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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vicky:

Vorhang auf für alte Feinde und neue Freunde!

Die Meisterin: Alte Feinde von Markus Heitz

'Die Meisterin: Alte Feinde' ist der dritte und (vorerst) letzte Teil der gleichnamigen Reihe des Autors Markus Heitz. Der Autor entführt uns in seinem Fantasy-Roman in siebzehn Kapiteln in die 'Anderswelt', welche geschickt in unsere bekannte Welt integriert ist.

Das Cover ist schön gestaltet und passt gut zur Reihe, der Wiedererkennungswert ist hier definitiv gegeben und man kann alle drei Bücher sofort derselben Reihe zuordnen.

Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die neuen Geschehnisse in Leipzig holen. Wir dürfen wieder Geneve Cornelius, die Heilerin und letzte Erbin der Scharfrichter-Dynastie, und Vatikan-Polizist Alessandro Bugatti begleiten. Dieses Mal bekommen sie Unterstützung von alten Bekannten aus anderen Büchern - darüber war ich sehr erfreut. Außerdem fand ich dieses Aufeinandertreffen sehr gut gelungen! Sia hatte ich bereits in anderen Büchern sehr lieb gewonnen, umso erfreuter war ich hier wieder auf sie treffen zu dürfen.

Der Schreibstil von Markus Heitz ist mitreißen und spannend. Am liebsten würde man das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen, vor allem auch deswegen weil die Geschichte immer dann den Handlungsstrang wechselt wenn es im jeweiligen Bereich gerade sehr spannend wird. Erzählt wird wieder von Catharina Cornelius, was ein besondere Genuss ist! Das 'Dramatis personae' ist ungemein hilfreich, um sich bei den vielen verschiedenen Figuren zurecht zu finden. Es gelingt dem Autor fantastisch die verschiedenen Welten und Figuren unterschiedlicher Romane näher zusammen zu bringen. Den Hinweis, dass man das Dramatis-Personae-Verzeichnis überspringen soll wenn man sich überraschen lassen will auf wen man hier treffen wird, finde ich gut. ABER ich gestehe: ich konnte es nicht auslassen, meine Neugier war zu groß... Vielleicht beweist ihr ja mehr Stärke!

Die Henkers-Anekdoten finde ich immer wieder sehr interessant und jede ist ein Schmankerl für sich. Die Liga der Dunkelheit war auch ein Highlight, diese ist sehr unterhaltsam :-)

Fazit: Markus Heitz liefert hier beste Fantasy-Unterhaltung mit hohem Spannungsniveau! Ein absolutes Muss für alle Markus Heitz Fans!

Empfehlung: Vorher die anderen beiden Bände der Reihe 'Die Meisterin' lesen. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, erleichtert einem das Zurechtfinden aber bestimmt sehr. Die Bücher, von welchen einige Figuren hier auftauchen, zu lesen ist hingegen nicht notwendig. Man bekommt kleine Erklärungen um zu verstehen was sich zuträgt.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Tolle Vorschläge für Bügelperlen

Kreativ mit Bügelperlen von Christine Rechl

Meine Enkel und ich haben seit einiger Zeit das Hobby Bügelperlen für uns enddeckt.Das Buch hat uns viele neue Ideen und Vorschläge gegeben.In dem Buch befinden sich viele schöne Vorschläge und schöne Inspirationen.Mit Freude haben meine Enkel viele Ideen nachgebastelt.Die Autorin Christine Rechl hat alles leicht erklärt und anschaulich gemacht.

Es gibt viele schöne Vorlagen,sehr gerne 5 Sterne für das Buch.

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Rezensionen von nil_liest:

Emmy – ein tiefgreifendes Portrait einer Frau

Sturmvögel von Manuela Golz

Manuela Golz ist im ersten Leben Psychotherapeutin und kennt die Untiefen der Seele. Dieses Wissen und ihre Beobachtungsgabe hat sie genutzt und schrieb diesen unfassbar guten Roman: Sturmvogel. Es ist zwar schon ihr zweiter Roman, aber ein besonderer, denn sie hat sich vom Leben ihrer Großmutter Emmy inspirieren lassen und so auch ihre Protagonistin genannt.

