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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ele:

Belladonna

Tollkirschenjahre von Paula Leonhardt

Tollkirschenjahre, Roman von Paula Leonhard, E-Book, 209 Seiten, erschienen bei Ullstein eBooks.
Roman über die Anfänge der Homöopathie.
Die aus Lübeck stammende Selma studiert in Paris Malerei, seit ihrer Kindheit wird sie immer wieder von Kopfschmerzattacken geplagt. Die Behandlungsmethoden der konventionellen Ärzte konnten ihr nicht helfen, deshalb will sie es bei Julius Beermann versuchen, der mit homöopathischen Mittel eine Besserung erzielt, seine Behandlungsart beeindruckt sie.

Kurz darauf reist sie nach Lübeck, wo sie den jungen Gustav Klee kennenlernt. Die beiden verlieben sich ineinander, als sie erfährt, dass Gustav bereits verlobt ist, verlässt sie die Heimat und beginnt bei Beermann eine Ausbildung zur Homöopathin, als die Leute über die beiden herzuziehen beginnen, macht ihr Julius ein Angebot, aber sie kann Gustav nicht vergessen.
Die Lebensgeschichte der Malerin Mélanie d’Hervilly hat die Autorin zu diesem Roman inspiriert. Mélanie lässt sich von Hahnemann ebenfalls von Kopfschmerzen heilen, er heiratet sie und bildet sie auch zur Homöopathin aus.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert und teilt sich in 33 Kapitel. Jeweils zu Beginn eines Teils ist ein Gedanken einer berühmten Persönlichkeit angeführt. Gedanken und fremdsprachliche Ausdrücke sind kursiv gedruckt und somit deutlich hervorgehoben. Die Autorin hat die auktoriale Erzählform gewählt. Auf diese Weise ist zu jeder Zeit eine vollständige Sicht über das Geschehen möglich. Die Personen sind sehr gut charakterisiert und sie handeln nachvollziehbar, allesamt sind sympathisch. Am besten hat mir Hedwig die Ziehtochter der Protagonistin gefallen, ein kluges Mädchen, das schon sehr früh besonnen und erwachsen agiert.
Dieses Buch hat mich an einem verregneten Sonntag bestens unterhalten, viel zu schnell habe ich es ausgelesen. Homöopathie ist für mich eine bedeutsame, alternative Heilmethode und somit ein spannendes Thema für einen Roman. Besonders wissenswert fand ich die Behandlungen und Ansätze zur Heilung und Linderung der Krankheiten. Dies zeugt von guter Recherchearbeit der Autorin, da hätte ich mir noch viel mehr dramatische Krankheiten und spannende Heilungen gewünscht, etliche Seiten mehr wären schön gewesen. Auch die privaten Erlebnisse der Protagonistin waren immer ziemlich schnell abgehandelt, da hätte ich mir einfach noch mehr gewünscht, weil ich das vorhandene gut fand.
Insgesamt ein schöner Liebesroman mit bedeutsamen Parallelen zu den tatsächlichen Schöpfern der Homöopathie. Eine Leseempfehlung von mir und 4 Sterne.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Blumenliebe auf Norderney

Möwensommer von Lotte Römer

Das wunderschöne Cover verspricht einen locker-entspannten Wohlfühlroman am Meer – und hält, was es verspricht. In Lotte Römers Werk, das im April 2021 bei HarperCollins erschienen ist, lernen wir die sympathische Lina kennen, die nach Jahren heimlicher Liebe zu ihrem Kindheitsfreund Mattis endlich Interesse an einem anderen Mann entwickelt.

Ob sich mit Bent, dem neuen Standesbeamten der Insel Norderney, ihr Traum von einer glücklichen Beziehung erfüllen wird? Abgesehen vom Zuspruch ihres Bruders, der Bents Arbeitskollege ist, hält sich die Begeisterung in Linas Umfeld in Grenzen: Ihre Chefin Claudia, mit der sie gemeinsam in der lokalen Blumenhandlung arbeitet, ist nicht überzeugt, allerdings hatte diese auch mit Mattis stets ein Problem gehabt. Besagter Jugendfreund hingegen, der bekannt für seine wechselnden Frauenbekanntschaften ist und Lina einst das Herz gebrochen hatte, verhält sich auch auffällig anders als sonst. Ist er etwa eifersüchtig? Was steckt hinter seiner Abneigung gegen Bent?

Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre in dem kleinen Blumengeschäft 'Blühende Phantasie' – man hat die Farbenpracht der Pflanzen direkt vor Augen und spürt nicht nur Linas Begeisterung für die einzelnen Gewächse, sondern auch ihre Passion für ihren Beruf als Floristin. Auch die Tüchtigkeit ihrer Chefin, die liebenswerten Stammkunden und die Schilderungen des typischen Alltags in einer Blumenhandlung erzeugen eine authentische und sehr angenehme Stimmung. Weiterhin positiv aufgefallen sind mir die herrlichen Landschaftsbeschreibungen bzw. das einladende Insel-Flair.

Trotz des angenehmen Schreibstils erschienen mir viele Elemente der Geschichte leider etwas zu vorhersehbar. Dass man bei Liebesromanen dieser Art relativ schnell erkennt, wer letztlich ein Paar werden wird, ist natürlich klar und daran störe ich mich auch überhaupt nicht. Aber hinsichtlich Linas beruflicher Situation wirkte die Lösung schlichtweg unrealistisch, da ihr alles in den Schoß zu fallen scheint; der Plot um Claudia hat mich nicht überzeugt. Und was die Romanze betrifft: Zwar gab es in der Gegenwart ein, zwei Überraschungen – wie z.B. den Handlungsstrang um Bent, der ungewöhnlich offensiv gelöst worden ist – doch im Hinblick auf gewisse Ereignisse in der Vergangenheit von Lina und Mattis war mir bereits nach wenigen Sätzen klar, was sich tatsächlich abgespielt haben musste; bis zum Schluss hatte ich auf eine kreativere Lösung gehofft, die allerdings nicht erfolgte.

Zur weiblichen Hauptfigur hatte ich von Anfang an einen guten Zugang, denn Linas Charakter ist darauf ausgelegt, zu gefallen – immer lieb, freundlich, optimistisch, positiv, leicht verträumt bzw. naiv, sozial und sehr auf die Pflege von Freundschaften bedacht, was sich im Laufe der Handlung deutlich zeigt (Stichwort: Frauenpower). Mattis war mir nicht unsympathisch, seine Figur blieb jedoch insgesamt etwas blass und oberflächlich; im Grunde war er mir egal. Mit Bent hatte ich das Problem, dass die Autorin ihm ein gewisses Verhalten zugedacht hat, welches für den Fortgang der Handlung zwar relevant sein mochte, es mir aber unmöglich machte, Linas Interesse an ihm nachzuvollziehen. Ein witziges Highlight waren die Haustiere von Linas Bruder: zwei Papageien mit den Namen Herr Schröder und Frau Merkel; ihre lustigen Sprüche haben stets für gute Laune gesorgt.

Fazit: Ein kurzweiliger, leicht vorhersehbarer Liebesroman mit tollem Norderney-Feeling, der sich ideal für einen sommerlichen Lesenachmittag eignet.

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Rezensionen von April1985 :

Spannender Reihenauftakt. Innovativ, bildgewaltig und vollgepackt mit Geheimnissen!

Möwensommer von Lotte Römer

Willkommen in der Neuen Welt! Willkommen in Eden! Willkommen im Jahr 2358!

Was Anne Oldach uns mit ihrem Debütroman präsentiert ist eine wahnsinnig bildgewaltige und faszinierende Vision der Zukunft. Während die alterslose Lika in einer Welt ohne körperliche Liebe, Neid und Hass, dafür aber mit den fortschrittlichsten, technischen Errungenschaften lebt und Forschungen betreibt, kämpfen die wenigen verbleibenden Menschen in der Alten Welt jeden Tag ums Überleben.

