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Rezensionen von Duffy:

Mirabellentage

Mirabellentage von Martina Bogdahn

Der Roman erzählt die Geschichte von Anna die als Haushälterin bei einem Pfarrer lange Jahre gearbeitet hat. Als Pfarrer Josef verstirbt kommt ein neuer sehr junger Pfarrer in das kleine Dorf Blumfeld. Anna behält zwar ihre Stellung, aber stellt auf einmal alles in Frage. Sie hat für ihre Stelle auf eine Familie und Kinder verzichtet.

Aber erst mal will sie den letzten Wunsch des Pfarrers erfüllen und sein Asche im Meer zu zerstreuen. Auch wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, welches zu dazu bringt, über einen Neuanfang nachzudenken. Das sie wieder Fahrstunden nimmt ist ja eigentlich schon ein Anfang.
Fazit:
Ein wunderbare und einfühlsame Handlung, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine Geschichte die einen berührt und man sie gerne liest. Dabei stößt man dabei, auch noch auf ein lang behütendes Geheimnis.

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Der fluch

Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan

Auftakt einer weiteren Familien.-saga dem Trend im Augenblick. Hier geht es um vier Geschwister die in alle Welt verstreut werden und keine von der anderen Schwester weiß was passiert ist. Das soll alles mit einem alten Fluch der über ihr Anwesen in Schottland zurückzuführen sein soll. Der Vater ließ damals bei der Erbauung des Hauses vier Steine umwerfen für einen guten Meeresausblick.

Dabei handelt es sich um Steine die einst ein Vater für seine verschwundenen Töchter ausgestellt hat. Auch hier Verschwinden die Geschwister im Laufe der Handlung. Im ersten Teil geht es um Iris die es nach Australien verschlägt, um ihren Onkel zu finden, da ihr Vater vor dem Ruin steht und er finanziell helfen soll. Bei der Suche nach dem Onkel wird Australien so nach und nach ihre neuen Heimat. Dabei verliert sie den Kontakt zu ihren Schwestern.
Fazit:
Guter Auftakt einer Saga um verschwundene Schwestern die in den weiteren Teilen sicher gefunden werde. Man bekommt einen guten Einblick in das Leben in Australien und wie schwer es Iris dort hatte. Es ist nur immer wieder schade, das man auf die Fortsetzungen lange warten muss.

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SSommerlektüre

Das Versprechen eines Sommertags von Elena Sonnberg

Ein leichter, lockerer und unspektakulärer Roman der auf Mallorca spielt, wo Isabelles Eltern leben. Anlässlich ihrer Goldenen Hoheit reist Isabelle mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann Stefan auf die Insel um mit ihren Eltern den besonderen Tag zu feiern. Sie trifft dort auch auf ihren Bruder den sie lange nicht gesehen hat, der seinem besten Freund Ben zur Feier mitgebracht hat.

Ben war Isabelles große Liebe bevor sie Stefan kennengelernt hat. Isabelle und Stefan stehen kurz vor ihrer Scheidung, versuchen aber ihren Eltern die heile Welt vorzuspielen. Wie vorhersehbar kommen alte Gefühle bei Ben und Isabelle wieder hoch.
Fazit:
Alles ziemlich banal und langweilig, für mich leider ein Flop, daher kann ich den Roman auch nicht weiter empfehlen. Das Cover ist sehr schön, Urlaubsfeeling pur, aber leider auch nicht mehr.

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Vergangen bearbeiten

Die Tage nach dem Pflaumenregen von Karissa Chen

er Roman beginnt im Jahre 1938 und spielt in der Vergangenheit und Gegenwarts. Suchi und Haiwen verlieben sich sehr schnell, dann aber bringt bringt das Schicksal sie auseinander, da Haiwen sich zur Armee gemeldet hat um seinem Vaterland im Zweiten Weltkrieg zu dienen. Leider hat Haiwen diesen schritt Suchi verheimlicht.