Emmy wird 1907 auf einer kleinen Nordseeinsel geboren hinein in eine nicht nur kühle Landschaft die mit Ebbe und Flut kämpft, auch den Gemütern sind die Naturgewalten anzumerken. Es folgt ein durch Zufälle markiertes und ein mit erschütternden Ereignissen gepflastertes Leben. Nicht nur landet sie als Dienstmädchen im mondänen Berlin der 20er Jahre, sie überlebt auch 2 Weltkriege, heiratet, bekommt Kinder. Ein durchgeschütteltes und gerütteltes Leben. Wir blicken dank Manuela Golz in ihre Seele ohne Aufdringlich zu werden. Wir begleiten Sie durch die Stürme ihres Lebens und schließen sie ins Herz ohne das es je kitschig wird.
Großartig ist nicht nur die psychologisch sehr abgerundete Darstellung Emmys und anderer auftauchender Figuren. Auch die kulturhistorische Verortung der Personen, ihrer Gedanken und ihrer Handlungen sind sehr gelungen.
Ich habe das Buch äußerst gerne gelesen und kann es wärmstens empfehlen!
Fazit: Würde meine Großmutter noch leben würd‘ ich mich gerne mit ihr an ihren Kachelofen setzen und sie fragen wie es ihr wirklich erging. Einen Rat den ich meinen Kindern mitgeben werde, mal schauen ob er fruchtet.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Spannender Spreewald Krimi

Verfehlt von Christiane Dieckerhoff

Kommissarin Klaudia Wagner und ihr Team sollen bei dem Spreewaldfest in Lübbenau Präzens mit ihren Uniformen zeigenEs ist der letzte Tag des festes,an dem der Bootscorso mit dem Schützenkönig über die Spree schifferte .Plötzlich sackt der diesjährige Schützenkönig Feilke von einem Messer im Rücken getroffen ins Wasser.

Während die Kommissarin Klaudia Wagner mit ihren Kollegen den Tatort sichert,wird ein zweites Opfer gefunden.Es ist Schiebschick der stadtbekannte Fährmann.Er liegt schwer verletzt mit einem Messer getroffen zwischen den Schausteller Wagen.Zeugen haben eine Gurke auf Stelzen ein Messer werfen sehen.Klaudia Wagner und ihr Team ermitteln zusammen mit dem LKA an dem Fall.Klaudia steht zu dem unter Druck,den sie vertritt ihren Chef den Ersten Kriminalhauptkommissar Klaus Naumann der auf dem Weg zu einer Fortbildung zum Nordkap ist.Bei den Ermittlungen kommen immer mehr Hinweise auf die Opfer und ihre Vergangenheit zu Tage.Dann wird ein Mädchen entführt und die Lage spitzt sich zu…..

Die Autorin Christiane Dieckerhoff hat einen sehr spannenden Spreewald Krimi geschrieben.Von der ersten bis zur letzten Seite war es sehr spannend,ihr Schreibstil ist fesselnd und mitreißend.Durch ihre Erzählung habe ich den Spreewald-Lübbenau und die festlich geschmückten Boote vor mir gesehen.Ich habe mit viel Indresse Klaudias Ermittlungen verfolgt-5 Sterne sehr gerne für den tollen Krimi.Ich bin sehr gespannt auf weitere Spreewald Krimis mit Klaudia Wagner und ihrem Team.

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Rezensionen von Dana:

guter Auftakt; interessante, aber auch gruselige Fähigkeiten; macht neugierig auf mehr

Partem. Wie die Liebe so kalt von Stefanie Neeb

Wer sich einem anderen Menschen öffnet und anvertraut, der macht sich verletzlich. Wer jemandem sein Herz schenkt, kann bitter enttäuscht werden. Aber man kann auch unglaublich viel Positives dabei erleben. Nur nicht unbedingt wenn man auf Jael und seine Mitstreiter trifft. Denn sie sind nicht die, die Wärme, Geborgenheit und Liebe verbreiten, sondern dafür zuständig Gefühle von anderen Menschen zu stehlen und für ihre eigenen Ziele zu benutzen.

