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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Karin_50:

Humorvolle RomCom mit kleinen Schwächen

A Business Proposal 1 von Haehwa

Schon das farbenfrohe Cover macht Lust auf eine leichte und humorvolle Geschichte und passt wunderbar zur Stimmung des Buches. Der Einstieg gelingt mühelos und schon nach wenigen Seiten nimmt das Chaos seinen Lauf. Aus einer originellen Idee entwickelt sich eine unterhaltsame Geschichte voller Missverständnisse, überraschender Wendungen und romantischer Momente.

Dabei bleibt die Handlung durchgehend kurzweilig und bietet immer wieder Szenen, die zum Schmunzeln einladen.
Hari war für mich eine sympathische Hauptfigur. Mit ihrer hilfsbereiten und manchmal etwas chaotischen Art gerät sie von einer turbulenten Situation in die nächste und sorgt damit für viele unterhaltsame Momente. Taemu wirkt anfangs eher kühl und sehr zielstrebig, gewinnt im Verlauf der Geschichte aber zunehmend an Tiefe. Besonders seine Entwicklung hat mir gut gefallen. Auch die Nebenfiguren bringen immer wieder frischen Schwung in die Handlung und machen die Geschichte abwechslungsreich.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Vor allem die humorvollen Dialoge tragen viel zum Charme des Buches bei. Gleichzeitig hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht. Manche Missverständnisse ziehen sich etwas in die Länge und nicht jede Entscheidung der Figuren war für mich vollständig nachvollziehbar. Teilweise wirkte die Handlung dadurch etwas überzogen.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte hatte ich eine unterhaltsame Lesezeit. Das offene Ende macht neugierig und weckt die Lust, auch den zweiten Band zu lesen. Für Fans humorvoller Liebesgeschichten mit K Drama Flair ist das Buch sicherlich einen Blick wert. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Rezensionen von rewareni:

Eine gefährliche Reise

Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold von Meinrad Braun

Für die junge Japanologin Mirabell Molnar, sollte es im Jahr 1950 nur ein einfaches Tauschgeschäft werden, als sie mit einem Kriegshelm nach Japan reist und im Gegenzug einen seltenen Holzschnitt nach Berlin zurück bringen sollte. Ihr dortige Begleiter Herr Gassan kommt ihr von Beginn weg etwas seltsam vor und sie sollte recht behalten.

Denn als sich ihr mitgebrachter Helm als Fälschung heraus stellt, wird sie von Gassan, der sich nun Toshiro nennt mit seiner Begleiterin, Kaede, deren Gesicht von einer großen Narbe entstellt ist, kurzerhand entführt. Aber nur um sie zu beschützen, denn nicht nur das CIA, sondern auch kriminelle Banden trachten ihr nach dem Leben, da Unmengen an japanischer Kriegsbeute versteckt ist, die gewisse Mächte unbedingt geheim halten wollen aber andere vermuten, dass Mirabell den Schlüssel zu diesen Verstecken besitzt. So beginnt eine Flucht, wo Mirabell fremden Menschen vertrauen muss, wenn sie am Leben bleiben möchte.
Der Autor, Meinrad Braun, entführt den Leser mit seinem Roman ,,Tokyo Lily“ in das Tokyo der Nachkriegszeit, wo er eine spannende Geschichte erzählt. Er hat dabei gut und vor allem bildhaft recherchiert, wo man immer wieder mit diversen Traditionen und Bräuchen der japanischen Kultur konfrontiert worden ist. So beschreibt er unter anderem, nicht nur wie die traditionelle Teezubereitung funktioniert sondern auch, wie aufwendig die Maskerade und die prachtvolle Kostümierung einer Geisha ist. Gerade zu Beginn ist man ein wenig überfordert, von den vielen Begriffen und Erklärungen über japanische Traditionen.
Man erfährt in der Geschichte viele Ereignisse aus der Kriegszeit, wo man gesehen hat, dass Menschlichkeit für viele ein Fremdwort war und so mancher nach Macht und Reichtum, jeden Skrupel hat fallen lassen. Selbst die Regierungen von den USA und Japan, haben nicht immer zum Wohl der kriegsgebeutelten Bevölkerung gehandelt, wo viel Unrecht nicht wieder gut gemacht worden ist. Am Ende des Romans findet man noch ein tolles Nachwort zum Hintergrund geschichtlichen Ereignisse.
Mirabell wird als selbstbewusste und nach Gerechtigkeit strebende junge Frau beschrieben, die für die damalige Zeit gewusst hat, was sie will. Es ist eine spannende und auch berührende Geschichte, wo sogar immer wieder ein kleiner spöttischer Humor durchblitzt.
Die drei Protagonisten Mirabell, Toshiro und Kaede setzen im Grunde ihr Leben für andere aufs Spiel, damit der geheimnisvolle Schatz nicht in falsche Hände fällt.
Manchmal tauchen für mich ein paar zu viele Charaktere auf, wo ich nicht immer gleich wusste, zu welcher ,,Partei“ diese jetzt gehören und wer dabei welches Spiel spielt.
Bis zum Schluss bekommt man Spannung, Verfolgungsjagden, freundschaftliche Beziehungen, Verschwörungen und viel Wissenswertes präsentiert.
Da Mirabell am Ende mit ihrem Wissen und Beweisen nicht zufrieden ist wie damit umgegangen wird, lässt vermuten, dass es vielleicht noch eine Fortsetzung gibt.

