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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LadyIceTea:

Mysteriöser Einsteiger-Fall der drei ???

EXIT® - Das Buch. Spuk im Tresor von Dimitris Chassapakis; Christoph Dittert


Ein ruhiges Wochenende mit Onkel Titus – genau das hatten sich Justus, Peter und Bob vorgenommen. Kurz zuvor hatten die drei Detektive noch einen scheinbar einfachen Fall gelöst: Im Haus einer alten Dame spukte der Geist des früheren Besitzers. Natürlich war es kein Geist. Oder doch? Während der Fahrt lässt Justus ein beunruhigender Gedanke nicht los.

War der Fall wirklich abgeschlossen? Oder haben die drei ??? etwas Entscheidendes übersehen? Zurück können sie nicht – der Fall muss vom Lesenden übernommen und neu aufgerollt werden.

„EXIT® - Das Buch. Spuk im Tresor“ ist ein interaktives Rätselbuch im Stile der EXIT-Spiele für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Aber auch erwachsene Drei ??? Fans haben hier auch ein paar Stunden ihre Freude.
Die Story ist typisch skurril, wie man es eben von den drei Detektiven kennt.
Es gibt kurze Kapitel mit der Rahmenhandlung und dazwischen einen Ermittlungsbericht aus Sicht des Lesenden, der Justus, Peter und Bob unterstützen muss.
Am Ende eines jeden solchen Abschnitts gibt es ein Rätsel, welches uns in den Ermittlungen weiterbringt.
Die Rätsel sind nicht nur aufs Buch beschränkt. Ein internetfähiges Gerät (Handy, Pc, Tablet) muss vorhanden sein. Dies lief aber alles problemlos.
Die Rätsel sind perfekt für Einsteiger und auch ich als Profi-Exit-Spieler musste mal um die Ecke denken.
Das Buch macht auf jeden Fall Spaß und ist zu empfehlen!

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Tolle Geschichte für Jung und Alt

Schascha und der Buchspazierer von Carsten Sebastian Henn


Die neunjährige Schascha liebt Bücher über alles und begegnet eines Tages dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen der Stadt bringt. Fasziniert begleitet sie ihn auf seinen täglichen Wegen und wird Teil seiner besonderen Mission. Gemeinsam bringen sie Geschichten und Hoffnung zu anderen - bis Schascha selbst zeigen muss, wie viel Mut, Herz und Kraft in ihr und in den Büchern steckt.

Carsten Henn hat seinen Erfolgsroman „Der Buchspazierer“ für Kinder ab 9 Jahren adaptiert.
In „Schascha und der Buchspazierer“ erzählt er seine Geschichte kindgerecht, begleitet mit tollen Illustrationen von Annelie Schulze.
Ich habe den Roman bisher nicht gelesen, ihn mir aber nach dem ich Schascha kennenlernen durfte, direkt gekauft.
Henn hat wundervolle Figuren erschaffen. Egal ob unsere Hauptfiguren Schascha und der Carl der Buchspazierer oder die Nebenfiguren, wie z.B. der Papa von Schascha oder die Kunden des Buchspazierers.
Schascha ist lebenslustig, mutig und ein eigensinniger Wildfang. Sie hat mich zum Lächeln gebracht und auch zum Nachdenken. Ebenso Carl, den ich besonders gegen Ende einfach nur in den Arm nehmen wollte.
Aber auch in den Kunden und dem Papa konnte ich mich irgendwie wiederfinden.
Schon alleine durch dieses Kinderbuch kann ich mir gut vorstellen, warum „Der Buchspazierer“ so ein Erfolg geworden ist. Das Buch lebt von der Liebe zu Büchern und den ganz individuellen Menschen, die diese Bücher lesen.
Überraschend fand ich, dass der Autor auch um schwere Themen wie z.B. häusliche Gewalt und Einsamkeit keinen Bogen macht. Er geht wunderbar feinfühlig damit um.
Ein tolles Buch, von Anfang bis Ende.
Ich kann Schaschas Geschichte wärmstens für Jung und Alt weiterempfehlen.

