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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Mabla59 :

Düster,, aber spannend

Totensee von Sophie Czerny

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Totensee" von Sophie Czerny, erschienen im Argon Verlag, hervorragend gelesen von Christiane Marx
Das Cover in den grellen Farben fällt natürlich sofort auf.
Kommissarin Ada ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. In ihrer Verzweiflung, ihrem Schmerz ritzt sie sich in die Arme und sucht anderweitig Trost und Ablenkung.

Sie gibt die Suche auch nach Monaten nicht auf und dann taucht eine Leiche auf, die den Namen ihrer Tochter im Rücken eingeritzt hat.
Spannend erzählt und es ist nichts so wie es scheint.
Immer neue Wendungen bringen Licht in Adas Vergangenheit
Das Hörbuch ist nichts für Zartbesaitete
Kurze, knappe Kapitel halten immer bei der Stange und es fällt schwer, das Hörbuch zu unterbrechen.
Ein spannender, düsterer Thriller und damit ein gelungenes Debüt von der Juristin und Autorin Sophie Czerny

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Überraschend anders

Das habe ich wegen dir getan von John Lanchester

"Das habe ich wegen dir getan" von John Lanchester wird als Rachekomödie im Klappentext beschrieben.
Allerdings erwartete mich ein komplexes Duell zweier Frauen, Kate und Phoebe. Die immer neuen Wendungen, bis man versteht, was die beiden Frauen verbindet und wie alles zusammen hängt, stehen einem spannenden Thriller in nichts nach.

Es ist ein Plot, den ich so noch nicht kannte und erwartet habe.
Man muss sich nur einmal vorstellen, dass das eigene Leben plötzlich eine Netflix Serie ist. Mit sämtlichem pikanten Geheimnissen. So ergeht es plötzlich Kate, aber woher hat Phoebe all diese Informationen?!
Der Autor flicht interessante Themen wie Privilegien und die damit verbundene Macht, moderne Streamingwelt und Generationen miteinander
Neugierig gemacht hat mich das ungewöhnliche Cover in Kombination mit dem Klappentext
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten

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Konnte mich leider nicht überzeugen

Aprikosenkind von Judith Merchant

An dem Buch "Aprikosenkind" von Judith Merchant hat mich der Klappentext sofort getriggert. Ebenso das schöne Cover inklusive des Farbschnitts.
Aber der Inhalt konnte für mich all dem nicht gerecht werden.
Der Beginn erweist sich als langatmig und zäh. Erst ab der Hälfte kam etwas Tempo auf.

Zu keinem der Hauptcharaktere, wie Nathalie, Gabriel und Rebekka, konnte ich etwas Sympathie aufbringen. Im Gegenteil, für meine Begriffe war Nathalie einfach nur naiv sich in eine solche Geschichte verwickeln zu lassen.
Die Kindergartenleiterin Jenny war mir zu wenig empathisch, während Linda wie ein Bulldozer agiert.
Die Story fand ich zu konstruiert und der abrupte Schluss konnte mich zufrieden stellen.
Vielleicht habe ich den Fehler gemacht mit "Aprikosenkind" das erste Buch der Autorin gelesen zu haben.
Wegen des flüssigen Schreibstils ließ sich das Buch leicht lesen, konnte mich inhaltlich leider nicht überzeugen

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Spannung mal anders

FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

In einem Londoner Vorortbahnhof treffen an einem frühen Morgen fünf Minuten vor der Einfahrt des Zuges Richtung Victoria Station fünf Menschen aufeinander.
Da ist der Geschäftsmann Liam, die Mutter Emma mit ihrem Sohn Gideon, die ehemalige Pathologin Mrs. Worth und der junge Sonny. Einer dieser fünf wird innerhalb der fünf Minuten bis zur Einfahrt des Zuges sterben! Während die Zeit auf dem Bahnsteig wie ein Countdown heruntererzählt wird, lernen wir in einzelnen Kapiteln jeden der fünf Personen und deren Geschichte kennen.