Jael arbeitet verbissen daran, seine Mission zu erfüllen, die ihn innerlich so quält und beschäftigt. Als er auf Xenia trifft, könnte sie die Lösung sein und das letzte Quäntchen, das er noch benötigt. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass sein Herz bei ihrer Anwesenheit aus dem Takt gerät und sie damit alles gefährden könnte, nicht nur weil sie anders ist, als alle anderen…
Xenia hat sich ihr Leben lang von Berührungen fern gehalten so gut es ging. Sobald sie Menschen berührt, hört sie Geräusche, die sie auf Dauer belasten und ihre Konzentration nehmen. Nur Jael scheint anders zu sein, bei ihm zieht Stille in ihr ein und zum ersten Mal spürt sie die Last der Geräusche nicht auf ihrer Seele. Dabei ahnt Xenia jedoch nicht, wer Jael wirklich ist und wie gefährlich er ihr werden könnte. Denn auch wenn er etwas tief in ihr berührt, halten sie die Nähe des anderen kaum aus und Jael ist nicht der einzige, der Interesse an ihrem Herzen hat…

Nach dem spannenden Prolog, in dem deutlich wird, dass der Weg, der da vor den Figuren liegt, ziemlich gefährlich und blutig werden könnte, war ich sehr neugierig, wohin die Geschichte uns führen wird und was sich hinter den Charakteren verbirgt, von denen man zunächst natürlich nur wenig weiß. Während des Buches begleitet man vier Protagonisten, deren Erlebnisse jeweils aus der Erzählerperspektive geschildert werden. Stück für Stück setzt sich so das Gesamtbild zusammen und man erhält Einblicke in die Leben der einzelnen Figuren, die alle miteinander vernetzt sind. Doch auch wenn man im Verlauf so einiges erfährt, bleiben am Ende auch noch zahlreiche Fragen offen und ich bin mir nicht bei jedem sicher, was er oder sie wohl im Schilde führt. Besonders Jael und Chrystal sind für mich nur schwer zu durchschauen. Beide haben eine ereignisreiche, teils düstere Vergangenheit, von der man zum Teil auch etwas erfährt, beide verbergen jedoch auch Dinge und sind bereit für ihre Ziele so manche Grenze zu überschreiten und Methoden zu nutzen, die gegen jede Moral sind. Xenia und ihrem besten Freund Felix gestalten sich für mich etwas klarer, werden durch ihren Kontakt zu den anderen beiden jedoch auch in gewisser Weise zum Spielball und in die Machenschaften verwickelt. Mit all den anderen Figuren auf jeden Fall eine abwechslungsreiche und interessante Personenmischung, mit der es nicht so schnell langweilig wird, vor allem weil einige von ihnen durchaus bereit sind, für ihren eigenen Vorteil zu arbeiten, ohne Rücksicht auf die anderen.

Xenia ist 16 und Schülerin. Die junge Protagonistin war mir recht schnell sympathisch, auch wenn sie ab und an etwas naiv und unbedacht reagiert. In Anbetracht ihres Alters und ihrer Unwissenheit empfand ich das jedoch als passend und authentisch. Sobald sie einen anderen Menschen berührt, hört sie Geräusche- ein Umstand, der für sie sehr belastend ist und dazu führt, dass sie Berührungen jeder Art meidet, so gut es geht. Dass dahinter jedoch noch viel mehr steckt, ahnt sie zunächst nicht. Den Strang um sie und ihre Fähigkeit fand ich sehr interessant und hoffe darauf, dass man dahingehend auch im zweiten Buch dann noch mehr erfahren wird. Ihre Entwicklung wurde größtenteils nachvollziehbar dargestellt und auch die Anziehung, die sie zu Jael empfindet, wurde gut rausgearbeitet. Obwohl die beiden einander gefährlich werden können, knistert es ziemlich heftig. Ich mochte aber auch allgemein die Dynamik die in den Dialogen der beiden zu finden war. Sie schenken sich nichts, greifen sich verbal auch mal an, bringen sich auf die Palme und lesen dabei so viel mehr in dem anderen – manchmal sofort, manchmal erst etwas später.
Jael ist 19 und gemeinsam mit Akrom, Geno, Rafi und Chrystal neu in der Stadt. Die ungewöhnliche WG sorgt schnell für Wirbel, nicht nur weil sie alle fünf unverschämt gut aussehen. Wenn ihre Mitmenschen ahnen würden, wie skrupellos und gefährlich die Gruppe tatsächlich ist, würden sie sich wohl von ihnen fern halten. Denn Jael ist in der Lage anderen Menschen ihre Liebe zu unterschiedlichen Dingen zu nehmen, eine ziemlich gruselige Vorstellung, die natürlich Konsequenzen hat. Auch wenn diese Gabe sehr düster und irgendwie erschreckend ist, fand ich es auch spannend mehr darüber zu erfahren, wie das funktioniert und wieso sie es zu machen scheinen. Dabei werden zwar einige, aber längst noch nicht alle Geheimnisse aufdeckt.
Chrystal und Felix bilden die anderen beiden Perspektiven, so dass man auch von ihnen, ihrem Leben und ihren Gedanken mehr erfährt. Felix ist eine gute Seele, loyal und treu denen gegenüber, die ihm wichtig sind. Er schützt Xenia in verschiedenen Situationen und sorgt sich um seine beste Freundin. Chrystal hingegen scheint zwar auch loyal zu sein, doch wem gegenüber ist nicht immer so klar zu definieren. Auf jeden Fall ist sie eine Kampfmaschine mit einigen Geheimnissen, was es ziemlich spannend macht mit ihr unterwegs zu sein. Durch sie erhält man den einen oder anderen Einblick, der Zusammenhänge und Hintergründe offenbart aber auch Zweifel kommen lässt.