Zwei Welten, verschiedene Lebensumstände gewürzt mit Verrat, Manipulation und Lügen. Und trotz aller Widrigkeiten keimt eine junge Liebe, die um ihr Vertrauen kämpfen muss. Der dystopische Roman hat mich definitiv begeistert!

Anne Oldachs New Worlds, das ich dem Jugendbuchsektor zuordne, hatte beim Lesen eine regelrechte Sogwirkung auf mich. Durch den wunderbar unkomplizierten und sehr anschaulichen Schreibstil der Autorin bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Welt, oder besser gesagt die Welten, die sich mir dabei eröffnet haben, haben dabei eine unglaubliche Faszination auf mich ausgeübt. Vorallem von der Neuen Welt mit ihrer Technik und den großartigen Innovationen konnte ich nicht genug bekommen. Menschen werden nur mehr im Reagenzglas gezeugt, Computer geben den Tagesablauf vor, Holodecks sorgen für Freizeitspaß und sportliche Aktivitäten und spezielle Medikits sorgen für ewige Gesundheit und der damit einhergehenden Alterslosigkeit. Anne Oldach beschreibt ihre "gläserne Stadt" bis ins kleinste Detail und dennoch denke ich, dass es noch soviel mehr kennen zu lernen gibt. Im starken Kontrast dazu leben die Altweltler fast schon rückständig. Harte Arbeit, wenig bis gar keine technischen Hilfsmittel und zahlreiche Krankheiten prägen den Alltag in der alten, vor den Neuweltlern verborgenen, Welt.

Protagonistin Lika, welche in einem Forschungsteam zur Bekämpfung von Viren arbeitet, erhält im Zuge eines Geheimprojektes die Chance ihren Mentor und Professor auf eine Mission in die Alte Welt zu begleiten. Selbst getarnt als Altweltler wollen Lika und der Professor Impfungen durchführen und ihre Gesundheitsakten für ihre Forschungen erweitern. Als Lika im Dorf auf Milo trifft und dieser ihr mit seiner schroffen und abweisenden Art seine Welt und Ansichten offenbart, beginnt in Lika langsam ein Umdenken stattzufinden. Es werden nicht nur Gefühle in ihr geweckt, die sich bislang nicht gekannt hat, sie fängt zudem an Dinge zu hinterfragen. Nicht zuletzt wegen einer Reihe seltsamer Ereignisse, die sie teilweise selbst betreffen und vor denen sie nicht weiter die Augen verschließen kann. Spricht der Professor wirklich die Wahrheit? Steckt mehr hinter den Forschungen? Was hat es mit den plötzlichen Todesfällen im Dorf auf sich? Und warum plagen Lika nach und nach mehr Albträume?

Lika ist wirklich eine ganz besondere Protagonistin, nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass sie alterslos ist. Sie ist fleißig, strebsam und wissbegierig... eine Forschernatur. Sie kennt nur das strukturierte Leben in der Neuen Welt. Gefahren, Krankheiten und Tod sind ihr fremd bzw. Schauermärchen der Vergangenheit. Ich war wirklich gespannt darauf, wie sich die junge Frau unter den Altweltlern schlagen wird. Und ich finde, sie hat ihre Sache bravourös gemeistert. Wirkt sie anfangs noch fast wie ein Android - perfekt und makellos - bröckelt nach und nach die Fassade und sie integriert sich immer mehr in ihr neues, vorübergehendes Leben. Was mir unheimlich gut gefallen hat und Lika so ehrlich und authentisch hat wirken lassen, ist die Tatsache, dass ihre Entwicklung zum "Menschlichsein" gemächlich von statten geht. Lika wirft nicht gleich bei der erst besten Gelegenheit ihre Prinzipien über Bord. Wir begleiten Lika auf ihren Lernprozess, was einfach unglaublich spannend ist.

Aber auch Likas Love Interest Milo habe ich trotz seiner zunächst sehr abweisenden und fast schon arrogant wirkenden Art schnell ins Herz geschlossen. Milo hat schon einige Schicksalsschläge erlebt, die er wie Narben auf dem Körper mit sich herumschleppt. Dass er ein Auge auf Lika geworfen hat, merkt man recht schnell. Aber Milo hat auch seine Prinzipien. Dass Misstrauen gegenüber dem Professor und den Impfungen ist allgegenwärtig. Und tief in seinem Inneren weiß er auch, dass er und Lika keine Zukunft haben können.