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Starker Jugendroman

Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher


Manchmal beschließt man mit fünfzehn, woran man nicht mehr glauben will. Issa hat der romantischen Liebe längst abgeschworen, zu laut sind die Geldsorgen ihrer Familie, zu deutlich die gescheiterten Träume der Eltern.
Issa besucht ein Gymnasium voller Rich Kids, während zu Hause jeder Euro zählt.

Halt gibt ihr nur Grace: forsch und überzeugt davon, dass Geld vor allem ein lösbares Problem ist. Als Issas Familie in eine existenzielle Notlage gerät, beschließen die beiden Freundinnen, selbst aktiv zu werden. Gleichzeitig hat auch Grace ein Problem, wenngleich ein medizinisches: Ihre Brüste sind zu groß, sie hat Schmerzen und schämt sich. Doch die Krankenkasse will nicht zahlen. Die beiden begeben sie sich auf eine monetäre Odyssee, die sie zwingt, Grenzen zu überschreiten – moralische ebenso wie gesellschaftliche.

Daniela Dröscher erzählt in „Mädchen allein zu zweit“ die Geschichte von Issa und Grace.
Die beiden Mädchen sind beste Freundinnen, obwohl Grace aus einer wohlhabenden Familie stammt und Issas Familie jeden Cent umdrehen muss.
Die zwei stehen nicht nur vor den Problemen des Erwachsenwerdens, sondern auch vor den Geldproblemen von Issas Mutter und den gesundheitlichen Problemen von Grace.
Ihre Brüste sind durch die Pubertät stark gewachsen und verursachen ihr extreme Schmerzen. Doch damit die Krankenkasse die Kosten trägt, wiegen sie noch zu wenig.
Auf ihrer Suche nach Lösungen werden sie zusätzlich noch mit Vorurteilen und Standesunterschieden konfrontiert und müssen nicht nur Wege für ihre Probleme finden, sondern auch zu sich selbst.
Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Er ist nicht kindlich, sondern passt perfekt zu den beiden Hauptfiguren. Die Stimmung des Buchs bringt den Inhalt noch mal besser rüber. Man spürt auf jeder Seite was bei Issa und Grace gefühlsmäßig los ist, ohne dass es zu deprimierend oder albern wirkt. Die Autorin trifft genau den richtigen Ton.
Die Figuren sind stark und glaubhaft geschrieben. Ich wollte sie von Anfang bis Ende begleiten und wissen, was ihnen geschieht und welche Lösungen sind finden.
„Mädchen allein zu zweit“ ist ein starker Jugendroman, den auch Erwachsene super lesen können.

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Tage am Fluss

Tage am Fluss von Jochen Mariss



An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins Wanken. Ein Roman über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet.

Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer.

