Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Reise durch die Generationen
Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe
Zum Inhalt:
Vier Frauen aus vier Generationen, die sich lieben, sich weh tun, um Unabhängigkeit kämpfen. Die Männer und Väter fallen den Kriegen zum Opfer, aber richtig schlimm wird es erst nach der Übersiedlung in den Westen. Die zwar hochintelligente aber labile Monika bekommt in den sechziger Jahren ein uneheliches und zu dem auch noch schwarzes Kind zur Welt.
Meine Meinung:
Was ich besonders beeindruckend fand, dass die Autorin ihre eigene Familiengeschichte erzählt, das macht die Geschichte noch greifbarer, noch persönlicher. Ich hatte die Chance sowohl Buch als auch Hörbuch zu genießen und ich muss sagen, dass mir beide sehr gut gefallen haben. Ich fand es schön, die Frauen mit all ihren Schwierigkeiten durch die Jahrzehnte und vor allem die doch für die Frauen immer wieder völlig anderen Lebensumstände und politischen Verhältnissen. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte sehr authentisch die Verhältnisse zeigte, die Schwierigkeiten, aber auch die Freuden der Frauen.
Fazit:
Reise durch die Generationen
Rezensionen von Sonne89:
Verständnisvoll mit Schwächen
Love, Peace & wir von Carsten Müller
Carsten Müller ist Sexualtherapeut und schildert in seinem Sachbuch „Love, Peace & Wir“ Praxisbeispiele aus seinem Arbeitsalltag. Dabei dreht es sich um unterschiedlichste Paarkonstellationen, die sich jeweils in einem anderen Lebensabschnitt befinden und die ihrer Beziehung wieder neuen Schwung geben wollen.
Dabei geht es nicht um reinen Sex, sondern auch um viel Nähe und Bindung/Verbindung.
Stilistisch zeigt das Buch Situationen aus Sicht des Paares und arbeitet diese dann fachlich auf. Dadurch lässt sich das Buch leicht lesen und nachvollziehbar auf den eigenen Alltag beziehen.
Nicht alles aus dem Buch hat mich angesprochen, aber vieles lässt sich auch auf die eigene Beziehung reflektieren und anwenden.
Tatsächlich fand ich die Paarbeispiele und Dialoge untereinander stellenweise zu sehr ausgearbeitet und hätte mir etwas mehr fachlichen Kontext gewünscht.
Generell ein Buch mit Mehrwert, aber nicht mein bevorzugter Ratgeber auf diesem Gebiet.
Rezensionen von clematis:
Ein Herz
Last Kiss of Summer von Jessica M. Felleman
Ein Herz verbindet Sera Watkins und Luke Tisdale auf ganz besondere Weise, wurden die beiden doch in frühen Lebensjahren einer sogenannten Dominooperation unterzogen, bei der Sera ein neues Herz und Luke Seras Herzklappen eingesetzt worden sind. Als beste Freunde verbringen die beiden viele Wochenenden und beinahe jeden Sommer auf Cape Cod, bis einschneidende Geschehnisse diese Routine wieder zerstören.
Mit vielen Missverständnissen, unausgesprochenen Worten und Kränkungen beginnt dieses Buch, in dessen Grundstimmung immer wieder etwas Melancholisches mitschwingt, aber auch für Hoffnung bleibt genug Platz. Erzählt wird aus den Blickwinkeln von Sera und Luke, sodass man insbesondere bei Sera gut in deren Gefühlswelt eintauchen kann. Dennoch kann ich über große Strecken keine Nähe zu den Figuren aufbauen, was möglicherweise daran liegt, dass ich doch schon um einiges älter bin als das Zielpublikum. Verschiedenste Themenbereiche und Problemfelder werden angesprochen, wodurch eine gewisse Tiefe erzeugt und die Leserschaft ermutigt wird, sich mit Krankheit und Tod zu beschäftigen. „Nichts zwingt einen so sehr zu schwierigen Entscheidungen wie die Aussicht auf eine kurze Lebenserwartung.“ [kindle, 4058] Ein wenig abrupt spielen Erinnerungen immer wieder ins aktuelle Geschehen hinein und unterbrechen den Lesefluss, das Ende passt zwar gut zur Geschichte, fühlt sich aber irgendwie nicht ganz glaubwürdig an.
Junge Menschen ab 14 Jahren sind das Zielpublikum dieses Romans. Dieser Gruppe möchte ich das Buch auch gerne weiterempfehlen als Anregung, sich nicht nur mit oberflächlichen, schnelllebigen Dingen zu beschäftigen, sondern ab und zu auch einen Blick auf den Sinn unseres Seins zu werfen.
Rezensionen von gerlisch:
Ich hasse dich, oder vielleicht auch nicht?
All the things I didn't say von Ann Liang
Sadie Wen ist Musterschülerin, Schulsprecherin an der Woodvale Academy, stets höflich, voll durchorganisiert und hilfsbereit, doch dies wird von anderen schamlos ausgenutzt. In ihrem Inneren baut sich Wut und Enttäuschung auf, wie vor einem Vulkanausbruch. Um den Frust von sich abzuschütteln, verfasst sie Emails, die sie aber nie abschicken will.
