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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von clematis:

Verfluchtes Dorf

Immerkalt von Roman Klementovic

Grundendorf ist ein verfluchtes Dorf, sind doch schon in den letzten Jahren mehrfach Menschen von hier verschwunden. Auch jetzt werden ein Kleinkind und seine Babysitterin vermisst, weshalb der pensionierte Kriminalpolizist Schulz auf den Plan gerufen wird, um Kollegen Patrick zu unterstützen. Dieser ist nämlich sehr persönlich betroffen.

Fesselnd vom ersten Satz weg, spannend auf der ganzen Länge, überraschend mit seiner Auflösung – so kann man den aktuellen Thriller von Roman Klementovic mit gutem Gewissen beschreiben. Figuren, welche wir unter Umständen schon aus Immerstill und Immerschuld kennen, entwickeln sich nun weiter und sind mit ihren privaten Belangen ebenso interessant wie der komplizierte Fall, in welchem ermittelt wird. Das ungewöhnliche Team der Polizei ist durchaus authentisch, nicht immer sympathisch, jedoch mit den originellen Persönlichkeiten äußerst lebendig. Alleingänge und spontane Entscheidungen liefern nach einigen Sackgassen schlussendlich die zusammenpassenden Puzzleteile, insbesondere die letzte Szene bildet einen würdigen Abschluss für die Immermorde-Reihe.

Wer gut strukturierte Thriller und Krimis sucht, die in einem packenden Stil verfasst sind und wer sich auch durch eine Vielzahl an Personen nicht verwirren lässt, der liegt mit Immerkalt (und seinen Vorgängern) goldrichtig!

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Rezensionen von Katja K.:

Großartiger Spionage-Thriller zur "berühmtesten autokratischen Bromance unserer Zeit"

Red Star Down von D. B. John

In diesem spannenden Spionage-Thriller rund um Trump, Putin und Kim Jong-un ist D. B. John das Verweben von tatsächlich vorgefallenen (2017/18) und fiktiven Ereignissen meiner Meinung nach hervorragend gelungen und macht den besonderen Reiz dieses Thrillers aus. Er ist politisch höchst brisant und aktuell.

Mein letzter Spionage-Thriller ist schon lange her und ich hatte zugegebenermaßen etwas Bedenken wegen der Länge des Buches und die Befürchtung, dass ich bei politischen Ereignissen, mit denen ich mich weniger gut auskenne, den Faden und auch die Lust an dem Buch verliere. Diese Sorge war völlig unbegründet. Ein paar Mal habe ich kurz recherchiert, ob bestimmte Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben, allerdings war dies dann auch im äußerst interessanten Nachwort zu finden.

Den Schreibstil fand ich direkt angenehm und flüssig, zudem hat der Autor einen trockenen Humor und ich musste einige Male über die meiner Meinung nach passende Beschreibung bestimmter realer Persönlichkeiten lachen (auch wenn das eigentlich eher ein Grund zum Weinen ist).

Mich hat die Story insgesamt komplett gepackt, ich fand sie richtig spannend und hatte mehrmals Gänsehaut, weil ich es doch immer wieder kaum glauben konnte, dass manche Begebenheiten tatsächlich so stattgefunden haben, und mir auch die fiktiven Ereignisse durchaus realistisch erschienen.

Es gibt im Prinzip drei Handlungsstränge zu den drei im Klappentext genannten Charakteren Jenna, Ljoscha und Eric, die ich allesamt gelungen fand. Ich hatte auch keinerlei Probleme, bei den Wechseln den Überblick zu behalten, auch wenn bei diesem Buch natürlich insgesamt durchaus Konzentration erforderlich ist. Mit Jenna und Ljoscha habe ich sehr mitgefiebert und gelitten und Eric fand ich psychologisch äußerst interessant gezeichnet.

Generell hat der Autor auch Wert auf das Entlarven psychologischer Techniken und Mechanismen im Zusammenhang von Autokraten gelegt, was ich als spannend und lehrreich empfand.

Inhaltlich möchte ich gar nicht mehr verraten. Ich kann nur sagen, dass ich das Buch wirklich großartig fand, ich einiges gelernt habe und es mich auch im Nachgang (noch mehr) zum Nachdenken über das derzeitige weltpolitische Geschehen angeregt hat. Große Empfehlung!

