rede.
Wunderschön illustrierte Seiten begleiten die Texte. Diese sind für Kinder zum Vorlesen sehr gut geeignet, für Leseanfänger würde ich sie nicht unbedingt empfehlen, da die "Sprachfehler" der lustigen Freunde irritieren können.
Motte packt an
Motte und die Metallfischer von Sanne Rooseboom
Motte ist ein aufgewecktes 11 jähriges Mädchen, deren Mutter so gar nicht von deren uneleganten Hobbys angetan ist. In den Sommerferien beschließt das Kind, es den Metallfischern im Kanal gleichzutun. Sie kauft einen Magneten und versucht damit aus dem Wasser "Schätze" zu heben. Dabei stößt sie nicht nur auf altes, rostiges Gerümpel, sondern entdeckt in der Tiefe ein altes U-Boot.
Mit Hilfe ihrer Freunde kann das U-Boot gehoben werden. Sie lernt die Unterwelt kennen, U-Boot fahren und merkt, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Zusammengehörigkeit und Freundschaft sind. Motte packt überall an, meistert viele Herausforderungen und kann sogar die Bedrohung durch einen stadtbekannten Multimillionär abwenden. Ihre Unerschrockenheit, Mut und ihr Einsatz werden am Ende belohnt. Sogar das Zerwürfnis mit ihrer Mutter ist alsbald beendet.
Ein wundervolles und teil
Eine Schiffsladung voller Überraschungen
Die Krakeninsel 1. Piraten in Sicht! von Carolin Jelden
Henry und sein Freund Gecko sind Bewohner der Krakeninsel und ihr buntes Leben im Dschungel ist mehr als abenteuerlich. Henrys Eltern betreiben dort ein Gasthaus und müssen sich oft mit recht seltsamen und unterschiedlichen Gästen herumschlagen, wie Piraten und finsteren Gestalten. Als eines Tages aus einer angeblichen Schatzkiste, die die Piraten anschleppen, ein junges Mädchen namens Emma entsteigt, ist die Überraschung groß und die Abenteuer und Aufregungen nehmen zu.
Anfangs mit wenig Begeisterung über den Neuankömmling, sind die Inselbewohner bald von deren lebenslustiger, neugieriger, geschickter und hilfsbereiten Kameradin sehr angetan, die ihr Leben ab sofort gehörig durcheinander bringt.
Ein Buch mit viel Phantasie, erzählt von sprechenden Tieren und originellen Inselbewohnern bringt durch wundervolle, kindgerechte Schreibweise und mit bunten Illustrationen versehen, einen Hauch von Karibikflair und Abenteuer ins Kinderzimmer.
Lesenwert und liebenswert!
Denk nicht an Rache
Und immer wieder Blut von Heiko Flemming
Der Schweizer David lebt in Dresden und ist der Protgonist in dem Buch, er ist für die UNO tätig. Er ist in unterschiedlichen Ländern in diversen Aufträgen unterwegs. Aktuell soll er nach Peru reisen und dort die Bürgermeisterin von Lima holen, um sie in die Schweiz zu bringen. Der Thriller wechselt in den verschiedenen Zeiten hin und her.
Es beginnt mit dem Bürgerkrieg in Guatemala. Im Laufe der unterschiedlichsten Ereignisse wird man hier mit viel Gewalt, Politik, Korruption und den persönlichen Entscheidungen und Ängsten der Protagonisten konfrontiert. Diese Erlebnisse hinterlassen tiefe Spuren in den Personen. Wie David sich letztendlich entscheidet wird für ihn auf jeden Fall eine sehr riskantes Wagnis.
Lesenswert, ganz besonders für politikinteressierte Leser.
Das Fremde annehmen
Eine Blüte Luft von Sabine Evangelia Koop
Ein lyrisches Buch mit farbigen Illustrationen zum Thema Brust und Brusterkrankung wurde von der Autorin Sabine Evangelia Koop verfasst, die als Erkrankte ihre Wahrnehmungen wiedergibt. Sie schreibt hier in Reimen über Körperlichkeit, das Empfinden als Frau, das Erwachen, das Annehmen und das Auseinandersetzen.
