Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Schlafmurmel:
Wenn die Vergangenheit plötzlich tödlich wird
Final Show von Dirk Schmidt
Mit „Final Show“ von Dirk Schmidt ging es für mich in die Welt einer etwas in die Jahre gekommenen Rockband. Crrowl möchte es noch einmal wissen und geht auf Tour, um ihre alten Fans zurückzugewinnen. Dafür wird Lucy als Social-Media-Managerin engagiert. Doch schnell merkt sie, dass hinter der Band weit mehr steckt als nur Musik und eine geplante Tour.
Eine mysteriöse Stimme, die Lucy telefonisch kontaktiert, und gleich drei Leichen sorgen dafür, dass die Tour alles andere als ruhig verläuft. Lucy beginnt, hinter die Fassade der Band zu schauen und versucht herauszufinden, was hier wirklich gespielt wird.
Der Einstieg fiel mir allerdings zunächst etwas schwer. Es tauchen sehr viele Personen auf und ich musste mich erst einmal orientieren und die vielen Namen den jeweiligen Gesichtern zuordnen. Nach einer Weile hatte ich mich aber eingelesen und konnte mich immer besser auf die Geschichte einlassen.
Je tiefer Lucy gräbt, desto mehr düstere Geheimnisse kommen ans Licht. Irgendwie scheint jeder etwas zu verbergen und die Erklärungen der Bandmitglieder wirken nicht immer besonders glaubwürdig. Lucy gibt sich damit natürlich nicht zufrieden und gerät dadurch immer mehr in einen Strudel aus Geheimnissen, Lügen und Misstrauen.
Besonders spannend fand ich, dass man irgendwann selbst nicht mehr wusste, wem Lucy eigentlich noch vertrauen kann. Die mysteriöse Atmosphäre und das musikalische Setting haben mir dabei gut gefallen.
„Final Show“ ist ein spannender und geheimnisvoller Thriller mit einer Rockband, düsteren Geheimnissen und einigen Leichen im Keller. Für alle, die mysteriöse Geschichten und ein etwas ungewöhnliches Setting mögen, definitiv eine Empfehlung.
Düster, verstörend und nichts für schwache Nerven
Totensee von Sophie Czerny
Schon das Cover von „Totensee“ hat mich eingefangen. Die bunte und gleichzeitig düstere Gestaltung passt hervorragend zum Titel und hat bei mir sofort eine unheilvolle Stimmung erzeugt – eine Stimmung, die sich tatsächlich durch das gesamte Buch gezogen hat.
Allerdings habe ich mich am Anfang ziemlich schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen.
Gleich zu Beginn gibt es einen bizarren und tödlichen Fund in einem Boot, und die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Dazwischen erfahren wir von Ada, die verzweifelt nach ihrer Tochter Mara sucht. Seit diese vor fünf Monaten spurlos verschwunden ist, glaubt Ada nicht daran, dass sie tot ist. Die Wiener Kommissarin ist mittlerweile vom Dienst suspendiert und versteckt sich sogar auf dem Dachboden des Kommissariats. Für ihre Kollegen ist sie längst nicht mehr sie selbst.
Doch Ada gibt nicht auf und macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei muss sie sich nicht nur mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, sondern stößt auch auf Dinge, die wirklich schwer zu verdauen sind.
Die Autorin schreibt grundsätzlich flüssig, allerdings waren die vielen sehr kurzen Kapitel für mich teilweise etwas anstrengend. Dazu kommen zahlreiche Perspektivwechsel und weitere Erzählstränge. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die verschiedenen Personen auseinanderhalten und verstehen konnte, was wann und wo passiert und wie alles miteinander zusammenhängt. Einige Passagen musste ich sogar mehrmals lesen, um mir überhaupt ein klares Bild machen zu können.
Und „Totensee“ ist definitiv kein Thriller für zartbesaitete Leser. Neben Mord und Totschlag geht es um extreme Selbstverletzung und Missbrauch in seinen schlimmsten Formen. Vieles wird sehr eindringlich beschrieben und lässt dadurch nicht viel Raum für die eigene Fantasie.
Je weiter ich in die Geschichte vorgedrungen bin, desto mehr konnte ich Ada und ihre Geschichte verstehen. Die Handlung ist düster, verstörend und emotional und hält einige unerwartete Wendungen bereit.
