Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Duffy:
Unspektakulär
Ich dachte schon, du fragst mich nie von Gabriella Engelmann
Der Roman handelt von Sophie und Marc die eigentlich keine neue Liebe suchen. Sophies Mann ist vor fünf Jahren gestorben und Marc hat Conchita eine feurige Spanierin, die ihn aber langsam zu nerven scheint. Durch Zufall lernen die Beiden sich kennen auf Mallorca in einem Supermarkt kurz kennen und treffen sich wieder bei der Eröffnungsfeier des Lokals von Liv Sophies Tochter.
Doch wie der Teufel es will fällt sie in der Küche hin, bricht sich den Arm und Marc springt spontan als Koch ein. Das ist der Auftakt ihrer Liebesgeschichte Für mich hatte die ganze Story zu wenig Flair und konnte mich daher nicht fesseln. Auch fehlte die Romanik, ich hat viel mehr erwartet nach der kurzen Leseprobe. Die Rezepte zum Schluss eine prima Idee und machen Lust aufs Nachkochen.
Authentisch
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Schröder Alena
Hannahs Großmutter Evelyn ist eine harte Frau die niemanden an sich ranläßt, deshalb weiß Hannah auch nur sehr wenig über ihr langes Leben. Erst als Kunsterke aus dem zweiten Weltkrieg gesucht werden, die man damals den Juden abgenommen hatte, wird Evelyn damit in Zusammenhang gebracht. Wo ist der Bild der jungen Frau am Fenster stehend von Vermeer? Es gehörte Itzig Goldmann einem jüdischen Kunsthändlerder im zweiten Weltkrieg umgebracht wurde und dieses Gemälde vorher seiner Schwiegertochter Evelyns Mutter vermacht hat.
Die hat es dann versteckt. Leider weiß auch Evelyn überhaupt nichts von dem Bild. Die Handlung ist sehr authentisch und nachvollziehbar, da die Nazis genauso im zweiten Weltkrieg gehandelt und große Kunstraube begangen haben. Ein interssanter Roman der einen sehr zu fesseln vermag, aber auch etwas nachdenklich zurückläßt.
Die Saga geht weiter
Gut Greifenau - Silberstreif von Hanna Caspian
Abwechslungsreich geht es in Band vier dieser Familien-Saga weiter mit alle den Menschen auf Gut Greifenau. die man aus den Vorgänger-Teilen schon kennt. Man erfährt wieder viel Neues von der Herrschaft, aber auch vom Personal des Gutes.
Katharina setzt sich durch bei ihrem Mann und studiert jetzt doch endlich und wird bestimmt eine gute Ärztin werden.
Alexander kommt mit seiner Homosexualitität die er immer noch verheimlichst gegenüber seiner Familie, schwer in Bedrängnis und wird sogar deswegen erpesst. Am Ende wird er sogar zerschlagen und damit endet Band vier. Da alles damit noch offen ist, wird es sicher einen weiters Buch über Gut Greifenau geben. Wiebke vermisst Eugen und bereut ihre Entscheidung seinen Heiratsantrag nicht angenommen zu haben. Mir fehlte in der ganzen Handlung leider der Funken Spannung und die vielen verschiedenen Personen haben oft die Handlung unterbrochen. Hatte mehr erwartet, Schade.
Omama
Omama von Lisa Eckhart
Omama, also die Großmutter ist die Erzählerin dieser Geschichte. Es ist ihre Geschichte über ihr langes Leben. Sie ist in einem kleinen Dorf aufgewachsen und läßt uns auf ihre ganz eigene humorvolle Art teilhaben was im zweiten Weltkrieg pasiert ist und wie man die Russen im Dorf erwartet. Aus dem Weg gehen,wollen sie und ihre Schwester den Russen überhaupt nicht, im Gegenteil.
Mittlerweile ist sie über 80 Jahre alt und noch immer sehr geschäftüchtig, sie ist so taff in ihrem Alter, denn sie organisiert noch immer Busreisen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftigund alles ein wenig sehr weit hergeholt. Der Dialekt ist manchmal schwer zu lesen und der skurrile Humor ist auch nicht Jedermans Sache.
Das Lichtenstein
Das Lichtenstein von Averbeck Marlene
Bei dem Roman handelt es sich um den Auftakt einer Familien-Saga. Es geht um das Kaufhaus Lichenstein in Berlin Anno 1913. Wir erleben Thea und Hedi die im Kaufhaus angestellt sind und Hedis Freundin Ella die nach Berlin gekommen ist um als Schauspielerin Karriere zu machen. Es ist eine Zeit wo alles im Umbruch ist und jeder modern sein will.
Jacob und Ludwig leiten das Lichtenstein. Jacob will aus dem Warenhaus etwas Besonderes im Gegensatz zu Ludwigs Vorstellungen machen, aber dann bricht ein Brand aus und macht damit die Pläne zunichte. Alle Charaktere sind sehr interessant und schillernd. Der Schreibstil gefällt und man ist sofort im Geschehen. Also ein gelungener Auftakt und man ist jetzt gespannt wie es mit dem Lichtenstein weitergeht.
Saale Premium
Saale Premium - Stürme über dem Weinschloss von Paula Seifert
Der Roman ist der Auftrakt einer dreiteiligen Familiensaga, genauer einer Winzerfamilie. Die Autorin hat eine gute Recherche gemacht um so viel und detailiert über die Wein- und Sektherstellung schreiben zu können. Auch erfährt man wie es zu dem Markenname Rotkäppchen gekommen ist. Ob die Geschichte wahr oder fiktiv ist erfährt man leider nicht.
Ein Nachwort wäre hier sinnvoll gewesen. Aenne ist die Tochter einer Winzerfamilie die sogar wegen des Weingutes auf die große Liebe verzichtet. Dochh sie ist sehr stark und weiß soviel über Wein das sie am Ende Erfolg hat, sogar in der Liebe. Die Handlung hätte etwas fesselnder sein können, mehr Liebe weniger Weinwissen. Die Rezepte so zwischendurch fand ich nachkochenswert.
Gefühlvoll
Die Frauen von der Purpurküste - Isabelles Geheimnis von Silke Ziegler
Amelie hat als Schriftstellerin mit einer Leseblockade zu kämpfen, die dadurch entstanden ist, da sie einen schrecklichen Verlust erleiden mußte. Bei einem Autounfall kommen ihr Ehemann und ihr kleiner Sohn ums Leben. Sie hatte Glück obwohl sie es nicht so sieht, den Unfall überlebt zu haben. Ihre Eltern sind sehr besorgt und schlagen ihr vor eine Auszeit zu nehmen im Haus ihres Vaters, der in einem kleinen Ort in Südrankreich nahe am Meer aufgewachsen ist und den Amelie gut kennt.
Das Haus gehört dem Vater zusammen mit ihrer Tante und die hat das Haus an Benjamin vermietet. Die Tante in die Enge getrieben schlägt vor das Beide in dem Haus wohnen sollen. Das ist Amelie garnicht Recht, doch nach und nach findet sie mit Benjamin ins Leben zurück. Doch ein dunkles Familiengeheimnis hängt wie eine Wolke über ihr Leben. Der Roman ist der Auftakt einer Familiensaga und ist sehr gefühlvoll geschrieben. Auch an Spannung mangelt es nicht und man wartet jetzt ungeduldig wie es weitergeht.








