Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Die Geschwister denken über den Tod nach
Eine Schachtel voll Geheimnis von Dita Zipfel; Bea Davies
Auf dem Cover sehen wir die beiden Geschwister sitzen, der größere hält die rote Schachtel mit dem Geheimnis in der Hand. Mir gefallen die Farben sehr gut und wie der Kleine seine Hand vertrauensvoll auf den Arm des Bruders legt.
Im Vorwort, das sich an die Vorlesenden wendet, wird darauf hingewiesen, dass es eine bewegliche Sprache vorzulesen gilt, denn in den Sprechblasen sind Sätze wie „Sollich ma mein größtes Geheimnis der Welt zeigen?“ zu lesen.
Ich fand das Vorlesen schön, denn meiste sprechen wir so.
Während die Kinder ihr Müsli essen, schmiert Mama Brote und Papa hat den Espressokocher in der Hand. Wir sehen die Kinder tuscheln ohne, dass wir was hören und die Eltern Frühstücken etwas bedrückt. Dann dürfen wir zusammen mit dem kleinen Bruder in die Streichholzschachtel schauen. Unter einer Decke wird versprochen das Geheimnis nicht zu verraten und während der Vater abwäscht, packt die Mutter das Essen ein. Schon sausen die Kinder die Treppe hinunter und es geht ab ins Auto. Die Eltern packen viele leeres Kartons in den Kombi. Hinten sitzen die beiden in ihren Kindersitzen und sprechen über geheimes. Ankunft in einem alten Haus, der Vater nimmt die Mutter liebevoll in den Arm, neben der Tür steht ein Rollator. Währen die Eltern aussortieren durchsuchen die Kinder die aussortierten Sachen.
Zunächst muss ich meine Begeisterung über die stimmungsvollen Zeichnungen mitteilen. Sie wirken ein wenig skandinavisch und gehen direkt zu Herzen. Die Kinder führen ein Gespräch über den Tod, der sich augenscheinlich auf die tote Biene, die sie begraben bezieht. Aber beim Betrachten der Bilder wird klar, dass es um den Tod des Oma geht. Am Ende sitzen alle vier zusammen auf der Couch und die Wärme, die dieses Bild ausstrahlt, tröstet mich sehr.
Wenig Text in Sprechblasen, Bilder, die viel sagen, hier ist ein wunderbares Buch entstanden.
Rezensionen von C. P.:
Die Rache einer Verstorbenen
And The River Drags Her Down von Jihyun Yun
An diesem Buch hat mich die Kombination aus düsterer Fantasy und koreanischer Mythologie gereizt. Zugegeben, mit letzterer kenne ich mich wenig aus, deswegen hat mich der Roman umso mehr faszinieren können. Die Autorin hat sich hier des Mul Gwishin bedient, dem Geist einer ertrunkenen Person, dessen ruhelose Seele die Lebenden mit sich zieht.
Was ich zunächst für einen vielleicht etwas gruseligen Jugendroman hielt präsentierte mir dann überraschend atmosphärische Horror-Vibes. Die Gestaltung des Covers hat diesen Horror übrigens optisch sehr gut eingefangen.
Dabei fängt es zunächst an wie ein herkömmlicher Jugendroman: Soojin leidet stark unter dem Tod ihrer Schwester Mirae, die vor einigen Monat im Fluss ertrank. Ihre Mutter ist seit langem tot, ihr Vater beruflich viel unterwegs, Soojin fühlt sich einsam, zieht sich zurück. Starke Selbstzweifel führen dazu, dass sie sich für die schlechtere Tochter hält, die anstelle von Mirae hätte sterben sollen. Von ihrer Mutter hat sie eine besondere Gabe geerbt: durch ein bestimmtes Ritual kann sie verstorbene Kleintiere zurück ins Leben holen, wenn auch zu einem gewissen Preis. Nach einer Kurzschlussreaktion, bei der auch Alkohol im Spiel ist, wendet Soojin in ihrer Verzweiflung ihre Gabe auf ihre verstorbene Schwester an.
