Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ulla:
im Traum und in der Liebe ist alles möglich
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking
Ms Amanda Atkins liebt ihre Regeln und Routinen, ihre Tage laufen seit Jahrzehnten immer gleich ab. Als leitende Finanzbeamtin ist sie streng mit sich und ihren Mitarbeitenden. Auch das Wochenende folgt mit der immer gleichen Routine. Freitag nach Feierabend besucht sie die Lady Ophelia Harringdale Library und sucht sich Sachbücher und Biografien für eine Woche aus.
Doch diesen Freitag sitzt, statt der gewohnten Mrs Hodgins, die die Bücherei seit Amandas Kindheit leitet, der Schüler Henry an der Ausleihe. Und dann wird sie von ihm in einen besonderen Raum geführt, von dem sie nicht wusste, das er existiert. Ein Raum voller Bücher, schön gebunden, doch alle haben leere Seiten. Von hier gibt es einen Fahrstuhl mit 333 Etagen, wo das Gebäude doch nur 5 Etagen hat. Alles sehr seltsam. Robert Joy, der diesen Raum bereits seit 10 Jahren benutzt, zeigt ihr alles wundersame in den Etagen der Träume. Neben Henry kommt zu dieser Gruppe auch die junge Xiao dazu, die sich als Adoptivkind Sorgen um die Liebe ihrer Adoptiveltern macht. Alle vier haben ihre Sorgen und Probleme, ihre Hoffnungen, Wünsche und Träume.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, trotz der Schwere der Probleme der Protagonisten ist er leicht, locker und teilweise humorvoll. Die Probleme sprechen jeden an, egal ob männlich, weiblich, jung oder alt. Ohne erhobenen Zeigefinger werden wir darauf hingewiesen, was wirklich wichtig ist im Leben, denn im Traum und in der Liebe ist alles möglich.
Rezensionen von S.:
Im magischen Viertel
A Cure for Fate: Das verborgene Herz der Goldenen Stadt von M. A. Kuzniar
Im magischen Viertel
Es gibt ein verborgenes Viertel in Prag. Dorthin gelangen nur Menschen, die reinen Herzens sind und Hilfe brauchen. Die Bewohner sind liebenswert und helfen einander. Auch mit Magie. Einige sind von Geburt an damit gesegnet, andere erhielten Fähigkeiten durch besondere Abkommen.
So auch Thea, die ihren Namen und ihr Herz weggegeben hat. So lebt und arbeitet sie in ihrer Apotheke, nicht glücklich, aber immerhin hoffend auf Erlösung und Liebe. Das Schicksal besteht aus Fäden, die manipuliert werden können. Das kommt mysteriös herüber.
Bis - ja, das Böse in Form von Regierungsvertretern kommt. Schikanen, Beschlagnahmungen und Zerstörungen folgen. Ab da wird es vorhersehbar, originell ist das nicht mehr. Mit Thea konnte ich partout nicht warm werden.
Die Idee von zauberkundigen Menschen in einem verborgenen und geschützten Teil einer besonderenStadt gefiel mir, bietet viel Potenzial. Mit einem gefälligerem Stil und spannenderen Abenteuern hätte es mir besser gefallen. Leider entstand eine wirre Melange aus Naivität, Zickigkeit, Lippen kauen, lebenden Kleidern, schwankender Logik und dem Heraufbeschwören düsterer Zeiten. Nicht meins.
Rezensionen von Christina :
Eine mutige Frau geht ihren Weg
Salzwind von Miriam Georg
Endlich geht es weiter mit der Sturmland Saga aus der Feder von Miriam Georg. Schon das ausdrucksstarke Cover , zieht einen in den Bann. Es passt gut zum ersten Band und zeigt die Hauptprotagonistin und spiegel den Titel wieder. Das gefällt mir sehr. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer klasse den er ist bildhaft und detailreich und berührend , den das was Cora , Emmi und Onnen erlebt haben kann man sich vorstellen bzw auch fühlen.
Cora ist eine mutige Frau die ihre Familie verlässt um endlich in Frieden zu leben. Es gibt mehrere Zeitstränge die miteinander verwoben werden. Die Vergangenheit, die Gegenwart aber auch kleine Momente der Zukunft. Es ist eine Buchreihe bei der man die Bücher der Reihe nach ließt weil sie aufeinander aufbauen. Eine tolle tiefgründige und berührende Geschichte. Ich habe es als Hörbuch gehört und die Sprecherin Tanja Fornaro hat eine sehr angenehme Stimme und ich habe ihr gern gelauscht , sie ließ das gehörte lebendig werden. Klare Hör oder Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Philiene :
Cozy Fantasyroman
A Cure for Fate: Das verborgene Herz der Goldenen Stadt von M. A. Kuzniar
A Cure for Fate ist ein romantischer, cozy Fantasyroman, der im Prag des achzehnten Jahrhunderts spielt. Thea ist die Hauptperson, sie hat ihr Herz und ihre Erinnerungen an Jasper verkauft und muss nun solange in seiner Apotheke arbeiten bis sie ihren wahren Namen errät.
