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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ameland:

Herausfordernde Zeiten für die Honigfrauen

Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf von Mirjam Müntefering

Wir befinden uns im Bergischen Land im Frühjahr 1910 und der bekannte Konditor Ludwig Honig, seine Frau Auguste und ihre Enkelin Irma führen ein scheinbar sorgenfreies Leben. Aber schon bald ereilt sie ein Schicksalsschlag, der alles verändert. Die dritte Honigfrau Harriet hat es in ihrem Leben bisher auch nicht einfach gehabt und es sieht so aus, als ob es für sie ebenfalls einen Wendepunkt im Leben geben wird.

Alle drei Frauen sind mir beim Lesen immer mehr ans Herz gewachsen.

Ich mag historische Familiensagas sehr gern. Nicht nur weil Geheimnisse ans Licht kommen, meist lerne ich auch noch etwas über die damaligen Lebensumstände der Menschen. So ging es mir auch bei diesem Auftaktband von Mirjam Müntefering. Deren Schreibstil locker flüssig, bildhaft und gleichzeitig fesselnd ist.

Die wechselnden Perspektiven zwischen den drei Protagonistinnen waren mit ein Grund warum ich immer noch ein Kapitel und noch eins lesen wollte. Zudem wollte ich wissen wie es im Leben der jeweiligen Frau nun weitergeht. Auguste, Irma und auch Harriet gehören nicht nur unterschiedlichen Generationen an, sie sind auch vom Charakter her sehr verschieden, was gut erkennbar wird. Was die drei Frauen aber eint, ist ihre starke Persönlichkeit. Sie sind mutig und aufgeben gibt es bei ihnen nicht.

Mich hat die emotionale Geschichte von Beginn an in ihren Bann gezogen und es fiel mir schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand legen zu müssen. Das Ende ist für die Leserschaft etwas gemein, denn es bleiben viele Fragen offen, auch einer der Gründe warum ich der Fortsetzung entgegenfiebere.

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Rezensionen von AndilesOnaut:

Mit B-OB auf großer Spanien-Mission

Der Kompass des Seefahrers - Ein Abenteuer in Spanien von Benjamin Wallenborn

„Der Kompass des Seefahrers – Ein Abenteuer in Spanien“ hat bei uns sofort für Urlaubsstimmung gesorgt. Die Geschichte nimmt Kinder mit auf eine spannende Reise durch Spanien und verbindet Abenteuer, Rätsel und jede Menge interessante Eindrücke auf eine richtig lockere und unterhaltsame Art.

Diesmal sind Line, Benni und das sprechende Wohnmobil B-OB einem geheimnisvollen Kompass auf der Spur. Natürlich bleibt es nicht bei einer einfachen Reise, denn unterwegs warten knifflige Hinweise, überraschende Wendungen und jede Menge spannende Erlebnisse. Von einer Station zur nächsten gibt es immer etwas Neues zu entdecken, sodass beim Lesen keine Langeweile aufkommt.

Besonders gut gefallen hat mir, wie nebenbei Wissen über Spanien vermittelt wird. Man erfährt etwas über bekannte Orte, Traditionen und die Kultur des Landes, ohne dass es sich jemals nach Lernen anfühlt. Alles ist so in die Geschichte eingebaut, dass man einfach neugierig bleibt und wissen möchte, wohin die Reise als Nächstes führt.

Ein großes Plus sind die vielen bunten Illustrationen. Sie machen das Buch lebendig und helfen dabei, noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Gerade jüngere Kinder haben dadurch viel zu entdecken und bleiben aufmerksam dabei. Auch der Schreibstil ist angenehm locker und kindgerecht, sodass sich das Buch wunderbar zum Vorlesen eignet.

Obwohl dies bereits der zehnte Band der Reihe ist, kann man problemlos einsteigen. Die Geschichte funktioniert komplett für sich allein und macht direkt Lust, auch die anderen Abenteuer von B-OB kennenzulernen.