Tatsächlich wird der Ursprung der Gabe in kleinen Rückblenden erzählt, wodurch mit der Zeit auch Hinweise auf gewisse, ich sag mal Nebenwirkungen, deutlich werden. Auf die Details zu der Art, wie Mirae zurück geholt wird und wer oder was bei dem Ritual wirklich zurückkommt, gehe ich hier nicht weiter ein. Diese Überraschung hat jeder verdient. Ein gewisser Horror zieht jedenfalls in dem Moment des Rituals schleichend in die Kleinstadt ein. Übrigens spielt die Handlung in einem amerikanischen Ort, nicht in Korea. Und dieser Ort hat eine gewisse Vorgeschichte, Soojins Familie betreffend, welche sich im Laufe des Romans offenbart.
Die Autorin hat das Talent, die Atmosphäre, die Spannungen und Emotionen greifbar zu machen, das Kopfkino mit den richtigen Details zu füttern. Soojins Unsicherheit, ihre Verzweiflung, ihr Wunsch nach Nähe und Vertrauen, das anfängliche Verweigern der Realität, all das ist beim Lesen ebenso spürbar wie das latente Grauen oder die schockierenden Geheimnisse aus der Vergangenheit.
Wer sich nicht scheut, sich emotional auf ein düster-atmosphärisches Abenteuer mit leichten Horror-Anklängen einzulassen, sollte definitiv zu diesem Buch greifen!
Rezensionen von Daggy:
Auch das Schicksal der Sinti und Roma dürfen wir nicht vergessen
Niemals wegschauen von Jihyun Yun
Auf dem Cover sehen wir den Geiger Karl Josef, der es geschafft hat durch sein Geigenspiel das Lager Auschwitz-Birkenau zu überleben.
Markus Reinhardt erzählt uns von seiner Familie, die seit 600 Jahren in Deutschland wohnt und die mit ihren sogenannten „Zigeunerwagen“ über Land fuhren. Seine Familie lebte in Köln, denn der Opa arbeitete dort im Straßenbau.
Doch am 16.5.1940 wurde er mit seiner Frau und den zwölf Kindern auf den Schwarz-Weiß-Platz gebracht. Von hier ging es bald zusammen mit anderen Sinti und Roma gen Osten. Als sie an der Endstationen ankommen, gibt der Opa die Losung aus „Wer es schafft, hier lebend wieder herauszukommen, der trifft sich in Köln wieder!“ Nachdem die Ankommenden von den Ärzten aussortiert wurden, kamen die, die wie der Opa ein Instrument spielen konnte, ins „Zigeunerfamilienlager.“
Es gibt viel Geschichten, die uns von den Juden erzählen, aber es ist auch wichtig, dass es Bücher über das Schicksal der Sinti und Roma gibt. Hier wird eine wahre Geschichte von einem Nachfahren erzählt und ich habe das Buch mit Tränen in den Augen gelesen. So schön es ist, dass sie Familie wieder in Köln lebt, so schrecklich ist doch der Verlust der sechs Kinder und anderer Angehöriger. Auch die schrecklichen Versuche des Dr. Mengele fließt in die Erzählung ein. Im Glossar am Ende des Buches wird über ihn berichte und andere Begriffe erklärt.
Die wundervollen gestalteten Illustrationen haben, obwohl sie etwas verwaschen wirken eine ungeheurere Aussagekraft und sie passen hervorragend zum Text.
Die Geschichte endet mit einem Gedenkmarsch durch Köln und den Worten „Und zusammen sorgen wir dafür, dass so etwas nie wieder geschieht.“
Rezensionen von Daggy:
Voller Fantasie und Spannung
Mein geheimes Leben als Monsterjäger - Warum du niemals eine Göttin reizen solltest von Iris Genenz
Das Buch startet direkt mit einem wilden Kampf, obwohl Charly eigentlich nur ein Date mit seiner Freundin Dalia plante. Doch plötzlich zerbricht die Scheibe des Eiscafés in dem die neiden sitzen und „ein Monster in der Größe eines Kleinwagens mit kreisenden Stielaugen und jeder Menge Tentakel“ taucht auf.
