Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Drama, Baby!
Backstage in Seattle von Mina Mart
Für eine sexy Rockstar-Geschichte bin ich ja immer gerne zu haben, daher stürzte ich mich begeistert auf den über 570 Seiten dicken Wälzer, der im Mai 2021 bei Mira Taschenbuch erschienen ist und den Auftakt zur Backstage-Reihe von Mina Mart bildet. Wie sich zufällig herausstellte, hatte ich erst kürzlich zwei andere Werke der Autorin gelesen, nämlich die Soho-Love-Reihe, die sie unter dem Pseudonym Nena Tramountani veröffentlicht hat.
Auch beim vorliegenden Roman handelt es sich um eine New-Adult-Romanze, deren Handlung schnell erzählt ist: Als Eliza Fleming an einem Abend dem Sänger Finn Westwood in die Arme stolpert, sprühen sofort die Funken. Doch beide sind sich einig - ihre heißen Küsse sollen eine einmalige Aktion bleiben. Dumm nur, dass sie den gleichen Freundeskreis haben und sich fortan nicht mehr aus dem Weg gehen können.
Der allgemeine Einstieg in die Story und die Vorstellung der einzelnen Figuren haben mir gut gefallen, insbesondere die Dynamik in der Mädels-WG von Eliza, Ally und Jen wirkte sehr sympathisch. Selbiges gilt für Finns Brüder, die trotz des Reichtums ihrer Familie total bodenständig geblieben sind und mich mit ihren witzigen Sprüchen amüsiert haben. Eliza mochte ich zu Beginn recht gerne, nur auf Dauer wurde ihr Verhalten mir zu anstrengend, da ich es oftmals nicht nachvollziehen konnte. Warum sie sich so gegen die Liebe sperrt, hat sich mir nicht erschlossen. Finn zieht vom sonnigen Kalifornien ins verregnete Seattle, wo auch seine beiden Brüder leben, um einen Neustart zu wagen. Nichts soll ihn mehr an seine düstere Vergangenheit erinnern. Von Anfang an wird immer wieder betont, wie unglaublich attraktiv er ist – sein Aussehen wird als perfekt und gottgleich beschrieben. Jede Frau scheint ihm bewundernde, lechzende Blicke zuzuwerfen, woraufhin er stets genervt und teilweise herablassend reagiert. Nur bei der Begegnung mit Eliza ist plötzlich alles anders – warum auch immer. Er selbst kann sein Verhalten nicht verstehen und ich konnte es ebenfalls nicht. Abgesehen von der Tatsache, dass sie sich gegenseitig sexy finden und direkt übereinander herfallen, gibt es keinen plausiblen Grund für ihre Annäherung.
Prinzipiell war es eine unterhaltsame Geschichte, die man locker auch um ein paar hundert Seiten hätte kürzen können, da ich das Gefühl hatte, dass über lange Strecken kaum etwas Relevantes passiert. So angenehm ich den Plot um die liebenswerten Nebenfiguren fand, so schwer machten die Hauptfiguren es mir, mich entspannt zurückzulehnen. "Melodramatisches Teenie-Verhalten? Aber hallo." (S. 204) Ihr Verhalten wirkte auf mich ziemlich kindisch bzw. nicht altersgerecht. Ständig ging es um "Deals" und "Spielchen", welches Verhalten man dem anderen 'zeigen' darf und was nicht, wer wem etwas vormacht oder etwas beweisen will, wer die 'Macht' hat, wer vor wem wegläuft usw. – einfach nur anstrengend, ebenso wie die gegenseitigen Beschimpfungen. Auf jede 'Versöhnung' bzw. jedes Neu-Arrangement folgte prompt das nächste Drama. SIE will partout keine Gefühle zulassen; ER meint, nicht lieben zu können… Heiß finden sie sich trotzdem und tigern voller Verlangen und Frust umeinander herum wie Katz und Maus. Meine Güte, man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen. Bei Teenagern hätte ich das Verhalten nachvollziehen können, aber sooo jung sind sie dann doch nicht mehr. Um es mit den Worten von Eliza selbst auszudrücken: "»Willkommen im Kindergarten.«" (S. 277)
Erzählt wird abwechselnd aus Elizas und Finns Perspektive. Den Schreibstil empfand ich als relativ locker und die Dialoge als realistisch, an vielen Stellen jedoch wirkte die Wortwahl übertrieben im Hinblick auf das ganze Drama zwischen den beiden Hauptprotagonisten, was das Lesevergnügen etwas schmälerte. Eliza wird von Finn immer nur "Kleine" oder "Baby" genannt – wem’s gefällt…mein Fall war es nicht. Leider kam überhaupt kein Seattle-Feeling auf, was ich total schade fand; die berühmte Space Needle wird zwar hier und da kurz erwähnt, aber der Roman hätte in jeder anderen Stadt spielen können. Außerdem hatte ich gehofft, dass das Thema Musik mehr im Fokus stehen würde; von der Musik-Szene bekommt man allerdings nicht wirklich viel mit.