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Rezensionen von Katja K.:

Bindungsangst? Ich doch nicht!

Halbwach von Sophia Como

Was für ein grandioser, pointiert geschriebener Prolog! Nach der Leseprobe war mir sofort klar, dass dieses Buch auf die Wunschliste kommt.

Die Attraktivität emotionaler Nicht-Verfügbarkeit, das Schönreden von abweisendem Verhalten, das Nähe-Distanz-Spiel beim Dating und in Beziehungen - wer kennt es nicht?!

Der Einstieg in das Buch war für mich dann allerdings etwas schleppend.

Zoe, die sich so viel Mühe gibt, cool, unnahbar und distanziert zu wirken, die ihre Emotionen unterdrückt, der alles egal ist und die möglichst allen anderen egal sein möchte, sie hat es tatsächlich geschafft, dass sie mir zu Beginn, nun ja, egal war... Mich hat nicht wirklich interessiert, wie ihre Story weitergeht und so habe ich erstmal etwas desinteressiert weitergelesen.

Ich bin mit ihr durchs laute Nachtleben getaumelt, habe mich mit ihr betäubt und leer gefühlt, auf der Suche nach irgendetwas, das mich fühlen lässt. Und ganz langsam, zwischen viel Zynismus, Coolness und erzwungenem Lächeln, hat mich die Story immer mehr gepackt und je mehr Zoe strauchelte und sich selbst verlor, desto mehr habe ich zu ihr und ihrer Geschichte gefunden.

Fazit: Für mich war es ein besonderer, atmosphärischer Roman zu einem wichtigen Thema, der sich durchweg leicht lesen lässt, auch dank des flüssigen und modernen Schreibstils, der echt und schonungslos wirkt. Zudem enthält er viele Weisheiten zum Thema Bindungsangst, Selbstliebe und Vertrauen.

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Rezensionen von ekiam:

Eine warmherzige Geschichte über Selbstakzeptanz

Nuno Nasenbär von Ingolf Lück

Nuno Nasenbär ist eine warmherzige und humorvolle Geschichte über Selbstakzeptanz und Freundschaft, die uns richtig gut gefallen hat. Die Geschichte wird lebendig und vor allem sehr kindgerecht erzählt und vermittelt dabei eine wichtige Botschaft, ohne belehrend zu wirken.

Nuno ist einfach unglaublich niedlich gestaltet, aber auch die übrigen Illustrationen haben uns gut gefallen.

Auf den Bildern gibt es jede Menge witzige Kleinigkeiten zu entdecken, sodass man auch beim wiederholten Anschauen immer wieder etwas Neues findet. Gerade bei einem Bilderbuch ist das für uns ein großes Plus.

Besonders interessant ist die Mischung aus klassischem Fließtext und Comic-Elementen. Beim ersten Lesen war ich dadurch stellenweise etwas unsicher, in welcher Reihenfolge die einzelnen Elemente gelesen werden sollen. Das hat sich beim mehrmaligen Vorlesen allerdings schnell gelegt. Gleichzeitig finde ich diese Gestaltung für junge Leserinnen und Leser spannend, weil sie ganz nebenbei an ein neues Erzählformat heranführt.

Die Texte sind kurz und altersgerecht und lassen sich dadurch schön vorlesen. Besonders gut gefällt mir die Botschaft hinter Nunos Geschichte: Manchmal sieht man selbst nur die eigenen vermeintlichen Schwächen und bewertet alles negativ, während andere Menschen dieselben Eigenschaften ganz anders wahrnehmen. Was für Nuno zunächst nur Ärger und Missgeschicke bedeutet, sehen seine Freundinnen und Freunde aus einer ganz anderen Perspektive.

Auch die Idee, dass gerade unsere individuellen Eigenheiten uns ausmachen, wird schön vermittelt. Jeder Mensch ist anders, jeder kann etwas anderes gut und genau das ist etwas Positives. Dazu kommt die Bedeutung von Freundschaft; seine Freunde wollen Nuno nämlich nicht verändern, sondern ihm zeigen, dass er genau so wertvoll ist, wie er ist.

Eine liebevoll erzählte Geschichte mit viel Humor, niedlichen Illustrationen und einer wichtigen Botschaft, die schon für kleine Kinder verständlich vermittelt wird.