Die Auflösung hat mich schließlich überrascht, war aber gleichzeitig absolut stimmig. Alles wurde nachvollziehbar aufgeklärt und am Ende ergab vieles einen Sinn.
„Totensee“ ist ein Thriller, der mich trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten mit der Geschichte noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Besonders die Themen rund um die Vergangenheit und die Kinderheime fand ich erschreckend – und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich dort früher tatsächlich Dinge abgespielt haben, die man sich heute kaum vorstellen möchte.
Trotz der schwierigen Themen und des etwas holprigen Einstiegs hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ein düsterer und verstörender Thriller, der definitiv nachwirkt.
Eine Liebe, die 20 Jahre überdauert
Nächstes Mal für immer von Lucien Marant
über Kopf Die Geschichte von Mona und Thibault wird auf zwei Zeitebenen erzählt – 1999 und 2019. Mona, eine Studentin aus Hamburg, geht für ein Semester nach Paris. Dort lernt sie den gutaussehenden Franzosen Thibault kennen, der das Leben scheinbar leicht nimmt und nichts anbrennen lässt. Mona verliebt sich Hals in ihn und zwischen den beiden beginnt eine Liebesgeschichte.
Zwanzig Jahre später kehrt Mona nach Paris zurück und ausgerechnet dort läuft ihr wieder Thibault über den Weg. Er scheint sich kaum verändert zu haben und auch das Kribbeln zwischen den beiden ist sofort wieder da. Doch was ist aus ihrer damaligen Liebe geworden und kann eine Liebe nach so vielen Jahren noch einmal neu beginnen?
Lucien Marant hat einen sehr fließenden und bildhaften Schreibstil. Obwohl ich Paris nicht kenne und auch die französische Sprache nicht beherrsche, hat er mir die Stadt mit seinen Beschreibungen ein Stück nähergebracht.
Allerdings waren für mich die vielen Straßennamen und vor allem die Zeitsprünge teilweise etwas verwirrend. Auch dass die Protagonisten nach 20 Jahren kaum gealtert zu sein schienen, fand ich etwas ungewöhnlich – aber darüber konnte ich hinwegsehen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Liebe über die Jahre verändern kann und ob man nach so langer Zeit noch einmal zueinanderfinden kann. Insgesamt war es für mich eine stimmungsvolle und emotionale Geschichte mit viel Gefühl und einem schönen Ende.
Eine romantische Geschichte über eine Liebe, die vielleicht nie ganz aufgehört hat zu existieren.
Eine faszinierende Welt, die mich etwas verwirrt hat
Chased by Sins and Sorrows von Ophelia L. Nightfall
Das Cover von „Chased by Sins and Sorrows“ hat mich sofort fasziniert, deshalb habe ich mich für das Buch beworben und mich natürlich sehr gefreut, als ich es bekommen habe.
Die Geschichte spielt in einer Welt voller Vampire, Werwölfe und Hexen. Besonders interessant fand ich, dass Hexen als böse gelten und dafür sogar mit ihrem Leben bezahlen mussten.
Die erste Hälfte des Buches hat mir richtig gut gefallen. Die Welt und ihre verschiedenen Wesen wurden spannend beschrieben und ich dachte: Wow, das ist genau meins!
Doch als die verschiedenen Charaktere aufeinandertreffen, wurde es für mich plötzlich etwas verwirrend. Die beiden Hexen sind Geschwister und werden von einem Vampir und einem Wahrsager gejagt, während ausgerechnet ein Werwolf ihnen hilft. Ich musste einige Passagen noch einmal lesen, um wieder richtig in die Geschichte hineinzufinden. Wahrscheinlich bin ich mit dem vielen Hexenwissen und der Magie einfach nicht ganz so gut zurechtgekommen.
Trotzdem war die Geschichte spannend geschrieben und hat mir insgesamt Spaß beim Lesen gemacht. Für Fantasy-Fans, die gerne in eine magische Welt mit Vampiren, Werwölfen und Hexen eintauchen, könnte das Buch durchaus interessant sein.
Etwas merkwürdig fand ich allerdings den englischen Titel – bei einem deutschen Buch hätte ich einen deutschen Titel irgendwie passender gefunden.