Sie formuliert die Gedichte verständlich, gefühlvoll und selbstbejahend. Das Vertrauen zu sich selbst und die Kraft, die sie findet, spiegeln das von ihr Erlebte wider. Ein wundervoller Bild- und Poesieband für Erkrankte, Hoffende, Kämpfende und Gesunde.
Fünf Träume
Nachts werden alle Wünsche wahr von Zoë Jenny
Lea ist die Protagonistin in dem Buch. Sie und ihre Freunde haben ein gemeinsames Hobby, das Skateboardfahren. Sie nennen sich die "Riverside Kids". Während einer Übernachtung im Garten einer Freundin planen sie, ein für sie aufregendes, tolles Abenteuer. Hier aber verschwimmen schon Phantasie mit Realität.
Es geht in dem Buch um geheime, magische Nachrichten, um Wünsche, Ängste, Mobbing, Herausforderungen, Stärke und Mut. Die klare Botschaft lautet dass Freundschaft und Zusammenhalt sehr wichtig sind, Mut lohnenswert sein kann und dass es Ängste zu überwinden gilt.
Empfehlenswert ist es, meiner Meinung nach, das Buch gemeinsam mit den Kindern zu besprechen und es so zu entschärfen, da einige Aktivitäten und Vorkommnisse der kreativen Kids, wie Stehlen, nächtliches Eindringen in ein Einkaufscenter oder das Öffnen von öffentlichen Kanaldeckeln hier offenbar nicht geahndet werden, sich aber ganz und gar nicht zum Nachahmen eignet.
Liebenswert und lesenswert - außerdem hübsch illustriert- daher eine Leseempfehlung von mir.
Linzer Erbschaft
Der Tandler und der Tod von Eva Reichmann
Der Protagonis Sebastian O. Tandler, beruflich als Entrümpler tätig, übernimmt einen Großauftrag in Linz, es warten dort viele Überraschungen auf Sebo während der Räumung. Mariano, der Schlossbesitzer hat es besonders eilig, das Schloss räumen zu lassen, da die Immobilie verkauft wird. Sebo lernt dort Isis, die ehemalige Gesellschaftsdame und Pflegerin der Schlossherrin, die inwischen ins Pflegeheim übersiedelt ist, kennen und freundet sich mit ihr an.
Isis erweist sich als nützlich, hilfsbereit, wie auch sehr sympathisch und sie selbst darf bis zur endgültigen Übergabe des Objektes dort wohnen bleiben. Der Tandler ist ein sehr neugieriger Mann, der so einiges beim Ausräumen entdeckt, das eigentlich nicht für seine Arbeit bestimmt ist. Waffen, Geld und Oldtimer wecken besonders sein Interesse. Gemeinsam mit der neuen Bekannten kommt er vielen Geheimnissen rund um den Schlossherrn und seiner Anverwandschaft auf die Spur. Dabei gerät er zusehends in große Gefahr, denn Mariano, der an das restliche Erbe der Schlossbesitzerin will, ist nicht zimperlich und überlässt nichts dem Zufall. Inzwischen verstirbt die Schlossherrin im Pflegeheim. Der Tandler hat zum Glück viele krative Freunde, die ihn aus gefährlichen Situationen rund um die Linzer Adeligengesellschaft befreien.
Besonders interessant sind die vielen Details, die man hier über Linz und Umgebung erfährt. Viele Straßennamen, Landschaften und Hotels rund und um Linz werden Österreichern bekannt vorkommen, Fremden aber vielleicht einen Funken Neugier entfachen, die oberösterreichische Landeshauptstadt einmal zu besuchen.
Ein humorvoller österreichischer Krimi mit viel Charme und detailiierten Beschreibungen.
Lesenswert!
Der nächse Sommer
Das Schweigen meiner Freundin von Giulia Baldelli
Ein Roman, der in einer italienischen Kleinstadt spielt.
Guilia lernt als Kind Cristi kennen, um die sie sich ein wenig kümmern soll, da deren Mutter sie vernachlässigt. Zuerst abgelehnt, beginnt dann eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Mädchen und später kommt noch ein Junge, Mattia dazu.
