Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
Heftig, aber sehr gut
Der Blutkünstler von Chris Meyer
Das Cover und der rote Schnitt passen super zur Story um Tom Bachmann und den Serienkiller.
Tom seziert keine Menschen, sondern deren Seelen, dies bringt ihm beim BKA den Namen " Der Seelenleser" ein. Er hat eine hochqualifizierte Ausbildung beim FBI genossen und ist genial in seinen Ermittlungen.
Zudem ist er ein genialer Profiler, der eine eigene heftige Geschichte sein eigen nennen muss. Im Verlauf des Buches wird klar, warum nur Tom den Blutkünstler stellen kann. Für Tom heißt dies auch sich seiner Vergangenheit zu stellen.
Der Blutkünstler wird aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt und gibt detailiert Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt des Täters. Diese sind teilweise sehr grenzwertig, aber ich befürchte nicht abwegig. Die Schilderung am Anfang des Buches war schon direkt sehr heftig, aber gleichzeitig so packend geschrieben, dass ich dran geblieben bin.
Für mich ist "Der Blutkünstler" ein richtig runder Thriller und ich hoffe auf einen zweiten Band.
Rezensionen von Gaby 2707:
Mord auf der „Belina Victoria“
Donau so rot von Thomas Baum
Im Hause Worschädl steht demnächst ein großer Tag ins Haus: Kommissar Robert Worschädl und seine Frau Karoline feiern ihre Silberhochzeit. Dazu hat Karoline einen ganz besonderen Wunsch geäußert. Eine Kreuzfahrt in die Karibik. Davon ist Robert allerdings gar nicht begeistert. Das viele Geld, die hohen Wellen.
Bis er ein sensationelles Schnäppchen entdeckt: eine Flusskreuzfahrt von Linz nach Bratislava, 3 Tage. Da braucht er sich noch nicht mal Urlaub zu nehmen. Doch als zöge der Kommissar das Verbrechen an, stirbt an Bord der „Belina Victoria“ ein Mann und Worschädl ist sich sicher, er hat einen bittermandelartigen Geruch bei ihm wahrgenommen. Zyankali? Sofort schwenkt Robert vom Urlaubs- in den Ermittlermodus.
Gleichzeitig liegt in Linz eine junge Frau nackt und gefesselt auf dem Küchentisch. Mit ihren Bildern wird ihr Mann erpresst.
Haben die beiden Fälle miteinander zu tun?
Mir hat der leichte, sehr bildhafte Schreibstil von Thomas Baum sehr gut gefallen. Er beschreibt seine Protagonisten sehr ausführlich, so dass sich mein Kopfkino gleich auf den ersten Seiten eingeschaltet hat. Er setzt auch die Gegend, durch die das Flusskreuzfahrtschiff gleitet, sehr gut in Szene und ich meine, als blinder Passagier direkt mitten drin zu stehen.
Für mich war es die erste Begegnung mit Robert Worschädl, der anfangs etwas naiv auf mich gewirkt hat. Bald habe ich aber gemerkt, dass dies nur eine Masche ist und er genau weiß, wie er seine Verdächtigen knacken kann. Außerdem ist er ein sehr einfühlsamer und gefühlsbetonter Mann. Wir haben uns schnell angefreundet. Auch zu den anderen Menschen, denen ich hier begegne, habe ich gleich einen guten Draht gefunden.
Bei dem Fall um den Fußballpräsidenten des FC Donau hatte ich zwar sehr schnell eine Ahnung, um was es hier geht. Das hat mich aber dank der spannenden Ermittlungsarbeit, der vielen interessanten Personen und der verschiedenen Schauplätze überhaupt nicht gestört.
Äußerst witzig, auch lehrreich und sehr interessant fand ich die Aussagen eines Fußballes, der mich an seinen Gedanken während eines Fußballspieles teilhaben lässt.
Dass der Krimi in Österreich spielt, darauf deuten die immer mal wieder einfließenden landestypischen Worte hin, die sich aber aus dem Text heraus selbst erklären. Und ich habe Appetit auf Donauwellen bekommen.