Jeder hat sein eigenes Schicksal, das erklärt, warum er bzw. sie geworden ist, wie er bzw. sie ist und handelt.
Dabei ist keiner richtig sympathisch und auch mein Mitgefühl ob der Schicksale schwankte immer wieder.
Dennoch hat das Buch mich sehr beeindruckt. Dabei ist der Schreibstil alles andere als leicht lesbar. Im Gegenteil hier muss jeder Satz, jedes Wort mit Bedacht "erlesen"
Kein Thriller im klassischen Sinn, aber unglaublich beeindruckend. Ein Jahreshighlight!
Ganz klar fünf Sterne

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Unterhaltsam aber kein Thriller

DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Daisy- Und all deine Geheimnisse werden mir gehören" von Melanie Raabe, erschienen im Hörbuch Verlag , gelesen von Cynthia Micas und Dirk Petrick.
Luca ist im täglichen Leben Rechtsanwältin in einer angesehenen Kanzlei und Abends Rächerin für die Gerechtigkeit.

Eines Tages dreht jemand den Spieß um und prangert sie und ihre Methoden plakativ an und, schlimmer noch, dringt in ihre Privatsphäre ein. Und plötzlich ist nicht nur sie selbst, auch ihr bester, väterlicher Freund Walther, in Gefahr.
Was hat ihr neuer Bekannter Alexander damit zu tun. Luca MUẞ dem nachgehen und sich auch ihrer Vergangenheit stellen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von zwei Personen und auf zwei Zeitebenen, der Gegenwart und der Vergangenheit vor siebzehn Jahren.
Das Buch ist unterhaltsam, jedoch würde ich es nicht als Thriller bezeichnen.
Gute drei Sterne

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Neue Thrillerreihe aus Skandinavien

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Das Buch "Der Prätorianer" von Tobias Bukkehave ist der Auftakt einer neuen Reihe um die Ermittler Sara Levin und Janus West, die in Kopenhagen ermitteln.
Hier bekommen sie es mit einem brutalen Ritualmörder zu tun.
Die Leichen der Opfer werden regelrecht inszeniert. Der Täter scheint von der Antike besessen zu sein.

Es entwickelt sich ein wahres Katz und Maus Spiel. Und es geht nicht zuletzt um ein Familiengeheimnis
Spannend mit einem furiosen Finale, aber auch deutlichen Längen. Für mich wäre hier wenig mehr gewesen.
Tobias Bukkehave kannte ich bisher noch nicht. Der Klappentext und das zum Inhalt stimmige Cover haben mich sofort angesprochen.
Mir ist aufgefallen, dass besonders in skandinavischen Thrillern verschiedener Autoren, die Leichen der Opfer inszeniert werden, sei es durch Tier-Teile oder wie hier, mit Münzen bedeckt und in die Haut geritzte Botschaften
Ich vergebe drei Sterne.

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Nicht nur für Kleine, auch große Kinder finden's toll

MARVEL: Who’s Who von Tobias Bukkehave

Das Marvel Universum - wer kennt es nicht? Gerade Kinder werden von dem Buch "Marvel - Who's WHO - Das große Lexikon" begeistert sein.
Der Inhalt ist in drei Kategorien unterteilt! Spiderman und seine Freunde, Guardians of the Galaxy und Die Avengers. Jeder einzelne Charakter wird mit seinem, bzw.

ihrem Klarnamen vorgestellt. Ein ausführlicher Steckbrief inklusive der Erklärung der Superkräfte erklärt den Charakter. Wie er zu seinen oder sie zu ihren Superkräften kam wird in Form einer kleinen Geschichte erzählt und mit farbenfrohen Illustrationen in Comicform begleitet.
Das Buch ist perfekt zum selbstlesen, aber auch schon für kleinere Kinder zum vorlesen
Ich habe das Buch zum Vorlesen genutzt und dabei einige Charaktere kennengelernt, die ich vorher nicht kannte und auch nicht deren Superkräfte.
Ein Muß für jeden Fan.