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Rezensionen von Murksy:

Lang lebe das Klischee

Final Show von Dirk Schmidt

Eine in die Jahre gekommene Rockband versucht noch einmal die wenigen, aber eisernen Fans auf einer Tour zu begeistern. Lucy stößt zu der Band und soll sich dabei um Social media kümmern. Ein Todesfall während der Tour hält die Band nicht davon ab, weiter durch Osteuropa zu reisen. Dabei werden die Streitigkeiten und das gegenseitige Misstrauen immer mehr zum Zentrum der Geschichte.

Da ich als begeisterter Musikfans schon etliche Publikationen wie Biografien und Sachbücher über das Business gelesen habe, finde ich in der fiktiven Bandgeschichte einiges, was mir sehr bekannt vorkommt. Es wird auch so gut wie kein Klischee ausgelassen. Aber genau das macht an der Mischung aus Bandgeschichte und Krimi so Spaß. Immer wieder ertappt man sich bei dem Gedanken, dass es genau so aussehen muss, das Rockerleben. Treffend sind die Charakterstudien der älteren Musiker, die schon beinahe verzweifelt an ihrem Status als harte Rocker festhalten wollen. Sex, drugs and rock’n’roll. So nach und nach gibt das Buch in Rückblicken immer mehr Details preis und zeigt, dass die Musiklegenden, oder was man eben so nennt, letztendlich doch nur ganz normale Menschen sind, mit Neid, Frust, Hoffnung und Träumen, die sich an ihren Nimbus festklammern, um nicht in der Masse der Gescheiterten unterzugehen.
Ein unterhaltsamer Roman mit wie gesagt allem, was man von einer Musikergeschichte erwartet. Lang lebe der Rock’n’roll und all seine skurrilen Gestalten.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von ingri:

Rasant, verstörend und intensiv

Totensee von Sophie Czerny

Ada Sabel, suspendierte LKA Wien Kommissarin, sucht seit Monaten nach ihrer 14-jährigen Tochter, die entführt wurde. Eines abends wird am Donaukanal in einem Boot eine kopflose Leiche angetrieben, die am Rücken den Namen Ada eingeritzt hat. Ada, leidend und trauernd, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Ein Thriller, der einen fordert.

Von Beginn an ist das Tempo hoch, auch durch die kurzen Kapitel. Der Einstieg ist nicht ganz einfach, wird die Geschichte doch in verschiedensten Zeitebenen und an verschiedenen Handlungsorten erzählt. Die Kapiteleinleitungen helfen dabei ungemein, doch zu Beginn ist der Leser doch etwas planlos. Nach und nach schafft man es sich einen Überblick zu verschaffen.

Der Schreibstil ist modern und auf dem Punkt. Schonungslos bekommt der Leser die düstere, beklemmende Atmosphäre verschiedener Schauplätze transportiert.
Man spürt regelrecht, welchen Schmerz Ada in sich trägt, und kann die Verzweiflung nachvollziehen. Sie überschreitet Grenzen, bewegt sich etwas außerhalb des Üblichen und ist schlichtweg nicht in der Lage die Suche nach ihrer Tochter aufzugeben. Auch Adas Verteidigerin Heidi konnte ich gut leiden.

Die Themen, die vorkommen sind nichts für schwache Nerven – neben den zu erwartenden Mord und Totschlag auch Selbstverstümmelung, Drogenkonsum und verschiedenste Varianten von Missbrauch.

Ein Thriller, der mich sehr gefordert hat -einerseits durch den Einstieg und aber auch durch die Themen, die doch starker Tobak sind. Dennoch würde ich mich auch über weitere Werke der Autorin freuen.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Düster, verstörend und nichts für schwache Nerven

Totensee von Sophie Czerny

Schon das Cover von „Totensee“ hat mich eingefangen. Die bunte und gleichzeitig düstere Gestaltung passt hervorragend zum Titel und hat bei mir sofort eine unheilvolle Stimmung erzeugt – eine Stimmung, die sich tatsächlich durch das gesamte Buch gezogen hat.
Allerdings habe ich mich am Anfang ziemlich schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen.