Es war meine erste Flusskreuzfahrt und es war das erste Zusammentreffen mit Kommissar Robert „Bertl“ Worschädl. Dabei wird es aber dank der wirklich guten Unterhaltung, die mir die Lektüre geschenkt hat, ganz bestimmt nicht bleiben.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr intensiv
Donau so rot von Thomas Baum
Zum Inhalt:
Ataras Mann Alex scheint sich immer weiter von ihr zu entfernen, schlimmer ist für ist aber die Sorge um den gemeinsamen Sohn., der nach seinem letzten Einsatz als Elitesoldat das Kaum noch verlässt. Um mehr zu erfahren und zu verstehen, sucht sie die erste Frau ihres Vaters auf.
Meine Meinung:
Das Hörbuch habe ich als ungeheuer intensiv empfunden.
Gleichsam erfährt man viel über die Geschichte der Familie, aber auch über die Entstehungsgeschichte Israels. Teilweise war da auch eine total bedrückende Stimmung. Aber ich fand die auf jeden Fall sehr interessant. Die Sprecherinnen haben mir gut gefallen.
Fazit:
Sehr intensiv
Rezensionen von Kathrin_Ho:
Sehr ansteckend
Alle müssen gähnen von Thomas Baum
Funktioniert bei uns Eltern zwar besser als beim Kind, aber wir lieben es und es macht Spaß den Tieren beim Gähnen zu helfen. Die Reime sind ganz witzig und die Illustrationen gefallen uns auch sehr gut.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Kathrin_HoRezensionen von Christoph Huber:
Ein kleines großes Geschenk
Sternschnuppen über dem Heimweg von Monika Nemetschek
Monika Nemetscheks "Sternschnuppen über dem Heimweg" ist ein Geschenk der Autorin an die Leser. Ausgehend von einem kleinen biographischen Einblick kann man das, was sie in den weiteren Kapiteln mit uns teilt, erst richtig verstehen und einordnen. Die Hauptkapitel, die aber in viele Unterpunkte gegliedert sind, fallen in dem sehr organisch strukturierten Text überhaupt nicht auf und ganz schnell passiert es, dass man eigentlich gar nicht mehr genau weiß, wo im Buch man sich befindet und was ein übergeordnetes Thema sein könnte.
Das macht aber nichts, weil man sich als Leser einfach führen lassen kann und dafür an den „Sternschnuppen-Stellen“ innehalten kann.
Diese Sternschnuppen sind kleine lyrische Texte, die wie glitzernde Steine, aus dem Fluss des Textes herausstrahlen. Zum einen sind dies Gebete und zum anderen Zusprüche des liebenden Gottes, von dem Nemetscheks Worte und Bilder durchtränkt sind, an uns. Ganz direkt kommt so Gott zur Sprache, indem die Autorin ihm ihre Zunge leiht, ohne aber die Unverfügbarkeit Gottes dadurch einzuschränken.
So kann dieses Büchlein (Kleinformat, 120 Seiten) sowohl in einem durchgelesen als auch immer wieder zur Hand genommen werden, um sich mit der Autorin an Gottes Schöpfung und Liebe zu erfreuen, tröstlich über die dunklen Seiten des Lebens nachzudenken und mit ihr als spiritueller Führerin auch tiefer in das Geheimnis der Begegnung Gottes abzutauchen.
Durch die bunten abstrakten Kunstwerke von Christian Kondler, die das Buch unaufdringlich und offen unterstützen, ist es auch als schönes und wert-volles Geschenk gut zu verwenden.
Rezensionen von Sorko:
Auf den Punkt gebracht
Was, wenn wir einfach die Welt retten? von Frank Schätzing
Humorvolle Darstellung unserer Situation und fundierte Hinweise auf das, was wir tun sollten, um die Katastrophe noch abzuwenden. Nicht das erste Buch dieser Art, aber angesichts der drängenden Problematik ist jedes Buch dieser Art ein notwendiges Buch. Das, was Schätzing hier schreibt, kann gar nicht oft genug geschrieben und gesagt werden.