Den Schreibstil von Stefanie Neeb empfand ich als angenehm und stimmungsvoll. Zu Beginn war es nicht ganz leicht die verschiedenen Perspektiven und die Personen zu sortieren, weil man durch die teilweise recht kurzen Kapitel nur wenig Einblicke erhält, dann schon zum nächsten geht und einfach erst mal gar nicht weiß, wie das alles zusammenhängt, wohin uns das Ganze führt und wer welche Absichten verfolgt. Das hat sich im Verlauf des Buches jedoch gebessert, die Perspektiven wurden enger miteinander verflochten und auch von den Figuren weiß man dann mehr. Die Informationen, die man bekommt, waren gut in den Verlauf der Geschehnisse eingeflochten und selbst wenn mal etwas mehr erklärt wurde, empfand ich es nie als langatmig. Es bleibt allerdings auch noch viel offen, vor allem was die übergeordneten Ziele betrifft und wem man vertrauen kann. Es scheint da eine große Diskrepanz zwischen dem Offensichtlichen/Offenbarten und dem Eigentlichen zu geben, was es auf jeden Fall spannend macht, manchmal aber auch für mehr Fragen, als Gewissheit sorgt.
Besonders interessant fand ich die Gaben und Fähigkeiten der Charaktere, auch wenn die teilweise echt ziemlich gruselig sind. Das macht es aber auch spannend ihren Weg zu verfolgen. Ich mochte aber auch die Dynamik zwischen den unterschiedlichen Figuren gern. Dabei schwingen manchmal viel mehr Informationen mit, als sie vermutlich bewusst offenlegen wollten und man bekommt intensivere Einblicke zu den Wesenszügen und Gefühlen. Innerhalb der Geschichte haben die unterschiedlichsten Gefühle eine Rolle gespielt, nicht nur weil die Charaktere in der Lage sind, diese zu manipulieren oder zu nehmen, sondern auch weil sie untereinander so einiges auslösen.
Am Ende des ersten Bandes bin ich nun neugierig, wie es weitergehen wird, wer sich im weiteren Verlauf auf welche Seite stellen wird, wer seine eigenen Ziele vergessen wird oder wer verbissen dafür weiterkämpft, koste es, was es wolle.
Fazit

Ein facettenreicher und interessanter Auftakt, der aber auch noch viel offen lässt. Manchmal war es etwas kompliziert, so richtig durchzusehen, wer da mit wem hinter welchem Rücken woran arbeitet und was eigentlich das übergeordnete Ziel ist. Das liegt auch daran, dass im Auftakt noch nicht alles offenbart wird. An der einen oder anderen Stelle hätte ich gern schon mehr gewusst, da hoffe ich in der Fortsetzung auf deutlich mehr Informationen. Die Charaktere sind nicht alle gut zu durchschauen, ich fand sie aber interessant und es ist spannend ihren Weg und ihre Entwicklungen zu verfolgen, die eng miteinander verknüpft sind. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergehen wird und welche Gefühlsebene im zweiten Band in den Fokus rücken wird.