Bis eines Tages diese zahlreichen Emails doch ihre Empfänger erreichen, und die meisten gehen an Julius Gong, ihren äußerst nervigen und arroganten Mitschüler und Co-Schulsprecher. Ihre Schlagabtausche sind bissig, wütend und herrlich unterhaltsam, doch nach und nach schleichen sich auch andere Gefühle in die Dialoge.
Die Dynamik zwischen Sadie und Julius ist lebendig, unterhaltsam und emotional aufgeladen. Gleichzeitig zeigt die Geschichte sehr feinfühlig, wie Sadie durch dies Email-Missgeschick darauf aufmerksam wird, dass sie mit ihrer Art bei anderen aneckt und es auch andere Dinge im Leben gibt als immer nur perfekt zu sein. Diese Entwicklung ist glaubwürdig und berührend, ebenso wie die Gefühle, die sich zwischen ihr und Julius entfalten.
Besonders gelungen ist die Zeichnung der Nebenfiguren, die authentisch wirken und die Handlung sinnvoll tragen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und ideal für das Young Adult Genre, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Trotz der starken Dialoge, blieben mir Sadie und Julius jedoch an manchen Stellen etwas unnahbar. Hier hätten die Emotionen gerne noch tiefer gehen dürfen.
Perfekt für junge Leser*innen und Fans von sanfter Romance mit Humor.
Rezensionen von askyfullofpages:
Zwischen Wahrheit und Lüge
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Die Geschichte lebt von ihren Geheimnissen, den vielen Verdächtigungen und der durchgehend hohen Spannung.
Besonders gut gefallen haben mir die familiären Verhältnisse und die Frage, wem man überhaupt noch trauen kann. Die Liste der Verdächtigen scheint dabei immer länger zu werden oder etwa doch nicht?
Das Buch ist kurzweilig geschrieben, lässt sich flüssig lesen, hält die Spannung von Beginn an hoch und hat mir bis zum Schluss großen Lesespaß bereitet.
Rezensionen von Stern567:
Lesespaß mit Spannungsgarantie!
Leserabe 2. Lesestufe - Ein Fall für die Skater-Bande von Christian Friedrich
Mit „Ein Fall für die Skater-Bande“ gelingt Christian Friedrich ein spannender Kinderkrimi, der junge Leserinnen und Leser von der ersten Seite an mitnimmt. Die Geschichte verbindet die aufregende Welt des Skateparks mit einem geheimnisvollen Rätsel und schafft so einen modernen Stoff, der nah an den Interessen vieler Kinder ist.
Als Finn von einem maskierten Wesen auf einem E-Roller umgefahren wird, beginnt für ihn und seine Freunde Mia und Kerim eine aufregende Spurensuche voller Überraschungen.
Besonders gelungen ist die Mischung aus Spannung, Freundschaft und Action. Die Handlung bleibt übersichtlich, ohne langweilig zu werden, und bietet genau die richtige Portion Nervenkitzel für fortgeschrittene Erstleser. Die farbenfrohen Illustrationen von Eike Marcus unterstützen das Textverständnis und sorgen für zusätzlichen Lesespaß.
Dank der altersgerechten Sprache, der kurzen Kapitel und der ergänzenden Verständnisfragen eignet sich das Buch hervorragend zum selbstständigen Lesen. Ein unterhaltsames und motivierendes Erstlesebuch, das Lust auf weitere Abenteuer macht.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Große Begeisterung
Hoffnung für alle. Die Bibel - Großdruck-Edition Softcover von Fontis-Verlag Basel
Diese Bibel ist einfach wunderbar. Die Größe ist ideal für das Studieren, aber auch für Menschen mit einer Sehschwäche. Ich habe sie auch in kleinerem Format, sogar in der gleichen Farbe und auch mit Softcover. Die kleinere Ausgabe verwende ich auf Reisen, die große neue für das tägliche Bibelstudium.
Sie ist ideal um sie auf dem Tisch mit eventuell anderen Übersetzungen zu studieren und vergleichen. Ich bin sehr froh mir dieses Exemplar gekauft zu haben und möchte sie daher unbedingt weiterempfehlen!
Rezensionen von Buster:
Hat mich reingezogen in die Geschichte
Eine zu viel von Samantha Hayes
Dieses Buch hat mich von Anfang in die Geschichte reingezogen und war absolut fesselnd. Ich hätte es nie für möglich gehalten das ich bei einer "Familiensaga", so empfand ich es jedenfalls, so gefesselt sein würde aber so war es.
Der Erzähl und Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte sehr flüssig lesen.
Es wurde immer mal wieder aus der Sicht einer anderen Person erzählt was dadurch zu kleinen Cliffhängern führte und es noch spannender machte.
