Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Karin_50:
Ein Kinderbuch, das mich selbst überrascht hat
Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Geisterspuk von Mascha Matysiak
Durch meine Enkel habe ich im Laufe der Jahre schon viele Kinderbücher kennengelernt, aber ein Buch nach diesem Prinzip war für mich tatsächlich etwas Neues. Hier wird nicht einfach Seite für Seite gelesen. Die Kinder dürfen mitentscheiden, welchen Weg Paul einschlägt, springen dafür an eine andere Stelle im Buch und können zwischendurch kleine Rätsel lösen.
Diese Idee hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil die Kinder beim Lesen immer wieder selbst gefragt sind.
Die Geschichte rund um das verschwundene Geistermädchen Luzi passt wunderbar in die Halloweenzeit. Gemeinsam mit Paul geht es durch den Freizeitpark auf die Suche nach ihr. Dabei wird es zwar ein wenig gruselig, aber die vielen bunten und humorvollen Illustrationen nehmen dem Ganzen für mich viel von seinem Schrecken. Gerade auf den Bildern gibt es einiges zu entdecken. Auch die kurzen Textabschnitte und die große Schrift finde ich für junge Leser sehr angenehm.
Besonders schön ist für mich, dass man das Buch nicht unbedingt nach einem Durchgang zur Seite legen muss. Durch die verschiedenen Möglichkeiten kann man noch einmal einen anderen Weg ausprobieren und schauen, wohin dieser führt. Etwas schade finde ich lediglich, dass es nicht noch häufiger solche echten Entscheidungsmöglichkeiten gibt. Gerade die haben für mich den besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dieses ungewöhnliche Leseabenteuer gemeinsam mit meinen Enkeln zu entdecken und dabei wahrscheinlich genauso neugierig auf den nächsten Weg zu sein wie sie.
Eine Freundschaft, die mich sehr berührt hat
Schascha und der Buchspazierer von Carsten Sebastian Henn
Mich hat vor allem die Verbindung zwischen Schascha und Carl berührt. Die neunjährige Schascha liebt Bücher und begegnet dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen in der Stadt bringt. Schon dieser Gedanke hat mir sehr gefallen. Schascha ist neugierig und lebendig und begleitet Carl schließlich auf seinen Wegen.
Dabei begegnen die beiden verschiedenen Menschen und erfahren, dass Bücher weit mehr sein können als eine schöne Beschäftigung. Sie können Trost schenken, Hoffnung geben und Menschen miteinander verbinden. Gerade dieser Gedanke zieht sich für mich sehr schön durch die Geschichte. Auch Freundschaft und Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig werden ernstere Themen wie Trauer und Einsamkeit nicht völlig ausgespart. Trotzdem empfand ich die Geschichte vor allem als warm und zugewandt. Carsten Henn schreibt verständlich und einfühlsam, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Das Cover mit Schascha, Carl und den vielen Büchern passt für mich sehr gut zur Geschichte. Besonders gern habe ich mir auch die farbigen Illustrationen im Inneren angesehen. Ich habe das Buch mit einem schönen Gefühl beendet und mochte besonders den Gedanken, dass Bücher Menschen näher zusammenbringen können.
Ein Wald, in dem man gerne verweilt
Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann
Schon die ersten Seiten haben mir den Libellenwald mit seinen vielen Tieren sehr nahegebracht. Besonders Martha mochte ich gern, und auch die Freundschaft, die sich zwischen ihr und Helena entwickelt, habe ich gerne verfolgt. Schön ist, dass es dabei nicht nur um ein magisches Abenteuer geht. Der Schutz des Waldes und seiner Bewohner gehört ganz selbstverständlich zur Geschichte und wird kindgerecht vermittelt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die kurzen Kapitel und der angenehm lesbare Schreibstil passen für mich gut zu einem Kinderbuch. Trotz der Magie bleibt die Handlung verständlich, wird im Verlauf aber zunehmend spannend und geheimnisvoll. Dabei haben mir gerade die ruhigeren Momente im Wald immer wieder gefallen.
Ein besonderer Blickfang sind die vielen Illustrationen. Sie begleiten nicht einfach nur den Text, sondern tragen viel zur Atmosphäre bei. Besonders schön fand ich, wie sich sogar unterschiedliche Tageszeiten in der Gestaltung widerspiegeln.
Für mich ist es eine warmherzige Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und einen achtsamen Umgang mit Natur und Tieren. Einige Fragen bleiben noch offen, sodass ich Martha und Helena gerne wieder im Libellenwald besuchen würde.