Mein Fazit: Dieses Buch ist eine tolle Mischung aus Abenteuer und Reisefieber. Die Geschichte ist spannend, die Figuren sind sympathisch und ganz nebenbei lernt man noch einiges über Spanien. Ein Buch, das Kinder begeistert und auch Erwachsenen beim Vorlesen Spaß macht.

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Rezensionen von Marw76:

Leben zwischen Ost- und Westberlin

Die geheime Mission von Titus Müller

Nela wächst als Tochter einer Kommunistin auf und hilft beim Aufbau in der Sowjetischen Zone. Vom Vater redet die Mutter nur verächtlich, er ist in ihren Augen ein Kollaborateur der Nazis.

Nela trifft sich heimlich in Westberlin mit ihm. Je näher sie den Vater kennenlernt, desto mehr erfährt sie über ihn und die tragische Vergangenheit der Familie.

Und desto mehr muss sie ihre Ideologie hinterfragen.

Als die Lage in den westlichen Sektoren Berlins sich weiter zuspitzt, gesteht ihr der Vater, für die CIA zu arbeiten, und macht sie zur Kurierin zwischen Ost und West.

Bald steht Nela zwischen allen Fronten und muss entscheiden, wen sie künftig unterstützen will. Auch Erik, den sie in der Redaktion der »Jungen Welt« kennenlernt, wirft Fragen auf. Wochenlang bleibt er verschwunden und offenbart ihr nicht, wo er war. Wem kann Nela noch vertrauen?

Ich habe schon "Die Dolmetscherin" von Titus Müller gelesen und war ganz begeistert von diesem Roman! Auch mit seiner neuen Geschichte konnte er mich wieder überzeugen, auch wenn sie für mich nicht ganz an die andere Story rankommt, aber das liegt vielleicht auch einfach am persönlichen Interesse welche Zeit man da als Leser spanneder findet.

Wieder ist es dem Autor gelungen den Leser ganz in die Vergangenheit Deutschlands mitzunehmen, es war wie eine sehr spannende Zeitreise und ich habe wieder sehr viel dazulernen dürfen! Das Leben in West-und Ostberlin wird in der Geschichte sehr eindrücklich beschrieben und man erlebt die Geschichte sehr bildhaft mit, die Unterschiede, die Vor- und Nachteile der Luftbrücke und vieles mehr.

Der Autor hat für diesen Roman wieder sehr akribisch recherchiert und, obwohl ich schon einige Romane über diese Zeit gelesen habe, hat der Autor es immer wieder geschafft mich mit neuen, spannenden Fakten zu überraschen, die ich so noch nicht zuvor gehört hatte.

Die Story an sich ist spannend geschrieben und Langeweile kommt keine auf, die Personen sind authentisch, auch wenn nicht alle immer sympathisch sind. Die meisten Entscheidungen konnte ich auch gut nachvollziehen, bei einigen war ich aber auch mal überrascht.

Am Ende bleiben ein paar Fragen offen, deshalb bin ich nun sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe und freue mich schon Nela dort wiederzusehen.

Lesenswert ist auch das kleine Nachwort, in dem nochmal die historischen Begebenheiten erklärt werden. Ein sehr gelungener Auftakt, den ich weiterempfehlen kann. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Tödliche Familiengeheimnisse

Eine zu viel von Samantha Hayes

Ein neuer Thriller von Samantha Hayes, darauf habe ich mich gefreut. Nachdem mir das Vorgängerbuch Eine von uns sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt ob auch dieser Thriller so gut sein wird. Die Inhaltsbeschreibung klang schon mal sehr vielversprechend und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ein richtig spannendes Buch, aber der ersten Seite an.

Die Spannung hat auch nicht nachgelassen, ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl ausgehen wird. Es blieb bis zum Ende hin offen. Es gab immer wieder Veränderungen, die Personen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen haben lassen. Innerhalb der Familie viele Spannungen und Verwirrungen. Die Story hat mir sehr gut gefallen, sie war gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Es war sehr flüssig geschrieben, für mich gab es keine langwierigen Passagen im Text. Die einzelnen Personen charakterlich zu bewerten fällt schwer, da ich nicht spoilern möchte.
Mir gefällt auch die Covergestaltung sehr gut, es hätte mich im Geschäft angesprochen das Buch in die Hand zu nehmen.
Fazit: Klare Leseempfehlung für Liebhaber von Psychothrillern.

