Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Viele schöne Rezeptideen
Gemeinsam vegan von Carlotta Perego
Gemeinsam vegan ist ein Kochbuch der Autorin Carlotta Perego und sie stellt in diesem Buch viele alltagstaugliche Rezepte der veganen Küche vor.
Gut finde ich die Einleitung der Autorin, in der sie erzählt wie sie zur veganen Ernährung gekommen ist. Hilfreich finde ich auch ihre Erläuterungen zu Reaktionen der Umgebung und wie man Einwände gegen die vegane Ernährung mit Fakten begegnen kann.
Die Tipps rund um die vegane Ernährung geben einen guten Leitfaden an die Hand, wie man mit einfachen Mitteln die gewünschte Ernährung auch in Gesellschaft umsetzen kann.
Danach geht es zum umfangreichen Rezeptteil in dem man vielfältige Rezepte für fast jeden Geschmack findet.
Die Rezepte sind dabei für 4 Personen angelegt, wenn es nicht anders vermerkt wird. Eine Legende bei jedem Rezept lässt einen leicht ein Glutenfreies Rezept, Rezepte ohne Nüsse und was zum Einfrieren geeignet ist.
Nährwertangaben fehlen bei den Rezepten ebenso wie Zeitangaben zur gesamten Zubereitungszeit.
Die Zutaten der Rezepte lassen sich meist einfach beschaffen und hilfreich finde ich auch die Erläuterungen zur Haltbarkeit der fertigen Speisen.
Es gibt unter anderem Rezepte zu herzhaften Muffins, Aufstriche, Teigtaschen, Burritos, gefülltes Gemüse, Salate, Aufläufe, Nudelgerichte, Reisgerichte, Kuchen, Kekse, Desserts und noch vieles mehr. Also ein Streifzug durch eine mediterran inspirierte vegane Ernährung. Die Rezepte sind bebildert und diese Fotos machen Lust aufs nach kochen.
Die Beschreibung der Rezepte ist gut nachvollziehbar und es gibt einfache und aufwändigere Speisen die auch für Kochanfänger umsetzbar sind.
Insgesamt macht das Kochbuch einen guten Eindruck und ich würde es Einsteigern und auch langjährigen Nutzern der veganen Ernährung empfehlen.
Rezensionen von nuean:
Toller Abschluß der Reihe
Kings of Cypress Pointe - Chained Love von Rachel Jonas und Nikki Thorne
Ich bin sehr begeistert von dieser Reihe und verschlinge jedes Buch, was erscheint sofort. Jetzt ist endlich mal Ricky an der Reihe. Schon von Band eins an war er immer mittendrin und ich habe mir für ihn nur das Beste gewünscht. Jetzt ist er nicht mehr der Junge, sondern ein Mann, der an der Spitze des nicht ganz legalen Famlienimperiums.
Auch Dez ist aus den Bänden davor schon bekannt. Die beiden zusammen, die Tochter des Polizisten und der Kriminelle, ist schon eine explosive Mischung.
Dez hat es nach dem Tod ihres Vaters nicht leicht, sie will unbedingt herausfinden, wer dafür verantwortlich ist. Bei ihren Recherchen trifft sie auf Ricky und die Chemie zwischen den beiden stimmt sofort. Ein One-Night-Stand bleibt nicht ohne Folgen und während Dez damit entspannt umgeht und nichts verlangt, sieht Ricky das anders und lässt Dez keine andere Wahl als bei ihm zu wohnen. Nach und nach kommen sich die beiden auch emotional näher und trotzdem stehen ihnen einige Hürden bevor.
Ich bin ganz begeistert, von diesem Buch. Jetzt hatte Ricky endlich mal seinen großen Auftritt und auch wenn ich seine Berufswahl keinesfalls toll finde und manche Szenen auch nicht, gehört er zu ihm und seinem Charakter. Er beschützt was ihm gehört und geht dabei ans Äußerste. Dez fand ich sehr spannend und hab sie ins Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere sind wieder mit am Start und zum Showdown wird auch noch ein großes Geheimnis gelüftet. Ich finde es gibt durchaus noch Charaktere die eine Geschichte verdienen und hoffe es ist noch nicht ganz vorbei, denn verabschieden möchte ich mich einfach noch nicht aus Cypress Pointe.