Die Aussagen sind sachlich fundiert, aber sie sind auch gut zu lesen, das macht es einfacher, den Ausführungen zu folgen als eine rein wissenschaftliche Analyse. Vieles ist uns natürlich bekannt, wir wissen das, aber handeln wir auch danach? Da könnte viel mehr getan werden, vor allem durch die Politiker. Schätzing stellt jedoch uns selbst, die einfachen Menschen, in den Mittelpunkt. Denn jeder Einzelne kann etwas tun. Gut fand ich auch die Hinweise auf bestimmte Internetseiten, die in verschiedenen Situationen weiterhelfen können. Ganz konkrete Empfehlungen, die jeder nachvollziehen kann.
Sicher muss man nicht jede Ausführung teilen, aber als Denkanstoß kann man es schon verstehen. Nicht neu ist auch der Ansatz, dass man sichere Atomkraftwerde als Übergangslösung weiterbetreiben sollte, um die Klimaziele zu erreichen oder sich zumindest besser anzunähern. Das ist umstritten, aber darüber nachdenken sollte man auf jeden Fall.
Wir müssen etwas tun, soviel ist klar, wir wissen das. Wann fangen wir an?
Rezensionen von nil_liest:
Wie ‚Mord mit Aussicht‘ bloß im Schwabeländle
Schwarzwälder Morde von Linda Graze
Willkommen im Schwarzwald, im beschaulichen Bad Wildbad! Hier wo die Welt noch in Ordnung ist passiert eigentlich nichts, außer dass sich mal der ein oder andere Rentner verirrt. Hierhin hat es Justin Schmäzle verschlagen als Kommissar aus der Großstadt und nun hockt er mit seinem Postenchef Scholz in seiner Wache.
Langeweile stellt sich ein, aber dann geschieht doch etwas! Es wird eine Moorleiche gefunden und eine alte Fehde kocht hoch im Ort! Schnaps ist auch involviert, den die örtliche berühmte Schnapsbrennerei wird auch unter die Lupe genommen. Linda Graze hat mit dem zweiten Fall des Kommissars Justin Schmäzle einen herrlich amüsanten Mitrate-Krimi geschrieben. Wenig Blut und viel zu lachen ohne dass es zu arg Komödie wird. Mir haben die Passagen der hochschwäbischen wörtlichen Rede sehr gut gefallen. Gut getroffen, amüsant, auch wenn es natürlich klischeehaft ist. Meine schwäbische Verwandtschaft möge es mir nachsehen, dass ich hier doch die ein oder andere Parallele gesehen und vor allem gehört habe! Es war bereits der 2. Fall und ich kannte den ersten nicht. Kam aber auch so gut in den Fall und in das Leben des Kommissars und des Dorfes, pardon, des Ortes hinein. Was bemerkenswert gut ist um die Diversität der deutschen Kommissarenlandschaft zu erweitern: Der Kommissar is POC (Person of Color) und somit, soweit ich mich erinnere, der einzige farbige Kommissar! Großartig aus meiner Sicht, dass es nicht wieder ein mittelalter, mittelweißer und problembeladener Mann ist. Hier ein sportlicher Schwarzer mit schlagfertiger Ärztin als Frau. Weiter so! Ich würde ich auch mal eine POC KomissarIN wünschen, aber gemach gemach, oins nach ‘em andere! Der Fall an sich ist auch knifflig genug, natürlich hatte ich so meine Vermutungen, aber so recht kam ich bis zum Schluss nicht auf die Lösung. Fazit: Des kann man fei scho lese! A bissl arg viel Schwobe, aber es muss ma mäge.
Rezensionen von Lealein1906:
Schwabenkinder
Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande
„Als wir uns die Welt versprachen“ bekommt vier Sterne von mir. Ich fand die Geschichte, vor allem der Rückblick auf die historischen Begebenheiten, sehr interessant. Aber auch sich mit Edna zurückzuerinnern und die neue Reise mitzumachen ist mitreißend.