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Rezensionen von Anndlich:

Part 5: Josie Blythe

A Girl Named Josie von Kristina Moninger

Josie, Avery, Isabella, Lee und Odina haben sich in den Sommerferien in einem Surfcampf auf einer kleinen Insel kennengelernt und genießen seitdem jeden Sommer zusammen. Bis Josie eines Tages spurlos verschwindet, die Gruppe daran zerbricht und erst Jahre später wieder zusammen findet und erfährt, dass Josie am Leben ist.

Josie war jahrelang auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, doch sich selbst hat sie dabei nie gefunden. Nun begibt Josie sich auf ihre letzte Suche, zurück in die Vergangenheit und weg von dem Mann, den sie ihr Leben lang geliebt hat - Andrea.

A Girl Named Josie ist der Abschlussband der Geschichte um die fünf Freundinnen Josie, Avery, Isabella, Lee und Odina. Aus den vier Vorgängerbänden kennt man Josies Geschichte schon relativ gut, nun wollte ich aber mehr von Josie erfahren und habe mich total über diesen letzten Band gefreut. Auch Josies Geschichte erleben wir aus zwei Perspektiven: Vergangenheit und Gegenwart, aber auch Andreas Perspektive bekommen wir zu lesen und die Vergangenheit rückt immer näher an die Gegenwart.

Ich habe mir wirklich viel von diesem Band versprochen, dementsprechend war es womöglich auch leicht enttäuscht zu werden. Josies Perspektive hat mich in sehr vielen Belangen gestört. Da wären viele Aspekte, die wir durch die Vorgängerbände bereits gelesen haben und die durch Josies Perspektive leider kaum Tiefe gewann und das obwohl sie die Hauptbeteiligte war, dennoch wirkte es eher repetitiv und weniger mit neuen Gefühlen besetzt. Das mag aber auch daran liegen, dass Josie mir mit jeder Seite unsympathischer wurde. Denn das Schlimmste waren für mich Josies Handlungen gepaart mit ihrer Gedankenwelt. Ja, sie hatte ein toxisches Umfeld und litt darunter, aber sie entschied sich jedesmal bewusst (!) dazu, Menschen die sie scheinbar liebte, zu verletzen und das macht sie nicht weniger toxisch. Hätte ich hier eine Zerrissenheit gespürt oder unsichere Gedanken wahrgenommen, dann wäre das sicherlich anders, so war es für mich leider der Inbegriff einer 'Red flag'. All ihre Aktionen waren auch super unnötig und simples reden hätte eine Menge leid erspart, dass sie von allen Seiten auch noch Verständnis für ihr Verhalten bekommt - furchtbar! Daher konnte ich die ganze Geschichte um Josie und Andrea nicht fühlen, vor allem weil Josie sich auch über zehn Jahre später null entwickelt hat und weiterhin die gleichen Fehler macht.

Deswegen bleibt A Girl Named Josie leider weit hinter meinen Erwartungen zurück und das einzig Positive war die Rückkehr nach Harbour Bridge.

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Rezensionen von Lesestern:

" GEGEN DAS VERGESSEN "

Die Schatten der Schuld von Michael Jensen

" Die Schatten der Schuld" ist ein fesselnder und in die Tiefe gehender historischer Roman von Michael Jensen.
Er ist aktuell bei Ellert und Richter erschienen.

Die Geschichte beginnt mit einem Attentat auf Marlene Reinhardt, eine Hamburger Reederin und allseits anerkannte Mäzenin.
Als Täter wird ein alter jüdischer Mann entlarvt, der zum Tathergang schweigt.

..
Katharina, die vorgesehene Erbin des Unternehmens und bevorzugte Enkelin von Marlene beginnt zu recherchieren und stößt auf dunkle Flecken in der Biographie ihrer geschätzten und geliebten Großmutter...