Rezensionen von Claudia R.:
Berufsleben
Wo Pinguine arbeiten von Barbara Drobny
Klappentext / Inhalt:
Während Francesca es liebt, mit ihrem Bus durch die Stadt zu düsen, schrubbt Beppo gern die Duschen im Schwimmbad. Karla weiß immer als erste, wo etwas Spannendes passiert, und schreibt darüber für die Zeitung. Eike und Henrik kennen sich bestens mit Büchern aus, aber auch Raffi liest den Kindern in der Kita gern vor.
So verschieden die insgesamt 27 Berufe sind, eins haben sie alle gemeinsam: Sie werden von den Pinguinen mit Begeisterung ausgeübt.
Barbara Drobny ist ein unfassbar detailreiches und witziges Wimmelbuch gelungen, in dem man nicht nur viele Berufsfelder kennenlernt, sondern auch zahlreiche Geschichten – und über 80 Bananen (!) – entdecken kann.
Cover:
Ein fröhliches und detailreiches Cover mit allerhand verschiedenen Pinguine, die auf die U bahn warten. Hier entdeckt man sehr verschieden gekleidete Pinguine und es ist sehr detailreich und bunt umgesetzt. Hier kann man viel entdecken und das Betrachten des Covers macht viel Freude.
Meinung:
Ein wundervolles Wimmelbuch, bei dem man viel entdecken kann. Berufe spielerisch erleben und entdecken, dass fällt hier anhand der Bilder sehr leicht. Auf jeder Doppelseite entdeckt man einen anderen Beruf, welcher hier in einer recht alltäglichen Szene dargestellt wird.
Die bunten Bilder sind sehr detailreich umgesetzt und es gibt hier immer wieder etwas zu entdecken. Die Figuren, Szenen und Pinguine sind sehr schön umgesetzt und das Betrachten macht hier sehr viel Freude.
Berufe entdecken mit Pinguinen macht einfach richtig viel Spaß und auf jeder Seite gibt es sehr viel zu entdecken. Auf jeder Doppelseite steht ein Beruf im Vordergrund. Der kurze Text bringt den Beruf etwas näher und beschreibt ein wenig davon oder setz den Pinguin, welcher den Beruf ausübt besser in Szene. Auf jeder Doppelseite gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Und auch wenn man das Buch schon mehrfach in der Hand hatte, hat man immer wieder das Gefühl etwas neues zu finden und zu entdecken.
Hier lernt man Berufe spielerisch kennen und auch die Freude an den verschiedenen Berufen kommt hier sehr gut herüber. Man erkennt, wie vielfältig das Berufsleben ist und entdeckt hier viele tolle Berufe.
Die Pinguine sind sehr niedlich und toll in Szene gesetzt und es macht Spaß, diese bei ihren Berufen zu erleben und zu finden.
Auch die Suchidee mit den 80 Bananen ist toll und animiert zum genauen Hinschauen und Zählen.
Ein Wimmelbuch, welches sehe viel Freude macht und bei dem man ganz nebenbei so einiges über die Vielfalt und die unterschiedlichen Berufe erlernt und erfährt.
Fazit:
Niedliches Wimmelbuch über die unterschiedlichen Berufe und die Vielfalt dieser.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Ein mutiger Held wider Willen in einer magischen Welt voller Abenteuer
Kian und das Erbe des Lichts von Caryl Lewis
Schon das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext haben sofort meine Neugier geweckt, sodass ich mich direkt auf die Geschichte gestürzt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Kian gehört zur letzten Generation und lebt in einem kleinen Fischerdorf. Er weiß, dass er adoptiert wurde, doch sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als ein geheimnisvoller Rabe ihm eröffnet, dass er auserwählt wurde.
Er soll sich in die Unterwelt begeben und eine wichtige Aufgabe erfüllen. Anfangs versteht Kian weder den Sinn noch den Grund dieser Prophezeiung. Erst sein Adoptivvater klärt ihn über seine wahre Herkunft auf.
Als Sohn des Sommerkönigs liegt es an Kian, den Sommer zurückzubringen und das Gleichgewicht zwischen den Welten wiederherzustellen. Doch Kian ist kein typischer Held – er ist schüchtern, unsicher und zweifelt an sich selbst. Gerade das macht ihn zu einem unglaublich sympathischen Protagonisten.