Gemütliche Herbststunden in Blossom Heights
Pumpkin Spice & Lonely Hearts von Clara Sanders
Schon nach kurzer Zeit mochte ich die herbstliche Stimmung in Blossom Heights sehr. Der Blumenladen, Kürbisse, Gebäck und die kleinen gemütlichen Ecken haben beim Hören eine Atmosphäre geschaffen, in der ich mich gern aufgehalten habe. Besonders Poppy ist mir ans Herz gewachsen. Mit ihrer herzlichen, manchmal auch recht direkten Art bringt sie Wärme in die Geschichte und sorgt immer wieder für schöne Momente.
Lily mochte ich grundsätzlich gern. Besonders schön fand ich, wie selbstverständlich sie ihrer Freundin Julie zur Seite steht. Manchmal waren mir ihre Gedanken allerdings etwas zu viel und ich hätte mir gewünscht, dass sie in manchen Situationen selbstbewusster auftritt und sich nicht so schnell in ihre Sorgen hineinsteigert. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir von ihr einfach etwas mehr Entschlossenheit gewünscht.
Luke wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Seine hilfsbereite Art und die Momente zwischen ihm und Lily haben mir besonders gefallen. Auch die anderen Figuren tragen viel zu der gemütlichen Kleinstadtatmosphäre bei, die für mich einen großen Teil des Reizes dieser Geschichte ausmacht.
Die Handlung bleibt eher leicht und manches lässt sich schon früh erahnen, was mich bei einem solchen Wohlfühlroman aber nicht besonders gestört hat. Zum Ende hin ging mir dann einiges etwas zu schnell und ein paar zusätzliche Kapitel hätten der Geschichte für meinen Geschmack gutgetan.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und konnte der Geschichte insgesamt angenehm folgen. Für mich war es eine schöne, unkomplizierte Herbstgeschichte mit sympathischen Figuren, Freundschaft, Romantik und ganz viel Gemütlichkeit. Genau das Richtige für ein paar entspannte Stunden, wenn es draußen langsam herbstlich wird.
Was Menschen einander geben können
Leuchtende Schatten von Iris Wolff
Am meisten ist mir die Freundschaft zwischen Ella und Harriet im Gedächtnis geblieben. Die beiden Mädchen wachsen in ganz unterschiedlichen Verhältnissen auf und finden trotzdem eine besondere Nähe zueinander. Gerade in einer Zeit, in der so vieles unsicher wird, hat mich ihr Zusammenhalt sehr berührt.
Ella lebt mit ihrer großen Familie in Siebenbürgen, und dieses familiäre Miteinander habe ich besonders gern gelesen. Der Zweite Weltkrieg scheint zunächst noch etwas entfernt, greift aber zunehmend in das Leben der Menschen ein. Iris Wolff erzählt davon ruhig und ohne unnötige Dramatik. Dabei stehen für mich immer die Menschen, ihre Beziehungen und ihre Gefühle im Mittelpunkt.
Ella war mir schnell nah, aber auch die zurückhaltendere Harriet hat mich beschäftigt. Die Sprache ist fein, bildhaft und stellenweise poetisch, sodass ich manches ganz bewusst langsam gelesen habe. Das Cover mit den leuchtend roten Kirschen gefällt mir sehr und bildet einen schönen Gegensatz zur ernsten Zeit der Geschichte.
Ich habe das Buch nachdenklich geschlossen. Vor allem die Freundschaft der beiden Mädchen und die Wärme innerhalb von Ellas Familie werden mir in Erinnerung bleiben.
Zwischen Apfelblüten und großen Entscheidungen
Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder
Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, durch die Obstgärten von Finkenwerder zu spazieren. Die Beschreibungen der Apfelbäume, der Natur und des alten Gartens haben in mir viele Bilder entstehen lassen und der Geschichte eine ganz besondere Wärme verliehen. Der Apfelgarten ist für mich weit mehr als nur ein Schauplatz.
Er steht für Erinnerungen, Hoffnung und den Wunsch, etwas Wertvolles zu bewahren. Genau das hat mich sehr angesprochen.
Kea war mir von Anfang an sympathisch. Sie fügt sich nicht einfach den Erwartungen ihrer Zeit, sondern versucht ihren eigenen Weg zu finden. Dabei bleibt sie trotzdem glaubwürdig und wirkt nie übertrieben mutig. Auch Kristen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Verbindung, die unter den damaligen Umständen alles andere als selbstverständlich ist. Gerade weil ihre Liebe auf so viele Hindernisse trifft, habe ich ihnen besonders die Daumen gedrückt.
Ebenso gefallen hat mir die Bedeutung der Familie innerhalb der Geschichte. Nicht jede Entscheidung ist leicht nachzuvollziehen, doch gerade dadurch wirken die Figuren sehr menschlich. Auch die historischen Ereignisse fügen sich stimmig in die Handlung ein und machen deutlich, wie sehr politische Grenzen und die Cholera das Leben der Menschen beeinflusst haben.