Fazit: Ein hübsches, genregerechtes Cover und eine nette Grundidee; toller Anfang, danach etwas zäh. Die Charaktere und ihre Background-Story erschienen mir nicht tiefgründig genug ausgearbeitet, konnten mich nicht vollends überzeugen; wobei Finn mir letztlich deutlich positiver in Erinnerung geblieben ist und seine noch nicht gänzlich erzählte Vergangenheit viel Raum für Spekulation lässt. Insgesamt hat die Handlung (- sofortige Anziehungskraft und anschließend permanentes, völlig unnötiges Hin und Her -) noch viel Luft nach oben. Man darf gespannt sein, ob das Auf und Ab sich in London, dem Schauplatz des zweiten Bandes, fortsetzen wird. Für (junge) New-Adult-Fans, die sich nicht an Drama stören, könnte das Buch durchaus von Interesse sein.
Rezensionen von Lilli33:
Ein verzweifelter Vater auf der Suche nach seiner Tochter
Das dunkle Herz von Palma von Mons Kallentoft
Ein verzweifelter Vater auf der Suche nach seiner Tochter
Inhalt:
Tim Blancks Tochter Emme ist seit über fünf Jahren verschwunden, und solange sucht der Stockholmer Ex-Polizist schon auf Mallorca nach ihr. Dabei wird er immer mehr in verschiedene Verbrechen involviert, immer mit Blick auf ein Vorwärtskommen, hin zu Emme.
Meine Meinung:
Meines Erachtens sollte man den 1. Band „Verschollen in Palma“ zuvor gelesen haben, da die Handlung direkt fortlaufend ist. Zwar wird das Wichtigste hier noch einmal erwähnt, aber die Feinheiten im Beziehungsgeflecht der verschiedenen Charakter würden einem fehlen.
Wie schon in Band 1 ist auch hier der Schreibstil wieder ungewöhnlich: Schnell abgefeuerte Sätze, Perspektivwechsel mitten im Abschnitt, von Satz zu Satz, sich gegenseitig umschlingende Gedanken. Hier ist aufmerksames Lesen gefragt.
Die Verzweiflung der zurückgebliebenen Eltern, Tim und Rebecka, kommt gut zum Ausdruck und ist absolut nachvollziehbar. Mir gefiel allerdings Tims Entwicklung nicht wirklich gut. Zur ein oder anderen Handlung seinerseits hätte ich mir noch ein paar mehr Worte gewünscht, um sie verständlich zu machen bzw. seine innere Zerrissenheit zu zeigen.
Spannung ist vom Anfang bis zum Schluss vorhanden, die Handlung wird rasant vorangetrieben. Damit ist das Buch genau so, wie ein guter Krimi oder Thriller sein muss.