Der Roman entführt uns in eine vor den Menschen verborgenen magische Welt, ein magisches Viertel mitten in Prag.
Die Geschichte beginnt in einer Wohlfühlumgebung und mit gemütlichen Kaffeestunden, doch diese bescützte Welt gerät aus den Fugen und wird bedroht. Dieser Teil des Romans ist durchaus spannend und fesselnd.
Es gibt aber auch eine Liebesgeschichte und die ist leider etwas vorhersehbar aber trotzdem sehr schön erzählt.
Für mich ist das Buch ein Cozy Fantasyroman der ein sehr schönes Setting hat, ob nun Theas Apotheke oder der Laden ihrer Freundin in dem ich sehr gerne auch einmal Kuchen essen würde, alles ist stimmig und bildhaft erklärt. Die Geschichte wird zum Ende hin spannend, und verlässt trotzdem nie die ruhige Atmosphäre due den Roman besonders macht.
Rezensionen von Philiene :
Unbekannte Geschichte
Deutsches Kind von Melanie Levensohn
Ehrlich gesagt bin ich erst auf den zweiten Blick auf dieses Buch neugierig geworden. Dabei finde ich das das Cover perfekt zu dem Buch passt. Das Kind ganz alleine, das einen langen Schatten wirft. Genauso muss André sich gefühlt haben.
André ist das Kind einer verbotenen Beziehung. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater ist französischer Soldat, der nach dem Krieg in Deutschland stationiert ist.
1948 ist er knapp zwei Jahre alt und wird seiner Mutter weggenommen und nach Frankreich gebracht. Er soll als französisches Kind aufwachsen. 2026 , er lebt inzwischen in Amerika, bittet er seine Enkeltochter nach seinen Wurzeln zu suchen...
Der Roman springt zwischen der Nachkriegszeit und der Gegenwart hin und her. So erzählt er zum einen Lisels hartes Leben im Nachkriegsdeutschland, der Hunger, die strenge Mutter, das kurze Glück. Aber eben auch wie damals den Müttern die Kinder entrissen worden sind und an französische Ehepaare vermittelt worden. Ein Teil der Geschichte den ich noch nicht kannte.
Rezensionen von Philiene :
Zeitreise
School of Witches - Die Zeit der Hexen von Gina Mayer
Philienevor 2 Minuten
School of witches ist ein Kinderbuch in dem es um Hexen und Zeitreisen geht. Hauptperson ist Chrystal, leider ist nicht ganz schlüssig wie alt sie ist, aber sie ist eindeutig ein Teenager. Das Buch pendelt zwischen dem Neunzehnten Jahrhundert, in dem Chrystal eigentlich lebt und der Gegenwart.
Hier finde ich vor allem die Überraschung der Zeitreisenden gegenüber dem was für uns normal ist sehr gut und witzig umgesetzt. Zum Beispiel das kein Wasser da sein kann, weil es keine Pumpen gibt.
Die Story ist spannend und regt zum miträtseln an. Manche Wechsel in der Zeit sind vielleicht etwas abrupt aber im Laufe der Geschichte wird vieles erkärt und ich finde alles sehr gut umgesetzt.
Die Kapitel sind kurz und das finde ich bei Kinderbüchern immer wichtig, da junge Leser manchmal nicht die Lust haben lange Kapitel zu lesen. Dazu kommen die Illustrationen, die alle in dunklen Farben gestaltet sind, etwas düster wirken, dadurch aber perfekt in die Geschichte passen und wirklich sehr schön sind.
Ich und auch meine Tochter haben das Buch sehr gerne gelesen.
Rezensionen von Jockeline:
Zwei Mädchen, ein Roadtrip und der Wunsch nach Freiheit
Hello Girls von Emily Henry; Brittany Cavallaro
Winona und Lucille könnten kaum unterschiedlicher sein, trotzdem verbindet die beiden viel mehr, als man zunächst denken würde. Beide wünschen sich nichts mehr als ein selbstbestimmtes Leben und müssen auf von anderen kämpfen. Ich fand ihre Ausgangssituationen und wie sehr beide darunter leiden erschreckend gut beschrieben.