Gleich zu Beginn gibt es einen bizarren und tödlichen Fund in einem Boot, und die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Dazwischen erfahren wir von Ada, die verzweifelt nach ihrer Tochter Mara sucht. Seit diese vor fünf Monaten spurlos verschwunden ist, glaubt Ada nicht daran, dass sie tot ist. Die Wiener Kommissarin ist mittlerweile vom Dienst suspendiert und versteckt sich sogar auf dem Dachboden des Kommissariats. Für ihre Kollegen ist sie längst nicht mehr sie selbst.
Doch Ada gibt nicht auf und macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei muss sie sich nicht nur mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, sondern stößt auch auf Dinge, die wirklich schwer zu verdauen sind.
Die Autorin schreibt grundsätzlich flüssig, allerdings waren die vielen sehr kurzen Kapitel für mich teilweise etwas anstrengend. Dazu kommen zahlreiche Perspektivwechsel und weitere Erzählstränge. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die verschiedenen Personen auseinanderhalten und verstehen konnte, was wann und wo passiert und wie alles miteinander zusammenhängt. Einige Passagen musste ich sogar mehrmals lesen, um mir überhaupt ein klares Bild machen zu können.
Und „Totensee“ ist definitiv kein Thriller für zartbesaitete Leser. Neben Mord und Totschlag geht es um extreme Selbstverletzung und Missbrauch in seinen schlimmsten Formen. Vieles wird sehr eindringlich beschrieben und lässt dadurch nicht viel Raum für die eigene Fantasie.
Je weiter ich in die Geschichte vorgedrungen bin, desto mehr konnte ich Ada und ihre Geschichte verstehen. Die Handlung ist düster, verstörend und emotional und hält einige unerwartete Wendungen bereit.
Die Auflösung hat mich schließlich überrascht, war aber gleichzeitig absolut stimmig. Alles wurde nachvollziehbar aufgeklärt und am Ende ergab vieles einen Sinn.
„Totensee“ ist ein Thriller, der mich trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit der Geschichte noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Besonders die Themen rund um die Vergangenheit und die Kinderheime fand ich erschreckend – und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich dort früher tatsächlich Dinge abgespielt haben, die man sich heute kaum vorstellen möchte.
Trotz der schwierigen Themen und des etwas holprigen Einstiegs hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ein düsterer und verstörender Thriller, der definitiv nachwirkt.

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Rezensionen von Philiene :

Hat mir gut gefallen

Lady Macbeth von Ava Reid

Ich muss gestehen das ich zwar weiß das Shakespeare Macbeth geschrieben hat, aber es nie gelesen habe und auch nicht als Theateraufführung gesehen habe. Trotzdem hat mich dieses Buch neugierig gemacht. Alleine das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Ich bin also völlig unvoreingenommen an das Buch herangegangen und war begeistert.

Ava Reid hat großartige Charaktere beschrieben und Lady Rosscille hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt und wurde vom Mädchen dasverheiratet wurde zu einer starken Frau. Die Geschichte darum war voll von interessanten und mysteriösen Wesen und Menschen.
Ich bin komplett in dieser oft finsteren und gleichzeitig magischen Welt versunken. Der Schreibstil war packend und hat mich trotz der komplexen Geschichte gut durch das Buch geführt. Die Atmosphäre der Geschichte hat mich überzeugt vielleicht manchmal etwas schauder lassen, aber das ist bei dieser Geschichte ja auch durchaus angebracht.

Eine sehr gelungene Neuaflage.

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Rezensionen von PMelittaM:

Hallo Mister Martin, ich wäre jetzt bereit für den nächsten Band!

Das Lied von Eis und Feuer 10 von George R.R. Martin

Jon Schnee muss an der Mauer den Weg gehen, den er für richtig hält, auch wenn das weder Königin Selyse noch allen seinen geschworenen Brüdern gefällt. Tyrion Lennister hat es ebenfalls nicht leicht, er gerät sogar in Sklaverei, was ihn das Leben kosten könnte. Doch Tyrion wäre nicht Tyrion, wenn er nicht Ideen hätte.

Theon Graufreud darf wieder unter diesem Namen leben, weiß aber, dass er jederzeit wieder zu Stinker mutieren könnte. Trotzdem gelingt es ihm, all seinen Mut zusammen zu nehmen. Daenerys Targaryen musste ihrem neuen Gemahl zuliebe die Kampfarenen wieder öffnen, wodurch der flüchtige Drache Drogon angelockt wird und ein Blutbad anrichtet. Victarion Graufreud weiß nichts von Daenerys neuer Ehe und macht sich auf den Weg, um ihre Hand anzuhalten. Jaime Lennister trifft wieder auf Brienne von Tarth, während seine Schwester Cersei im Kerker schmort.