Die Reihe:
1. Verschollen in Palma
2. Das dunkle Herz von Palma
Rezensionen von Meli:
Jugendliche mit Erwachsenenproblemen - Besser als ich erwartet hätte
Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.) von Lyla Payne
May ist noch relativ neu auf den Golden Isles und wohnte bei ihrer Großmutter, die aber kürzlich verstorben ist. Um nicht zu ihrer Mutter zurückkehren zu müssen, möchte sie vorzeitige Volljährigkeit beantragen, aber dafür braucht unter anderem einen Job, der ihr dann sehr unerwartet angeboten wird: Sie soll sie Nanny von Sophie James sein - die kleine Schwester der Brüder Felix und Noah, deren Eltern verstorben sind und die sichtlich überfordert sind, wenn es um die Erziehung der elfjährigen Schwester geht.
Felix und seine Geschwister gehen unterschiedlich mit dem Verlust ihrer Eltern um. Die Brüder möchten das Sorgerecht für Sophie auf jeden Fall behalten, wissen aber auch nicht, wie sie mit dem eher rebellischen Mädchen umgehen sollen, das sich von ihrer Familie im Stich gelassen fühlt. May aber spricht genau ihre Sprache, was Felix wirklich sehr hilft. Felix vermisst seine Eltern sehr und kann nicht wirklich nachvollziehen, dass May sich von ihrer Mutter lossagen möchte, aber sie lässt sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen und ist sehr entschlossen, ihr Ziel auch zu erreichen.
Wie so oft bei arroganten Protagonisten gefällt es Felix, dass May sich ihm, im Gegensatz zu so vielen anderen Mädchen, nicht an den Hals wirft. Dieses Bad-Boy Image hat mich erst abgeschreckt, aber Felix legt diesen Casanova-Mantel unglaublich schnell ab und wurde mir dann auch schnell sympathischer, weil er aufrichtig an May interessiert ist und da auch gar keine Spielchen spielt.
Am Anfang war ich noch etwas skeptisch, weil es mir schon wie die typische Bad-Boy-Lovestory vorkam, aber dann konnten mich Felix und May doch noch überzeugen. Beide Protagonisten sind noch Schüler, haben aber sehr erwachsene Probleme und sind auch auf sich allein gestellt, sodass sich das Buch für mich mehr wie New Adult angefühlt hat, auch wenn es an einer Highschool spielt. Ich fand es auch schön, dass es wenig Highschool-Drama gab und man sich stattdessen mehr auf die Liebesgeschichte und die Entwicklung der Charaktere konzentriert hat.
Fazit
"Trust My Heart" hat mir besser gefallen als ich anfangs erwartet hätte. Die Charaktere benehmen sich schon sehr reif und der Gar-Nicht-So-Bad-Boy Felix hat mich auch positiv überrascht.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Schönes Wiedersehen, aber spannungsarm
Madame le Commissaire und die panische Diva von Pierre Martin
Der Klappentext hörte sich vielversprechend an. Isabelle kurz in Paris zu erleben, das tönt gut - wenn man ihre Vorgeschichte kennt, ist man interessiert und gespannt zu erfahren, wie es ihr dabei geht.
Doch bis es soweit ist, kümmert sich Isabelle in Ramateulle um eine berühmte Sängerin, die gestalkt wird.
Die Sängerin ist eine Diva, panisch gerade zu Recht. Isabelle und Apollinaire durchleuchten sämtliche Bekannte von Colette Gaspard, kommen aber nicht vorwärts mit ihren Backgroundchecks, Observationen und ihrer Verdächtigenliste.
Nichts hilft, die Gaspard wird weiterhin bedroht - sogar in Paris, so dass Isabelle wider Willen ihre Reisetasche packen und einige Tage in Paris verbringen muss. Die Spur wird heiss, die Reise könnte sich also auszahlen.
Ich genoss es, Paris mit den Augen von Isabelle zu sehen und alte Bekannte wie Rouven, Nicolas, Clodine, Isabelle erneut und endlich einmal Maurice Balancourt "live" zu treffen. Diese Wiedersehen machten für mich den Reiz in diesem achten Band aus.