Suchi immigriert nach Amerika Los Angeles wird ihre neue Heimat, wird aber dort nie so heimisch, da sie stets große Sehnsucht nach zuhause hat. hat. Nach über sechzig Jahren treffen Suchi und Haiwen wieder aufeinander. Endlich können sie über alles reden. Kann Suchi Haiwen verziehen und hat ihre Liebe eine zweite Chance?.
Fazit:
Die Geschichte ist sehr bewegend und tragisch. Der Schreibstil sehr liebevoll, schweift doch manchmal schnell ins Unwesentliche. Trotz allem ist die Liebesgeschichte sehr einfühlsam beschrieben und man fühlt mit dem Liebespaar.

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Unter dem Moor von Tanja Weber

Das Echo der Gezeiten, hier geht es um eine sehr fantasiereiche Geschichte aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Nes lebt 1523 auf einer kleinen Insel, wo immer wieder Kinder verschwinden, das man den Hexen anhängt. Als Hexen bezeichnet man Nes Mutter und sie. Sie leben bei Beginen in einem Konvent und hatten gedacht hier endlich Ruhe zu finden vor den Anschuldigen der Inselbewohner.

Doch Nes ist taff und klärt so nach und nach die Geschichte um die verschwundenen Kinder unter Lebensgefahr auf.
Das ganze hängt mit einem Schiff der Medusa zusammen, das immer wieder vor der Insel auftaucht In der Gegenart findet Tilla beim tauchen das versunkene Schiff. Sie ist so fasziniert von ihrem Fund, das sie fast das rechtzeitige Auftauchen vergisst.

Fazit:
Etwas unwahrscheinliche Geschichte, die mich leider nicht überzeugt hat.
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Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt von Julie Heiland

Es ist die Geschichte der Lotte die mit ihrer Tante den Zweiten Weltkrieg gelebt hat. Ganz Dresden ist zerstört und um zu Überkleben arbeitet Lotte sehr hart als Trümmerfrau um ein wenig Geld zu verdienen. Beide leiden unter Hunger und Kälte und doch erlebt Lotte hier ihre große Liebe zu Jacob. Für ihn tut sie alles, damit er nach Westdeutschland fliehen kann.

Sie hört nie auf ihn zu lieben. Von dieser traurigen Geschichte erfährt Hannah die bei Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche arbeitet und durch eine Foto an die Geschichte der Lotte kommt, als sie erfährt das Lotte ihre Oma ist.
Fazit:
Eine herzzerreißende Geschichte die einen mitreißt und von der ersten Seite in den Bann zieht. Eine Bestseller-Story.

Es ist die Geschichte der Lotte die mit ihrer Tante den Zweiten Weltkrieg gelebt hat. Ganz Dresden ist zerstört und um zu Überkleben arbeitet Lotte sehr hart als Trümmerfrau um ein wenig Geld zu verdienen. Beide leiden unter Hunger und Kälte und doch erlebt Lotte hier ihre große Liebe zu Jacob. Für ihn tut sie alles, damit er nach Westdeutschland fliehen kann. Sie hört nie auf ihn zu lieben. Von dieser traurigen Geschichte erfährt Hannah die bei Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche arbeitet und durch eine Foto an die Geschichte der Lotte kommt, als sie erfährt das Lotte ihre Oma ist.
Fazit:
Eine herzzerreißende Geschichte die einen mitreißt und von der ersten Seite in den Bann zieht. Eine Bestseller-Story.

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Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende

Hinter dem tollen Cover mit der sehr ansehnlichen Frau verbergen sich Fluchtgeschichten von mehren Personen und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Die Handlung beginnt sehr vielversprechend mit dem Schicksal des Judenjungen Samuel den die Eltern schweren Herzen nach England verschicken lassen und der dann der einzige aus der Familie ist der überlebt.