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Rezensionen von *RC*:

Mördermitzi - Nomen est omen, oder was?

Drei Morde für die MörderMitzi von Isabella Archan

Dieser Krimi geht zwar nicht unter die Haut, haut einen aber dennoch um!

Warum?
Dieser Krimi ist einfach fantastisch geschrieben, Humor und Spannung sind exakt aufeinander abgestimmt. Nichts wird in die Länge gezogen und im letzten Viertel wird es dramatisch-rasant! Nicht nur drei unterschiedlichste - schon grausame - Morde, die im engen Zusammenhang stehen, bestimmen die Kernpunkte des Alpenkrims, auch die innige Freundschaft von Mitzi und der etwa gleichaltrigen Kufsteiner Inspektorin Agnes Kirschnagel, wird herrlich erzählt.

Ich kann mir dieses Gespann richtig gut vorstellen, auch wenn Mitzi und Agnes im dritten Band der Mördermitzi-Reihe nie so richtig zusammenkommen. Sie dürfen es nicht! Denn ausgerechnet Agnes soll in einem Fall ermitteln, in der Mitzi zu den Tatverdächtigen gehört.
Das hat mich beim Lesen immer sehr bewegt, da obwohl Agnes als auch Mitzi beide gerade beziehungstechnisch mit Problemen zu kämpfen haben, ist Abstand halten oberstes Gebot. Im Vordergrund steht, dass Mitzi sogar mit einem Mord in Verbindung gebracht wird. Es werden an einer Tatwaffe Spuren von ihr entdeckt mit der sie ausgerechnet auch noch ihren guten ‚Kumpel‘ Kasimir umgebracht haben soll. Sie war es aber nicht. Allein auf ihren Pflichtverteidiger, der etwas verschroben rüberkommt, will sie sich nicht verlassen. Deshalb möchte Mitzi ihre Unschuld selber beweisen - Auflagen hin oder her! Und so verstößt Mitzi, als sie aus der U-Haft entlassen wird, gegen polizeiliche Auflagen und macht sich auf die Socken, um den wahren Mörder zu finden. „Wow“, habe ich mir gedacht, „Mitzi, Du bist der Hammer! Unvernünftig und mutig zu gleich. Aber Du gefällst mir!“ Dieses fast schon Katz-und-Maus-Spielen mit der Polizei macht den Alpenkrimi zu einem spannend-lustig-schrägen Roman! Der Perspektivenwechsel bringt Abwechslung in die Geschichte, so dass man nach Beendigung eines Kapitels immer extrem neugierig das nächste erwartet. Agnes, die darauf bedacht ist, die Karriereleiter nach oben zu klettern, hat einen brenzlichen Spagat zu meistern, da sie oftmals inoffiziell mehr weiß als sie offiziell wissen darf. Ja, das ist kompliziert bringt aber auch Würze und Biss in den Krimi! Bei drei Morden tauchen natürlich viele Akteuere auf, so dass man immer wieder mit einem anderen Täter oder einer Täterin spekuliert. Siegessicher, den richtigen Mörder erkannt zu haben, wurde ich aber öfters eines besseren belehrt. Und erst am Schluss präsentiert sich der Bösewicht mit einem Aha-Effekt, so dass einem einzelne Szenen vom Anfang und bestimmte Aspekte verständlich werden. Ein gelungener Plot, ganz großes Kino. Ja, es wäre sicherlich interessant, daraus einen coolen Film zu drehen. Dieser Krimi hat die volle Sternenzahl verdient, da äußerst kurzweilig ist!
Gefreut habe ich mich auch, dass ein Strudel, der am Rande der Geschichte eine Rolle spielt, hinten im Buch als Rezept zu finden ist. Wie wäre es mit: Heidelbeer-Strudel-Backen und beim Genießen Krimi lesen!
„Drei Morde für die Mördermitzi“ ist zwar der dritte Band der Mördermitzi-Reihe, aber er lässt sich gut auch unabhängig von den Vorgängern lesen. Das ist mein Gefühl, denn die anderen beiden kenne ich noch nicht. Ich habe gut im Krimi Fuß gefasst und habe gleich zu den beiden Hauptprotagonistinnen gefunden. Ich war ihnen gleich sehr nahe, beide sind mir äußerst sympathisch, da man im Roman immer wieder Begebenheiten aus der Vergangenheit - teils Kindheit - erfährt. Nun freue ich mich, „Die Alpen sehen und sterben“ (1) und „Wenn die Alpen Trauer tragen“ (2) zu lesen.