Neben der sanft erzählten Liebesgeschichte punktet New Worlds bei mir vorallem mit seinem grandiosen Worldbuilding und spannenden, gesellschaftlichen Konflikten. Es werden im Laufe des Lesens viele Fragen aufgeworfen, längst aber nicht alle beantwortet. Ich setze hier auf die Fortsetzung, auf die ich mich schon wahnsinnig freue. Vorallem weil das Ende mich doch ziemlich sprachlos zurück gelassen hat.

Fazit
New Worlds - Lüge & Verrat ist ein faszinierender Reihenauftakt aus der Feder von Anne Oldach. Die deutsche Autorin hat Bilder einer unglaublich fortschrittlichen und innovativen Zukunft in meinen Kopf gepflanzt - ein scheinbares Paradies ohne Gefahren, Hass und Tod. Doch die Fassade bröckelt. Man könnte auch sagen, dass hier Utopie auf Dystopie trifft.
Das Buch hat bei mir vorallem mit seinem detaillierten Worldbuilding, authentischen Charakteren, ordentlich Konfliktpotenzial und Geheimnissen gepunktet. Dazu kommt Annes unglaublich lockerer und leichter Schreibstil, der mich an die Seiten gefesselt hat. Für mich ist die Dystopie genau so perfekt und daher gibt es auch eine absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von April1985 :

ein eher ruhiger Reihenauftakt, der geheimnisvoll und mystisch ist

Dark Blue Rising (Bd. 1) von Teri Terry

Dark Blue Rising war mein erstes Buch der Autorin Teri Terry, welche sich mit Jugendthrillern einen Namen gemacht hat. Auch dieser Reihenauftakt reiht sich in die Liste von Thrillern ein, wobei es mir hierfür etwas an Action und Tempo gefehlt hat. Dennoch konnte es bei mir vorallem mit seinen geheimnissvollen und mystischen Aspekten und einer tollen Protagonistin punkten.

Und auch der Schreibstil von Teri Terry war wahnsinnig angenehm zu lesen und sehr einnehmend.

Teri Terry erzählt in ihrem Jugendroman die Geschichte der 16-jährigen Tabby, welche mit ihrer Mutter Cate ein sehr verstecktes und eingeschränktes Leben führt. Nicht nur, dass Tabby von zu Hause unterrichtet wird, sie darf auch niemanden ihren Namen sagen, Freundschaften sind tabu und auch alltägliche Dinge wie Handy und Internet sind fast schon ein Fremdwort. Cates Anliegen ist es auf keinen Fall Spuren zu hinterlassen und so ziehen die beiden auch ständig um; verweilen nie lange am selben Ort - bis eines Tages der Schutzwall, den Cate erschaffen hat, einreißt und Tabbys Leben von heute auf morgen auf den Kopf stellt. Entspricht irgendetwas der Wahrheit, was Cate Tabby erzählt hat? Ist Tabbys gesamtes bisheriges Leben eine einzige große Lüge? Das müsst ihr natürlich selber herausfinden und ich garantiere dabei jede Menge Spannung. Denn das muss man Teri Terry lassen. Sie weiß wie sie ihre Leser*innen gefangen nimmt, sodass man trotz recht vieler ruhiger Passagen unbedingt wissen will, wie es weiter geht; wo die Geschichte hinführt. Die Autorin wirft nämlich gleich zu Beginn so unglaublich viele Fragen auf, deren Antwort einem keine Ruhe lassen. So ist zum Beispiel die Tatsache, dass sich Tabby unglaublich vom Meer und Wasser angezogen fühlt ein Rätsel, welches es zu lüften gilt. Aber auch Cates eindringliche Warnung vor "dem Kreis" hat mir beim Schmökern keine Ruhe gelassen.