Jochen Mariss erzählt mit „Tage am Fluss“ einen Sommerroman mit einem Gefühl von heißen, trägen Sommertagen, dem surren der Insekten und der typischen Staub- und Pflanzengeschwängerten Luft.
Er erzählt die Geschichte von Sara Harmsen, die noch in ihrem ganz eigenen Tempo mit ihren Tieren und der Fähre lebt. Sie lebt mit und von der Natur und dem Fluss.
Die moderne Lebensweise bedroht ihr Heim und ihr Einkommen und Sara muss einen Weg finden, sich zu behaupten.
In ihrem Konflikt taucht der junge Mann Leon bei ihr auf. Er bringt alte Erinnerungen hoch, ein wenig frischen Wind in ihr Leben und hilft ihr, sich gegen den Wind zu stellen.
Jedoch bringt auch er seine Päckchen mit und während eine besondere Verbindung zwischen beiden entsteht, müssen sie gleichzeitig aufpassen, sich nicht wieder zu verlieren.
Das Buch hat mich langsam mitgezogen und mich bis zum Ende in seinem Sog mittreiben lassen. Der Erzählstil des Autors hat es geschafft, viele Bilder und passende Gefühle entstehen zu lassen und das war für mich das Besondere an diesem Buch.
Jochen Mariss hat eine ganz bestimmte Sommerstimmung entstehen lassen, die vermutlich bei den meisten Lesern ganz eigene Erinnerungen weckt.
Die Geschichte von Sara und Leon hat mir auch gut gefallen, auch wenn ein paar Dinge vorhersehbar waren, ein paar Konflikte ein wenig unnötig und die Beziehung der Zwei nicht immer ganz verständlich für mich war. Irgendwie haben die Beiden sich dennoch gut ergänzt.
Die Klimaschutz-Thematik hat der Autor ebenfalls sehr geschickt eingebunden. Mit Sara und Leon und den Leuten aus dem Dorf, hat er die typischen Lager geschaffen. Leon, der die Welt retten will aber dabei eigentlich nicht weiß, wie er dieser riesen Verantwortung Herr werden soll. Sara, die sich dieser Verantwortung bewusst ist aber auch, dass jeder nur das tun kann, was er eben kann. Und dann die Dorfbewohner, die die Augen verschließen und alles auf die Zukunft abwälzen wollen.
Dabei war alles eher interessant als belehrend oder langweilig und es hat gut ins Geschehen gepasst.
Das Ende des Buchs war schlüssig und zufriedenstellend und hat mich die Geschichte zufrieden beenden lassen.
Ein guter Sommerroman, der durch die Bilder und Gefühle lebt.

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Geniale Fortsetzung der Reihe

Böse Stunde: Thriller von Shepherd Catherine



Gegenwart: Auf einem einsamen Parkplatz sitzt ein Mann reglos hinter dem Steuer. Seine Hände umklammern das Lenkrad, als warte er nur darauf, weiterzufahren. Doch er ist längst tot. Jemand hat ihn mit Kabelbindern fixiert, den Wagen luftdicht versiegelt und ein rätselhaftes Zahnrad zurückgelassen.

Kommissar Oliver Bergmann erkennt schnell: Dieser Mord ist eine Botschaft. Als der Täter ihm wenig später eine Audiodatei schickt, weiß er, dass der Tote nur der Anfang war. Ein Serienkiller hat das nächste Opfer bereits in seiner Gewalt und zwingt Oliver in einen Wettlauf gegen die Zeit.
Zons 1507 : Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt am Rheinufer die Leiche der jungen Magd Agathe. Neben ihr liegt eine Sanduhr mit Sand so rot wie Blut. In ihrem Mund steckt ein kleines Zahnrad. Bastian folgt den Spuren durch die engen Gassen der mittelalterlichen Stadt und stößt auf ein Geheimnis, das um jeden Preis verborgen bleiben soll. Doch Agathe bleibt nicht das einzige Opfer. Als eine zweite Sanduhr auftaucht, rinnen nur noch wenige Körner durch das Glas.