Wenn Gier alles zerstört
Verlorene Kinder von Beate Winter
Verlorene Kinder“ ist bereits der dritte Fall von Kommissar Frommelt und seinem Team – und auch dieser Band hat mich wieder von Anfang an in seinen Bann gezogen. Gleichzeitig ist es leider der letzte Teil der Reihe, was ich wirklich schade finde.
Der Einstieg ist dieses Mal etwas ruhiger, denn die Autorin nimmt sich viel Zeit, die einzelnen Personen näher vorzustellen.
Im Mittelpunkt steht Marina, die nach einer Fehlgeburt psychisch sehr angeschlagen ist. Ihr Mann Leon wirkt zunächst fürsorglich und verständnisvoll, doch seine übertriebene Fürsorge macht mich schnell misstrauisch. Er versorgt Marina ständig mit Medikamenten und zieht mit ihr in ein abgelegenes Dorf, angeblich um seinen kranken Vater zu pflegen. Für mich war schnell klar: Da steckt mehr dahinter!
Als dann auch noch eine alte Hebamme unter merkwürdigen Umständen stirbt, beginnen Frommelt und sein Team, immer tiefer in die Vergangenheit des Dorfes einzutauchen. Dabei stoßen sie auf erschreckende Zusammenhänge. Auch Leon wird mir mit jeder Seite unsympathischer und verdächtiger. Nach außen gibt er sich offen und zugänglich, doch hinter dieser Fassade steckt etwas ganz anderes. Besonders seine Manipulation von Marina und der Einfluss der Medikamente haben mich sehr misstrauisch gemacht.
Einige Zusammenhänge konnte ich bereits erahnen, aber die ganze Tragweite hat sich mir erst nach und nach erschlossen. Sicher war für mich allerdings: Leon steckt in dieser Geschichte viel tiefer drin, als er zugeben möchte.
Auch Frommelts Privatleben nimmt wieder etwas Raum ein. Gerade seine Beziehung zu Birgit sorgt dabei für einige Momente, bei denen ich manchmal nur den Kopf schütteln konnte. ????
Die Auflösung fand ich teilweise etwas ungewöhnlich, aber sie hat für mich gut zum Thema gepasst. Vor allem zeigt die Geschichte sehr eindrücklich, wohin Gier einen Menschen führen kann.
Am Ende fügt sich vieles zusammen und auch bei Frommelt und Birgit gibt es endlich Grund zur Freude. Das hat mich besonders gefreut. Insgesamt wieder ein spannender Kriminalfall mit vielen Verdächtigen, dunklen Geheimnissen und einer erschreckenden Vergangenheit.
Ich habe die Reihe sehr gerne gelesen und finde es wirklich schade, dass dies nun der letzte Fall von Kommissar Frommelt ist.
Spannender zweiter Fall für Kommissar Frommelt
Aschermittwoch von Beate Winter
Aschermittwoch“ ist bereits der zweite Fall für Kommissar Frommelt und sein Team – und auch dieser Fall hatte es wieder ordentlich in sich. Die Ermittlungsarbeit war wie gewohnt erstklassig, wurde diesmal allerdings durch die neue Staatsanwältin Grevenbach etwas ausgebremst.
Der Schreibstil von Beate Winter hat mir wieder sehr gut gefallen.
Er ist angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Es gibt keine unnötigen Erzählungen, dafür bekommt man auch immer wieder einen kleinen Einblick in das Privatleben der Ermittler. Genau das gefällt mir sehr gut, denn dadurch wirken die Figuren menschlicher und man lernt Frommelt und sein Team immer besser kennen.
Der Fall selbst war ausgesprochen interessant und hat mich durch einige geschickt versteckte Hinweise immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Erst nach und nach bekam ich eine Vermutung, wer hinter der Tat stecken könnte. Ganz sicher war ich mir allerdings nicht. Je weiter die Ermittlungen voranschritten, desto mehr bestätigte sich meine Vermutung. Wie bei einem echten Fall musste man sich durch viele Unklarheiten arbeiten, Zusammenhänge erkennen und die Hinweise richtig auswerten, bevor sich die Spur schließlich lichtete.
Spannend war es für mich von Anfang bis Ende. Besonders gefallen haben mir auch die kleinen humorvollen Bemerkungen zwischendurch, die immer wieder für einen Schmunzler gesorgt haben.