Doch Guilia, deren Gefühle zum jüngeren Mädchen tiefer gehen, ist eifersüchtig auf Mattia, sie will ihre Liebe nicht teilen. So entsteht eine Dreiecksgeschichte. Man spürt, wie Guilia leidet, verletzt ist, doch Cristi muss sich gar nicht entscheiden und bemühen, die Gunst der beiden fällt ihr von selbst zu. Kaum erwachsen, verschwindet Cristi mit Mattia, dessen Einfluss auf das eher labile Mädchen nicht günstig scheint. Lange Zeit besteht kein Kontakt zu Guilia, die als Anwältin in Bologna erfolgreich ist und Karriere macht. Plötzlich aber benötigt Mattia Gulias Hilfe und einige Zeit später treffen alle drei wieder in der Kleinstadt aufeinander und neuerlich beginnen die Konflikte.
Guilia erinnert sich als 60jähre an all das.
Die feine gefühlvolle Sprache der Autorin begeistert, sodass die an manchen Stellen etwas langatmige Geschichte doch stets interessant bleibt.
Lesenswert!
Ein besonderer Zauber
Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel von Nina George; Jens J. Kramer
Das wirklich passende Cover zeigt eine tolle Bibliothek im Dunklen, aus deren Regalen außer Büchern, leuchtende Augen herausschauen.
Da waren Bücher, so viele Bücher. Die Freunde Finn, Thommy, Nola und Mira leben in einer Welt, ganz ohne Bücher, dafür aber mit Tablets und Handys.
Nach einem Unwetter finden die Freunde hinter einem umgestürzten Baum eine Mauer, über der man zu einem bislang unentdeckten Gebäude sehen kann.
Dieses Haus beherbergt eine geheimnisvolle Bibliothek, und was für eine. Dort leben kleine, reizende Wesen, die Buks. Sie alle haben ganz ausgefallene Namen und spezielle Fähigkeiten. Alle zusammen aber sorgen sie sich um ihre Bücher, die seit längerem an einer Bleichkrankheit leiden. Das Orakel erwacht und prophezeit den Buks, dass 5 Kinder kommen und ihre wertvollen Bücher retten können. Ein Kind fehlt aber, es ist Geraldine, eine Außenseiterin, die sich redlich bemüht, die anderen zu ärgern. Für die Kinder beginnt hier ein großes, aufregendes Abenteuer. Sie müssen ihren Familien auch verheimlichen, was sie da entdeckt haben. Sie verbünden sich mit den Fantasiewesen und es entsteht eine seltsame Freundschaft zwischen ihnen. Die Kernaussage des Buches lautet, dass Bücher sehr wichtig sind, aber der Zusammenhalt, die Kraft der Freundschat und mutig sein, ebenso.
Das Buch wurde mir sehr viel Herz geschrieben, ist unterhaltsam und spannend. Lediglich ein passendes Ende fehlt hier, da sollte man schon den nächsten Band lesen.
Theaterwissen
Mir träumte, du lägest im Grab von Holzmair Eva
Theater(wissen)
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, leicht und beschwingt zu lesen. Die Handlung wird aus Sicht der Protagonistin Anna Schaller erzählt. Anna ist in Wien aufgewachsen und nach einem Studium der Thaterwissenschaften hat es sie unter anderem nach Paris verschlagen. Dort arbeitet sie an der Oper als Garderobiere.
Genau dort passiert ein Mord. Doch Anna wird von ihrer Schwester, die seit kurzem ebenso in Frankreich lebt, um Hilfe gebeten. Dort fährt sie hin und währenddessen passiert ein weiterer Mord in der Oper. Nun verschwindet auch noch ihre Freundin, eine Balleteuse, spurlos. Kommissar Bouchet hat alle Hände voll zu tun mit den Ermittlungen. Anna wird verhört, doch sie ist ihm keine große Hilfe. Sie wird sogar verdächtigt, so wie auch der Lebensgefährte ihrer Schwester. Anna weiß nicht, wer ihr den Mord anhängen will, sie ist verwirrt. Die ganze Kriminalgschichte wird amüsant und sympathisch erzählt, der morbide Charme des Friedhofs Monmartre, auf dem sich Anna zu ihren Joggingrunden einfindet, tut sein Übriges. Der Schluß mit der Aufklärung der Morde, also die Figur des Mörders konnte ich allerdings nicht so recht nachvollziehen, dennoch ist dieses Buch äußerst gelungen und ich hoffe auf weitere Lektüren der Autorin.