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Rezensionen von annaja:

Geheimnisvolle Nachbarschaft

Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter

Der Thriller der Autorin Nova Winter, alias Svenja Diel wurde abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten geschrieben.
In kurzen Kapiteln verfasst und mit rasantem Spannungsaufbau kann man das Buch hier kaum aus der Hand legen.
Es geht darum, dass ein Paar an einen beschaulichen Ort in den Schwarzwald zieht.

Doch die neuen Nachbarn von Gegenüber wirken alles andere als vertrauenserweckend. Smilla rettet sogar deren kleinen Sohn vor dem Ertrinken aus einem See, doch Dankbarkeit kann sie hier nicht erwarten. Eisige Ablehnung und Misstrauen erfährt sie stattdessen. Doch Smilla ist neugierig und nach und nach kommen Geheimnisse ans Licht, die besonders für die beiden Frauen in der Nachbarschaft Smilla und Lou mehr als überraschend ist. Sie verbünden sich. Smilla forscht immer weiter nach, taucht tief in Abgründe ein, weiht auch ihren Ehemann in nichts ein und es wird gefährlich für sie, die Bedrohung ist gut spürbar.
Das Buch bietet einen fesselnden Lesegenuss von der ersten Seite an und unterhält
mit psychologischer Tiefe.
Lesenswert!

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Rezensionen von Annaja:

Geheimnisvolle Nachbarschaft

Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter

Der Thriller der Autorin Nova Winter, alias Svenja Diel wurde abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten geschrieben.
In kurzen Kapiteln verfasst und mit rasantem Spannungsaufbau kann man das Buch hier kaum aus der Hand legen.
Es geht darum, dass ein Paar an einen beschaulichen Ort in den Schwarzwald zieht.

Doch die neuen Nachbarn von Gegenüber wirken alles andere als vertrauenserweckend. Smilla rettet sogar deren kleinen Sohn vor dem Ertrinken aus einem See, doch Dankbarkeit kann sie hier nicht erwarten. Eisige Ablehnung und Misstrauen erfährt sie stattdessen. Doch Smilla ist neugierig und nach und nach kommen Geheimnisse ans Licht, die besonders für die beiden Frauen in der Nachbarschaft Smilla und Lou mehr als überraschend ist. Sie verbünden sich. Smilla forscht immer weiter nach, taucht tief in Abgründe ein, weiht auch ihren Ehemann in nichts ein und es wird gefährlich für sie, die Bedrohung ist gut spürbar.
Das Buch bietet einen fesselnden Lesegenuss von der ersten Seite an und unterhält
mit psychologischer Tiefe.
Lesenswert!

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Rezensionen von Claudia R.:

leichte Sommerlektüre

Liebe auf den ersten Seeblick von Silke Neumayer

Klappentext / Inhalt:

Verkork(s)t. Verliebt. Verzaubert – Sommerträume am Bodensee.
Nachdem Leonie ihren Mann Adrian in der gemeinsam geführten Berliner Bar beim Seitensprung erwischt hat, steht sie vor den Scherben ihrer Lebensplanung. Mitten in ihrem Herzschmerz erreicht sie die Nachricht, dass ihre verstorbene Großmutter ihr ein kleines Weinlokal inklusive Weinberg vermacht hat.