Mein Leseeindruck

Jensen verknüpft in diesem neuen Roman Fiktion mit Historie und gewährt Einblicke in eine nicht verarbeitende Vergangenheit, zeigt Motive und unterschiedliche Sichtweisen auf und führt uns die Auswirkungen eines Themas vor Augen, das noch lange nicht abgeschlossen ist.
Dabei ist seine Sprache zwar nüchtern gehalten, doch die Emotionen bahnen sich ihren Weg zwischen den Zeilen, lassen Bilder entstehen und berühren zutiefst beim Lesen.

Nach und nach wird die Geschichte hinter der Geschichte offenbar und die ganze Tragik entlädt sich.
Die Verbindung zwischen Marlene und dem gleichaltigenTäter und Israeli wird klar; die Thematik von Trauma und Schuld wird analysiert und deren Verbindung offenkundig.
Hoffnungsträgerin ist Katharina, die entgegen aller opportunistischen Ziele handelt ; zusammen mit einem Privatermittler, Licht in diesen mit vielen Fragezeichen versehenen Kriminalfall bringt und die Reise nach Israel wagt.

Mein Fazit :
Zwei unterschiedliche Familienschicksale, die mit ihren Wurzeln weit zurückreichen durch ein unerwartetes Attentat miteinander konfrontiert werden und einen Neuanfang wagen.
Eine Geschichte, die unter die Haut geht, hochaktuell ist und ein weiteres wichtiges Zeichen setzt "gegen das Vergessen".

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Rezensionen von fantasia:

Staunen über die Wunder der Natur

Supermond und Kugelblitz von Emily Hawkins; Vlad Stankovic


Ein wunderschönes Buchcover mit glänzenden Elementen und mystisch anmutenden Bildern lädt die Leserinnen und Leser ein, das Buch „Supermond und Kugelblitz“ von Hawkins und Stankovic in die Hand zu nehmen. Und dann geht es schon hinein in die Welt der außergewöhnlichen Naturphänomene und ihre Geheimnisse- und die stellt sich breitgefächert dar: vom Weltraum über das Wetter, Pflanzen, Tiere und einmalige Schauplätze.

Ein kleines Intro von Darstellungen zeigt nach der Gliederung noch einmal die Bandbreite auf.
Die Phänomene können in beliebiger Reihenfolge gelesen und bestaunt werden. Jedes genannte und gezeigte Phänomen ist mit einer Erklärung versehen. Das Buch zeigt auch, wie eine Welt im Wandel Neues hervorbringt, die Cappuccino-Bären z.B. - eine Mischung aus Braun- und Eisbären- oder explodierende Kröten in Folge raffinierter Krähenangriffe.
Das Buch macht neugierig, weckt das Interesse an der Naur- und das gilt nicht nur für Kinder und Jugendliche.
Ich kann es sehr empfehlen.

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Rezensionen von ReiShimura:

Sympathisches Setting, durchwachsene Liebesgeschichte

The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh

Das erste Buch der Reihe konnte mich nicht wirklich begeistern. Dennoch habe ich mich zum Weiterlesen der Reihe entschieden, da ich das kleine Städtchen und seine skurrilen Bewohner irgendwie ins Herz geschlossen habe. Dieses Buch war ein wenig besser, aber auch keine Offenbarung.

Vorkenntnisse aus dem ersten Roman sind nicht zwangsläufig notwendig.

Ich denke aber, dass es mehr Spaß macht und man tiefer in die Geschichte eintauchen kann, wenn man die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge liest.

Der Schreibstil der Autorin hat mir bereits im ersten Buch gut gefallen und dies trifft hier auch wieder zu. Dieses Mal war ich ein wenig schneller mit dem Lesen. Im Vergleich zu ähnlichen Büchern war es aber durchaus ein kleiner Kampf. Glücklicherweise aber kam dieses Buch mit deutlich weniger Spice Szenen aus als der vorherige Band. Dies liegt vor allem an Nore und ihrer Vorgeschichte.