Für mich wieder ein gelungener und lesenswerter Krimi mit einem interessanten Fall, sympathischen Ermittlern und genau der richtigen Mischung aus Spannung und Humor. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Kommissar Frommelt und seinem Team.
Blauäugig – ein spannender Krimi mit bitterem Familiendrama
Blauäugig von Beate Winter
Schon allein das Cover mit dem dunklen Himmel und der Windmühle ist ein echter Hingucker und hat mich neugierig gemacht. Und auch der Krimi selbst konnte mich schnell packen. „Blauäugig“ von Beate Winter war für mich ein richtig spannender und zugleich anspruchsvoller Krimi, der sich im Laufe der Geschichte allerdings immer mehr zu einem halben Familiendrama entwickelt – mit einem wirklich schlimmen Ende.
Am Anfang war ich durch die wechselnden Perspektiven noch etwas verwirrt und musste die eine oder andere Stelle noch einmal nachlesen. Danach war ich aber mitten in der Geschichte. Besonders gut hat mir die Polizeiarbeit gefallen. Die Ermittlungen wirkten für mich sehr realistisch: Das Team um Kommissar Frommelt bespricht die Vorgehensweise, wertet neue Erkenntnisse aus und ermittelt in alle Richtungen. Hier wird nicht einfach schnell irgendeine Lösung präsentiert, sondern mit viel harter Arbeit und Logik Stück für Stück der Fall gelöst.
Besonders interessant fand ich Richard Wehmeier. Er saß bereits acht Jahre wegen des Mordes an einem Kind im Gefängnis und beteuerte immer wieder seine Unschuld. Nun wird erneut ein Mädchen ermordet – und plötzlich gerät ausgerechnet er wieder unter Verdacht. Da fragt man sich natürlich sofort: Was haben die beiden Morde miteinander zu tun?
Kommissar Frommelt und Richard Wehmeier sind für mich die beiden Hauptfiguren. Beide wirken sympathisch und lebensnah. Vor allem mit dem freundlichen, gutherzigen und manchmal etwas gutgläubigen Wehmeier konnte ich richtig mitfühlen. Es muss schrecklich sein, alles zu verlieren und dann erleben zu müssen, dass sich dieses Drama möglicherweise wiederholt und einem niemand glaubt.
Diesmal hatte ich allerdings schon relativ früh eine Ahnung, wer der wahre Täter sein könnte – und tatsächlich lag ich richtig. ???? Trotzdem hat das der Spannung keinen Abbruch getan. Das Ermittlerteam um Frommelt hat den Fall für mich überzeugend und logisch gelöst.
Ein spannender, anspruchsvoller Krimi mit realistischen Ermittlungen, sympathischen Charakteren und einem bitteren Familiendrama. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!
Ein Schicksal, das berührt und noch lange nachwirkt
Seifenblase des Glücks von Marcela Danielová
Die Geschichte „Seifenblase des Glücks“ von Marcela Danielová hat mich sehr berührt, nachdenklich und auch traurig gemacht. Denn was Mira widerfährt, hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass es solche Schicksale leider auch in der heutigen Zeit noch gibt.
Mira ist eine junge Müllsammlerin aus Indien und lebt unter ärmlichsten und von Unterdrückung geprägten Verhältnissen.
Trotz der täglichen Gewalt und der schwierigen Lebensumstände gibt sie ihren Traum von einem Studium und einer richtigen Ausbildung nicht auf. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter lernt sie fleißig und kämpft dafür, ihrem Leben eine andere Richtung zu geben. Und tatsächlich geschieht das Wunder: Sie bekommt einen Studienplatz.
Doch ihr Vater zerstört ihre Träume, indem er sie an einen Mann mit einem Harem verkauft. Plötzlich scheint Miras Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben endgültig zerstört. Ob sie jemals aus dieser Situation entkommen kann, habe ich beim Lesen immer wieder gehofft und gleichzeitig gefürchtet.
Ein kleiner Lichtblick ist der Arzt James, der Mira helfen möchte. Auch die Familie Bruckner und der Waise Adrian bringen ein wenig Hoffnung in ihr schweres Leben.
Besonders beeindruckt hat mich Mira selbst. Trotz allem, was sie erleben muss, verliert sie ihren Mut, ihre Kraft und ihre Hoffnung nicht. Sie kämpft weiter und versucht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dafür gilt ihr meine ganze Bewunderung.