Edna sieht in einer Zeitung ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob, weswegen sie zu einer Reise aufbricht, die sie von Südtirol bis Süddeutschland führt und bei der sie vor allem ihre Erinnerung an ihre Kindheit als „Schwabenkind“ aufarbeitet, eine Begebenheit, die es auf jeden Fall wert zu erzählen ist.
Die Reise birgt natürlich schon viel Erzählstoff, hinzu kommt der Vergangenheitsstrang. Auch ist die Geschichte gut erzählt. Zu Anfang sind noch viele Fragen offen, die dann nach und nach erklärt werden. Man muss kurz etwas ins Buch hineinkommen, aber dann ist man total drin. Nur ein Erzählstrang von einer Frau, die Adele kennt, hinterlässt ein paar Fragezeichen, weil der Sinn dieser Geschichte nicht ersichtlich wird. Nur die Geschichte von Edna und Jacob hätte es auch getan.
Edna ist eine gute Hauptperson, der man direkt anmerkt, dass sie schon viel erlebt und deswegen viel zu erzählen hat. Natürlich ist sie ein bisschen eigensinnig, aber das passt einfach zu ihrem Alter und ihrem Charakter. In der Geschichte tauchen auch viele andere interessante Personen auf, die das gesamt Geschehen gut ergänzen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Rezensionen von qq:
sehr beklemmend - empfehlenswert
Letzte Ehre von Friedrich Ani
sehr beklemmend - empfehlenswert
Friedrich Ani ist mir bereits als Autor bekannt, und auch in diesem Buch konnte er wieder die Erwartungen erfüllen. Verstörende Erzählungen zeichnen ihn in meinen Augen aus, und das ist auch hier wieder auf ganzer Linie gelungen.
Dieses Buch ist zutiefst verstörend, erschütternd und grausam - und das schlimme: realitätsnah.
In diesem Buch hat mir auch sehr gut gefallen, dass die Auflösung letztlich so banal wie entsetzlich ist.
Der Erzählstil selber ist düster-melancholischen und lässt sich flüssig lesen.
Auch das Cover hat mir gut gefallen, und ist im Einklang mit dem Buch.
Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte noch ewig weiterlesen mögen.
Nicht ganz passend finde ich die Bezeichnung Krimi - erwartet man hier einen typischen Krimi, könnte man enttäuscht sein.
Von mir gibt es eine Empfehlung, für alle, die nach Spannung suchen und auch vor verstörenden Erzählungen nicht zurück schrecken.
Rezensionen von qq:
komplex und etwas langwierig
Dein ist das Reich von Katharina Döbler
Der Inhalt bzw. die Idee des Buches ist sehr intuitiv und einmal etwas neues - somit die eigentliche Idee hat mir wirklich sehr gut gefallen, diese Art von missionarischer Familiengeschichte trifft man nicht so oft in den Büchern. Die Ich-Erzählerin rekonstruiert aus Erinnerungen einer ihrer Großmütter sowie ihrer Eltern und deren Geschwistern die Familiengeschichte.
Die Umsetzung der Geschichte konnte mich dann aber weniger überzeugen - auf der einen Seite ist der Schreibstil sehr mühsam, auf der anderen Seite sind so viele unzusammenhängende Kapitel - man muss oft wirklich lange grübeln und über mögliche Zusammenhänge nachdenken, oft findet sich auch einfach keiner.
Man merkt, dass sich die Autorin tiefgreifend mit dem Thema beschäftigt hat - aber leider ist die Erzählweise viel zu komplex geworden.
Für mich ist dieses Buch nichts, es ist mir einfach zu viel des guten - Personen, die Familiengeschichten gerne lesen, könnten sich aber durchaus einmal daran versuchen, vielleicht kann der Geschmack getroffen werden.