Wie gesagt, Teri Terry hat gekonnt Spannung erzeugt, lässt das ganze dann aber im Mittelteil etwas abflauen. Wir lernen in diesem Teil Protagonistin Tabby, aus deren Ich-Perspektive wir übringens alles mitverfolgen, kennen. Tabby ist ein Teenager, den ich als sehr erwachsen und reif für ihr Alter empfunden habe. Kein Wunder allerdings, wenn man bedenkt, was sie in ihren jungen Jahren schon alles mitmachen musste. Man spürt allerdings auch, dass Tabby gerne ausbrechen würde und einfach mehr will, als das was Cate ihr zu bieten hat. Und so tut sie auch ein paar unbedachte Dinge, welche die Ereignisse so richtig ins Rollen bringen. Für mich haben diese Handlungen Tabby erst richtig authentisch und echt werden lassen. Und auch durch die Tatsache, dass sie nicht alles so hinnimmt, wie man es ihr vorgibt und sie Fragen stellt, hat sie Pluspunkte bei mir gesammelt. Alle Fragen wurden zwar bei weitem noch nicht beantwortet, aber dafür gibt es ja dann die Fortsetzungen.
Außerdem versprüht Tabby eine gewisse geheimnissvolle Aura und dann ist da noch ihre besondere Gabe die Luft sehr lange unter Wasser anzuhalten. Hier hat die Autorin ihrem Jugendthriller einen Hauch Fantasy verpasst. Für mich sehr gelungen.

Wie gesagt, der Mittelteil war eher ruhig, dennoch interessant, hat mich aber zweitweise vergessen lassen, was Tabbys Ziele eigentlich sind...wo das Buch hinführen wird. Dafür hat Teri Terry Dark Blue Rising im letzten Drittel dann so richtig zu einem regelrechten Pageturner werden lassen, der mit einem ordentlichen Cliffhanger endet.

An dieser Stelle möchte ich auch ein paar Worte zum Hörbuch fallen lassen, welches von der wunderbaren Stimme Nadine Zaddams eingelesen wurde. Die Sprecherin hat eine wahnsinnig einnehmende Art zu lesen. Ihre Stimmmelodie hat einfach perfekt zu Tabby gepasst und die 16-jährige so richtig lebendig werden lassen. Wahrscheindlich ist es auch Nadine zu einem großen Teil zu verdanken, dass ich die Geschichte trotz ihrer vielen ruhigen Passagen gebannt weiter verfolgt habe. Ich denke, dass ich beim Lesen alleine nicht so gefesselt gewesen wäre. Für das Hörbuch bzw. die Auswahl der Sprecherin vergebe ich daher auf jeden Fall 5 Sternchen.

Ein Wort noch zum Schluss: Dark Blue Rising wird als Klima-Thriller angepriesen. Ich persönlich habe es nicht so empfunden. Es sind zwar schon "Spuren von Umweltschutz und Klimawandel" enthalten, allerdings nicht so präsent, dass ich von einem Klima-Thriller sprechen würde. Mal sehen, was die beiden Fortsetzungen dazu noch bringen, die ich auf jeden Fall auch lesen oder hören werde.

Fazit

Dark Blue Rising ist der Auftakt zur neuen Klima-Thriller-Trilogie aus der Feder von Teri Terry. Die Autorin erzählt die Geschichte der 16-jährigen Tabby, deren Leben völlig auf den Kopf gestellt wird. Die Handlung ist vollgepackt mit Geheimnissen, hat einen gewissen mystischen Touch und auch paar Fantasy-Elemente kommen durch. Mich konnte Teri Terry mit ihrem eher ruhigen Jugendthriller, der sich im letzten Drittel zu einem mitreißenden Pageturner entwickelt, überzeugen. Daher gibts auch eine Leseempfehlung!

Außerdem möchte ich auch eine absolute Hörempfehlung aussprechen. Nadine Zaddam hat als Sprecherin großartige Arbeit geleistet und die Geschichte noch lebendiger werden lassen.