Zum Glück muss er seinen Weg nicht allein gehen. Die magischen Vogelkinder Deryn, Finn und Eos sowie das außergewöhnliche Wasserpferd Solas stehen ihm treu zur Seite. Gemeinsam stellen sie sich zahlreichen Gefahren und Hindernissen. Auch die Gefolgsleute seines Vaters unterstützen ihn auf seiner Reise. Trotz aller Zweifel wächst Kian über sich hinaus und beweist mit seinem reinen Herzen, seinem Mut und seinem Mitgefühl, dass wahre Stärke nicht immer in körperlicher Kraft liegt.
Die Geschichte bietet eine gelungene Mischung aus Spannung, Magie, Freundschaft und Vertrauen. Wasserpferde, Drachen und viele mystische Wesen sorgen für eine fantastische Atmosphäre, die mich immer wieder begeistert hat. Einige Fragen bleiben am Ende zwar noch offen, doch ich bin sicher, dass diese im nächsten Band beantwortet werden.
Meinem Neffen und mir hat dieses Fantasy-Abenteuer richtig gut gefallen. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung und können „Kian und das Erbe des Lichts“ allen Fans von spannender und märchenhafter Fantasy wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Kwinsu:
Über Schuld, Vorurteile und Vergeltung
Sunshine Man von Emma Stonex
Nach 18 Jahren Gefängnis kommt Jimmy frei. Er wurde verurteilt, das junge Mädchen Providence brutal ermordet zu haben - auch wenn er das im kompletten Prozess immer bestritt und stets auf den - seiner Meinung nach - wahren Täter hinwies. Providence' Schwester Birdie ist nach Jimmys Freilassung fest entschlossen, Jimmy als Vergeltung zu erschießen.
Emma Stonex ist mit "Sunshine Man" ein gesellschaftskritisches Psychogramm gelungen, das über oberflächliche Spannungselemente hinausgeht. Sie verhandelt vielfältige Themen, wobei Fragen der Schuld, Klassenzugehörigkeit, psychische Krankheiten und Vorurteile im Zentrum stehen. Die Erzählperspektiven wechseln sich zwischen Jimmy und Birdie ab, es wird gesprungen zwischen der Gegenwart (1990er Jahre) und den Kindheits- und Erwachsenenwerdealter der Protagonist*innen.
Weiß man anfangs nur, dass Jimmy Providence etwas schreckliches angetan hat, wird im Laufe des Romans langsam aufgedeckt, was wirklich geschah. Die Schilderungen zeigen auf, dass Jimmy Maguire mit seiner Familie, die der Unterschicht zugeordnet werden kann, unter der Alkoholabhängigkeit der Eltern und besonders unter der Gewalttätigkeit des Vater leiden musste. Dies war für die Menschen im Dorf ausreichend Grund, auch die Kinder auszugrenzen und sie als keinen guten Umgang anzusehen. Dass alle darunter litten und somit noch tiefer in unerwünschtes Verhalten fielen, ist kaum verwunderlich. Aber auch Birdie hatte keine guten Erfahrungen mit ihren Eltern: sie weiß nicht wer ihr Vater ist, ihre Mutter ist ebenfalls suchtmittelabhängig, weshalb sie und ihre Schwester Providence bei ihrer Großmutter aufwachsen, durchaus behütet.
Eine besondere Rolle nimmt Providence ein. Sie wird von allen zutiefst geliebt, scheint alle, die mit ihr zu tun haben, eindringlich einzunehmen, sie wird fast schon als Heilige dargestellt. Diese überbordende Zuneigung ist teilweise bedenklich - einerseits ist Birdie so stark auf sie fixiert und will sie nur für sich alleine, dass dies fast krankhaft wirkt, umso ärger ist allerdings die Verbissenheit von Jimmy ihr gegenüber: er liebt das Kind so sehr, dass dies eindeutig auf eine krankhafte Zuneigung hinweist. Da wir ihre Figur lediglich aus der Sicht dieser beiden erleben, bleibt sie durch den ganzen Roman hindurch nicht greifbar.