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Rezensionen von Dana:

interessanter Auftakt

Dark Blue Rising (Bd. 1) von Teri Terry

Tabby hat bisher ein ziemlich einsames Leben geführt. Gemeinsam mit Cate, die sie solange sie denken kann, für ihre Mutter gehalten hat, reist sie von Ort zu Ort. Nie verweilen sie für längere Zeit irgendwo. Tabby war nie in einer öffentlichen Schule, hatte keine Freunde, durfte niemandem sagen, wer sie ist.

Doch wer ist sie eigentlich? Von einem Tag auf den anderen wird ihr gesamtes Leben durcheinander geworfen und die Sechzehnjährige weiß bald selbst nicht mehr, wer sie ist, woher sie kommt und was mit ihr eigentlich nicht stimmt. Nirgends fühlt sie sich wohler als im Meer und doch ahnt sie nicht, dass es dafür einen tiefgreifenden Grund geben könnte…

Der Schreibstil von Teri Terry ist mitnehmend und größtenteils spannend gestaltet. Obwohl man lange Zeit eigentlich nicht viel weiß und auch am Ende des Buches noch dutzende Fragen offen sind, hat sich die Geschichte sehr zügig und flüssig lesen lassen. Aufgrund der Ich-Perspektive ist man intensiv bei der Protagonistin, die immer wieder auf Ungereimtheiten stößt, die ihr keine Ruhe mehr lassen. Noch dazu scheint etwas in ihr nicht zu stimmen und zeitweise die Kontrolle zu übernehmen. Ich bin wirklich gespannt, was man da noch alles zu erfahren wird, denn viel mehr als Tabby selbst weiß man als Leser natürlich nicht. Einige Dinge kann man erahnen, da man in manchen Situationen Einblicke bekommt, an die die Protagonistin selbst sich nicht erinnern kann. Doch was da genau hinter steckt, bleibt verborgen, was für mich die Spannung und Neugier auf die nächsten Bände gesteigert hat.

Zu Beginn lernt man zunächst Tabby und Cate kennen, erhält Einblicke in ihre Lebensweise, wodurch sich schon die ersten Fragen in meinem Kopf ergeben haben. Stück für Stück wandelt sich dann das Leben der Protagonistin, sie muss sich umgewöhnen, anpassen, neu einfinden und ziemlich vielen Herausforderungen stellen. Nur beim Schwimmen kann sie abschalten und viel von dem Schmerz und Frust für einige Zeit ausblenden. Ihre große Verbundenheit zum Meer kommt immer wieder zum Tragen und steigert sich im Verlauf des Buches.
Mir war Tabby sympathisch, ich mochte, wie sie versucht neue Erkenntnisse zu gewinnen, neugierig bleibt, obwohl ihr so viele Steine in den Weg gelegt werden und sie sich nicht so leicht einschüchtern lässt. Teilweise ist das auch auf Unwissenheit und eine daraus resultierende Naivität oder Fehleinschätzung mancher Situationen zurückzuführen, was ich aber angesichts ihrer Kindheit und bisherigen Jugend als passend empfand. Ihre Entwicklung fand ich gut und nachvollziehbar dargestellt und selbst wenn man nicht jede Entscheidung gutheißen mag, weil sie etwas waghalsig oder nicht bis ins letzte Detail durchdacht ist, so empfand ich es als passend für Tabby und ihre Lage, die sich immer mehr zuspitzt. Umso weiter das Buch voranschreitet, umso weniger weiß sie, wem sie eigentlich noch trauen kann und was es mit der Warnung auf sich hat, die Cate ihr mit auf den Weg gegeben hat.
Die anderen Charaktere lernt man deutlich weniger intensiv kennen, als Tabby selbst, es gibt jedoch einige, die ich als spannend und interessant empfunden habe und ich bin wirklich neugierig darauf zu erfahren, wem man eigentlich vertrauen kann und wer in die Verstrickungen verwickelt ist.