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Rezensionen von eleisou:

Immer ein Hingucker

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 1 - Dinosaurier von Carola von Kessel

Dieses Kindersachbuch zum Thema Dinosaurier von der bekannten Wieso, weshalb, warum? Reihe ist einfach großartig. Wie auch die diversen Vorgänger der Reihe über viele verschiedenen Themen werden auch hier die Dinosaurier anschaulich präsentiert und mit vielen tolle Rätselfragen auserkundet.
Wer sich für Dinosaurier interessiert bekommt hier ein erstes Wissen.

Die gut lesbare Schrift, die dicken Seiten und die kleinen Rätsel machen aus dem Buch einen richtigen Hingucker für Kinder und geben ihnen Wissen auf spielerische Art weiter.
Außerdem enthält das Buch noch ein Leselotto und ein paar Aufkleber, die Kinderherzen höher schlagen lassen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Kinder ihren Spaß an diesem interaktiven Buch haben werden, daher kann sowohl ich als auch mein Sohn 9, ich dies Buch sehr empfehlen und wir sind schon gespannt auf die weiteren Themen der Reihe.

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Rezensionen von eleisou:

Das etwas andere Lesebuch

1000 Gefahren junior - Böses Spiel im Dinopark (Erstlesebuch mit "Entscheide selbst"-Prinzip für Kinder ab 7 Jahren) von Fabian Lenk

Das insgesamt 100 Seiten umfassende Erzählbuch überlasst denkleinen Lesern ie Entscheidung wie die Geschichte enden soll. Man beginnt ganz normal auf der ersten Seite hat dann aber die Wahl, auf welcher Buchseite es mit der Erzählung weitergehen soll und muss sich sich dementsprechend die nächste Passage aussuchen.

Das wiederum birgt neue Abenteuer mit sich und dies genau ist das Ereignisvolle an diesem Buch. Das Buch ähnelt einer Schnitzeljagd und macht insofern sehr viel Spaß, sowohl fpr die ids als auch für die Erwachsenen.
Der zentrale Handlungsort ist der Dinopark Dinolandia und die farbige Illustrationen ergänzen das Thema kindgerecht. Die Schriftart ist für das empfohlene Alter genau richtig und Leseanfänger kommen damit sehr gut zurecht. Bei jedem erwählten Weg kann man etwas neues lerne und eine neue Entscheidung treffen, deshalb ist ds Buch auch für mehrere Leseeinheiten geeignet.
Für uns eine Leseempfehlung ohne Hintergedanken!

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Rezensionen von aon.912401633@aon.at:

Vergangenheitsbewältigung

Die Akte Adenauer von Ralf Langroth

Eine packende Geschichte. Welche Ralf Langroth in die Akte Adenauer gepackt hat. Philipp Gerber, Deutscher mit starker amerikanischer Vergangenheit, hat gleich mehrere Aufgaben zu erfüllen und er steht da meistens alleine da, weil er noch nicht weiß, wem kann er trauen und wem nicht. Außerdem plagen ihm persönliche Probleme: Seine Freundin June ist in die Staaten zurückgereist und er lernt eine Journalistin kennen und lieben, welche leicht kommunistisch angehaucht ist.

Als dann auch noch Adenauer mit einem persönlichen Problem an ihn herantritt, verbessert das nicht gerade seine Situation. Da zu soll er auch noch einen Mordanschlag an einem Politiker vor der Wahl verhindern und eine Art Terrororganisation zerschlagen. Ein bisschen viel für einen Kriminalhauptkommissar, welcher selbst noch nicht genau weiß, auf welcher Seite er steht. Langroth hat das Alles routiniert in dieses Buch verpackt. Spannend und fesselnd geschrieben. Ein Buch, welches man nur ungern zur Seite legt. Außerdem erfährt man noch einige Sachen über die Zusammenarbeit zwischen Amerika und Deutschland in den Jahren des Wiederaufbaues.