Im Laufe des Buches werden also immer mehr Details über das komplexe Geflecht der verschiedenen Beziehungen bekannt, zudem psychische Dispositionen einzelner Charaktere. Einiges vermutet man schon länger, anderes entwickelt sich überraschend. Besonders sind sicherlich die unterschiedlichen Perspektiven, welche unterschiedliche Blickwinkel und auch das Mitfühlen mit den verschiedenen Seiten zulassen. Diese Zuspitzung der Spannung fand ich toll, leider hat mich dann die Auflösung / das Ende doch ein wenig enttäuscht - ich hatte das Gefühl: irgendwas fehlt da noch, das soll es gewesen sein? Das - und die teilweise Vorhersehbarkeit in Hinblick auf die psychischen Erkrankungen - ist auch der Grund, warum ich dem Buch, das ich grundsätzlich sehr gern gelesen habe, auch einen Bewertungsstern abziehen muss. Ansonsten kann ich es als gelungenes Psychogramm über Taten, Vorurteile, verschiedenen Perspektiven und Erkrankungen psychischer Natur nur empfehlen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Die Zerrissenheit einer jungen Frau zwischen Gegenwart und Vergangenheitsaufarbeitung
Heim holen von Katherina Braschel
Lina ist eine junge Frau Anfang 30, ist in Salzburg aufgewachsen und hat in Wien studiert, wo sie jetzt auch wohnt und gerne mit ihren vielfältigen Freundinnen und Freunden Partys feiert, aber auch auf Demonstrationen geht und sich generell für links-feministische Anliegen einsetzt. Außerdem hat sie schöne Familienerinnerungen an ihre Kindheit in der Gemeinschaft der nach dem 2.
Weltkrieg aus dem Balkan nach Österreich geflüchteten Donauschwaben, einer seit langem in und um Belgrad lebenden deutschsprachigen Gemeinschaft, die sich nach ihrer Vertreibung 1945 überwiegend in Salzburg und Oberösterreich ansiedelten und ihr Brauchtum weiter pflegten. Auch an die mittlerweile schon verstorbenen Großeltern, die zur NS-Zeit junge Erwachsene waren, hat Lina positive Erinnerungen, etwa an den Opa als freundlichen alten Mann, der gestorben ist, als sie ein Kind war.
Aber was war eigentlich die Rolle der Donauschwaben während der NS-Zeit? Offiziell wird in der Gemeinschaft hauptsächlich die Opferrolle kultiviert: man sei nach Kriegsende von den kommunistischen Jugoslawen böse verfolgt und vertrieben worden. Und was man selbst während dem Krieg gemacht habe? Ja, da wären die Männer halt im Krieg gewesen. Auf welcher Seite? Ja, auf deutscher natürlich, das sei ja auch verständlich, immerhin sei man davor als Minderheit unterdrückt worden.
Für Lina zerbricht ihre heile Welt, als sie erfährt, dass der Großvater nicht nur irgendeine unbedeutende Rolle im Krieg gehabt habe oder gar zwangsverpflichtet worden sei, sondern bei der SS gewesen sei. Dass die Donauschwaben als Gruppe sehr eifrige Anhänger der NS-Ideologie waren, bei der Durchführung diverser Kriegsverbrechen eine bedeutende Rolle gespielt haben und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch von dem Konzentrationslager bei Belgrad, den Massenerschießungen und dem mörderischen Gaswagen, der durch Belgrad fuhr, auf jeden Fall gewusst und so einige von ihnen auch aktiv dazu beigetragen haben.
Aber was genau war die Rolle des Großvaters dabei? Lina beginnt, den noch lebenden Verwandten, insbesondere ihrer Mutter, Fragen zu stellen, auch auf die Gefahr hin, das Verhältnis zu dieser zu gefährden. Sie sucht in der Universitätsbibliothek nach wissenschaftlichen Werken zur Rolle der Donauschwaben während der NS-Zeit und findet nur sehr wenig, ebenso bei den Brauchtumsvereinen, die eher ein positives Bild ihrer Gemeinschaft pflegen wollen. Doch gelegentlich finden sich doch Hinweise, etwa hat der Großvater der Sozialversicherung gegenüber penibel genau all seine Tätigkeiten, inklusive der zu Kriegszeiten und bei der SS, angeführt, um diese als Pensionsjahre geltend machen zu können. Auch beim deutschen Militärarchiv stellt Lina einen Nachforschungsauftrag und schließlich entscheidet sich Lina auch noch für eine Reise nach Belgrad, in die alte Heimat der Großeltern, um ihre Suche zu vervollständigen.