„Böse Stunde“ ist der sechzehnte Band der „Zons-Reihe“ von Catherine Shepherd.
Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Da aber Nebenhandlungen auf den vorherigen Bänden aufbauen, lohnt es sich, die richtige Reihenfolge zu lesen.
Auch dieser Band nimmt uns direkt wieder mit in Vergangenheit und Gegenwart.
Die Gegenwart präsentiert sich uns mit einer schaurigen Szene, die nichts Gutes erahnen lässt. Aber auch in der Vergangenheit geht es direkt blutig los.
Oliver Bergmann ermittelt wieder in der Gegenwart und Bastian Mühlenberg in der Vergangenheit.
Catherine Shepherds gewohnt einnehmender Schreibstil hat mich direkt mitgerissen und das Buch für mich in einen Pageturner verwandelt.
Beide Fälle sind verworren, schaurig und spannend. Ich habe bis zum Schluss mitgerätselt, was es mit der Sanduhr und dem Zahnrad auf sich hat und welche der Personen einfach nur verdächtig wirkt und wer vielleicht wirklich der Täter ist.
Bis zum Schluss habe ich gerätselt und mich doch von der Autorin an der Nase herumführen lassen, so dass es doch einen guten Aha-Moment gab.
Begleitet werden die Hauptstränge der Erzählung von Bastians und Annas Verbindung und Olivers und Emilys Beziehung. Das bereichert das Buch und gibt ein kleines Gefühl von Zuhause.
Ich habe alle Bücher der Reihe verschlungen und bin auch dieses Mal wieder begeistert.
Ich bin und bleibe Fan der Reihe und freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Spannend aber kleine Macken

Der Lehrmeister: Thriller von Catherine Shepherd


Am Stamm einer alten Eiche lehnt eine Frau. Aus ihrem leeren Blick ist jegliches Leben gewichen. Um ihren Hals baumelt eine Schiefertafel mit einer geheimnisvollen Nachricht des Täters. Spezialermittlerin Laura Kern ist erschüttert und nimmt sofort die Spur zum Mörder auf. Doch sie kann keinen einzigen Zeugen finden, und schon kurz darauf wird ein weiteres Opfer entdeckt, genauso grausam inszeniert.

Laura und ihr Partner Max haben es mit einem skrupellosen Serienmörder zu tun, der sich selbst als Lehrmeister betrachtet und der seine Opfer in die Einsamkeit des Waldes lockt. Wird es ihnen gelingen, den Täter aufzuhalten, oder wird der Lehrmeister seine dunkle Lektion vollenden?

„Der Lehrmeister“ ist der achte Teil der „Laura Kern“-Reihe von Catherine Shepherd.
Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
Der Leser wird von der Autorin sofort ins Geschehen gebracht, in dem er den ersten Mord aus Sicht des Opfers mitverfolgen kann.
Ab da wechselt es zu unserer Ermittlerin Laura Kern und ab und zu mal in die Sicht des Täters oder einer Anwaltssekretärin, die eine Rolle spielt.
Das erste Opfer bringt keine wirklichen Spuren aber viele Fragen und die Schiefertafel um ihren Hals lässt direkt auf einen Serientäter schließen. Natürlich lässt die zweite Leiche nicht lange auf sich warten.
Unsere Ermittler gehen wirklich jedem Verdacht und Hinweis nach und es entwickelt sich eine spannende Ermittlung, die auch mich eine Zeit zum Nachdenken gebracht hat. Aber leider war es mir dann ab einem gewissen Punkt relativ klar, wer der Mörder ist und auch das Warum konnte ich mir herleiten. Das war eine der kleinen Macken.
Dazu habe ich nicht so ganz nachvollziehen können, woher bei dem Täter dieses Ding mit der Tafel und so kam. Es wird zwar irgendwie erklärt aber für mich nicht ganz befriedigend.
Das Setting mit der Kanzlei fand ich leider auch eher etwas klischeehaft und nicht ganz so spannend wie erhofft.
Aber zum Glück punktet dann wieder das Gesamtpaket aus Schreibstil, Figuren und Story, so dass ich am Ende doch relativ zufrieden war.
Es ist vielleicht nicht das stärkste Buch der Reihe aber dennoch spannend und zu empfehlen!

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Leider verschenktes Potenzial

Only One Kiss von Natasha Madison


Ralph, Eishockeyprofi und alleinerziehender Vater, hat die Mutter seiner Tochter bei der Geburt verloren. Er glaubt nicht, dass er lieben kann, bis er Candace kennen lernt.
Sie hat sich geschworen, nie etwas mit einem Klienten anzufangen. Doch als Ralph eine Socialmedia-Managerin braucht, fliegen schnell die Funken.