Bald kommen ein gelber Schulbus und ein neongrüner Monstertruck an und Martin, Charlys bester Freund, die Halbgöttin Epona, Béron, die Monsterjäger Störenfried und Jörd, vier vom Wandlerrudel und Elb Elvyn tauchen auf. All diese Freunde haben unterschiedliches Aussehen und die verschiedensten Fähigkeiten. Viele von ihnen unterstützen Charly bei seinem Abenteuer, das nicht nur spannend, sondern auch sehr gefährlich ist. Denn die Götter haben den Zugang zu ihrer Welt geschlossen, weil eine Sphinx Rache nehmen möchte und dazu benötig sie den Portalwächter Charly.
Dies ist der fünfte Band der Reihe und ich hatte manchmal Schwierigkeiten alle handelnden Personen unterzubringen, es sind auch zum Teil ganze Banden, die mit oder gegen Charly wirken. Dazu kommen die fantasievoll erdachten Monster, von denen manche im Anhang beschrieben werden. Auch die Illustrationen zeugen von viel Ideenreichtum, denn es sind wirklich unheimliche Wesen entstanden.
Wer es mag, dass sich die Story immer wieder in eine andere Richtig bewegt und deshalb die Situation immer auswegloser erscheint, der ist hier genau richtig. Dazu gibt es immer wieder spannende Kämpfe und neue Idee, die leider oft wieder in einer Sackgasse enden. Spannung und Fantasie gibt es auf jeden Fall in großen Mengen, aber es zeigt auch, dass Freundschaft und Familie wichtig sind um den Kampf gewinnen zu können.
Rezensionen von Daggy:
Wunderschöne Bilder und eine schöne Geschichte
Der ganz Große von Dashka Slater
In dem hübschen kleinen Fischerdorf träumen alle Fischer davon den „ganz Großen“ zu fangen. Auch Marina, die jüngste Dorfbewohnerin und Nana, die Älteste, machen sich zusammen auf und wollen das Tier mit einem Pfirsich anlocken. Sie unterhalten sich über Alltägliches und kommen ohne Fang heim.
„Am nächsten Morgen, als die Morgendämmerung die Tür des Himmels einen Spalt öffnete“ fuhren sie wieder los. Nana singt ein altes Lied, das Marina von ihr lernt. Doch es sind einfach zu viele Schiffe unterwegs und deshalb fahren die beiden hinaus aufs Meer. Nebel zieht auf und dann schwankt das Boot, weil es etwas Riesiges gestupst hat.
Das Cover zeigt uns die beiden Fischerinnen mit dem Korb voll rosiger Pfirsiche und das Buch ist voller wundervoller Illustrationen angefangen von Szenen aus dem Dorf, bis zu dem riesigen Wal, den die beiden befreien, statt ihn zu fangen.
Die beiden, die Oma und Enkelin sein könnten, sind ein gutes Team, das am Ende begeistert ihre Geschichte allen erzählt. Der poetische Text ist nicht zu lang und gut verständlich und auf den Bildern gibt es ganz viel zu entdecken.
Rezensionen von Daggy:
Fröhliche Gute-Nacht-Geschichte
Alle schlafen. Nur ich nicht. von Bruno Zocca
Während der Hund alle Viere von sich streckend auf dem Sessel schläft, liegt das Mädchen mit offenen Augen auf der Lehne, sie kann nicht schlafen.
Mit großen offenen Augen liegt das Mädchen im Bett und Zimmer sieht so aus, wie ich mir ein Mädchenzimmer vorstelle. Sie geht das Ritual vor dem Zu-Bett-Gehen durch und es scheint nichts zu fehlen.
Papa schnarcht laut, den kann sie also nicht fragen. Auch der Hund Milli schläft (siehe Cover) Dann geht das schlaflose Mädchen nach draußen, hier schläft sogar der Mond. Nur ein großer Bär kann wohl auch nicht schlafen. Wird er ihr helfen können?
Aber ich Spoiler mal, am Ende schlafen alle zusammen in Papas Bett. Eine witzige Geschichte mit vielen niedlichen Bildern und kurzen Texten. Eine Gute-Nacht-Geschichte, die sicher nach zwei- bis viermaligem Vorlesen zum Einschlafen führt.