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Rezensionen von nicol_loves_books:

Düster, spannend, geheimnisvoll- ein wahrer Pageturner

Underworld Chronicles - Verflucht von Jackie May

Inhalt:
Detroit ist ein heisses Pflaster! Es wimmelt dort nur so von gefährlichen Kreaturen! Nora Jacobs ist eine der wenigen, die von den Kreaturen der Unterwelt weiß! Sie ist eigentlich ein normaler Mensch- ja wenn da nicht das Wörtchen eigentlich wäre. Denn sie hat gewisse Fähigkeiten, welche sie bisher vor Schlimmerem bewahrt haben, was jedoch nicht heißen soll, dass sie bisher in ihrem Leben nicht schon schlimmes und grausames erlebt hat.

Doch alles ändert sich ausgerechnet an ihrem Geburtstag, denn an diesem Tag wird sie von ihrem ekligen und psychopathischen Nachbarn entführt und macht bei einem nächtlichen Zwischenfall nicht nur die Bekanntschaft mit dem mächtigsten Vampir der Stadt, nein sie lernt im Underworld Club auch noch die ein oder andere düstere Gestalt kennen. Der mächtigste Vampir der Stadt hat einiges mit Nora vor und möchte Noras Kräfte und Gabe für sich nutzen. Denn es gehen seltsame Dinge in Detroit vor und immer mehr Unterweltler verschwinden auf merkwürdige Weise. In Troll Terrance findet sie schnell einen Verbündeten auf den sie sich voll und ganz verlassen kann und welcher noch eine wichtige Rolle spielen wird. Doch die Zeit rennt und Nora muss irgendwie schauen, wie sie lebend aus dieser ganzen Misere herauskommen soll.

Meine Meinung:
Schon alleine das Cover ist ein echter Hingucker und ich finde es einfach wunderschön! Es ist düster, magisch, man bekommt schon einen Einblick in die Unterwelt und auch die Silhouette von Detroit darf darauf nicht fehlen. Als ich die Leseprobe zu Underworld Chronicles gelesen habe, war mir klar, dass ich dieses Buch einfach lesen muss!
Der Schreibstil ist schön flüssig, locker, bildhaft und man fliegt quasi nur so durch die Seiten. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Nora erzählt, so dass man ihre Ängste, Sorgen, Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen kann.
Underworld Chronicles- Verflucht ist der Auftakt einer Dilogie. Anfangs lernt man die verschiedensten Personen der Unterwelt kennen und ich hatte fast schon Schwierigkeiten diese verschiedenen Kreaturen und Personen auseinander zu halten. Die meisten Personen und Kreaturen werden nur oberflächlich behandelt, so dass man keine Chance hat, diese näher kennen zu lernen.
Nora ist eine junge Frau, die auf sich alleine gestellt ist und auch eher ein Einzelgänger ist. Sie lässt keinen zu nah an sich ran und durch ihre Gabe vermeidet sie es auch andere körperlich zu berühren.
Im Laufe der Zeit kann man schon eine deutliche Charakterentwicklung beobachten und sie fängt an, anderen zu Vertrauen und Nähe zu zulassen. Mir ging förmlich das Herz auf, als sie in Terrence dem Troll nicht nur einen Verbündeten und Freund gefunden hat, sondern auch endlich so etwas wie eine richtige Familie!
An einigen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und ich bin auch der Meinung, dass dem Buch die eine oder andere Seite mehr oder sogar einige Kapitel mehr nicht geschadet hätten. Die Geschichte an sich aus diesem Band ist in sich abgeschlossen, es endet mal nicht mit einem fiesen Cliffhanger, dennoch bleiben noch einige Frage offen und ich hoffe sehr, dass wir hierauf Antworten im zweiten Band erhalten werden.

Fazit: Ich kann dieses Buch jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen, der mal Lust auf eine düstere und sehr spannende Geschichte der Unterwelt hat. Es kommen zwar durchaus Vampire in dieser Geschichte vor- aber keine Sorge es sind keine glitzernden Vampire oder so! Ich bin sehr gespannt auf Chronicles der Unterwelt – Gejagt und sehne diesem zweiten Teil bereits sehr entgegen. Für mich entwickelte sich das Buch zu einem wahren Pageturner, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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Rezensionen von Goejos:

Vergangenheitsbewältigung

Die Akte Adenauer von Ralf Langroth

Eine packende Geschichte. Welche Ralf Langroth in die Akte Adenauer gepackt hat. Philipp Gerber, Deutscher mit starker amerikanischer Vergangenheit, hat gleich mehrere Aufgaben zu erfüllen und er steht da meistens alleine da, weil er noch nicht weiß, wem kann er trauen und wem nicht. Außerdem plagen ihm persönliche Probleme: Seine Freundin June ist in die Staaten zurückgereist und er lernt eine Journalistin kennen und lieben, welche leicht kommunistisch angehaucht ist.