Das Buch liest sich sehr authentisch und interessant. Im Zentrum steht mit Lina eine junge Frau, die einerseits voll und ganz in der heutigen Zeit verwurzelt ist und deren nahe Beziehungen zu Freundinnen und Freunden spürbar sind. Gut gefallen hat mir dabei, wie Lina ihren Forschungsprozess und auch das, was das alles emotional mit ihr macht, mit ihrem sozialen Umfeld zu teilen versucht und dabei auf Unterstützung, aber auch auf Grenzen und Herausforderungen stößt.
Sehr interessant waren auch die Informationen zu Lebensweise, Brauchtum und Rolle in der NS-Zeit der Donauschwaben, hier merkt man, dass die Autorin sorgfältig recherchiert hat und man dadurch aus diesem Roman einiges Neues zu diesem spannenden Thema lernen kann.
Psychologisch sehr glaubwürdig dargestellt finde ich auch die Zerrissenheit Linas zwischen einerseits der Liebe zu ihrer Familie und den positiven Erinnerungen an ihre Kindheit und an die Gemeinschaft der Donauschwaben und andererseits ihr Entsetzen darüber, als sie immer mehr deren Rolle in der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts realisieren muss.
Besonders gut gefällt mir auch die detaillierte Beschreibung von Linas Forschungsprozess, aus dem man bei Interesse eine Anleitung ableiten könnte, um selbst Nachforschungen zur Rolle der eigenen Vorfahren in dieser dunklen Zeit anzustellen.
Insgesamt handelt es sich um ein sehr gut geschriebenes, psychologisch und dramaturgisch glaubhaft und interessant geschriebenes, historisch bildendes und autobiografisch fundiertes Werk, das für einen Debütroman eine sehr hohe Qualität hat und dem ich verdiente 5 Sterne gebe.
Rezensionen von Claudia R.:
Fuchsleben
Kleiner Fuchs, bald bist du groß! von Anita van Saan
Klappentext / Inhalt:
In einem verborgenen Bau mitten im Wald erblickt ein kleiner Fuchs das Licht der Welt. Schon nach wenigen Wochen verlässt er die Höhle. Er liebt es, auf seiner Mama herumzuturnen und mit den Geschwistern zu balgen. Die Fuchsmutter zeigt ihren Jungen, wo Nahrung zu finden ist und wo Feinde lauern.
Bald ist der kleine Fuchs zu einem geschickten Jäger herangewachsen – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern!
Ein erstes Sachbilderbuch über ein beliebtes heimisches Wildtier: den Rotfuchs. Stimmungsvolle Bilder untermalen die Geschichte dieses Tierkindes. Ganz nebenbei fließen Sachinformationen über den Fuchs sowie über typische Pflanzen und Tiere des Waldes mit ein.
Cover:
Das Cover zeigt eine Füchsin mit einem Welpen bei der Fellpflege. Das Cover ist sehr liebevoll und schön umgesetzt. Die authentische Zeichnung gibt die Situation sehr gut wieder und zeigt die Lebewesen in ihrem natürlichen Umfeld und bringt das Ganze sehr naturgetreu herüber. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön gezeichnet und umgesetzt.
Meinung:
Eine wundervolle Erzählung über das Leben und Aufwachsen von Füchsen. Es begleitet von der Geburt an und das erste Lebensjahr, die Entwicklungen und Erlebnisse im Fuchsbau und ist dabei interessant, aber auch informativ umgesetzt. Eine wunderschöne Mischung aus Sachbuch und Erzählung.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und erzählen. Lest gern selbst hinein.
Die Textabschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Das Ganze wird von wunderschönen bunten Zeichnungen abgerundet, die das Ganze sehr schön veranschaulichen und gut einrahmen.
Die Geschichte beginnt mit der Geburt junger Füchse und begleitet diese bei ihren ersten Schritten und der weiteren Entwicklung. Dabei lernt man so einiges über die Füchse aber auch ihre Umgebung. Weitere Tiere und Pflanzen werden auf den Zeichnungen auch benannt, so dass man hier noch so einiges auch nebenbei lernen kann.
Die Geschichte wird liebevoll erzählt und beinhaltet zugleich eine lebendige und authentische Erzählung über das Leben der Füchse eingehüllt mit sachlichen Informationen und so einigem Wissen. Diese Mischung aus Sachbuch und Erzählung ist hier sehr schön umgesetzt und für die entsprechende Altersgruppe sehr schön verfasst.