„Only one kiss“ von Natasha Madison ist der Auftakt ihrer neuen Sports-Romance Reihe.
Das Cover ist typisch für dieses Genre. Mir gefällt es recht gut. Es passt einfach und da ich das Genre mag, hat es mich angesprochen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Ralph und Candace erzählt.
Wir dürfen miterleben, wie Ralph mit seiner süßen Tochter Ariella umgeht und wie er und Candace aufeinandertreffen und sich kennen lernen.
Auch über Candace Arbeit und ihre liebe und kinderbezogene Art erfahren wir zunächst einiges.
Die Zwei kommen sich recht schnell näher und interessieren sich für einander. Das Flirten hat mir gefallen und auch wie Ralph und Candace miteinander umgehen und wie beide mit Ari umgehen.
Leider ging es ab da an nur noch bergab. Zwischendurch hatte ich immer das Gefühl, als würden Teile der Geschichte fehlen. Candace oder Ralph haben plötzlich Dinge getan oder gesagt, die mich kurz haben stutzen lassen, so als hätte ich was verpasst. Eishockey wird übrigens nur nebenbei erwähnt, wenn er mal zum Training fährt.
Dazu fehlt auch durchweg die Tiefe. Wir erfahren zwar ein bisschen was über Ralph und seine Ex Cassie und auch Andeutungen zu Candace Vergangenheit fallen aber es bleibt alles sehr oberflächlich.
Spätestens als die beiden dann zusammengekommen sind, hatte mich das Buch verloren. Ralph wird zum Alphaoxen und schreibt ihr z.B. vor, was sie nicht anziehen darf. Er wird sinnlos eifersüchtig und teilweise bevormundend. Die Sex-Szenen sind Geschmackssache aber für mich waren sie auch zu hohl und zu wenig mit Gefühl (ja auch härter kann mit Gefühl sein).
Der Streit der beiden war mehr als albern und die Versöhnung hat mich mit den Augen rollen lassen. Klar, kann man sich über sowas streiten aber ihre Reaktion war zu extrem und dafür die Versöhnung zu einfach. Für mich absolut nicht glaubwürdig.
Die Zeit danach und der Epilog waren dann wieder recht schön aber schon alleine das Hauskaufthema hat mich wieder genervt. Alphaoxe halt.
Schade schade. Das Buch hatte echt Potenzial und hat gut angefangen aber leider dann zu sehr nachgelassen.

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Wieder eine spannende Fortsetzung!

Das Wiegenlied: Thriller von Catherine Shepherd


Gegenwart: Als Kriminalkommissar Oliver Bergmann zu einem Doppelmord gerufen wird, bietet sich ihm ein schreckliches Bild. Ein Ehepaar wurde brutal ermordet. Es scheint sich nicht um einen Raubmord zu handeln, denn offenbar hat der Täter nichts aus dem Haus entwendet. Ganz im Gegenteil, er hat etwas für Oliver zurückgelassen.

Neben der Toten steht ein Lautsprecher, aus dem ein bekanntes Kinderlied erklingt. Ein jahrhundertealtes Wiegenlied, das Oliver zu einem schrecklichen Geheimnis in der Vergangenheit führt.
Zons 1504: Mitten in der Nacht hört Schwester Agnes ein Lied. Als sie vor der Kapelle nachsieht, macht sie einen grauenhaften Fund. Eine Ordensschwester liegt leblos auf der Klosterwiese. Die Nonnen glauben, dass der Leibhaftige im Kloster umgeht, denn ihre Mitschwester wurde nicht nur erstochen, sondern auch mit einem Teufelssymbol gebrandmarkt. Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt einen geheimen Klostergang, durch den der Mörder sich Zutritt verschafft hat. Doch Bastian ist zu spät, denn der Täter hat bereits eine weitere Nonne in seiner Gewalt. Mit jeder Stunde, die vergeht, wird Bastian immer verzweifelter. Gelingt es ihm, den Serienmörder aufzuhalten und das Kloster aus diesem Albtraum zu befreien?