Als dann auch noch Adenauer mit einem persönlichen Problem an ihn herantritt, verbessert das nicht gerade seine Situation. Da zu soll er auch noch einen Mordanschlag an einem Politiker vor der Wahl verhindern und eine Art Terrororganisation zerschlagen. Ein bisschen viel für einen Kriminalhauptkommissar, welcher selbst noch nicht genau weiß, auf welcher Seite er steht. Langroth hat das Alles routiniert in dieses Buch verpackt. Spannend und fesselnd geschrieben. Ein Buch, welches man nur ungern zur Seite legt. Außerdem erfährt man noch einige Sachen über die Zusammenarbeit zwischen Amerika und Deutschland in den Jahren des Wiederaufbaues.

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Rezensionen von Danislesestube:

Ein solider Horror Roman für kalte und dunkle Tage

All Horrors Eve von Tanja Hanika

“Süßes oder Saures” ist wohl der bekannteste Satz der uns im Bezug zu Halloween einfällt. Gleichzeitig kommen uns gruselige Verkleidungen in den Sinn die sich Kinder und Jugendliche für diesen besonderen Tag einfallen lassen. Ausgerüstet mit einer Tasche klappern sie jedes Haus in ihrer Umgebung ab in der Hoffnung Süßigkeiten zu erhalten.

Dieses Buch geht noch etwas weiter. Vor vielen Jahren wurde ein kleiner Junge brutal ermordet. Beim Tathergang ist man sich nicht so einig. Man hört immer wieder von Teufelsanbetern die vor allem an diesem Tag Menschenopfer bringen. Auch deuten die Tiermorde sehr auf diese Gruppierung hin. Aufgrund der jüngsten Ereignisse wird eine Ausgangssperre an Halloween verhängt. Natürlich hält diese eine Gruppe junger Erwachsener nicht davon ab ein Spukhaus zu besuchen, und anschließend eine Party zu besuchen. Beide Ortschaften warten mit mehr Schockern auf als einem lieb ist.

Hailey und Ella ziehen also los zum Spukhaus um sich dort ihre Zeit mit einer ganz speziellen Herausforderung zu vertreiben. Auf der anderen Seite haben wir Scott, Caleb, und ihre Kollegen die den gleichen Plan haben. Mehr erfahren wir nicht über die Charaktere.

Zugegeben, mehr Info hätten der Handlung nicht geholfen, deren Ziel es ja ist dem Leser eine Gänsehaut zu bescheren. Schon im Spukhaus passieren seltsame Dinge. Spätestens auf der Party wird klar: Der Horror hat gerade erst angefangen.

Wie schon erwähnt habe ich diesen kleinen aber feinen Horrorroman von der Autorin zum Vorablesen bekommen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass die Handlung, die generelle Umsetzung, die Charaktere, der Detailgrad der Umgebung, und der Schreibstil grundsolide waren bzw sind.

Die Gänsehautmomente jedoch kann ich, trotz Vorbereitung auf das Buch (warten bis es dunkel ist, Decke, flackerndes Licht, uvm) an einer Hand abzählen. Die letzten Szenen fand ich etwas übertrieben, außerdem wurden diverse Dinge entweder zu früh oder gar nicht aufgelöst. Ist das schlimm? Wenn man zuviel darüber nachdenkt ist es das. Da bin ich ehrlich. Ist es deswegen schlecht? Nö. Auf keinen Fall. Für den kleinen Horror für Zwischendurch kannst du es dir auf deinen eBook Reader ziehen.

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