Kurz entschlossen reist Leonie nach Meersburg am Bodensee. An dem Ort ihrer Kindheit will sie die romantisch in die Jahre gekommene Erbschaft unter die Lupe nehmen. Auf einmal hat Leonie eher zu viele als zu wenige Möglichkeiten: Das Lokal könnte sie in eine moderne Bar verwandeln – oder Haus und Weinberg verkaufen. Und bei der Rebernte steht ihr nicht nur der attraktive Winzer Max zur Seite − auch der reumütige Adrian taucht plötzlich wieder auf. Lässt Leonie ihren Verstand entscheiden – oder ihr Herz?

Cover:

Das Cover wirkt sehr idyllisch. Zwei Stühle und ein kleiner Tisch mit herrlichem Seeblick und wunderschöner Landschaft, geben dem Cover etwas romantisches und atmosphärisches. Direkt kommt hier Urlaubsstimmung auf und auch die Farben sind sehr schön und passend dazu gewählt. Helle sonnige Farben runden das Cover sehr schön ab.

Meinung:

Leichte Lektüre für schöne Sommerstunden mit herrlichen landschaftlichen Beschreibungen. Von Berlin in die Weinberge am Bodensee, dies ist schon eine Veränderung, aber zugleich auch ein Neuanfang für Leonie, die nach einem Seitensprung ihres Mannes, ein Wagnis eingeht. Die Schönheit des Bodensees wird hier ersichtlich und auch landschaftlich wird es sehr atmosphärisch herübergebracht.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel ins Detail gehen, da ich nicht zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und leicht lesen. In die Charaktere findet man sich schnell hinein, jedoch geht es mir teils nicht tief genug. Auch wenn ich Leonie interessant umgesetzt finde, so fehlte mir manchmal die Tiefe und tiefgreifende Emotionen. Zwar findet man sich in Geschehnisse und Charaktere gut hinein, aber so bleiben mir doch die Weiterentwicklungen aus und auch geht es mir manchmal einfach zu schnell mit den Handlungen, da hätte man sich mehr Zeit und Raum für Emotionen und Entwicklungen nehmen können. Die Atmosphäre des Drumherums und der Hintergründe fand ich gut gemacht. Die Beschreibungen der Gegend gibt dem Ganzen einen Wohlfühlcharakter, aber die Story in sich hätte nach meinem Empfinden noch tiefer und emotionsreicher gehen dürfen.

Die Kapitel sind recht kurz und die Anfänge durch kleine Weinranken erkennbar. Gestalterisch ist es schön umgesetzt und auch die Gliederung ist gut gelungen.

Die Geschichte in sich ist atmosphärisch und hat viel Potenzial, für mich wurde dies aber leider nicht zu 100 % ausgeschöpft. Leichte Lektüre für Zwischendurch, die sich kurzweilig lesen lässt.

Fazit:

Leichte Lektüre für schöne Sommerstunden mit herrlichen landschaftlichen Beschreibungen.

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Rezensionen von Katharina Grassmugg:

Ein tolles Buch

All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

"There is a crack, a crack in everything
That's how the light gets in" Diese Textzeile aus Leonardo Cohens "anthem" ist wohl der perfekte soundtrack zu diesem Roman.

Die beiden sehr jungen protagonistinnen die ihre Mutter bei der Geburt der jüngeren Schwester verloren scheinen sich nicht sehr nahe zu stehen.

Immer hat Martha das Gefühl in Junas Schatten zu stehen. Juni, die ambitionierte, talentierte Künstlerin die alle Blicke auf sich zieht. Doch als Juna erfährt das sie an einem Syndrom leidet das ihr das Hör - und Sehvermögen nehmen wird zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg und sie versucht einen Weg zu finden um damit umzugehen. Doch wie soll man mit so einer Nachricht umgehen wenn das bedeutet die eigene Zukunft als Künstlerin zusammen mit der sehfähigkeit immer mehr schwinden zu sehen? Die beiden Schwestern versuchen ihren eigenen Weg zu finden und kommen sich daurch immer näher. Zwischen den wirren des Erwachsenwerdens, der Trauer um die Mutter die sie nicht wirklich kennen und die Sorge um Juna versuchen sie herauszufinden wer sie sind, was sie vom Leben wollen und ob das was sie immer werden wollten noch möglich ist.