Der Schreibstil liest sich ruhig, bildhaft und angenehm flüssig. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt wunderbar zur Atmosphäre des Romans. Es macht schon vor dem Lesen neugierig auf die Geschichte.
Das Ende lässt noch viele Fragen offen, aber genau dadurch freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung. Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und werde Kea und ihren Apfelgarten sicher nicht so schnell vergessen.
Mehr als nur eine Liebesgeschichte
The Brave and the Reckless von Dilan Dyer
Manchmal greife ich zu einem Buch, das mich einfach ein paar Stunden gut unterhalten soll. Hier habe ich genau das bekommen und sogar noch etwas mehr. Hinter den humorvollen Szenen verbirgt sich eine Geschichte über Neuanfänge, das Loslösen von Erwartungen und die Frage, ob man alten Gefühlen noch einmal vertrauen kann.
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es versprüht genau die verspielte Stimmung, die ich später auch beim Lesen empfunden habe, und passt wunderbar zum außergewöhnlichen Wildwest-Setting.
Besonders gefallen hat mir Esra. Sie wirkt lebendig, manchmal etwas chaotisch und trifft nicht immer die vernünftigsten Entscheidungen. Gerade deshalb erschien sie mir sehr menschlich. Man spürt, wie wichtig es ihr ist, sich von den Erwartungen ihrer Eltern zu lösen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Auch Noah hat mich nach und nach überzeugt. Hinter seiner kontrollierten und oft schroffen Art steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Es war schön zu beobachten, wie sich beide Figuren langsam aufeinander zubewegen, ohne dass ihre Unterschiede plötzlich verschwinden.
Das Wildwest-Themenpark-Setting fand ich herrlich originell. Die täglichen Shows, die Rollen auf der Bühne und das Leben hinter den Kulissen verleihen der Geschichte ihren ganz eigenen Charme. Ich hatte oft das Gefühl, selbst durch Bravetown zu spazieren und das bunte Treiben zu beobachten.
Neben der Liebesgeschichte mochte ich besonders die Nebenfiguren. Sie bringen Wärme in die Geschichte und sorgen dafür, dass sich Bravetown wie ein Ort anfühlt, an den man gerne zurückkehren würde.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Viele Dialoge haben mich zum Schmunzeln gebracht, weil Esra und Noah sich nichts schenken und ihre Schlagabtausche wunderbar lebendig wirken.
Die Annäherung der beiden hat sich für mich glaubwürdig entwickelt. Aus anfänglichen Reibereien entstehen nach und nach Vertrauen und Nähe, sodass ich ihre Geschichte gerne bis zum Schluss begleitet habe.
Lediglich die sehr ausführlichen romantischen Szenen waren für meinen Geschmack etwas umfangreicher, als ich sie persönlich brauche. Sie passen zwar zur Geschichte, hätten für mich aber etwas kürzer ausfallen dürfen.
Ich habe das Buch mit einem Lächeln zugeklappt. Es hat mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt und mich mit seinen liebenswerten Figuren und dem ungewöhnlichen Setting bestens begleitet.
Magische Fortsetzung
Lucia 2. Rächerin des Feuers von Sarah Fleury
Schon nach wenigen Seiten war die vertraute Welt von Flammaris wieder ganz nah und die Geschichte hat sofort an die Ereignisse des ersten Bandes angeknüpft. Die Handlung entwickelt sich spannend und gleichzeitig sehr gefühlvoll, sodass nie nur das Abenteuer im Mittelpunkt steht, sondern auch die Menschen dahinter.
Besonders schön fand ich, wie sich die Freundschaften weiterentwickeln und wie wichtig Vertrauen und Zusammenhalt für alle werden. Lucia wächst mit jeder Herausforderung ein Stück mehr über sich hinaus und bleibt dabei trotzdem ein Mädchen mit Zweifeln und Gefühlen. Gerade das macht sie zu einer so liebenswerten Hauptfigur. Auch Tiu hat mich diesmal besonders berührt. Seine Entwicklung ist nachvollziehbar und hat mich oft mitfühlen lassen.
Die Reise durch Flammaris führt an viele neue Orte, die mit viel Fantasie beschrieben werden. Dabei entstehen wunderschöne Bilder im Kopf und man entdeckt immer wieder faszinierende Feuerwesen, die der Geschichte einen ganz besonderen Zauber verleihen. Das Cover passt wunderbar zum Buch und fängt die magische Stimmung der Geschichte sehr schön ein. Auch die liebevolle Gestaltung macht Lust, sofort mit dem Lesen zu beginnen.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und ist leicht verständlich, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Spannung und ruhige, gefühlvolle Momente wechseln sich harmonisch ab, sodass die Geschichte bis zum Schluss fesselt. Besonders gefallen hat mir, dass neben dem Abenteuer auch Werte wie Mut, Freundschaft und Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielen.