Aber leider blieb die erwartete Spannung in diesem Band aus. Pierre Martin gibt sich zwar alle Mühe, doch mir hätte er weitere wirklich Verdächtige auftischen müssen, die mich vielleicht auf eine falsche Fährte führen hätten können. Es gab zu wenig Möglichkeiten an in Frage kommenden Tätern.
Ich war Madame le Commissaire und Co. um Längen voraus und wartete, bis sie endlich den richtigen Hinweis bekam und um die Ecke dachte und somit endlich auf die richtige Spur kam. Hätte sie mich gefragt, wäre ihr einiges erspart geblieben ;-)
Für mich ist es daher der langweiligste Band bisher, da mich auch der Twist am Ende nicht überraschen konnte.
Fazit: Ein schönes, aber leider spannungsarmes Wiedersehen mit den Helden aus Fragolin.
3.5 Punkte.
Rezensionen von Peter Burk:
Kompakter Wegbegleiter für das nächste Abenteuer auf zwei Rädern
Abenteuer Mountainbiken von Barbara Pirringer
Fahrradfahren erlebt derzeit einen noch nie da gewesenen Boom – ob Tourenrad, Rennrad, Gravelbike oder MTB. Ganz zu schweigen von den Varianten mit elektrischer Unterstützung. Glücklich kann sich jeder schätzen, der ein gutes Fahrrad im Keller stehen hat und nicht Monate lang auf seinen bereits bestellten neuen Wegbegleiter warten muss, weil die Hersteller nicht mit der Produktion nachkommen.
Da kommt das Buch „Abenteuer Mountainbike“ von Barbara Pirringer, aka Bike Babsi, für das ausklingende Frühjahr und den bevorstehenden Sommer gerade Recht. Klar, wer bereits Jahre lang erfahrener Radler ist, wird hier zum größten Teil nicht viel Neues erfahren, aber den einen oder anderen Tipp, z. B. wie man richtig schiebt oder sein Bike trägt (auch das will gelernt sein!) kann man doch mitnehmen. Ob Fragen zur Ausrüstung, Tourenplanung, Motivation oder auch zur Ersten Hilfe unterwegs, die Bike Babsi bleibt keine Antwort schuldig.
Das Buch ist kompakt geschrieben, reich mit eigenen Bildern versehen und hält auch etliche Checklisten parat (die gibt’s dann auch zum Download auf www.bike-babsi.at/checklisten). Und was Barbara auf ihren vielzähligen Touren, sei es in den Alpen, auf Fuerteventura oder im Mühlviertel bereits erlebt hat, schildert sie kurzweilig, in Ihrer äußerst charmanten Art.
Fazit: Wer das erste Mal auf (kleine oder große) Tour geht ist mit der Anschaffung dieses Buches gut beraten und vorbereitet.
Rezensionen von Duffy:
Abenteuer Mountainbiken von Barbara Pirringer
Sarahs Leben liegt am Boden privat als auch beruflich. So entäuscht vom Leben flüchet sie in die Provence. In dieser schönen Gegend packt sie das Leben wieder an. Sie ist eine mutige Frau und als sie Lucien den Weinhändler kennenlernt, entdeckt die das sie neue Träume hat und der Liebe wieder eine Chance geben kann.
Die Geschichte die sehr romantisch und Sarah fühlt das es immer einen neuen Anfang geben kann, wenn man dazu bereit ist. Die wundervolle Landschaft der Provence wird sehr gut und so bildlich beschrieben. Man kann förmlich den Duft des Lavendels riechen, man kommt ins Träumen und in Urlaubsstimmung. Die Lektüre ist sehr kurzweilig und fesselnd. Die Autorin hat einen guten Schreibstil und vermittelt damit Sommerfeeling und gute Laune. Das Cover paßt hervorragend zur Handlung, allein schon das blau stimmt fröhlich. Von mir eine absolute Lesempfehlung
Rezensionen von C. P.:
Willkommen in der Unterwelt von Detroit
Underworld Chronicles - Verflucht von Jackie May
Einzelgängerin Nora weiß von der Unterwelt, der Welt der Dämonen, Vampire und Trolle, obwohl sie selbst als Mensch nicht dazu gehört. Dennoch hat sie gewisse magische Fähigkeiten wie das Lesen von Erinnerungen bei Kontakt mit Personen und Gegenständen. Diese Eigenschaft wollen nun die Vampire für sich nutzen, um ihre entführte Artgenossin durch Noras Hilfe wiederzufinden - notfalls unter Zwang.