Umso schöner fand ich es, wie aus ihrer Begegnung eine Freundschaft entsteht, die ihnen die Kraft gibt, gemeinsam aus ihrem alten Leben auszubrechen.
Die Geschichte nimmt ziemlich schnell an Fahrt auf und entwickelt sich zu einem wilden Roadtrip, bei dem die beiden immer wieder vor neuen Problemen stehen und teilweise riskante Entscheidungen treffen. Dabei ist nicht unbedingt alles realistisch, aber ich konnte mich gut darauf einlassen, weil man merkt, wie verzweifelt beide versuchen, endlich das Steuer ihres Lebens in die Hand zu nehmen. Besonders gefallen hat mir, dass die beiden nicht einfach nur auf ihre schwierigen Situationen reduziert werden, sondern auch ihre ganz eigenen Stärken, Schwächen und Träume mitbringen.
Hinter der schnellen Handlung stecken einige ernste Themen wie Gewalt, Abhängigkeit und die Frage, wie man sich aus einem Leben befreien kann, das einem von anderen vorgegeben wird. Gleichzeitig zeigt das Buch, wie viel Kraft eine Freundschaft geben kann, wenn man sonst kaum jemanden hat, auf den man sich verlassen kann.
Insgesamt fand ich „Hello Girls“ eine unterhaltsame, emotionale und stellenweise ziemlich wilde Geschichte über Freundschaft, Freiheit und weibliche Solidarität. Nicht alles fand ich unbedingt realistisch, aber die Dynamik zwischen Winona und Lucille hat das für mich gut ausgeglichen. Ein tolles Buch für alle, die Lust auf einen turbulenten Roadtrip mit zwei jungen Frauen haben, die sich nicht länger vorschreiben lassen wollen, wie sie zu leben haben!
Rezensionen von smile66:
Einfach, schnell & schmackhaft!
Koch! Mich! Jetzt! von Leon Schreiber
Ich finde sowohl das Cover als auch den Inhalt des Kochbuches sehr ansprechend und die Empfehlung einen bestimmten Basisvorrat immer zu Hause zu haben auch. Der Autor gibt Tipps für Gewürzmischungen, die man vielseits verwenden kann und darüber hinaus sogar, welche Grundausstattung eine Küche haben sollte.
Zudem verrät er eine Vielzahl von Kochempfehlungen anhand dieser Vorräte. Ich find das toll. Meist findet man in Kochbüchern Rezepte und wenn man dann in die Zutatenliste guckt fehlt dies oder das. Hier orientieren sich die Rezepte an den Basisvorräten, welche der Autor zuvor emphiehlt. Dieses Kochbuch des erfolgreichen Social-Media-Kochs Leon Schreiber richtet sich in erste Linie an junge Menschen, die erst noch kochen lernen müssen und oftmals wenig Zeit zum Kochen sein. Für diese Zielgruppe müssen sich Rezepte v.a. einfach, verständlich und ohne Erfahrung nachkochen lassen. Ich werde meiner Tochter dieses Buch schenken und bin begeistert, dass ich einen so guten Rund-Um-Ratgeber gefunden habe. Allerding werde ich auch selbst mal einzelne Gerichte oder Menüs nachkochen, denn einfache und schnelle Essenszubereitung ist auch für erfahrene Köche immer wieder ein Thema.
Rezensionen von Sternzauber:
Die vielfältigen Facetten der Trauer
Jeder Mensch kann trauern von Eric Wrede; Fee Vogel
Das Cover von „Jeder Mensch kann trauern“ von Fee Vogel und Eric Wrede ist sehr schlicht gestaltet und gefällt mir genau deshalb sehr. Titel und Farben sprechen für sich, ganz ohne die typischen und oft etwas kitschigen Bildergänzungen, die viele Bücher zum Thema zieren. Auch im Inneren erwartet uns LeserInnen eine klare Gestaltung, Textelemente die von Erfahrungen berichten, heben sich jedoch optisch vom restlichen Text ab und auch Bereiche, die zu eigenen Überlegungen anregen sind visuell sofort erkennbar – das gefällt mir sehr!
Fee Vogel und Eric Wrede nehmen uns in diesem Buch sehr intensiv mit hinein in das Gefühl der Trauer.