Mich hat diese Fortsetzung von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Sie erzählt eine spannende und zugleich warmherzige Geschichte, die Jung und Alt gleichermaßen verzaubern kann. Nun bleibt nur noch die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen mit Lucia und ihren Freunden.
Humorvolle RomCom mit kleinen Schwächen
A Business Proposal 1 von Haehwa
Schon das farbenfrohe Cover macht Lust auf eine leichte und humorvolle Geschichte und passt wunderbar zur Stimmung des Buches. Der Einstieg gelingt mühelos und schon nach wenigen Seiten nimmt das Chaos seinen Lauf. Aus einer originellen Idee entwickelt sich eine unterhaltsame Geschichte voller Missverständnisse, überraschender Wendungen und romantischer Momente.
Dabei bleibt die Handlung durchgehend kurzweilig und bietet immer wieder Szenen, die zum Schmunzeln einladen.
Hari war für mich eine sympathische Hauptfigur. Mit ihrer hilfsbereiten und manchmal etwas chaotischen Art gerät sie von einer turbulenten Situation in die nächste und sorgt damit für viele unterhaltsame Momente. Taemu wirkt anfangs eher kühl und sehr zielstrebig, gewinnt im Verlauf der Geschichte aber zunehmend an Tiefe. Besonders seine Entwicklung hat mir gut gefallen. Auch die Nebenfiguren bringen immer wieder frischen Schwung in die Handlung und machen die Geschichte abwechslungsreich.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Vor allem die humorvollen Dialoge tragen viel zum Charme des Buches bei. Gleichzeitig hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht. Manche Missverständnisse ziehen sich etwas in die Länge und nicht jede Entscheidung der Figuren war für mich vollständig nachvollziehbar. Teilweise wirkte die Handlung dadurch etwas überzogen.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte hatte ich eine unterhaltsame Lesezeit. Das offene Ende macht neugierig und weckt die Lust, auch den zweiten Band zu lesen. Für Fans humorvoller Liebesgeschichten mit K Drama Flair ist das Buch sicherlich einen Blick wert. Von mir gibt es 3,5 Sterne.
Ein wunderschöner und kurzweiliger Legespaß für die ganze Familie
Hüter des Schatzes von Reiner Knizia
Dieses Legespiel ist eine wunderbare Bereicherung für unsere gemeinsamen Nachmittage. Es eignet sich hervorragend, um es in gemütlicher Runde mit den Enkelkindern zu spielen, sorgt aber genauso gut bei einem Treffen mit Freundinnen für tolle Unterhaltung. Uns hat das Spiel ab der ersten Minute begeistert.
Der Aufbau des Spiels ist denkbar einfach und geht erfreulich schnell. Jede Person bekommt einen eigenen Spielplan, der den Drachenhort darstellt, und ein Set aus bunten Plättchen. Die Spielanleitung ist übersichtlich gestaltet und die Regeln sind im Handumdrehen verstanden. Das verhindert lange Wartezeiten, was besonders beim Spielen mit jüngeren Kindern ein großer Vorteil ist.
Die Spielmechanik hat mir besonders gut gefallen. Da alle Spieler immer gleichzeitig denselben Schatz heraussuchen und auf ihrem Plan ablegen müssen, entsteht eine wunderbare Dynamik. Niemand muss untätig herumsitzen und warten, bis er an der Reihe ist. Das Sortieren der Schätze in die verschiedenen Bereiche, die durch die kleinen Lavaspalten vorgegeben sind, erfordert einiges an Voraussicht und ein kluges Köpfchen. Man muss gut überlegen, wie man die Gegenstände dreht und platziert, damit sich die unterschiedlichen Schätze am Ende nicht gegenseitig blockieren. Das Spiel bleibt dadurch bis zum Schluss spannend und bietet eine tolle Mischung aus Logik und Unterhaltung.
Die Gestaltung des Spiels ist ein absoluter Hingucker. Die Zeichnungen des Drachenauges auf der Schachtel und die bunten Schatzplättchen mit Gold, Edelsteinen und Schwertern sind sehr liebevoll und detailreich gearbeitet. Das Thema mit dem chaotischen Drachenhort wurde wirklich gelungen umgesetzt. Die Karten und Pläne sind zudem stabil und die Symbole so klar gezeichnet, dass alles sehr gut zu erkennen und zu handhaben ist.
Für mich ist es das ideale Familienspiel, da es Jung und Alt an einen Tisch bringt und nach einer kurzen Runde von etwa zwanzig Minuten eigentlich immer sofort die nächste Partie gefordert wird. Ich kann das Spiel für fröhliche und gemeinsame Stunden sehr empfehlen.