Rezensionen von yellowdog:
Nathalies Geschichten
Die Seine fließt ins Schwarze Meer von Boris Schumatsky
Die Seine fließt ins Schwarze Meer. Ich wusste das nicht.
Boris S. Buch hat viel zu bieten, z.B. das Aufwachsen in Russland, von der jüdischen Existenz und es ist ein Stück weit die Geschichte von Paul Celan. Die wird dem jugendlichen Boris von Nathalie erzählt, die eine Art Tante für ihn war. Sie war in Paris mit dem damals noch recht unbekannten Paul Celan bekannt und begleitete ihn eine Weile, auch während seinen vielen Liebschaften z.
B. mit Ingeborg Bachmann.
Das Buch ist nicht perfekt, z.B. ist es etwas zu ausführlich, kommt manchmal nicht in Schwung, aber dann kommen immer wieder intensive Phasen.
Mir hat der Roman gut gefallen.
Rezensionen von Daggy:
Eine weihnachtliche Essenstafel
Frohe Weihnachten, Willi Wiberg von Gunilla Bergström
Der kleine Willi ist inzwischen 7 Jahre alt geworden und deshalb darf er Weihnachten zusammen mit Klein-Benni am Erwachsenentisch sitzen. Zusammen mit Oma decken die beiden Jungen den Tisch für 21 Gäste festlich. Willi darf die guten Gläser, die wie Cola-Gläser aussehen, auf den Tisch stellen. Dann kommen die Gäste und das Essen geht los.
Weil Oma Willi gebeten hat auf Klein-Benni aufzupassen sitzen die beiden zusammen und Willi tut alles, damit der Kleine sich wohlfühlt. Er hilft ihm beim Essen und kümmert sich liebevoll. Doch dann passiert es doch, Klein-Benni stößt eine Glas um, das klirrend zu Boden fällt. Nicht nur Willi, sondern auch die Erwachsenen helfen und trösten, doch Klein-Benni schämt sich, weil er das Fest gestört hat. Im Laufe der Feier wird dann ein Lied gesungen, in dem es darum geht, die Gläser klirren zu lassen. Da rennt Klein-Benni in die Küche, weil er denkt, dass sein umgefallenes Glas gemeint ist.
Wie schön, dass sich unser kleiner Willi, den ich schon mit meinen Töchtern vor bald 40 Jahren kennengelernt habe, sich zu so einem empathischen und lieben Jungen entwickelt hat. Es ist wunderschön zu sehen, dass er sich so lieb um Benni kümmert und dass er ihn als einziger versteht. Die Illustrationen sind so herrlich vertraut und Willi hat sich äußerlich nicht verändert, Immer noch hat er wenige Haare und ein verschmitztes Lächeln, das ihn los liebenswert macht. Der Text ist schon etwas länger, aber die Geschichte passt einfach so gut zum Weihnachtsfest.
Rezensionen von yellowdog:
Tiere und Orte
oh augen, eigene oper von Nina Temann
Lyrikbände bekommen in letzter Zeit selten Aufmerksamkeit. Daher ist es erfreulich, dass der Band von Nina Temann auf der Debütliste des Österreichischen Buchpreis steht.
Ein schön gestaltetes Buch mit elf Abschnitten und einem Nachwort.
Viele Tiere und Orte (äußerliche wie innere) durchziehen die Texte.
Es beginnt in fasane mit Tieren: Rehe und Fasan.
Zahlreiche weiter Tiere verschiedenster werden im Buch folgen.
Dann kommt schon das relativ lange Titelgedicht, dass sehr ausdrucksstark ist.
"Drastik oben" führt uns den Fluss entlang ins Sumpfgebiet. Es ist eins meiner favorisierten Gedichte in dem Band.
In "Schwemmfeld" bestimmen Einrückungen das Gedicht.
"Lange leier Fluss" hat mir auch gut gefallen, aber eigentlich gibt es kein schwaches Gedicht im ganzen Band.
Es gibt lange und kurze, laute und leise Gedichte. Auffällig, das alles klein geschrieben ist. Es sind Gedichte, bei denen nicht unbedingt Bedeutung oder Message die größte Rolle spielen, sondern Ausdruck und Wirkung der Worte.