Marcela Danielová erzählt Miras Schicksal sehr eindringlich und berührend. Die Geschichte hat mich wirklich betroffen gemacht und wird mich sicherlich noch eine ganze Weile beschäftigen.
Ein bewegendes Buch über Mut, Hoffnung und den unbändigen Wunsch nach Freiheit, das ich gerne weiterempfehle
ein unterhaltsamerThriller
Der Richter der Sieben von Ralf Gebhardt
Die beiden Kriminalhauptkommissare Christian Thaler und Stephan Kralik die nicht unterschiedlicher hätten sein können werden abgestellt um auf Serienmörderjagdt zu gehen, Den beiden wird nicht allzu viel zugetraut, und sie verstehen sich auch nicht so gut, aber da Personalmangel herrscht bei der Polizei müssen sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und zusammen arbeiten und die beiden bilden eine Soko.
Sie müssen sich richtig zusammenraffen, denn jetzt geht es ans Eingemachte, denn im Wochentakt werden ständig Frauenleichen gefunden, denen auf der Stirn eine Spielkarte die Pik 7 auf der Stirn genagelt ist und daneben ein weißes Grablicht brennt. Arme und Beine der Toten sind auf ein Holzkreuz genagelt, Grausam das ganze Da die Opfer in der Kirche abgelegt wurden gerät der Pfarrer in die Schusslinie, denn man könnte meinen er weiß mehr als er von dich gibt. Als die beiden Ermittler doch endlich auf sein Geheimnis stoßen, lassen Sie den Pfarrer laufen, warum auch immer. So richtig ermittelt haben die beiden nicht wirklich, vieles bleibt im Dunkeln, aber spannend war es trotz allem, erst am Schluss wird es aufgelöst, doch es bleiben noch viele Fragen offen, was danach geschieht. Im Großen und Ganzen war es jedoch sehr spannend und ich habe mich unterhalten gefühlt.
Ein magisches Unterwasserabenteuer voller Freundschaft und Mut
Die Schule des Meeres - Ruf aus der Tiefe von Robin Dix
Schon das wunderschön gestaltete Cover mit seinen leuchtenden Farben macht neugierig auf die Geschichte. Auch die liebevollen Illustrationen im Innenteil haben mir und meinem Neffen richtig gut gefallen und machen das Buch zu einem echten Hingucker.
Im Mittelpunkt steht der elfjährige Fynn, ein Waisenkind, das anders ist als die anderen.
Während seine Mitschüler lieber Fußball spielen, zieht es ihn immer wieder ans Meer. Dort begegnet er eines Tages einem geheimnisvollen, alten Kapitän, der ihn zunächst für allerlei Arbeiten einspannt, ihm etwas zu essen gibt – und ihn schließlich kurzerhand ins Meer wirft. Doch statt zu ertrinken, entdeckt Fynn eine unglaubliche Wahrheit: Er kann unter Wasser leben. So gelangt er in die geheimnisvolle Schule des Meeres, wo sein größtes Abenteuer beginnt.
Nun muss Fynn eine schwierige Aufnahmeprüfung bestehen und herausfinden, welches Meerestier sein Seelentier wird – ein treuer Begleiter, den jeder Schüler erhält. Besonders der kleine Oktopus Loki hat sich sofort in unser Herz geschlichen. Mit seiner neugierigen und liebenswerten Art sorgt er immer wieder für überraschende und spannende Momente.
Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und liest sich wunderbar flüssig. Die faszinierende Unterwasserwelt von Akadema mit ihren verschiedenen Häusern und den Seelentieren ist fantasievoll gestaltet. Ein wenig fühlte ich mich an Harry Potter erinnert – nur eben unter Wasser. Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und das Gefühl, seinen Platz zu finden, stehen hier im Mittelpunkt und werden kindgerecht vermittelt.
Zum Ende hin sorgt ein gemeinsames Erlebnis dafür, dass die Schulgemeinschaft noch enger zusammenwächst und macht neugierig auf die Fortsetzung.
Meinem Neffen und mir hat dieses magische Abenteuer richtig gut gefallen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Fynn und Loki in Band 2 wieder begleiten zu dürfen