Ich fand diesen Roman wirklich sehr gelungen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und nahbar und die Geschichte war sehr interessant. Es war keine Geschichte die einen von den Socken haut sondern ein die soch leise an einen heranschleicht und dadurch umso mehr berührt. In meinen Augen ein wirklich gelungener Roman

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Rezensionen von Petra:

Klimawandel

Tage am Fluss von Jochen Mariss

Sara betreibt eine Fähre über den Fluss, der kürzeste Weg um in den nächstgelegenen größeren Ort zu kommen, aber nur mit Fahrrad oder zu Fuß.
Die Politik plant an dieser Stelle eine Brücke, obwohl dadurch die Natur nachhaltig geschädigt würde. Sara wehrt sich, sie will keinen Zentimeter ihres Grundstücks verkaufen.

Sie trifft auf Leon, er hat mit anderen sich bemüht einen Wald vor dem Abholzen zu schützen. Die beiden verstehen sich trotz des Altersunterschieds und obwohl beide tiefgreifende Geheimnisse haben. Grundsätzlich geht es um zwei Themen: Wie gehen wir mit dem Klimawandel um, auch wenn es für uns zu spät ist, müssen wir nicht etwas für unsere Kinder, Enkel und Urenkel machen. Die andere Frage wie lernt man Vertrauen, wie geht man mit dem eigenen Misstrauen um, wann teilt man seine persönlichen Geheimnisse?
Der Autor hat es auf eine spannende Art und Weise geschafft alles miteinander zu kombinieren.
Alles wird in einem spannenden unterhaltsamen Stil erzählt, die grantige Sara, eher immer auf irgendeine Art wütend lebt sehr zurück gezogen allein. Leon ein noch unsicherer junger Mann kommt gerade aus einem Protestcamp, wo er mit vielen anderen unter erschwerten Bedingungen gelebt hat.
Es dreht sich hauptsächlich um die beiden. Alle anderen sind wie Farbklekse im Hintergrund. Die wichtigen Themen werden angerissen und nicht diskutiert.
Die beiden sind ja einer Meinung. Nur um das Wie und ob man anderen Menschen trotz anderer Verhaltensweisen und Meinungen vertrauen kann, da sind sie unterschiedlicher Meinung. Auch hier bleibt es uns Lesern überlassen uns eine eigene Meinung zu bilden. Sie wird fast gefordert vom Autor. Er beschreibt eine Szene mit allen wichtigen Einzelheiten und dann verlässt er sie und wir sitzen da mit dem Buch und fragen uns, was geschieht weiter oder wie möchten wir wie es weiter geht.
Anregungen en Mass für den eigenen Kopf.

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Rezensionen von Claudia R.:

in letzter Sekunde

Böse Stunde: Thriller von Shepherd Catherine

Klappentext / Inhalt:

Deine Zeit läuft ab. Und niemand wird dich hören.
Gegenwart: Auf einem einsamen Parkplatz sitzt ein Mann reglos hinter dem Steuer. Seine Hände umklammern das Lenkrad, als warte er nur darauf, weiterzufahren. Doch er ist längst tot. Jemand hat ihn mit Kabelbindern fixiert, den Wagen luftdicht versiegelt und ein rätselhaftes Zahnrad zurückgelassen.

Kommissar Oliver Bergmann erkennt schnell: Dieser Mord ist eine Botschaft. Als der Täter ihm wenig später eine Audiodatei schickt, weiß er, dass der Tote nur der Anfang war. Ein Serienkiller hat das nächste Opfer bereits in seiner Gewalt und zwingt Oliver in einen Wettlauf gegen die Zeit.