Auch wenn es erst mal recht ruhig losgeht und man lange Zeit kaum weiß, wohin die Reise eigentlich führen könnte, so war das Buch nie uninteressant. Es hätte für meinen Geschmack nur vielleicht etwas schneller turbulenter werden können, wie es im Verlauf der Geschichte dann ja auch wurde. Zwischenzeitlich wirkte es doch als würde die Handlung ein wenig auf der Stelle treten, obwohl es nicht so war, dass nichts Seltsames passiert ist, was einen hätte stutzen oder reagieren lassen können. Das Tempo steigert sich dann aber wieder und es ergeben sich erste Zusammenhänge und Verstrickungen. Zum Ende hin wird es ziemlich packend und auch gefährlich, was ich als gelungen Abschluss für den Auftakt der Trilogie empfunden habe, der mich gespannt auf die Fortsetzung warten lässt. Immer wieder in das Geschehen eingearbeitet sind auch Aspekte, die den Klimawandel und den Klimaschutz betreffen.
Fazit

Ein interessanter Auftakt, der auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzungen macht. Umso weiter das Buch voranschreitet, umso spannender und turbulenter werden die Ereignisse und Entwicklungen. Protagonistin Tabby muss sich einigen Herausforderungen stellen und weiß dabei selbst noch gar nicht, was um sie herum eigentlich geschieht, was mit ihr geschieht und auf wen sie sich noch verlassen kann.

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Rezensionen von C. P.:

Clanrivalitäten

Die Drachen von Talanis - Blue Scales von Katharina V. Haderer

Die Stadt Poschovar wird von einem Rat aus sechs Familien, der sogenannten Hexade, regiert. Als der Alpha-Wolf eines Rudels von Gestaltwandlern mit Gewalt den Platz der Familie Song einnehmen will, gerät die 18-jährige Christie Song unerwartet zwischen die Fronten, obwohl sie als außereheliches Kind die roten Drachenkräfte ihres Familienvaters nicht geerbt hat.

Stattdessen bilden sich seit kurzem blaue Schuppen auf ihrem Rücken aus - doch davon weiß bisher niemand.
Blue Scales (Blaue Schuppen) ist der erste Band der Trilogie „Die Drachen von Talanis“ und spielt im Großen und Ganzen in der fiktiven Welt der Autorin, welche auch in ihren anderen Romanen Schauplatz ist. In dieser Welt gibt es Gestaltwandler sowie Personen mit anderen magischen Eigenschaften. Christies Vater ist ein mächtiger Roter Drache der Familie Song, der sie damals als eigenes Kind angekommen hat - ihren biologischen Vater kennt sie nicht. Da sich seit kurzem blaue Schuppen auf ihrem Rücken bemerkbar machen, versucht sie, diese zunächst vor allen zu verheimlichen. Ein Grund ist die Matriarchin der Familie sein, eine Nekromantin, welche Christie aufgrund ihrer Herkunft nie als Familienmitglied anerkannt hat. Neben den Verwicklungen der Hexade mit den Wölfen sind die Familienkonflikte der Familie Song Hauptthema der Erzählung.
Christie, welche als Ich-Ezählerin fungiert, wurde mir beim Lesen schnell sympathisch. Der Aufbau des Romans bringt dem Leser die Welt, in der Christie lebt, ebenso wie die Charaktere nach und nach näher, ohne das Gefühl zu verursachen, von zuviel Input erschlagen zu werden. Vielmehr fügen sich die Informationen nach und nach in die Handlung ein. Auch diese ist durchgehend unterhaltsam mit einigen überraschenden Wendungen und Konflikten, welche sich mit Christies Gedanken und Emotionen vermischen. Trotz des flüssigen und bildhaften Schreibstils empfand ich leider die Konflikte mit dem Wolfsrudel stellenweise als nicht stimmig und Christies Part insbesondere am Schluss unlogisch. Zudem fiel mir die Darstellung des Clans der Wolfswandler zu klischeehaft aus, deren Verhalten erinnerte mich zu sehr an das überzogene Bild des bösen Wolfs aus Grimms Märchensammlung. Das verhinderte, mich wirklich in die Perspektive der Wölfe hineinversetzen zu können und minderte somit das Lesevergnügen etwas.
Blue Scales ist der erste Band einer Trilogie rund um Gestaltwandler und Magie, um Familienstreitigkeiten und Clanrivalitäten und um Christie, die als bisher noch verborgener Blauer Drache unfreiwillig zwischen die Fronten gerät. Spannend und unterhaltsam geschrieben, wenn auch aus meiner Sicht stellenweise nicht ganz stimmig. Macht auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Perchtoldsdorfer Vergangenheit