„Das Wiegenlied“ ist der 13. Band der Zons-Reihe von Catherine Shepherd.
Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Ich finde sie aber umso besser, wenn man die Figuren ein bisschen kennt. Aber es ist kein muss.
Wir springen wie immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
In der Gegenwart ermittelt Oliver Bergmann mit Hilfe seiner lieben Emily und in der Vergangenheit ist Bastian Mühlenberg mit seinem Kumpanen Wernhardt unterwegs.
Wer die Bücher kennt, kennt auch das grobe Prinzip. Wir haben einen Fall in der Vergangenheit, den Bastian mit den damaligen Mitteln versucht zu lösen und wir haben einen Fall in der Gegenwart, der immer einen Bezug zum damaligen Fall hat und bei der Lösung Oliver oft von seiner Freundin Emily Unterstützung bekommt.
Dieser Fall beginnt im damaligen Nonnenkloster und ist bei Bastian und Oliver gleichermaßen vertrackt und spannend. Es gibt viele Hinweise und Verdächtige aber lange ist nichts so richtig zielführend.
Ich fand es wieder klasse, Bastian und Oliver bei ihren unterschiedlichen Ermittlungen zu verfolgen. Durch den tollen Schreibstil war ich von Anfang bis Ende auf jeden Fall mit Spannung dabei.
Die Fälle entwickeln sich beide unheimlich fesselnd und auch die jeweilige Auflösung hat mir gefallen. Alles war schlüssig und zufriedenstellend.
Wir erfahren natürlich auch ein paar Neuigkeiten zu unseren liebgewonnenen Figuren und wie sich so ihre Leben weiterentwickelt haben.
Ich liebe diese Reihe und bin auch bei Band 13 nicht weniger begeistert. Einfach klasse!

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Band 14 der Zons-Thriller

Das Verbot: Thriller von Catherine Shepherd


Gegenwart: Eine beliebte Kinderpsychologin wird tot in ihrer Praxis aufgefunden. Kriminalkommissar Oliver Bergmann erkennt sofort, dass dieser Mord alles andere als gewöhnlich ist. Der Täter hat sein Opfer in einer bizarren Pose am Schreibtisch drapiert, die Arme weit ausgebreitet. Schon bald wird klar, dass die Psychologin eine heimliche Affäre hatte.

Wurde sie ermordet, weil sie etwas Verbotenes getan hat? Doch bevor Oliver ihren Liebhaber mit dem Verbrechen konfrontieren kann, geschieht ein weiterer Mord. Kurz darauf erhält Oliver eine kryptische Nachricht vom Täter. Er muss ein uraltes Geheimnis lüften, wenn nicht noch mehr Unschuldige sterben sollen.
Zons 1505: Vor den Toren des Franziskanerklosters liegt ein ermordeter Mönch. Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt eine unheimliche Botschaft an dem Pfeil, der in der Brust des Toten steckt. Im Kloster rätselt man über das Vermächtnis der schweigenden Mönche, das in der geheimnisvollen Nachricht erwähnt wird. Nur der Bibliothekar scheint mehr darüber zu wissen. Doch er hüllt sich in Schweigen, selbst als der nächste Mönch aus der Mitte des Ordens gerissen wird. Bastian findet einen goldenen Schlüssel, mit dem er die Botschaft entschlüsseln muss, ehe ein weiteres Leben erlischt.