Als eine weitere Angehörige der Unterwelt-Wesen verschwindet, mischen sich noch weitere Personen in die Suche mit ein, unter anderem ein Troll, ein Magier und ein Agent, dessen Wesen Nora nur erahnen kann.
Generell ist Nora eine sympathische und toughe junge Frau, die leider arg an ihrer Vergangenheit zu knabbern hat. Beim Lesen merkt man schnell, dass die Autoren sich an jüngeren Lesern orientiert haben. So wird öfter mal diskutiert, wer auf wen steht oder auch nicht. Zudem haben sie versucht, die Selbstbestimmung der Frau zu thematisieren, dass Frauen sich ihre Partner selbst aussuchen und Männer nicht ungefragt Besitzansprüche auf sie erheben können. Im Ansatz ganz gut, dennoch empfand ich den Punkt als äusserst fragwürdig, dass Nora im Roman die Schuld in die Schuhe geschoben wird, warum Männer meinen, sie ungefragt besitzen bzw missbrauchen zu dürfen - einfach, weil sie so eine starke Anziehungskraft auf Männer ausübt. Ahja. Das stank mir leider zu sehr nach der Ausrede, eine Frau will es ja so, weil sie Minirock trägt und entsprechend schockiert war ich von der Begründung des Verhaltens einiger männlicher Individuen im Roman. Die Charaktere, welche positiv im Roman dargestellt werden wie Troll Terrance, empfand ich als sympathisch und gut gelungen. Bei der Lösung des Entführungsfalles haperte es jedoch wiederum hier und da, vor allem, als statt wichtige Details aufzunehmen und zu verfolgen, ausgiebig in großer Runde über mögliche Besitzansprüche gegenüber Nora diskutiert wird - und dann nichts weiter, keine Datenaufnahme, obwohl bei Entführungen jede Sekunde zählt.
Eine unterhaltsame Urban Fantasy mit diversen Wesen der Unterwelt, die vom Worldbuilding recht interesssant gestaltet ist. Leider hapert es stark an der Ausseinandersetzung mit dem Thema „Gewalt gegen Frauen“ und der Kriminalfall selbst, in den Nora hineingezogen wird, läuft nicht so ganz in sich stimmig.
Rezensionen von Lesemama:
Spannend und sehr unterhaltsam
Ritter werden leicht gemacht - Kampf um die Burg von Vivian French
Zum Buch:
Sam J. Butterknappe hat nur einen Wunsch, er möchte ein Ritter werden.
Zusammen mit seiner Cousine und mit Hilfe der magischen Schriftrolle sollte es doch wohl möglich sein ...
Meine Meinung:
Leider ist die schon der fünfte Teil dieser überaus amüsanten Reihe, was ich erst nach der Ankunft des Buches bemerkte.
Aber für alle, die sich etwas geschickten anstellen als ich, es steht hinten drauf ...
Wir befinden uns also in Lektion 5 von 6, aber auch wenn man keine Vorkenntnisse hat, kann das Buch begeistern.
Die Personen werden in den ersten zwei, drei Kapiteln mehr oder weniger Vorgestellt, so weiß man mit wem man es zu tun hat. Es ist auch eine Übersicht von allen beteiligten Figuren im Buch.
Die Geschichte ist spannend und abenteuerlich geschrieben, die Kapitel sind schön kurz, für das Lesealter sehr sinnvoll. Es gibt viele Illustrationen, die sehr gut zum Gelesenen passen. Die Schrift ist groß, allerdings hätte ich mir lieber eine Fibelschrift gewünscht,
die können Leseanfänger einfach viel leichter lesen.