Rezensionen von Claudia R.:
Faszinierend
Moonwings (1) von Nathalie Bröske
Klappentext/Inhalt:
Das Debüt von nathalie_reads, Booktok Creatorin des Jahres 2025: Eine hochemotionale Romantasy an einer Elite-Akademie, hinter deren Mauern das größte Geheimnis der magischen Welt schlummert.
Ihr ganzes Leben lang war der Weg der jungen Faerie Nova als Mitglied einer der Herrscherfamilien Ethereals vorgezeichnet.
Dazu gehört auch der Start an der Stellarium Academy. Doch für Nova ist die Akademie auch eine Chance, über sich und den Namen Moonwing hinauszuwachsen. Zwischen Mitschülern, die nur darauf warten, sie scheitern zu sehen, und dem Wiedersehen mit ihrem Ex-Freund Xander und ihrem ehemals besten Freund Caelan kommt Nova jedoch ins Wanken. Mit den nahenden Prüfungen muss sie dringend lernen, endlich ihre Magie zu meistern und gleichzeitig ihr Herz unter Verschluss zu halten. Denn hinter der schimmernden Fassade der Stellarium Academy offenbart sich ein düsteres Netz aus Geheimnissen und Verrat, das nicht nur Novas Welt zerstören könnte …
Der Auftakt der epischen Romantasy-Trilogie. Für Fans von Slow Burn, Friends-to-Lovers und Found Family. Exklusiv mit Farbschnitt in der 1. Auflage!
Cover:
Das Cover finde ich wunderschön umgesetzt und es ist ein richtiger Blickfang. Auch farblich finde ich es sehr stimmig und toll gewählt. Die Symbolik dahinter ist toll und auch viele Details sind bei genauerer Betrachtung ersichtlich. Ich finde das Cover wunderschön und es ist ein toller Eyecatcher.
Meinung:
Ein wundervoller Auftakt aus fesselnder, magischer und emotionaler Romantasy, die mitreißend umgesetzt wurde. Schnell wird man hier in den Bann gezogen und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Besonders geliebt habe ich die Freundschaft zwischen Juliette, Blake, Loira und Nova. Ein Traum Team und sympathische Charaktere. Schnell findet man sich auch in diese hinein und auch das Setting ist richtig klasse gewählt.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Das Wordbuilding hat mir gut gefallen. Das Drumherum wird sehr gut und bildlich beschreiben, schnell findet man sich in alles hinein und kann es sich zugleich sehr gut vorstellen. Auch die Gedanken und Emotionen der Charaktere sind sehr nah spürbar und nachvollziehbar. Die Geschichte ist faszinierend und emotionsreich umgesetzt.
Die einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel haben eine sehr gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar und herausgearbeitet. Die kleine Symbolik am Beginn ist sehr gut ersichtlich. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gestaltung und Gliederung haben mir hier sehr gut gefallen. Auch der wunderschöne Farbschnitt rundet das Ganze perfekt ab. Die Stammbäume am Ende sind auch sehr hilfreich und gut gemacht.
Klasse fand ich die verschiedenen Charaktere und besonders die Entwicklung von Nova, welche mich begeistern und überraschen konnte. Die Charaktere sind facettenreich angelegt und man findet sich gut in diese hinein. Besonders nah kommt man an Nova heran, was durch die Ich-Perspektive zusätzlich unterstützt wird.
Die Geschichte fasziniert, begeistert und unterhält zugleich. Es entsteht mehr und mehr ein Sog, wodurch man ständig wissen möchte, wie es weitergeht und das Buch kaum mehr zur Seite legen kann. Mich hat das Ganze auch emotional mitgenommen und berührt. Ich fand die Geschichte sehr ansprechend und toll umgesetzt. Auch die Atmosphäre und Stimmungen werden gut transportiert und herübergebracht. Die Geschichte konnte mich voll und ganz erreichen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und hoffe nicht allzu lange auf den zweiten band warten zu müssen.
Fazit:
Ein wundervoller Auftakt aus fesselnder, magischer und emotionaler Romantasy, die mitreißend umgesetzt wurde.