Zons 1507 : Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt am Rheinufer die Leiche der jungen Magd Agathe. Neben ihr liegt eine Sanduhr mit Sand so rot wie Blut. In ihrem Mund steckt ein kleines Zahnrad. Bastian folgt den Spuren durch die engen Gassen der mittelalterlichen Stadt und stößt auf ein Geheimnis, das um jeden Preis verborgen bleiben soll. Doch Agathe bleibt nicht das einzige Opfer. Als eine zweite Sanduhr auftaucht, rinnen nur noch wenige Körner durch das Glas …

Cover:

Das Cover zeigt eine verbrochene Taschenuhr und es wirkt alles etwas gruselig und geheimnisvoll. Spannung kommt hier bereits beim Cover auf. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hier bereits um den sechzehnten Band der Zons Reihe. Die Fälle bzw. Bände sind durchaus unabhängig lesbar, alle Zusammenhänge und die Hintergründe sind jedoch einfach verständlich, wenn man bereits vorherige Bände und somit auch die ermittelnden Personen bereits kennt. Die Fälle in sich sind aber unabhängig und daher auch die Bücher einzeln lesbar. Mir Vorkenntnissen macht es aber mehr Freude.

Mir waren einige der vorherigen Bände der Zons Reihe sehr gut bekannt und ich habe mich daher sehr auf diesen neuen Fall gefreut. Bereits im Prolog beginnt es mit Gänsehaut Momenten und es kommt hier bereits Spannung auf, die einem schnell die Luft anhalten lässt. Lebendig gegraben und die Zeit rinnt voran. man hat das Gefühl, die Luft wird immer dünner und der Zeit tickt. Spannung und Tempo sind hier recht hoch.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Die beiden Zeitebenen bringen zusätzlich Spannung hinein und machen es noch fesselnder. Die Vergangenheit vor 500 Jahren und die Gegenwart sind gut vernetzt und toll umgesetzt. jede Ebene bringt eigene Spannung hinein und mehr und mehr klären sich diese und die Zusammenhängen. Auf beiden Ebenen gibt es schnell Verdächtige und dennoch bleiben viele Fragen anfangs offen und erst zum Ende hin klärt es sich mehr und mehr. Das Ende selbst ist unerwartet und doch in sich schlüssig und logisch, auch wenn ich es so habe nicht kommen sehen.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut ersichtlich. Die Kapitel selbst einfach durchnummeriert. Die Zeitebenen gut beschriftet und ersichtlich. Der Wechsel zwischen diesen ist auch gut gelungen. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend und temporeich umgesetzt. Man widert die Ganze Zeit mit und wird von den Geschehnissen rasant mitgenommen. Mich konnte das Ganze fesseln und gut unterhalten.

Fazit:

Spannend, mitreißend und fesselnd, eine Geschichte, dessen Zeit förmlich davon rinnt.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Zwei wie eine Einzige

Honey und Blondie von Ubin Eoh

Honey, das Kind koreanischer Einwanderer, und Blondie, eine kleine taffe Berlinerin, merken bereits zu ihrer Kindergartenzeit, dass sie gegenseitig ihre Körper wechseln und quasi in die Haut der anderen schlüpfen können. Das zeigt sich erstmals in einer Notsituation und das machen sie im Lauf ihres Lebens öfter, nämlich dann, wenn es notwendig ist, der anderen die eigene Kraft zu leihen.

Während der kommenden Jahre begegnen sie den unterschiedlichsten Menschen, auch viel Rassismus und Gewalt, schlagen verschiedene Berufswege ein, leben oft weit voneinander entfernt, sind sich aber immer nahe. Und dann ist die eine schwer krank, die andere schwanger, und die Frage stellt sich: Kann Honey Blondies Leben retten, wenn sie, vielleicht zum letzten Mal, die Körper tauschen?
Auch wenn der Leser genau weiß, dass es sich um Fiktion handelt und es nicht wahr sein kann, ist man gleich gefesselt. Die Geschichte hat einen starken Sog, es geht rasant voran, die Notsituationen und ebenso die enge gegenseitige Verbindung sind ergreifend, manchmal erschütternd. Man atmet nach dem Überstandenen auf, man lebt mit, liest vergnügt die Namensverdrehungen und Koseworte der beiden und verfolgt den schriftlichen Austausch mit Freude. Gut gefallen mir auch die Charaktere der beiden Mütter, jede besitzt meine Sympathien, wenn auch für unterschiedliche Wesenszüge.
Eine rasant erzählte Geschichte, voller Zeitgeist, Farben und Gerüche, kulinarischer, hauptsächlich koreanischer Eindrücke (wenn ich sie auch extra nachschlagen musste). Die Erzähl-Person wechselt immer wieder, viele spezielle Ausdrücke, die zu kennen ich mit meinen 76 Jahren viel zu alt bin, mischen den Text auf. Ebenso eine große Portion Humor. Angenehm sind die kurzen Kapitel, die wie Appetithäppchen daherkommen und einem ein längeres Lesen leicht machen.
Das Cover zeigt die Hinterköpfe von zwei Frauen, dunkelhaarig und blond, in enger Umarmung. Genauso stelle ich mir die Freundinnen vor. Ein herrliches Buch, das ich weiterempfehlen werde. Von dieser Autorin wünsche ich mir mehr.