An Hand verschiedener Kapitel und Schwerpunkte beleuchten die beiden fachlich geschulten AutorInnen viele verschiedene Facetten dieses Erlebens. So geht es z. B. um körperliche, seelische und soziale Aspekte, um Trauer bei Kindern und am Arbeitsplatz. Sehr gefallen hat mir zudem, dass sich der erste Teil an Menschen richtet, die gerade sehr akut trauern und der zweite Teil Unterstützung bietet, wenn der Verlust bereits eine Weile zurück liegt.
Als besonders wertvoll habe ich es beim Lesen empfunden, dass die Autoren ganz offensichtlich spürbar bereits viel Erfahrung mit trauernden Menschen haben und sie nicht müde werden zu betonen, wie individuell Trauer ist. Es kann also so sein, wie beschrieben, oder ganz anders. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass die Impulse dadurch beliebig werden, sondern im Gegenteil Raum schaffen, um sich selber zwischen den Zeilen zu entdecken, zu hinterfragen und seinen eigenen Weg damit finden zu können. Dieses Buch will nicht schnell „alles wieder gut machen“, sondern es nimmt an die Hand, zeigt, dass Trauer zum Leben dazu gehört und wie wir für uns ganz persönlich einen guten Weg finden können, um sie in unser neues Leben zu integrieren.
Die Texte lesen sich angenehm flüssig, leicht und sind so unterteilt, dass ich immer kleinere Abschnitte habe, denen ich mich widmen kann. Gerade in Zeiten, in denen es den Lesenden nicht gut geht und vielleicht die Kraft für lange Passagen fehlt, finde ich diese Einteilung sehr gelungen. Auch die Anregungen zur Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken und Gefühlen finde ich sehr anregend und wertvoll. Bereiche für Eintragungen sind zwar viel zu knapp bemessen, dienen aber scheinbar auch mehr als Platzhalter, denn als tatsächliche Schreibfläche. Zudem gibt es ganz am Ende auch noch einen Abschnitt der sich damit befasst, dass auch wir als Gesellschaft Trauer brauchen. Diese Gedanken waren für mich ganz neu, haben mich aber stark zum Nachdenken angeregt und nachgeklungen. Zudem gibt es Einordnungshilfen und Anlaufstellen für den Fall, wenn sich die Trauer festgesetzt hat sowie weitere Literaturempfehlungen, was dieses Buch für mich perfekt abrundet.
„Jeder Mensch kann trauern“ ist meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch. Ein Buch, dass uns als Menschen sehr nah kommt, das an die Hand nimmt, das vor allem aber auch Mut macht, denn der Titel ist auf jeden Fall Programm. Deshalb gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und auch, wenn man gerade nicht akut trauert, bietet es meiner Meinung nach wertvolle Lesestunden (z. B. um trauernde im Umfeld besser zu verstehen) – ich wünsche euch eine anregende Lesezeit!
Rezensionen von Anilam:
Ein richtig hilfreicher Allrounder
Besser leben mit Asthma und COPD von Thomas Hausen
Besser leben mit Asthma und COPD von Dr. Thomas Hausen ist ein umfassender Ratgeber, der über beide Erkrankungen aufklärt und viele praktische Tipps für den Alltag und die Behandlung gibt.
Ich beziehe mich in meiner Rezension vor allem auf den Teil über COPD, da dieses Thema für mich als Angehörige besonders interessant ist.
Und ich muss sagen, dass ich wirklich viele wichtige Informationen und neue Erkenntnisse aus dem Buch mitnehmen konnte!
Was mir besonders gut gefällt, ist, wie umfangreich der Ratgeber ist. Ich würde ihn tatsächlich als eine Art Allrounder bezeichnen, weil wirklich so viele verschiedene Themen behandelt werden. Man erfährt nicht nur, was bei der Erkrankung eigentlich im Körper passiert, sondern bekommt auch jede Menge hilfreiche Informationen rund um die Diagnose, Behandlung und Medikamente.
Besonders interessant fand ich die vielen praktischen Tipps. Zum Beispiel wird auch darauf eingegangen, worauf es bei der Auswahl des richtigen Inhaliergeräts ankommt und wie wichtig die korrekte Anwendung ist. Das sind Dinge, über die man sich als Angehörige vielleicht vorher gar nicht so viele Gedanken gemacht hat, die aber im Alltag eine große Rolle spielen können.
Für mich ist das Buch definitiv nicht nur für Betroffene selbst interessant, sondern auch für Angehörige, die die Erkrankung besser verstehen und ihre Liebsten unterstützen möchten. Ich habe jedenfalls einiges dazugelernt und werde auf jeden fall noch öfter darin nachschlagen.