Fazit:
Ein gelungener Mix aus Sachbuch und Erzählung über das Leben der Füchse.
Rezensionen von Jule:
Zähe Geschichte
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
In "Home Before Dark" von Eva Björg Ægisdóttir erwartet den Leser eine Geschichte von zwei Schwestern, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Es ist eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt und voller Geheimnisse und Lügen zu sein scheint. Es wirkt so, als hätte jeder etwas zu verbergen und sein eigenes dunkles Geheimnis.
Der Schreibstil von Eva Björg Ægisdóttir ist leicht zu lesen, sodass man quasi durch die Seiten fliegt. Einzig die Namen und die Spitznamen der Schwestern haben mich am Anfang etwas verwirrt und aus dem Konzept gebracht. Ansonsten sind ein einfacher Satzbau und ausdrucksstarke Dialoge vorzufinden.
Besonders interessant werden dabei die Kapitel die Marsibil begleiten und bei denen bemerkbar wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Sie wirkt immer verwirrter und vergesslicher. Parallel dazu nehmen auch die Kapitel aus der Sicht von Stina an Fahrt auf, denn von Mal zu mal nähert man sich ihrem Verschwinden.
Beide Schwestern lernt man so immer intensiver kennen und auch die Beziehungen innerhalb der Familie, sowie die verschiedenen Freundschaften.
Nichtsdestotrotz zieht sich die Geschichte und nach meinem Empfinden waren die ersten zwei Drittel ziemlich zäh und phasenweise wirklich langweilig, weil mir das Gefühl gegeben wurde, dass man nur auf der Stelle tritt und nicht wirklich etwas passiert, außer, dass Marsibil scheinbar immer mehr Probleme damit hat in der Realität zu bleiben. Es dreht sich viel um den Konsum von Alkohol und um die Familiären Spannungen, die immer deutlicher werden.
Erst gegen Ende nimmt die Handlung an Fahrt auf und wird besser. Allerdings war es ein langer Weg bis zu diesem Punkt. Und so ganz überzeugen konnte mich das Ende auch nicht wirklich. Insgesamt hat alles einfach etwas Wirr gewirkt und mich nicht wirklich überzeugt.
Rezensionen von ReiShimura:
Eine schmackhafte Reise durch die Welt von Avatar
Avatar - Der Herr der Elemente Backbuch von Fujikawa; Sumerak
Themenkoch- und Backbücher erfreuen sich bereits seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Nun kommen auch endlich die Fans der Serie „Avatar: The last Airbender“ auf ihre Kosten. Dieses liebevoll gestaltete Backbuch bietet eine Vielzahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten und zeigt uns Aangs Reise von einer äußerst schmackhaften Seite.
Ein Muss für alle backfreudigen Avatar Fans.
Wie bei thematisch gestalteten Koch- und Backbüchern üblich, richtet sich dieses Werk vornehmlich an Fans und Liebhaber der Serie. Diese kommen hierbei dafür voll auf ihre Kosten. Wie die Serie ist auch das Buch in drei Abschnitte unterteilt und folgt so Aangs Reise.
Alle Rezepte haben natürlich einen direkten Bezug zur Serie und folgt dabei den einzelnen Etappen von Aangs Reise. Die Gerichte sind dabei entweder Speisen, welche in der Serie vorkommen oder bereits bewährte Rezepte in neuartiger Form. So kommen im ersten Abschnitt zum Beispiel Cupcakes vor. Hier könnte man anmerken, dass dies ein Standardrezept ist und man dafür nicht unbedingt ein weiteres Rezept braucht. Allerdings handelt es sich hierbei um Aang Cupcakes, hier macht die Gestaltung den entscheidenden Unterschied.
Die Mischung aus herzhaften und süßen Speisen ist meiner Meinung nach sehr ausgeglichen, so dass nicht nur Naschkatzen auf ihren Geschmack kommen. Veganern oder Vegetariern würde ich dieses Buch allerding nur mit Vorbehalten empfehlen. Die Rezepte sind nicht vegan und müssten angepasst werden, auch fehlt eine Kennzeichnung ob es sich um eine vegetarische Speise handelt. Auch auf Nährwertangaben wird in diesem Buch verzichtet.