Es gab viele Wendungen, Sackgassen und Twists die mich fast in den Wahnsinn trieben. Der verstorbene Patriarch, wegen dem alle zusammen kamen, hatte es auch Faustdick hinter den Ohren und hat bei mir so einige Male zu Puls geführt, so sehr hat er mich getriggert.
Letztendlich kamen so einige Geheimnisse zu Tage mit denen ich zum Teil nicht gerechnet hatte und der Schluss haut dann nochmal richtig rein.
Alles in Allem kann ich das Buch nur sehr empfehlen!!
Rezensionen von Stern567:
Eine kleine Katze, die Großes bewirkt!
Leserabe Vor-Lesestufe - Eine kleine Katze für Anton von Katharina E. Volk
„Eine kleine Katze für Anton“ von Katharina E. Volk ist ein warmherziges Erstlesebuch, das ein Thema aufgreift, das viele Kinder kennen: den Umzug in eine neue Umgebung. Anton fühlt sich nach dem Wechsel in die fremde Stadt zunächst einsam und verloren. Als er ein kleines Kätzchen findet, verändert sich sein Alltag auf wunderbare Weise.
Die Geschichte vermittelt einfühlsam, wie neue Freundschaften entstehen und wie Tiere Trost spenden können.
Besonders gelungen ist die kindgerechte Sprache, die jungen Leserinnen und Lesern den Zugang zur Geschichte erleichtert. Die farbenfrohen Illustrationen von Sarah Garbers unterstützen das Verständnis und machen das Buch zusätzlich attraktiv. Das Leserabe-Konzept mit Bildwörtern fördert spielerisch die Lesemotivation und bindet Kinder aktiv ein.
Ein liebevoll gestaltetes Buch über Freundschaft, Mut und Neuanfänge, das sich hervorragend zum gemeinsamen Lesen eignet und jungen Lesestartern viel Freude bereitet.
Rezensionen von PMelittaM:
Atmosphärische Schwanensee-Adaption
Verrat der Schwäne von A. B. Poranek
Vor zwei Jahrhunderten verschwand im Königreich Auréal durch einen Fluch nicht nur alle Schönheit der Natur sondern auch nahezu alle Magie, Schuld gab man den Zauberern, sie wurden geächtet und verließen nach und nach das Land oder verbargen sich. Nur durch ihr goldenes Blut sind sie zu erkennen.
Odile wurde als Kind von Regnault aufgenommen, dem Leiter des Théâtre du Roi, ein Zauberer, der die Magie zurückbringen möchte. Dazu bedient er sich auch Odiles, die ebenfalls goldenes Blut hat und für ihn magische Gegenstände stiehlt. Der letzte Coup soll die Couronne du Roi, die Krone des Königshauses sein, mit ihr will Regnault den Fluch brechen und die Magie endlich wieder zurück zu bringen. Dafür muss Odile in die Haut der Adeligen Marie d‘Odette schlüpfen und den Dauphin dazu bringen, sie zu heiraten. Damit ihr die echte Marie dabei nicht in die Quere kommt, wird diese in einen Schwan verwandelt.
Die Geschichte ist eine Adaption von Schwanensee, das mir als Ballett bekannt ist, dessen Geschichte ich aber kaum kannte, so konnte ich mich unbefangen der Geschichte widmen. Erst später habe ich mich mit der tatsächlichen Schwanensee-Geschichte befasst. Mir scheint, A. B. Poranek nahe genug am Original geblieben, erzählt aber auch ihre ganz eigene Geschichte.
Das Setting des Romans ist ein an Frankreich des 17. Jahrhunderts angelehntes Phantasiereich. Nach und nach erfährt man mehr darüber und über das, was zwei Jahrhunderte vorher passiert ist. Die Geschichte hat eine ganz eigene Atmosphäre, die mir gut gefallen hat.
Die Geschichte wird von Odile in ich-Form erzählt, sie ist nahezu durchgehend ein ambivalenter Charakter und trägt in weiten Teilen eher antagonistische Züge, aber auch als Protagonistin taugt sie. Mir hat das gut gefallen, zumal ihre Intentionen, ihr Vertrauen und ihre Zweifel authentisch wirken. Man hat eine Vorstellung, wie die Geschichte ausgehen könnte, sicher ist das aber sehr lange nicht, ich wurde immer wieder überrascht.
Weitere wichtige Charaktere neben Odile sind Marie, die Odile von früher kennt, und zu der sie daher eine besondere Beziehung hat, sowie der Dauphin Aimé, den man nach und nach besser kennenlernt. Beide gefallen mir sehr gut, vor allem Marie hat mich immer wieder überraschen können. Natürlich spielt auch Regnault eine wichtige Rolle.
Ich hatte ein paar Seiten lang etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte zu kommen, ich wurde zwar neugierig, konnte das Geschehen aber nicht recht einordnen. Dann aber packte sie mich und ließ mich bis zum Schluss nicht mehr los.
Die Geschichte ist eine gelungene und ganz eigene Schwanensee-Adaption, spannend erzählt, immer wieder überraschend, und mit einer besonderen Atmosphäre.