Perchtoldsdorfer Schweigen von Christian Schleifer

Die Winzerin und Ex-Polizistin Charlotte Nöher hat in ihrem neuen Beruf Erfüllung gefunden. Die Neuerungen, die sie auf dem Familiengut eingeführt hat, sind erfolgreich. Allerdings hat sie sich damit nicht nur Freunde gemacht. Viele Traditionalisten beobachten sie mit Misstrauen. Als im Hof des Weinguts ein Toter gefunden wird, ist das eine üble Überraschung.

Kurz danach kommt der Winzer Herbert Zaitler, ihr Erzfeind und Konkurrent, beim traditionellen „Hiataeinzug“ ums Leben. Ein tragischer Unfall wie es scheint. Doch Charlotte wäre nicht Charlotte, wenn sie sich damit zufrieden gäbe. Ihre frühere Profession schlägt durch und sie beginnt an der Seite des örtlichen Polizisten zu ermitteln. Nur gut, dass der auch ihr Cousin ist und Charlottes Riecher schätzt.

Perchtoldsdorf hat nicht nur seine Weinvergangenheit, auch im düsteren Kapitel der neueren Geschichte gibt es Dinge, die nicht ans Licht kommen sollen. Diese Verknüpfung des Krimis mit der Vergangenheit bringt viel Spannung ins Geschehen und bezieht die ganze Familie Nöher mit ein. Wer wusste vom geheimen Weltkriegsbunker in den Weinbergen und wer möchte mit allen Mitteln das Geheimnis wahren? Familienehre, Gier und Hass sind starke Motive mit denen sich Charlotte konfrontiert sieht und die Auswirkung auf ihre Familie haben.

Auch der zweite Band um die umtriebige Winzerin hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine in sich geschlossene Geschichte, die keine Vorkenntnisse voraussetzt. Für mich war es ein gelungenes Treffen mit bekannten Figuren aus dem ersten Band, die sich weiter entwickelt haben und ihren Platz im Kosmos des Weinguts gefunden haben. Ja, ich fand die Fortsetzung noch besser als den ersten Teil, besonders der geschichtliche Handlungsstrang und seine Einbindung in die Gegenwart ist sehr gut eingebunden.

So ist der Krimi von der ersten Seite an fesselnd und hat mich richtig gepackt. Da die Geschichte noch nicht auserzählt ist, trotz der schlüssigen Auflösung, lässt mich auf weitere Fälle mit Charlotte hoffen.

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Rezensionen von brauneye29:

Super Erstlesebuch

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 1 - Dinosaurier von Carola von Kessel

Zum Inhalt:

Gerade Erstleser*innen benötigen Lesestoff, der für sie interessant ist und im besten Fall sogar noch Spaß macht. In diesem Erstleserbuch geht es um Dinosaurier und welches Kind mag keine Dinos?

Meine Meinung:

Was für ein schönes Buch! Sehr anschaulich und reich illustriert wird in kindgerechter Erstleser*innen-Schrift einerseits die Lesefähigkeit gefördert, andererseits das Wissen über Dinosaurier vermittelt.

Die Illustration sind sehr gut ausgearbeitet und oftmals noch ein kleiner Witz mit eingearbeitet. Zudem gibt es auch Fotos z. B. von Dinosaurierskeletten, die das ganze noch anschaulicher machen. Der Test ist gut gearbeitet, groß gedruckt, nicht zu lange Sätze, das überfordert die Kinder dann auch nicht so schnell. Als besonderes Extra gibt es kleiner Rätsel, Sticker und ein kleines Spiel. Kinderherz, was willst du mehr?

Fazit:

Super Erstlesebuch

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