Diese Sieben erhalten jeweils Kapitel unter ihrem Namen. Weitere Kapitel sind auch dieses Mal mit Beschreibungen betitelt wie zum Beispiel „Das blinde Mädchen“, „Ein Geist in Winterfell“ oder „Der eiserne Freier“, hier stehen jeweils andere Personen im Mittelpunkt, die eine größere Rolle in der Gesamtgeschichte spielen, wie etwa Arya Stark, die sich in Braavos beweisen muss.

Nach wie vor ist die Geschichte sehr spannend, und es ist mehr als schade, dass sie nun hier zu enden scheint, denn George R. R. Martin lässt uns Leser:innen auflaufen und schreibt alles mögliche andere, nur nicht diese Geschichte weiter. Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man, und so hoffe ich noch ein bisschen weiter. Es wäre schon schade, nicht mehr zu erfahren wie es mit Tyrion, der mein Lieblingscharakter ist, und all den anderen weitergeht, zumal dieser Band mit mehreren Cliffhangern endet.

Aber auch wenn es nicht weitergehen sollte, war ich gerne in Westeros und habe Tyrion, Jon, Jaime, Daenerys und die anderen begleitet. Wie gehabt gibt es auch hier wieder Karten und einen sehr umfangreichen Anhang.

Hallo Mister Martin, ich wäre jetzt bereit für den nächsten Band! Bis hierher hatte ich wirklich unterhaltsame und spannende Lesestunden, und würde gerne noch erfahren, wie die Geschichte hier in der Romanreihe endet.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Eine sehr inspirierende Frau

Meine Geschichte von Rosa Parks; Jim Haskins

Eigentlich dachte ich, dass ich die Geschichte von Rosa Parks kenne, doch schon nach dem Vorwort dieses Buches wurde mir klar, dass ich doch einige Lücken hatte.

Rosa Parks ist die Ikone der Bürgerrechtsbewegung Anfang der 1950er Jahre in den Vereinigten Staaten. Ihr rechtlicher Beistand war der damals neu nach Montgomery gezogene Dr.

Martin Luther King jr.

Es war kein Zufall, dass gerade Rosa Parks Geschichte der Präzedenzfall vor Gericht wurde, der zu einer Gesetzesänderung für Schwarze führte. Es gab zuvor schon eine 15-Jährige mit einem ähnlichen Fall, die jedoch kurz darauf schwanger und als ungeeignet angesehen wurde, um damit in die Öffentlichkeit zu gehen – man brauchte eine „tadellose, unbescholtene“ schwarze Frau. Genau das war Rosa Parks: verheiratet, ohne Vorstrafen und ohne dass, wenn man in ihrer Vergangenheit wühlen würde, etwas zu finden wäre.

Zugleich mit der Gerichtsverhandlung über ihr nicht gesetzeskonformes Verhalten, im Bus nicht für Weiße aufzustehen und den Platz freimachen, wurde in Montogomery zu einem Busboykott aufgerufen. Sie stellten die größte Gruppe jener dar, die Busse nützten, wurden als Kund*innen jedoch schlecht behandelt. Nicht nur, dass sie für Weiße aufstehen mussten, sie mussten die Fahrkarte zwar vorne kaufen, dann Aussteigen, um den hinteren Eingang des Busses zu verwenden, wobei der Bus oftmals davonfuhr statt kurz auf sie zu warten.

Rosa Parks erzählt in ihren Erinnerungen über ihre Kindheit, die Begegnungen mit Dr. Martin Luther King und seinem Aufruf zum gewaltlosen Widerstand, vom Schock über die lebensgefährlichen Angriffe auf seine Person und das tödliche Attentat. Sie verfolgte den Wandel von Malcolm X, wie er zuvor als gewalttätiger Kämpfer für die Bürgerrechte, nach einer Reise nach Mekka zum Islam konvertierte und auch wie er zu früh ermordet wurde.

Wow, das war ein Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen – Rosa Parks Erinnerungen sind auf 180 Seiten sehr interessant und es wird mit dem Gerücht aufgeräumt, dass Rosa Parks zu müde war, um aufzustehen. Die Sprache ist weder literarisch noch elaboriert hochgestochen und vielleicht gerade deswegen ist das Buch so authentisch.

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