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Gefährliche Ferienwohnung

Das Krähenzimmer von Carolin Frey

Lotta keht nach ihrem Beziehungsaus der Großstadt Berlin den Rücken und flüchtet ans Meer ins ehemalige Ferienhaus ihrer Eltern. Das wurde inzwischen verkauft und total umgebaut. Aber Lotta weiß wo der Ersatzschlüssel liegt.
Durch einen glücklichen Umstand kann sie dort bleiben, sich etwas zu ihrem Lebensunterhalt verdienen und findet zudem neue Freunde.

Doch plötzlich geschehen in dem Haus und ihrem Umfeld unheimliche Dinge. Trotz ihrer Angst, beginnt Lotta den Dingen auf den Grund zu gehen.
Die Handlung ist aus der Sicht dreier Personen erzählt. Den Lesern wird schnell klar, dass jemand Lotta aus dem Haus vertreiben will.
Der Schreibstil ist eingängig und angenehm. Obwohl mir die oftmals verwendete Jugendsprache aufgefallen ist. Das zeigt das jugendliche Alter der Autorin.
Alles in allem ein unterhaltsames Buch. Kein Hype, aber gute vier Sterne

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Ahnenforschung im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte

Frieda von Geraldine Oetken

Geraldine Oetken hat in ihrem Buch "Frieda" genau das getan, was mich persönlich ebenfalls sehr interessiert. Nämlich Ahnenforschung. Geraldine Oetken sucht allerdings nach einer ganz bestimmten Person, ihre Urgroßtante Frieda.
Nur durch Zufall erfährt sie von deren Existenz.

In ihrer Familie wurde nie über Frieda gesprochen.
Und hier haben wir beide wieder eine Gemeinsamkeit. Von der ich aber bisher nicht wusste, dass es mich interessiert. Aber auch in meiner Familie wurden die zwölf Jahre der Naziherrschaft nicht thematisiert und auch bei mir ist inzwischen niemand mehr da,den ich fragen könnte.
Doch zurück zum Buch. Frieda starb 1941 im Kloster Blankenburg, einer Anstalt für Menschen mit Behinderung, nahe Oldenburg. Außer den Eckdaten um Friedas Geburtstag und ihren Todestag hat Geraldine Oetken keine Anhaltspunkte. Dann erfährt sie, dass Friedas Todesursache "traumatische Epilepsie" war und vom Euthanasie Programm der Nationalsozialisten. Verbissen kämpft sie sich durch Bürokratie und Ämter.
Dabei schweift sie für meine Begriffe manches Mal zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Die Asylpolitik Anfang der 1990er Jahre, um nur ein Beispiel zu nennen.
Und was mich persönlich ganz stark gestört und in meinem Lesefluss behindert hat, sind die ständigen Gendersternchen. Hier wären meiner Meinung nach Bindeworte wie und/oder besser, wenn schon unbedingt gegendert werden muss.
Sollte das Schule machen, wird mir die Lust am Lesen verleidet.
Hier wurde ein wichtiges Thema
Aber das ist, wie gesagt, meine persönliche Meinung.
Ansonsten ist das Thema hervorragend recherchiert

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Absolutes Wohlfühl-Hörbuch

Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin, erschienen im Aufbau Audio Verlag, hervorragend gelesen von Vera Telz.
Die junge Bernsteinforscherin Julika Lukas traut ihren Augen kaum, als sie das Exponat , das vor ihr liegt , untersucht.

Wirft es doch alles über den Haufen, was man bisher über die Einschlüsse in Bernstein wusste.
Obwohl sie zu Hause mit der Pflege ihrer kranken Mutter überlastet ist, lässt sie sich überreden, die Finderin dieses Exponates an der Ostsee aufzusuchen.
Sie trifft auf eine alte, spröde Dame, doch es gelingt ihr, Zugang zu ihr zu bekommen und ihr Vertrauen zu gewinnen.
Lisa Quentin erzählt die Geschichte der beiden Frauen mit sehr viel Herzenswärme. Es ist eine Geschichte über Jahrzehnte hinweg, über Liebe und Schicksalsschläge.
Für Julika ist die Reise an die Ostsee auch ein Neuanfang.
Vera Telz ist nicht umsonst meine Lieblingssprecherin. Mit ihrer warmen Stimme verleiht sie jeder Situation Leben und jeder Person Charakter.
Ein wunderschönes Hörbuch

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