Aber auch wenn es schon das fünfte Buch ist, hat es dem Lesespaß keinen Abbruch fetan, es ist abenteuerlich und voller Überraschungen, Sam und seine Cousine (Bru)Nella sind sehr sympathisch und liebebswerte Charaktere. Ich hatte jetzt auch nicht das Gefühl, das was fehlt bei der Geschichte. Will man allerdings alle Aben von Sam und Nella lesen, sollte man dringend die richtige Reihenfolge einhalten. Aber für meine Lesepatenkinder muss jetzt erstmal dieses Abenteuer genügen.
Es macht auf jeden Fall einen riesen Spaß und eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen für Leseanfänger.
Rezensionen von rainbowly:
Tolle Fortsetzung
Internat der bösen Tiere, Band 3 - Die Reise von Gina Mayer
Inhalt
Für Noël läuft es gerade sehr gut im Internat der bösen Tiere - er hat sich eingelebt und tolle Freunde gefunden. Doch als Mrs. Moa ihm Briefe seiner Mutter hinterlässt und dann die geheimen Inseln verlässt, kommen alte Fragen nach seiner Herkunft zurück. Er sieht Mrs. Moa als einzige Chance auf Antworten und begibt sich auf die gefährliche Suche nach ihr.
Gestaltung
Die Bücher dieser Reihe sind wirklich immer ein Highlight im Bücherregal. Durch das offene Buchcover blickt man auf die auffällige gelbe Schlange. Die harmonierenden Farben und die zusätzlichen Glanzelemente auf dem sonst matten Cover machen den Gesamteindruck perfekt.
Sprache
Auch in diesem Band ist die Sprache wieder sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Es ist leicht zu lesen und und trotzdem fesselnd erzählt. Aber auch als Erwachsene konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Verbindung zwischen den einzelnen Charakteren, egal ob Mensch oder Tier, sind wirklich klasse erzählt. Jede Figur bekommt seinen ganz eigenen Charakter, Schwächen und Stärken. So entstehen natürlich auch immer wieder Spannungen zwischen einzelnen Figuren und man findet sich in verschiedenen Figuren auch selbst wieder.
Außerdem mag ich die Klischees die aufgenommen und gebrochen werden. Haie sind immer gemein und gefährlich? Nein, sie sind die Hüter der Insel. Ratten sind eklig? Nein, sie sind schlau, mutig und hilfsbereit. Und so gibt es noch viele weitere Beispiele. Das vermittelt den Gedanken, dass nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Und Klischees eben keine allgemein gültigen Regeln sind. In diesem Band verlässt man die Inseln wieder und erkundet so neue Umgebungen und lernt neue, spannende und überraschende Charaktere kennen.
Fazit
Wieder ein toller Band der Reihe! Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Noël.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich nicht überzeugt
Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern von Nuala O'Connor
Zum Inhalt:
Als Nora James Joyce kennen lernt, ist es zunächst nur eine körperliche Beziehung, doch sehr bald entwickelt sich eine wirkliche Liebe. Nora gibt für ihre Liebe alles auf, auch ihre Heimat und hat fortan an schwierige Jahre vor sich.
Mein Meinung:
Irgendwie bin ich von Anfang an nicht warm geworden mit der Erzählung Eigentlich hatte ich eine spannende Geschichte erwartet und viel mehr an Ereignissen um den berühmten James Joyce und seine Nora.
Aber irgendwie blieb das Buch sonderbar blass, ich empfand es nicht als gute Erzählung, eher eine Art Abarbeitung der Lebensabschnitte. Mir waren und bleiben die Protagonisten fremd und unnahbar. Der Schreibstil hat mir auch nicht sonderlich gut gefallen. Es hat mir einfach keinen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und es wurde auch im Verlauf des Buches nicht besser. Nein, das war nichts für mich.
Fazit:
Hat mich nicht überzeugt