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Rezensionen von Sternzauber:

Das Meer und die Suche nach Freiheit

Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Ich liebe das Cover von „Die Bernsteinfischerin“! Denn die natürliche Szene am Meer mit sonnenlichhtgefärbten Wolken, sprudelnden Wellen und den Vögeln ist einfach wunderschön und sie löst bei mir große Sehnsucht nach der Weite es Meeres aus. Die rundum laufende Gestaltung des Schutzumschlages passt zudem wunderbar zum Inhalt der Geschichte und auch ohne Umschlag gefällt mir das Buch in seiner minimalistischen, aber hübschen Gestaltung sehr.

Die Geschichte erzählt von Julika, die als Bernsteinforscherin das Leben von vor sehr langer Zeit unter die Lupe nimmt. Doch außerhalb dessen, befindet sie sich in einem bewegungslosen Schwebezustand und hat ihr Leben auf Eis gelegt, da sie sich ausschließlich um ihre kranke Mutter kümmert. Eines Tages jedoch entdeckt sie eine sensationelle Inkluse in einem Bernstein, der sie an die Ostsee und zu einer ganz besonderen Frau führt. Kann diese Veränderung, kann die Begegnung mit Ebba dazu führen, dass Julika sich auf die Suche nach ihrem eigenen Weg macht?

Lisa Quentin erzählt ihre Geschichte, die für mich die erste aus ihrer Feder ist, aus zwei verschiedenen Perspektiven und das gefällt mir sehr. Auf diese Weise konnte ich nämlich sowohl Julikas als auch Ebbas Geschichte hautnah verfolgen und ganz intensiv eintauchen. Für meinen Geschmack ist es der Autorin dabei hervorragend gelungen, mich mitfühlen zu lassen und ich konnte die Beweggründe und Gefühle der ProtagonistInnen immer sehr gut nachvollzeihen. Mich hat dabei vor allem die Suche nach innerer Freiheit sehr in ihren Bann gezogen und beschäftigt. Und auch, wenn weder Ebba noch Julika auf den ersten Blick die größten Sympathieträgerinnen sind und sich sehr von der Welt abkapseln, haben sie mein Herz beide schnell erobert und mich mit in ihre Geschichte genommen. Es hat mir Freude gemacht diese beiden straken Frauen kennen zu lernen und ihre Entwicklung begleiten zu dürfen.

Der Text lässt sich wunderbar leicht und angenehm flüssig lesen und ist durch die Überschriften mit dem Namen der Erzählerin sowie Angaben zu Ort du Zeit sehr gut strukturiert. Bereits das Cover hat bei mir für „Meer(fern)weh“ gesorgt, doch die Geschichte hat noch mehr Sehnsucht ausgelöst. Ich hatte wirklich oft das Gefühl das Meer rauschen, den Wind tosen und das Salz riechen zu können…wundervoll!

Und auch die Themen der Handlung sind für meinen Geschmack wunderbar miteinander verwoben. So gibt es viele tiefgründige Inhalte, die authentisch dargestellt sind, die Unterhaltung kommt beim Lesen aber auch keineswegs zu kurz. Mich hat „Die Bernsteinfischerin“ wirklich beeindruckt und mir eine wundervolle Lesezeit geschenkt, weshalb ich dieses Buch von Herzen gerne weiterempfehlen möchte – viel Freude beim Lesen!

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