Das Layout ist übersichtlich gestaltet und die Anweisungen sind verständlich formuliert. Das Buch richtet sich sowohl an Anfänger wie auch an Fortgeschrittene. Erstere Gruppe sollte sich aber zuerst die einfacheren Rezepte raussuchen, da manche doch einiges an Können benötigen.
Zu den meisten Gerichten gibt es auch ein Bild. Diese Bilder sind in sehr guter Qualität, schön zum Anschauen und lassen einen im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mein persönliches Highlight sind aber die Zeichnungen und Illustrationen die im gesamten Buch verteilt sind. Diese zeigen Szenen und Figuren aus der Serie und lassen jedes Fanherz höherschlagen.
Dieses Backbuch besticht mit seiner gelungenen und vielfältigen Rezeptauswahl, ansprechenden Bildern und wunderbaren Illustrationen. Wer ein außergewöhnliches Backbuch mit völlig neuen Rezeptideen sucht, wird hier vielleicht nicht immer fündig. Wer aber Avatar liebt, bekommt ein liebevoll gestaltetes Fanbuch, bei dem die thematische Umsetzung den entscheidenden Unterschied macht.
Rezensionen von ReiShimura:
Eine schmackhafte Reise durch die Welt von Avatar
Avatar - Der Herr der Elemente Backbuch von Fujikawa; Sumerak
Themenkoch- und Backbücher erfreuen sich bereits seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Nun kommen auch endlich die Fans der Serie „Avatar: The last Airbender“ auf ihre Kosten. Dieses liebevoll gestaltete Backbuch bietet eine Vielzahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten und zeigt uns Aangs Reise von einer äußerst schmackhaften Seite.
Ein Muss für alle backfreudigen Avatar Fans.
Wie bei thematisch gestalteten Koch- und Backbüchern üblich, richtet sich dieses Werk vornehmlich an Fans und Liebhaber der Serie. Diese kommen hierbei dafür voll auf ihre Kosten. Wie die Serie ist auch das Buch in drei Abschnitte unterteilt und folgt so Aangs Reise.
Alle Rezepte haben natürlich einen direkten Bezug zur Serie und folgt dabei den einzelnen Etappen von Aangs Reise. Die Gerichte sind dabei entweder Speisen, welche in der Serie vorkommen oder bereits bewährte Rezepte in neuartiger Form. So kommen im ersten Abschnitt zum Beispiel Cupcakes vor. Hier könnte man anmerken, dass dies ein Standardrezept ist und man dafür nicht unbedingt ein weiteres Rezept braucht. Allerdings handelt es sich hierbei um Aang Cupcakes, hier macht die Gestaltung den entscheidenden Unterschied.
Die Mischung aus herzhaften und süßen Speisen ist meiner Meinung nach sehr ausgeglichen, so dass nicht nur Naschkatzen auf ihren Geschmack kommen. Veganern oder Vegetariern würde ich dieses Buch allerding nur mit Vorbehalten empfehlen. Die Rezepte sind nicht vegan und müssten angepasst werden, auch fehlt eine Kennzeichnung ob es sich um eine vegetarische Speise handelt. Auch auf Nährwertangaben wird in diesem Buch verzichtet.
Das Layout ist übersichtlich gestaltet und die Anweisungen sind verständlich formuliert. Das Buch richtet sich sowohl an Anfänger wie auch an Fortgeschrittene. Erstere Gruppe sollte sich aber zuerst die einfacheren Rezepte raussuchen, da manche doch einiges an Können benötigen.
Zu den meisten Gerichten gibt es auch ein Bild. Diese Bilder sind in sehr guter Qualität, schön zum Anschauen und lassen einen im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mein persönliches Highlight sind aber die Zeichnungen und Illustrationen die im gesamten Buch verteilt sind. Diese zeigen Szenen und Figuren aus der Serie und lassen jedes Fanherz höherschlagen.
Dieses Backbuch besticht mit seiner gelungenen und vielfältigen Rezeptauswahl, ansprechenden Bildern und wunderbaren Illustrationen. Wer ein außergewöhnliches Backbuch mit völlig neuen Rezeptideen sucht, wird hier vielleicht nicht immer fündig. Wer aber Avatar liebt, bekommt ein liebevoll gestaltetes Fanbuch, bei dem die thematische Umsetzung den entscheidenden Unterschied macht.