Danach kommen weitere Geschichte über Flüchtlingskinder in anderen Zeiten zur Sprache die ebenfalls ein schweres Schicksal erleiden mussten. Dadurch gerät die ganze Story aus dem Zusammenhang.
Fazit:
Der rote Faden ist hier die Flucht der Menschen durch das Elend in der Welt. Viel Weltgeschichte wird hier verarbeitet, schwere Kost, auch mit vielen Längen. Trotz allem fehlte mir hier die Tiefe. Bin etwas enttäuscht von der Bestsellerautorin hatte ich mehr erwartet.

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Die Frauen der Familie Carbonaro von Mario Giordano

Hinter dem unverkennbaren Cover das dem ersten Teil sehr ähnlich ist verbirgt sich trotzdem eine unabhängige Geschichte dreier Frauen über mehrere Zeitzonen. Pina die am Ende des neunzehnten Jahrhundert lebt macht den Auftakt der Story. Eine Frau ist da noch nichts wert, so behandelt sie auch ihr Vater.

Sie hat schwer unter ihm zu leiden. Der Vater eine brutaler Mafiosi übt große Macht auf sie ihre Mutter und auch anderen Menschen aus. Er schreckt auch nicht dabei zurück sie als herauswachsendes Kind vergewaltigen und immer wieder zu schlagen. Die Mutter schleppt er sogar ins Irrenhaus. Was für ein furchtbarer Mann, man ist entsetzt und kann kaum fassen was man da liest. Gott sei dank wird das Leben der Frauen Anna und Maria in den nächsten Generationen erheblich besser.
Fazit:
Der Schreibstil des Autors ist sehr dramatisch und gut konnte mich die Handlung nicht mitnehmen vielleicht weil sie teilweise einfach zu brutal .

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Leben auf dem Bauernhof

Mühlensommer von Martina Bogdahn

Maria kommt aufgrund eines Unfalls ihres Vater um auszuhelfen auf den elterlichen Bauernhof zurück. Damit kommen auch ihre Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem Hof der Eltern zurück. Der Leser erlebt hier das normale Leben auf einem Tierhof, wo ja auch die Tiere geschlachtet werden. Nicht schön zu lesen, aber das ist so auf einem Bauernhof.

Also wir hier das normal Landleben beschrieben. Es ist trotzdem alles wunderbar in Szene gesetzt durch die vielen lustigen Erinnerungen die Maria wieder durch den Kopf gehen.
Fazit:
Habe den Roman in einem Rutsch gelesen, schade das er dann so abrupt endet. Irgendwie ist das Ende doch noch offen. Wird Maria wieder auf den Hof zurückkehren und mit ihrer Mutter dort neue Wege gehen? Trifft sie Jan wieder? Auf jeden Fall eine sehr schöne Geschichte.

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Glamourwelt

Der Glanz der Zukunft. Loulou de la Falaise und Yves Saint Laurent von Michelle Marly

Glanz der Zukunft ist ein Roman der den Leser in die Modewelt der fünfziger Jahre nach Frankreich genau nach Paris führt. Mittendrin ist LouLou die sich in diesen Kreisen um die Mode sehr wohl fühlt und viele Persönlichkeiten die zu dieser Zeit gelebt haben, kennenlernt. Sie ist eine Frau die einen großen Freiheitsdrang hat und sich nicht unterordnet und ihren eigenen Stil hat.

Enttäuschend fand ich das der schon bei Titel so groß angekündigte Yves Saint Laurent erst sehr spät in der Handlung auftaucht und man dann dabei auch kaum was aus seinem Leben erfährt. Das LouLou seine Muse war, ist nicht so klar ausgeführt nur das Yves Saint Laurent von ihrem Flohmarkt-Kleidungsstil sehr angetan war.
Fazit:
Viel zu wenig Info über Yves Saint Laurent. Es geht fast nur um das Leben von Louou. Teilweise ist die Handlung sehr langatmig. Schade.

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