„Das Verbot“ ist der 14. Band der Zons-Reihe von Catherin Shepherd und wieder einmal eine gelungene Fortsetzung.
Ich bin schon lange ein Fan der Autorin und auch von jeder ihrer Reihen aber auf die Zons-Bücher freue ich mich immer besonders.
Wer die Bücher noch nicht kennt, kann sie aber unabhängig voneinander lesen, denn es gibt nur Kleinigkeiten, die sich durch die Bücher ziehen. Ich persönlich mag es aber am liebsten, Reihen in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Wieder einmal treiben in Gegenwart und Vergangenheit grausige Mörder ihr Unwesen. Oliver Bergmann muss im heute ermitteln und Bastian Mühlenberg im damals. Wer die Reihe kennt ahnt es, dass die Fälle natürlich irgendwie verknüpft sind und Oliver wieder auf Hilfe seiner lieben Emily angewiesen ist.
Auch wenn das Konzept in allen Büchern gleich ist, finde ich es dennoch jedes Mal richtig spannend. Ich liebe es mitzuverfolgen, wie Bastian den Originalfall mit den damaligen Mitteln aufklären muss und wie Oliver jedes Mal mit Emilys Hilfe in die Zonser Stadtgeschichte abtaucht und so dem Verbrecher auf die Spur kommt.
Man merkt, dass die Autorin viel über das damalige und das heutige Zons weiß.
Die Figuren habe ich mittlerweile sehr ins Herz geschlossen. Mit jedem neuen Band gibt es bei unseren Charakteren kleine Weiterentwicklungen, die dem Ganzen Leben einhauchen.
Der Fall sorgt in diesem Buch wieder für Gänsehaut. Bastians Ermittlungen im Mönchskloster sind ebenso spannend wie Olivers Ermittlungen in der Kirchengemeinde.
Mir hat der Fall wieder richtig gut gefallen und ich bin durch den tollen Schreibstil einfach nur durch die Seiten geflogen.
Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

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Schöner Feelgood-Roman

Für immer Inselwind von Antonia Sommer


Auf der Insel Norderney führt Raik nach dem Tod seiner Eltern deren Fahrradladen weiter und kümmert sich um die vier jüngeren Geschwister. Bei so viel Verantwortung bleibt keine Zeit für Beziehungen. Und aus Prinzip lässt er sich nicht auf Touristinnen ein. Doch als er Svea kennenlernt, wirft er seine Vorsätze über Bord.

Was als Urlaubsflirt beginnt, entwickelt sich schon bald zu echten Gefühlen. Aber Sveas Leben ist ein einziges Chaos. Sie hat sich gerade erst von ihrem Mann getrennt und muss herausfinden, was sie will. Und dann stellt auch noch ein Anruf von Raiks Ex-Freundin alles gehörig auf den Kopf.

„Für immer Inselwind“ von Antonia Sommer ist der Auftakt ihrer neuen Norderney-Reihe.
Wir begleiten Svea zurück nach Norderney, wo sie immer ihre Ferien bei ihrer Oma verbracht hat. Dort begegnen wir auch Raik und seiner absolut liebenswürdigen Familie.
Die Autorin nimmt uns mit ganz viel Wärme und Liebe mit nach Norderney. Sie beschreibt die Insel unglaublich schön, so dass man selbst das Gefühl hat dort Urlaub zu machen.
Das Buch ist einfach ein Feelgood-Roman, mit absolut sympathischen Figuren.
Durch die verschiedenen Thematiken kommt sogar ein bisschen Spannung auf, auch wenn die jeweilige Auflösung meistens doch vorhersehbar ist. Aber umso wohler fühlt man sich beim Lesen.
Svea ist eine tolle Hauptfigur und ich habe ihre Abenteuer auf Norderney gerne begleitet. Sie ist clever und mutig und besonders die klaren Gespräche zwischen den Figuren haben mir gut gefallen. Hier gab es keine unnötigen Missverständnisse, nur weil niemand ehrlich ist.
Auch Raik und seine Familie sind absolut liebenswert und man wünscht sich als Leser für alle einfach nur das Beste.
Das Buch ist die perfekte Lektüre für zwischendurch, um einfach mal abzuschalten und sich wohlzufühlen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen.

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