Wobei wir hier auch schon bei meinem größten Problem mit diesem Buch sind: der weiblichen Hauptperson. In ihren Grundzügen ist sie eine wirklich sympathische und greifbare Protagonistin und auch ihre Probleme sind nachvollziehbar. Ab einem gewissen Punkt war ich aber nur mehr genervt, da mir ihr ständiges Gejammer, dass kein Mann sie möchte, einfach auf die Nerven gegangen ist. Einerseits ist Nore nämlich eine durchaus starke und unabhängige Frau, andererseits schreit sie förmlich danach von einem Mann „gerettet“ zu werden.
Auch bei der männlichen Hauptperson Dex hat die Autorin gefühlsmäßig kein Klischee ausgelassen. Mir ist bewusst, dass dies gerade bei Romanen dieses Genres durchaus Standard ist. Aber hier war es doch ein wenig zu viel des Guten.

Irgendwann habe ich dann meinen Kopf ausgeschaltet, nicht zu viel über das Buch nachgedacht und mich einfach von der Geschichte treiben lassen. Eigentlich nicht meine Art ein Buch zu lesen, hier hat dies aber geholfen.

Die Atmosphäre von Lower Whilby hat mir auch dieses Mal wieder gefallen und die Nebencharaktere haben einiges wieder gut gemacht. Ich denke, dass die trotz zwei eher mittelmäßigen Erfahrungen auch noch das letzte Buch der Reihe lesen werde.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :

„Du bist nicht das, was du erreichst. Du bist das, was du überwunden hast.“

Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

Dieser kraftvolle Leitsatz auf Seite 44 – ein spanisches Sprichwort – bringt die Botschaft von Tanja Kokoska treffend auf den Punkt: Wahre Stärke entsteht nicht durch Erfolge, sondern durch die Herausforderungen, die wir meistern, und den Charakter, den wir dabei entwickeln.

Mit kurzen, prägnanten Sätzen verleiht die Autorin ihrer Geschichte einen natürlichen Lesefluss und erzeugt gleichzeitig Spannung.

Die charakterstarken Protagonisten wirken lebendig, mutig und entschlossen und fügen sich perfekt in das temporeiche Erzähltempo ein.

Es ist eine herzerwärmende Geschichte, die gerade in der heutigen Zeit Mut macht. Sie erinnert daran, wie wichtig es ist, sich nicht von äußeren Umständen abhängig zu machen. Alles, was wir überwinden, wird zu einem Teil unserer Persönlichkeit – und genau das kann uns niemand mehr nehmen.

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Rezensionen von Claudia H.:

Die Pension für trauernde Herzen

Das Glück beginnt in Istrien von Silvia Trippolt

Worum es geht:
Haus weg, Job weg und ihr Verlobte sitzt in Knast. Da setzt sich Linda in ihr Auto und macht sich auf den Weg. Einfach nur weg von Graz und landet in einem Wald in Istrien. Zum Glück ist Marko und sein Dackel Pino gerade dabei, Trüffel zu suchen. Sie finden Linda und bringen sie in die Pension zu Markos Tante.

Hier wird Linda herzlich aufgenommen und es werden keine Fragen gestellt. Sie beschließt hier an der schönen Küste der Adria zu bleiben und ihr Leben neu zu sortieren. Hat ihr Verlobter, ihre große Liebe, trotz des Millionenbetrugs noch eine zweite Chance verdient? Und warum geht ihr der grummelige Marko immer mehr unter die Haut?

Mein Fazit:
Ich dachte, ich halte hier eine gemütliche und beschauliche Sommerlecktüre in den Händen. Und genauso fängt das Buch auch an. Ich bekam richtiges Fernweh und ein tolles Sommerfeeling. Und dann dreht sich die Story und die Ereignisse überschlagen sich. Die Story nimmt richtig fad auf und erhält somit die richtige Würze. Wow, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Klasse. Ich bin echt beeindruckt. Die Story ist sehr flüssig zu lesen. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt richtig viele tolle Charaktere, die alle sehr liebevoll beschrieben wurden. Ich hatte ein paar richtig schöne Lesestunden. Danke dafür. Ich freue mich schon riesig auf den 2 Teil, wobei es hier keinen Cliffhänger gibt.

Mich hat dieser Roman jedenfalls überrascht und begeistert und er hat auf alle Fälle 5 Sterne verdient.

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